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Re: Meinung Prof. Plutzar + Bitte
Anna - 15.04.2009, 13:41Meinung Prof. Plutzar + Bitte
Hier die Antwort auf die Fragen, Prof Plutzar hat bereits gestern abend geantwortet:
"die Fragen sind schwer zu beurteilen, da ich Ihr Forschungsfragen
nicht kenne und daher nicht weiß, ob Sie mit dem was sie fragen auch
das rauskriegen können, was Sie wissen wollen. Aber grundsätzlich
sehen die Fragen ganz gut aus und ich kann mir vorstellen, dass Sie
einiges erfahren.
Bezüglich des Fragebogens zu Beginn: wieso sollen die Personen ihn
ausfüllen? Wäre es nicht auflockernder und in das Gespräch
einführender, wenn Sie die Daten am Anfang des Gesprächs abfragen
würden?
Mit herzlichen Grüßen
Verena Plutzar"
Darum meine Bitte:
ich schreibe jetzt zu den Fragen eure Themen und die Ideen, die ihr dabei hattet, also was ungefähr die spezifische Forschungsfragestellung ist. Ich werde das dann am Abend reinstellen, wenn euch das passt bzw. so oder so schicke ich es dann nochmals komplett an Prof Plutzar, sagen wir mal morgen abend.
Tut mir Leid, dass ich das verzögert, ich hatte kurz daran gedacht, die Themen dazu zu schreiben, dann aber verzichtet, was ein Blödsinn war...
Überlegt jedenfalls bitte, ob euch die Forschungsfragen so, wie ihr sie formuliert habt (oder ich sie formuliere), passen!
lg
anna
Re: Meinung Prof. Plutzar + Bitte
Anna - 15.04.2009, 14:24
So, ich schicke es euch auch per Email als Vorbereitung für Dienstag, hier jedenfalls aber die Kopie unserer Fragen mit in etwa den Fragestellungen dazu (durch das Kopieren sind ein paar Zeichen usw. verschwunden...). Tut mir Leid, wenn ich manche Neuformulierungen vergessen haben sollte!
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1. In welcher Sprache sprechen Sie mit Ihren FreundInnen und Bekannten?
2. a) In welchen Situationen müssen Sie Deutsch sprechen?
b) Hilft Ihnen das dabei, was Sie im Kurs lernen?
‡ in welchem Umfang sprechen die KTN(KursteilnehmerInnen) außerhalb des Kurses Deutsch? Können sie das, was sie lernen, auch brauchen? (wie effizient ist der Kurs?) ‡ Inwiefern haben die KTN Teil an der „österreichischen“ Gesellschaft? (wie hilft der Kurs dabei?)
(Ich denke, dass man einen gewissen Grad an Teilhabe an der "österreichischen" Gesellschaft daran ablesen kann, ob sie überhaupt informellen Kontakt zu deutsch sprechenden Österreichern haben.)
Beatrix.
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3. Welche Themen wurden in Ihrem Kurs behandelt? (An welche können Sie sich erinnern?)
4. Welche Themen haben Sie (für den Alltag) am Nützlichsten empfunden?
5. Welche Themen haben Sie am meisten interessiert?
‡ Relevanz der Unterrichtsthemen
Frage 1: Aus dieser Frage erhoffe ich mir zu erfahren, an welche Themen sich die Person noch erinnert - ich denke mir, dass man sich meist die besonders guten und besonders schlechten Themen mekrt (nur eine Vermutung).
Frage 2: ich möchte herausfinden, welche Themen die Person selbst als nützlich usw. für den Alltag (oder was auch immer) empfindet.
Frage 3: Nicht die nützlichsten Themen müssen unbedingt die interessantesten sein. Vielleicht ist der Person wichtiger, dass sie das Thema interessant findet.
Lisanne.
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6. Haben Ihre bisherigen Lehrpersonen in Deutsch - Kursen für Sie das Land Österreich und seiner Kultur repräsentiert? Oder haben Sie diese als neutral und als außenstehend empfunden?
7. Haben sich die Lehrpersonen entsprechend dafür einer Auseinandersetzung zur Verfügung gestellt? (‡ wird gerade umformuliert: Wurde im Unterricht über dieses Thema gesprochen? Wie und Was?)
8. Haben Sie im Unterricht davon profitiert?
‡ thema: aus der lernenden - perspektive über die lehrenden. (angelehnt an Gisela Wölberts Text "Warum können die nicht besser Deutsch?" S.41)
Marlene.
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9. Können Sie auf Deutsch immer ausdrücken was Sie meinen? / Mögen Sie die Sprache? (ersetzt die Frage „ Wo und wann sprechen Sie Deutsch? (Wohnumgebung, Arbeitsplatz…)“, die sich mit 2.a) deckt.)
10. Haben Sie beim Sprechen Angst Fehler zu machen? Wenn ja: In welcher Situation und warum?
11. Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor?( Kann Ihnen die Sprache bei Ihren Plänen helfen?)
