l i e b e. ist wie glas

Verzaubert - Auch Jahre später
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    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 09.03.2009, 21:51

    l i e b e. ist wie glas



    LIEBE IST WIE GLAS.
    EIN SPRUNG UND SIE IST ZERBROCHEN.

    Icons by
    XxX

    W H O Jolie Trivounge - Noah Heyden - Belle L'Amour
    W H E N Kurz nach Halloween
    W H E R E Auf einer kleinen, netten Party



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 12.03.2009, 20:34


    looked too pretty
    post kommt spaeter nach...



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Noah Heyden - 14.03.2009, 13:48


    Schlecht gelaunt starrte Noah aus dem Fenster. Seine Silhouette zeichnete sich deutlich vom einfallenden Licht ab, doch draußen herrschte bereits Dämmerung. Gleich würde die Sonne untergehen, dass letzte Stück vom Tag mitnehmen.
    Der Heyden drückte seine Finger gegen das Glas, beobachtete wie sich die Knochen unter der hellen Haut deutlich abzeichneten, seufzte leise.
    So einen schlimmen Tag hatte er schon lange nicht mehr gehabt. Heute Abend fand mal wieder eine nette Geburtstagsparty in Hogwarts statt, man würde zusammen feiern, Spaß haben und so weiter. Standart eigentlich. Ein Hufflepuff hatte Geburtstag, und eigentlich hatte der 16-jährige sich schon gefreut. Doch nun Belle ging es nicht gut, er machte sich Sorgen um seine Freundin und konnte sich gar nicht mehr richtig auf den bevorstehenden Abend konzentrieren.

    Aber man würde sehen. Der junge Mann drehte sich von dem Fenster weg und machte sich auf den Weg zum Gang vor der Küche, dem Ort an dem er mit seiner Belle und ihrer besten Freundin verabredet war.
    Noah war immer noch nicht besonders gut aufgelegt. Nichts wollte im Moment in seinem Leben klappen. Die Beziehung zwischren ihm und seiner bisher größten Liebe war gefährlich am kippen, es hatte sich eine seltsame Distanz zwischen sie geschoben. Keiner von beidern hatte das jemals zur Sprache gebracht, doch die Zeit schien im Moment gegen sie zu sein. Hier eine Prüfung, da ein Freund mit Problemen, dann wieder Hausaufgaben. So zog es sich seit sicher einem Monat.
    Wann sie sich das letzte Mal richtig gesehen hatten?
    War sicher schon ein paar Tage her.

    Jetzt stand er hier, lehnte sich an eine Wand und starrte die Gemälde vor sich an. Na herrlich. Zu spät waren die beiden auch. Oder war er zu früh?
    Noah wusste es nicht, er hatte mal wieder keine Uhr dabei und sich fast komplett auf seine inneres Zeitgefühl verlassen.



