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Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
Kari - 30.03.2009, 16:33Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
Ich hab heute mal eine Kurgeschichte geschrieben... warum weiß ich nicht xD Aber irgendwie war mir mal danach...
Kommis sind erwünscht =)
Achja wegen Vampires of the Moon... keine Sorge ich stell heute noch was neues rein =)
Es war Oktoberabend
und es war kalt…
Ich rannte. Mein Herz hämmerte gegen meine Brust. Und obwohl ich vollkommen aus der Puste war, rannte ich weiter. Panik stieg in mir auf, denn ich wusste, dass sie hinter mir waren. Wohl keine zehn Meter hinter mir und es schien auch nicht so, dass ich sie hätte anhängen können. Platsch. Mist! Ich war mitten durch eine Pfütze gerannt. Warum musste es in dieser Gasse auch so dunkel sein? Meine Hose klebte an meinen Beinen fest, denn das Wasser war ziemlich hochgespitzt. Ich versuchte die Kälte zu ignorieren, die nun begann in mir aufzusteigen und zwang mich weiter zu rennen. Was ich noch gut zwei Gassen weiter schaffte und dann abrupt stehen blieb. Warum rannte ich weg? Was würde das schon ändern? Diese Stadt war dem Untergang geweiht und wir alle mir ihr. Mir war bewusst, dass ich nicht gerade aufbauend dachte, doch es brachte doch nichts, die Wahrheit unter den Tisch zu kehren, oder? Trotz alldem, was uns allen bevorstand, war es erstaunlich ruhig. Weder meine Verfolger hörte ich, noch irgendjemand anderen. Das einzige was ich hörte, war mein Atem, der unregelmäßig ging, sich aber langsam beruhigte. Eine Haarsträhne hatte sich aus meinem Zopf gelöst und fiel mir ins Gesicht, doch ich beachtete sie nicht. Stattdessen starrte ich in den dunklen, von einzelnen Sternen erleuchteten Himmel. Der Mond war nicht zu sehen. Schade… denn war das letzte Mal, dass ich eine Nacht miterlebte. Dieser Gedanke schüttelte mich innerlich. Der Tod… so nah...so greifbar nah, dass ich ihn beinahe hätte spüren können. Ich setzte mich wieder in Bewegung. Irgendwohin, wohin wusste ich nicht. Meine Füße trugen mich und folgte nur meinem Gefühl. Die Kälte kroch in alle meine Glieder, so unerbittlich, dass ich sie nicht mehr ignorieren konnte. Einen Augenblick spielte ich mit dem Gedanken mich einfach nur irgendwo hinzulegen und einfach einzuschlafen. Es wäre leichter… so viel leichter… bequemer… angenehmer. Doch so wollte ich nicht enden. Ich riss mich zusammen, da bemerkte ich eine Gestalt, die auf mich zukam. Ich blieb nicht stehen, sondern lief weiter. Immer näher auf die Person zu. Sie blieb allerdings stehen. „Hey du! Was machst du um diese Zeit noch draußen?“ Mit diesen Worten wurde ich angesprochen, antwortete aber nicht sofort, ich wartete ab. Auf was? Ich wusste es nicht. „Weißt du nicht, dass es sicherer ist zu Hause zu bleiben? Sie werden heute Abend kommen, falls du es noch nicht mitbekommen hast! Am besten ist es du versteckst dich!“ „Verstecken? Was soll das denn noch bringen?“, meine Stimme war voller Hohn, „Was bringt es sich verstecken, wenn man weiß, dass man eh sterben wird? Du weißt doch genauso gut wie ich, dass es keine Hoffnung mehr gibt! Keiner von uns wird überleben! Keiner! Sie werden jeden einzelnen umbringen, genau so wird es geschehen!“ Mittlerweile stand ich der Person gegenüber und blickte sie herausfordernd an. Ich erkannte das Gesicht eines jungen Mannes, wenn auch nur schemenhaft, da es einfach zu dunkel war. Allerdings schien er nur ein paar Jahre älter zu sein als ich. Bei meinen Worten sah ich, wie er erstarrte. Es war als ob ich ihn geohrfeigt hätte. „Außerdem, was machst du denn hier draußen? Ich meine, eigentlich sollten wir alle drinnen sein! Was meinst du, für was die ganzen Soldaten durch die Stadt laufen und jeden, den sie treffen, wieder genau dahin schicken wo er herkam?