Fragebogen zur Integration

Gesellschaft Schweiz - GSIW - Islamische Welt
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    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 05.03.2009, 21:36

    Fragebogen zur Integration
    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!):

    Alter:

    Geschlecht:

    Nationalität:

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?


    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?


    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?


    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?


    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?


    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?


    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?


    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?



    Vielen Dank für das Ausfüllen dieses Fragebogens! (Bitte ihn ins E-mail Programm kopieren und dort direkt ausfüllen)
    Bitte senden Sie ihn an: j.kuersteiner@bluemail.ch (Janine Kürsteiner)



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 05.03.2009, 23:02


    Guten Abend Frau Kuersteiner

    Werde Ihren Fragebogen auch in unserem Forum veröffentlichen. http://www.iphpbb.com/board/viewtopic.php?nxu=43715060nx17898&p=699#699
    Vielleicht melden sich noch mehr Leute.

    Hier meine persönliche Antwort.

    Wünsche Ihnen viel Erfolg
    mfG
    Muhammad M. Hanel


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Zitat: Name und Wohnort (freiwillig!): Hanel Muhammad, Kaiseraugst
    Alter: 53
    Geschlecht: m
    Nationalität: A

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?

    Zitat: Es geht - ganz gut.


    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?

    Zitat: Das Verbot ist zu undifferenziert und daher wird das INTEGRATIONS-Ziel: "ALLEN Kindern Schwimmen beizubringen (ohnehin ein islamisches Gebot) UND die dabei gebotene islamische Sittsamkeit zu beachten" nicht erreicht. Kein Beitrag zur INTEGRATION, sondern ein gewaltvoller Akt zur ASSIMILIERUNG.


    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?

    Zitat: Musste anfangs besser zuhören und aufpassen, um den Dialekt zu verstehen; langsamer Auto fahren, mich an die Schweizer Gründlichkeit (das waren die positiven Aspekte), Kleinlichkeit, Umständlichkeit und Langsamkeit und die beinahe unverschämt zu nennenden hohen Preise und manches inakzeptable Geschäftsgebaren honoriger Unternehmen gewöhnen. (An die negativen Aspekte werde ich mich aber dennoch nicht anpassen und diese mir nicht zu eigen machen, resp. sie in mein Betragen assimilieren - isA.)


    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?

    Zitat: Meinen Glauben kann ich in Hinblick auf die gottesdienstliche Verrichtung und Erfüllung, die gegenseitige Beratung, aufgrund der hier herrschenden und gut respektierten Redefreiheit und aufgrund des Fehlens von sich absolutistisch betragender Autokraten und Diktatoren, aufgrund der hohen Rechtssicherheit, der allgemeinen Moralität, Bildung und Friedfertigkeit der Bevölkerung und letztlich der gut ausgebauten zivilen Infrastruktur wegen sehr gut ausleben.

    Einschränkend wirkt die fehlende muslimische Infrastruktur (z.B. Halal Nahrungsmittelversorgung), der fehlende zwischenmenschliche Zusammenhalt, mangelnde Empathie für den fremden Nächsten, die absurden und obstrusen Anwürfe und Vorurteile gegen Islam und Muslime von halbwissenden, besserwisserischen, populistischen Politikern, Menschen, die statt zu kooperieren (um objektive gesellschaftliche Missstände zu beheben) lieber Zwitracht, Misstrauen und Hass schüren und somit die Zusammenarbeit schier verunmöglichen und wahrhafte Integration sehr erschweren.


    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?

    Zitat: Zwischen Christen und Muslimen, die ihre Religion in echter Frömmigkeit leben, kommt es zu keinen Konflikten.

    Zu Konflikten kommt es viel mehr zwischen Christen und Muslimen, welche ihre eigene Religion eher nur marginal kennen und leben.
    Zu Konflikten kommt es viel mehr zwischen Menschen, welche ihr EGO in den Vordergrund rücken, diese Absicht aber hinter dem angeblichen "Hochhalten" ihrer Religion verstecken, wenn man das so sagen kann.
    Zu Konflikten kommt es zwischen Menschen (seien sie nun Christen oder Muslime, entweder nur das eine oder andere oder weder noch), wenn die WÜRDE, das EIGENTUM und das LEBEN mind. eines der Beteiligten bedroht wird. Anschauungsbeispiele gibt es dafür genug im Alltag und Berufsleben.