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 14.03.2009, 16:03


    LOOKATHER

    Belle lag auf ihrem Bett im Mädchenschlafsaal der Gryffindors, hatte einen bequemen babyblau-weiß gestreiften Pyjama an und hätte jetzt allen Grund, sauer zu sein auf sich selbst. War sie ja auch. Schließlich wäre heute der Tag gewesen, an dem sie und Noah sich endlich mal wieder getroffen hätten. Oh ja, und wie wütend sie war! Sie zeigte es bloß nicht. Zum Glück aller in ihrer Umgebung, mochte man jetzt meinen, doch Belle war, bis in manchen seltenen Situationen, ein eher ruhiger und beherrschter Typ Mädchen gewesen, also hatte man von ihr nichts zu befürchten. Sie hatte zu viel Angst, andere zu verletzen.
    Also lag sie leise grummelnd auf dem Rücken und starrte auf den roten Samt des Himmelbettes. Dann rollte sie sich entschlossen um und schlug ihr leicht lädiertes Exemplar Verwandlung für Fortgeschrittene auf und las das Kapitel über Animagi durch. Wahrscheinlich, dachte sie bei sich, würden Jolie und Noah sich gerade unten auf der Party bestens amüsieren. Obwohl... Vielleicht würden sie Belle vermissen?
    Wie unwahrscheinlich das doch war - seit wann war sie denn bitteschön die große Partymaus gewesen. Ja, vielleicht waren sie ja auch froh, dass sie die nervige belle, das graue Mäuschen los hatten... Nein, ermahnte sie sich, sagte sich, dass ihr Noah das niemals tun würde. Genau.
    Würde das nicht jedes von Krankheit verhinderte Mädchen tun? Sich solche ... ein wenig unwahrscheinlichen Hoffnungen machen? Sie schlenkerte ungeduldig mit den Füßen umher. Kein anderes Mädchen aus ihrer Stufe war hier! Es war so langweilig... Alle waren anscheinend lieber auf diese Fete gegangen. Sie konnte es ihnen aber auch nicht verübeln. Es war ein schöner Tag gewesen, und es würde höchstwahrscheinlich für alle der 'Auserwählten', die eingeladen waren, eine ebenso schöne Nacht werden.
    Sie konnte sich einfach nicht auf ihr Buch konzentrieren. Immer und immer wieder las sie den Absatz, in welchem darauf hingewiesen wurde, dass es ein schweres Vergehen war, auf das eine Strafe folgte, wenn man sich als Animagus nicht im Ministerium registrieren ließ. Die Buchstaben verschwammen und immer wieder schweiften ihre Gedanken ab zu Noah.
    Seit wann waren sie sich so fremd? Früher, da war alles nocht so einfach gewesen. Ein Lächeln, ein kleiner Brief, schon hatten sie sich getroffen, gelacht und waren fröhlich gewesen. Wie sehr sie diese Zeit vermisste! Jetzt sahen sie sich immer weniger. Ein meilenlanger Aufsatz für Zaubertränke hier, einen Zauber für Zauberkunst üben, für Quidditch trainieren und so weiter. Und schon war es soweit - die Treffen wurden immer seltener, kaum noch trafen sie sich auf den Gängen. Wenn sie doch wenigstens im selben Haus gewesen wären, hätten sie sich wenigstens kurz im Gemeinschaftsraum treffen können.
    Belle schüttelte traurig den kopf. Das alles wurde ihr langsam fast schon zu viel. Sie setzte sich auf, fuhr sich durch die Haare, schlüpfte in die farblich zum Schlafanzug passenden Pantoffeln und tapste hinüber zum Spiegel. Wie blass und müde sie doch aussah... Sie schüttelte sich.
    Und plötzlich war sie da - die rettende Idee. Obwohl sie noch nicht sonderlich ausgefeilt war. Sie würde auf der Party auftauchen. Jedoch nicht, um teilzuhaben an dem vergnügen, nein! Sie würde Noah sozusagen entführen, damit sie sich in Ruhe aussprechen könnten. Sie wollte mit ihm reden, das war schon längst überfällig. Als wolle sie sich selbst bestätigen, nickte sie ihrem Spiegelbild zu und schlüpfte eilends in eine Jeans und zog sich ein bequemes T-Shirt über. Mit Flip-Flops an den Füßen und ihrem allerliebsten Lipgloss namens 'DiorKiss' und einem Lächeln auf den Lippen, lief sie eilends aus dem Schlafsaal.



