Narya - Der Bund der Adler

~ Asalun ~
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    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Nightmare - 25.02.2009, 22:50

    Narya - Der Bund der Adler
    Hier die Charas =)



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Nightmare - 01.03.2009, 22:02


    ¤Seren and Aevar | Light and Silence¤

    Name: Seren
    Alter: 20
    Größe: 1,70
    Rasse: Mensch
    Augenfarbe: hellblau
    Haarfarbe: sehr helles blau, fast weiß
    Aussehen: Sie ist für ihr Alter normal groß, vielleicht auch schon etwas klein. Wie die meisten der Rebelleb ist sie ziemlich dünn, man könnte sie schon fast als mager bezeichnen. Ihre Haut ist ziemlich blass, auch wenn sie sich oft draußen Aufhält - sie wird einfach nicht braun. Ihre Haare haben ein helles blau, fast schon weiß und sind kurz und stufig geschnitten. Sie hat rechts einen Seitenscheitel, der Pony fällt ihr meistens über ihre linke Gesichtshälfte. Allerdings nur so, dass sie auch noch was sehen kann, sonst wäre das ganze ja nervig. Ein paar Strähnen steckt sie manchmal mit Haarspangen zurück. Kleidungsmäßig trägt sie gerne helle Sachen, den wenn sie sich etwas dunkles anzieht, sieht sie leicht Zombiehaft aus. Oft hat sie sich eine Art Tuch über ihre Kleidung, die an einigen Stellen schon öfter mal geflickt wurde, gebunden.
    Stärken: Ihre größte Stärke besteht wohl eindeutig darin, dass sie relativ gut Bogenschiessen kann. Schon als kleines Kind hat sie viel geübt und kann es auch nun dementsprechend gut treffen. Mit dem Schwert kämpft sie auch schon ganz passabel, obwohl das noch besser werden könnte. Sie kann sich ziemlich schnell Bewegen und so gut ihren Feinden ausweichen. Außerdem könnte man wohl noch ihre Schlagfertigkeit mit Worten dazunehmen.
    Schwächen: Wenn sie wütend ist, fällt es ihr sehr schwer sich zu beherrschen, dann tut sie öfter unüberlegte Dinge, die sie hinterher am liebsten wieder rückgängig machen würde. Im Gegensatz zu ihrer Schnelligkeit steht, dass sie nicht besonders kräftig ist. Ihre Schwertschläge sind vergleichsweise schwach, und auch ihre Pfeile besitzen nicht die Durchschlagskraft, die sie haben könnten. Auch aus Prügeleien hält sie sich deswegen meistens heraus.
    Charakter: Die meisten Leute, die Seren kennt, würden sie als 'kleine freche Göre, die immer alles besser wissen will und oft ausfallend wird' bezeichnen. Zu Leuten, die sie nicht mag, ist sie auch meistens ziemlich frech und unhöflich. Manchmal auch zu denen, die sie besser kennen, das kommt ganz auf ihre Stimmung an. Im Grunde genommen ist sie aber ganz umgänglich, so lange die anderen ihre Sicht der Dinge in etwa teilen. Auch wenn sie oft etwas kühl und abgebrüht wirken sollte, eigentlich kann sie auch nett und sogar verständlich sein. Sie hat einen starken Hang zum Sarkasmus, leider auch öfter dann, wenn er überhaupt nicht angebracht ist. Alles in allem eine kühle, freche, manchmal aufbrausende aber um Grunde doch relativ nette Rebellin.
    Vergangenheit: Seren wuchs in einem etwas größeren Dorf auf, dass vom Adel ziemlich unterdrückt wurde - was allerdings die wenigsten dort so weit gestört hätte, dass sie etwas dagegen unternommen hätten. Vielleicht auch einfach, weil sie keinen Mut dazu hatten. Nun ja, jedenfalls bekam sie zuerst auch noch nicht viel davon mit, wie sehr der Adel sie eigentlich alle beherrschte. Als sie älter wurde, begann sie nachzudenken und erkannte, was eigentlich los war. Als dann auch noch ein Schriftsteller und Geschichtenerzähler, mit dem sie ziemlich gut befreundet gewesen war, eines Tages tot in seiner WOhnung aufgefunden wurde, stand für sie fest, dass man etwas gegen den Adel unternehmen musste. Schließlich kontnen nicht einfach alle, die ihre freie Meinung aussprachen oder sie aufschrieben, einfach umgebracht werden. Deshalb suchte sie - gegen den Willen ihrer Eltern und ihres kleinen Bruders - die Rebellen und schloss sich ihnen an. Aevar traf sie einmal, als sie im Wald Bogenschiessen trainierte und ihn dabei versehntlich anschoss. Er war zwar erst ziemlich sauer und drauf und drann sie umzubringen, aber irgendwiehatte sie es doch geschafft, sich mit ihm anzufreunden.



    Name: Aevar
    Alter: alt..
    Rasse: Vreyl
    Augenfarbe: rot
    Fellfarbe: grau (kann sich aber noch ändern °x3)
    Aussehen: Aevar ist ein Vreyl. Was ein Vreyl ist? Einen Vreyl muss man sich in etwa wie einen Wolf vorstellen, nur größer und etwas kräftiger gebaut. Außerdem haben Vreyls drei Schw.änze anstatt nur einem. Ihre Fellfarben variieren von Schwarz-, Braun und Weißtönen bis hin zu orangerot und blassilber, einige haben auch Muster auf ihrem Fell. Ihre Rasse ist im Laufe der Jahre ziemlich selten geworden. Sie können zwar sprechen, tun dies aber nur wenn es Notwendig ist, deswegen verständigen sie sich meist mit Knurr- und Fauchlauten. Aevar hat hellgraues, dichtes Fell, die Spitzen seiner drei Schweife sowie seine Pfoten haben ein dunkleres grau.
    Charakter: Sofern man den Charakter eines Vreyls beschreiben kann, ist Aevar ziemlich misstrauisch gegenüber Fremden. Als Anhänglich könnte man ihn auch nicht gerade beschreiben, meistens hat er seinen eigenen Kopf und verfolgt seine eigenen Pläne. Seine Gedanken behält er meistens für sich, überhaupt ist er sehr verschlossen und redet so gut wie garnicht.
    Vergangenheit: Seine Vergangenheit erzählt Aevar niemandem, also kennt sie auch niemand. Auch ich nicht ;)



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Daydream - 01.03.2009, 22:15


    ►Sharon | Rebel◄



    Nachname: Laurens
    Vorname: Sharon
    Alter: 25
    Geburtstag: 15. April
    Rasse: Mensch

    ~Aussehen~
    Haare: Sharons Haarpracht ist karminrot und reicht ihr bis zu dem Knien. Sie hat sie noch nie abgeschnitten und gedenkt das auch nicht so bald zu tun, da sie sozusagen ihr Heiligtum sind. Trotzdem können solche langen Haare zugegebenermaßen etwas lästig sein, daher bindet Sharon sie häufig zusammen. Dann hängt ihr allerdings immernoch der wuschelige Pony ins Gesicht
    Gesicht: Ihr Gesicht ist schmal geschnitten. Die hohen Wangenknochen, die schmalen Lippen und die entschlossenen graublauen Augen verleihen verleihen ihr ein schönes Aussehen. Der Ausdruck, der häufig auf diesem Gesicht zu finden ist, hat Sharon allerdings auch die unumstrittene Führugnsposition bei den Rebellen eingebracht; selten wagt es jemand, ihr zu widersprechen.
    Größe: 1,75m
    Körper: Sharon ist sehr schlank, fast schon ein bisschen zu dünn, was wegen dem harten Leben jedoch bei vielen Rebellen der Fall ist. Ein Großteil ihres Körpergewichtes besteht einfach aus Muskeln. Diese sind auf den ersten Blick nicht so auffällig, Sharon bewegt sich allersings geschmeidig und elegant wie eine Katze. Außerdem merkt man es spätestens, wenn man mit ihr gekämpft hat.
    Kleidung: Sharons Kleidung ist sehr unterschiedlich, allerdings immer so, dass sie sich notfalls sofort in den Kampf stürzen könnte, d.h. keine unpraktischen langen Kleider oder dergleichen (deshalb halten viele sie für etwas paranoid xD).
    Momentan trägt sie ein dunkelrot-braunes Kleid, eines der wenigen, die sie mal anzieht. Um den Hals wird es mit einem weißen Band festgemacht, am Busen befindet sich noch zusätzlich überlappender weißer Stoff, der sich etwas bauscht. Am Rücken ist eine weißbraune Schleife, am unteren Rand des Kleides sind die Konturen großer weißer Schmetterlinge eingestickt. Im Rock befinden sich mehrere Schlitze, die ihr bessere Beinfreiheit ermöglichen. Dazu gehören gleichfarbige Handschuhe, die bis über die Ellenbogen gehen und braune Stiefel.
    Sonstiges: Am rechten Oberarm hat Sharon eine Tatowierung, in der man mit viel Fantasie einen Vogel vor einem Sichelmond erkennen kann. Sie hat mehrere Narben an verschiedenen Stellen.

    Bevorzugte Waffe: Schwert

    Charakter: Sharons Charakter ist, wie soll man sagen, etwas schwierig. Es interessiert sie nicht, ob sie andere mit ihren Worten beleidigt, sondern sagt einfach, was sie denkt. Auf Fremde wirkt sie häufigwie eine harte Frau, die keine Gefühle (außer negativen) an sich heranlässt, da sie diese sehr gut verbergen kann. Ihre Wutausbrüche dagegen sind bei den Rebellen legendär und sie ist gewohnt zu bekommen, was sie will.
    Allerdings ist Sharon auch sehr loyal. Der Bund ist fürsie wie eine Familie. Gibt es einen Kampf, ist sie dabei, gibt es Probleme mit den Essensvorräten, steht sie sich selbst die kleinsten Portionen zu. Das hat ihr den Respekt der Leute eingebracht.
    Im Prinzip hat Sharon ein gutes Herz, ihr Leben wird jedoch vom Hass auf die Herrscher von Narya bestimmt.
    Stärken: Schwertkampf, ihr selbstbewusstes Auftreten, ihr Mut, ihr Organisationstalent
    Schwächen: Sie steht sich selbst keine Schwächen zu, was wohl ihre größte Schwäche ist. Sie ist ziemlich aufbrausend und kann dann nicht mehr wirklich kontrollieren, was sie sagt.

    Hintergrundwissen: Sharon wuchs in einem Weisenhaus auf, da ihre Eltern kurz nach ihrer Geburt bei einem Feuer ums Leben kamen. Als sie 6 war, adoptierte ein Mann sie, nachdem dieser auf Besuch in der Stadt gewesen war und sich mit ihr angefreundet hatte.
    ---Flashback---
    „Sharon? Sharon! Wo steckst du denn, Kind!?“
    Die fünfjährige Sharon mit ihren langen karminroten Haaren saß in den ausladenden Ästen eines Kirschbaums und ignorierte die Stimme, die nach ihr rief. Alles um sie herum war rosa, Blüten an den Zweigen, wie jeden Frühling, aber dieses Jahr war es besonders schön. Ab und zu fiel ein einzelnes Blütenblatt in den Schoß des Mädchens.
    Es hatte sich schon vor gut einer Stunde hier heraus geschlichen, größtenteils, um nicht schon wieder zum Küchendienst verdonnert zu werden. Davon mal abgesehen hatte es keine Lust mehr auf die merkwürdigen Blicke der anderen Mädchen im Waisenhaus, als die erfahren hatten, dass sie Markus Welris eine blutige Nase verpasst hatte. Anders als die ließ Sharon sich nämlich keine blöden Sprüche gefallen.
    „SHARON!“ Langsam klang die Stimme wütend. Das würde Ärger geben… Doch plötzlich mischte sich eine zweite Stimme dazu, ruhiger, tiefer, eine Stimme, die sie nicht kannte, doch sie verstand nicht, was sie sagte.
    Kurze Zeit später tauchte ein Mann direkt unter ihr auf. Sharon zuckte zusammen. Normalerweise fanden die Leute sie nicht so schnell. „Du bist wohl Sharon, was?“, fragte der Mann und lächelte. Sie sah ihn verdutzt an, betrachtete sein Gesicht: kastanienbraune Haare, auffallend grüne Augen, kantige, doch gleichzeitig weiche Züge. Wer war das? Und was wollte er von ihr?
    „Ja, stimmt“, sagte Sharon und betrachtete den Fremden weiterhin mit ihren großen blaugrauen Augen. „Und wer sind Sie?“
    „Ich heiße Marius“, erklärte er mit seiner ruhigen Stimme. Auch schon vor seinen nächsten Worten hatte das Mädchen absolutes Vertrauen zu ihm gefasst, so wie nur Kinder es können, die die Welt nicht kennen. „Marius Laurens. Ich bin zu Besuch in der Stadt, um einen guten Freund zu besuchen. Aber sag ruhig ‚du’ zu mir.“
    Zusammen mit ihrem Ziehvater zog Sharon viel herum. Sie war damals noch zu jung, um zu verstehen, dass Gelehrte ein gefährliches Leben führten. Doch eines Tages, sie war gerade 15, kam ein Freund von Marius vorbei. Er erzählte von etwas, das er herausgefunden hatte und dass er sich verstecken müsse. Am nächsten Tag, Sharon war gerade nicht da, steckten Soldaten das Haus in Brand und Marius kam um.
    Für Sharon brach an diesem Tag eine Welt zusammen. Sie verließ das Dorf, schloss sich einer kleinen Gruppe anderer Jugendlicher an, bis einer von ihnen ebenfalls durch die Hand eines Soldaten ums Leben kam.
    Von da an wollte sie das alles nur noch beenden, war wild entschlossen, etwas in diesem Land zu ändern. Ein gutes Jahr war seit dem Tod ihres Vaters vergangen. Im Alter von 16 Jahren gründete sie mit ihren Freunden den "Bund der Adler" und wurde bald die unumstrittene Anführerin.



