[FanFic] Harry Potter und das geheime Buch

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    Re: [FanFic] Harry Potter und das geheime Buch

    FearofDeath - 10.05.2006, 20:19

    [FanFic] Harry Potter und das geheime Buch
    Harry Potter
    und
    das geheime Buch

    ©2005 Lierett Verlag










    Die Elementarzauber

    Harry begab sich zum Frühstück in die große Halle, direkt vor Ron und Hermine, die in eine sehr interessante Diskussion ver-
    fallen sind. Als Harry Gesten machte, sich hinzusetzen, doch die Lücke für ihn zu eng vorkam, schaute Hermine auf, lies ein
    kleines «Oh» heraus und rückte etwas zur Seite. «Anscheinend habt ihr wieder einiges zu besprechen. Was gibt es heute?» erkundigte sich Harry. «Naja, wir haben uns überlegt, warum Professor McGonagall nicht anwesend ist. Ron glaubt, sie sei auf der Suche nach Horkruxe, aber ich versuch ihm klar zu machen, das sie das nicht riskieren würde», sagte Hermine in einem sehr beiläufigen Ton. «Und was ist, wenn es doch ir-
    gendwie nach außen gelangt ist?» wiedersprach Ron. «Stoppt mal!» mischte sich Harry mit ein, «ich hoffe ihr habt es nie-
    mandem erzählt. Oder etwa doch?» Harry sah sie nacheinander
    an und anscheinend konnte er sich die Antwort denken. «Aber wieso? Ich hab euch doch gesagt, ihr sollt es niemandem erzählen. Wenn das bis zu Voldemort durchdringt,» Ron schauderte kurz «dann ist er gewarnt und wird mir die Suche erschweren.» Hermine sah Ron einen Augenblick in die Augen und Harry wusste, das sie auf diesen Kommentar warteten. Anscheinend hatten sie auch die passende Erklärung parat. «Pass auf, Harry, ich denke du kannst so viel Hilfe gebrauchen wie es nur erdenklich ist. Professer McGonagall hat uns versprochen zu schweigen und hat uns gesagt, das sie sehen wird was in ihrer Macht steht um dir zu helfen», antwortete Hermine und setzte verbitter ran: «Obwohl ich denke, das Dumbledor diese Sache viel ernster genommen hätte. Immerhin hat sie uns nichts weiter berichtet, nicht ob sie mit der Suche begonnen hat oder gar etwas gefunden hatte. Ich glaub sie ist als Schulleiterin nicht gerade die Beste.» Ron sah die Sache ganz anderes und protestierte: «Ich denke schon, das sie ein würdiger Nachfolger ist. Immerhin stand sie Dumbledor sehr nahe und wird wohl wissen, was der nächste Schritt ist. Ich denke du unterschätzt sie!» Gedankenverloren aß er sein Toast und bekam nur recht wenig von dem Streit zwischen Hermine und Ron mit, denn er musste nun an den Mord denken und an den hinterlistigen Snape, der Dumbledor ohne mit der Wimper zu zucken umgebracht hatte. Wieso nur, fragte er sich, habe Dumbledor Snape mehr vertraut als mir? Wieso hat er nicht auf meine Warnungen gehört? Warum musste es so weit kommen? Wahrscheinlich erzeugten diese Gedanken ein Gefühl von Wut in seinen Knöcheln, denn immerhin hatte er gerade mit aller Kraft auf den Tisch mit geballter Faust geschlagen. Die, die Harry nahe saßen, drehten sich zu ihm um und blickten ihn verwirrt an. Er schien aus einer Art Trance zu erwachen und blickte in die verwunderten Gesichter der nahesitzenden Griffendors. Einige machten Gesten zu fragen, ob alles okay sei, doch Harry stand auf, verabschiedete sich von Ron und Hermine und verließ die große Halle. Er lief die Mamortreppen hinauf, an all den Ge- mälden vorbei und als er am Portrai der Fetten Dame ankam, die auf das Passwort wartete, fiel es Harry auf. Er schlug sich gegen den Kopf und die Fette Dame erwiderte: «Hast du dir etwa nicht das Passwort gemerkt?», doch Harry beachtete nicht ihr kleinen Kommentar sondern frage: «Kann es sein, das