‡ grundsätzlich zielt meine Fragestellung darauf ab, u.a. herauszufinden (durch die 3.Frage), ob die kurse sg. außersprachliche Ziele vermitteln. oder ob sie, wie in den texten beschrieben bzgl. der integrationsvereinbarung nur noch so etwas wie prüfungsvorbereitungskurse sind. und auch, ob die menschen sich in dieser sprache zuhause fühlen, was mitunter auch auf die kurse zurückgeführt werden kann.
Patricia.
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12. Warum besuch(t)en Sie diesen Kurs?
13. Wie würden Sie in wenigen Worten Ihren bisherigen Lernprozess beschreiben? Was hat Sie unterstützt, was stand im Weg? (wird noch umformuliert, bzw. Lernprozess evtl. näher definiert) Wie wuerden Sie in wenigen Worten Ihren bisherigen Lernprozess in Bezug auf den Fortschritt, den Sie bis jetzt gemacht haben, beschreiben? Was hat Sie unterstützt, was stand im Weg?
Wie stehen Sie dazu, dass Deutsch zu lernen in Österreich für Immigrant_innen innerhalb von 5 Jahren absolviert werden muss, bzw. in welcher Weise wirkt sich das auf Sie persönlich aus? (wird noch umformuliert, evtl. kurze Einleitung/Erklärung der Gesetzesvorlage mit anschließenden Fragen.)
‡ Zur Erklärung (muss nicht wörtlich sein, nur zirka): Die Integrationsvereinbarung (2005) fordert von Immigrant_innen, dass sie innerhalb von fünf Jahren Deutschkenntnisse auf A2-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweisen um einen Aufenthaltstitel zu bekommen bzw. ihn zu verlängern. Es sind dafür 300 Unterrichtsstunden vorgesehen. (Wird mit der Erfüllung der IV nicht innerhalb, von drei Jahren begonnen, bzw. sie nicht innerhalb von fünf Jahren erfüllt, kann eine Ausweisung verfügt werden, ferner kann eine Verwaltungsstrafe erlassen werden (wenn er/sie alleine dafür verantwortlich ist)
14. - Wie stehen Sie dazu? (Bzw. wirkt es sich aus Sie persönlich aus, und wenn ja in welcher Weise?)
Veza.
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15. Wie wurde in Ihren Deutschkursen auf Sie persönlich bzw. auf die Lernenden persönlich eingegangen? (evtl. auch sprachlich)
16. Welche Unterschiede sehen Sie zwischen dem Unterricht (und den Lehrern), wie Sie ihn in Ihrem Herkunftsland hatten, und Ihren Deutschkursen hier? (wie finden Sie das?)
17. Welche Methoden haben Ihnen besonders gut gefallen/geholfen? (Spiele, Konversation, Schreiben, usw. – was wurde als positiv und/oder lernfördernd empfunden. Wird noch umformuliert.)
‡ Lehr- und Lernmethoden: Wie gut wird im Unterricht auf die Lernenden in Bezug auf Lehrmethoden eingegangen?
1. ob die Schwächen der Lernenden, Herkunft, Bedürfnisse, Stärken, etc. (genügend) erkannt und eingebunden werden, oder die Lernenden eher anonym bleiben, und wie sie mit dem einen oder anderen umgehen können. (ist die Beziehung Lehrer-Schüler zu persönlich, oder nicht persönlich genug, usw) Sprachlich, eventuell zusätzlich: wird Englisch, oder eine andere Sprache als Deutsch verwendet? Welche vehikulare Sprachen gibt es in der Gruppe? (-- evtl. im Anschluss an andere Fragen stellen, gehört nicht wirklich zu meinem Thema.)
2. wie die Deutschkurse (und -Lehrer) im Vergleich zu der Schule im Herkunftsland empfunden werden, als nicht streng genug, usw. Eigentlich würde mich ja vor allem interessieren, ob das als positiv oder problematisch gesehen wird... welche Probleme daraus eben für den Unterricht entstehen können.
3. eigentlich will ich wissen, was besonders gut gefällt, Spiele im Unterricht, Konversation, schreiben, usw. bzw. eben als besonders positiv für das Lernen empfunden wird.
Anna.
Re: Meinung Prof. Plutzar + Bitte
lisanne - 15.04.2009, 16:50
meines passt :)
Re: Meinung Prof. Plutzar + Bitte
Veza - 16.04.2009, 12:04
Also meine Forschungsfrage:(ungefaehr)
Die Frage nach der Motivation Deutsch lernender Immigrant_innen. Was beeinflusst sie positiv/negativ, bzw wie stehen sie zur Integrationsvereinbarung (2005) im Allgemeinen?
Die Fragen aendern sich nciht mehr.
Danke fuers Organisieren und Mailen, ich bin schon gespannt was sie sagt!
Re: Meinung Prof. Plutzar + Bitte
Beatrix - 16.04.2009, 16:21Fragebogen
Meines passt ! Vielen Dank für die Koordination!
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