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Nightmare - 01.03.2009, 22:21


    ۞Kyu | Always telling jokes ۞

    Name: Kyu [Kju]
    Spitzname: Jester [Dschester]
    Alter: 19
    Größe: 1,79
    Rasse: Mensch
    Augenfarbe: blau
    Haarfarbe: schwarz
    Aussehen: Kyus Haare sind rabenschwarz und reichen ihm etwa bis in den Nacken. Da sie furchtbar struppig und manchmal richtig zerzaust sind, kann man keine wirkliche Ordnung in ihnen erkennen, und einige Strähnen fallen ihm immer ins Gesicht, egal, wie oft er sie sich wegstreicht. Dadurch verbergen sie manchmal seine dunkelblauen Augen, in denen meistens ein wildes Funkeln liegt, so wie sein Gesicht, auf dem so gut wie immer ein freches Grinsen liegt. Kyu ist etwa mittelgroß und nicht besonders kräftig gebaut, zumindest sieht man an ihm nichts, was man irgendwie als durchtrainierte Muskeln bezeichnen könnte. Was aber auch daran liegt, das der Blick von dem, der Kyu betrachtet, meistens zuerst auf seine Kleidung fällt. Diese ist nämlich oft ziemlich ausgefallen und erinnert an die Kleidung eines Narren, da sie oft auch noch zweifarbig ist. Er trägt auch gerne über der einen Gesichtshälfte eine Maske, die die ein halbes, lachendes Gesicht zeigt. Auch von Narrenkappen mit Glöckchen daran ist er nicht abgeneigt.
    Stärken: Kyus Spezielgebiet liegt bei Taschenspielertricks. In dem Gebiet kann er alles mögliche, von Zaubertricks bis hin zu Feuerspielchen. Kämpfen tut er meistens, auch wenn es sich etas komisch anhört, mit Karten. Natürlich keinen einfachen Spielkarten, sondern gezinkten Karten, die ziemlich scharf sind und kleinen, viereckigen Wurfsternen in Kartenform ähneln. Auf Entfernung fällt daher den wenigsten auf, dass es sich um Waffen und keine Spielkarten handelt. Wenn er grade keine Karten zur Hand hat, was ziemlich selten vorkommt, da er die so gut wie immer dabei hat, tun es auch Messer, Messerwerfen kann er nämlich auch relativ gut.
    Außerdem ist Kyu recht flink und ähnelt etwas einem Steh-auf-Männchen, seine Ausdauer ist nämlich fast unerschöpflich. Die Betonung liegt auf 'fast'.
    Und er besitzt die Fähigkeit, Leute so lange zu nerven, bis sie so genervt sind, dass sie ihm einfach das sagen, was er wissen will, und dann so schnell wie möglich das Weite suchen. Zumindest bei den meisten gelingt ihm das, es gibt natürlich immer wieder Ausnahmen.
    Schwächen: Kyus größtes Problem liegt darin, dass wenn ihm die richtigen Tricks fehlen, er absolut nicht mehr weiter weiß. Er hat gelernt, dass er sich irgendwie immer durchmogeln kann, und wenn das mal nicht klappt, dann schwimmt er ziemlich auf dem Trockenen. Auch seine Ungeduld ist charakterlich nicht unbedingt immer vorteilhaft.
    Und er kann, wenn man länger mit ihm zusammen ist, sehr nervig werden, vor allem, wenn er nicht mal für fünf Minuten die Klappe halten und einfach mal Still sitzen kann.
    Was auch nicht gerade gut ist, wäre, dass er im Nahkampf ziemlich unterlegen ist. Von Schwertern hat er nämlich absolut keine Ahnung, und mit dem Messer kämpfen kann er auch nur auf Distanz, wenn ihm sein Gegner direkt gegenübersteht, ist er meistens recht geliefert und kann dann eigentlich fast nur noch ausweichen.
    Außer, er mogelt sich mit irgendwelchen, oft unfaieren, Tricks raus. Bogenschiessen ist auch nicht sein Ding, er kann sich nichtmal erinnern, irgendwann mal einen in der Hand gehabt zu haben.
    Soetwas wie eine Verteidigung besitzt er leider auch nicht wirklich, von seiner Angriffskraft, wenn er im Nahkampf doch mal angreift, will ich garnicht erst anfangen, die ist nämlich auch recht gering.
    Und er ist nicht so besonders schlau und kann sich nur schwer auf etwas konzentrieren oder sich irgendwelche Sachen merken. Außer, sie interessieren ihn wirklich, dann vergisst er sie nie wider. Allerdings kommt das nicht so besonders oft vor..
    Charakter: Kyu ist so eine Sache für sich. Im Grunde genommen ist er eigentlich sehr nett und offen, wenn er nicht ständig so aufgedreht wäre. Das ist er nämlich fast immer, sein Tatendrang ist unerschütterlich, und er muss immer irgendwas zu tun haben, sonst dreht er vollkommen durch. Langeweile passt ihm nämlich garnicht in den Kram. Auf etwas untätig warten geht auch nich, still sitzen ist auch nicht ganz einfach.
    Kyu legt oft ein ziemliches Selbstvertrauen an den Tag, was auch oft dazu führt, dass er frech und vorlaut wird, und dass er überall dazwischenredet und seinen Kommentar zum Geschehen abgibt.
    Mit dem Lügen hat er auch kein großes Problem, er lügt sogar ziemlich oft, weshalb er von einigen Leuten nicht mehr ganz für voll genommen wird.
    Und er ist so naiv, dass es schon fast schlimm ist, was er alles glaubt. Er erzählt zwar oft seöber Lügen, aber wenn andere Leute ihm welche erzählen, erkennt er das nicht. Vielleicht trifft hier das Sprichwort „Wenn man Lügen oft genug erzählt, glaubt man sie am Ende selber“ in etwa zu.
    Noch zu erwähnen wäre sein Optimissmus, selbst in den schlechtesten Situationen glaubt er immer noch an irgendeinen Ausweg und versucht, eben diesen mit allen Mitteln zu finden. Wobei er auch ein ziemlicher Trotzkopf sein kann, er lässt sich nämlich nicht gerne was sagen – schon garnicht, dass er irgendjemandem irgendwie Unterlegen ist. Er hat ja schließlich auch seinen Stolz zu bewahren.
    Insgesamt also ein kleiner, frecher aber doch in irgendeiner Weise netter Narr.
    Vergangenheit: Kyu wuchs beim fahrenden Volk auf. Dort lernte er alle möglichen Gauklertricks, saß abends oft am Lagerfeuer und lachte viel. Wenn die Truppe irgendwo halt machte und eine kleine Vorstellung zur allgemeinen Volksbelustigung gab, half er oft seinem Vater bei seinen Tricks oder führte auch mal selber etwas vor. Er fühlte sich eigentlich ziemlich Wohl bei der Truppe und hätte garnichts an seinem Leben ändern wollen. Doch irgendwann machte ihnen der Adel einen Strich durch die Rechnung. Er sagte nämlich, das fahrende Volk solle nicht mehr auftreten, weil das alles nur Schwachsinn wäre. Ein paar von ihnen sollten auf die Höfe der Adligen, um dort als Hofnarren für die allgemeine Belustigung zu Sorgen. Der Rest wurde entweder getötet, verbannt oder eingesperrt. Je nachdem, wo der Adel gerade Lust zu hatte. Kyus Vater wurde umgebracht, seine Mutter eingekerkert und er und seine Geschwister wurden als Hofnarren auf verschiedene Schlösser und Burgen dem Adel zugeteilt.
    Eine Zeit lang ließ er sich das gefallen und führte brav seine Tricks vor. Er wusste ja nicht, was mit seinen Eltern passiert war, denn das hatte man ihm unter dem Vorwand, er sei so begabt, dass er jetzt dem Adel dienen 'dürfe', verschwiegen, was er in seinem Optimissmus natürlich geglaubt hatte. Man hatte ihm gesagt, seine Familie dürfe das dann auch, und er dachte natürlich, dass würde diese freuen.
    Irgendwann wurde ihm das allerdings viel zu langweilig. Immer neue Tricks ausdenken, nur damit immer die selben Leute gekünstelt über ihn lachen konnten, war ihm dann doch zu blöd.
    Also kam er irgendwie aus der Burg raus, und machte sich dann daran, die Rebellen zu suchen, von denen er auf einem der Marktplätze einmal etwas mitbekommen hatte. Die Truppe hörte sich nämlich recht interessant an, außerdem war ihm klar, dass er allein wohl kaum herrausfinden würde, wo seine Familie hin verschwunden war. Und da die Rebellen ja auch gegen den Adel waren, so wie er mittlerweile auch, rechnete er sich mit seinem bisschen Verstand aus, dass er so wohl dem ein oder anderen vom Adel begegnen und so vielleicht den Rest des fahrenden Volkes wiederfinden konnte. Immer noch in dem Glauben, ihnen sei nichts zugestossen.



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Daydream - 01.03.2009, 22:25


    ≈ Lia | Fugitive Princess ≈



    Vorname: Liliana
    Titel: Kronprinzessin Liliana Aliera von Narya
    Spitzname: Lia
    Alter: 17
    Geburtstag: 4. Januar
    Rasse: Mensch

    ~Aussehen~
    Haare: Liliana Haare sind schwarz. Zumeist trägt sie sie offen, so dass sie wie ein Wasserfall bis zu den Hüften herabfließen, wobei sie allerdings auf der rechten Seite eine Strähne zum Zopf geflochten hat. Am Hinterkopf trägt sie eine rote Schleife.
    Gesicht: Sie hat ein hübsches, fein geschnittenes Gesicht. Ihre Lippen sind rosa und schön geschwungen, die Nase läuft etwas spitz zu. Die Augen sind groß, braun und von dunklen Wimpern umrahmt.
    Größe: 1,69m
    Körper: Liliana ist sehr schlank, ihr Körperbau teilweise allerdings noch etwas kindlich. Sie haz schmale Schultern, wodurch sie noch zierlicher wirkt. Insgesamt ist sie hübsch und man könnte sie fast niedlich nennen.
    Kleidung: Wie es ihrem Stand entspricht, trägt Liliana gewöhnlich nur schöne Kleider – sie hat einen monstermäßigen begehbaren Schrank voller Klamotten für jede Art von Anlass.
    Momentan trägt sie ein ärmelloses hellblaues Kleid, das etwas länger als über die Knie reicht. Um die Taille wird ein breites hellblaues Band wie ein Gürtel geschnürt, so dass ihre Figur betont wird. An diesem Band befindet sich hinten eine etwas dunklere Schleife. Am Saum vom Rock und an den Öffnungen für die Arme sind außerdem dunkelblaue Rüschen.

    Charakter: Man merkt Liliana an, dass sie gewohnt ist, zu bekommen, was sie will; sie ist, kurz gesagt, ziemlich verwöhnt. Und wenn sie doch mal nicht ihren Willen kriegt, kann sie ungemein stur sein, sie ist ein furchtbarer Dickkopf. Gepaart mit ihrem Mut und ihrer Abenteuerlust ist das ein regelrecht explosives Gemisch.
    Gleichzeitig ist Liliana ein sehr weichherziger Mensch und in ihrer Naivität nicht selten etwas kindisch. Alles in allem ist sie ein Mensch, der Schwierigkeiten nahezu magisch anzieht.
    Zu guter letzt sollte noch gesagt sein, dass Liliana ziemlich klug ist und ihr Neues zu lernen viel Spaß macht.
    Stärken: Sie ist eine überzeugende Lügnerin/Schauspielerin, zieht Dinge, die sie mal angefangen hat, auch durch und ist sehr selbstbewusst.
    Schwächen: Ihre kindliche Naivität, die Tatsache, dass sie nicht in der Lage scheint, Schwierigkeiten auszuweichen und noch dazu keine Ahnung vom Umgang mit Waffen hat.

    Familie:
    Vater: König Saronis Aliera von Narya
    Mutter: Königin Lucia Cendur-Aliera von Narya (tot)
    Bruder: Prinz Gwydion Aliera von Narya (10)
    Schwester: Prinzessin Miranda Aliera von Narya (6)

    Hintergrundwissen: Dadurch, dass Liliana die älteste Tochter des Königs und damit die Thronerbin ist, hatte sie ein ziemlich luxuriöses Leben. Allerdings hatte sie selten Umgang mit Gleichaltrigen, mal abgesehen von ihrer Dienerin und besten Freundin Sara. Kämpfen hat sie selbstverständlich überhaupt nicht gelernt, auch wenn sie öfter größere Ausritte auf ihrer Rappstute Anwyn unternahm. Genau genommen lebte sie immer in den Tag hinein, ohne groß darüber nachzudenken.
    Doch eines Tages bekam sie zufällig ein Gespräch von ihrem Vater und jemand anderem mit, die die Zerstörung eines Dorfes berieten, das sich angeblich nicht an die Gesetze hielt. Lia war, gelinde gesagt, geschockt. Von diesem Tag an, fing sie an, sich für die Leute zu interessieren, die im Schloss ein und aus gingen, für die Dinge, die ihr Vater übernahm. Häufig unterhielt sie sich mit Dienstboten darüber, was 'draußen' so vor sich ging. Nebenbei forschte sie noch in der gigantischen Bibliothek nach.
    Schließlich bekam Liliana mit, dass mehrere Bücher verbrannt werden sollten. Sie schaffte es, eines zu klauen und zu verstecken, wurde aber erwischt, wie sie später darin las. Nach einer recht heftigen Diskussion mit ihrem Vater entschloss Lia sich, zu verschwinden und die Rebellen zu suchen.



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Daydream - 01.03.2009, 22:31


    ☼ Cylen | Magic Guardian ☼



    Name: Cylen (sprich: ßai-len)
    Alter: 127
    Rasse: Schutzengel
    Element: Licht

    Aussehen: Cylen liegt mit seiner Größe ungefähr im Engeldurchschnitt oder knapp darunter. Man sieht ihm sofort an, dass er nicht gerade schwach ist – wo manche Leute ihre Fettreserven speichern, hat Cylen nur eine Menge Muskeln.
    Seine Flügel haben im Verhältnis zu seiner Körpergröße eine ungewöhnlich große Spannweite. Wie bei allen Engeln sind sie so strahlend weiß, dass sie fast im Dunkeln zu leuchten scheinen.
    Cylens Gesichtszüge sind eher hart als weich, man kann sie schon fast kantig nennen. Seine Nase sitzt da, wo sie auch hingehört. Sie ist gerade und läuft etwas spitz zu. Die Hautfarbe ist irgendwas zwischen blass und leicht gebräunt, aber eher zu ersterem tendierend, wodurch seine leuchtend grünen Augen noch mehr hervorstechen. Diese sind von dunklen Wimpern umrahmt und liegen unter Augenbrauen, die die gleiche Farbe haben wie seine Haare: silbern. Für Menschen ist das eine wohl ungewöhnliche Haarfarbe, für einen Engel jedoch völlig normal, bei denen kommt es sogar recht häufig vor.
    Cylens Haare sind recht kurz geschnitten, auf beiden Seiten ist aber je eine Strähne fast schulterlang. Einen wirklichen Scheitel oder so etwas hat er nicht. Hinten liegen die Haare relativ glatt, doch vorne stehen sie einfach wirr in alle Richtungen.
    Gekleidet ist Cylen gewöhnlich sehr schlicht: Typisch sind Oberteil, Hose, Schuhe sowie fingerlose Handschuhe in schwarz, im Kontrast dazu eine weiße Jacke.
    Insgesamt kann man sagen, dass Cylen recht gut aussehend ist, er wirkt aufgrund seines Auftretens auf andere aber meist eher abweisend.
    Größe: 1,92m

    Waffe: Ein Engel bekommt, wenn er mit etwa dreißig Jahren in das Erwachsenenalter eintritt, eine Waffe aus einem speziellen Stahl, der nicht rostet. Am Knauf befindet sich ein bestimmtes Zeichen, je nachdem, um was für eine Art Engel es sich handelt.
    Cylen hat sein Schwert von einem verstorbenen Schutzengel übernommen, was auch so üblich ist. Der Griff ist golden und das Zeichen auf dem Knauf steht für ‚Wächter’. Die Spitze ist stumpf, um noch einmal zu betonen, dass es nur der Verteidigung dient.