es im Büro des Schulleiters ein weiteres Portrai gibt? Da hängen doch alle Schulleiter, oder?» Die Fette Dame schien zu wissen, worauf der hinauswollte und lies ein breites Grinsen zwischen ihren dicken Wangen erscheinen: «Ah, der Erste, der das fragt. Ich hab es gestern erfahren. Dumbledor hängt tatsächlich im Büro der Schulleiterin und ehe ich es vergess,» hängte sie an, «er sagte, er wolle dich sprechen.» Ein kleines Feuerwerk brach in ihm aus. Er könne wieder mit Dumbledor reden. Endlich könne er ihn in halbwegs normaler Form wiedersehen. Eilig rannte er los, ließ noch ein freundliches «Danke» zurück und hascht in den Korridor mit der Adlerwendeltreppe, die gerade-
    wegs zu McGonagall führen würde, doch nun kam ihn ein kleines und recht mulmiges Gefühl. Er wusste das Passwort nicht und anscheinden war auch McGonagall nicht anwesend, um es ihm zu verraten, doch just in diesem Augenblick schlenderte Slughorn um die Ecke. Als er Harry erblickte, setzte er ein Lächeln auf und schritt auf ihn zu. «Anscheinend hatte man dir erzählt, dass Dumbledor nun wieder im Schloss ist, zwar nicht wirklich lebendig, aber er ist da.» Harry wartete einen Moment, ob Slughorn das Passwort nennen würe, doch er tat es nicht, deshalb drängte ihn Harry: «Wissen Sie zufällig, wie das Passwort dieses Jahr heißt?» Slughorn schien aus einem wunderbaren Traum zu erwachen, schüttelte den Kopf und sagte in einem freundlichen Ton: «Ach, ich bin ja auch ein Dummerchen. Du wartest hier und kommst nicht hinein, da du natürlich nicht das Passwort kennst. Es ist ganz leich. Dieses Jahr hat man sich für Frühlingsbriese entschieden. Ach ja, mit dem Alter wird man nicht mehr so... ach was solls. Viel Spaß noch und vergess nicht, in zehn Minuten beginnt der Unter-
    richt», warnte er ihn vor und schritt mit einem Pfeifen den Korridor entlang. Harry starte die Adlerstatue an, nannte das Geheimwort und als sie der Adler im Drehen nach oben begab und eine Treppe freigab, stellte er sich auf eine Stufe und wartete, bis die Statue ihr Ziel erreichte. Er hechtete ins Zimmer, ohne den Gedanken zu verlieren jemanden anzutref-
    fen, wurde aber enttäuscht. McGonagall blickte verdutzt auf und schien für einige Sekunden erschrocken zusein, denn immerhin war ihre rechte Hand Richtung Zauberstab geschnellt. Während sie den Überraschungsbesuch Harrys verarbeitete, blickte er sich im Zimmer um und sah schon das Gemälde Dumbledors. Ihre Blicke trafen sich und Dumbledor begrüßte ihn herzlich: «Schön dich wiederzusehen, Harry!»
    Harry wollte anfangs seinen Augen nicht trauen. Es war tat-
    sächlich Dumbledor, der ihn anlächelte und ihm ein schönes
    Wiedersehen wünschte. Harry, der abnormale (wie es sein Onkel Vernon nennen würde) Dinge gewohnt war, seit er hier ankam, wunderte sich dennoch sehr, so etwas zusehen. «Ich kann mir vorstellen, dass sie es kaum abwarten konnten, den alten Schulleiter zu sehen, Potter, aber dennoch wäre ich ihnen sehr verbunden, wenn sie das nächste Mal anklopfen würden, bevor sie einen Raum, der nicht ihres Besitzes gilt, betreten», erwähnte McGonagall mit ernster Miene und kurz darauf setzte sie die 'alles-wieder-gut-Miene' auf und ging zu Harry, der seinen Blick nicht von Dumbledor nehmen konnte, mit der Angst, Dumbledor würde wieder verschwinden, wenn er nicht weiterhin Blickkontakt hält. Allmählich schien diese Starre zu verschwinden und Harry antwortete: «Es tut mir sehr Leid, Professor McGonagall, aber ich dachte» er sah sie an, «das sie außer Haus seien.» Er wanderte mit seinem Blick Richtung Dumbledors Bild und begrüßte ihn: «Schön Sie wieder zu sehen.»
