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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Augustine - Kiyan Forenurl: Klick aus dem Unterforum: Charakter Storys Antworten: 2 Forum gestartet am: Sonntag 26.03.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Auszug aus dem leben von Augustine Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 10 Monaten, 10 Tagen, 2 Stunden, 57 Minuten
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Re: Auszug aus dem leben von Augustine
Augustine - 15.05.2006, 19:42Auszug aus dem leben von Augustine
Das Innere des Verlieses war düster, nur ein schwacher Lichtstrahl fiel durch den Sichtschlitz des Eisentores. Das schwere Atmen von Männern im Tiefschlaf war das einzig hörbare Geräusch, unterbrochen von Herumwälzen und gemurmelten Flüchen, als der ein oder andere der schlafenden Gefangenen einen allzu bekannten Albtraum
durchlebte.
Das Rasseln von Ketten und Knallen schwerer Stiefel vor dem Tor drang von außen herein, aber keiner der erschöpften Männer wurde davon geweckt. Das Tor ging knarrend auf, Fackellicht strömte in den Raum und vertrieb die Schatten in die Ecken der Decke des Verlieses.
Blinzelnd sich streckend und stöhnend reagierten die Gefangenen über das unerwünschte Wecken. Eine kleine Gestallt schlurfte gekrümmt in den Raum, wobei sie das meiste Licht wieder verdeckte. Schwere Ketten hingen von Hand und Fußgelenken, die mit einer Metallkrause am Hals verbunden waren.
Zwei Wachmänner erschienen hinter der Gefangenen und trieben sie vorwärts. Die Frau stolperte und fiel über die Schwelle des Tores auf das Metallgitter welches in den Boden des Verlieses eingearbeitet war. Die Frau knurrte hinter ihrem Knebel und die Wachen reagierten sofort und schlugen mit ihren Stöcken auf die Frau ein, welche nun keinen Laut mehr von sich gab.
Eine vierte Person näherte sich dem Tor mit leisen schritten „Nehmt ihr die Ketten ab“ befahl diese und eine der Wachen fixierte ihren Blick auf den nun gut sichtbaren Hauptmann.„A---Abnehmen??“ Fragte der Wachmann ernst starrend. „Ich wiederhole keine Order“ erwiderte der Hauptmann, kurz angebunden mit einem Blick auf die halb
bewusstlose Gefangene
Hastig nahm der Wachmann den Schlüssel in die Hand, welcher das Schloss an der Halskrause öffnete und die Ketten von dieser Trennte. Benommen nahm die Gefangene den Knebel aus dem Mund und fragte mit schwacher Stimme „Wo verdammt noch mal bin ich?“ Ohne ein Wort zusagen, verließen die Wachen und der Hauptmann die Zelle und schlossen das Tor hinter sich. „Willkommen zum Rest deines kurzen Lebens“ trat eine Stimmer aus der wieder dunklen Zelle hervor.
„Du wurdest grade freiwillig für die Galgenvögel des Königs gemeldet“ erklärte die Stimme weiter. „Ich… Ich glaube ich verstehe nicht ganz“ erwiderte die Neue. „Du wirst wegen deiner Verbrechen gegen den König und der Menschen in diesem Land, für den Rest deines Lebens in der 10ten Sträflingslegion dienen, bis du die Absolution des Königs durch unseren Hauptmann, oder vom König selbst erhältst.
Natürlich kannst du die Absolution des Königs nur erhalten wenn du tot bist“ warf eine zweite Stimme in den Raum.
Kurz darauf ertönten wieder leise Schritte, die sich dem Tor näherten.
„Nehme lieber abstand vom Tor, man weiss nie was hier als nächstes passiert“ Sagte ein dritter Gefangener. Ohne zu zögern bewegte sich die Neue in eine Ecke des Gefängnisses. Klirrend und kratzend hörte sich der Riegel des Tores an, als dieser geöffnet wurde und abermals strahlte Licht in die Zelle und eine Gruppe von drei Mann berat den Raum, darunter der Hauptmann. Mit strengem Blick schweifte der Hauptmann durch die Zelle und Zeigte auf die Neue „DU!... Augustine!… Warum bist du hier??“ zischte der Hauptmann. „Weil ich nicht aufhören kann zu betrügen?“ erwiderte Augustine zögernd „NEIN!“ Fauchte der Hauptmann kopfschüttelnd, während er seine Hände auf dem Rücken zu Fäusten ballte. „Du bist hier weil du Abschaum bist, du bist hier weil du in deiner Aufgabe des Königs Reich und deren Untertanen zu schützen versagt hast und des Königs Vertrauen in dich für deine eigenen fehlgeleiteten Zwecke missbraucht hast. Abschaum welcher Fähigkeiten besitzt die für unseren König nützlich sind und ob du es willst oder nicht... sie werden genutzt. Jetzt werdet ihr alle zu irgendeinem Höllenloch verschifft, wo ihr für den König kämpfen werdet. Wahrscheinlich sterbt ihr und erlangt eure Ehre im Dienste der Krone zurück. Oder wenn ihr so gut seid... was manche behaupten, kommt ihr dort vielleicht wieder lebend raus. Dann geht’s weiter in eine neue Schlacht und werdet an diesem Platz dem Tot ins Auge sehen. Und wieder und wieder, bis ihr eines Tages zu langsam seid oder einfach Pech habt und eine Klinge euch
in die Knie zwinkt.“ In der betäubenden Stille die folgte, begann der Hauptmann zu lachen und deutete auf das Eisentor und forderte sie Galgenvögel auf nach draußen zu schreiten, wo ein Paladin wartete ..........
Re: Auszug aus dem leben von Augustine
Kiyan - 18.05.2006, 13:41
Ich nehm mir mal die Frechheit heraus und sag meine Meinung ... weil dazu ist das Forum ja da...
Erst mal: Respekt!
Der Auszug ist sehr gut und ich hab richtig Lust, weiter zu erfahren, was los war ...
Dachte echt ich bin die einzige, die schreibt ... wann geht's weiter? ;)
In dem Sinne, So long
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Die oberste Macht - gepostet von Exomem am Mittwoch 03.05.2006
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