    Charakter: Auf den ersten Blick wirkt Cylen häufig etwas arrogant und herablassend, vor allem, wenn er gerade schlechte Laune hat. Die hat er gewöhnlich, wenn seine Schutzengelinstinkte ihn mal wieder gezwungen haben, irgendeiner wildfremden Gestalt zu helfen (was nicht so selten vorkommt) oder wenn er sich an einem dunklen Ort aufhält. Gewissermaßen ist diese scheinbare Arroganz auch ein Schild, mit dem er andere davon abhält, ihm auf die Nerven zu gehen, oder eine Beziehung anzufangen, die über flüchtige Bekanntschaft hinausgeht.
    Vielleicht teilweise, weil er so etwas sicherer davor ist, irgendwem helfen zu müssen, und andererseits, weil er schlicht keine Lust hat, sich nach den Wünschen der anderen zu richten, ist Cylen eher ein Einzelgänger. Wenn ihm eine Situation unangenehm wird, sieht er meist zu, dass er sich unauffällig wegschleichen kann, und geht dann einfach weiter seiner Wege.
    Manchmal – alle paar Jahre – kommt es jedoch auch vor, dass Cylen jemanden ins Herz schließt, was er ansonsten bewusst zu verhindern sucht. In diesem Fall kann er ein wirklich netter Kerl sein und sich eher so verhalten, wie man das von einem Engel erwartet.
    Cylen sagt immer direkt, was ihm an anderen stört, oder fragt, was mit ihnen los ist, wenn sie sich anders verhalten als sonst, aber wenn ihm selbst so eine Frage gestellt wird, kann man eher selten eine ehrliche Antwort erwarten, da es ihm alles andere als leicht fällt, sich anderen zu öffnen. Man kann außerdem sagen, dass Cylen ein ziemlicher Pessimist ist, der fast immer erst einmal vom Schlimmstmöglichen ausgeht, auch wenn er sich darüber dann keinen sonderlichen Kopf macht, sondern es einfach auf sich zu kommen lässt. Er ist kein aufbrausender Typ, sondern eher ruhig und gelassen, wenn auch mit einem Hang zur Ungeduld. Gleichzeitig ist er ein ziemlicher Sturkopf, der etwas, das er sich vorgenommen hat, auch bis zum Ende durchzieht.

    Stärken: Erst einmal wären da natürlich seine natürlichen (Schutz-)Engelfähigkeiten, die später noch näher erläutert werden. Außerdem kann er dank seiner Bindung zum Element Licht, wenn er will, bei Sonnenschein beispielsweise mit geschlossenen Augen herumlaufen, da er spürt, wo mehr und wo weniger Licht hinfällt, und so problemlos Hindernissen ausweichen kann. Auch könnte er direkt in ein grelles Licht schauen, ohne geblendet zu werden, und, würde er in einem Raum ohne Fenster sitzen, könnte er beispielsweise trotzdem sagen, wann die Sonne auf- bzw. untergeht (auch wenn das nicht so die nützlichste Fähigkeit ist).
    Im Vergleich zu seinen Artgenossen ist Cylen sehr gewandt in der Luft, wenn auch im Vergleich zu den Wesen, die wirklich mit dem Element Luft verbunden sind, immernoch eher weniger. Cylen kann sich außerdem sehr schnell eine Lösung für unangenehme oder gefährliche Situationen einfallen lassen, wodurch er sich schon aus so mancher misslichen Lage befreit hat.

    Schwächen: Cylen denkt nicht unbedingt erst darüber nach, was er sagen wird, bevor er es von sich gibt, weshalb er manchmal andere verletzt oder vor den Kopf stößt, ohne es zu wollen. Sein Orientierungssinn ist praktisch gleich null, weshalb er sich normalerweise mindestens dreimal täglich verirrt.
    Außerdem bringt auch die Bindung zum Element Licht ein paar Nachteile mit sich: Bei Nacht (oder an einem dunklen Ort) ist Cylen wesentlich schwächer als im Hellen und würde man ihn einen längeren Zeitraum in einem dunklen Raum einsperren, würde er davon körperlich krank werden und irgendwann sogar sterben. Auch kann er, wenn es nur ein bisschen dunkler ist, gleich wesentlich schlechter sehen; in einer hellen Vollmondnacht geht das gerade noch, aber ansonsten könnte es ihm passieren, dass er nachts vor einen Baum läuft.
    Man kann darüber diskutieren, ob es noch eine Schwäche ist (Cylen selbst betrachtet es auf jeden Fall als eine), aber da wäre dann noch der Zwang, jeden, der in Schwierigkeiten ist, retten zu müssen, und die damit verbundene Unfähigkeit, in die Offensive zu gehen und jemandem bewusst Schaden zuzufügen.

    Engel: Die bekanntesten Lichtwesen sind wahrscheinlich die Engel. Die meisten sind Einzelgänger, es gibt aber trotzdem eine Art Ansiedlung am Übergang zwischen Bergen und Wald, an einer Stelle, die nur fliegend erreicht werden kann: Sie wird Caladnan genannt. Dort leben vor allem die so genannten Hochengel, von denen es verhältnismäßig wenige gibt, die aber die mächtigsten sind. Dann gibt es noch drei andere Arten: Einerseits die Lebensengel, die den Seelen der Neugeborenen den Weg weisen, und die Todesengel, die wiederum den Seelen der Verstorbenen helfen, andererseits die Schutzengel, die, wie der Name schon sagt, dafür zuständig sind, über andere zu wachen und so das Leben zu bewahren.
    Wenn also jemand in seiner Nähe in Gefahr ist, kann ein Schutzengel nichts dagegen tun, dass er demjenigen zur Hilfe eilt, auch wenn er eigentlich nicht will. Vorübergehend bekommt er dann außerdem eine Art Energieschub, ist für die Zeit der Rettung also wesentlich stärker als vorher und kann seine magischen Fähigkeiten anwenden.
    Engel werden im Vergleich zu Menschen sehr alt, ungefähr eintausend Jahre. Sie werden ohne Flügel geboren, diese fangen erst an zu wachsen, wenn sie zwischen fünfzehn und zwanzig Jahre alt sind, und sind groß genug zum Fliegen, wenn sie etwa dreißig sind; dann werden die jungen Engel offiziell als Erwachsene anerkannt. Der Alterungsprozess der Engel ist nun auch kaum noch erkennbar – die ganz Alten erkennt man am deutlichsten daran, dass ihre Federn nicht mehr ganz so strahlend weiß, sondern eher stumpf sind.

    Besondere Fähigkeiten: Die ‚außergewöhnlichen’ Dinge, die Schutzengel auch können, wenn gerade niemand in Gefahr ist, sind nicht sehr viele. Erst einmal wäre da das Fliegen, das bei allen Engeln wegen ihres eigentlich zu hohen Körpergewichts durch Magie unterstützt wird. Schutzengel können sogar zusätzlich noch eine weitere Person tragen. Um beim Fliegen zu bleiben: Schutzengel können ihre Flügel zur Tarnung unsichtbar werden lassen, das kostet sie allerdings etwas Kraft, weshalb sie den Zustand nicht zu lange aufrecht erhalten können und Probleme bekommen, wenn sie durch irgendetwas geschwächt sind. Der letzte Punkt wäre ihre Fähigkeit, Auren zu sehen bzw. zu spüren. Dadurch fällt es ihnen recht leicht die Stimmung und Absichten anderer Leute zu erkennen.
    Wenn nun doch jemand in Gefahr gerät, sind die Schutzengel in der Lage Schutzschilde zu errichten und das Licht zu manipulieren. Ihre Fähigkeiten sind aber immer noch sehr begrenzt, was sich ändert, sobald sie sich entscheiden, eine bestimmte Person als ihren Schützling auszuwählen. Daraufhin sind die beiden auf eine gewisse Weise verbunden, der Engel kann die Aura des Schützlings in einem sehr großen Umkreis wahrnehmen und, wenn nötig, eigene Kraft auf ihn übertragen.

    Vergangenheit: Cylen hatte eine für einen Engeljungen ganz normale Kindheit in der Ansiedlung der Engel in den Bergen. Mit zweiunddreißig Jahren – zu seinem Verdruss relativ spät – waren seine Flügel voll entwickelt und er wurde in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Wie die meisten anderen auch verließ er daraufhin sein Zuhause und machte sich auf den Weg in die große, weite Welt.
    Es dauerte nicht allzu lange, bis Cylen sich jemanden herausgepickt hatte, über den er in seiner Aufgabe als Schutzengel wachen wollte: Ein kleines Menschenmädchen, mit dem er sich anfreundete, nachdem er es davor bewahrt hatte, in einem Bach zu ertrinken.
    Etwa zehn Jahre ging die Sache auch gut, doch dann versagte er. Und das hat Cylen sich bis heute, fast ein Jahrhundert später, nicht verziehen.
    Von diesem Zeitpunkt an blieb Cylen im Wald, wanderte ziellos umher und verzichtete dankend darauf, noch einmal einen Schützling zu wählen – noch einmal wollte er so ein niederschmetterndes Gefühl nicht erleben.



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Sammy - 01.03.2009, 23:01


    Serika

    Vorname: Serika

    Rasse: Mensch
    Geschlecht: Weiblich
    Alter: Ungefähr 21 Jahre

    Familie:
    Leiblicher Vater (?), unbekannt.
    Leibliche Mutter (?), setzte Serika im Wald aus, weil sie wahrscheinlich selbst noch sehr jung war und/oder der Vater nicht mit ihr veheiratet und vielleicht sogar kriminell war (Vermutung Serikas).
    "Vater" Serikas (†), hegte großen Hass auf den Adel und war exzellenter Schwertkämpfer; für Serika war er wie ein Vater und lehrte sie viel; starb an einer unbekannten Krankheit, wahrscheinlich Lungenentzündung.


    Äußeres Erscheinungsbild:

    Größe: 1,77m
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: dunkelbraun-schwarz
    Hautfarbe: gebräunt
    Statur:
    - groß
    - schlank
    - muskulös

    Körper: Serika ist sehr groß und schlank, aber auch ziemlich muskulös. Sie hat lange Arme und Beine und lange, feingliedrige Finger. Sie hat sehr gepflegte Fingernägel, auch wenn man das nicht von ihr gedacht hätte. An ihren Armen, Händen, Beinen, Rücken und am Bauch befinden sich überall mal kleinere, mal größere Narben. Besonders auf ihrem Rücken ist eine hübsche Ansammlung langer Narben. Ihr Teint ist schon relativ stark gebräunt und sie hat keine Muttermale. Natürlich hat Serika weibliche Kurven, aber ihr Körper wirkt nicht sehr feminin.

    Haar: Serikas Haar ist tiefschwarz, voll und glänzend. Es reicht ihr bis zur Taille. Ihr Haar ist nicht gerade voluminös, also eher ziemlich platt und sehr glatt. Es hängt in einem einfachen Seitenscheitel herunter, doch manchmal trägt sie es auch zu einem einfachen Zopf zusammen gebunden. Ziemlich oft – fast immer - trägt sie noch einen einfachen Strohhut, wie ihn asiatische Reisbauern tragen. Dieser verbirgt ihr Gesicht, schützt sie vor der Sonne und hält ihre Haare davon ab, unnötig im Gesicht zu hängen.

    Gesicht: Serika hat ein sehr scharf geschnittenes, schmales, asiatisches Gesicht. Sie hat ein spitzes Kinn und eine ebenfalls spitze, gerade Nase. Ihre Haut ist rein und sehr glatt, bis auf die Stellen, an denen die Narben sind, versteht sich. Links am Kinn entstellt Serikas Gesicht eine Narbe, die sich weiß von ihrer Haut absetzt. Doch noch schlimmer ist die große Narbe, die sich über ihre rechten Augenlider zieht. Diese sind dauerhaft geschlossen, weil dort Serikas Auge fehlt. Oft verdeckt sie diese Stelle mit einer schlichten, schwarzen Augenklappe. Ihr anderes, vorhandenes Auge ist von einem sehr dunklen braun, sodass es fast schwarz aussieht und oft gänzlich mit der Pupille verschmilzt. Bei guten Lichtverhältnissen wirkt die Farbe jedoch fast bernsteinfarben. Ihre Augen (bzw. auf der rechten Seite nur die Augenlider) stehen schräg und sind mandelförmig, also von asiatischer Form. Über ihnen liegen schmale, dunkle Augenbrauen. Das vorhandene Auge wird von dunklen, dichten Wimpern umrahmt. Ihre schmalen Lippen sind zartrosa. Serikas Ohren sind klein und etwas ungewöhnlich nah an ihrem Kopf anliegend.

    Kleidung: Serikas ganze Kleidung ist in einem hellen, fast weißen beige Ton gehalten. Sie ist nämlich aus ein und demselben Stoff gefertigt. Die Stoffschuhe sind aus zwei Stoffstücken gefertigt, eines, das quer über den Fußanfang liegt und ein anderes, das um die Fußfessel liegt. Die Enden sind natürlich miteinander vernäht. Und natürlich ist unten drunter eine Fußsohle (ähneln ein wenig der Schnittform von Vans). Die Hose ist eine einfache Pumphose. Das Oberteil besteht aus einem langen Stück Stoff, in das in der Mitte ein Loch für den Kopf geschnitten wurde. So hängt nun das eine Ende vorne, das andere hinten herab (geht dann etwa 20cm weiter nach der Hüfte). Man stelle es sich wie eine Art Poncho vor - nur das es nicht quadratisch, sondern rechteckig ist. Unter den Achseln wurden auf beiden Seiten die "Lappen" zusammen genäht, allerdings nicht ganz bis zum Ende. Um die Taille ist noch eine Art Gürtel, allerdings ohne eine Schnalle, sondern zusammen genäht. Das heißt, ihr Oberteil ist Ärmel frei. Dann noch der Strohhut, in der Art wie ihn Reisbauern tragen und eine Halskette, die sie aber immer versteckt unter ihrem Oberteil trägt.

    Waffen: Ihre zwei Samurai-schwerter Lumen und Lune. Die beiden Waffen haben Symbole auf ihren Klingen, die Serika bisher noch nicht entschlüsseln konnte. Zudem umgibt die Schwerter etwas Seltsames, denn zum Beispiel werden die Klingen nie stumpf, obwohl Serika sie nie schärft. Sie befestigt die Schwerter immer auf ihrem Rücken.


