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Re: Aufstieg TuS N-Lübbecke
Max1 - 28.04.2009, 05:08Aufstieg TuS N-Lübbecke
Nettelstedt ist zurück in Liga 1
Oliver Tesch bejubelt den direkten Wiederaufstieg.
Foto: Andreas Tesch
Der TuS N-Lübbecke kehrt nach einjähriger Abstinenz ins Handball-Oberhaus zurück. Den direkten Wiederaufstieg machten die Ostwestfalen am Samstagabend standesgemäß durch einen eindrucksvollen 35:23 (16:9)-Erfolg beim Dessau-Roßlauer HV perfekt. Die Gäste hatten die Partie von Beginn an unter Kontrolle und warfen sich bereits vor dem Seitenwechsel einen komfortablen Vorsprung heraus. Die Gegenwehr der Dessau-Roßlauer war spätestens beim zwischenzeitlichen 17:27 Mitte der zweiten Hälfte gebrochen, so dass der TuS-Anhang frühzeitig den Aufstieg feiern konnte.
"Ich gratuliere dem TuS zum Aufstieg in die Bundesliga. Die Zuschauer haben zwischen beiden Mannschaften einen Klassenunterschied gesehen. Auch wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir nur eine sehr geringe Chance für eine Überraschung gehabt", erkannte DRHV- Trainer Peter Pysall die Überlegenheit des Kontrahenten neidlos an.
Quelle:handball-world
Re: Aufstieg TuS N-Lübbecke
Max1 - 28.04.2009, 05:11
300 Kilometer Party: Der TuS ist zurück
Zurück mit dem TuS in Liga eins: Nikola Blazicko
Foto: Ralf Steinhorst
Die Hallenuhr in der Dessauer Anhalt-Arena zeigte 59:50, als die 150 mitgereisten Fans den Countdown zum endgültigen Aufstieg des TuS Nettelstedt-Lübbecke starteten. Doch auf den Sitzen hielt diese schon lange nichts mehr. Spätestens seit der 45. Minute fand man keinen einzigen TuS-Anhängern auf seinem Sitzplatz. Alle feierten lautstark ihr Team, das auf dem Spielfeld nichts anbrennen ließ und letztlich souverän mit 35:23 siegte. "Nie mehr zweite Liga" schallte es bereits in der ersten Hälfte ununterbrochen durch die Halle. „Für mich ist dieser Aufstieg eine innere Genugtuung. Wir haben heute gezeigt, in welche Liga wir wirklich gehören. Ich freue mich schon heute auf die nächste Saison, wenn wir wieder in heimischen Gefilden auflaufen dürfen“, schnaufte Team-Manager Zlatko Feric durch.
Wie Dessau an diesem Spieltag hatte fast kein Gegner der Liga eine Chance gegen die Ostwestfalen, die am letzten Spieltag der vergangenen Saison nur abgestiegen waren, weil ausgerechnet Lokalrivale GWD Minden sensationell in der Flensburger Campushalle gewinnen konnte. „Für mich ist dieser Aufstieg eine innere Genugtuung. Wir haben heute gezeigt, in welche Liga wir wirklich gehören. Ich freue mich schon heute auf die nächste Saison, wenn wir wieder in heimischen Gefilden auflaufen dürfen“, ordnete Zlatko Feric denn auch den Erfolg ein. Der Schock saß nach dem Abstieg tief. Schnell verbreitete sich im Nettelstedter Umfeld aber eine "jetzt erst Recht"-Stimmung, und sofort war klar, dass man unter Erstligabedingungen den sofortigen Wiederaufstieg angehen wollte. „Es war nach der letzten Saison enorm wichtig, dass wir sofort die Rückkehr in die erste Bundesliga geschafft haben“, erläuterte Armin Gauselmann, der Sprecher des Wirtschaftsrats, „die Mannschaft hat unsere Vorgaben über weite Strecken der Saison sehr gut umgesetzt und ist hoch verdient Meister geworden.“
30 Spiele später stand der Aufstieg dann fest. Nach 29 Siegen und nur einer Niederlage (10.12.08, 28:31 in Hamm) hat es die Mannschaft von Trainer Patrik Liljestrand geschafft. „Wir haben keine Punkte verschenkt, und mit einer super Abwehr inklusive Torhüter fast die gesamte Saison sehr stabil gespielt“. Lobte Liljestrand sein Team. „Trotz des Unentschiedens von Hamm haben wir heute 100 Prozent Motivation gehabt und sind aufgestiegen. Aber wir haben schon eine richtig gute Truppe“, jubelte Kapitän Branko Kokir, „wir passen gut zusammen, sowohl menschlich als auch sportlich. Wir waren zwar nicht immer perfekt, aber wir haben eine überragende Statistik in dieser Saison.“
Und so kannten Mannschaft, Offizielle und Fans nach dem Schlusspfiff in Dessau auch kein Halten mehr. Team-Manager Zlatko Feric, der während der Endphase der Abstiegssaison als Trainer fungierte, hatte sofort die Aufstiegsshirts und -schals parat. Auch für die obligatorischen Sektduschen wurde gesorgt. „Das ist der größte Erfolg in meiner bisherigen Trainerkarriere. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und auf das, was sie über die gesamte Saison geleistet hat. Dass wir so früh aufsteigen konnten, hätte ich nicht für möglich gehalten, aber das spricht auch für den Charakter unseres gesamten Teams.“, sagte Liljestrand nach dem Aufstieg.