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 15.03.2009, 17:31


    Jolie stand im Waschraum vor dem Spiegel, und starrte gebannt auf ihr Spiegelbild. Keinesfalls entsetz, sondern fast bewundernd! Jolie fand sich heute selber ungewoehnlich huebsch, sie hatte sich geduscht, sorgfaeltig geschminkt und nochmal eingecremt. Irgentwie war ihre Haut heute wunderbar rein, und ihre Haare glaenzten fast wie die ind er Muggelwerbung. Sie war erstaunt- grad wenn sie auf eine Party ging schiehn ihr Koerper es gut mit ihr zu meinen. Sie drehte sich in ihrem Pailetten besetzen Kleid einmal umsich, und guckte dann wieder in den Spiegel. Sah wirklich nicht schlecht aus...
    Leider hatte sie heute Abend aber niemand der sie in ihrem Outfit bewundern konnte, Jolie war seit einigen Wochen wieder single. Sie ging heute mit Noah auf die Party, Belle's Freund. Von dem konnte sie wohl kaum Anerkennung gewinnen, einenmal war er mit Belle fest zusammen, und zweitens wuerde er den ganzen Abend seiner armen Freundin hinterher trauern, die leider mit einer Erkaeltung im Bett lag. Jolie schnitt eine traurige Grimasse, sie hatte sich so auf die Party mit ihrer besten Freundin gefreut! Belle war ja nicht die groesste Partymaus, aber mit ihr konnte man allerlei Spass haben. Jetzt durfte sie also den ganzen Abend in der Anwesenheit Noah's verbringen. Naja, vielleicht waren ja ein paar nette Typen unter den Abwesenden.
    Jolie zog schnell noch ihren Schmuck an, zog ihre Ballerinas ueber und sah ein letztes Mal auf ihr Spiegelbild. So konnte sie heute bestimmt Spass haben, dachte sie sich, und lief mit einem seufzer aus dem Raum

    Etwas ausser atem kam sie an dem Treffpunkt an den sie mit Noah ausgemacht hatten, ihr war auf dem Weg eingefallen auf die Uhr zu gucken, und hatte mit erstaunen festgestellt dass sie bereits zehn Minuten zu spaet war. Im Laufschritt kam sie also an der Ecke an, wo Noah an der Wand lehnte. Er hatte sich auch etwas schick gemacht, so kam es Jolie wenigstens vor, und sah recht gut aus. " Hey Noah", begruesste sie ihn froehlich, und umarmte ihn zur begruessung leicht.
    Ihr viel ein dass Noah noch gar nichts von Belle's Krankheit wusste, sie war ja erst heute Nachmittag mit Halsschmerzen und laufender Nase ins Bett gekrochen. Die Arme... sie verpasste einen wunderbaren Abend mit ihrem Freund. " Ahm, Noah... Belle ist krank geworden. Erkaeltung oder so, echt total doof", erklaerte sie bedauernd. " Muessen wir wohl oder uebel alleine gehn...", fuegte sie hinzu, und machte eine Geste die ihn aufforderte zu gehen.
    Die Party fand in einem abgelegenen Turm statt, in dem eigendlich alte Sachen gelagert wurden. Zum anlass des Geburtstages eines Hufflepuffs, nur fluechtig mit Jolie befreundet, hatte man den Turm jedoch sehr festlich geschmueckt, es gab ein schumriges Licht, einige Sitzmoeglichkeiten, eine Musikanlage und ettliche Tische mit Essen und Getraenken. Der Turm war gross, sie konnte die Leute am anderen Ende nicht richtig erkennen. Zu ihrer Freude konnte sie aber sehen dass bei den Getraenken nicht nur Saft und Limonade standen.... " Da waeren wir...", meinte sie zu Noah, und sah ihn leicht fragend an. Wollte er den Abend hauptsaechlich mit ihr verbringen, in aller Freundschaft, oder wollte er lieber gucken ob er einige bekannte fand?



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Noah Heyden - 23.04.2009, 17:05


    Mit zusammengebissenen Zähnen lehnte der Hufflepuff an seiner Wand und bemitleidete sich aus tiefstem Herzen selbst. Das war doch dumm! So ein schlechter Tag, und überhaupt, alles mist. Die Mädels zu spät, Belle angeschlagen und dann war doch noch diese Schweigsamkeit, diese Distanz zwischen ihnen. Wieder einmal fühlte Noah sich von der Welt überfordert.
    Das war doch alles gemein!
    Manchmal passierten Sachen, die durften gar nicht so geschehen und man konnte sie trotzdem nicht verhindern. Er wollte eigentlich Zeit mit ihr verbringen, aber dann gab es da ja noch Blanche, die Musik und alle anderen Freunde, die sich vernachlässigt fühlten.
    Seufzend hob er die Hände, verschob die Finger in einander und brachte sie zum Knacksen. Abscheuliche Angewohnheit, die immer bei Nervösität in rauen Mengen auftrat. Aber heute würde alles besser werden, ganz bestimmt sogar. Er würde sich wieder um seine Kleine kümmern und ihr beweisen, dass es gar nicht so schlimm war wie es sich anfühlte.