    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?

    Zitat: Überall, aber in erster Linie bei sich selbst.
    Förderung der Kooperation(sbereitschaft), der Objektivität und Verlässlichkeit, der Geduld, dem Beharren auf Recht und Wahrheit und nocheinmal im Üben der Geduld, Standhaftigkeit und Beharrlichkeit.


    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?

    Zitat: Klar - tun sie ohnehin (siehe z.B. die Diskussion um den Begriff "Erbsünde".)


    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?

    Zitat:
    Natürlich.

    Alleine deshalb, weil Religionsfreiheit, resp. die Grenzen derselben juristisch (und NUR DARAUF kommt es an, nicht auf persönliche Vorlieben, Abneigungen oder Empfindlichkeiten ...) viel leichter zu definieren (und damit einzuhalten, umsetzbar) sind, als der Begriff Integration und die damit verbundenen Vorstellung, Erwartungen, Anforderungen ...

    Ein Vergleich:
    Der menschliche Körper eignet stets hervorragend für bildhafte Vergleiche.
    Der Körper wird aus vielen verschiedenen Zellen gebildet (Haut, Knochen, Nägel, Augen, Nerven, Herz ...) stellen Sie sich vor unter Integration (und so kommt es rüber) stellt man sich vor, ALLE Zellen sollten eher gleich aussehen, eher gleich funktionieren (d.h. im gesellschaftlichen Kontext reagieren, ... - begründet wird das, entweder, weil irgendwann mal, eh alle Zellen gleich waren, im embryogenetischen Zustand etc. oder, weil das "Hirn" glaubt, alle müssten so sein und "ticken" wie es selbst - d.h. die "westlichen" Vorstellungen und Muster wären die einzig maßgebenden).
    Was für eine "kühne neue Welt"!



    Vielen Dank für das Ausfüllen dieses Fragebogens!

    Zitat: Gute Gedanken beim Auswerten!



    Re: Fragebogen zur Integration

    Anonymous - 11.03.2009, 23:05


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!):

    Alter: 21

    Geschlecht: männlich

    Nationalität: Schweiz/Türkei

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?
    Zitat: Was meine Mitmenschen, Nachbarn, Mitschüler und Lehrer betrifft, fühle ich mich sehr akzeptiert und respektiert, was auf Gegenseitigkeit beruht.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?
    Zitat: Ich denke, da hätte die Religionsfreiheit Vorrang haben müssen, jedoch mit der Bedingung dass die Muslime einen alternativen Schwimmunterricht anbieten. z.B. ein Nachweis, dass die Kinder woanders ein Schwimmunterricht besuchen.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?
    Zitat: Ich konnte z.B. nicht immer zum Freitagsgebet.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?
    Zitat: Ja, was das alltägliche Leben in der Gesellschaft angeht, ist es grösstenteils kein Problem meine Religion auszuüben. Die Einschränkungen tauchen dann auf politischer Ebene auf.

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?
    Zitat: Dort wo die Kommunikation und der Respekt aufhört, ansonsten gäbe es keine Konfliktstellen zwischen uns.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
    Zitat: Es braucht eine bessere Kommunikation und bessere Bildung was die anderen Religionen betrifft. Wir müssen uns kennen und respektieren.

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?
    Zitat: Jeder Mensch kann von einem anderen Menschen etwas dazulernen, was für sein Leben sicherlich nützlich sein kann.

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?
    Zitat: Für mich heisst Integration, die hiesige Sprache, Kultur und das Rechtssystem kennen und diese respektieren. Sowohl die Religionsfreiheit als auch die Integration sind sehr wichtige Faktoren für ein harmonisiertes Zusammenleben in der Gesellschaft.



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 18.03.2009, 15:32


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!): A., Basel

    Alter: 32

    Geschlecht: Männlich

    Nationalität: Schweizer/Türke

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?

    Zitat: Man muss zuerst den Begriff Integration definieren. Danach kann man Fragen ob man integriert ist beantworten. Nach meiner Meinung nach bin ich integriert durch Sprache und Verhalten usw. Ich lebe mit den Schweizern gern und meine Nachbarn sind auch alle zufrieden mit mir. Aber ich bin leider noch nicht von der Gesellschaft allgemein akzeptiert worden oder gar integriert, wenn man nach meinem Aussehen schaut.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?