    Inneres/Eigenschaften:

    Charakter: Serika ist… sagen wir mal, etwas eigen. Sie ist auf jeden Fall unglaublich stur und dickköpfig und unglaublich stolz. Außerdem ist sie ziemlich unfreundlich zu anderen Personen. Sie ist einzelgängerisch und hält es in Gesellschaft nicht sehr lange aus, wie es scheint. Aber manchmal findet sie manche Leute sogar ganz okay, äußerlich gibt sie das aber nicht zu. Und sehr verschlossen ist sie, es kommt so gut wie nie vor, dass sie sich jemandem anvertraut… Dazu muss sie diesen jemand wirklich mögen und ihm vertrauen, das heißt auch schon länger kennen. Da es aber andersherum die meisten nicht lange mit ihr aushalten… Naja, jedenfalls bleibt sie immer recht ruhig, doch wenn man sie auf manche Dinge anspricht, kann sie ziemlich schnell ausrasten und Unüberlegtes tun. Ihr fällt es nicht schwer, andere zu töten. Also denken viele, dass sie sehr kalt und hartherzig ist. In der Tat kann sie richtig gefährlich werden, wenn jemand sie divers beleidigt. Nicht selten wird derjenige mit dem Tod bestraft. Dagegen liebt sie Tiere sehr, und kann ihnen kein Haar krümmen…

    Wirkung auf andere: Stolz, stur, unfreundlich, merkwürdig, einzelgängerisch, gefährlich, Angst einflößend (hütet euch), unberechenbar, unantastbar, unnahbar, verschlossen, eigensinnig. In manchen Momenten wirkt sie jedoch sehr verletzlich… hat sich aber im nächsten Moment wieder unter Kontrolle. Sie ist misstrauisch gegenüber Fremden. Falls überhaupt jemand sie ansprechen würde…

    Stärken: Ihre größte Stärke ist wohl, dass sie mit ihren Zwillings-Samurai-Schwertern Lumen und Lune kämpft wie kein anderer. Sie geht mit ihnen sehr geschickt um und bewegt sich beim Kämpfen schnell und geschmeidig.

    Schwächen: Also erst einmal wohl das sie nur ein Auge hat… somit ist ihr Blickfeld eingeschränkt und es überkommen sie immer noch manchmal Wellen des Schmerzes. Nachdem sie ihr Auge verlor, musste sie lange trainieren und es mit ihren restlichen Sinnen schaffen, diesen Schwachpunkt beim Kämpfen auszugleichen. Serika kann nicht wirklich gut schwimmen, da sie nur an einem kleinen Bach gewohnt hatte, in dem man dazu einfach keinen Platz hatte. Und natürlich ist eine weitere Schwäche, dass sie viel zu stolz und sehr stur ist…

    Mag: Natur; Tiere; Wälder; Lune und Lumen; Allein sein; vegetarische Nahrung.

    Hasst: Adel; Menschen; das Töten von Tieren.

    Hintergrund: Serikas richtige Eltern waren ihr lange Zeit unbekannt. Als Säugling in Leinentücher gewickelt wurde sie von wilden Tieren gefunden – denn sie lag mitten in einem Wald. Wie, war niemandem klar (sie selbst war noch viel zu klein), aber die Tiere sorgten sich um sie und Serika verbrachte ganze fünf Jahre ihres Lebens dort. In dieser Zeit lernte sie die Tiere lieben. Doch ein paar fremde, prachtvoll gewandete Männer ritten eines Tages durch den Wald – Serika erfuhr später, das sie einem so genanntem ‚Adel’ angehörten – und schossen scheinbar aus Spaß die Vögel des Waldes, Serikas Freunde, ab. Serika verstand nicht wirklich, aber sie war wütend darüber. Dann, eines Tages, begegnete sie das zweite Mal einem anderen Menschen. Es war ein junger Mann, doch er wollte nichts Böses von den Tieren. Er erblickte Serika, die hinter einer großen Wurzel eines großen Baumes versteckt war. Er nahm sie mit und brachte sie an einen merkwürdigen Platz. Ein kleines Dorf, könnte man sagen, doch dafür waren dort eigentlich zu wenige Menschen. Dort waren Leute, die alle den Adel hassten. Aber es waren keine ‚Rebellen’… sie hatten sich dort, auf einer Lichtung, vor diesem Adel versteckt. Serika wuchs nun bei dem jungen Mann auf, der sie hergebracht hatte. Doch er war etwas anders als die anderen Bewohner. Er konnte unglaublich geschickt und schnell kämpfen und forderte die anderen Bewohner immer wieder zu Widerstand gegen den Adel auf. Die anderen hielten ihn für verrückt. Er lehrte Serika mit Schwertern umzugehen und die Welt, vor allem den Adel, zu hassen. Jeden Tag besuchte sie einen älteren Mann in dem ‚Dorf’, der ihr viel erzählt. Von diesem Adel, zum Beispiel… sie hasste diesen Adel auch immer mehr, besonders weil sie jetzt diese verschwommene Erinnerung an die fremden Männer im Wald verstand. Sie erfuhr, dass diese Leute hier immer weiterziehen mussten, weil der Adel drohte, sie zu finden. Die meisten hier waren nämlich eigentlich des Todes verurteilt oder auf jeden Fall einer Strafe. Eines Nachts, Serika war etwa zehn Jahre alt, wurden sie von dem Adel, beziehungsweise Leuten des Adels, angegriffen. Panisch rannten alle durcheinander, ohne Ziel, nur weg. Viele Menschen schafften es nicht, zu fliehen, aber Serika und der Mann, den sie Vater nannte, waren unter den Überlebenden. Doch der alte Mann, den sie sehr gemocht hatte, nicht. Es stellte sich heraus, das sie von jemandem aus dem ‚Dorf’ verraten wurden – er hate von dem Adel Geld dafür bekommen, dass er ihren Standort preisgegeben hatte. Von dort an lernte Serika, niemandem einfach so zu vertrauen, und es wurde so was wie eine Regel für sie, die sie aber mit der Zeit etwas überdeutlich nahm, und einfach niemandem mehr vertraute… Außerdem verlangte sie zur Verteidigung ein richtiges Schwert. Da ihr ‚Vater’ aber nur eins (seins) hatte, und sonst niemand eines besaß, konnte auch niemand ihr eins geben. Sie musste sich mit einer Art Metallstange zufrieden geben. Als sie 12 Jahre alt wurde, wurde ihr Vater von einer schweren Krankheit heimgesucht. Also musste sie mit ihm in eine Stadt oder zumindest ein Dorf gehen. Dort konnte ihr von niemandem geholfen werden. Einen Heiler – der aber mit dem Adel unter einer Decke steckte – flehte sie schließlich an, ihr zu helfen. Doch dieser erkannte ihren ‚Vater’ als einen Kriminellen wieder und schickte seinen Gehilfen unauffällig los, um den Adel zu verständigen oder wenigstens Soldaten zu holen. Währenddessen starb ihr Vater in ihren Armen, noch bevor die Soldaten ihn festnehmen konnten. Als diese jedoch eintrafen, erkannte Serika den Verrat und erstach kaltblütig und von Hass angetrieben den Heiler und die zwei Soldaten. In dem Hinterzimmer des Heilers entdeckte sie zwei wunderschöne Schwerter, die sie zu auffordern schienen, sie zu stehlen. Das tat Serika auch. Sie schienen ihr ‚Lumen’ und ‚Lune’ zuzuflüstern, also gab sie ihnen diesen Namen. So schnell wie sie konnte flüchtete sie aus der Stadt. Selbstverständlich wurde sie verfolgt – gleich von mehreren Leuten des Adels. Blindwütig rannte sie, bis sie an einer Klippe ankam. Sie wollte umkehren, doch die Verfolger waren schon da. Kurzerhand stellte sie sich in eine kampfbereite Position den Soldaten entgegen. Am Anfang schien es sogar, als würde sie gegen dieses Dutzend Soldaten ankommen, da sie ziellos auf sie zu stürmten. Doch dann schienen sie eine ‚Taktik’ zu haben. Serika kassierte unzählige schwere Verletzungen, während sie kämpfte, ließ sich aber nicht aufhalten. Doch dann stand sie genau vor einem Soldaten und wollte ihn gerade töten, als er voller Schwung seinen Dolch zückte. Den Dolch hatte er an seinem Gürtel befestigt, also kam seine Hand von unten auf sie zugeschossen - sie reagierte zu langsam und der Dolch fügte ihr eine schlimme Narbe auf ihrem Auge zu, was jedoch am wenigsten schlimm war: Ihr Auge war zerstört wurden. Serika fiel die Klippe herunter – es war eine zeimlich tiefe Klippe. Die Verfolger rechneten mit ihrem Tod und zogen ab. Doch ganz unten auf dem Boden in dieser Schlucht war weiches Moos. Dies rettete ihr Leben und brachte ihr nur einige schlimme Prellungen, Narben und möglicherweise gebrochene Rippen ein. Die Nachfolgenden drei Jahre verbrachte sie allein in der Natur, bei Tieren, und sie übte jeden Tag fast von morgens bis abends mit den Schwertern und hatte das Gefühl, immer besser mit ihnen umgehen zu können… Sie hatte Geschichten von so genannten ‚Rebellen’ gehört, und da ihr Hass auf den Adel nun so unermesslich war, wollte sie sich auf den Weg machen, um die Rebellen zu suchen. Auch wenn sie nicht gerne einer Gruppe angehören wollte, war ihr klar, dass sie alleine nicht sehr hilfreich war…



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Nightmare - 09.03.2009, 22:51


    ☼Alpha | Sound of the Wind☼

    Name: Alpha
    Bedeutung: Anfang, Geist
    Alter: 42
    Rasse: Aeridianer
    Element: Luft
    Größe: 1,72m
    Gewicht: 7kg
    Haarfarbe: Hellbraun
    Augenfarbe: Bernsteinfarben

    Themesong: Reamonn - Moments like this

    Aussehen:
    Alpha ist ein sehr freundliches Wesen, und das sieht man ihm auch an.
    Er ist nicht besonders groß, wie es eigentlich bei allen Aeridianern der Fall ist, mit 1,72m liegt er da ziemlich weit unter dem Durchschnitt. Entsprechend leicht ist er auch: Gerade mal 7kg schwer – leicht – ist er. Das ist sogar für Aeridianer, die von Natur aus sehr leicht sind, wenig. Alpha ist ziemlich dünn und besitzt keine – oder kaum – Muskeln, seine Haut ist sehr hell, aber nicht bleich. Ebenso hell sind seine Haare, die von einem hellen Braun sind. Sie sind etwas länger und reichen ihm bis in den Nacken, vorne fallen sie ihm in einem Pony, der zu den Seiten hin etwas länger wird, in die Stirn. Insgesamt sind sie sehr locker und leicht gewellt. Ab und zu hat er sie zu einem kleinen Pferdeschwanz im Nacken zusammen gebunden.
    Das Gesicht des Jungen ist leicht oval und hat sehr weiche, etwas kindliche Züge. Seine Augen sind groß und bernsteinfarben, die Wimpern, die sie umrahmen, sind in einem etwas dunkleren Braun. Er hat eine recht kleine Stupsnase und einen ebenso kleinen Mund mit sanft geschwungenen Lippen. Insgesamt macht er somit einen sehr niedlichen, aber auch freundlichen Eindruck, der meistens von einem Lächeln in seinem Gesicht unterstützt wird.
    Wie alle Aeridianer hat er Flügel, doch auch sie sind – wie er – nicht besonders groß. Aber sie reichen zum Fliegen aus. Genau wie seine Haare sind sie hellbraun, wobei die Spitzen der Federn weiß sind.
    Alpha trägt am liebsten leichte Kleidung in hellen, natürlichen Farben. Dazu hat er meistens etwas von dem traditionellen Schmuck im Haar oder an den Armen, ab und zu trägt er auch Ketten, vor allem zu feierlichen Anlässen. Immer trägt er eine Art hellbraunen Armreif mit einigen hübschen Verzierungen darauf.
    An den Füßen hat er so gut wie immer Sandalen, feste Schuhe trägt er nur sehr selten. Wenn es sein muss, kann er seine Flügel so weit zusammenklappen, dass er sie unter einem Umhang verstecken kann. Das tut er aber nur sehr, sehr selten, nämlich dann, wenn er aus irgendwelchen speziellen Gründen durch eine Gegend muss, in der er auf Menschen treffen könnte.

    Waffen:
    Meist reist Alpha völlig ohne Waffen, höchstens mit ein oder zwei Dolchen, durch die Gegend. Wenn er weiß, dass eine Konfrontation bevorsteht, nimmt er allerdings sein Schwert mit. Dieses ist sehr leicht, dafür aber auch sehr stabil. Die Klinge ist hellsilbern und am Griff befinden sich feine Verzierungen. Ansonsten ist das Schwert nicht besonders auffallend sondern eher schlicht gehalten.

    Charakter:
    Alpha ist ein kleiner Sonnenschein. Er ist nahezu immer gut gelaunt, aber nicht so, dass es aufdringlich sein würde. Im Gegenteil, er ist ein sehr ruhiger und ausgeglichener Junge, dessen Geduld sich von nichts so leicht erschüttern lässt. Wenn er warten muss – dann wartet er eben, und seien es Stunden, Tage, Wochen, Monate oder Jahre. Er glaubt sehr fest an die positiven Dinge des Lebens, und er versucht, auch andere von dieser Einstellung zu überzeugen und nicht immer alles nur von der schlechten Seite zu sehen. Dabei bleibt er jedoch immer sehr zurückhaltend und akzeptiert auch die Meinungen der anderen. Insgesamt ist er sehr optimistisch, versucht immer, das beste aus einer Situation zu machen und sich aber über kleine Dinge zu freuen. Dabei ist er aber nicht schüchtern, sondern traut sich durchaus, zu sagen, wenn ihm etwas nicht gefällt. Abwertend und ausfällig wird er dabei jedoch nie.
    Trotzdem ist er ein sehr sensibler Typ, der sich leicht von den Gefühlen anderer anstecken lässt. Ist jemand traurig, so verspürt er fast immer Mitgefühl für diese Person und möchte dann versuchen, ihn irgendwie wieder aufzumuntern. Wenn andersherum jemand wütend ist, will er ihn beschwichtigen – er denkt immer sehr viel an andere, dafür aber kaum an sich selbst. Es ist ihm oftmals egal, was mit ihm passiert, so lange es seinen Freunden gut geht – und er würde für viele andere Wesen in den Tod gehen, wenn es ihnen helfen würde. Dabei handelt er aber nie überstürtzt, sondern denkt vorher immer genau nach, ob das, was er tut, auch richtig ist. Er ist nämlich durchaus nicht auf den Kopf gefallen, sondern besitzt ein recht gutes Denkvermögen und eine ordentliche Portion Neugier.
    Obwohl es ihm leicht fällt, sich in andere Personen hineinzuversetzen, ist er sich meist über seine eigenen Gefühle nicht ganz im Klaren. Wenn es um ihn geht, ist er immer sehr bescheiden und zurückhaltend, und fast niemand weiß näheres über ihn. Das liegt unter anderem daran, dass er nicht allzu gesprächig ist, vor allem, wenn er sich in einer größeren Gruppe befindet – dann hält er sich lieber im Hintergrund.
    Womit er nicht so richtig klar kommt, ist Gewalt. Er kann zwar durchaus kämpfen, hasst es aber, jemanden verletzen oder gar töten zu müssen. Das tut er nur, wenn es unbedingt notwendig ist und es wirklich keinen anderen Ausweg gibt.
    Wenn er aber überzeugt davon ist, dass es keine andere Möglichkeit gibt, kann er sehr ernst bei der Sache sein, er ist dann fast wie ausgewechselt. Aus dem sonst so netten, ruhigen Jungen wird dann ein gefährlicher, aber immer noch ruhiger Kämpfer, der sich nichts so leicht gefallen lässt. Außer, wenn er jemanden beschützen muss – dann kann er einiges einstecken, um der Person zu helfen.
    Seine Lieblingsbeschäftigung ist, es, durch die Luft zu fliegen und sich dort vom Wind mitnehmen zu lassen. Das ist aber nicht mehr so leicht geworden, da sich überall Menschen ausbreiten – und denen gegenüber ist er sehr, sehr scheu. Er tut alles, um nicht von ihnen gesehen, oder noch schlimmer, erkannt zu werden. Vor Menschen hat er nämlich Angst, auch wenn er sonst sehr Vorurteilsfrei ist. Diese Angst zeigt er aber meist nicht offensichtlich, sondern versucht, sie hinter einem Lächeln zu verbergen.
    Er ist, nebenbei bemerkt, Vegetarier.

