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Re: Interview mit Pat O'Brien von Cannibal Corpse vom 02.05.2006
Motherfucker - 08.05.2006, 17:26Interview mit Pat O'Brien von Cannibal Corpse vom 02.05.2006
Antagonismus: Heute Abend wird die erste Show der No-Mercy Tour stattfinden. Was erwartest du von der Tour?
Pat: Naja, wir sind jetzt am Anfang unserer Tour. Die erste Show ist immer etwas schwer, doch mit der Zeit werden wir lockerer und ich denke, dass wir eine Menge Spaß haben werden.
Antagonismus: Hast du die anderen Bands schon etwas kennengelernt und wenn ja, was denkst du, wie sich die Atmosphäre entwickeln wird?
Pat: Bis jetzt habe ich nur mit ein paar Leuten gesprochen. Kataklysm kannten wir ja schon von früher und die anderen scheinen ganz nett zu sein.
Antagonismus: Was ist mit der Atmosphäre in Cannibal Corpse? Was hat sich verändert seitdem Jack weg ist und Rob kam?
Pat: Wir sind jetzt mehr "Cannibal Corpse". Jack war nicht mehr ganz bei der Sache, vor allem kurz bevor er ging. Rob macht seine Sache gut und wir sind auf dem richtigen Weg.
Antagonismus: Lass uns nun über das neue Album sprechen. Wie hast du die Reaktionen zu "Kill" empfunden?
Pat: Positiv, größtenteils positiv... naja, ich habe nicht all zu viele Reviews gelesen, aber es waren im Durchschnitt weniger Negative dabei als wir sonst gewohnt sind.
Antagonismus: Mit "Kill" seid ihr das zweite Mal in die Billboard-Charts gekommen (erstes Mal Vile, 1994). Eine Leute behaupten, dass euch das zu einer Mainstreamband macht. Was denkst du dazu?
Pat: Ich denke, dass die Leute, die sowas sagen einfach nur nach der Chartplatzierung urteilen, denn würden sie die Musik kennen, wüssten sie, dass "Kill" mit das Extremste ist, was wir bisher gemacht haben.
Antagonismus: Für Leute, die sich nicht sicher sind, ob sie sich "Kill" kaufen sollen oder nicht, gibt es hier für dich die Chance sie zu überzeugen, indem du das Album in deinen Worten beschreibst.
Pat: Es ist mehr oder weniger eine bessere Version von "Cannibal Corpse". Wenn du also Cannibal Corpse magst, kauf es.
Antagonismus: Wenn du dir drei Adjektive für "Kill" aussuchen müsstest, welche würdest du nehmen?
Pat: Oh, hmm.. Drei Adjektive für "Kill".. Lass mich kurz darüber nachdenken.. Oh.. Oh man.. Das ist hart.. Wie wäre es mit demolierend, zertrümmernd und schlüpfrig? (lacht)
Antagonismus: Welcher Song auf dem neuen Album gefällt dir am besten?
Pat: Hm, ich denke, dass es einer der Songs ist, die ich geschrieben habe, ... ich nehme mal "Murder Worship".. "Purification by Fire" mag ich auch sehr, den hab ich geschrieben. Es sind aber alle Songs auf dem neuen Album gut.
Antagonismus: Wie sieht es mit den Lyrics aus? Hat jemand mitgearbeitet, der zuvor nicht mitgearbeitet hat?
Pat: Ich kann wie immer nicht viel zu den Lyrics sagen, da hat sich soweit ich weiss nichts verändert. Es ist Alex und Pauls Aufgabe. Ich kann nicht viel dazu sagen..
Antagonismus: Warum habt ihr dieses mal vom ehemaligen Produzenten Neil Kernon abgesehen und Erik Rutan gewählt? Was hat sich bis auf den Namen des Produzenten verändert?
Pat: Erik hat n brandneues Studio, was vor kurzem aufgemacht hat.. in Tampa, also sehr nah bei uns zuhause. Und.. er hat uns ein Angebot gemacht, was wir nicht ablehnen konnten. (lacht)
Antagonismus: Wie kommt es, dass das neue Cover sehr simpel und weniger brutal gehalten ist oder ist es wieder nur ein extra-Cover für Deutschland?
Pat: Hm, nein es ist das tatsächliche Cover - so sieht es auch in den anderen Staaten aus. Normalerweise waren wir immer sehr zufrieden mit der Arbeit von Vince, doch dieses mal waren wir etwas enttäuscht. Auch wenn du denkst, dass es "killer" ist.. Unsere Musik wird für uns durch das Artwork nicht repräsentiert. Wir wollten, dass die ganze Sache etwas ernster genommen wird..
Antagonismus: Ok, erneuter Themenwechsel: Denkst du, dass Rob die Lücke füllt, die das Verlassen Jacks ausgelöst hat?
Pat: Ja, auf jeden Fall. Wir sind sehr glücklich mit ihm.
Antagonismus: Bist du immernoch mit Jack befreundet, jetzt wo er in Deicide ist, obwohl er sagte, dass sein Herz nicht mehr für Death Metal schlägt?
