Joy´s Geschichte

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    Re: Joy´s Geschichte

    Milly82 - 30.04.2009, 09:15

    Joy´s Geschichte
    Huhu Ihr Lieben,

    So nun möchte ich euch auch gern Joy´s Geschichte erzählen.

    Joy kam mit knapp einem Jahr zu mir im Januar 2008.
    Ich hatte eine Anzeige für eine Vizsla-Hündin bei dhd24 gelesen, die ein neues Zuhause suchte. Die Vorbesitzer konnten Sie nicht behalten, da Sie angeblich noch eine zweite, ältere Viszla-Hündin hätten, die Joy nicht akzeptieren würde. Diese Hündin habe ich nicht kennengelernt, ich weiß also nicht ob diese Geschichte wirklich stimmt, oder ob die Abgabe einen anderen Grund hatte.
    Aber als ich meine Süße sah, wie sie wild schwanzwedelnd um mich rumgesprungen ist, da wusste ich´s: Sie, oder keine!!

    Ich muss sagen, das erste Jahr verlief wirklich problemlos. Ich musste Sie allerdings nochmal Doppel-Impfen lassen, da in Ihrem Impfpass nur eine Impfung eingetragen war.

    Da ich keinen Jagdschein machen wollte, mir aber eine passionierte Jägerin ins Haus geholt hatte, entschied ich mich für die Rettungshundearbeit. Bis heute eine der beste Entscheidungen die ich treffen konnte, denn es gibt nichts was meine Süße lieber mag, als mit Mutti auf „Menschenjagd“ gehen.
    Sobald Sie Ihre Kenndecke auch nur klingeln hört, gibt es kein Halten mehr.
    Bei uns in der Staffel hat Sie den Spitznamen „Rettungs-Känguru, weil Sie grundsätzlich auf Ihren Hinterbeinen zum Suchbeginn hüpft 

    Sie ist wirklich ein Energiebündel. Trotzdem viel mir schon recht schnell auf, dass Ihre Hinterläufe zwar nicht immer, aber häufig zittern. Nicht nur nach Anstrengung, sondern auch in Ruhephasen. Manchmal ist es so, als könne Sie einfach nicht loslassen, nicht entspannen.
    Ich habe das mit drei TA´s besprochen, mit dem ersten beim Impfen, mit dem zweiten, als Sie kastriert wurde und mit dem dritten, als der Hund von meinem Freund geimpft wurde (da hab ich Sie mitgenommen). Immer dieselbe Aussage: Die is doch sonst fit, sieht super aus, ist halt ein Jagdhund die sind immer nervös!

    Ende Februar 2009 war mein Freund abends mit unseren Hunden spazieren. Die beiden sind wohl über die Wiese gefegt, und mit einmal hat Joy aufgeschrien, hat ihr linkes Hinterbein kurz angehoben, ist dann aber nur leicht humpelnd nach Hause.
    Am nächsten Tag stand mein Hund auf drei Beinen vor mir. Nix wie hin zum TA. Der konnte aber nichts feststellen, beim Abtasten, Strecken und Dehnen, kam kein Ton von meiner Süßen. Sie ließ sich alles problemlos gefallen. Sie hatte leichtes Fieber, hat aber gefressen wie immer. Der TA behandelte mit einem Schmerzmittel, das Fieber sank innerhalb einer Stunde.
    Nach ca, 1,5 Wochen lief Sie wieder normal. Das Zittern blieb wie gewohnt.

    Bis zum 16 März blieb Sie dann ganz die Alte! Dann mitten in der Nacht zum Dienstag merke ich, wie Sie so gegen halb zwei nachts versucht sich aufzusetzen. Ich hab erst gedacht Sie träumt. Nach einer Minute, dann wieder ein Versuch sich aufzusetzen…sie lag gestreckt neben mir und irgendwie konnte ich Ihre Verzweiflung spüren, weil Sie mit einem „Plums“ immer wieder zur Seite kippte. Ich bin förmlich zum Lichtschalter gesprungen!
    Tja und da lag Sie dann, die Augen verrollt und kämpfte sich mit Mühe und Not hoch. Sprang auf den Boden und rannte irgendwie desorientiert durch die Gegend. Den Kopf in die Luft gestreckt, die Augen aber nach unten hängend. Ihre dritten Augenlider hatte Sie auch nicht mehr wirklich unter Kontrolle. Ihre Augenbrauen zuckten.
    Ich habe erst gedacht das wäre ein epileptischer Anfall, aber Sie rannte nicht im Kreis und auf mein Rufen hin kam Sie auf mich zugelaufen!
    Vor allem mein Freund ist wirklich nicht der Typ, der überschnell zum Tierarzt fährt.
    Aber selbst er sagte nur, los ab zum Notdienst!