    Schritte näherten sich seinem Standpunkt. Schnelle, leise Schritte. Sofort, fast schon wie ertappt, ließ Noah die Hände sinken und vergrub sie stattdessen in den Tiefen seiner Jeans.
    Und gleich darauf bog dann auch schon Jolie um die Ecke. Moment mal - Jolie? Er wollte nicht Jolie, er wollte seine Belle! Jolie war nett, Jolie war eine Freundin, aber Belle war nun mal seine Freundin. Vielleicht stand sie ja noch vorm Spiegel. Mädchen machten ja schonmal sowas, die brauchten Stunden für nichts. Vorallem wenn sie sowieso schon so hübsch waren...
    Widerstandslos ließ er die Umarmung über sich ergehen, rang sich sogar ein freundliches Lächeln ab.
    "Schön Dich zu sehen." er musterte sie kurz,"Du siehst gut aus." In der Tat, sie hatte sich wirklich hübsch gemacht.
    Doch ihre nächsten Worte trafen ihn tief ins Herz. Sofort verfinsterte sich seine Miene, nahm etwas eisiges an. War sie wirklich krank? Oder hatte sie vielleicht einfach keine Lust auf ihn, weil sie sich so wenig in letzter Zeit gesehen hatten?
    "Oh nein..." war erstmal alles was ihm über die Lippen kam. Eigentlich hatte er so gar keine Lust etwas ohne sie zu machen. Herrlich.
    Doch Noah wollte Jolie nicht ihre Party verderben, und so trottete er schließlich brav, aber schweigend neben ihr her.
    Die Örtlichkeiten waren passabel, weder schlecht noch herausragend gut.
    "Ja, da wären wir." grummelte er in sich hinein, "Hm, hast Du Lust zu tanzen?"
    Rhetorische Frage. "Ich nicht. Ich glaub, ich mache es mir dahinten bei der 'Bar' bequem, kannst gerne mitkommen, wenn Du magst."
    Das war gelogen. Er wollte seine Ruhe und eine ordentliche Portion Selbstmitleid, nicht mehr und nicht weniger.
    Zielstrebig steuerte er auf die Wiese zu, ließ sich unsanft auf den Boden fallen. Na, das versprach ein Abend zu werden....



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 12.05.2009, 17:47


    Jolie war schon auf dem Weg aufgefallen das Noah sich ihr gegenueber eher kuehl verhalten hatte, aber sie war fest davon ueberzeugt das es nicht an ihr lag. Belle hatte ihr davon berichtet das sie zur Zeit echt wenig Zeit mit Noah verbringen konnte, und sie sich um ihre Beziehung sorgen machte. So war es nun mal wenn man nichtmal in der selben Stufe oder dem selben Haus war, man sah sich selten. Auch Jolie hatte schon genuegend Erfahrung damit gemacht um mitreden zu koennen, sie verstand Noah und Belle vollkommen dass sie heute Abend ihr trautes Zusammensein geneissen wollten. Und nun war Belle krank geworden.
    Noah hatte sich also den ganzen Weg ueber sehr reserviert verhalten, was Jolie nicht weiter stoerte. Bei der Party angekommen war Noah regelrecht... muffelig. Er fragte sie zwar ob sie tanzen wolle, versicherte ihr aber im Anschluss das er es jedenfalls nicht tun wuerde. Super Stimmung hatte der Junge mitgebracht, sollte er doch den Abend geniessen und nicht Belle hinterhertrauern, das wuerde sie auch nicht gesund machen.
    Leise seufzte Jolie als Noah sich sofort ans andere Ende des Turmes setzte (ooc:merke- wir sind in einem turm, nicht auf einer Wiese^^), und offensichtlich vor hatte den Abend dort alleine und mit trueben Gedanken zu verbringen.
    Jolie zuckte nur die Schulter, und lief rueber zur Bar. Es gab einige lustige blaue Drinks, die nach einigem beschnuppern Wodka mit noch etwas zu sein schiehen. Jolie nahm sich einen, und nimmte daran. ES war dermassen ueberzuckert, das sie den Alkohol fast nicht herrausschmeckte. In wenigen Zuegen lehrte sie das Glas, und nahm sich noch eins. Sie hatte Lust den Abend leicht angetrunken, locker und froehlich zu verbringen, was ihr nach einem weiteren Drink, diesmal knallrot, auch naheliegend schiehn. Sie gesellte sich zu einigen tanzenden Mitschuelern, und tanzte sich erstmal richtig locker.