    Stärken:
    Neben den Tatsachen, dass er sehr gut die Ruhe bewahren kann, viel Geduld hat und sich gut in andere Personen hineinversetzen kann, kann er auch sehr gut anderen Leuten Mut machen.
    Da er ziemlich klein ist, ist er auch sehr wendig und flink, was ihm vor allem in der Luft zu gute kommt. Dort ist er nämlich ein wahres Fluggenie, er schwebt so sicher durch die Luft als würde er sich auf dem Boden bewegen.
    Auch kämpfen kann er recht gut, am besten kann er dabei mit dem Schwert umgehen. Er hat das Kämpfen, wie alle anderen auch, von klein auf gelernt, und weiß, wie man sich zu verteidigen hat. Vor allem mit seiner Schnelligkeit und mit seinen Flugkünsten kann er seinen Gegnern zu schaffen machen.
    Da er auch sehr gelenkig ist, fällt es ihm auch nicht schwer, seinem Gegner auszuweichen, was kombiniert mit einer Schnelligkeit eine sehr nützliche Eigenschaft ist.
    Und falls es doch zu eng wird oder er nicht kämpfen kann oder will, dann kann er immer noch sehr gut fliehen. Klettern kann er auch sehr gut, wobei er den Vorteil hat, dass er sich in der Luft auffangen kann, wenn er fällt. Durch sein geringes Gewicht halten ihn auch die etwas dünneren Äste, sodass er sehr weit in die spitzen der Bäume klettern kann, wenn er will.
    Dadurch, dass er viel fliegt, hat er einen gewissen Wettersinn bekommen, was heißt, dass er schon früh bemerkt, wenn ein Sturm oder ein Gewitter aufzieht – eine für ihn manchmal lebenswichtige Fähigkeit, denn wenn er dann in die Luft geht, sieht es für ihn nicht besonders gut aus.

    Schwächen:
    Erst einmal ist Alpha viel zu sehr auf das Wohl von anderen bedacht. Er will, dass es allen gut geht, und vergisst dabei oft, dass es ihm dabei eigentlich auch gut gehen sollte – das hat ihm schon die ein oder andere Verletzung eingebracht.
    Außerdem kann er sehr schlecht Gefahren abschätzen, da er immer an das Gute glaubt. Leider auch in Personen, die mit Sicherheit nichts gutes im Sinne haben, und aus diesem Grund musste er im Bezug auf Menschen schon einige Rückschläge einstecken. Durch sein niedliches, sanftes Auftreten wird er oft unterschätzt, wodurch leicht zur Zielscheibe für Personen wird, die ihren Ärger an irgendjemandem auslassen müssen. Würde er sich in der Menschenwelt aufhalten, wäre er da mit ziemlicher Sicherheit schon öfter Opfer kleinerer Verbrechen geworden, da er es nie in betracht gezogen hätte, sich wirklich ernsthaft zu wehren, so lange er nicht direkt in Gefahr gewesen wäre.
    Aufgrund seines geringen Gewichts wird ihm manchmal auch zu starker Wind zum verhängnis – wenn er dann nicht schnell seine Flügel einklappt, kann es passieren, dass er weggeweht wird. Besonders stark ist er auch nicht, im Gegenteil, 'anpacken' im Sinne von 'etwas mit Muskelkraft tun' kann er nun gar nicht. Die Kraft seiner Schläge rührt auch größtenteils nur durch die Geschwindigkeit her, die er erreichen kann. Wenn er keine Ausdauer mehr hat, um sein Tempo noch weiter zu halten, sieht es schlecht für ihn aus.
    Mit Wasser hat Alpha es auch nicht so. Er kann nicht schwimmen, und falls er mal im Wasser landen sollte, würde es für ihn recht schlecht aussehen.
    Und er hat Angst vor dunklen Orten und Menschen. Wenn er letzteren begegnet, ähnelt sein Verhalten etwas dem eines scheuen Tieres, was scheinbar nicht direkt zu seinem sonst so ruhigen Wesen zu passen scheint.

    Besondere Fähigkeiten:
    Wie alle Aeridianer hat er Flügel und kann fliegen. Außerdem hat er ein gutes Gespür für das Wetter, vor allem für den Wind.
    Und er kann die Lieder des Windes hören, weswegen er von einigen anderen Wesen oft für verrückt gehalten wird, wenn er mit geschlossenen Augen in der spitze eines Baumes sitzt und leicht den Kopf im Takt der Melodie hin – und her wiegt.
    Ebenso kann der Wind Stimmen auf weite Entfernung mit herantragen und erzählen, was gerade an anderen Orten passiert. Schlecht ist es dann nur, wenn der Wind aus der falschen Richtung weht, dann kann er nämlich absolut nichts hören – oder zumindest nicht das, was er hören will.

    Vergangenheit:
    Alpha wuchs in einer kleinen Ansiedlung von Aeridianern auf, die vielleicht aus 100, vielleicht auch aus etwas wenigern dieses Volkes bestand. Er hatte sehr nette Eltern, die ihn mit viel Liebe und Sanftheit aufzogen, daher kommt wahrscheinlich auch seine friedliche Einstellung. Er hatte auch einen sehr guten Freund, Seras, mit dem er nahezu seine gesamte Freizeit verbrachte. Seras war ebenfalls ein netter, allerdings auch recht draufgängerischer Typ, der immer das Abenteuer suchte und vor nichts zurückschreckte. Er hatte silberne Haare und Flügel, wie es nur sehr wenige Aeridianer haben, und Alpha hatte ihn dafür immer bewundert.
    Eines Tages war Seras auf die Idee gekommen, sie könnten sich ja mal unter die Menschen mischen, um etwas mehr von ihnen zu erfahren. Eigentlich mögen die meisten Aeridianer Menschen nicht, da sie ihnen den Lebensraum nehmen und keine Ahnung von all den magischen Sachen in der Welt haben, aber Seras war schon immer fasziniert von ihnen gewesen und hatte sie öfter beobachtet. Auch Alpha fand die Idee gut, und so gingen sie also, mit langen Umhängen ihre Flügel verbergend, in eine Stadt, die etwas entfernt von ihrem Zuhause lag. Doch trotz ihrer Verkleidung wurden sie entdeckt.
    Ein paar Menschen hatten Seras´ silberne Haare unter seiner Kapuze erspäht, hatten ihn und Alpha in eine Seitengasse gelockt und sie dort überfallen. Erstaunt von den Flügeln, die sie auf dem Rücken trugen, und fasziniert vom dem silbrigen Glanz der Federn, überwältigten sie Seras. Alpha konnte fliehen, da die Männer nicht an seinen braunen Federn interessiert waren, doch Seras wurden vor den Augen seines Freundes die Flügel vom Rücken geschlagen, und danach wurde er umgebracht.
    Was dann mit seiner Leiche geschah, hat Alpha nie erfahren. Vollkommen verstört und mit einigen Schrammen flog er zurück zu seinem Volk und erzählte, was ihm passiert war. Aber anstatt auf Verständnis zu stoßen, wurde er mit Hass gestraft. Hass dafür, dass er Seras nicht beigestanden hatte. Was er liebend gerne getan hätte – er hatte versucht zu kämpfen, hatte versucht, seinem besten Freund zu helfen. Doch er war gescheitert. Die Aeridianer aus seiner Siedlung verstießen ihn, sodass er das kleine Dorf verlassen musste und von da an auf sich selbst gestellt war.
    Seine Eltern waren ihm zwar nicht böse gewesen, aber sie hatten auch nichts unternommen, um ihn zu unterstützen.
    Seit dem hat er panische Angst, wenn er Menschen begegnet, und hält sich so gut wie es geht von ihnen fern. Er lebt nun allein im Wald, zieht von Ort zu Ort, schläft mal hier und mal da – aber er kommt nie in die Nähe einer menschlichen Siedlung.

    Aeridianer:
    Die Aeridianer sind das Volk des Windes. Sie werden oft mit Engeln verwechselt, da sie, genau wie diese auch, Flügel auf dem Rücken tragen. Im Gegensatz zu denen der Engel sind diese jedoch nicht weiß, sondern haben die gleiche Farbe, die auch ihre Haare tragen. Es gibt also Aeridianer mit schwarzen, braunen, blonden, roten oder auch grauen Flügeln. Einige Aeridianer haben auch blasssilberne oder hellblaube Flügel, das kommt aber nur selten vor.
    Ansonsten unterscheiden sie sich vom Äußeren her wirklich nicht allzu sehr von Engeln. Allerdings sind die meisten von ihnen ungewöhnlich groß, wiegen dafür aber sehr, sehr wenig. Das Durchschnittsgewicht eines erwachsenen Aeridianers liegt bei 12 – 14kg. Das muss allerdings auch so sein, denn mit einem höheren Gewicht wäre es ihnen nicht mehr möglich, zu fliegen. Ihre Flügel müssen auch entsprechend groß sein, und es gibt auch einige wenige Angehörige dieses Volks, die nicht fliegen können, weil sie einfach zu schwer und ihre Flügel zu klein sind. Diese Leute werden dann meistens velacht, und sie führen kein allzu glückliches Dasein.
    Das Alter der Aeridianer beträgt durchschnittlich das dreifache eines Menschen. Allerdings altern sie als Kinder noch sehr schnell, je älter sie werden, desto langsamer geht der Alterungsprozess von statten. Ihre Lebenserwartung beträgt durchschnittlich ca. 500 Jahre, sie werden also vergleichsweise deutlich älter als Menschen.
    Die Aeridianer leben versteckt in den tiefsten der Wäldern, dort, wo Menschen sich nur sehr, sehr selten blicken lassen. Etwa einmal in fünfzig Jahren vielleicht, und die Menschen, die sich dorthin verirren, erkennen die Aeridianer nicht – denn sie kommen nicht auf die Idee, nach oben zu schauen, in die Bäume. Denn dort lebt dieses Volk, in kleinen Baumhäusern, die nicht viel Platz bieten, aber dennoch sehr hübsch eingerichtet sind. Dabei achten die Aeridianer sehr darauf, den Bäumen nicht zu schaden, denn sie sind ein sehr naturverbundenes Volk – meist kommen sie deshalb auch recht gut mit den Erdleuten aus, die sehr darauf bedacht sind, die Natur zu schützen. Das einzige, was diese stört, ist, dass Aeridianer Fleisch essen – etwas, was Erdleute wahrscheinlich niemals tun würden.
    Friedlich ist das Windvolk trotz allem nicht. Jedes Kind lernt von klein auf, wie es sich verteidigen kann, und es gibt viele Bogenschützen unter den Leuten. Diese Vorsichtsmaßnahme rührt daher, dass sie immer fürchten, von den Völkern der Dunkelheit angegriffen zu werden, weswegen sie immer für einen Kampf gerüstet sind.
    Es gibt einige wenige Aeridianer, die es schaffen, den Wind zu kontrollieren und ihn zu besänftigen oder anzufachen. Das schaffen aber nicht viele, da man dafür lange und hart trainieren muss.
    Viele Aeridianer gibt es nicht mehr, da sich die Menschen zu stark ausgebreitet haben und ihnen so die Lebensräume nahmen. Aus diesem Grund stehen sie den Menschen auch sehr skeptisch gegenüber und halten sich so gut es geht von ihnen fern.



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Sammy - 04.07.2009, 03:54


    ♦ Siro | Crackbrained Clown ♦


    Vorname: Siro
    Stammt von dem Namen des Stern „Sirius“ ab (altgr. Seirios = brennend).

    Geschlecht: Männlich
    Alter: äußerlich etwa auf 22 Jahre zu schätzen
    Rasse: Troglodyt
    Element: Dunkelheit
    Herkunft: Höhle in einem Gebirge
    Wohnort: Hauptquartier der Schatten

    Familie:
    Vater (†), einer der besseren Jäger des Stammes, Lebenspartner von Siros Mutter, starb bei einem Brand.
    Mutter (†), durchschnittliche und gewöhnliche Troglodytin, Mutter mehrerer Kinder, war zusammen mit ihrem Sohn eine der beiden einzigen Überlebenden ihres Stammes.
    Einige ältere Schwestern und Brüder Siros (†), ebenfalls in dem Feuer umgekommen..


    Äußeres Erscheinungsbild:

    Größe: 1,72m
    Haarfarbe: hellblond
    Augenfarbe: violett
    Hautfarbe: blass
    Statur:
    - klein
    - drahtig
    - abgemagert

    Körper: Siro liegt mit seiner Körpergröße ein Stück unter dem Durchschnitt normaler Menschen, ist aber für einen Troglodyten ziemlich hochgewachsen. Er ist sehr drahtig und sieht ziemlich abgemagert aus. Seinen durchtrainierten Körper sieht man ihm meist nicht sofort an und das nicht zuletzt wegen seiner Weiblichkeit. Er hat sehr lange, schlanke Beine und dünne Arme. Seine Hände sind zart und feingliedrig, doch nur selten zu sehen, da die blasse Haut des Blonden von den Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen starke Verbrennungen aufweist und er sie deshalb meistens unter zu langen Ärmeln verbirgt.

    Haar: Siros langes Haar ist hellblond und reicht ihm über die Brust. Er trägt es mit einem Seitenscheitel auf der linken Seite und so ist seine rechte Gesichtshälfte teilweise von einem Pony bedeckt. Sein Haar ist sehr glatt und voll, außerdem ist es leicht stufig geschnitten, so dass es an den Spitzen dünner ist. Meistens lässt er es offen, doch kommt es auch schon mal vor, dass er es sich hochsteckt oder Zöpfchen macht – wobei vorausgesetzt ist, dass sein Pony liegen bleibt.