    Das nächtliche Drama bis ich endlich einen Tierarzt an der Strippe hatte, erzähl ich euch jetzt nicht noch ausführlicher, nur soviel, als mich der dritte Tierarzt bei dem ich es versuchte, als erstes fragte, ob ich denn auch bereit wäre den dreifachen Gebührensatz zu zahlen, war es mit meiner Fassung vorbei! Bis dahin hatte ich nicht geheult, aber dann…!

    Im Nachhinein weiß ich, den nächtlichen TA Besuch hätte ich mir sparen können. Er guckte sich nur Ihre Augen an, kontrollierte ob Sie ein Leckerchen frisst, gab mir Augentropfen und Antibiotika mit und tippte auf Bindehautentzündung, weil Sie leicht gerötete Augen hatte.

    Am nächsten Morgen dann zu meinem TA. Großes Blutbild. Da Sie den Kopf leicht schief hielt, guckte er auch in die Ohren. Ihr Trommelfell war entzündet, typisch halt für Schlappohris. Er meinte davon könnte es kommen. Aber es gäbe noch unzählig viele andere Möglichkeiten. Erstmal haben wir mit AB und Cortison und Ohrenzeugs gegen die Ohrenentzündung behandelt. Der Zustand mir Ihren Augen verbesserte sich täglich. Direkt nach dem Schlafen oder bei schnellen Bewegungen hatte Sie Ihre Augen weiterhin nicht unter Kontrolle. Nach drei Tagen zeigten Ihre Pupillen zumindest wieder erhöhte Reaktion auf Licht. Das Blutbild war o.k. Ihre Werte waren alle wie aus dem Bilderbuch! Mein TA forderte dann nachträglich noch Werte an, die auf Bakterien, bzw. Parasiten schließen ließen.
    Die kamen dann auch nach fünf Tagen. Ihre Ohrenentzündung war mittlerweile verheilt. Den Kopf hielt Sie wieder weitestgehend normal und Ihre Augen waren sichtlich besser! Das Zucken der Augenbrauen war fast verschwunden.

    Tja und dann kam die Diagnose: Neosporose Titer negativ, Toxoplasmose Titer 1:32.
    Ich habe bis heute keine Ahnung ob das nun die Werte für eine akute oder eine Altinfektion sind. Mein TA meinte wir geben noch eine Woche das AB und lassen das Cortison ausschleichen, machen dann nach einer Woche nochmals eine Blutuntersuchung. Gesagt getan. Der Wert änderte sich nicht. Wieder ein Titer von 1:32.

    Daraufhin haben wir beschlossen, die Behandlung abzuschließen. Meine Süße ist jetzt offiziell wieder gesund geschrieben.

    Trotzdem bleibt bei mir das ungute Gefühl, dass das noch nicht alles war! Und jetzt lese ich hier eure Beiträge. Am meisten hab ich Angst, dass es doch Neosporose ist, weil es ja bei einigen von euren Wuffs erst mit einer Gehirnwasserunteruchung nachgewiesen werden konnte.

    Was mir aber Hoffnung gibt, ist, dass Sie eigentlich trotzdem die ganze Zeit über fröhlich und munter war. Gefressen hat Sie wie immer, sie ist wirklich verfressen !
    Sie war zwar etwas schlapp, aber das könnte auch von der Cortisonbehandlung herrühren.

    Nur das Zittern bleibt, und das macht mir jetzt mehr Angst als jemals zuvor!
    Ich würde irgendwie gern noch was tun, weiß aber nicht wo ich ansetzen soll!

    Trotzdem bin ich erstmal froh, dass es Joy wieder richtig gut geht und wir das Training wieder aufnehmen konnten, denn nach fast vier Wochen Ruheverordnung ist Sie hier förmlich an die Decke gesprungen vor überschüssiger Energie 

    Ich weiß, dass es einige Wuffs hier viel schlimmer erwischt hat, als meinen Wuff und zum Schluss wollte ich noch allen sagen, wie sehr mich eure Geschichten berührt haben.
    Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass Ihr alle den Kampf gegen diese heimtückischen Krankheiten gewinnt!

