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Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
Um den allwissenden großen Oghma zu ehren und seinen Lehren genüge zu tun, soll hier aufgeschrieben werden, welche Vorkommnisse dereinst in Cormyr geschahen. Mögen diese Schriften dazu beitragen, das Wissen um die Geschichte Faerûns zu verbreiten.
Wir begannen unsere Reise im Orte Wheloon, im Süden Cormyrs gelegen. Eines Abends saß ich, Namer Shane Greycastle mit meinen Freunden, dem Gnomenmagier Horace Twigglefoot, meinem langjährigen Freund Rondal Chapman, dem Elfenbarden Azrahiil Telemnar und dem Purpledragon Sir Loric Spurbright in der Taverne Wyvern Watch Inn. Bald sollte ein Priester der Mystra erscheinen, der sich als Tunastar Drannik vorstellte. Er lies mich einen Aufruf verkünden, demzufolge er selbst nach einigen tapferen Recken suchte, die ihm bei einer Untersuchung helfen sollten. Wir zögerten keinen Moment, um dem Priester der Herrin der Mysterien beizustehen. Drannik erzählte von merkwürdigen Vorkommnissen im kürzlich eröffneten Mystra-Tempel. Er beschuldigte die dortigen Priester, ihn attackiert zu haben und nicht wirklich der Göttin der Magie zu dienen.
Um den Gesetzen Cormyrs zu folgen, registrierten wir uns als Abenteuer und sagten zu, den Tempel genauer zu inspizieren. Als wir beim nahegelegenen Tempel ankamen, schien alles normal und gottgefällig. Die Priester zeigten uns ihren Temepl, doch wollten sie uns nicht überall Zutritt gewähren. Es hieß, man solle "aspirieren", um Zugang zu allen Bereichen zu erlangen. Dies beinhaltete ein dreitägiges Ritual, um sich Mystra als würdig zu erweisen. Da ansonsten im Temepl alles normal schien und die Söldner des Tempels mit offizieller Erlaubnis hier waren, reisten wir zurück nach Wheloon.
Wir sprachen mit Constal Maximanus Tholl, dem Anführer der hiesigen Purpledragon-Garnison und fragten, ob er Ungewöhnliches über den Tempel zu berichten wusste. Er verneinte, doch stellte sich heraus, dass in letzter Zeit auch ungewöhnlich viele Mitglieder der Gemeinde verschwunden waren. Unter ihnen war auch der Buchhändler Amnic Basult. Mit offizieller Erlaubnis untersuchten wir den Laden meines Freundes Amnic. Wir fanden ein Pamphlet von ihm, dass von ungewöhnlichen Vorgängen im Tempel und falschen Priestern berichtete..
Am nächsten Tag beschlossen wir, uns der "Aspiration" zu unterziehen, um die Wahrheit ans Licht zu befördern.
Nach drei langen Tagen der Aspiration, die wir mit den Bürgern Ilsa und Andarius verbringen, offenbart sich der falsche Kult. Mit Hilfe des Artefaktes "Starry Gnosis" versuchen sie, uns unter geistige Kontrolle zu bringen.
[ZWISCHENSPIEL: Johannes fragt nach geschlechtsneutraler Gesichtscreme- und bekommt sie. Hr. Hänig mit mehr als einer Stunde Verzögerung- er ist "eingeschlafen"; unsere Beweisführung ergibt etwas anderes. 20:10-Hr. Hänig kommt an und wird gescholten (mit Ignorieren)-weiter im Text]
Um die schrecklichen Vorkommnisse abzukürzen: kurze Zeit später hatten wir fast alle des unheiligen Kultes in Notwehr erschlagen [OOC: Sir Lorik erstürmt fliegend und leuchtend die Kloake des Feindes- erfolglos]. Bei der Untersuchung des Tempels sollte sich herausstellen, dass Starweaver Fembrys, Shan Thar und die dunkle bzw falsche Lady of Mystery Arthas Kultisten der hinterhältigen Shar waren. Sie ermordeten die wenigen Verschwundenen der Siedlung (hauptsächlich jedoch fahrende Händler), so auch meinen Freund Amnic und schafften diejenigen, die sie als magiebegabt ansahen fort. Wir konnten die Seefahrerin Veera Wavecrest aus einem Kerker befreien und sie erzählte von einigen Freunden von ihr, die mit einem Boot weggeschafft wurden. Wir nahmen eine der Karten an uns, um bald die Verfolgung aufzunehmen.
Wir informierten die Purple Dragons und übergaben gefundene Informationen über die grausamen Vorkommnisse in dem falschen Tempel und begaben uns auf den Rückweg nach Wheloon. Dort angekommen mussten wir hören, dass Tunastar Drannik Opfer eines versuchten Mordes war. Er ward schwer getroffen und lag im Sterben, doch es war mir mit Hilfe einer seltenen Pflanze aus dem Garten Horace Twigglefoots möglich, ihn vor dem Tod zu bewahren.
Wir trafen uns noch mit Lord Sarp Redbeard, der uns als Abenteurer anheuerte, um den Plänen der Shar weiter auf den Grund zu gehen und hoffentlich die Entführten zu retten. Wir nahmen selbstverständlich diese Pflicht an. Der Segen der Götter schien uns bei den bevorstehenden Reisen zu begleiten. Vor unserer Abreise wurde Sir Lorik Spurbright als der nächste Träger des Harvester of Holiness, eines heiligen Rächers der Chauntea ausgewählt. Die Waffe, die einst Sir Donohar in die Schlacht führte. Diese Unterstützung sollten wir auf den bevorstehenden Abenteuern noch dringend benötigen...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45Tag II
...Nachdem Sir Spurbright seine neue Waffe empfangen hatte, brachen wir bald schwer beladen auf, um unserer Bestimmung zu folgen. Wir verließen Wheloon in Richtung Osten auf dem Way of the Manticore, bzw. dem Hullack Trail.. Der große Sumpf sollte unser nächstes Reiseziel werden.
Leider unterlief mir im Umgang mit der Landkarte ein Fehler und so erreichten wir erst mit einem Tag Verzögerung unseren ersten Orientierungspunkt, dem Unknown Shrine. Vor vielen Jahrhunderten erbaut, ist heutzutage unklar, wem dieser heute zerrüttete Tempel eigentlich einst geweiht wurde. Dennoch erwies sich der Tempel als guter Anlaufpunkt. Wir trafen dort auf zwei Händler, den Gnomen Norry Waywocket und seinen menschlichen Begleiter Coobert Draftworth. Die beiden schienen seit vielen Jahren zusammen zu reisen: der eine konnte jeden angefangen Satz des andere zu Ende führen und vice versa. Sie erzählten, dass sie das verlassene Grab des Chonis als Lager nutzten, doch dieses Mal von Banditen attackiert wurden. Da unsere Rettungsmission uns ohnehin dort vorbeiführen sollte und wir den guten Händlern selbstverständlich helfen wollten, boten wir an, die Räuber zu vertreiben.
Als wir einen Tag später am Grab ankamen, sollten die Händler Recht behalten: als wir das Grab betreten hatten und Sir Spurbright unser Kommen laut ankündigte, wurden wir alsbald und ohne Vorwarnung von sogenannten Dark Ones mit Pfeilen beschossen. Diese Wesen aus dem Unterreich ließen uns keine Wahl, als sie mit Waffengewalt zu bezwingen. Das Lager und somit auch dieser Teil Cormyrs waren wieder sicher.
Wir baten die beiden Händler, die Wesen einigermaßen würdevoll zu verbrennen, um ihren Seelen den Übergang zu ihren Göttern zu erleichtern und brachen dann auf gen Osten, in den großen Sumpf.
Kaum hatten wir den Sumpf nur einige Meilen tief betreten, passierten wir den sogenannten Skull Staff, einen mit knochen verzierten mächtigen Baum. Leider wurden wir dort Opfer eines Hinterhalts: Viele verschiedene Echsenwesen griffen uns an. Doch wir merkten bald, dass sie nicht versuchten, uns ernsthaft zu verletzen. In dem Getümmel sprach ich ein Gebet, dass mir ermöglichte, die Sprache dieses Volkes zu verstehen. Sie hielten uns für bezauberte Opfer des falschen Tempels. Auch wenn die Kommunikation schwierig war, konnten wir den Echsenwesen klarmachen, dass dem nicht so war. Sie führten uns zu ihrem Häuptling, Kessessek, der sich als Chieftain des Sharptooth-Tribe vorstellte. Er erzählte, dass der Sharptooth Tribe sich mit den Stämmen der Blackscales und Poisondusks verbünden musste, um sich dem gleichen Feind wie wir entgegenzustellen: Einst gab es einen stolzen Clan von Echsenmenschen, die sich Dragonslayers nannten. Diesen Namen trugen sie, da sie die Drachen der Gegend bekämpften. Als letzter getöteter Drache musste Tyrah diesem Namen Triumph zollen. Doch die Dragonslayers waren mittlerweile selbst unter der Kontrolle der Drachen geraten. Der schwarze Drache Despayr hatte einen Nachkommen in die Welt gesetzt, einen Mischling Namens Ketsarra Shadowscale, die den Clan nun anführt. Unter ihrer Führung haben sich die Dragonslayers in Shadowscales umbenannt. Die Shadowscales scheinen mit weiteren finsteren Mächten im Bunde zu stehen: Die Sharptooths, die gefangen wurden, wurden selbst ebenso zu Shadowscales gemacht. Auch der Name Shadowscales ließ vermuten, dass die Echsen im Bunde mit jenen sind, die den düsteren Wegen der Shar folgen. Also beschlossen wir, den Sharptooths zu helfen und den Dingen auf den Grund zu gehen...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
..Bevor wir weiter aufbrachen, berichtete uns Kessessek von der Geschichte des Dusklord of Sessrendale. Der Dusklord war ein Magiewirker [der die Gegend des heutigen großen Sumpfes vor etwa 140 Jahren heimsuchte] (so meint ihr zu wissen). Er verherrte das Land mit seiner Nekromantie und Schattenmagie. Um 1230 DR wurden Truppen aufgestellt, um ihn zu stoppen. Man nahm an, dass er dabei sein Leben ließ, doch finden konnte man ihn nicht. Reinigende Flammen sollten sein Herrschaftsgebiet von der Seuche befreien, die seine Herrschaft bedeutete. Und so ward das Land, über das er befahl von den Landkarten Cormyrs getilgt.
Am folgenden Morgen brachen wir mit den besten Wünschen Kessesseks auf, um das "Lost Refuge" zu befreien.