    «Die Ehre liegt ganz bei mir. Es ist toll ein weiteres vertrautes Gesicht hier zu sehen. Man muss sagen, die Bilder sind eigent-
    lich ganz gemütlich», bemerkte der alte Mann und ließ ein Lächeln erstrahlen. Harry wandte sich jetzt McGonagall zu und sah sie an. «Professor? Hat Ron oder Hermine Ihnen von den...», doch er brauchte seinen Satz nicht beenden, als er das besorgte nicken McGonagalls sah, das eine bisschen mütterlich wirkte. «Mr. Potter, Harry, ich werde Ihnen zur Seite stehen und Albus so vertreten, wie er es gewünscht und sich gedacht hat. Falls Sie fragen haben oder Hinweise, scheuen sie sich nicht diese mir mitzuteilen. Ich habe auch von der DA gehört. Ich erbitte Sie jeden, der Willens ist mitzumachen, in die Grup-
    pe einlassen und ein wöchentliches Training veranstalten. Ich denken, Mr. Potter, das wir mit offenen Karten spielen können. Ich werde ihnen meine zeigen, sind sie bereit Ihre zu zeigen?» Harry dachte einen Moment nach. Es wäre sicherlich das beste wieder das DA- Training anzuschaffen, doch er wusste nicht recht, ob er ihr alles anvertrauen konnte, wie er es einst bei Dumbledor tat. Er neigte den Kopf um einen Blick seines ehe-
    maligen Schulleiters zu erhaschen und als dieser ihm zuzwin-
    kerte, bestand kein Zweifel mehr, das er McGonagall trauen konnte. «Ich werde Ihr Angebot annehmen. Was ist eigentlich mit dem Orden?», fragte Harry, mehr an Dumbledor als an McGonagall, obwohl sie antwortete: «Machen Sie sich keine Sorgen, ich werde für die Sicherheit aller sorgen und den Orden auf einen möglichen Kampf vorbereiten. Es werden Patroullien im Schloss achten, das weder Todesser, noch sonst ein Fremder ohne meine Zustimmung in das Schloss kommt.» Sie lächelte kurz Harry, dann Dumbledor zu. Harry wurde das dumpfe Ge-
    fühl nicht los, als ob das alles geplant war. Wie dem auch sei, dachte er, er sollte Hermine darum bitten, neue Münzen zu machen und dafür Sorgen, das er neue Mitglieder erwerbern kann. «Professor, ich werde nun wieder gehen. Doch sagen Sie mir noch eins, suchen Sie weiter nach den Horkruxen?» Harry schaute sie prüfend an, als McGonagall mit einem freundlich-
    en Ton sagte, dass sie dies schon tat, aber nicht sehr viel Zeit hatte. Harry verabschiedete sich von den Professoren Dumbledor und McGonagall und verließ den Raum, schloss die Tür und rannte, zwei Stufen auf einmal nehmend, die Treppe der Adlerstatue hinab. Innerlich schien er vollkommen zufrie- den, doch irgendwas beunruhigte ihn dennoch. Er hatte den Unterricht total vergessen. Er rannte los, die Treppen hinab und in Richtung Keller, da er in der ersten Stunde Zaubertränke hatte. Er stand vor der Tür zum Zaubertranksaal, holte tief Luft und öffnete sie. Die Klasse, die gerade ebend geschrieben hatten, drehten sich um und Harry, die Blicke auf sie gezogen, sputete auf seinen Platz. Slughorn, der an der Tafel stand und einige Notizen gemacht hatte, räusperte sich und schien weniger erfreut Harry verspätet anzutreffen. «Mr. Potter, ich hab Ihnen doch erzählt, das in zehn Minuten der Unterricht anfängt, als wir uns trafen. Ich erbitte mir keine Verspätungen mehr, sonst müssen wir über eine Strafe nachdenken.» Slughorn drehte der Klasse erneut den Rücken zu, tippte mit seinem Zauberstab auf die Tafel und ließ weitere Notizen er-