    Zitat: Ich finde das ist eine Schande für die Schweiz, dass Sie ohne Berücksichtigung der moralischen Implikationen der islamischen Religion so eine Entscheid getroffen hat. Ich frage mich, was dann "Religionsfreiheit" bedeutet? Über unsere religiösen Angelegenheiten sollten doch wir entscheiden oder wenigstens gefragt werden – vor allem dann, wenn die Berücksichtigung der selben NIEMANDEM schadet. Schade Schade …

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?

    Zitat: Ich habe mich bei allen guten Dingen angepasst, die meiner Religion entsprichen.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?

    Zitat: Ich kann meinem Glauben in der Schweiz sehr gut ausleben, bin dankbar allen Schweizern. Ich bin nur eingeschränkt von Vorurteilen der Gesellschaft, die sich hauptsächlich von Medien beeinflussen lassen.
    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?

    Zitat: Muslime in Diaspora kennen nicht die islamischen Normen. Die Schweizer sehen Muslime als Terroristen und kommen mit solchen Vorurteilen. Deshalb gibt es Konfliktstellen.
    Einige Konfliktstellen:
    Männer und Frauen geben nicht einander die Hand, unverständlich für die Schweizer.
    Vor Hunden ziehen die Muslime sich meistens zurück, unverständlich für die Schweizer.
    Schleier können die Schweizer nicht begreifen.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?

    Zitat: Unabhängige Anlaufstellen für beide Seiten wie MG Basel installieren. (Muslimische Gemeinde Basel)

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?

    Zitat: Sie können lernen was Christentum ist und war. Sie sind viel entfernter von dem Glauben den sie hatten und bei Muslimen sind die Werte immer noch lebendig.

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?

    Zitat: Integration ist nur eine Gummibegriff, den man zieht wo man es will. Deshalb ist die Religionsfreiheit das Wichtigste.



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 18.03.2009, 15:36


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!): Ibrahim aus Aesch

    Alter: 21

    Geschlecht: Männlich

    Nationalität: Türkisch-Schweizer

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?

    Zitat: Ja ich fühle mich meistens akzeptiert.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?

    Zitat: Das finde ich schade für die Schweiz, denn ich finde sie müsste ein vorbildliches Land sein in Thema Religionsfreiheit. Vorallem finde ich es auch schade das sie so ein Gesetz auf Bundes ebene durchsetzen wobei ich behaupte das wenige Muslimische Eltern ihre Kinder nicht in denn Schwimmunterricht schicken.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?

    Zitat: Keine ahnung. Ich bin hier geboren und aufgewachsen.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?

    Zitat: Wenn ich die Schweiz mit Türkei so vergleiche kann ich wirklich sagen das wir Muslime in der Schweiz unseren Glauben zum Teil besser ausleben können als die in der Türkei. Grösster nachteil in der Schweiz ist nach meiner meinung das es verboten ist Halal zu schlachten und das wir bei jedem Nahrungsprodukt aufpassen müssen ob sie Tierische fette enthalten.

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?

    Zitat: Ich kann mir nicht vorstellen das es zu Konflikten kommt im Zusammenleben von Christen und Muslimen. Es sei denn sie praktizieren ihren Glauben nicht oder sind sogar ungläubig. Denn beide Religionen haben gute Grundsätze für ein friedliches Zusammenleben.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?

    Zitat: Ich finde die Schweiz müsste mehr Jugendliche Muslime unterstützen denn sie sind die Muslime von morgen.

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?

    Zitat: Ja auf jedem fall.

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?

    Zitat: Ich finde beides wichtig aber die Religion muss man schon beachten.