Als wir dort ankamen, versuchten wir, uns als Bezauberte auszugeben, die unter der Kontrolle der Starry Gnosis stehen. Leider scheiterte dieser Versuch und wir wurden sofort von Shadar-kai (eine Art Schattenelf. Feenwesen der Schattenebene, siehe unten) Kriegern und (bösen) Menschen attackiert und auf dem Hof der Anlage entbrannte eine wilde Schlacht. Wir kämpften uns voran und stellten bald die Anführer dieser kleinen Zelle in einem Raum, der ein merkwürdiges schattenhaftes Portal beinhaltete. Uns blieb keine Wahl, als die Feinde mit Gewalt zu bezwingen. Danach durchsuchten wir zunächst die kleine Festung, um die Gefangenen zu retten. Und tatsächlich: zunächst konnten wir die gesuchten bezauberten Magielehrlinge ausfindig machen. Wir mussten Sie betäuben, doch als sie später wieder zu sich kamen, war der Bann von ihnen gefallen. Außerdem konnten wir, nachdem wir einen krokodilartigen Dämonen bezwungen hatten, die Vermissten Echsenmenschen befreien. Leider wurde Horace Twigglefoot bei dem Kampf mit dem Dämonen sehr schwer verletzt. Seine Rettung wäre unmöglich gewesen, wenn wir nicht eine Schriftrolle von Katriana Donohar und eine im falschen tempel Mystras bekommen hätten, um ihn vor dem Tod zu bewahren. Unglücklicherweise schlug der erste Versuch im Umgang mit diesem mächtigen Gebet fehl, so dass wir beide Schriftrollen verbrauchten, um das Leben unseres Freundes zu retten.
Der alte Anführer der Echsenmenschen Gathan beschloss, sich uns auf der weiteren Reise anzuschließen und seinen ehrenvollen Tod zu suchen, nachdem Kessessek die Führung seines Stammes übernommen hatte.
Wir fanden bei unseren Feinden noch einige Notizen, aus denen wir noch nicht komplett schlau werden sollten. Sie waren von einer Esvele Graycastle verfasst, die offenbar tief verstrickt in diese Pläne sein musste. Es ging um die Wiedereröffnung eines Portals des Dusklords. Eben das Portal, das wir bereits gefunden hatten. Es sollte eine Verbindung zur Ebene der Schatten herstellen. Von hieraus wollten die Truppen der feindlichen Shadar-Kai eine dauerhafte Präsenz im Vast Swamp errichten. Das wirklich beunruhigende war jedoch der Satz, die "Mysterien zu einem Ende zu bringen"- finstere Pläne wurden auf der Schattenebene gegen Mystra geschmiedet. Und so blieb es an uns, das Portal zu durchschreiten und zu stoppen, was immer auch dort geplant wurde..
[der spielleiter erlaubt sich ein Bild eines Shadar-Kai einzufügen]
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
...so landeten wir schließlich am Ende des Portals auf der Ebene der Schatten. Die Schattenebene, ein finsteres und grauenhaftes Abbild von Faerûns Glanze, hatte uns mit ihrer Dunkelheit umschlossen. So standen wir im Gegenstück der Lost Refuge und begannen mit unserer Suche. Bald fanden wir den alten Thron des Dusklords. Mutig nutztenAzraiil und Rondal die Gelegenheit und ergriffen die Macht des Thrones. Er schenkte ihnen eine bessere Sicht in dieser dunklen Welt. Uns anderen erschien jedoch die Mächte des Thrones zu riskant und dunkel, um ihn ebenfalls zu besteigen.
Erneut mussten wir in der Befestigung mit vielen Feinden die Waffen kreuzen, bis wir im Hofe einen weiteren Gefangenen befreien konnten: Stressissk vom Sharptooth-Clan. Er berichtete von Gefangenen Clansbrüdern, die in einem Dorf der Shadowscales gebracht worden waren. Wir entdeckten noch beim Ebenbild der Refuge ein Boot, das von Skelettenruderern bedient wurde. Wir erlösten die Skelette von ihrer Verdamnis und sicherten somit das Boot für den Vormarsch zum Ende unserer Reise, dem geheimnissvollen Kloster der Shar. Auch wenn wir unter Zeitdruck standen, beschlossen wir, dass wir die Sharptooth-Echsen nicht ihrem sicheren Tod preisgeben konnten. Daher brachen wir in das einen Tagesmarsch entfernte Dorf der Shadowscales auf. Gathan, der ehemalige Stammesführer der Sharptooths, eilte leider zu schnell voran und starb in einem Hinterhalt.
Wir selbst konnten uns dieser feigen Angriffe jedoch erwehren und stürmten bald das Lager des Feindes. Wir wurden von Blitze verschießenden Echsen, merkwürdigen Pflanzenwesen und Schwärmen von Tausendfüßlern attackiert, blieben jedoch siegreich. Doch trotz allem kamen wir leider zu spät: kein Sharptooth war mehr zu retten. Unser Umweg war nicht von Erfolg gekrönt. Doch wir durften uns nicht entmutigen lassen - wir wollten so schnell wie möglich zurückeilen, um unseren Feinden das Handwerk zu legen.
Und auch eine kleine Ermunterung ließ mich hoffen, dass Oghmas Segen mit uns war: Auf dem Boot beim Refuge fanden wir einige Noten und eine Laute- die Melodie sollte vor einem Wächter während der Bootsfahrt schützen. Ich hoffte, dass meine bescheidenen Künste reichen würden, um die Melodie perfekt auszuführen. Doch wenn die Musik uns beschützen kann, wird Oghma stets mein Spiel führen.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Mit dem Boot verfolgten wir unseren weiteren Weg durch das grau-schwarze Whispermere der Schattenebene.
Als wir zwei Tage gerudert waren, wurden wir aus dem Nichts von dem bereits angekündigten Wächter angegriffen - eine riesige untote Feuerschildkröte! Schnell griff ich die Laute, um das besänftigende Lied zu spielen, und obwohl Oghma meine Finger führten, konnte ich mich einfach an das Lied nicht komplett erinnern, der untote Wächter griff uns weiterhin an. Mit reinigendem Feuer Oghmas konnte ich ihn schließlich bezwingen, doch in seinem Todeskampf brachte er das Boot so stark zum Schwanken, dass Horace ins Wasser fiel.
Ich und Azrahiil stürzten uns hinterher, um ihn zu suchen, doch das Wasser war zu schwarz, um ihn rechtzeitig zu bergen. Wir kamen fast zu spät und zerrten seinen schwach atmenden Körper an Deck. Wie ich befürchtet hatte, konnte ich ihn vor den Gefahren dieser Ebene nicht retten. Wir wickelten den Gnomen in ein Tuch und legten ihn in das Bett auf unserem Boot. Schweren Herzens setzten wir unsere Reise fort.
Wir kamen einige Tage darauf zum dunklen Kloster, welches bereits auf der Karte, die wir im falschen mystra-Tempel fanden, verzeichnet war. Auch hier wurden wir natürlich mit den bösen Dienern Shars in den bewaffneten Kampf gezwungen.
Wir fanden jedoch bald einige Hinweise, die vielleicht das Rätsel, dem wir nacheiferten, lösen konnten.
Unter anderem fanden wir einen Brief, der davon sprach, ein Feld der toten Magie im Vast Swamp mitten in Cormyr zu errichten. Die Schattenmagie würde noch funktionieren, und so würden sich die Anhänger der Shar ohne Probleme dort ausbreiten können. Es war auch die Sprache von einer geheimen "Roll of Years" und in Verbindung mit dem "Book of the Black" sollte man erkennen können, was die Shar-Anhänger wirklich planen.
Das uns unbekannte "Book of the Black" sollte unsere nächste Aufgabe sein. Doch wo wir es finden würden? Eine der Shar-Priesterinnen rief noch, wir dürten auf keinen Fall das "Black Rift" erreichen - vielleicht ein Hinweis.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Weiter wollten wir also das Black Rift suchen und erforschen. Doch noch bevor wir aufbrachen, trafen der tapfere Sir Lorik und unser gewandter Elfenkrieger Azrahiil auf eine verirrte Elfenfrau - Lyrielle Silversong. Die Ärmste war auch unter den Einfluss der Starry Gnosis gefallen und musste sich lange Zeit durch die Sümpfe der Schattenebene durchschlagen, um ihren Häschern zu entkommen.
Gerne nahmen wir Lyrielle mit uns und ihr Gesang und ihre Harfe sollten uns bei den zukünftigen Reisen begleiten. Es musste ein Zeichen des Allwissenden sein, dass wir das erste Mal seit langem einen Abend damit verbringen konnten, Lieder und Geschichten auszutauschen. Für einen Moment vergaßen wir die schwere Bürde, die auf uns lastete. Dennoch mussten wir konzentriert bleiben!
So näherten wir uns also bald dem Black Rift, einem Zusammenspiel von gewaltigen Wasserfällen und darüber errichteten Hängebrücken. Schnell wurde uns klar, dass die Hängebrücken diverse Eckpunkte eines grauenvollen Rituales verbanden. Fremdartige Apparaturen, die das Schattengewebe stärkten, wurden, wie so oft auf unserem langen, langen Weg, auch hier von verschiedensten Widersachern bewacht. Ein mehrarmiger Golem, ein fürchterlicher Gorgon, dessen Atem Versteinerung versprach und nicht zu vergessen: immer wieder der schwarze Drache Despayr! Wir konnten ihn zunächst in die Flucht schlagen, doch dann mussten wir vor ihm fliehen.
Nachdem wir jedoch untote flammende Schädel besiegt hatten, die eine wundervolle Bibliothek bewachten und einen sagenumwobenen fliegenden Teppich gefunden hatten, konnten wir jedoch Despayr letzten Endes stellen. Leider kamen wir zu spät, um die Gefangenen des Drachen zu retten: er opferte ihr Leben in einem Ritual an Shar. Doch immerhin ward der Drachen letztendlich besiegt, niedergestreckt vom Harvester of Holiness.
Doch auch dieses Mal mussten wir feststellen, dass anscheinend noch größeres im Gange war: Wir fanden einen Ausschnitt der bereits erwähnten "Roll of Years", die jedem der uns bekannten Jahre seit 1352 DR eine eigene Bezeichnung gab. Dies stellte wohl einen Teil der sogenannten "Black Chronology" dar. Finstere Jahre sollten uns bevorstehen, sollten Shars Pläne erfolgreich sein.