    Gesicht: Siro hat ein sehr schönes Gesicht, so schön, dass man ihm kaum glaubt, dass er ein Mann und keine Frau ist. Seine Züge sind nämlich durchaus ziemlich feminin, das kommt noch erschwerend hinzu. Er hat sehr ausgeprägte Wangenknochen, von denen sein Gesicht schmal nach unten zusammen läuft. Seine gerade, schmale Nase passt gut ins Bild und befindet sich gerade noch so vor der Schwelle zu einer Stupsnase. Siros Lippen sind voll, von einem leichten Rosa und haben einen sehr schönen Schwung. Seine selten sichtbaren Augen sind groß, mandelförmig und leicht schräg stehend. Sie haben eine intensive, violette Farbe. Abgeschlossen wird sein Gesicht von dem doch recht markanten, spitzen Kinn. Der Blick auf Siros Augen wird durch eine schwarze Augenbinde verhindert, die er unter seinen Haaren trägt. Mit schwarzer Schminke malt er sich an jedem Auge einen vertikalen Strich, der über das Oberlid zum Unterlid verläuft und auch unter der Augenbinde hervorschaut. Zusätzlich platziert er auf der linken Wange eine Träne. Diese steht im Gegensatz zu den rotgeschminkten Lippen, die neben den Mundwinkeln weitergemalt wurden, als würde Siro jederzeit Lächeln. Seine femininen Züge, die eher unheimliche Augenbinde und das groteske Clowns-Make-up ergeben zusammen ein recht bizarres Äußeres.

    Kleidung: Siros Kleidung ist – sowie sein gesamtes Erscheinungsbild – ziemlich extravagant und in knalligen Farben gehalten. Seine Stoffschuhe könnte man fast schon als schlicht bezeichnen, denn sie weichen bis auf den Umstand, dass sie eine längere Spitze haben als gewöhnlich, nicht von der typischen mittelalterlichen Schuhform ab. Entsprechend sind sie auch in dunklen Farben gehalten. Die Hosen, die der Blonde trägt, haben alle gemeinsam, dass sie hauteng und von einer bunten Farbe sind, allerdings kommt es auch schon mal vor, dass er Röcke oder Kleider trägt. Über den Hosen trägt er dann häufig eine Art Tuch, das um seine Hüfte hängt und von links nach rechts nach unten abfällt, bis dort an seinem längsten Punkt ein Glöckchen befestigt ist. An seinem linken Oberschenkel wird das einfarbige Tuch zusätzlich von einem Band gehalten. Um seine Hüfte herum und über dem Tuch rankt sich eine Eisenkette, die silbrig glänzt. Siro trägt erst einmal ein schwarzes oder wahlweise auch buntes, langärmliges Oberteil mit einem weißabgesetzten Reißverschluss auf der Vorderseite - und mit langärmlig ist auch langärmlig gemeint, denn die Ärmel reichen fast bis auf den Boden. Darüber, dass er so seine Hände nicht sehr gut nutzen kann, ist er sich im Klaren. An jeweils beiden Ärmeln sind an deren Enden zwei Bänder angenäht, in die gewichtende Eisenstücke eingebracht sind. Ebenfalls etwa auf der Höhe der Ellenbogen ist je eine solches Bandes um den Arm genäht. Um das Outfit zu vervollständigen wird von dem Blonden über dem langärmeligen Oberteil, das einen kurzen Rollkragen hat, oft ein vom Kragen über die linke Schulter reichendes Stück desselben harten Stoffes wie das des „Hüfttuchs“ getragen, das an seinem linken Oberarm mit zwei kleinen Ketten an dem unteren Oberteil befestigt wird. Über seine Brust reichen noch zwei größere Ketten, von dem zusätzlichen Schultertuch ausgehend, eine, die über seine rechte Schulter und eine, die darunter verläuft, auch um es noch mehr zu stabilisieren. Dieses Outfit stimmt Siro dann immer farblich aufeinander ab – er hat nämlich die gleichen Kleidungsstücke in verschieden Farben, was von anderen oft als komisch empfunden wird. Aber das ist er ja auch. Nach Lust und Laune setzt er sich auch mal einen Hut, wie zum Beispiel einen Zylinder, eine Gugel oder eine Narrenkappe, auf.


    Inneres/Eigenschaften:

    Charakter: Siro ist ganz klar niemand, den man als Feind haben möchte – aber auch eigentlich niemand, den man gerne als Freund haben wollte. Sein Wesen ist, könnte man sagen, abgrundtief böse. Er ist ziemlich grausam und herzlos, außerdem absolut skrupellos. Die Meinungen anderer kümmern ihn kein bisschen und er ist eigentlich nur an sich selbst und seinen Zielen interessiert. Wenn auf dem Weg zur Erfüllung dieser jemand ein Hindernis darstellt, wird er eiskalt abserviert. Er ist ein leidenschaftlicher Mörder, so dass auch völlig unschuldige Wesen ihm manchmal zum Opfer fallen – oder auch öfter. Im Gegenteil zu anderen Psychopathen – und er verhält sich oft wie einer – braucht er das Morden nicht, hat keinen Zwang dazu und es ist auch nicht das Einzige, was ihm Spaß macht oder ihn erfüllt. Trotz allem genießt er es sehr und tut es gerne. Auf viele Leute, die ihn nicht wirklich kennen, wirkt er (zumindest, wenn er sich nicht anders gibt) äußerst geheimnisvoll und mysteriös und ist in der Tat recht verschlossen, wenn es um seine Person geht. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass er nicht gerne redet – das tut er nämlich schon gerne. Und oft. Dabei ist er oft sehr direkt und weist kein Fünkchen Höflichkeit auf, was dann häufig verletzend wirken kann. Was man ihm zunächst wohl nicht wirklich zutraut ist, dass er auch ganz schön lustig sein kann, wobei die Belustigung eigentlich nur für ihn selbst gedacht ist. Das kann andere aber nicht davon abhalten, es ebenfalls amüsant zu finden. Trotz seiner ganzen Bosheit wirkt sein Aussehen und Auftreten jedoch lustigerweise sehr niedlich – solange er nicht gerade eins seiner gefürchteten teuflischen Grinsen aufsetzt. Wenn er so dahinplappert tut er gerne so, als sei er die Unschuld in Person und total naiv. Er kann sogar sehr anhänglich gegenüber den Personen, die er nicht zwangsweise töten möchte oder darf, sein. Dabei geht es dann allerdings nicht um Zuneigung, sondern nur darum, eine Show abzuziehen und dem Betroffenen auf die Nerven zu fallen. Auf Beobachter könnte das allerdings keineswegs so wirken und auf besagte Genervte manchmal auch nicht. Selbstbewusst ist er also ziemlich und kann, egal vor wie vielen Wesen, den Clown spielen (was er gerne tut), ohne sich in irgendeiner Weise zu schämen. Ob er wie eine Autorität wirkt, hängt von seinem Verhalten ab: Entweder zeigt er sich ruhig, grausam und mysteriös oder süß, unschuldig und naiv. Ersteres Verhalten spiegelt dabei sein Inneres ungefähr wider, aus dem anderen macht er sich, wie gesagt, nur einen Spaß. Wenn er schlecht gelaunt ist – das kann er nämlich auch sein – ist ihm verständlicherweise nicht nach Späßen, so dass er distanziert, unheimlich und kalt auftritt, das heißt eigentlich fassadenlos. In jedem Fall ist er jedoch eine Person, die man nicht leicht (oder gar nicht?) zum Ausflippen bringen kann und immer ruhig und überlegt spricht, selbst wenn sie wütend ist. Siro findet es nämlich dämlich, nur weil man zornig ist ein Verhalten aufzuweisen, das man hinterher bereut. Insgesamt ist er also ein ziemlich dunkles Wesen, das kein Herz hat und vor dem alle Angst haben, sich aber gerne verstellt und dann zu jemandem wird, der eher zum Knuddeln als zum Fürchten ist, aber auch ziemlich abnervend sein kann.

    Stärken: Als magisches Wesen ist Siro wie alle anderen auch an ein Element gebunden – in seinem Fall ironischerweise Dunkelheit. Dadurch kann er im Dunklen ziemlich gut sehen, auch dann noch, wenn andere nicht mal mehr die eigene Hand vor Augen erkennen. Er hat als Troglodyt angeborene Ausdauer und Schnelligkeit, die bei ihm allerdings auch sehr ausgeprägt sind. Der Kampf ist ihm nicht wirklich als Stärke zuzuschreiben, aber er hat tatsächlich eine Kampftechnik entwickelt, die recht nützlich ist. Diese Kampftechnik ist eine Art verdrehtes Kung-Fu, denn er benutzt dabei Hände und Füße – oder eher Ärmel und Füße. Seine Hände kann er schließlich schlecht benutzen, aber wenn man von einem seiner wirbelnden Ärmel getroffen wird, kann das auch recht schmerzhaft werden (besonders weil er genau aus diesem Grund Metall in den Ärmel eingenäht hat). Eine charakteristische Stärke von ihm ist vielleicht die, dass er keine Gefühle für andere Personen entwickelt, so dass er durch sie nicht verletzt werden kann. Aber ob das wirklich etwas Positives ist? Des Weiteren kann er gut die Ruhe bewahren und behält auch, wenn er wütend ist, einen klaren Kopf.

    Schwächen: Ein großer Nachteil für den Blonden ist, dass er ziemlich lichtempfindlich ist – aus diesem Grund kann er sich nicht sehr lange in praller Sonne aufhalten und muss seine Augen mit der Augenbinde schützen. Diese dämpft nämlich das Licht, lässt ihn aber immer noch seine Umgebung erkennen. Nur wenn die Augenbinde abgesetzt ist, kann Siro Gebrauch von der besonderen Fähigkeit, die seine Augen entwickelt haben, machen. Doch kann er nicht immer die Augenbinde absetzten, denn er will nicht das Risiko eingehen, sein Augenlicht zu verlieren, das unter strahlender Sonne besteht. Ihm ist völlig klar, dass das nicht nur einen Verlust seiner Sehkraft, sondern auch den seiner Gabe bedeutet – was katastrophal wäre. Ein großes – wahrscheinlich das größte – Defizit von dem blonden Clown ist, dass er überhaupt keine Ahnung von Waffen hat. Sei es ein Schwert oder ein Bogen – er hat noch nie dergleichen in der Hand gehalten und auch nicht vor, es jemals zu tun. Die einzige (materielle) Waffe, die er besitzt, ist ein Messer, das zu bedienen ja recht simpel ist. Wie man sich aber nun vorstellen kann, ist er so trotz seiner Kampftechnik einem Feind mit einem Schwert oder gar einer Armbrust oder Ähnlichem völlig unterlegen. Muskelkraft besitzt der Troglodyt auch kaum, im Gegenteil ist er relativ schwach.

    Besondere Fähigkeiten: Siro kann (wie jeder Troglodyt) sehr gut im Dunkeln sehen. Anders als seine Artgenossen allerdings vermag er es nicht, mit den Schatten zu „verschmelzen“, so dass man ihn nicht mehr sehen könnte, denn das wird keineswegs angeboren, sondern hat mit Konzentration zu tun und muss erlernt werden. Der Blonde allerdings hatte nie Gelegenheit dazu und steht seinen Vorfahren in dieser Sache also nach. Bei der Fähigkeit seiner Augen, die eine Besonderheit darstellt, die nur einige aus seinem Volk entwickeln, handelt sich um eine Gabe, die die Blicke anderer automatisch auf seine Augen zieht und sie nicht mehr wegschauen lässt. Das Problem für seine Opfer ist dabei, dass sie bei einem mit Siro hergestelltem Blickkontakt intensive, brennende Schmerzen verspüren, die so stark sind, dass sie sich windend auf dem Boden zusammenbrechen. Völlig hilflos, da sie sich weder bewegen noch den Blick losreißen können, sind sie ihm dann ausgeliefert. Der Blick allein kann nicht töten, da es sich dabei streng genommen um eine Art Hypnose handelt, denn die Opfer werden körperlich überhaupt nicht berührt, bilden sich sozusagen die Schmerzen nur ein. Das lässt diese aber auch nicht unwirklicher erscheinen und hilft so den Betroffenen kein Stück. Nachdem jemand Siros Blick ausgesetzt wurde – wobei es selten Überlebende gibt -, verspürt dieser jemand immer noch gewisse Nachschmerzen und Erschöpfung, kann aber, wie gesagt, keine körperlichen Wunden finden. Siro allerdings verspürt keine Schwäche nach dem Gebrauch seiner Fähigkeit, im Grunde genommen ist sie nämlich immer aktiv, er kann sie nicht an- oder ausstellen. Jemanden ohne böse Absicht und ohne störende Augenbinde zu betrachten, ist also nicht drin. Außer dieser jemand ist blind.