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 18.03.2009, 23:46


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!):
    Saad Naeem, Winterthur
    Alter:
    22
    Geschlecht:
    M
    Nationalität:
    Doppelbürger (Schweiz/Pakistan)


    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?
    Zitat: Wenn es um Akzeptanz geht, muss diese verdient werden. Ich als ein junger Muslim, der erst mit 14 Jahren in die Schweiz kam, habe das Gefühl, dass ich mir in diese Gesellschaft gut integriert habe und deshalb von Menschen aus meinem Umfeld auch akzeptiert werde.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?
    Zitat: Wenn es sich in dieser Debatte nur um muslimische Kinder handelt, dann halte ich dies nicht nur als eine Diskriminierung sowohl wie auch für ein Anzeichen, dass damit die Glaubenfreiheit in der Schweiz nicht gewährleistet ist. Die Eltern haben tragen Sorgerecht für ihre Kinder und solange ihr Entscheid keine negative Folgen fürs Kind in sozialer Hinsicht hat, muss er auch akzeptiert werden.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?
    Zitat: Am Anfang musste ich einen Kulturschock überwinden, eine komplett neue Sprache lernen und an die Sitten und Gebrauche des neuen Landes gewöhnen.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?
    Zitat: Ich kann meinen Glauben in der Schweiz ohne jegliches Hindernis ausleben und fühle mich in keiner Hinsicht eingeschränkt oder unterdrückt.

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?
    Zitat: Es fehlt leider sehr viel an gegenseitiger Toleranz.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
    Zitat: Wir sollten mal kurz unsere Meinungsunterschiede bei Seite legen und mehr Akzeptanz für die Anderen aufbringen.

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?
    Zitat: Gelerent werden kann nur dann, wenn auch der Wille da ist. Ich kann meine Religion oder meine Ansichtsweise niemanden aufzwingen. Asgelernt hat man nie in seinem Leben und der Islam ist eine riesige Wissensquelle, aber nur wer suchet der findet =)

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?
    Zitat: Finden Sie Meinungsäusserungsfreiheit wichtiger als Anti-diskriminierungsgesetz? Wir können auf keins von beiden verzichten.



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 18.03.2009, 23:56


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!): GE. Dietikon

    Alter: 20

    Geschlecht: männlich

    Nationalität: Türkei

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?

    Zitat: Ich sehe mich als ein Individuum der Schweizer Gesellschaft an. Ich halte mich an die Gesellschaftlichen Regeln hier. Obwohl die schweizer Gesellschaft, vor Allem in den Städten, kosmopolitisch aufgebaut ist, leben die Alteingesessen in einer Traumwelt der "Schweizer" Werte. Jeder, der anderst ist, wird ausserhalb dieser Werte angesehen. Darum gibt es in einigen Bevölkerungsschichten Probleme bei der Akzeptanz.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?

    Zitat: Ich sehe das als eine Massnahme in die falsche Richtung.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?

    Zitat: Ich wurde hier geboren und glaube nicht, dass ich mich anpassen musste.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?

    Zitat: Ich kann meine Religion hier weitgehend leben. Bisher musste ich keine Beschränkung erfahren.

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?

    Zitat: Praktizierende Muslime, die ihre Religion kennen, sowie praktizierende Christen haben meinen Beobachtungen nach keine Probleme miteinander. Die Konflikte sind künstlich und beruhen meist im Intoleranz und Aroganz der jeweiligen Parteien.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?

    Zitat: Die Schweizer müssen die Ausländer nicht mehr ausgrenzen, sondern sie vielmehr als Teil ihrer Gesellschaft ansehen. Denn diese sind hier und werden nicht mehr weggehen. Somit müssten sie den Bürgern, die ihre Wurzeln im Ausland haben, mit der gleichen Einstellung begegnen wie jemandem, der seine Wurzeln in der Schweiz hat. Auch die Einwanderer, vor Allem in zweiter oder dritter Generation, müssen sich als ein Teil dieser Gesellschaft ansehen und beim öffentlichen Leben mitanpacken.

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?

    Zitat: Richtige Muslime grenzen Niemanden aus. Alle Muslime sind Glaubensbrüder. Es gibt nur ein Umma und keine Nationalitäten oder Rassen im Islam. Dies hebt den Rassismus völlig auf. Denn die Menschen sind entweder unsere Glaubens- oder Menschenbrüder.

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?

    Zitat: Ich finde es völlig absurd diese zwei Begriffe in eine Hierarchie einzuordnen. Zwar ist das Problem der sich ausgrenzenden Ausländer bekannt. Dies hat aber nichts mit der Religion, sondern vielmehr mit der Unkentnis der Religion zu tun.