    Eine knappe Stunde spaeter lies Jolie sich erschoepft auf einen Barhocker fallen. Sie atmete schwer, und ihr aufwaendig frisiertes Haar war leicht angewuschelt. Sie stuerzte eine Cola runter, und bemerkte erst danach das diese einen starken bierigen Nachgeschmack hatte. Egal- sie war ziemlich hart im nehmen. Unauffaellig sah sie sich um. Gab es auf dieser Party auch irgendwelche begehrenswerte Jungs? Sie lies ihre Augen ueber einige Exemplare gleiten, darunter ein paar muskuloese Quidditchspieler. Sie laechelte einen vielsagend an, und stand auf. Ihr selber viel es nicht wirklich auf, doch sie schwanke doch ein bisschen als sie aufstand. Lag bestimmt an den hohen- nicht verhandenen- Schuhen redete sie sich ein. Sie lief mit festen Schritten zu den Jungs rueber, als ihr wieder Noah in den Sinn kam. Den Freund ihrer Freundin gab es ja auch ncoh... ob der immernoch in seiner Ecke versauerte?
    Das wollte sie jetzt rausfinden. Mit einem letzten Blick auf den atraktiven Typ verlies sie ihren Weg, und suchte nach Noahs schwarzen Haaren in der Menge. Als sie ihn schliesslich sah lief sie schnell zu ihm rueber.
    " Hey Noah! Na, bist du inzwischen etwas besser gelaunt?", fragte sie, und stolperte prompt ueber irgendein Fuss und konnte sich nur retten indem sie sich instinktiv an Noah klammerte, und ihn mit runter riss. " Hups", kicherte sie, und bekam einen leichten Schluckauf.



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Noah Heyden - 19.05.2009, 22:19


    Die Welt war ja sooooo gemein zu ihm. Und Noah fühlte sich einfach nur schlecht, so schlecht, dass es fast zum heulen war.
    So. Aus Protest gegen die kleinen Gemeinheiten des Schicksals würde er hier sitzen bleiben und einfach nichts tuen. Naja, außer sich an den Getränken vergehen.
    Und diesen Plan setzte er auch direkt in die Tat um. Grummelig stand er von der Wiese auf, besorgte sich exakt vier Flaschen und machte es sich anschließend wieder bequem.
    Das war seine Art des Widerstands, so einfach war das. Er würde jetzt das hilflose, allein gelassene Wrack spielen. Wo war eigentlich dieser Mistkäfer von Zwillingsschwester, wenn man sie mal brauchte? Nicht da, nicht da.
    Schon hatte er den ersten Schluck gekostet. Oh, dass war gut. Süß und bitter zu gleich, alles schrie danach, mehr zu kosten. Was er natürlich auch direkt tat. Der Heyden seufzte leise, ließ den Kopf schräg fallen und widmete sich in aller Ausführlichkeit dem Alkohol. War ja schließlich das einzige, an dem er sich momentan festhalten konnte. Sogar Jolie war verschwunden, hach, die schien sich ja ganz herrlich zu amüsieren. Noah hätte ihnen allen am liebsten erklärt, wie gemein sie waren. Warum kümmerte sich bitte niemand um ihn?

    Endlos lange und zu viele geleerte Flaschen später stand sie schließlich wieder vor ihm. Beziehungsweise lag neben ihm.
    Gegen seinen Willen lachte er auf, fuhr ihr durch die Haare.
    "Du bis' so gemein." nuschelte er in ihr Ohr, "Jetzt lieg ich auch noch hier."
    Wenigstens war sie wieder da. Nicht so wie Belle, die hatte ihn im Stich gelassen. Er war ja so alleine auf der Welt, keiner wollte ihn haben.
    "Joliiiiiiiiie? Lass uns tanzen." führte er das Gespräch fort. Hah! Er würde es ihnen allen zeigen.