    scheinen, während er beiläufig erwähnte: «Und das nächste Mal bitte die Tür schließen.» Er hob seinen Zauberstab, zeigte auf die Tür ohne dieser auch nur einen Blick zuzuwerfen und schloss sie. «Wie dem auch sei, wir lernen heute einen neuen Trank. Miss Granger hatte uns vor wenigen Minuten auf-geklärt, um was es sich bei dem sogenannten Orchideentrank handelt. Miss Granger, würden Sie es bitte noch einmal wieder-holen?» Hermine, die sich auf diesen Augenblick sehr freute, setzte sich aufrecht hin, räusperte sich kurz (Ron verdrehte seine Augen) und fing an, einen wohl auswendigen Text runter-
    zurasseln: «Der Orchideentrank ist eine Art Verwandlungs-
    trank, der den Trinkenden nicht äußerlich verändert, sondern
    nur sein Erscheinungsbild für die Person, die er als Erstes sieht, für mehrere Tage, je nach Dosierung, komplett umwirft, sodass meist für die betreffende Person der Benutzer des Trankes zum schönsten Mann bzw. Frau wird. Dennoch können Nebenwirk-
    ungen auftreten, sollte der Trank während der Dauer ein zweites Mal eingenommen werden, oder sollte er zwei oder mehrere Personen zur selben Zeit sehen, wenn er das Elexier eingenommen hat. Nebenwirkungen sind Übelkeit, Vergess-
    lichkeit, gegengesetzte Wirkung oder Vergiftung, dies hängt aber wieder mit der Dosierung zusammen.» Harry, der nicht wirklich folgen konnte, nickte ihr schnell zu, damit sie es ihm nicht nochmal erzählte und wandte sich Slughorn zu, der Hermine anlächelte und mit bewundernden Stimme sagte: «Sehr schön, sehr schön. 5 Punkte noch zusätzlich. Ach, das hört sich immer so ...» Slughorn hörte abrupt auf, als er mekte, dass ihn alle verwundert ansahen, ging einen Schritt zur Seite, damit alle weiterschreiben konnte und zwinkerte Hermine kurz zu, die leicht errötet sich an die Arbeit machte, weiter zu notieren. Harry und Ron konnten sich einen Lachanfall gerade noch unterdrücken und mit leicht gelangweilten Gesichtsaus-
    drücken machten sich sich wieder die Schreibarbeit ran. Harry, der noch nicht soweit war wie die Anderen, schrieb schneller als normal und ignorierte die Tintenkleckse, die er auf der Per-gamentrolle hinterließ, während er immer noch an Dumbledor denken musste. Es war ein großartiges Gefühl gewesen mit der ihm vertrautesten erwachsenen Person zu sprechen, die letztes Schuljahr getötet wurde, als ihr alter Verteidigung gegen die dunklen Künste Lehrer Professor Snapem dem Dumbledor so sehr vertraut hatte, mit dem Todesfluch getroffen hatte. Snape war wieder auf der Seite des dunklen Lords. Er war just in diesem Moment bei ihm und die beiden würden sich gerade darüber unterhalten, was Snape für eine Belohnung bekommen würde. Doch was geschah währenddessen mit Malfoy, dessen Aufgabe es eigentlich war, den Schulleiter aus den Weg zu schaffen? Was war mit seiner Familie? Würde Voldemort sie quälen, womöglich töten? Fragen über Fragen waren in Harrys Kopf und er hatte einfach keine Antwort.