Wir mussten ihre Anhänger weiter versuchen aufzuhalten!
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Auf dem Weg nach draußen, wurden unsere Herzen erhellt, als wir feststellten, dass nicht alle Gefangenen ihr Leben gelassen hatten. Ein Gedankenschinder wachte über noch einige weitere Gefangene, die glücklicherweise noch nicht den finsteren Plänen Despayrs zum Opfer gefallen waren. Wir überwanden den Gedankenschinder und befreiten die Menschen, Zwerge und Halblinge, die bisher keine Hoffnung mehr auf Rettung hatten.
Rondal zerstörte mutig die restlichen Bestandteile der Apparaturen, die hier gebaut worden waren und wir konnten uns endlich auf die Rückreise nach Wheloon begeben.
Als wir nach einigen Tagen der Reise über die Schatteneben durch das Portal schritten, bat ich den Allwissenden, das Portal endgültig zu verschließen und so war Cormyr fürs erste wieder sicher. Zurück im großen Sumpf wurden wir von Kessessek freundlich empfangen: das Echsenvolk veranstaltete ein großes Fest mit Tanz und Musik, um unseren Sieg zu feiern.
Auch in Wheloon wurde uns ein stattlicher Empfang geliefert - auch dort wurde gefeiert und uns wurden die Titel "Sir" bzw "Lady" verliehen, um unseren Errungenschaften und der Errettung Cormyrs Respekt zu zollen.
Noch vor den Siegesfeierlichkeiten kümmerte ich mich mittels mächtiger Magier um Horace, der zu meiner Freude schnell wieder gesundete und sich wieder den Blumen verschrieb.
Tunaster Drannik, Priester der Mystra, rief alsbald einige Verbündete Kleriker der Mystra nach Wheloon, doch keiner wusste mehr über das "Book of the Black". Die Kleriker suchten sogar die königliche Magierin Caladnei und ihren Vorgänger und Mentor Vangerdahast auf, doch auch diese blieben ratlos. Jedoch riet letzterer ihnen dazu den großen Magier Elminster aufzusuchen.
Und so vergingen zunächst die Monate, bis die Kleriker von Vangerdahast zurückkehrten. Letztendlich wurde also beschlossen, den Meistermagier Elminster of Shadowdale, den wohl bekanntesten und mächtigsten Magier Faerûns aufzusuchen. Diese Aufgabe sollten eigentlich von den Priesterfreunden Dranniks erledigt werden, doch hörten wir davon, dass das verbrecherische Netzwerk der Zhentarim vor nur wenigen Zehntagen Schattental überfiel. Da die Gefahren groß waren, schlossen wir uns zu unserer alten Formation zusammen und brachen im tiefsten Winter erneut auf, um den magier im Kriegsgewirr ausfindig zu machen. Lediglich Horace ließen wir zurück, nahmen dafür aber Lyrielle, die sich als treue Wegbegleiterin erwies, mit uns.
Als wir letztendlich im Süden der Talländer ankamen stellten wir bestürzt fest, dass die Zentharim anscheinend bereits bis hierher vorgedrungen waren. Ein Weiler war den mörderischen Söldnern aus Ogern und bösen Menschen zum Opfer gefallen. Wir bezwangen die Söldner, doch schien jede Hilfe für die meisten Bewohner zu spät zu kommen.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Nach dem Massaker von Oakwood Knoll und der Versorgung der wenigen Überlebenden, stellten wir fest, dass wir beobachtet wurden. Beherzt stellten wir die Person, doch wurde bald klar, dass sie uns nicht feindlich gesonnen war. Es war eine Frau aus dem Zirkel von Shadowdale, eine Waldläuferin Mielikkis. Ihr Name soll an dieser Stelle nicht genannt werden, um sie nicht unnötigen Gefahren auszusetzen, wenn diese Chronik in falsche Hände geraten sollten [OOC: Briadorn war ihr name].
Sie berichtete davon, dass der Zirkel, eine Organisation von Waldläufern und Druiden bereits mit dem Söldnertrupp gekämpft hatte, der nun Oakwood Knoll verheert hatte. Sie waren leider nicht stark genug, um den Trupp, der „Skull & Club“ und „Teeth“-Söldnerzu stoppen.Doch die Waldläuferin brachte viele weitere Informationen mit sich: Die Gesamtstärke der zhentischen Armee wird auf etwa 1000 Mann, ca. 500 hauseigene Söldner und 500 Orks, Goblins und Oger, geschätzt.
Vor gut vier Zehntagen begannen sie mit dem Einmarsch nach Shadowdale und die üblichen Verteidiger, die berühmte Heldengruppe namens „Knights of Myth Drannor“ war unglücklicherweise nicht vor Ort, um die Angreifer zurückzuschlagen. Sie werden zur Zeit in Myth Drannor* vermutet.
Jedenfalls wird die Armee der Invasoren von High Captain Scyllua Darkhope of the Zhentilar, Castellan der Zhentilfeste, angeführt. Sie ist die rechte Hand Fzoul Chembryls** und verantwortlich für den Einmarsch in Schattental.
Darüber hinaus wurden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass Lord Mourngrym, der Anführer Schattentals sehr schnell kapituliert haben muss: er setzte die Zhentarim als offizielle Regierung, mit sich als weiterführendes Oberhaupt ein, ein. Wir waren überrascht, da Lord Mourngrym nur den besten Ruf hat, als aufrechter Freund Khelben Blackstaffs und loyaler Verbündeter Myth Drannors. Und nun sollte er die Feinde Myth Drannors als Regierung einsetzen? Wir hoffen, dass es nur faule Magie ist, die ihn zu diesem Schritt bewegte.
Rondal ging zunächst mit der Waldläuferin, wir bekamen einen Kontakt in Shadowdale, über den wir uns wiedersehen könnten. Auch dieser darf an dieser Stelle natürlich nicht genannt sein. [OOC: Jhaele Silvermane im Old Skull Inn]. Wir anderen versuchten, direkt nach Schattental, dem gleichnamigen Zentrum des Landes, zu reisen, um unseren Kontakt zu treffen. Doch bald erschien ein Skymage der Zhentarim, der von seiner geflügelten Bestie aus befahl, umzukehren. Wir wollten uns als Söldner ausgeben, doch er erkannte Sir Lorik als Anhänger der Chauntea und bestand auf das Verlassen des Landes. Wir kehrten einsteweilen um, doch wurden wir sehr bald Zeugen der Vorgehensweise des schwarzen Netzwerks. In der Nacht wurden wir hinterhältig von Unsichtbaren Kriegern, geschaffen durch Banes Magie, angegriffen. Azrahiil wurde schwer getroffen, sein Leben hing am seidenen Faden. Erst am folgenden Tag war ich in der Lage, ihn wieder zu Bewusstsein zu bringen. Als ich gerade dabei war Azrahiil wieder zu uns zu holen, erschien Lorik und Lyrielle eine göttliche Manifestation: Azuth, der hohe Herr der Magie zeigte sich als weiß leuchtende Hand, die uns weiterhelfen wollte. Sie sprach folgende Weissagung:
„The Ghost Witch fades, her beloved’s staff at least laid to rest. She was given eternal contentment when she was needed most by one that serves the Lady of Loss. Seek her ashes where those who sought justice found injustice; they are guarded by the scorched remains of which she gave her life to slay. Let the sea rush in and drown it that dines upon Mystra´s Silver fire. Perhaps the eldest of the Seven can contain the unwinding, for there is power yet in her kiss.”
Diese Weissagung schien sich auf Syluné zu beziehen, die älteste der Seven Sisters. Sie starb vor etwa 20 Jahren (1356 DR, Year of the Worm) beim Kampf gegen mehrere Drachen, die Schattental einnehmen wollten. Sie zerbrach ihren Stecken der Macht und opferte sich selbst, doch nahm ihre Feinde mit in den Tod.
Dort wo eine die Gerechtigkeit suchende Tyr-Splitterfraktion einen ungerechten Tod fanden, bezieht sich vermutlich auf den Watcher’s Knoll. Im Year of the singing skull 1297 geschah dort das Joadeth’s Massacre.
Wir beschlossen, zunächst den direkten Weg zu versuchen und uns durch das Unterholz zu schlagen. Doch nach einigen Stunden stießen wir auf die äußerst gefährlichen, legendären Wölfe aus Schattental. Wölfe, denen diese Bezeichnung einfach nicht gerecht wird. Sie waren größer, stärker und wilder als alles, was ich bisher in der Natur zu sehen bekommen hatten. Nur knapp konnten wir dem Tod entrinnen. Und so entschieden wir uns, zurück auf die Straße zu kehren und die Konfrontation mit dem Skymage zu suchen.
* Die prächtige Elfenstadt im Cormanthor, die vor langer Zeit beschworenen Dämonenfeen zum Opfer fiel, doch vor einigen Monaten zurückerobert wurde. Einer der Lords von Evermeet kam bei diesem Rückeroberungsfeldzug ums Leben. Seine Tochter Ilsevele Miritar von Evermeet ist die jetzige Königin. Myth Drannor leidet unter Attacken durch Drow, Sembia und der Zhentilfeste. Wenn auch mit unterschiedlichen Waffen geführt, bleibt Myth Drannor somit unter Druck. Es scheint auch so, als ob gegenwärtig das Netzwerk der Zhentarim gleichzeitig gegen Shadowdale und Myth Drannor zieht.
**Hohepriester Banes, der sich nach vielen Auseinandersetzungen innerhalb der Zhentarim, also des schwarzen Söldnernetzwerkes als Anführer durchsetzen konnte. Er war bereits für vorangegangene Angriffe auf Shadowdale verantwortlich, wurde dort jedoch von Elminster nahezu im Alleingang geschlagen. Der letzte Angriff auf Shadowdale fand vor etwa 20 Jahren statt. Das Alter Fzouls ist uns nicht bekannt, doch er muss mehr als 100 Jahre zählen.
Appendix: Der geneigte Leser möchte gegebenenfalls etwas über den zweiten bedeutenden Feind Shadowdales erfahren, die Dunkelelfen aus dem Unterreich. Die komplette Geschichte ließ sich nicht in der Chronik erstellen, also soll diese kleine Zeittafel als Orientierungshilfe dienen
-4400 DR: Unter Shadowdale wird das Shadowdark entdeckt, ein riesiges Tunnelsystem
-2600 DR: Die Matronen der Drowstadt Maerimydra lassen auf der Oberfläche unter enormen Ressourceneinsatz einen Aussenposten errichten: der sogenannte Twisted Tower, eine Burg, die in der Geschichte häufig umkämpft sein wird. Der Twisted Tower entstand dort, wo heute Shadowdale steht. Bereits während der Errichtungsphase entwickelten sich 100 Jahre Krieg um diese Burg.