“ Meine Stimme klang trocken. Ich wusste selbst, dass ich eigentlich auch in einem dieser ganzen Häuser hätte seien sollen… hätte hoffen sollen… Doch ich hoffte nicht mehr! Damit war es schon lange vorbei. Ich hatte schon alles verloren, was ich hatte verlieren können. Mein Familie, meinen Besitz, meine Verwandten… ich hatte nichts mehr zu verlieren, deswegen war ich an nichts gebunden und konnte quasi machen was ich wollte. „Ich wollte mir eigentlich noch einmal – ein letztes Mal – den Mond ansehen. Doch leider ist er anscheinend von Wolken verdreckt. Und eigentlich wollte ich auch wieder im Haus verschwinden, doch dann sah ich jemanden die Gasse entlang gehen…“ erklärte mir mein Gegenüber. „Dann empfehle ich dir, wieder reinzugehen“, antwortete ich nur. „Und was ist mit dir? Warum gehst du nicht nach Hause?“, fragte er mich. „Ich habe nichts mehr, was man ein Haus nennen könnte oder mich wie Zuhause fühlen würde“, meinte ich trocken. „Oh… tut mir leid das wusste ich nicht…“ „Ist schon in Ordnung. Woher solltest du das auch wissen?“ „Warum kommst du nicht mit zu mir? Wir haben genug Platz und ich glaube kaum, dass jemand von uns etwas dagegen hätte…“ Er brach ab. Es schien, als wolle er, dass er das was auf uns zu kam verhindern indem er es nicht aussprach. „Das ist wirklich freundlich von dir, aber ich werde heute Nacht hier draußen bleiben…“ antwortete ich und lächelte. Ich wollte schon wieder weitergehen, da fragte er mich: „Wie heißt du?“ Da ich schon ein paar Schritte von ihm entfernt stand, drehte ich mich zu ihm um. Er blickte mich erwartungsvoll an. „Kathleen und du?“ „Fynn“, antwortete er, „Kathleen ist ein schöner Name…“ „Danke“, antwortete ich. Ich drehte mich wieder um, doch dann kam mir noch etwas in den Sinn und ich wandte mich wieder zu Fynn. „Vielleicht gibt es ja einen Ort, außerhalb dieser Welt, wo wir uns mal wieder treffen und dann werde ich mit zu dir kommen, einverstanden?“ schlug ich vor, auch wenn es mir lächerlich vorkam, doch irgendwie schien es alles zu erleichtern. „Einverstanden. Ich verlass mich darauf!“ Fynn lächelte und ich konnte nicht anders als es zu erwidern. Dann wandte ich mich um und rannte wieder los, denn irgendetwas sagte mir, dass es bald losgehen würde. Obwohl ich mich am liebsten umgedreht hätte, tat ich es nicht. Stattdessen rannte ich weiter. Mein Hose schien zu Eis erstarrt zu sein und mein Bein taub. Trotz alldem schaffte ich es halbwegs zu rennen. Mein Ziel war der höchste Punkt der Stadt. Ein Turm, von dem man alles sehen konnte, der sich aber nicht im Mittelpunkt der Stadt befand, sondern beim alten Friedhof. Ironie der Schicksals, dachte ich als ich nun vor dem Tor des Friedhofs stand. Zögernd trat ich ein und machte mich zielstrebig daran, diesen Ort so schnell wie möglich zu durchqueren. Hier gab es viele Gräber, viel mehr als auf dem neuen Friedhof, der sich auf der anderen Seite der Stadt befand und es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis ich endlich durch die Hintertür trat. Der große Turm ragte nun bedrohlich vor mir auf. Auch hier was es totenstill. Selbst die Tiere scheinen diese Stadt verlassen zu haben, schoss es mir durch den Kopf. Ohne zu überlegen betrat ich den Turm durch eine kleine Tür. Ich war schon oft