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 19.03.2009, 17:40


    Name und Wohnort (freiwillig!): N. St. Gallen

    Alter: 23

    Geschlecht: m

    Nationalität: Pakistan/Schweiz

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?
    Zitat: 1. Natürlich bin ich gut integriert; ich spreche fliessend deutsch, begehe keine Steuerflucht, verursache an Wochenenden keine Gesundheitskosten infolge von Alkoholexzessen, grüsse jedes Mal freundlich meine Nachbarn… versuche kurzum nach guter Moral mein Alltagsleben zu gestalten. Wie kann man sich noch integrierter verhalten?

    Doch der Tatbestand dass ich Muslim bin, mag in gewissen Kreisen der Schweizer Bevölkerung auf Inakzeptanz stossen was nicht rational begründet ist, sondern auf emotional angehauchte Hetzparolen beruht. Doch als rationale Individuen sollte man sich nicht auf solche Stereotypen einlassen, und selbst die Materie empirisch untersuchen, bevor man sein Urteil darüber fällt.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?
    Zitat: 2. Religionsfreiheit ist gemäss Bundesverfassung gewährt. Daran darf man nicht rütteln. Und wenn es den Musliminnen nach ihrer moralisch-religiösen Auffassung das gemeinsame Schwimmen mit dem anderen Geschlecht verwehrt ist, dann haben wir das als humanistisch denkende Schweizer/innen zu akzeptieren- denn alles andere würde dazu führen, dass wir die Schweiz zu dem machen was wir streng verurteilen: nämlich zum Despotstaat.

    Was wir brauchen ist Kompromiss statt Konfrontation: der Bundesrat sollte sich lieber darum bemühen, Schwimmbäder für Musliminnen einzurichten, anstatt kontraproduktiven Zwang auszuüben.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?
    Zitat: 3. Gott sei Dank musste ich mich überhaupt nicht anpassen (bzw. lassen), da ich ein starkes Selbstwertgefühl habe und meiner Sache bewusst bin im Hinblick auf seine Aufrichtigkeit. Aber ich kenne leider viele Leute die viel von ihrer Kultur eingebüsst haben, schlicht weil sie dem sozialen Druck im Schweizer Gesellschaftskreis nicht standhalten konnten.

    -Muss man denn am Wochenende im Ausgang Alkohol trinken um nicht ausgeschlossen zu werden? -

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?
    Zitat: 4. Es herrscht ein psychischer Druck in der Schweiz und allgemein in den westlichen Ländern auf die Muslime/innen. Es mag wohl bei gewissen Unternehmen in der Schweiz erlaubt sein, sein Freitagsgebet nach Absprache zu entrichten. Aber wie soll man da ruhigen Gewissens Beten gehen, wenn zu befürchten ist, dass jegliche Chancen auf einen Karrieresprung einem deswegen verwehrt bleiben?

    Anderes Beispiel: Wie kann eine Muslimin sich wie in ihrer Heimat fühlen, wenn ihr die Arbeit im Aussendienst vorenthalten wird, nur weil Sie einen muslimischen Namen trägt?

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?
    Zitat: 5. Muslime und Christen haben ungemein viele Gemeinsamkeiten. Probleme entstehen vor allem durch Unkenntnis der beiden Religionen und durch die perfide Ausnutzung dieser Tatsache durch unaufrichtige Medienleute, die aus der Unkenntnis der Bevölkerung eine Tugend machen wollen um so dass Wasser in ihre Mühle zu leiten. Dieser bedauerliche Umstand wird sich aber von selbst lösen, sobald jede/r Schweizer/in eine Bibel und einen Koran sich in die Stube holt.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
    Zitat: 6. dito

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?
    Zitat: 7. Ja, wenn das nicht so wäre, hätten Goethe und Mozart sich nicht zur islamischen Welt angezogen gefühlt.

    Aber die Fragestellung ist unzureichend formuliert, denn die Schweizer Bevölkerung besteht mehr aus Konfessionslosen als wirklich praktizierende Christen. Daher sollte die Frage lauten:

    „Könnten nicht praktizierende Christen vom Islam etwas lernen?“

    Dazu kann man eine ewig lange Liste aufführen. Jedoch begnüge ich mich mit der folgenden Frage was zugleich auch eine Antwort auf die obige Frage in sich birgt: „ Was ist die Motivation für das vollbringen von guten Taten (Altruismus)?“ Oder: „Weshalb soll ich mir einen Schaden zufügen, nur um jemand anderem einen gefallen zu tun?“

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?
    Zitat: 8. „Weshalb sollte das eine den anderen ausschliessen?“, ist meines Erachtens nach die zielführendere Fragestellung.