-2439 DR: Die Drow beschwören eine Plage aus Schwärmen von Feuerspinnen, die weite Teile der umgebung verheeren.
-1950 DR: Die Drow scheinen nach vielen Jahrhunderten der Scharmützel geschlagen
-1400 DR- -1300 DR: Der Twisted Tower wird mehrfach von Drow angegriffen. Letztendlich nehmen Sie die Burg wieder ein und können sie für lange Zeit halten. Die Drow dominieren das Gebiet
-470 DR: der 150 Jahre währende Krieg „Shadow-Wars“ beginnt. Gute Dunkelelfen der Elistraee nehmen schließlich den Twisted Tower ein und weihen ihn ihrer Göttin. In diesem Krieg verschwindet die legendäre Klinge Ary’Velahr’Kerym, die Warblade
194 DR: Die Drow schlagen erneut zurück und massakrieren die Elistraee Priester.
Um 500 DR: Der Twisted Tower wird wieder von guten Kräften eingenommen. Es beginnen Kreuzzüge ins Unterreich, unter anderem um die Warblade zu bergen, doch erfolglos.
Um 800 DR: Nachdem die Drow wiederum die Kontrolle übernommen hatten, treffen erste menschliche Siedler in der Gegend ein und dominieren sehr bald im Gebiet.
906 DR: Die Drow ziehen sich geschlagen ins Unterreich zurück
Etwa 1372 DR: Hunderte Drow fliehen aus Maerimydra. Haus Drunnik gilt als dominierend im Shadowdark.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Wir folgten also Azuths Prophezeihung und versuchten, das Grab Sylunés zu finden. Als wir im Dorf Shadowdale ankamen, wollten wir im Grunde nur kurz den Tempel Tymoras besuchen, mit der Absicht, die hohe Herrin um Glück für unsere kommende Mission zu bitten.
Dies erwies sich jedoch als Fehler: Lyrielle sang ein Loblied auf Tymora, dass die Anwesenden zenthischen Soldaten als aufwieglerisch werteten. Auch die hohe Preceptress der Tymora besänftigte die Soldaten nicht, die darauf bestanden, Lyrielle mitzunehmen und zu verhören. Da es hieß, sie würde bald wieder freigelassen werden, vermieden wir einen Kampf um ihre Freiheit.
Diese Entscheidung sollte sich jedoch ebenso als schwerwiegender Irrtum herausstellen: als wir Rondal wiedertrafen, sagte er, dass Briadorn ihn darüber in Kenntnis gesetzt hätte, dass keiner, der als Aufständischer festgenommen wurde, jemals wieder den Twisted Tower verlassen hatte. Doch leider waren uns die Hände gebunden, Lyrielle war bereits in die schwer bewachte Festung gebracht worden. Auf diesem Wege würden wir nicht in der Lage sein, sie bald zu befreien. So konnten wir nicht anders, als zunächst die Götter um neuen Mut und Kraft zu bitten und weiter unserer Mission zu folgen. Doch schworen wir, Lyrielle so bald wie irgend möglich aus den Kerkern zu befreien.
Rondal erzählte darüberhinaus, dass auch die Wälder nicht mehr sicher seien, da ein riesiger Winterwolf namens Frostbite die Führung des großen und gefährlichen Wolfsrudels der Moonshadow übernommen hatte. Bisher hatten die Wölfe einen wohlwollenden Anführer namens Cooteu, der die Wälder Shadowdales mit seinen Wölfen gegen die Zhentarim verteidigte. Frostbite sollte also auch bald die Führung des Rudels wieder verlieren.
Wir trafen unseren Kontakt [OOC: Jhaele Silvermane in der Taverne- im folgenden "Er", der Kontakt], der uns über die gegenwärtige Situation in Kenntnis setzte. Es sei nicht zuviel geschrieben, doch große Hilfen konnten wir nicht erwarten. Die Zhentarim hatten anscheinend die volle Kontrolle über Shadowdale. Aber er erzählte einiges über den Anhänger Ashabas, das Zeichen des rechtmäßigen Herrschers von Shadowdale. Er sprach davon, wie einst ein Zhentarimspion namens Jyordhan den Anhänger in seine Gewalt brachte, nachdem er die Mörder des vorigen Fürsten, Lord Aumry, zur Strecke brachte. Er selbst baute dann eine Zelle des schwarzen Netzwerks unterhalb von Castle Krag auf. Letztendlich wurde er jedoch vom berühmten Khelben Blackstaff aus Tiefwasser getötet und Lord Mourngrym übernahm die Führung Shadowdales.
Wir vermuteten, dass Mourngrym in irgendeiner Weise durch den Anhänger gefügig gemacht wurde und somit die Zhentarim als neue Regierung einsetzte.
Wie dem auch sei, wir wurden von unserem Kontakt etwas ausgestattet, um nach örtlicher Bevölkerung auszusehen und brachen sofort wieder auf, um das Grab Sylunés zu finden. Vor Ort schien der Grabhügel zunächst sehr still und friedlich. Doch wurden wir alsbald eines besseren belehrt: hinter einem Trugbild verbargen sich die skelettierten Überreste des ehrwürdigen Wyrms Gormauthator, der einst nur von der Geisterhexe Syluné selbst bezwungen werden konnte. Drei von uns vieren mussten im Kampf bewusstlos zu Boden gehen, ehe Azrahiil letztendlich das Monster zu Boden schickte und unser Leben rettete. Wir waren schwer angeschlagen, doch betraten wir das Hügelgrab des alten Fürsten Aumry und seiner Angetrauten Syluné.
Im Hügelgrab mussten wir erneut gegen eine Monstrosität kämpfen, die sich von Zauberenergie zu ernähren schien. Als diese Kreatur überwunden war, erschien die geisterhafte Syluné. Sie bedankte sich und gab folgende Weissagung von sich:
"Take up the staff and cloak and use them to throw off the shackles of the Black Network. There is a portal in the newly risen Castle Krag through which the Zhentarim can summon reinforcements. The Lady of Loss works her darl ritual in secret beyond the Grinding Gulf. Look the Realms Below for a wy into the heart of the Twisted Tower, but beware the remnants of Maerimydra.
The Dalesfolk shall rally to your cause if your show them you are leaders worthy of the true Pendant of Ashaba."
Zu guter letzt ließ sie uns allen jedoch das größte Geschenk zu teil werden: Sie küsste jeden auf die Stirn und gab somit etwas Silverfire an uns weiter, ungebändigte magische Energie - ein direkter Segen Mystras.
Unser nächstes Ziel stand somit fest: Castle Krag musste versiegelt werden.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Wir rasteten noch eine Nacht, bevor wir zu Castle Krag aufbrachen- und just in dieser Nacht wurden wir von dem unwahrscheinlichsten Besucher überrascht: Horace Twigglefoot war uns den ganzen weiten Weg gefolgt. Seine Schutzpatronin Bharrai schien stark mit ihm im Bunde zu sein: Er war so im Einklang mit den Lehren Bharrais, dass es ihm mittlerweile möglich war, sich selbst in einen riesigen Bären zu verwandeln. Bharrai schien großes mit ihm vorzuhaben: Sie schickte ihm eine Vision, die ihn dazu brachte, sich erneut mit uns gegen die Pläne Shars zu stellen. Wir freuten uns natürlich, unseren alten Mitstreiter wieder in unseren Reihen wilkommen zu heißen und so brachen wir am nächsten Morgen gemeinsam auf, um Castle Krag vom Bösen zu befreien.
Bald schon erreichten wir das alte Schloss. Und wie erwartet, war die Ruine geradezu infiziert vom Bösen. Wir stellten fest, dass die Zhentarim dort Sklaven hielten, um das Schloss wieder aufzubauen. Schnell befreiten wir die tapferen Talbewohner und besiegten ihre Wärter. Doch folgte im Inneren des Schlosses ein Gefecht aufs andere: wir kämpften gegen dämonische Hunde, Kleriker des Bane und nicht zuletzt den ruhelosen Geist Jyordhans. Obwohl Castle Krag voll war mit wertvollen Schätzen und Waffen, waren wir bald am Ende unserer Kräfte- Doch das Portal hatten wir noch immer nicht gefunden. Wir mussten es einfach zu Ende bringen, bevor die Zhentarim weitere Verstärkungen heranschaffen konnten.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
... so kämpften wir uns weiter voran und überwanden 2 schreckliche Basilisken, bis wir letztendlich bei dem portal ankamen. Glücklicherweise hatten wir vorher eine Schriftrolle gefunden, die es uns ermöglichte, eine Steinwand vor dem Portal zu errichten und es somit zu versiegeln. Ein erster großer Sieg gegen die Armeen der Zhentarim!