    Vergangenheit: Siro wurde in einen einst sehr großen Stamm hineingeboren, der zu dem Zeitpunkt seiner Geburt allerdings schon einige Niederschläge einstecken musste, bei denen viele Angehörige gestorben sind. Seine Mutter war eine nicht weiter bemerkenswerte Troglodytin und sein Vater einer der besseren Jäger. Wie es so üblich bei den Höhlenmenschen ist, hatten seine Eltern schon einige Kinder bekommen, Siros Geschwister, die aber alle noch nicht viel älter als er selbst waren. Als jüngstes Kind im Säuglingsalter trug seine Mutter ihn immer an ihrer Brust, was wohl sein Leben rettete. Eine Gruppe von Menschen hatte den Stamm der Troglodyten schon vorher bemerkt und er hatte ihr Interesse erweckt. Also versuchten die Menschen, ein paar Troglodyten gefangen zu nehmen um deren Lebensweise zu erforschen. Die scheuen Höhlenbewohner hatten allerdings verständlicherweise mächtige Angst vor den Leuten und flüchteten in immer tiefere Höhlengänge. Siros Vater gelang die Flucht nicht und er wurde gefangen, griff aber als Kurzschlussreaktion einen der Menschen an und konnte schließlich doch entkommen. Nun hatten die „primitiven Menschen“, für die sie gehalten worden, allerdings den Zorn der Menschen erregt. Diese wollten daraufhin den ganzen Stamm ausräuchern und legten mehrere Feuer. Anstatt jedoch aus den Höhlen zu fliehen, was sie eigentlich tun sollten, besiegte die Angst vor den Menschen und dem Freien die Dunkelheitswesen, so dass sie in den Höhlen blieben und verbrannten oder erstickten. Eine einzige Troglodytin, Siros Mutter, fand jedoch einen kleinen Spalt in der Nähe des Eingangs der Höhle, der zwar auch nach draußen, aber wenigstens nicht in die Arme der Menschen führte. Sie entschied sich für das kleinere Übel neben dem Tod und flüchtete unter freien Himmel. Nach einer Nacht im Wald trafen die Mutter und das Kind auf eine kleine Gruppe von Feuerwesen, die sie der Höflichkeit halber und weil ihre Elemente befreundet waren, als Gäste willkommen hießen. Die Tage über verbrachten die beiden Troglodyten in der kleinen unterirdischen Behausung der Feuerwesen. Bald machten sich erste Anzeichen von Siros besonderer Fähigkeit bemerkbar, in Form von erst leichten, später immer stärker werdenden Kopfschmerzen, die seine Gegenüber erlitten. Siros Mutter, die weder sprechen konnte noch Ahnung von der Kultur ihrer Gastgeber hatte, war dauerhaft Siros Gabe ausgesetzt, ohne das zu dem Zeitpunkt schon jemand wusste, dass der kleine Blonde die Ursache dafür war. Bevor die Macht der verursachten Schmerzen so stark werden konnte, dass sie jegliche Bewegungen der Opfer nicht mehr zuließen, verlor Siros Mutter die Kraft, den dauerhaften Schmerzen weiter stand zu halten und beging Selbstmord. Nach den Aussagen der anderen Mitbewohner hatten die brennenden Schmerzen sie regelrecht in den Wahnsinn getrieben. Den Feuerwesen dämmerte langsam, dass das Kleinkind für die ganzen Unannehmlichkeiten verantwortlich war und sie wollten das Unglück, das sie sich selbst ins Haus geholt hatten, schnell wieder loswerden. Die Frauen der kleinen Gruppe von magisches Wesen, in denen der Mutterinstinkt geweckt wurde, waren allerdings strikt dagegen, den Kleinen einfach wegzuschicken, und so kam man erstmal zu einem Kompromiss: Siro musste eine Binde vor seinen Augen tragen, dafür durfte er dann bei ihnen leben, bis er etwas älter war. Mit der Augenbinde – so lästig sie auch war - konnte Siro, erkannte er bald, sehr gefahrlos im Tageslicht herumspazieren, solange er das nicht zu lange tat, denn dann würde er sehr schnell Sonnenbrand bekommen. Geistig war Siro Menschen auf etwa seinem Stand der Entwicklung weit voraus, denn er alterte ja auch erheblich langsamer. Mit einem gleichaltrigen, dunkelhaarigen Jungen der magischen Feuerwesen freundete sich der Blonde sehr gut an und mit diesem konnte er sogar ohne seine Augenbinde spielen, denn er selbst war blind. Dieser Junge wurde – genau wie Siro, der ja irgendwie zur Familie gehörte, auch wenn er sich nicht so fühlte – von seinen Angehörigen verachtet, wegen seiner Blindheit und unkontrollierten Ausbrüchen, in denen er alles (durch die Fähigkeit seines Volkes) in Flammen setzte. In Siro fingen die anderen an nach und nach eine immer größer werdende Gefahr zu sehen, doch fürchteten sie sich schon zu sehr vor ihm, als das sie ihn immer noch wegschicken konnten. Es wurde der Plan gefasst, den Troglodyten im Schlaf zu überwältigen und umgehend umzubringen. Siros Freund belauschte seine Angehörigen allerdings und entschloss sich, sein Volk zu verraten und Siro zu retten. Er warnte den Blonden, so dass dieser die Feuerwesen wach empfangen konnte, mit seiner Gabe außer Gefecht setzte und anschließend umbrachte. Von seinem ersten (aktiven) Mord erzählte Siro dem blinden Feuerjungen nichts und sie flohen gemeinsam noch in derselben Nacht. Die beiden immer noch (zumindest körperlich) sehr kleinen Jungen waren die besten Freunde und hatten viel Spaß dabei, einfach nach Lust und Laune das zu tun, was sie gerade wollten. Eine lange Zeit ging alles gut, aber die Ausbrüche von Siros Freund, in denen er einfach plötzlich in Flammen aufging, häuften sich. Der Blinde war sehr niedergeschlagen und hatte große Angst davor, noch jemanden bei den Ausbrüchen zu verletzten – bei seiner feuerfesten Familie hätte das nicht passieren können, aber zu denen konnte er nicht zurückkehren, nachdem er sie verraten hatte. Am meisten fürchtete er, Siro verletzen zu können, da er sein einziger und bester Freund war. Nun geschah eines Tages ein furchtbarer Unfall: Die beiden Freunde gingen zu nah an einem Abgrund entlang, als unter des Dunkelhaarigen Füße plötzlich ein paar Steine wegrutschten. Der Feuerjunge verlor den Halt und stürzte über den Rand des Abgrunds, doch Siro sprang ihm hinterher und bekam noch seine Hände zu fassen. Aus diesem Schreck heraus entflammte mal wieder der Körper des Blinden und Siro, der sowieso den Jungen kaum halten konnte, musste so brennende Hände halten. Siro aber konnte und wollte nicht loslassen, selbst dann nicht, als das Feuer auch auf ihn übersprang und ihn verbrannte. Dieser Junge war ihm, nach dem Tod seiner Mutter, das liebste Wesen – schlimmer noch, diese beiden waren die einzigen gewesen, für die er jemals Gefühle entwickelt hatte. Der Blonde brach zwar in Tränen aus und wimmerte wegen der Schmerzen, die von seinen verbrennenden Armen ausgingen, ließ aber die ganze Zeit nicht los. Sein Freund flehte ihn an, er solle loslassen, er würde ihn nur mehr verletzen und mit in die Tiefe ziehen. Zum Schluss schrie Siro nur noch, bis er schließlich den Schmerzen nicht mehr standhalten konnte und weinend die Hände zurückzog. Sein Freund murmelte nur noch, dass er ihm verzeihe, und stürzte in die Tiefe. Der Blonde konnte nicht hinschauen und vergrub stattdessen sein Gesicht in der Erde. Eine sehr lange Zeit lag er einfach so da. Weinend. Die folgende Zeit war nicht sehr schön für Siro, denn er machte sich große Vorwürfe, dass er bloß nicht hätte loslassen sollen und war - ganz auf sich allein gestellt – recht einsam. Als eines schönen Nachts ein ahnungsloser Mensch Siros Weg kreuzte, setzte dieser diesen aus schlechter Laune heraus seiner Gabe aus. Es erinnerte den Blonden daran, wie sehr es ihm schon Spaß gemacht hatte, die kleine Feuertruppe zu töten, was dazu führte, dass er - wo andere aus Frust viel aßen – in den folgenden Jahren viele Menschen erst folterte, dann umbrachte. Er entwickelte sich zu der seltsamen Person, die er heute war. Aus Interesse an deren Lebensweise mischte sich Siro unter das menschliche Volk und gewann großen Gefallen daran. In seinem Kopf keimte eine Idee auf – er als König dieses ganzen Packs. Er stellte einige Erkundigungen über den machtvollen Adel an und traf schließlich auf eine Gruppierung, die sich „Die Schatten“ nannte und diesen Adel stürzen wollte, damit sie selbst zur Macht käme. Siro schloss sich dem Bund an, um erst zusammen mit diesem dem Adel die Macht zu nehmen und dann, hoffentlich, seine Kameraden ausschalten und als Alleinherrscher aufsteigen zu können.



    Troglodyten:

    Das Volk der Troglodyten ist sehr langlebig und sowohl unter Menschen als auch unter magischen Wesen nicht sehr bekannt, da es eher zurückgezogen lebt. Ursprünglich bewohnten Troglodyten nur Höhlen tief in Gebirgen, was dazu führte, dass die Evolution sie so geformt hat, wie sie jetzt sind. Troglodyten sind nämlich eher kleingewachsen, sehr blass und haben helles Haar. Es ist das Schicksal eines jeden, in Dunkelheit zu leben, denn sie reagieren absolut empfindlich auf Licht. Ihre Haut ist ziemlich sonnenbrandgefährdet und an einem sonnigen, wolkenlosen Tag würden sie ohne jeglichen Schutz bei einem Blick in den Himmel fast sofort erblinden. Die eher kleinen Wesen sind sehr flink und wendig und haben alle eine erstaunliche Ausdauer. Als Dunkelheitswesen ist es ihnen möglich zu erlernen, mit den Schatten zu verschmelzen, so dass sie sich sogar vor Artgenossen verbergen können. Da sie sowieso im Dunkeln wohnen scheint dies unnütz, doch sie, die alles viel heller wahrnehmen, haben auch bei sehr wenig Licht Stellen, die noch dunkler sind und für sie Schatten darstellen. Zusätzlich entwickeln einige ihrer Art erstaunliche Fähigkeiten, die ihre Augen betreffen, sozusagen eine Art Hypnose-Blick, der aber jedes Mal in einer anderen Form erscheint. In ihren Höhlen haben die Troglodyten nichts von den Entwicklungen mitbekommen, die andere magische Rassen oder Menschen durchgemacht haben (zudem erstrecken sich sogenannte Generationen des langlebigen Volkes auf einen viel längeren Zeitraum, als es die anderer tun, was die Evolution sehr verlangsamt), so dass sie auf Fremde unzivilisiert und animalisch wirkten. In der Tat unterschieden sie sich nicht sehr von wilden Tieren, hatten aber schon ein geregeltes Gemeinschaftssystem, dass vorschrieb, dass die Frauen sich um die Kinder kümmerten, dass die Männer für das Essen zuständig waren etc. Das Essen der Troglodyten bestand aus Fischen, die aus Höhlenseen gefischt wurden, Käfern und Fleisch in Form von Ratten oder größeren Tieren, die sich in den Höhlen verirrt hatten. Die Tiere hatten, wie man sich bei den Fähigkeiten der Troglodyten vorstellen kann, keine Chance gegen die schnellen Jäger. So wurden die kleinen Stämme, zu denen sie sich gebildet hatten, fast immer satt. Bis der Mensch sich ausgebreitet hat. Plötzlich wurde ihre Nahrung rar, ihre Lebensräume immer eingeschränkter, bis sie sogar aus den Höhlen hinaus getrieben wurden. Wie man sich vorstellen konnte, waren die flinken menschenähnlichen Gestalten nicht auf das Leben im Freien vorbereitet und so starben viele von ihnen. Heute weiß man nicht, ob sie ganz ausgerottet worden oder ob noch welche von ihnen tief in Höhlen verborgen leben. Einige sind allerdings der festen Meinung, dass zumindest manche sich an das Leben anderer magischer Völker, die nicht so sehr in Bedrängnis geraten sind, anpassen konnten und nun mit ihnen zusammen leben.



    Re: Narya - Der Bund der Adler

    Nightmare - 24.09.2009, 20:45


    ★Saeth | Masquerade of Revolution★

    Name: Saeth
    Bedeutung: Pfeil
    Nachname: Crow
    Alter: 26
    Rasse: Mensch
    Größe: 1,91m
    Haarfarbe: Schwarz
    Augenfarbe: Hellblau

    Aussehen:
    Dunkel. Geheimnisvoll. Gefährlich.
    Das sind drei Worte, mit denen man sein Äußeres grob zusammenfassen kann. Saeth ist ziemlich groß und schlank. Dennoch verfügt er über ziemlich viele Muskeln und ist auch entsprechend kräftig, wenn es mal zur Sache gehen sollte.
    Seine Haut ist – im Gegensatz zu seiner Kleidung – ziemlich blass und sticht daher zwischen dem ganzen Schwarz seiner Kleidung deutlich hervor. Schwarz sind auch seine Haare, die sehr glatt und voll sind und ihm bis zur Hüfte reichen. Er hat sie so gut wie immer zu einem Zopf geflochten. Vorne fallen ihm die Haare als Pony ins Gesicht, überhaupt ist seine Frisur nicht besonders ordentlich, da überall einige Strähnen heraushängen. Was auch daran liegt, dass sein Haarschnitt etwas chaotisch und stufig ist – nun, ein Profi im Haare schneiden ist er nicht unbedingt (was aber nur einer der Gründe ist, warum er sie hat lang wachsen lassen). Jedenfalls liegt ihm recht viel an ihnen.
    Im Gesicht trägt Saeth eine graue Maske, welche über die beiden Augen und die rechte Gesichtshälfte reicht, sodass nur ein Drittel des gesamten Gesichts sichtbar ist. Er nimmt diese Maske ziemlich selten ab, deswegen weiß auch kaum jemand, wie er darunter aussieht. Dennoch kann man durch sie seine Gesichtszüge in etwa erkennen: Sein Gesicht ist schmal, die Gesichtszüge weich. Er hat eine normal große, leicht gebogene Nase und weiche, volle Lippen. Durch die beiden Schlitze, die in der Maske sind, erkennt man auch seine schmalen, hellblauen, kühlen Augen, die von schwarzen Wimpern umrahmt sind.
    Saeth trägt oft ziemlich enge Kleidung, da damit die Wahrscheinlichkeit, irgendwo hängen zu bleiben, am geringsten ist. Momentan trägt er ein ärmelloses Oberteil, dazu eine enge, graue Hose und schwarze Schnürstiefel, die ihm bis zu den Knien reichen. An den Spitzen sind Metallplatten angebracht, ebenso an den Fersen.
    Desweiteren hat er ein Tuch um die Hüfte gebunden, in dem zwei Messer stecken. Auch trägt er schwarze, fingerlose Handschuhe, wobei ihm der linke bis über den Ellenbogen reicht - der
    rechte hingegen nur bis zum Ende des Unterarms. Um seine Handgelenke, das linke Bein und am rechten Oberarm trägt er schwarze Bänder aus festem Stoff. Hingegen seiner Einstellung, keine Kleidung zu tragen, mit der man irgendwo hängen bleiben könnte, wickelt er sich fast immer einen langen, roten Schal um den Hals. Schal im Sinne von Tuch.
    Außerdem hat er auf dem Rücken ein Schwert, welches durch einen Gurt befestigt ist, der über seinen Oberkörper verläuft. Und er hat an der rechten Schulter eine X-förmige Narbe.

    Waffen:
    Die Waffe, die Saeth eigentlich immer mit sich trägt und von der er auch am häufigsten gebrauch macht, ist sein Schwert. Es ist eine schmale, leichte Waffe, die mit einer Hand geführt wird. Die Klinge ist silbern und leicht gebogen, der Griff schlicht in dunkelrot und schwarz gehalten. Er trägt sie auf dem Rücken, befestigt ist sie mit einem Gurt. Sie stammt aus einem der vornehmeren Adelshäuser.
    Da das Schwert seine liebste Waffe ist, ist es auch das einzige, womit er wirklich gut umgehen kann, aber für den Fall der Fälle hat er immer ein oder zwei Messer dabei. Kann man ja immer gebrauchen.