Die Fans hatten derweil das Parkett gestürmt und feierten ihre Aufstiegshelden. Schnell übernahmen die Spieler das Kommando an den Pauken und machten auch hier eine gute Figur. Als nächstes mussten Trainer Patrik Liljestrand und Co-Trainer Schorse Borgmann dran glauben: Die Mannschaft ließ die beiden Trainer hochleben und beide waren froh, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Für ausreichend Getränke war natürlich auch gesorgt und die Verantwortlichen Uwe Kölling, Zlatko Feric und Armin Gauselmann ließen es sich nicht nehmen, mit einem Bier der Lübbecker Brauerei anzustoßen. Eine Stunde lang dauerten die Feierlichkeiten in der Anhalt-Arena, bevor sich die Busse auf die 300 Kilometer lange feucht-fröhliche Rückfahrt machten.
Sowohl im Spieler, wie auch im Mannschaftsbus herrschte nach dem Erfolg eine ausgelassene Stimmung. „Auf der Rückfahrt werden wir den Erfolg so richtig genießen, bevor ich mich ab morgen auf die erste Liga freue“, kam die Ansage von Coach Lijestrand. So verabredete man sich kurzerhand auf einer Raststätte in der Nähe von Helmstedt, wo man gegen Mitternacht eintraf. Björn Buhrmester, der im letzten Jahr noch beim Lokalrivalen spielte, stieg zuerst auf einen Holztisch und stimmte von diesem gleich ein "Wo liegt eigentlich Dankersen?" an – eine augenzwinkernde Geste gen Minden, zum Erzrivalen, mit dem sich der TuS nun wieder in der Eliteliga duellieren kann. Es sollte nicht seine letzte Gesangseinlage sein, in der er sich mit dem Derbygegner beschäftigte.
Tim Remer war der nächste, der sich die Trommel schnappte und den Fans ein "Humba, Humba, Humba Tätärä" abverlangte, auch wenn seine Textsicherheit schon leichte Schwächen aufwies. Nach einer halbstündigen Rast musste die Fahrt dann aber weiter gehen, schließlich wollte man auch nach der Rückkehr in der Heimat noch ein wenig weiterfeiern. In Lübbecke wurden die Busse auch schon von einigen nicht mitgereisten TuS-Anhängern vor der Kreissporthalle erwartet. Die letzten Getränkereserven wurden noch aufgebraucht, ehe die Party in den frühen Morgenstunden ihr Ende fand. Die offizielle Aufstiegsfeier soll aber erst nach dem letzten Heimspiel gegen die HSG Varel steigen.
Uwe Kölling, der Geschäftsführer des TuS, dachte derweil schon voraus: „Ich bin froh, dass wir so frühzeitig alles klar gemacht haben. Allerdings denke ich auch schon einen Schritt weiter und hoffe, dass wir heute den vorerst letzten Aufstieg bejubeln dürfen.“ Mit dem Wiederaufstieg steht dem TuS nun die schwere Aufgabe bevor, Team und Verein für die erste Liga zu rüsten, wie auch Armin Gauselmann bestätigte: „Jetzt gilt es, unsere ganze Sponsorenkraft zu bündeln, damit wir uns in den nächsten Jahren fest in der ersten Bundesliga etablieren.“ Den Spielern war derlei Zukunftsmusik im Angesicht des Staffelsieges erst einmal egal: „Über die gesamte Saison war der Zusammenhalt in der Mannschaft sensationell. So einen Aufstieg als junger Spieler zu erleben ist etwas ganz Besonderes“, strahlte Jens Wiese. „Es ist ein ganz großer Tag für mich. Ich will jetzt einfach den Moment genießen. Von außen betrachtet denkt man vielleicht, dass der Aufstieg einfach war, aber das war es nicht. Wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet und sind dafür belohnt worden“, freute sich Torwart Nikola Blazicko. Und Oliver Tesch ergänzte kurz und knapp: „Jetzt wird endlich gefeiert.“
Quelle: handball-world
herzlichen Glückwunsch
Re: Aufstieg TuS N-Lübbecke
daene - 28.04.2009, 09:25
Herzlichen Glückwunsch, die Feier habt ihr euch mehr als verdient.
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