Darüberhinaus fanden wir auch einen Hinweis auf unser nächstes Ziel: wir mussten weiter Sylunés Anweisungen folgen und den "Grinding Gulf" ausfindig machen- eine Karte verwies auf eine Höhle, die wir als nächstes aufsuchen wollten. Als wir am nächsten Tag dort ankamen, mussten wir feststellen, dass die Magie dort noch stärker als bisher eingeschränkt waren. Die Schulen der Hervorrufung und der Veränderung versagten nun komplett. Wir mussten auf der richtigen Fährte sein. Der Eingang zur Höhle war zwar durch ein riesiges Tor verschlossen, doch gab es in der Nähe noch immer eine Passage ins Innere, die wir nutzten, um uns Zutritt zu verschaffen. Wir mussten einen Behir überwinden, um weiter vorzudringen. Trotz seiner Größe war dieses Monster keine besondere Gefahr für uns. Doch neben anderen Wächtern stellte sich auch bald derjenige entgegen, den wir für das Versagen der Magie verantwortlich machten: Ein Untoter Magier, der mächtige Zauber gegen uns schleuderte. Wir konnten den Magier bezwingen, doch zog er sich zurück, bevor wir seiner untoten Existenz letztentlich ein Ende bereiten konnten. Wir nahmen die Verfolgung auf und fanden so bald heraus, was es mit dem "Grinding Gulf" auf sich hatte. Weite Teile der Höhle waren damit erfüllt: Viele Gesteinsbrocken, große und kleine, flogen in einem alles zerdrückenden Chaos umher. Und wir mussten den gulf überwinden, um die Verfolgung des Leichnams wieder aufzunehmen. Wagemutig warf sich Rondal auf die Gesteinsbrocken, balancierte und sprang. Und obwohl kaum jemand so behände ist wie Rondal Chapman, wurde er doch von vielen Gesteinen getroffen. Letztendlich hätte er es wahrscheinlich nicht geschafft und wäre in die Tiefe gestürzt, wenn Loric ihn nicht mit einem Telekinesering retten und zur anderen Seite hätte bringen können. Für uns andere schien es aussichtslos, auch auf diesem Wege zur anderen Seite zu gelangen. So hofften wir darauf, dass die Teleportationsmagie hier wieder funktionieren würde. Ich betete zu Oghma und wir fanden uns tatsächlich sicher auf der anderen Seite wieder. Und so ging die Verfolgung weiter, entgegen aller weiteren Widrigkeiten die dort lauerten, von hinterhältigen Trugbildern bis hin zu weiteren Wächtern...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
Athyra - 13.03.2007, 15:45
Nachdem die Helden den "Grinding Gulf", etliche versteckte Fallen und zahllose Kämpfe gegen die Wächter geschlagen hatten, beschlossen sie sich zunächst zurück zu ziehen und suchten einen Ort, um neue Kräfte zu sammeln. Dabei gelang es Rondal einen Geheimgang ausfindig zu machen und zu öffnen, so dass die Abenteurer nach ausreichender Erforschung des Ganges dort rasten konnten. Zuvor jedoch fanden sie mehrere Zugänge zu unterschiedlichen Räumen, deren Lage der Namer zu bestimmen vermochte. Am Ende des Ganges, so war man sich sicher, befand sich der Raum hinter der geheimnisvoll doppelflügligen Tür- dies sollte das Ziel für den nächsten Angriff der Helden werden. Am nächsten Tag also machten sie sich, gestärkt und voller Tatendrag, auf durch den Raum zu inspizieren. Es dauerte nicht lang und eine weitere Geheimtür öffnete sich und ein zunächst unsichtbarer Alokkair entfesselte erneut eine todbringende Giftwolke, welche den Helden den Atem zu nehmen schien… Ein harter und langer Kampf entbrannte, den die Helden nicht unbeschadet überstanden: Horace „The White“ blieb getroffen von einem Feuerball Alokkairs reglos am Boden liegen – sein Leben ausgehaucht. Alokkair selbst konnte besiegt und seine Seele vernichtet werden. Die Abenteurer beschlossen Horace vorerst im sicheren Geheimgang zu belassen, um ihn später gebührlich zu bestatten - der Paladin und der Namer schienen vom Verlust noch schwerer getroffen zu sein…
Doch sollte dies nicht das Ende des Höhlenkomplexes gewesen sein, bei der Untersuchung eines weiteren Zugangs stießen die Helden auf eine weitere Illusion die einen Raum verbarg, in dem alle Magie bis auf das Shadow-Weave ausgelöscht war. Hier bereitete Esvelle Graycastle ihr dunkles Ritual vor… Ein für die Helden äußert schwerer Kampf entbrannte, da sie vom Schutz der Götter und von aller guten Magie verlassen schienen. Dennoch gelang es ihnen – mit der Hilfe von Syluné`s Silverfire - auch diesen Kampf zu bestehen…
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
...und so ward der Weg wieder frei, den Schaden am Gewebe zu beheben. Ein letztes Mal erschien die Gestalt Sylunés, um sich bei uns zu bedanken. Wir sollten ihre Gabe des Silverfires einsetzen, um Mystras Gewebe zu heilen und Syluné endlich ihre verdiente Ruhe zu verschaffen.
Azrahil nutze das Silverfire und tatsächlich konnte die Magie uns sofort wieder umschließen- die schwarze Sphäre war gebannt.
Wir hatten nun auch endlich eine kurze Verschnaufpause, um uns einen Brief an Esvele Graycastle näher anzusehen, den wir vor einiger Zeit gefunden hatten. Obwohl wir nicht aus allem schlau wurden, war klar, dass Prince Yder Thanthul of Thultanthar aus der City of Shade in Anauroch der Absender war. Anscheinend planen unsere Feinde, den Windsongtower in Myth Drannor zu finden. Ein gewisser Eregul trägt einen Ring, der dafür unersetzlich scheint. So gut wie keiner kann bisher von sich behaupten, den legendären Turm des Arkanen gefunden zu haben, von dem aus der elfische Widerstand gegen die Dämoneninvasion am längsten standhielt.
Ich konnte nun auch den Allwissenden darum bitten, die Leiche unseres unglücklichen Freundes Horace The White zu konservieren, bis wir die Möglichkeit haben werden, ihn gebührend zu bestatten.
Trotz des schlimmen Schicksals von Horace konnten wir bald wenigstens etwas frohlocken, da wir es schafften 3 gefangene Talbewohner aus dem nahegelegenen Shar-Tempel zu befreien. Ihre Namen seien zu ihrer Sicherheit hier nicht genannt, doch wir statteten sie mit Waffen aus, brachten sie an die Oberfläche und ließen sie die Kunde verbreiten, dass die Zeit zum Widerstand bald gekommen sei.
Da wir uns der alten Propheizeihung Sylunés erinnerten, wussten wir, dass wir nun noch tiefer ins Erdreich einzudringen hatten, um einen Weg in den Twisted Tower zu finden. So gingen wir eine alte geheime Treppe nach unten, die tief im Erdinneren sofort zu einer Konfrontation mit einigen Drow führte.
Sie waren schnell überwunden und wir fanden eine Karte, die grob in die Richtung des Towers führte. Auf dem Weg dahin mussten wir mit weiteren Drow und einer schattenhaften Spinne kämpfen. Doch konnte uns bisher nichts aufhalten.. schließlich musste der Aufstand und letztendlich auch der Sturm auf den Twisted Tower bald stattfinden, wenn wir hoffen wollten, unsere Begleiterin Lyrielle noch lebendig wiederzusehen.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
.. unsere Reise durch das Shadowdark ging weiter, wir waren begierig, mehr zu erfahren und einen Weg in den gefürchteten Twisted Tower ausfindig zu machen.
Wir hielten eine Drow-Priesterin auf, die damit beschäftigt war, die Schwärme von Feuerspinnen zu beschwören, die schon einst diesen Teil Faerûns heimgesucht hatten. Die bereits beschworenen Spinnen konnten wir zum Glück schnell unschädlich machen. Wir besiegten viele Patrouillen von Drow-Kriegern, fanden unseren Weg durch ein von Spinnen überzognes Labyrinth, wir mussten einen Drachen bekämpfen, der wie aus dem Nichts plötzlich vor uns stand und wir bargen gar aus einem Altar der Drow eine mächtige elfische Klinge, das Schwert namens Midnight´s Moon.
Wir fanden gar einen alten Brunnen, der uns, insofern wir des Fliegens mächtig waren, nunmehr einen schnelleren Zugang zu diesem Teil des Shadowdarks darbot. Bis hierhin verlief unsere Reise äußerst gut, doch plötzlich standen wir an einer Brücke und über dieser Brücke schwebte ein Wesen äußerster Bosheit, ein vieläugiger Betrachter.
Wagemutig stürzten sich meine Kameraden in die Schlacht, doch bald schossen viele grell-leuchtende Strahlen aus seinen Augen auf uns zu. Die erste Salve schickte Azrahiil zu Boden, dem Tode nur knapp entronnen. Ich rannte zu ihm, um ihn vor dem sicheren Tode zu bewahren, heilte ihn und sprach in Windeseile ein Gebet zu Oghma, um meine Freunde besser vor den Strahlen dieses Monsters zu schützen. Er schien zu verstehen, was ich machte und wand alle seine Macht gegen mich. 2 seiner Augenstrahlen konnte ich wiederstehen, auch wenn sie mich stark schwächten. Doch der dritte zog direkt an meiner Lebensenergie. Ich stürzte zu Boden und um mich war nur noch Finsternis.
Als ich wieder zu mir kam, stellte sich heraus, dass meine Freunde mich wieder nach Shadowdale gebracht hatten und mich zu der Chauntea-Priesterin, der Highharvestmistress Shadowdales, gebracht hatten, vor der ich nun stand.
Wir bedankten uns dafür, dass Sie mich gerettet hatte.. Auch wenn dies ein harter Rückschlag war und ich durch diese Erfahrung stark geschwächt war, hoffe ich, dass ich noch meinen Teil dazu würde beitragen können, dass Lyrielle wieder frei, und das Tal vor den dunklen Mächten geschützt sein möge...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
... noch bevor Rondal und Ich uns wieder zu unseren Freunden begeben konnten, trat eine Gestalt aus dem Dunkeln, ein Druide aus den umliegenden Wäldern, der von allen nur Meister Mourntarn genannt wurde. Er sprach davon, dass wir weitaus effizienter gegen die Unterdrücker vorgegangen waren, als alle sonstigen Versuche. Er hoffte sehr, dass wir weitere Erfolge feiern und den Talmenschen neue Hoffnung geben konnten. Ich versprach, mich bei Ihm zu melden, sobald wir das Shadowdark hinreichend erforscht hatten, damit wir unsere Bemühungen koordinieren könnten.
Rondal und ich trafen auf unsere Freunde und wir drangen erneut ins Shadowdark ein. Wir befreiten bald einige Kuo-Toa-Sklaven von ihren Drowherrschern und besiegten gar eine Hohepriesterin der Lolth aus em Hause Dhuurniv in einem ihrer finsteren Tempel. Letztendlich fanden wir nicht nur viele hilfreiche Karten über das Shadowdark, sondern auch den geheimen Zugang zum Twisted Tower und natürlich Ary'Velar'Kherym, die legendäre Warblade. Dieses mächtige elfische Schwert wurde von einem sehr zähen Monster in der Schatzkammer des Drowtempels bewacht. Obwohl das Monster uns durch magnetische Auren unsere Waffen entriss und uns einen enorm schwierigen Kampf lieferte, waren wir letztendlich siegreich. Und so konnte Azrahiil die uralte elfische Klinge in ihre Hände nehmen.. Sie wurde übermannt von der Jahrtausende währenden Geschichte der Waffe. Wahrlich beneidenswert, soviel Wissen auf einmal zu erlangen! Mit der geborgenen Klinge als Symbol unseres Triumphes stiegen wir wieder hinauf. Als nächstes sollten die Wälder endlich wieder sicher gemacht werden. Wir trafen Cooteu, den ehemaligen Anführer des Wolfsrudels von Shadowdale und er führte uns direkt zu unserem nächsten Feind: Frostbite sollte endlich gerichtet werden. Der Kampf mit dem haushohen Winterwolf erwies sich als relativ einfach und Cooteu konnte für uns die Kommunikation mit den Wölfen übernehmen.