    «Mr. Potter, geht es Ihnen nicht gut?» Harry blickte auf. Vor ihm stand Slughorn, der ihn aus seinen Gedanken riss. Er sah ihn einen Moment an, dann nickte er. Slughorn hatte weitere Notizen auf der Tafel erscheinen lassen und Harry schrieb so schnell er konnte alles ab.
    «Bis zur nächsten Stunde will ich, das ihr euch die Notizen genau anseht und zusätzlich die Herstellung dieses Trankes lernt, die ihr im Buch auf Seite neun findet. Auf Wieder-
    sehen!» Harry packte wie alle anderen sein Zeug ein, schloss sich Hermine und Ron an, die nun auf den Weg zum Verteidig-
    ung gegen die dunklen Künste Raum waren. Sie hatten mit den Ravenclaws, das wussten sie, aber nicht, welchen Lehrer sie wohl bekommen würden. «Hoffentlich bekommen wir so einen coolen Lehrer wie damals, als Professor Lupin da war», hoffte Seamus, der neben Harry auftauchte und sich mit Neville unterhielt. Seamus war ständig bei ihm, denn er wollte alles haargenau erfahren, was letzten Sommer geschehen ist. Harry blickte immer wieder aus den Fenstern des Korridors und sah, das die Blätter der Bäume des Verbotenen Waldes sich färbten. Der Herbst war da und kalte Farben malten den Himmel, der nach Regenwetter aussah. Ab und zu sah er Vögel am Fenster vorbeifliegen und musste an das nächste Quidditchtunier denken. Als Erstes würden Ravenclaw gegen Slytherin antre-
    ten, dannach würde ein Duell Griffendor gegen Huffelpuff bevorstehen. Harry war sehr erpicht darauf den Hauspokal zu gewinnen, denn immerhin war er letztes Jahr verhindert um das entscheidene Spiel mitzuspielen (das Griffendor dank seines hervorragendem Teams dennoch gewann). Jemand stieß ihm sachte in die Seite und Harry bemerkte Hermine, die auf etwas aufmerksam machte, das sich vor ihnen abspielte. Ein großer, schlaksiger Mann mit dunkelbraunen, kurzem Haar und grauen Augen stand vor der Grupper Griffendor, die an der Tür des Unterrichtsraumes warteten und auf die Slytherins trafen. Der Mann hatte einige Schrammen an der linken Wange und seine Nase war recht klein. Ein leichter Bartansatz, der zum Vollbart neigte machten wie das merkwürdig aussehende rechte Ohr diese Person zu einem geheimnisvollen Menschen. Wer war er? War er der neue Lehrer?
    «Wie sich einige Denken können werde ich euch in diesem Schuljahr unterrichten, aber glaubt mir, ich werde länger als ein Jahr bleiben.» Er grinste die gesamte Gruppe an und Harry merkte einen rauhen Unterton, der seine Stimme zu etwas besonderem macht.
    «Ihr kennt mich wahrscheinlich nicht, also werde ich mich vorstellen.»
    Doch er wurde unterbrochen. Seamus schien diesen Mann sehr wohl zu kennen und rief mit stolz einen wohl sehr berühmten Namen: Fangery. Dieser Mr. Fangery winkte ihn zur Ruhe und ließ ihm ein Lächeln zurück.
    «Okay, so unbekannt bin ich also doch nicht. Mein Name ist Martin Fangery, aber ich bevorzuge den Gebrauch meines neuerworbenen Professortitels.» Wieder einmal grinste er und man konnte seine weißen und strahlenden Zähne sehen. Einige Mädchen wedelten sich Luft zu, einige warem einem Ohn-
    machtsanfall nahe. Dies war also ein weiteres Beispiel zum damaligen Lehrer Gildory Lockhart, dachte sich Harry. Ron warf ihm einen genervten Blick zu und Harry flüsterte ihm: «Kennst du den?». Ron nickte mit einer gequälten Miene und antwortete: «Das ist so ein berühmter Sänger. Macht haupt-
    sächlich nur so Schnulzenlieder, also Mums Liebling.»