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 19.03.2009, 18:30


    Name und Wohnort (freiwillig!): Reto I.

    Alter: 46

    Geschlecht: Männlich

    Nationalität: Schweizer

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?
    Zitat: Ich persönlich ja. Ich weiss aber von vielen (vor allem Frauen), dass sie sich ausgeschlossen fühlen, nur weil sie ein Kopftuch tragen. Eine hat mir sogar schon erzählt, dass sie deswegen beschimpft und angespuckt wurde!!!

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?
    Zitat: Finde ich sehr schade. Allerdings war ich auch gegen diese „Zwängerei“ des Schaffhauser, der seine Jungs vom Schwimmunterricht befreien wollte. Sein Argument, dass seine Buben im Schwimmunterricht halbnackte Mädchen sehen war nur fadenscheinig. Falls dies wirklich der Grund ist, dann muss er die Schweiz verlassen, denn die Knaben sehen überall, nicht nur im Schwimmbad, halbnackte Mädchen und Frauen.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?
    Zitat: Ich bin Schweizer. Nach Annahme des Islams musste ich nur auf Schweinefleisch verzichten. Das ist aber mittlerweile kein Problem mehr, da auch immer mehr Wurstwaren (Wienerli, Cervelats, Bratwürste, Fleischkäse, …) ohne Schweinefleisch erhältlich sind.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?
    Zitat: Wenn ich unterwegs bin, habe ich manchmal Schwierigkeiten Moscheen zu finden, da man sie leider nicht als solche erkennen kann. Aus diesem Grund ist es teilweise schwierig das Gebet zu verzichten, resp. ich muss es an einem öffentlichen Ort machen, wo ich jedoch ev. wieder Gefühle von anderen Leuten verletzen kann. Das ist die einzige Schwierigkeit.

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?
    Zitat: Bei falschem Verständnis von „Integration“ durch Schweizer. Sie meinen damit „Assimilation“ = Aufgeben der eigenen Identität.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
    Zitat: Wichtig ist, dass nicht immer verallgemeinert wird, wenn irgendwo auf der Welt etwas „im Namen des Islams“ passiert, das gleich auf alle Muslime zu projektieren.

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?
    Zitat: Viel. Sie sollten den Islam von Muslimen lernen, und nicht von Christen,, die den Islam nur aus christlicher Sicht kennen.

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?
    Zitat: Siehe auch Frage Nr. 5.
    Es geht beides gleichzeitig ohne Probleme. Siehe Länder wie Malaysia und Indonesien wo die Religionen schon immer „meistens“ sehr friedlich nebeneinander existieren. Aber auch in der Schweiz geht es meistens sehr gut. Nur wenn rassistische Forderungen einiger populistischer Parteien kommen, die nur auf Minderheiten herumhacken, damit sie mehr Wählerstimmen haben, und damit den Religionsfrieden in der Schweiz aktiv zerstören, dann kommen unweigerlich Gegenreaktionen von den Angegriffenen selbst, aber auch von liberal denkenden Personen und Organisationen.
    Solche populistische Parteien sollten sich mehr an Christliche Werte wie „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“ oder auch „wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halte ihm die rechte Wange hin“ (und nicht selber als erste zuschlagen.)