Pat: Naja, mir ist im Grunde egal, warum Jack die Band verlassen hat. Wer daran interessiert ist, kann unsere Homepage besuchen und Jacks Statement lesen. Er hat aufgehört und er weiss, warum er aufgehört hat - das hat nichts mit der Person zu tun. Jack ist immer noch ein Freund von mir, ich hab kein Problem damit mit ihm rumzuhängen.
Antagonismus: Ihr habt fast 200 Songs gemacht. Wie wählt ihr da die Songs aus, die ihr spielt?
Pat: Es fängt langsam an richtig hart zu werden. Das ist unser zehntes Album, aber wir versuchen von jedem Album was zu spielen, aber es ist wirklich schwer.
Antagonismus: Betrachten wir alle eurer Songs: Welche Songs spielt ihr am liebsten?
Pat: Die Altbekannten.. Es macht immer Spaß "Stripped, Raped and Strangled" und "Hammer Smashed Face" zu spielen. Und von den neuen Songs.. hm... vielleicht "Murder Worship". Die neuen Sachen sind weitaus komplizierter und technischer als die alten, aber das macht auch einen gewissen Reiz aus.
Antagonismus: Welcher Song ist der am schwersten spielbare in deinen Augen?
Pat: Oh man, das ist eine gute Frage. Lass mich eine Sekunde überlegen. Hm, wir werden einen Song von "Vile" spielen, das wird für mich relativ schwer und naja, die neuen Sachen werden uns auch viel abverlangen, weil wir die einfach noch nicht so oft gespielt haben und sie zudem kompliziert sind.
Antagonismus: Welchen Song würdest du als den besten beschreiben, den ihr je gemacht hab?
Pat: Einen Song, den ich gemacht habe oder die Band?
Antagonismus: Die Band.
Pat: Ohh, hmm. Das ist wirklich schwer zu sagen. Ich mag alle unserer Songs sehr gerne
Antagonismus: Welche Musik hörst du dir privat an?
Pat: "Anything and everything" - Leute fragen mich manchmal nach meinen Einflüssen, aber es gibt einfach viel zu viele Einflüsse, die gleichwertig sind, als dass ich sie innerhalb eines Interviews aufzählen könnte.
Antagonismus: Betrachtet man deine langanhaltende Karriere, wäre es interessant zu erfahren, wie du damit angefangen hast Musik zu machen.
Pat: Im Grunde fing es damit an, dass meine Mutter mir eine Gitarre kaufte.... vor langer, langer Zeit in einem weit entfernten Land (lacht) Da war ich 14 oder 15.
Antagonismus: Wie und wann bist du zum Metal gekommen?
Pat: Ein Freund von mir holte sich ein Black Sabbath Album und mir gefiel Paranoid sehr gut. Da fing es an. Es begann härter und härter zu werden, ich lernte immer mehr Bands kann. Das ist der Grund dafür, dass ich soviele Einflüsse habe. Ich kann sie glaube ich nicht einmal alle auflisten.
Antagonismus: Was war deine erste Death-Metal Scheibe?
Pat: Oh, hmm .. meine erste Death-Metal Scheibe. Ich kann mich nicht richtig daran erinnern, ehrlich. Vielleicht Morbid Angel. In den Anfängen war es auch manchmal schwer zu unterscheiden, da auch viel aus dem Thrash Bereich kam. Ich kann mich nicht erinnern.. vielleicht sogar Cannibal Corpse
Antagonismus: Was sind deine Gedanken bezüglich der gigantischen Musikindustrie und Leuten, die sich eure Alben runterladen?
Pat: Mit diesen Dingen setze ich mich nicht wirklich auseinander. Wenn sich jemand das Album runterläd und sich dann das Konzert anguckt, finde ich das in Ordnung.
Antagonismus: Cannibal Corpse existiert seit 1988, hat also eine Geschichte von 18 Jahren, die selbstverständlich mit vielen Ereignissen gefüllt sind, aber was war das beeindruckste Ereignis?
Pat: Mir fällt gerade nur ein wirklich beeindruckender Moment ein: Der Wechsel der Stimme. Dass Chris Barnes Cannibal Corpse verlassen hat.. und all das drumherum, das war wohl der große Schocker.
Antagonismus: Wie würdest du den lyrischen und musikalischen Fortschritt von 1988 bis jetzt beschreiben?
Pat: Naja, wie eine Pflanze wächst, so wachsen auch wir. Wir werden mit jedem Jahr, besser .. das ist eine Verbesserung, die in der Natur der Sache liegt.
Antagonismus: Gibt es irgendwelche Pläne oder Wünsche für die nahe oder ferne Zukunft?
Pat: Ich bin mit der aktuellen Situation sehr zufrieden. Ich hoffe wir können so weitermachen und uns so weiterentwickeln, wie bisher.
Antagonismus: Danke für das Interview - die letzten Worte sind deine.
Pat: Danke an all die Fans und unterstützt weiterhin den Metal!
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