    Harry konnte Rons besorgten Ausdruck nachvollziehen, aber er wollte sich erst selbst einmal ein Bild von ihm machen. Viel-
    leicht war er ja gar nicht so übel, vielleicht war er ja richtig nett und ein guter Ersatz des Lehrerpostens. Immerhin würde er
    besser sein als Snape, dachte Harry und musste grinsen.
    «Okay, liebe Damen, geehrte Herrn,» einige Mädchen fielen in Ohnmacht, da er ihnen zuzwinkerte, «wir gehen heute in einen anderen Raum. Dieser Raum ist zu klein für die Art Zauber, die ich euch beibringen werde. Also, Slytherins, Griffendors, folgt mir.» Die Mädchen rannten nach vorne, selbst Ginny und Hermine, aber das war nichts Neues für Harry nach seinem zweiten Schuljahr. Der neue Lehrer brachte sie in ein großen Raum, der mehrere Korridore entfernt war und den Harry noch nie von innen gesehen hatte. Dieser Raum ähnelte von der Größe her der großen Halle. Er war mit Schulbänken im hinteren Abteil des Raumes vollgestellt und am vorderen Ende konnte man eine rießige Leinwand betrachten, die Harry stark an Kino erinnerte. An den Seiten jeweils waren Schränke, mit Büchern vollgestopft, platziert und in der Mitte des Saals auf dem Boden wurde eine große, blaue Kreisfläche hingemalt, zu deren linken und rechten Seite jeweils eine breite Linie entlang-lief. Da der Raum anscheinend nicht oft genutzt worden war, wirkte er durch Spinnweben, die selbst die Kronleuchter be-deckten, recht schäbig. Als ob der Lehrer dies bemerkte schwenkte er seinen Zauberstab und alle Spinnweben wurden entfernt, die verstaubten Fenster wurden gesäubert, worauf sofort das morgentliche Herbstlicht hineinfiel und den hübschen Pakettboden erleuchteten und die Kerzen der Kron- leuchter wurden entzündet, sodass der Raum in zusätzlichen Glanz erstrahlte. Die Wände waren wie die Steinwände des restlichen Hogwarts, doch an der linken Wand am hinteren Ende befand sich noch ein Kamin. Fangery positionierte die gesamte Gruppe an der nun geschlossenen Tür, während er in den kreisförmigen Farbklecks marschierte, obwohl die Gangart Harry eher als stolzieren vorkam. Als Fangery sein Ziel erreichte, drehte er sich zu Klasse um und gebot sich mit einer Hand Ruhe.
    «Dieses Jahr werden wir die Elementarzauber lernen. Kann mir jemand von euch jungen Menschen etwas über dieses Thema sagen?»
    Wie nicht anders zu erwarten schnellte Hermines Hand als Einzige nach oben, worauf die restliche Mädchenschar sie neidisch anblickten.
    «Ja, die junge Lady da», sagte er, zeigte auf Hermine und sie wurde so rot, das sie für einige Sekunden nichts sagen konnte. Als sie ihrer Sprache wieder mächtig war, fing sie mit ihrem Text an: «Die Elementarzauber wurden von vier der größten Zauberer erschaffen. Es waren Aquatar Wennsling, Meteorotis Hengtar, Hurrytar Dencar und Langareth Zentor. Die Element-arzauber gehören zu der Sorte Zauber, die nicht ungesprochen verwendet werden können. Sie dürfen laut Geschichte Hogwarts nicht in der Schule verwendet werden, da sie einen Flächenschaden anrichten.»
    Selbst Fangery war von der Intilligenz von Hermine begeistert, applaudierte kurz, worauf die Mädchen einstimmten und schenkte Griffendor 15 Punkte.
    «Sehr gut, ich bin verblüfft. Wie dem auch sei, danke... ähm... wie war noch gleich Ihr Name?»
    Hermine antwortete ihm in einer sehr leisen und etwas pipsichen Stimme: «Hermine Granger.»