    Charakter:
    Sein Äußeres kommt seinem Charakter ziemlich nahe: Dunkel.
    Saeth ist jemand, der nach Außen hin sehr undurchsichtig erscheint. Er wirkt kühl, verschlossen, ein wenig arrogant und unnahbar. Außerdem scheint ihn eine Art Geheimnis zu umgeben, und die meisten merken recht schnell, dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist.
    In den meisten Situationen gibt er sich sehr ruhig und gelassen, und es dauert eine Weile, bis man ihn dazu bringt, sauer zu werden. Wenn das doch der Fall ist, sollte man sich besser vor ihm in Acht nehmen. Laut wird er zwar nie, aber wenn er wütend ist, ist er noch grausamer als sonst. Und grausam ist er wirklich: Dinge wie Nachsicht und Mitleid kennt er nicht, auch von einem schlechten Gewissen hat er noch nichts gehört. Saeth hat kein Problem damit, andere Menschen, Tiere oder Magische Wesen zu töten oder zu quälen. Er kann morden, stehlen, Häuser in Brand stecken und Menschen foltern, ohne mit der Wimper zu zucken. Auch Lügen kann er wie gedruckt. Und wenn es nötig ist, tut er das. Es ist nicht so, dass es ihm Freude bereiten würde, aber er findet es auch nicht schlimm – was getan werden muss, wird getan.
    Unter Personen, die er kennt, ist er jedoch recht umgänglich. Er hat eine gewisse Art vom trockenem Humor entwickelt, den außer ihm nur selten jemand lustig findet – das stört ihn aber nicht weiter. Oft führt das dazu, dass er seine Mitmenschen in irgendeiner Form verletzt oder bloßstellt. Aber damit müssen sie leben.
    Was nach außen hin nicht so recht deutlich wird, ist, dass ihm durchaus etwas an anderen Personen liegen kann. Man kann nicht direkt sagen, dass er Freunde hätte, aber wenn er einen Menschen in irgendeiner Weise ‚mag’ – bzw. brauchbar findet -, dann setzt er sich durchaus für diesen ein, wenn er Hilfe braucht.
    Und auch, wenn er sich nach außen hin gibt, als könne ihm nichts und niemand etwas anhaben, macht er sich dennoch recht viele Gedanken über das, was man zu ihm sagt, auch, wenn er diese Gedanken oft zu verdrängen sucht.
    Insgesamt ist er trotz vieler schlechter Eigenschaften ein guter Anführer, der es versteht, seine Ziele zu verfolgen und dabei auch mit anderen zusammenzuarbeiten.

    Stärken:
    Im Umgang mit dem Schwert gibt es wohl nicht viele Menschen, die ihm das Wasser reichen können. Er hatte einen guten Lehrer und hat sich später durch hartes Training immer bessere Fähigkeiten im Schwertkampf angeeignet.
    Hier zahlen sich vor allem seine Schnelligkeit und sein Kampfwille aus.
    Auch seine Hände und Füße kann er gut zum Kämpfen einsetzen, dies tut er jedoch nur dann, wenn es die Situation erfordert. Insgesamt kann er seinen Körper ziemlich gut beherrschen, und z.B. Klettern, Springen oder Sprinten – Dinge, die einem im Leben als Kämpfern und Spion durchaus nützlich sein können – kann er sehr gut.
    Anführer ist er nicht von irgendwoher geworden: Zum einen hat er den Mut und die Kraft, sich durchzusetzen, zum anderen kann er ‚seine’ Leute gut koordinieren und anleiten. Außerdem bewahrt er stets die Ruhe und kann seine eigenen Interessen hinter die der Gruppe stellen – wobei die Gruppe oft die selben Interessen hat wie er. Zudem ist er ein guter Stratege und plant alle seine Aktionen bis ins kleinste Detail durch, ist aber trotzdem in der Lage, in ernsten Situationen einen klaren Kopf zu behalten und dann, wenn nötig, Entscheidungen zu treffen.

    Schwächen:
    Sich Eingeständnisse machen. Es fällt ihm furchtbar schwer, zuzugeben, dass er einen Fehler begangen hat, und oft zerbricht er sich Tagelang den Kopf über die banalsten Dinge. Er ist also sehr sensibel und im Grunde genommen auch verletzlich, jedoch hat er gelernt, das zu verbergen. Allerdings kann diese Verletzlichkeit auch manchmal in Form von einer ziemlich giftigen Bemerkung in Erscheinung treten, wenn er es nicht schafft, sich zu kontrollieren – worüber er sich im Nachhinein oft ziemlich aufregt.
    Was das Kämpfen betrifft, hat er keine besonders gute Verteidigung. Durch seine Stärke und Schnelligkeit schafft er es zwar nahezu immer, seinen Gegner zur Strecke zu bringen, allerdings wird er selbst dabei oft schwer verwundet, wenn sein Gegner ein guter Kämpfer ist. Einen Schild lehnt er aus Gründen der Unhandlichkeit ab.
    Und er hat ein relativ schwaches Immunsystem. Was bedeutet, dass er vor allem im Winter oft krank wird und dann meist sehr geschwächt ist. Das hindert ihn jedoch nicht daran, irgendwelche Angriffe zu starten – in sofern tut ihm auch sein Stolz nicht immer gut.

    Familie:
    • Vater „Rakin“, 53, verließ die Familie kurz nach der Geburt des zweiten Sohnes, Verbleib unbekannt.
    • Mutter „Senya“, 34 (Todesalter), starb etwa acht Jahre nach der Geburt des zweiten Sohnes an einer Krankheit.
    • Bruder „Levin“, 25 (Todesalter), starb bei dem Versuch, seinen kleinen Bruder zu beschützen.

    Vergangenheit:
    Sein Zuhause war bis zu seinem achten Lebensjahr in der Stadt Mares, in einem relativ großen und schönen Haus. Dort lebte er zusammen mit seinem großen Bruder, der acht Jahre älter als er war, und seiner Mutter. Ihr Vater hatte sie kurz nach der Geburt des jüngsten Sohnes verlassen. Die Familie war recht angesehen in den Kreisen des Adels und sie hatten auch keine finanziellen Probleme.
    Als dann seine Mutter an einer Krankheit starb, beschloss Levin, sein älterer Bruder, an den Hof eines Herzogs zu gehen und dort Arbeit zu suchen. Da Levin eine gute Ausbildung genossen hatte und ein ziemlich kluger Kopf war, bekam er einen Posten als Sekretär. Zusammen mit Saeth zog er deshalb in eines der Dienstbotenquartiere am Hof. Dem kleinen Jungen gefiel das Leben beim Adel, und auch er fing bald an, kleinere Aufgaben zu übernehmen – wie zum Beispiel Dinge von einem Ort zum anderen zu tragen.
    Schon früh hatte er ein großes Interesse an Waffen, vor allem an Schwertern. Am Hof lernte er zufällig einen Schwertmeister kennen, Hiran. Dieser erklärte sich bereit, ihm einige Dinge zu zeigen – und war begeistert von den Fortschritten des Jungen, der in seiner freien Zeit oft am trainieren war. Da Levin sich immer weiter nach oben arbeitete, schließlich sogar Finanzberater wurde, hatte er auch immer weniger Zeit für seinen kleinen Bruder. Dennoch war er immer für ihn da, wenn er irgendetwas auf dem Herzen hatte. Die Tatsache, dass Saeth immer mehr Zeit mit Hiran verbrachte, gefiel ihm nicht besonders. Er war zwar froh, dass sein Bruder einen so guten Freund gefunden hatte, der für ihn fast zum Vater geworden war, und eigentlich mochte er Hiran auch sehr gern, aber die Vorliebe seines kleinen Bruders an Waffen beunruhigte ihn.
    Die Jahre verstrichen, Saeth wurde älter. Sein Interesse für Bücher, das er sich bei seinem Bruder abgeschaut hatte, verhalf ihm bald zu einer Stelle als Bibliothekar. So hatte er viel Gelegenheit zum Lesen, was vom Adel zwar missbilligt, aber dennoch geduldet wurde.
    Auf dem Hof, auf dem er lebte, gab es auch eine Prinzessin. Laya hieß sie, und Saeth war ihr bis dahin nur wenige Male begegnet. Doch durch seiner ‚Beförderung’ musste er nun auch in andere Teile des Schlosses, wodurch er sie öfter sah, auch öfter mit ihr sprach. Die beiden wurden Freunde, falls es so etwas wie Freundschaft in ihrer Stellung geben durfte, doch bald merkte Saeth, dass aus der Freundschaft mehr geworden war. Er hatte sich in Laya verliebt.
    Auch wenn er es nicht wahr haben wollte und die Tatsache zu verdrängen versuchte, änderte sich nichts an seinen Gefühlen. Und obwohl er wusste, dass es das nicht geben durfte – eine Liebe zwischen einer Adelstochter und einem einfachen Bürger – gestand er es ihr eines Abends. Er war 17.
    Zu seiner Überraschung erwiderte Laya seine Liebe – doch sie war bereits an einen Prinzen einer anderen Adelsfamilie versprochen. Trotzdem trafen die beiden sich, hielten ihre Beziehung geheim. Doch das funktionierte nicht lange. Als er ihr eines Tages ein paar Bücher brachte, sie an sich zog und sie küsste, wurden die beiden von einem der Wachmänner gesehen und auseinander gerissen.
    Saeth wurde vor Gericht gebracht – und von Laya verleugnet. Sie behauptete, sie seien nie zusammen gewesen, Saeth hatte sie missbrauchen wollen. Er wurde für schuldig erklärt, verurteilt. Doch Levin, der bei der Anhörung dabei gewesen war, stellte sich den Wachen, die seinen Bruder abführen wollten, in den Weg. Er redete auf sie ein, auf das Gericht, flehte sie an, Saeth zu verschonen. Es half alles nichts. Als Levin schließlich eine der Wachen am Kragen packte und ihr ins Gesicht schrie, wurde er grob zur Seite gestoßen. Er prallte – mehr oder weniger versehentlich – mit dem Kopf gegen eine der Skulpturen. Er starb.
    Saeth versuchte verzweifelt, sich aus dem Griff der Männer zu befreien, rief nach Hiran, er solle ihm helfen – doch auch dieser wandte sich von ihm ab, als würde er seinen ehemaligen Schüler nicht kennen.
    Saeth wurde in ein Verließ gebracht und weggesperrt. Dann folgten die fünf schlimmsten Monate seines Lebens. Doch er hielt durch, und schließlich erhielt er die Gelegenheit zur Flucht, als er eine der Wachen, die ihm das Essen bringen sollte, überwältigen konnte. Er floh auf das Land und lernte, sich irgendwie durchzuschlagen. Der Verlust seines Bruders und der Verrat von Hiran und Laya lasteten immer noch schwer auf ihm.
    Er wurde zum Lügner, zum Dieb und zum Mörder, und je länger er so lebte, desto größer wurde sein Hass auf den Adel und dieses gesamte System. Er hatte schon am Hof einiges mitbekommen, wie ungerecht der Adel teilweise zu den Bürgern war, und jetzt auf dem Land merkte er noch viel deutlicher, wie überholt dieses System doch war. Aber das schlimmste war, dass die Bürger so verblendet waren, dass sie nicht einmal im Ansatz versuchten, sich gegen das alles zu wehren. Und er konnte sich auch vorstellen, was mit denen passierte, die es versuchten.
    Deshalb beschloss Saeth, selbst etwas zu tun, aber er wusste, dass er das nicht allein tun konnte. Dieses ganze System musste grundlegend revolutioniert werden.
    Manchmal hatte er seinen Bruder davon reden gehört, dass er eines Tages dafür sorgen wollte, dass alles besser werden würde.
    Jetzt wollte er diese Aufgabe übernehmen. Er begann, Männer um sich zu versammeln, welche ähnliche Ansichten wie er hatten, welche kämpfen konnten und klug waren. Leider gab es nicht sehr viele von diesen Männern, doch es gab sie. Saeth reiste umher, auf der Suche nach solchen Menschen, und bald hatte er eine kleine Gruppe zusammen, mit der er erste Aktionen durchführen konnte.
    Er war 24. Seit sieben Jahren trug er die Maske der Revolution. Sie nannte sich „Schatten“.

    Die Schatten:
    Begonnen hat alles damit, dass ein junger Mann einen großen Hass gegen den Adel hatte. Er reiste durchs Land, auf der Suche nach Gleichgesinnten. Gerüchte von einem „Bund der Adler“ kamen ihm zu Ohren – doch als er mitbekam, was dieser Bund unternahm, wusste er, dass auch dieser Bund im Grunde genommen nutzlos war. Gefangene befreien, dem Adel ein bisschen Geld stehlen – das brachte nichts. Man musste härtere Maßnahmen ergreifen. Der Adel konnte nicht zum Besseren bekehrt werden. Es musste eine komplett neue Gesellschaftsordnung geben, und er wollte der jenige sein, der das tun würde. Also suchte er nach Verbündeten, und fand sie in einigen Männern, die stark waren und in etwa die gleichen Ziele verfolgten. Zuerst waren es nur zwei oder drei, mittlerweile sind sie zu zehnt.
    Generell werden nur Männer aufgenommen, da die wenigsten Frauen gut kämpfen können, und falls doch, sich zu leicht von ihren Gefühlen beeinflussen lassen.
    Der einzige Weg, in den Bund zu gelangen, ist, von ihm direkt angesprochen zu werden. Regelmäßig mischen sich die Mitglieder unerkannt unter die Menschen und suchen nach potentiellen Mitstreitern. Wenn jemand sich über einen längeren Zeitraum so verhält, dass man annehmen kann, dass er beitreten würde, wird er unauffällig angesprochen. Lehnt er ab und hat schon zu viel erfahren, wird er umgebracht – aus Sicherheitsgründen. Nimmt er die Einladung an, wird er zum Hauptquartier gebracht und dem Anführer vorgestellt.
    Das Hauptquartier befindet sich im Westen des Landes im großen Wald. Es ist ein großes, leerstehendes, teilweise schon etwas verfallenes Schloss, um das sich früher einige Geistergeschichten rankten, das aber mittlerweile schon in Vergessenheit geraten ist. Nach den Erkundungen, die man angestellt hat, lebte dort einmal eine Baronenfamilie, bis der Wald sich so weit ausgebreitet hatte, dass das Schloss schließlich im Wald stand und die Familie wegzog. Einige Räume wurden von den Schatten wieder wohntauglich gemacht, und es lässt sich dort recht gut und unerkannt leben.
    Es existieren mehrere kleine Zimmer, in denen die Mitglieder entweder allein oder zu zweit wohnen, ein Hauptsaal, in dem die Versammlungen stattfinden, ein Zimmer, in dem neue Mitglieder empfangen werden, eine Art Küche, ein Lager und ein Zimmer für Verletzte.
    Neue Mitglieder werden in dem dafür vorgesehenen Raum vom Anführer befragt, es werden einige Tests durchgeführt, und sofern alles positiv verlaufen ist, wird der Mann aufgenommen. Beim Beitritt werden ihm folgende Dinge klar gemacht:

    1.: Bei Verrat der Gruppe in irgendeiner Weise folgt der Tod.
    2.: Keine Kämpfe innerhalb des Quartiers.
    3.: Aufpassen, wenn man zum Hauptquartier geht. Wirklich aufpassen.
    4.: Kein Mitleid mit dem Gegner, er hätte auch keines mit dir.

    Geschworen wird nichts, aber die Ansage ist dennoch sehr deutlich.
    Die Organisation der Gruppe beruht auf Aufgabenteilung: Abwechselnd sind immer je zwei Leute für die Nahrungsbeschaffung und das Putzen zuständig, der Rest muss entweder auswärtige Aufgaben erledigen oder hat frei.
    Benötigte Dinge werden entweder gestohlen oder selbst gefertigt, gekauft nur im Ausnahmefall.
    Zu ihren Unternehmungen gehören Dinge wie Überfälle auf den Adel – wobei vor Mord keinesfalls zurückgeschreckt wird -, Attentate an öffentlichen Plätzen oder Zerstörung von wichtigen Gebäuden.
    Der Name der Gruppierung rührt im übrigen daher, dass sie meist nachts agieren und so lautlos und unmerklich kommen und gehen wie Schatten.



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