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 20.05.2009, 18:56


    Jolie lachte laut und ziemlich hysterisch auf als sie da auf dem Boden lag, und Noah ihr durch die Haare fuhr. " Du... zerstoerst meine Frisur", nuschelte sie, und fuhr ihm ebenfalls durch die schwarzen, dicken Haare. Fuehlte sich mal interessant an, eine Mischung aus Haargel und Schweiss. Mhm, stoerte sie jetzt nicht direkt. Dann nannte er sie gemeuin, und sie musste schon wieder kichern. Er war ja auch so lustig heute. " Ich bin eben ein boeses Maedchen", kicherte sie, und nahm seine Hand. " Jaaaa, lass uns tanzen!", quickte sie, ueberrascht vons einem ploetzlichen Enthusiasmus. Schnell leerte sie noch ein Glas das neben ihr auf einem Tisch stand, schmeckte nichtmal richtig was es war. Auf jeden Fall Alkohol. Dann wirbelte sie herum, und blieb vor Noah stahlend stehen. " Darf ich bitten Herr Noah", fragte sie, und fand sich unglaublich lustig. War sie auch.

    Waerend sie Noah ziemlich heftig antanzte, verrutschte ihr Ausschnitt ziemlich, und bot fuer jemand der mit ihr tanzte einen Recht guten Einblick. Hups! Aber war ja nur Noah mit dem sie tanzte. Nur Noah... der heute ausserordentlich gut aus sah! Der heute so unglaublich rote und verfuehrerische Lippen hatte... An Belle verschwendete sie keinen einzgen, betrunkenen Gedanken als sie ziemlich enthusiastisch
    ihre Lippen auf die von Noah drueckte. Gott fuehlte sich dass gut an! Er hatte ganz weiche und warme Lippen, und den starken Alkohol Geruch aus seinem Mund nahm sie garnicht wahr, als sie mitten auf der Tanzflaeche mit Noah rumknutschte. Recht heftig soweit sie es in ihrem Zustand beurteilen konnte.
    Ihre Arme schlangen sich um seinen Ruecken, wanderten hoch zu seiner Haarpracht. Ohne denn Kuss zu unterbrechen verkrampften sich ihre Haende in seinen Haaren, und zog ihn naeher an sich herran. " Noah..", fluesterte sie, kicherte und sah ihm tief in die Augen, nur um ihre Lippen wieder draengend auf seine zu pressen, mit seinen sich zu bewegen. Er war wirklich ein guter Kuesser... ging er denn ueberhaupt drauf ein? Jolie war sich ziemlich sicher dass er es tat.



    Re: l i e b e. ist wie glas

    Anonymous - 20.05.2009, 19:33


    Is everybody going crazy?
    Is anybody gonna save me?
    Can anybody tell me what's going on?
    Tell me what's going on
    If you open your eyes
    You'll see that something is wrong


    Belle wanderte durch die Gänge, ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Zum wievielten Mal sie ihre Lippen jetzt schon nachglosste, wusste sie nicht, aber es war ihr auch egal. Sie war eben sehr abhängig von dem Zeug, und es schmeckte außerordentlich gut. Ja, nach Erdbeere und anderen Früchten und noch dazu ziemlich zuckrig und ein wenig alkoholisch. Es würde Noah gefallen, da war sie sich sicher. Ihr kleiner Alkoholiker - nicht, dass er abhängig war, aber im Gegensatz zu ihr, die nur ab und zu etwas richtig Gutes trank, nahm er doch immer recht viel zu sich, aber das war ihr vollkommen egal, denn sie liebte ihn einfach so sehr, dass sie darüber locker hinwegsah.
    Wo war die Party noch gleich gewesen? Sie wusste es nicht genau, doch da sie aus einiger Entfernung laute Stimmen, Gelächter und Musik vernahm, lief sie einfach mal in die Richtung. Sie hatte gedacht, dass die Gäste oder besser Gastgeber möglicherweise einen Muffliato über das ganze Gebiet legen würde, aber wenn nicht, war das ja nicht ihr Problem. Sie würde ja nicht bleiben, sondern nur ihren Freund abholen.