    Oh je, jetzt hab ich aber viel geschrieben... :roll:

    Liebe Grüße
    Tanja & Joy



    Re: Joy´s Geschichte

    Gaby K. - 30.04.2009, 15:35


    Hallo Tanja,

    und wieder eine lange Geschichte, aber eine Geschichte, die gottseidank nicht ganz sooo dramatisch zu seien scheint. Ich will es damit aber nicht bagatellisieren.

    Über diesen TA (in der Nacht) könnte man ja mehr als wütend sein - du solltest das der Tierärztekammer melden. Mit uns sind sie auch mal so umgegangen, es ist einfach unverschämt, was sie sich manchesmal so herausnehmen. Kassieren wollen sie fast immer, aber von Ahnung kann man ja wirklich nicht reden. Ohhhh, ich bin so richtig wütend über so einen Kurpfuscher.

    Sie ist ja nun einige Male auf gut Glück mit Antibiotika behandelt worden, vielleicht war das Glück für die Maus. Gescheit wäre bei der letzten Gabe gewesen, wenn ihr das AB mindestens für 4-6 Wochen oder noch länger gegeben hättet. Die Bedingung wäre gewesen, daß es das richtige AB war.

    Das ist immer so teuflisch, oft geben die TA ein Antibiotikum, was für DIE Krankheit überhaupt nicht geeignet ist und dann stimmt die Dosierung nicht und vor allen Dingen die Dauer der Medikamentengabe.

    Du mußt den Titer nicht öfter kontrollieren, er wird wahrscheinlich nie mehr in den Null Bereich gehen, deine Hündin hat Antikörper entwickelt, da muß er erhöht sein. Das ist so wie bei uns mit den Impfungen. Wenn du Röteln als Kind durchgemacht hast, dann hast du (so sollte es sein) ein Lebenlang Antikörper. Also Kontrolle nur, wenn du meinst, es hat sich was gravierendes getan. Mit dem Impfen solltest du nun wirklich vorsichtig sein, deine Hündin ist nicht so ganz gesund und mit jeder Impfung gibt man den Körper praktisch ein Zeug, was ihn minimal krankmacht. und wenn das Immunsystem schlecht ist, dann kann so eine Impfung schnell eine Krankheit hervorrufen. Das würde bei dir ja zu der 2. Impfserie passen.

    Als die Hündin ihre Augen so verdreht hat und sich nicht auf den Beinen halten konnte, da hatte sie mit Sicherheit einen richtigen Schub. Und genau DA hätte sie intensiv mit einem richtigen Antibiotikum behandelt werden müssen.

    Sollte sie nochmal so einen Schub bekommen, dann würde ich an deiner Stelle hochdosiert mit Clindamycin und Daraprim therapieren und das dann mindestens für 8 Wochen. Die richtige Dosierung richtet sich nach dem Gewicht. Man sagt ca. 15-22 mg pro Kg Körpergewicht und das dann zweimal tgl. oder bei Toxo nur das Daraprim. Aber mit reiner Toxoplasmose kenn ich mich nicht so aus.

    Du solltest zusehen, daß das Immunsystem von Joy immer in Takt ist, denn das ist das A und O !!

    Ich hoffe, du bist ein wenig schlauer, wenn du Fragen hast, einfach hierher tippen. Wo wir helfen können, da tun wir es. ABER wir sind eben auch alles nur Laien und keine Vet.-Med. Leute hier.



    Re: Joy´s Geschichte

    Milly82 - 30.04.2009, 17:23


    Hallo Gaby,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Mit dem nächtlichen TA hast du sicher recht, ich hab mich auch füchterlich aufgeregt.