    «Ausgezeichnet, Miss Granger. So, für alle, die Zauber haben die Namen der Zauberer übernommen und wie Miss Granger freundlicherweise uns schon mitteilte haben diese Zauber einen Flächenschaden und sie sind in Hogwarts verboten, wenn nicht ein Lehrer euch die Erlaubnis gibt.» Er begutachtete jeden einzelnen der Gruppe mit strenger Miene.
    «Also gut, ich werde euch jetzt einen dieser Zauber vorführen. Ich wiederhole mich noch einmal. Wer diesen Zauber ausprobiert oder sonst einen ohne meine Erlaubnis, wird der Schule verwiesen. Also fein.»
    Er drehte der Klasse erneut den Rücken zu, holte seinen Zauberstab hervor und zeigte mit ihm auf die Leinwand. Er rief «Meteorotis» und eine große, erdfarbige Magiekugel erschien auf der Spitze seines Zauberstabs. Er schoss sie ab und die Kugel prallte gegen die Leinwand und verschwand. Er drehte sich wieder zu seiner Klasse, steckte seinen Zauberstab weg und blickte in ihre recht interessierten Gesichter. Sie alle wollten die große Explosion sehen, doch diese Leinwand hat dies nicht zugelassen. Harry wandte seinen Kopf zu Ron, der neben ihn stand und weiter starr an die Wand am hinteren Ende des Raumes starrte. Harry tippte ihn an und er blickte ihn an und lies einen Spruch «Vollkrass» los, der Harry zum schmunzeln brachte. Fangery räusperte sich wieder und verschaffte sich wieder volle Aufmerksamkeit («Typisch Enter-tainer», flüsterte ihm Ron zu) und verkündete mit freundlichen Ton: «Diesen Zauber und die drei Anderen werdet ihr erst später erlernen. Zuerst kommen wir zu den Abwehrzauber. Ihr müsst euch ja immerhin schützen, wenn ihr angegriffen werdet. Also, ich will, das ihr einzeln vor mich tretet und meinen Angriff abwehrt. Ich erklär euch nun schnell den Blockzauber.» Er zog erneut seinen Zauberstab hervor und zeigte ihnen eine recht merkwürdige Bewegung, die sie alle mit ihren Stäben nachmachten. Als auch der Letzte begriffen hatte, das er es mit dem Uhrzeigersinn und nicht gegen ihn machen sollte, fuhr Fangery fort: «Dies ist die Bewegung des Nephisto- Zaubers. Er ist besonders gegen Erdzauber. Ihr werdet noch Abwehrzauber gegen die andern Elemente lernen, aber dazu später. Jetzt kommt einer nach dem anderne». Zuerst schritt Seamus nach vorne. Fangery fragte ihn nach dem Namen und als Seamus ihm geantwortet hatte befahl ihm Fangery, dass er sich an die hintere Wand stellen soll. Nachdem er sich mit leicht nervösen Blick positioniert war, erinnerte Fangery ihn nochmal an den Zauber.
    «Nicht vergessen. Die Bewegung mit dem Zauberstab ist wichtig. Falls du es nicht schaffst zu blocken, dann werf dich bitte flach auf den Boden oder spring zur Seite weg, okay?» Seamus nickte unsicher und machte sich bereit.Beide begaben sich in die richtige Stellung und Fangery schoss seinen Zauber auf Seamus, der öffters «Nephisto» schrie, doch er konnte den Zauber nicht abblocken. Er sprang schnell zur Seite und die Magiekugel verschwand in der Leinwand.
    «Nicht schlecht, nicht schlech. Sie haben sich wenigstens den Spruch gemerkt. Wichtig,» sagte Langery und wandte er sich der Klasse zu «sie dürfen die Bewegung mit dem Zauberstab nicht vergessen. Also, immer im Uhrzeigersinn. Nicht anders-rum. Der Nächste, bitte.»