Als nächstes würden wir die Druiden kontaktieren und sehen, wie wir endlich das Talvolk zum Aufruhr bewegen können.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
... nachdem Frostbite keine Gefahr mehr darstellte, trafen wir bald den Zirkel, bestehend aus Druiden und Waldläufern, auch andere Personen waren anwesend. Ihre Namen und Funktionen sollen hier nicht genannt sein, um sie keiner Gefahr auszusetzen. Soviel sei gesagt, auch ein Hauptmann aus Myth Drannor war anwesend. (OOC: Hauptmann Davess, der auf der Suche nach einem Drow-Spion namens Jezz war, darüber hinaus Azalar Falconhand und die Gattin Lord Mourngryms). Wir wurden informiert, dass die Zhentarim über Handelskarawanen einmal im Zehntag versorgt werden. Diese Karawane sollte ein geeignetes Ziel für einen Angriff darstellen. Des Weiteren beschlossen wir, die vor 4000 Jahren verbannten Feenwesen zurück ins Shadowdale zu holen. Uns wurde gesagt, dass es geo-magische mystische Straßen zu ihnen gäbe, die jedoch von den Drow einst versiegelt wurden. Sie stellten Wächter auf und eine Bestie, die Susurrus genannt wird. Wir sagten unseren Verbündeten, dass wir die Feen zurückholen würden und danach mit ihnen zusammen einen Angriff auf die Versorgungskarawane starten würden. Wir verabredeten dazu geheime Kommunikationsformen..
Also brachen wir bald auf, um am Druid's Grove die Feen zurückzuholen. Ein mächtiger Crossraods Guardian, in der Form eines riesigen Satyrs, stellte sich uns in den Weg und zwang uns, ihn zu bekämpfen. Nachdem dieser überwunden war, mussten wir den Susurrus bekämpfen, eine gräßliche Spinne, die zwischen den Dimensionen hauste. (OOC: der junge Falconhand, der uns begleitete wurde verletzt, deswegen mussten wir bei einem Bauern in der Gegend unterkommen, am nächsten morgen brachen wir wieder zum Old Skull Inn auf- Falconhand war es auch, der mit den Feen kommunizieren konnte, weil er selbst durch einen göttlichen Segen feenartig ist).
Jedenfalls konnten die Feen zurückgeholt werden. Einige prächtige Pegasi boten uns direkt an, uns von nun an zu fliegen. Wir nutzten die Pegasi, um die Einwohner Shadowdales zu ermutigen. Nicht nur fällten wir einen fliegenden Magier der Zhentarim über der Stadt, sondern wir flogen auch direkt zu einem veranstalteten Markt. Lorik sprach eine flammende Rede, die gut von den Bewohnern aufgenommen wurde. Und die wenigen Anwesenden Zhentarim-Söldner suchten das Weite- ich bete zu Oghma, dass sie das Land friedlich verlassen werden und wir ihnen in der kommenden Schlacht nicht wieder entgegen treten müssen.
Wir schwangen uns wieder in die Lüfte, um nur zwei Tage später die Versorgungslinie der Zhentarim zu atackieren. Der Angriff verlief problemlos und wir konnten gar den hochrangigen Zhentarim und Stellvertreter Scyllua Darkhopes, Eregul the Freestave, besiegen.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Die Zeit für den Aufstand war nun endlich gekommen! Wir sprachen mit unseren Verbündeten ab, dass der Sturm auf den Twisted Tower bald stattfinden sollte.
Mit einigen Waldläufern verschafften wir uns unterirdischen Zugang zur Burg des Feindes. Wir kamen direkt in den Zellentrakt, wo sich uns untote Krieger und ein grässliches Schlangenwesen entgegenstellten. Wir überwanden die Feinde und befreiten die Gefangenen, unter anderem auch Lyrielle, Oghma sei Dank- noch immer am Leben. Durch ein Gebet benachrichtigte ich unsere anderen Verbündeten außerhalb der Burg. Just als wir auf den Hof der Burg stürmten, sahen wir das Signal: Master Mourntarn liess eine gewaltige Feuersäule über der Burg entstehen, wonach der Sturm auch von außen begann. Azrahiil benutzte die Warblade, um eine Klingenbarriere entstehen zu lassen, die es uns ermöglichte, den Hof problemlos zu halten und das Tor zu öffnen. Als unsere Verbündeten im Vorhof angekommen waren, konnten wir weiter vorrücken und das Innere der Burg stürmen. Unsere Gruppe drang schnell in die höheren Stockwerke vor. Bald begegneten wir dem Drow Jezz und dem Händler Weregund, der offensichtlich mit dem Feind kollaborierte. Die Beiden ergaben sich, doch als wir Jezz fesseln wollten, sprang er aus dem Fenster und war verschwunden. Also ging es schnell weiter, denn wir hörten einen lauten Schrei. Weiter oben angekommen sahen wir Lord Mourngrym und seine Frau. Er wollte sie gerade erhängen, als wir in das Zimmer drangen. Natürlich war offensichtlich, dass nicht Lord Mourngrym selbst Urheber dieser Tat war. Sein Blick verriet, dass er unter dem Einfluss einer bösen Macht stand. Wir schlugen ihn zunächst bewusstlos und darauf gab die schattenhafte Gestalt, die ihn kontrollierte, seinen Körper wieder frei. Wir erschlugen diesen Feind und versorgten Lord Mourntarns Wunden- und schließlich bekam er sein Pendant of Ashaba zurück. Der Fürst war in sein Reich zurückgekehrt! Der tapfere Lord wollte sich direkt wieder in die Schlacht werfen, was auch notwendig war: als wir aus dem Fenster sahen, mussten wir feststellen, dass die Zhentarim mit Unterstützungstruppen angekommen waren. Angeführt wurden sie von Scyllua Darkhope und ihrem fliegenden weißen Nachtmahr. Uns war klar, dass es an uns liegen würde, Lady Darkhope zu stellen und so eilten wir zurück in den Hof. Unten stellte sie sich uns entgegen, sie wurde dabei gar begleitet von einigen Erinnyen, teuflische geflügelte Frauen, die ihre Bögen mit tödlicher Präzision benutzten. Uns stand nun ein sehr harter Kampf bevor. Scyllua Darkhope erwies sich als gefährliche Gegnerin. Schwer gepanzert und mit Hieben, die einen Bären gefällt hätten, griff sie uns an. Gerade, als wir dachten, wir hätten sie bezwungen, glühte ihr magischer Ring auf und sie wurde geheilt und stellte sich uns erneut entgegen. Am Ende unserer Kräfte war es schließlich Rondal der unseren mächtigen Feind bezwang. Ohne Anführerin konnten wir und unsere Verbündeten die restlichen Zhentarim bald in die Flucht schlagen. Shadowdale war endlich wieder sein eigener Herr!
In den folgenden Wochen halfen wir beim Wiederaufbau von Shadowdale. Dank der magischen Leier verlief der Aufbau schnell und unkompliziert. Wir ließen all unser erbeutetes Gold in Shadowdale und zum Dank schenkte uns Lord Mourngrym einen magischen Edelstein. Einen Edelstein des wahren Blickes- ein wahrhaft fürstliches Geschenk.
Hauptman Davess aus Myth Drannor berichtete, dass unser Sieg in Shadowdale auch den Druck auf die Stadt der Lieder und Schönheit genommen hätte.
Schon bald wollten wir uns in Richtung Myth Drannor aufmachen. Zum einen sollte das einst verschollene Warblade der neuen Königin Myth Drannors präsentiert werden, und zum anderen hatten wir Hinweise gefunden, die auf Aktivitäten der Shadovar, jenen Erzmagiern, die bisher hinter allen Angriffen auf das Gewebe steckten, im Windsong Tower hinwiesen. Zusätzlich hatten wir noch einen Windsong Ring gefunden, der es uns vielleicht erlauben würde die legendäre Magierakademie zu finden.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
ahhhh, sorry, ganz vergessen! hier noch schnell die zusammenfassung vom letzten mal
...endlich brachen wir nach Ende des Winters auf, um nach Myth Drannor zu reisen. Kurz vor der Abreise gesellte sich ein besonderer Gast zu uns: Lord Mourngrym wollte mit uns kommen. Er hatte beschlossen, dem jungen Falconhand die Führung das Schattentals zu überantworten. Natürlich nahmen wir diese Ehre gerne an und ließen ihn mit uns reisen. Wir waren kaum eine Stunde unterwegs, als uns ein einsamer Wagen entgegenkam. Der Führer dieses Wagens sollte sich als der mächtige Erzmagier Elminster entpuppen, der endlich nach Hause zurückgekehrt war. Wir beschlossen, uns nocheinmal mit ihm in einer Taverne zu besprechen, bevor wir unsere Reise fortsetzen würden.
Elminster berichtete, dass er wegen der Störung des Gewebes des Schattental hatte verlassen müssen. Er war in der Zwischenzeit im Norden in einen größeren Konflikt verwickelt. Leider wusste auch Elminster nichts genaues über das Book of the Black. Dennoch wusste er einiges über den Windsong Tower zu Myth Drannor zu berichten. Der Erzmagier sprach davon, dass er einst dort gewesen sei- der Turm sei äußerst schwierig zu lokalisieren, doch mit dem Ring in unserem Besitz sei es möglich, das Portal unter Castle Krag zu nutzen, um den Turm sicher zu erreichen. Er sprach davon, dass es einst einige mächtige Erkenntnismagier im Turm gab, die sogenannten Dark Deviners. Diese Magier unter Führung eines gewissen Darcassan sahen den Sturz von Myth Drannor voraus. Die Magier wussten ergo von dem Sturz Myth Drannors, der im Jahr 714 dann auch eintreten sollte. Die Magier nutzten die verbleibende Zeit, um ihr Wissen überall in Faerûn in Sicherheit zu bringen. Doch obwohl Sie um die Zukunft wussten, konnten Sie nichts daran ändern, dass schließlich drei Yugoloths, das Trio Nepherius eine gewaltige Streitmacht aus Goblins, Orks und Riesen im Wheeping War gegen Myth Drannor führten und die Stadt fiel.