hier gewesen, deswegen erschien mir alles so vertraut, aber auch so fremd… Drinnen stieg ich die Wendeltreppe hoch. Stufe für Stuf für Stufe. Es schien kein Ende zu nehmen. Endlich kam ich oben an und hatte eine wunderschöne, aber erschreckende Aussicht. Die Stadt war vollkommen dunkel und nichts, wirklich nichts schien sich zu rühren. Doch weiter hinten, außerhalb der Stadtmauern bewegte sich etwas und am Horizont konnte ich viele kleine Lichter erkennen – Fackeln. Angst kroch mir das Rück rad rauf und ließ mich für einen Moment wie gelähmt stehen. Dann löste ich mich aus der Starre und kletterte auf die schmale Mauer, die eigentlich dazu gedient hatte, dass man nicht runterfiel. Es dauerte einen Moment bis ich sicher darauf saß, ohne das ich nicht gleich in die Tiefe fiel, wenn ich mich nicht festhalten würde. Ich zog die Knie an meinem Oberkörper und versuchte meine halberfrorenen Beine warmzuhalten, was mir nicht besonders gut gelang. Plötzlich schallte ein dumpfes Geräusch durch die Stadt. Ich erschrak so sehr, dass ich beinah in die Tiefe gestürzt wäre. Sie waren als da… und keiner würde sie aufhalten… das Schicksal aller, die in der Stadt lebten, war besiegelt. Ich presste meine Beine noch mehr an meinen Oberkörper und bereitete mich nun auf alles vor war gleich passieren würde. Die Kälte hatte nun vollkommen besitzt von mir ergriffen. Denn es war Oktoberabend und es war kalt…
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
xXxTeigerxXx - 30.03.2009, 16:41
ja und weiter? =O das MUSS weitergehen : D wer sind den DIE?
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
Kari - 30.03.2009, 16:59
nee es geht net weiter... sehr wahrscheinlich zumindetens...
tja wer sind DIE??
darüber darf man sich selbst gedanken machen xD *fies sei* nee kurzgeschichten sollen ja zum nachdenken anregen (letzens arbeit über sowas geschrieben hab -.-)
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
xXxTeigerxXx - 30.03.2009, 17:07
echt? welche klasse^^
wir ham letzten geidchtinterpretation gemacht :roll: davor glaub inhaltsangabe oder so xD
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
mari - 30.03.2009, 18:18
also ich finds cool und auch so geheimnisvoll
da kann man sich den rest voll ausdenken....
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
Angi90 - 30.03.2009, 20:02
wow, das ist genial, wenn auch total traurig!
aber ich finde es gut, wenn es fertig ist!
so kann man sich weiter gedanken machen! =)
lg
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
claudi - 31.03.2009, 13:23
ja voll hammer. is saudoof das es nciht weitergeht :?
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
Fruchtzwerg - 31.03.2009, 16:50
Die Geschichte ist echt supi klasse!! :D
Das Ende gefällt mir auch.
Aber theoretisch muss man doch noch eigentlich erfahren was noch passiert und außerdem muss sie Fynn doch iwie nochmal treffen. Und am liebsten hätt ich eh ein Happy End. :wink:
Bla Bla..
Nee ich glaub die Geschichte ist so wie sie jetzt ist genau richtig.
:D
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
xXxTeigerxXx - 31.03.2009, 18:06
achja :roll: fynn erinnert mich jez doch glatt wieder an nen anime xD
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
Prissi - 01.04.2009, 11:59
Ich find das Ende auch gut so, denn so ist es irgendwie noch geheimnisvoller und spannender.
Re: Es war Oktoberabend und es war kalt... (Kurzgeschichte)
claudi - 07.04.2009, 14:34
ja eig dürfte es keine kurzgeschichte sein^^
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