    Inzwischen war sie angekommen - juhu, endlich! - und sie lugte erst in den Raum hinein, viele Lichter schossen herum und die Musik dröhnte laut. Schrecklich, so was mochte sie nicht sonderlich. Vor allem, wenn ale betrunken waren - alle, bis auf Noah, denn ja, egal wie viel er schon intus hatte, er war für sie ein perfekter Mensch. Fehlerfrei und sogar noch recht lustig, wenn er nicht mehr ganz nüchtern war. Sie dachte mit einem kleinen Kichern zurück an die letzte zusammen erlebte Party - das war wirklich so schön gewesen, weil sie nach der Hälfte runter zum See gegangen waren und geredet, gelacht und sich geküsst hatten.
    Also betrat sie mit neuem Mut den Ort des Geschehens und hatte erst kleine Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Doch dann sah sie die Bar, tanzende Leute, andere, die sich in stille Ecken zurückgezogen hatten, um sonstwas zu tun - was genau das war, wollte sie gar nicht wissen - und schließlich einen großen Haufen Flaschen. Die armen Hauselfen, dass die das alles wegräumen mussten, dachte sie still bei sich.
    Und schließlich auch Jolie, die in ihrem Kleid einfach umwerfend aussah. es schmiegte sich perfekt an ihren wunderschönen, schlanken Körper und Belle stockte für einen Augenblick der Atem. Sie wünschte sich so sehr für Jolie, dass sie endlich auch jemanden finden würde, und so, wie sie aussah, würde das auch sicher der Fall sein. Belle lächelte nun schon breiter und wünschte ihrer besten Freundin im Inneren viel Glück.
    Jetzt fehlte nur noch die Hauptperson im absolut wunderschönen, dramenlosen Film ihres Lebens. Noah - wo steckte der jetzt schon wieder? Sie runzelte kurz die Stirn, als sie aus dem Augenwinkel sah, wie Jolie jemanden näher zu sich heranzog und wie wild begann, ihn zu küssen. Na dann viel Spaß!
    Sie hätte schon längst weiter nach Noah Ausschau gehalten, wäre ihr nicht aufgefallen, wie unglaublich dunkelhaarig und groß Jolies Verehrer war. Er sah fast schon ein bisschen aus wie... Oh nein! Das kann nicht sien, ich wette, ich habe einfach falsch geschaut. Eine optische Täuschung! Und doch, dieser junge Mann sah verdächtig aus wie ihr Allerliebster. Sie ging näher heran, und abermals stockte ihr der Atem.


    How could this happen to me?
    I've made my mistakes
    Got nowhere to run
    The night goes on
    As I'm fading away
    I just wanna scream