Die Dark Deviners gelten außerdem als die Urheber des Werkes "Leaves of One Night", wir vermuten ein Synonym für das "Book of The Black", weswegen die Shar Kultisten ebenso versuchen, den Windsong Tower zu erreichen. Mit Hilfe von Elminster reisten Lorik, Ich und Azrahil über das Portal in den Windsong Tower, um mehr über das Book of The Black zu erfahren, während Lord Mourngrym weiter Richtung Myth Drannor reiste.
Als wir durch das Portal schritten, standen wir in einem prächtigen Saal, der verziert war von elfischer Kunst, die die Natur darstellte. Doch konnten wir uns nicht an dem Anblick erfreuen: Ein Magier stellte sich uns entgegen, der uns "prüfen" wollte. Wir wollten verhandeln, doch er griff uns mit seinen Zaubern unerbittlich an, bis er fiel. Wir erkundeten den Turm, der sich als gewaltiger Baum mit Blick über Myth Drannor erwies und jener besagte Magier stellte sich uns noch zwei weitere Male entgegen.. Wir wussten nicht, wieso und konnten nur immer wieder mit ihm kämpfen. Letztendlich erreichten wir die Spitze des Turmes: eine Art Pyramide, die wir erklommen, noch immer unwissend, was uns hier eigentlich genau erwarten würde...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
.. was uns erwartete, war erneut Darcassan. Doch dieses mal nicht, um uns anzugreifen. Er sagte, wir hätten uns als würdig erwiesen und er erbat unsere Hilfe. Vor einiger Zeit wurde der Windsongtower angegriffen. Nicht nur, dass die Angreifer (5 Shadovar-Magier) einen heiligen Baum gestohlen haben (den sogenannten Quess AR Teranthvar)- Sie hinterließen auch noch einige Untote Monster, die die Schatzkammer des Wndsongtowers weiter heimsuchten. Darcassan und all seine verschiedenen Inkarnationen waren nicht in der Lage, diese Untoten zu besiegen. Also erklärten wir uns bereit, Darcassan zu helfen. Doch für diese Aufgabe würden wir die Hilfe Lyrielles und Rondals benötigen. Wir reisten also schnell zurück ins Schattental- auf dem Weg zu unseren Freunden trafen wir erneut auf Elminster, der davon sprach, dass der legendäre Khelben Blackstaff im Kampf gegen die Phaerimm gefallen war- er opferte sich, um einen mächtigen Zauber zu wirken..
Trotz dieser traurigen Nachricht mussten wir uns auf unsere Aufgabe konzentrieren. Wir holten nach einem geselligen Abend im Old Skull Inn unsere Freunde mit in den Windsongtower, um die Untoten aus diesem Turm zu vertreiben. Leider konnte ein Schreckensalb entkommen- er wird unsere Feinde zweifelsohne davon in Kenntnis setzen, dass wir uns ihnen erneut entgegenstellen.
Darcassan bedankte sich fürstlich bei uns: er schenkte uns nicht nur Unsummen von Gold, sondern hielt auch noch anderes für uns bereit: Ein besonderer Schatz ist dabei sicher eine Kopie des Buches des löblichen Taten- Ein Buch, dass Einblick gewährt in das Wesen des Guten und dabei tiefes Verständnis über das Multiversum gewährt. Ich freue mich schon darauf, es endlich zu lesen! Lyrielle schenkte Darcassan zwei prächtige Drachenschuppen, die Tablets of Pharyssolnyth, die ausgedehntes Wissen über alle Wyrme dieser Welt beinhalten. Und letztendlich durfte ich noch ein Stück eines zerstörten Gemäldes mitnehmen. Das Gemälde stellte einst Myrjalla Darkeyes dar, eine einst die Magistra Mystras war. Elminster schenkte dem Windsongtower dieses Gemälde und obwohl ich nur dieses Bruchstück besitze, spüre ich immer noch die Magie durch es pulsieren. Man sagte es sei vor seiner Zerstörung eine direkte Verbindung zu Mystra selbst gewesen.
Doch zurück zu unserer Aufgabe bezüglich des Quess Ar Teranthvar: Dieser Baum ist laut Darcassan ein Satz der berüchtigen Netherscrolls- Schriftrollen die einst in Netheril gefunden wurden und gewaltiges arkanes Wissen beinhalten. Das Problem ist leider, dass diese Scrolls auch zum negativen eingesetzt werden können. Darcassan bat uns also darum, im Zweifelsfall den Quess Ar Teranthvar zu zerstören, um nicht Gefahr zu laufen, dass unsere Feinde seine destruktive Kraft entfesseln können und damit das Gewebe empfindlich treffen.
Doch um dies zu bewerkstelligen, werden wir das Book of the Black brauchen, die Offenbarung Shars, geschrieben von Augathra the Mad. Augathra erntete ihren traurigen Beinamen dadurch, dass Shar direkt zu ihr sprach und sie dazu zwang, das Book of the Black zu schreiben. Ihr Verstand konnte diese Bürde nicht tragen - sie versuchte, sich selbst das Leben zu nehmen, doch Shar hielt sie am Leben und benutzte sie, um ihre heilige Schrift zu komplettieren. Augathra hielt sich auch eine Zeit lang im Windsongtower auf, doch sie verschwand irgendwann. Darcassan wusste, dass Sie zuletzt in Anauroch war und mittels einiger Erkenntnismagie war es ihm gelungen ihren Aufenthaltsort herauszufinden: die einstmals fliegende Stadt Synod, die durch den Karsusvorfall mitsamt des restlichen Netherilimperiums verschwand. Wir teleportierten uns also als nächstes in den Süden der Wüste, um dort nach der Krpyta Augathras zu suchen. Als wir in der Wüste ankamen, erwartete uns dort ein großer Blauer Drache. Lyrielle konnte den Drachen jedoch besänftigen und ihn gar dazu bringen, uns zur Krypta zu führen. Wir drangen in die alte Stadt ein und hatten bald in einer Kirche eines längst vergessenen Gottes mit einer gewaltigen Horde von Untoten zu kämpfen, ein harter Kampf, den wir letztendlich für uns entscheiden konnten..
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
..welch antiker Sonnengott auch immer einst in den Hallen Synods verehrt wurde, er würde Tränen vergießen beim jetzigen Anblick dieser ehemals prächtigen Stadt. In jeder Ecke lauern Untote, die Gräber sind entweiht und schon lange vergessen. Es ist eine traurige und bedrückende Stimmung, die wir überwinden müssen und die Krypta Augathras eher zu einem Kampf gegen uns selbst macht als gegen Wesen, die längst hätten beerdigt sein sollen. Trotz allem dürfen wir nicht die Hoffnung verlieren. Oghma wird uns beistehen und uns sicher wieder aus diesem Gewölbe herausführen. Wir fanden bereits eine alte Münze mit dem Symbol der Sonnengottheit. Sie scheint ein Schlüssel zu sein- hoffentlich für irgendeinen Ausgang. Bis dahin werden wir weiter auf der Hut sein müssen. Viele Gefahren lauern hier, von denen die zwei Betrachter, denen wir begegneten nur eine waren- Lyrielle entkam nur knapp dem Tode, als Sie in eine steinerne Statue verwandelt wurde. Ich konnte sie zwar befreien, doch riss sie der Schock darüber beinahe ins Jenseits. Dank Oghma konnte jedoch das Schlimmste abgewendet werden. Ich hoffe, dass die ewigen Kämpfe hier unten bald ein Ende haben werden und wir sicher wieder an die Oberfläche zurückkehren können.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
..auch an diesem Tag mussten wir viele Kämpfe bestreiten.. In einem Labor trafen wir bald auf einen Magier der Phaerimm- unheimliche Kreaturen, die einst aus dem Unterreich kamen, um letztendlich in einen großen Krieg mit den Netheril verwickelt zu werden. Wir fanden Phaerimm in unterschiedlichsten Entwicklungsstadien, und alle, die kampftauglich waren, griffen uns stets ohne Vorwarnung an. Wir scheinen auch einen hochrangigen Magier von Ihnen ausgeschaltet zu haben, der auf einem Thron saß. Überraschend war jedoch, dass einige Shadovar anscheinend mit den Phaerimm im Bunde waren. Dafür, dass die Shadovar einst die Magier Netherils waren, eine sehr beunruhigende Entwicklung.. Der federführende Shadovar versuchte, verkleidet gegen uns zu agieren, doch Rondal konnte ihn Dank seines magischen Edelsteins erkennen. Wir waren diesem Shadovar zwar noch nie begegnet, doch teilten wir bald an einer mysteriösen Kugel eine Vision: Der Shadovar leitete ein Ritual, um mithilfe des Quess Ar Teranthvar das Gewebe Mystras zu zerstören und somit Shars Macht zu stärken. Doch es wurde klar, dass dies nur eine mögliche Zukunft sein würde- eine andere wurde uns erst etwas später offenbart: Die Flüssigkeit aus einem goldenen Kelchs des Amaunator wurde benutzt, um den Quess Ar Teranthvar aufzulösen. Die Visionen schienen von Augathra geschickt. Sie selbst hatte sich jedoch stark verändert: Sie war nur noch eine von drei Persönlichkeiten, die in einer schwarzen Gestalt um die Vorherrschaft ringen. Es war nicht lecht, mit ihr zu sprechen, da Xerris, ein Phaerimm-Magier und Shar Comrael stets versuchten, die Oberhand zu gewinnen. Zum Glück konnte Lyrielle zu Augathra durchdringen und somit den wichtigen Hinweis auf den goldenen Kelch erbitten..