    Mit meinem jetzigen TA bin ich aber wirklich zufrieden. Er hat sich wirklich Gedanken macht und hat sich zu der Toxo und zu der Neo nochmal belesen.
    Da wir am Anfang ja überhaupt nicht wussten was es ist haben wir wahrscheinlich auch nicht mit den richtigen AB´s behandelt.
    Sollte nochmal ein Schub kommen, was ich natürlich nicht hoffe, werd ich Ihn auf die von Dir empfohlene AB-Kombi ansprechen. Der TA sagte aber schon nach der ersten Titerbestimmung, dass man mit einer hohen Dosis verschiedener AB´s behandeln muss, wenn sich Ihr Zustand nicht bessert.
    Ich hab das Gefühl, dass er sich da wirklich Gedanken gemacht hat!
    Trotzdem ganz lieben Dank für den Tip!!!
    Mit der Impfung, tja das is so eine Sache, worüber ich mir auch schon Gedanken gemacht habe. Leider brauchen wir diese, wenn wir aktiv bei den Rettungshunden weitermachen wollen. Ich denke aber, dass es für Joys Gesundheit auch förderlich ist, wenn ich Sie körperlich und geistig fit halte und mich nicht zu sehr verrückt mache! :freude:

    Ich werd also zusehen, dass ich Joys Immunsystem gerade vor den Impfungen (Zum Glück erst wieder nächstes Jahr :-)) nochmal richtig pusche. Vielleicht habt ihr da noch ein paar Tipps?

    Liebe Grüße
    Tanja



    Re: Joy´s Geschichte

    Gaby K. - 30.04.2009, 19:16


    Hallo Tanja,

    das klingt ja alles sehr vernünftig und gut, jedoch mit den Impfungen kann ich dir leider nicht zustimmen. Auch in der Humanmedizin kommt kein Arzt auf den Gedanken, einen kranken Menschen zu impfen. - Sollte er zumindest nicht. Ich musste dir das jetzt nochmal klipp und klar schreiben.
    Ich schreibe es auch überhaupt nicht vorwurfsvoll, sondern möchte dich nur noch einmal ganz vorsichtig darauf hinweisen. Also bitte keine negative Betonung beim Lesen einsetzen!!!!
    Dass ein komplett durchgeimpfter Hund nur alle 3 Jahre max. geimpft werden mußt, scheint dir auch nicht bekannt zu sein???
    Ich weiß es, daß Vereine eine regelmäßige Impfung verlangen, was aber nicht "im Interesse" des Hundes bzw. seiner Gesundheit ist.



    Re: Joy´s Geschichte

    Apollonia - 30.04.2009, 20:50


    Hallo Tanja!
    Die Nacht war wirklich aufregend! Eigentlich sollte man bei blöden Fragen sofort den Höhrer auflegen, aber den Nerv wird nicht jeder haben! Und woher schüttelst dann schnell einen anderen TA!
    Zum Thema Impfen kann ich nur sagen, daß ich nur noch gegen Tollwut impfe - und auch nur, weil ich sonst mit den Hunden nicht überall hin kann!
    Ich drück dir natürlich die Daumen, daß du weiterhin viel Glück und wenig Streß hast!
    LG Evi



    Re: Joy´s Geschichte

    JM - 30.04.2009, 23:01


    oh solche Naechte sind furchtbar und waere man nicht eh schon so aufgeloest dann haette man sicherlich auch ganz anderes mit dem TA verfahren...
    Ich muss den vorigen Schreibern zustimmen, Impfen sollte man nur gesunde Hunde..
    da unsere das nicht sind ist es immer einen gefaehrliche Gradwanderung auf die man sich begibt...
    durch unseren Umzug in die USA war ich ja leider auch gezwungen beide Hunde durchgeiimpft zu praesentieren denn ansonsten haette es mir passieren koennen das die zwei nicht einreisen haetten duerfen..
    Gerne habe ich es nicht getan das kannst du mir glauben ..
    Leider ist es aber tatsaechlich so das die Impfungen sogar noch ueber die drei Jahre hinaus anhalten und wenn man mal mit der Humanmedizin vergleicht wird schon extrem Impfstoff in die Hunde reingeschossen was nicht noetig ist, Tetanus muss auch nur alle 10 jahre aufgefrischt werden und andere dinge nur einmal mit einem Kombipraeparat verabreicht werden...
    Nutzt dir ja mal nix denn die bei den Rettungshunden sind da wikrlich streng und wenn man nu mal da mitmischen willst muss man sich den Statuten unterwerfen, waere schoen wenn die mal ein wenig einsichtiger waeren und die Aufklaerung in diesem bereich doch noch besser gestaltet
    werden wuerde...
    Nun wuensche ich mir aber fuer dich und Josy das sie nie wieder einen Schub bekommt und gesund bleibt, das ist schliesslich das Ziel...
    Schoen das dein TA sich schlau macht und sich bemueht, da hast du schon mal die halbe Miete mit gewonnen...
    Solltest du noch weitere Fragen haben, die fallen einem ja meistens doch noch ein, frag und tippe was das zeug haelt...