    Re: Fragebogen zur Integration

    M.M.Hanel - 20.03.2009, 23:13


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!): Basel

    Alter: 26

    Geschlecht: m

    Nationalität: Schweiz

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?
    Zitat: Nicht nur integriert, sondern ich bin und fühle mich als Schweizer. Akzeptiert bin ich von meinem privaten Umfeld, aber nicht von allen gesellschaftlichen Gruppen in der Schweiz. Diese letzt genannte Tatsache ist ja wohl jedem offensichtlich der den öffentlichen Diskurs mitverfolgt.
    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?
    Zitat: Ein Verstoss gegen die Verfassung, ein Verstoss gegen das natürliche Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder und eine Diskriminierung gegen Muslime. Ich bin überzeugt, dass gegen jüdische Eltern, die das selbe für ihre Kinder fordern, wäre niemals so ein Urteil ausgesprochen worden. So scheint es mir bei allen anderen Sachen zu sein, die mit der Religion zu tun haben. Wenn die Muslime etwas aus religiösen Gründen fordern, dann ist es a priori verdächtig und man verbietet es ihnen. Bei gewissen anderen Glaubensgemeinschaften käme man nicht mal im Traum auf die Idee, so mit ihnen umzugehen wie man es mit den Muslimen tut. Man bedenke einmal, dass sich Gerichte und Behörden Anmassen für die Muslime den Koran auszulegen. Es würde sich keiner wagen die Thora oder den Talmud auszulegen. Und das Problem ist, dass die Muslime nicht so dumm sind und sich dieser Doppelmoral und Heuchelei sehr wohl bewusst sind. Zu einem harmonischen Mit- und Nebeneinander führt dies leider nicht.

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?
    Zitat: Ich bin in der Schweiz aufgewachsen und musste mir folglich nicht anpassen, sondern bin hier sozialisiert worden. Wenn ich mich anpassen musste, dann nur insofern, dass die Ausübung der Gottesdiensthandlungen an die Umwelt angepasst werden musste. Z.B. kann man nicht immer und überall beten. Aber da der Islam eine flexible Religion ist, gibt es da keine Schwierigkeiten.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?
    Zitat: Ich weiss es nicht, denn ich habe nicht in einem muslimischen Land gelebt. Man könnte aber vermuten, dass ich meinen Glauben in der Schweiz sogar besser „ausleben“ kann als in einem muslimischen Land. Ich lebe hier in einem freien Land und muss (noch) nicht befürchten nach den Vorstellungen eines Diktators zu leben. Ich bin hier ziemlich bewusst, dass ich aus aufrichtigen Gründen den Weg der Religion gewählt habe und nicht der Gesellschaft wegen. Bzw. ich muss mich jeden Tag bewusst für diesen Weg entscheiden und das gibt mir Gewissheit.

    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?
    Zitat: Es gibt so viele Konfliktstellen wie es Menschen, Tempramente, Lebensformen und Einstellungen gibt. Die Hauptkonfliktstelle zwischen CHRISTEN und MUSLIMEN wird sein, dass sie mit der religiösen Diversität nicht zu Recht kommen. Zwischen den MUSLIMEN und der MEHRHEITSGESELLSCHAFT (Weltlichgerichtete, Agnostiker, Atheisten, Halb-Christen, jene mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber dem Transzendenten usw.) bestehen folgende Reibungspunkte: Die Muslime wollen selbst in industrialisierten modernen Staaten nicht auf ihre Gottesdiensthandlungen verzichten. Wegen der Religionsfreiheit und dem Diskriminierungsverbot wird dass nicht offensichtlich in Frage gestellt, doch indirekt sind gewisse Gruppen gewillt sie von ihrer transzendenten Bindung zu trennen. Weiter bekannt sind die Kleidervorschriften, Essvorschriften der Muslime (Kein Schwein und Halal-Fleisch) usw., die Probleme bereiten.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
    Zitat: Dialoge werden genug gemacht und es scheint nicht, dass sie viel bewirkt haben. Dies ist auch nicht unbedingt verwunderlich. Wenn sie mit Menschen einen Dialog geführt haben oder diese in einem Dialog gesehen haben, dann frage ich, ob dies bei Ihnen sofort tiefes Vertrauen schafft? Wohl kaum. Für einen Dialog könnte sich jeder verstellen und die besten Worte wählen. Die Menschen müssen nicht nur reden, denn zu einer guten Rede sind noch die meisten fähig, sondern sie sollen zusammen was machen! Zusammen handeln, zusammen „Projekte“ realisieren oder von mir aus, zusammen eine Reise machen. Da lernt man sich kennen, das wahre Wesen und selbst die negativen Seiten des Menschen können erkannt werden; und das Vertrauen entsteht entsprechend. Oder wollen Sie mir sagen, dass die vertrauensvollsten Beziehungen zwischen zwei Menschen nur durch Dialog entstanden sind? Die partnerschaftliche Beziehung zwischen Mann und Frau ist ja das einleuchtendste Beispiel dafür, dass es weit mehr als Reden braucht!