    Nein!
    Es konnte nicht sein! Es durfte nicht sein! Das war unmöglich!
    Und doch.. es war Noah. Noah Heyden, der Junge, den sie für die große Liebe ihres kurzen Lebens gehalten hatte, der ihr tausend und abertausende Male beteuert hatte, sie sei die Einzige für ihn, er liebe nur sie! Er küsste ihre beste Freundin. Oder küsste sie ihn? War das nicht völlig nebensächlich? Das Bild brannte sich in ihr Herz, ihre Augen, überall hin. Sie sah nur noch die beiden, wie sie sich selig küssend hin- und herwiegten, lachten, tanzten...
    Tief in ihr zerbrach etwas. Ihr Herz? Sie wusste es nicht. Spürte nur den unsäglichen Schmerz, und wenn ihr Herz zerbrochen war, dann bestimmt in tausend kleine Stücke, die sich jetzt spitz in ihre Seiten bohrten. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Wieso? Wieso sie? Wieso jetzt? Wie konnte das passieren?
    Und da zerplatzte ihre wunderschöne, schillernde Seifenblase, die sich um sie gebildet hatte, als sie Noah verfallen war. Sie hatte alles als perfekt geglaubt, doch nun war es, als würde sie aufwachen. Als ob sie in kaltes Wasser tauchen würde, als ob man sie sehr stark zwicken würde. Wie lange das zwischen den beiden wohl schon ging? Sie war wütend, so wütend... Wie konnten die beiden ihr das nur antun? Sie wusste nicht, auf wen sie wütender war. Jolie? Ihre beste Freundin, wie konnte sie nur? Aber Noah? Er? Den sie für ihren Ruhepol und ihr Zuhause gehlten hatte? Bei dem sie sich geborgen und geliebt gefühlt hatte?
    Keiner schien sie zu bemerken, keiner sah, wie sie zerbrach und wie ihre kleine Welt, die sie sich aufgebaut hatte, einstürzte. Wieso nahm keiner Notiz von ihr? Schon immer war sie stets Belle, das kleine Mauerblümchen gewesen, und noch nichtmal die Frischverliebten, um die es in diesem Drama auf einmal ging, schienen sie in ihrem Glück zu bemerken.
    "NEIN!"
    Der Schrei kam einfach so heraus, mit ihrer Wut, ihrer Enttäuschung und den ganzen Gefühlen des Nicht-beachtet-werdens, die sich im Laufe der zeit angesammelt hatten. Doch es war leise. Zu leise. Eigentlich nur ein kleines, wimmerndes 'Nein', das niemanden interessierte. Sie riss sich das dumme Kettchen vom Arm, das Noah ihr erst vor kurzem geschenkt hatte. Als Zeichen seiner nie endenden Liebe oder wie? Sie warf es auf den Boden, vor die beiden, merkten sie denn nichts?
    Und auf einmal wurde es ihr klar. Alles, was davor verschwommen gewesen war, nahm klare Umrisse an. Natürlich war er die ganze Zeit nur an Jolie interessiert gewesen! der interessanten, hübschen, sportlichen Jolie, die offen war für Neues, der Jolie, die sowohl Kumpel- als auch Beziehungs- und Affärentyp war, und die eigentlich jeder Junge wollte. Und sie hatte ihr auch noch von ihrem Freund vorgeschwärmt, wie dumm sie doch war. Es hätte klar sein müssen, dass sie Jolie damit nur wieder einen perfekten Köder lieferte... Und außerdem wären die beiden wahrscheinlich weiter gegangen, hätte sie sie nicht getört... Weiter, als Belle mit Noah jemals gehen würde, zumindest hatte sie das bisher gedacht - nicht, dass sie sich nicht ihre Gedanken gemacht hätte, aber die bzeiehung der beiden hatte für das Mädchen bisher immer nur auf Reden, Küssen und sich treffen bestanden.
    Es hätte ihr klar sein müssen, dass sie ihm mit der zeit zu langweilig wurde. Natürlich, denn er war ja auch älter als sie und hatte sicher schon einige Erfahrungen gemacht, die sie erst noch machen würde, und die Jolie zu machen bereit war. Vielleicht hatte er es ihr auch heute erzählen wollen, die Beziehung zu beenden wäre für ihn sicher ein Leichtes gewesen.
    "Na dann... Will ich euch mal wieder allein lassen...", stammelte sie tonlos, und ohne einen weiteren Blick zurück rannte sie aus dem Raum, die Tränen konnte sie schon lang nicht mehr zurückhalten. Sie liefen ihr die Wangen hinunter, das ganze Make-Up löste sich dabei auf.
    Doch daran verschwendete sie in dem Moment keinen einzigen gedanken, sie rannte einfach. Rannte und rannte und rannte, bis sie nicht mehr konnte und einfach hinfiel. Sich fallen lassen und nicht mehr aufzustehen erschien ihr nun das beste, so einfach, da konnte nichts passieren, bis sie jemand fand. Und das war dort, wo sie gelandet war - auf dem Ländereien, und es war Nacht - sehr schwierig. Sie lag einfach da und weinte, ihr kleiner dünner Körper krümmte sich und sie schluchzte laut, es hörte sie ja sowieso niemand. So war es ja schon immer gewesen.



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