    Hermine trat nach vorne. Als sie ihn streifte flüsterte er «das schaffst du» und Hermine, mit leicht zitternder Hand, hob ihren Zauberstab, stellte sich an die Wand, drehte sich zum Lehrer um und machte sich bereit. Mit den Lippen formte sie mehr-
    mals den Gegenzauber, hob ihren Zauberstab um in Vertei-
    digungsposition zu gelangen, machte nochmals stumme Lip-
    bewegungen und plötzlich schoss aus ihrer Zauberstabspitze ein hellblauer Strahl, der gegen Langery flog. Dieser benutzte elegant einen Schildzauber und blockte den Gegenzauber
    Richtung Decke.
    «Oh, vielleicht hätte ich es sagen sollen, aber diese Block-zauber können ungesagt auch verwendet werden. Bitte auf-
    passen, okay? »
    Hermine lief rot an, zappelte am Platz hin und her, beruhigte sich aber wieder und ging in die vorherige Haltung zurück. Langery feuerte die braune Kugel gegen Hermine und Hermine, in einer recht komischen Stimmlage, schrie mehrmals «Mephisto», immer wieder, bis der Zauber kurz vor ihr war.
    «Geh zur Seite, Mädchen!», schrie Langery und Hermine, völlig geschockt, schien wie gelähmt zu sein. Harry trat, ohne zu wissen, was er tat, vor die Gruppe, holte seinen Zauber-
    stab hervor, zielte auf den Zauber und schrie «Mephisto» und ein hellblauer Strahl, wie zuvor bei Hermine, schoss aus der Zauberstabspitze und zerstörte die Magiekugel.
    Fangery drehte sich langsam, in einem total steifen Gang, zu ihm um und sah ihn bewundernd an.
    «Mein guter Gott, wenn das nicht Harry Potter ist. Und er hat auch noch das Leben seiner Freundin gerettet. Das ist wirklich außergewöhnlich. Du hast gute Reflexe.»
    Harry fühlte sich geschmeichelt. Er beugte sich ein wenig zur Seite und sah Hermine, die sich im laufschritt auf ihn zubeweg-
    te. Als sie ihn erreichte, umarmte sie ihn so fest, das er fast keine Luft mehr bekam.
    «Danke Harry! Vielen Dank!»
    «Gern geschehen. Ist nicht der Rede wert.»
    Langery sprach zur ganzen Klasse, das die heutige Stunde be-
    endet sei und schickte die gesamte Klasse raus bis auf Harry.
    «Wir warten draußen», sagte Ron, der sehr beeindruckt aussah und schleifte Hermine hinter ihm her.
    Harry hörte noch das klacken des Türriegels und dann herrschte Stille. Harry wartete darauf, das Langery anfing, etwas zu sagen, doch irgendwie kam ihm das Gefühl hoch, er sollte mit dem Gespräch beginnen.
    «Ähm, Professor, Sie wollten mich sprechen?»
    Langery blickte leicht benommen auf und gab ihm ein leichtes Nicken.
    «Wissen Sie, Mr. Potter, sie haben gerade eine Edeltat begann-en.»
    «Das war doch Ehrensache», antwortete Harry.
    «Keine Sorge, dieser Zauber hätte Hermine nicht umgebracht, sie wäre nur für einige Wochen k.o. gewesen, aber dennoch, du hast wirklich gezeigt, das du was kannst. Ich werde ab nächster Stunde mit harmlosen Dingen zum Gegenzauberüben anfang-en.» Eine kurze Pause trat ein, ehe Harry sagte: «Professor, würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich gehen würde?»
    Langery sah ihn an, lächelte, schlug ihm sachte auf die Schulter und gab ihm ein Zeichen, das er gehen konnte und so lies Harry den Professor alleine zurück, der nun mit gesenktem Kopf da-
    stand und schwieg.



    Re: [FanFic] Harry Potter und das geheime Buch

    Henjin - 10.05.2006, 20:37


    hast du dir das alles ausgedacht???



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    Boradspiel. - gepostet von Henjin am Mittwoch 24.05.2006



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