    Re: Joy´s Geschichte

    Chepman - 01.05.2009, 14:46


    Hallo Tanja,

    hast Du Dich schon mal hier durchgelesen www.haustierimpfungen.de ?

    Ich traue mich nicht Chep impfen zu lassen, zu groß ist meine Angst, das dadurch der Körper nicht mehr die Krankheiten in Schach halten kann und irgend was ausbricht. Cheps Gesundheit ist mir wichtiger als alles andere, so fällt halt Hundeplatz & Co. flach ... aber what else ...

    Kannst Du nicht mal fragen, ob nicht auch ein Titernachweis für die Teilnahme bei den Rettungshunden ausreicht?



    Re: Joy´s Geschichte

    usch3000 - 01.05.2009, 21:46


    Hallo Tanja,

    da habt ihr ja schon einiges hinter euch gebracht.

    Ich denke aber auch, du solltest nach Alternativen suchen, um die Impfungen zu umgehen. Denn wenn der Schuss nach hinten los geht, wirst du dir sicher Vorwürfe machen.

    Liebe Grüsse



    Re: Joy´s Geschichte

    Milly82 - 03.05.2009, 12:22


    Hallo,

    erstmal vielen Dank für eure Antworten und auch für den Link zu der Seite über die Haustierimpfungen!!!

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir in solchem Maße noch keine Gedanken darüber gemacht hab, wie schädlich die Impfungen für meinen Hund sein können.... :gruebel:

    Als erstes hab ich mir jetzt nochmal genau die Prüfungsordnung unseres Verbandes (BRH) durchgelesen und siehe da, es wird lediglich eine gültige Tollwutimpfung gefordert. Ich hab Joy gleich für drei Jahre impfen lassen, sie muss frühestens wieder 2011 nachgeimpft werden.

    Jetzt mach ich mir langsam Gedanken ob Ihr Schub nicht vielleicht doch von der jährlichen Nachimpfung kommen konnte. Es lag zwar über einen Monat dazwischen, aber wer weiß... :nixweiss:

    Naja auf jeden Fall vielen Dank an euch alle, dass Ihr mir in Bezug auf die Impfungen die Augen geöffnet habt, manchmal hat man so einen Tunnelblick...

    Wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende...

    Liebe Grüße
    Tanja



    Re: Joy´s Geschichte

    Gaby K. - 03.05.2009, 13:51


    Hallo Tanja,


    ich finde es klasse, daß du dir die Gedanken gemacht hast.
    Jedenfalls sind die Daumen gedrückt, daß kein neuer Schub kommt!!!

    Liebe Grüße
    Gaby



    Re: Joy´s Geschichte

    Apollonia - 03.05.2009, 14:57


    Hallo Tanja!
    Da ging es dir wie mir! Ich bin auch nicht von selbst drauf gekommen. Es muß halt vermutlich immer erst etwas passieren.
    Meinen jetzigen Welpen (ca. 4 1/2 Monate) hab ich deshalb nicht bei einem VDH-Züchter gekauft. Dort bekommst du nämlich keine ungeimpften Hunde. Trotzdem hab ich eine verantwortungsvolle Züchterin gefunden die sogar barft und meine Kleine hat natürlich reinrassige, gesunde Ahnen!
    Schönen Sonntag noch und LG
    Evi



    Re: Joy´s Geschichte

    Chepman - 03.05.2009, 19:47


    Hallo Tanja,

    klasse, ich freu mich das Du unsere kritischen Meinungen zur Impfung so gut aufgenommen hast. Hatte schon ein bischen Angst, Du könntest Dich angegriffen fühlen, denn das wollen wir ja nicht :bussi:

    Ich kann Dir auch das Nachfolgebuch zu "Hunde impfen mit Verstand" ans Herz legen. Das läßt kaum eine Frage zu Impfung und Co offen. Kannst Du glaube ich auch dort beziehen ...



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