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?
    Zitat: Die Hauptbotschaft des Islam, sollte sie daran erinnern, dass auch sie Monotheisten sind.

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?
    Zitat: Es ist beides wichtig. Die Frage ist was genau mit diesen Begriffen gemeint ist. Besonders der Begriff Integration uneindeutig. In Angesicht der Tatsache, dass die Gesellschaft unabhängig von den Muslimen nicht mehr integriert ist, sollte man den Begriff genau überdenken. Denn was integriert einen katholischen Pfarrer, einen Homosexuellen aus der gayszene, einen atheistischen Konservativen und eine Greenpeace-Anhängerin? Bzw. worin sind sie integriert?



    Re: Fragebogen zur Integration

    Anonymous - 23.03.2009, 00:39


    Umfrage zum Thema: Integration des Islams

    Name und Wohnort (freiwillig!):

    Alter:23

    Geschlecht:männlich

    Nationalität:TR/CH

    1. Fühlen Sie sich als Muslime gut in der Schweizer Gesellschaft integriert/akzeptiert?
    Zitat: Nein, ich fühle mich ehrlicherweise weder ganz in die Gesellschaft itegriert, noch von der Gesellschaft akzeptiert. Hier muss ich allerdings noch hinzufügen, dass ich unter dem Begriff Integration keinesfalls eine Assimilation verstehe. Um vollständig integriert zu sein, braucht man meiner Meinung nach nicht sich und seine Herkunft verleugnen, wie es vielleicht der "Wunsch- integrierte" tut, sondern, man muss sich der Gesellschaft gegenüber ehrlich öffnen. Sich so zeigen, wie man ist und mit gängigen Vorurteilen aufräumen. Zuletzt muss natürlich noch erwähnt werden, dass es für eine gelungene Integration auch eine ehrliche Akzeptanz seitens der Gesellschaft braucht.

    2. Wie stehen Sie dazu, dass Kinder nicht mehr vom Schwimmunterricht befreit werden dürfen wegen dem Glauben?
    Zitat: Keine Antwort

    3. Inwiefern mussten Sie sich hier in der Schweiz anpassen?
    Zitat: Da ich hierzulande geboren wurde, kenne ich keine andere Situation.

    4. Können Sie ihren Glauben in der Schweiz genauso ausleben, wie Sie es in einem Muslimischen Land könnten? Inwiefern fühlen Sie sich eingeschränkt?
    Zitat: Ich denke sogar besser als in manchen muslimischen Ländern. Eingeschränkt fühle ich mich eigentlich nur durch die Gesellschaft. Wenn man sich nur schon als Moslem "outet", wird man komisch angeschaut. Als Beispiel gehen da unsere Frauen voraus, welche einen Kopftuch tragen.


    5. Wo denken Sie, kommt es zu Konfliktstellen im Zusammenleben von Christen und Muslimen?
    Zitat: Ich denke es gibt eigentlich keine wirklichen Gründe für Konflikte. Die beiden Religionen könnten problemlos nebeneinander existieren, doch dem stehen Missverständnisse und Vorurteile so wie teilweise Abschottungen seitens der älteren Generation (der Einwanderer) gegen die Gesellschaft.

    6. Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten?
    Zitat: Wie oben bereits gesagt, müssten die Leute ohne Vorurteile miteinander komunizieren und sich gegenseitig besser kennenlernen,akzeptieren.

    7. Können die Christen Ihrer Meinung nach etwas vom Islam lernen?
    Zitat: Keine Aussage

    8. Finden Sie die Religionsfreiheit wichtiger als die Integration?
    Zitat: Ich denke das eine sollte das andere nicht ausschliessen. Man kann die Leute nicht unter dem Einwand sich zu integrieren zwingen, den hiesigen gesellschaftlichen Normen und dem Lebensstil anzupassen. Wohlbemerkt sind unter gesellschaftlichen Normen nicht die geltenden Gestze gemeint. Sofern sich jemand an die Gesetze hält, sollte ihm/ihr nicht seine Persönlichkeit weggenommen werden, indem ihm/ihr irgendwelche gesellschaftliche Ansichten aufgezwungen werden.

    Zitat:



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