(OOC: ab hier wurds dann unklar, wie ich die neuen Infos einbauen soll- hoffe mal, dass das so reicht)
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
...wir fanden also letztendlich all die Informationen und konnten uns somit auf den Weg nach Kerzenburg machen, um dort hoffentlich einiges über Terraseer und den goldenen Kelch des Amaunator herauszufinden. Wenn nicht in Kerzenburg, der Feste des Wissens, wo dann auf ganz Faerûn? Wir kämpften uns also unseren Weg nach draußen frei und teleportierten uns wenige hundert Meter vor die Tore Kerzenburgs. Ich hatte mir diesen Ort eigentlich immer anders vorgestellt: wie eine gewaltige Festung erhob sich diese Bibliothek auf einem Berg. Dieser Ort sah wahrhaft gut geschützt aus. Ich war erleichtert, denn das Book of the Black würde hier sicher verwahrt werden können. Noch bevor wir die Burg betraten, geschah jedoch Ungeheuerliches: ein zwielichtig gekleideter Vampir ritt auf die Burg zu, bei sich einen mächtigen Folianten. Sir Lorik stürmte gleich auf das untote Wesen zu, um es niederzustrecken. Doch schien das Buch ihn magisch zu schützen: Sir Lorik wurde bei seinem Streich zurückgeworfen und verlor dabei seinen Arm. Von diesem schweren Treffer geschockt, ging Lorik zu Boden, nur noch ein seidener Faden hielt ihn am Leben. Wir versorgten ihn, während der Vampir wieder seiner Wege zog und schließlich in Kerzenburg einkehrte. Wir begaben uns nun auch in diese Feste und wurden vom Vorsteher Kerzenburgs, Ulraunt von Candlekeep, zunächst sehr zurückhaltend empfangen. Er war nicht begeistert davon, dass wir einen Überbringer des Wissens attackiert hatten (der Vampir erwies sich als Bote Larlochs und er brachte den neuesten Band der Reihe "Of The Fall of Netheril"). Wir sollten schon beinahe wieder die Burg verlassen, doch konnte ich ihn überzeugen, dass wir auf die Hilfe Kerzenburgs angewiesen sind und darum bitten, dass das mächtige Book of the Black hier in Sicherheit gebracht werden müsse. Zu unserem Glück war auch Elminster hier, der sich für uns verbürgte. Somit wurden wir in Ulraunts Kammer gebeten, wo wir uns mit ihm und dem Meistermagier austauschen konnten. Unsere Waffen sollten wir dennoch abgeben, weswegen Azrahiil mit den Waffen lieber im nahegelegenen Wald Unterschlupf suchte.
Wir erzählten von unserem Ausflug nach Synod und davon, dass wir den goldenen Kelch des Amaunator finden müssten, um die Shadovar davon abzuhalten sich der Nether Scrolls anzunehmen. Leider wusste keiner von den Beiden genaueres über Terraseer oder den Kelch, somit würden wir uns mit allen Bänden "Of the Fall of Netheril" beschäftigen müssen. Rondal kam jedoch auf die hervorragende Idee, parallel die Bewohner Kerzenburgs, die diese Bände bereits studiert hatten, zu befragen, um die Suche zu vereinfachen. Elminster erzählte noch, dass diese Buchreihe vom sogenannten "Shackled Scribe of Larloch" geschrieben wurde - ein alter Netheril-Magier, der von Larloch, ebenfalls aus Netheril, in seiner Untotenfestung Warlock's Crypt festgehalten wird. 1351 DR wurde die Warlock's Crypt an der Schwertküste entdeckt.
Ich versuchte noch, durch Erkenntnismagie unser Bestreben etwas zu vereinfachen, doch konnte ich nur herausfinden, dass in allen Bänden Informationen über Terraseer zu finden sind- und, dass er ein einzigartiges Wesen darstellt.
An jenem Morgen konnte ich durch einige mächtige Gebete an Oghma nicht nur das Leben Loriks sicherstellen, sondern auch seinen Arm komplett genesen lassen. Er war dennoch sehr unzufrieden darüber, dass in Candlekeep auch Untote eingehen können und beschränkte seinen Aufenthalt hier nur noch auf die Recherche tagsüber. Am Abend ging er ebenso wie Lyrielle und Azrahiil lieber in den Wald. Auch wenn ich etwas enttäuscht war, dass meine Freunde nicht in diesen heiligen Hallen übernachteten, aber andererseits dennoch die Hilfe der Burg wahrnahmen, so konnte ich dennoch ihre Beweggründe verstehen. Natürlich hatte Lorik beinahe sein Leben verloren und ich verstehe die Pflicht eines Paladins, Untoten Einhalt zu gebieten, wo es nur geht.
(Ich wusste jetzt nicht mehr, ob Lyrielle davon erzählt hat, wie sie Miirym den Silbernen Drachen getroffen hat: wenn ja hat sie die Tafeln mit den Geschichten der Drachen an Miirym weitergegeben, die davon sprach, man solle Lady Saharel in der Festung Spellgard aufsuchen und dort ihr Schloß wiederherstellen - der Drache bedankte sich und sagte, Lyrielles Name würde in Zukunft von den Drachen besungen werden).
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
(so, jetzt dann aber mit kurzzusammenfassung vom letzten mal.)
Elminster hatte derweil sogar eine Lösung für die bestehende Antimagieaura parat. Es gab magische Artefakte, von Mystra selbst geschaffen, die diese Auren umgehen konnten. Finden sollten wir sie im Berg Talath, dem größten Mystra-Tempel Faeruns.
Da wir nicht wussten, wie wir Spellgard finden konnten, riet uns der Ulraunt, der Vorsteher Kerzenburgs, zuerst nach Talath in Halruaa, dem Land der Magier zu reisen und dort einen seiner Freunde, eben jener der auch die Ringe der Mystra hütete, zu befragen. In diesem vor Magie nur so strotzenden Lande der Nachfahren des alten Netheril sollten wir in einem in den Bergen gelegenen Tempel der Mystra den Hohen Magier Meleghost Zorastryl besuchen. Wir erwarben für viel Gold eine Audienz bei dem Magier, doch dieser Preis sollte sich lohnen. Nicht nur, dass der zurückgezogene Erzmagier wusste, wo wir Spellgard finden konnten, nein, er hatte auch noch die heiligen Ringe der Mystra, die uns bei unseren kommenden Reisen helfen würden. Er sprach davon, dass weite Teile Anaurochs mittlerweile zu den Gebieten gehörten, die die Magie unterdrücken. Glücklicherweise erkannte der Abt die Wichtigkeit unserer Mission und überließ uns die Ringe für einige magische Gegenstände. Lyrielle und ich verbrachten noch einen Tag in der Bibliothek, doch konnten leider keine wichtigen Informationen mehr finden. Wir brachen also bald in die eisigen Ausläufer Anaurochs auf, um Lady Saharel und Spellguard zu finden. Schnell waren wir in den Ruinen angelangt und wir wussten, was zu tun war: mit der Leier des Aufbaus spielte Lyrielle mehr als einen Zehntag lang, um die ehemalige Festung wieder aufzubauen. Es war eine lange Zeit, die ich mit dem Studium des Buches der löblichen Taten verbrachte. Diese Zeit lohnte sich auf zweierlei Art: nicht nur gewann ich wunderbare Einblicke in das Wesen des Guten, sondern war Lady Saharel am Ende auch zufrieden, dass ihre Festung der Einsamkeit endlich wieder Gestalt angenommen hatte. Die arme Frau, die an ihre Existenz als Untote gefesselt ist, half uns weiter. Sie wusste von dem Terraseer und wo wir ihn finden konnten. Sie sprach davon, dass er unter der Erde in Anauroch wohnte, mit sehr vielen untoten Magiern in tiefem Schlaf. Lyrielle versprach Lady Saharel, so bald wie möglich zurückzukehren, um ihr die Einsamkeit weniger unerträglich zu machen.
Wir machten uns also auf, um den Terraseer endlich zu finden und damit den goldenen Kelch des Amaunator zu bergen, den wir so dringend benötigten. Nur eine kurze Teleportation später standen wir in einem anderen eisigen Parts Anaurochs. Doch die hohen Türme der alten Stadt des Terraseers, Oreme, zeigten uns zielsicher unseren Weg an. Noch auf dem Weg dorthin wurden wir von einigen Reptilien- und Schlangenwesen angegriffen, die wir leicht zurückschlugen. Wir sollten den Überlebenden letztendlich wiederbegegnen, da sich einige Schlangenwesen anscheinend daran versucht hatten, den Thron des Terraseers an sich zu reißen: Im schnell erreichten Thronsaal war es der Terraseer, der anscheinend zur einer der ersten Creator-Races, den Sarrukh, gehörte, war in unter einer magischen Glocke aus Glas eingekerkert. Wir bezwangen die Besetzer des Throns und befreiten ihn aus seinem Gefängnis. Zur Belohnung geleitete er uns zu dem Ort, an dem wir den Kelch des Amaunator finden konnten: Es war die Festung von Thaal, der einst die Tomb Tapper kreierte - riesige Konstrukte, die nun für ihn mächtige magische Gegenstände sammelten. Der Ort war unglaublich, eine gewaltige Höhle, ich bin mir nichteinmal sicher, ob es auf dieser Welt war, überall flogen auf magischem Wege Türme und andere Gebäude um eine alte, noch fliegende Stadt aus Netheril, die Architektur war überwältigend. Wir drangen schnell ein und besiegten einige seiner Konstrukte, um schließlich den Kelch an uns nehmen zu können. Doch der Terraseer forderte einen Tribut, um uns wieder von dort mitzunehmen. Wir entschlossen uns ihm von dem Mythal in Synod zu erzählen, was er als einen angemessenen Tribut für unseren Transport und weitere Informationen ansah. Er nahm uns also mit und sagte uns, wie wir den letzten Weg unserer Etappe meistern könnten: eine Karawane, die wanderende Stadt Biradoon, durch Anauroch sollte unseren Weg nach Nordwesten teilen.. Das Ende unserer Reise wurde langsam absehbar.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
wir blieben nicht lange bei der Karawane der Zhentarim, nur einen Tag begleiteten wir die Menschen und D´tarigs durch die Wüste. Wir warfen einen flüchtigen Blick auf die Karten unserer Reisegefährten und verschafften uns somit die Möglichkeit, an die Ufer des großen Schattensees zu teleportieren. So brachen wir noch in der Nacht auf. Ein letztes Mal bereiteten wir uns des Morgens auf die Gefahren vor, die vor uns lagen: wir sahen einen künstlich angelegten Wald am Ufer des Sees. An diesem Ort vermuteten wir den magischen Baum des Windsong-Towers. Als wir unsere Gebete gesprochen hatten, brachen wir sofort auf. Lyrielle beschwor einige Phantompferde, die uns schnell zu unserem Ziel brachten. Doch es war offensichtlich, dass wir keinen einfachen Weg vor uns hatten. Gepanzerte Krieger, Magier auf fliegenden Bestien und Priester der Shar attackierten uns unerbittlich, um uns aufzuhalten. Wir schlugen alle zurück, bis wir schließlich zum Quess Ar Teranthvar kamen. Wir mussten uns jedoch erneut mit dem Schattenhaften Abbild eines Shadovars anlegen. Als er besiegt war und Azrahiil endlich die Flüssigkeit aus dem Kelch des Amaunator auf dem Beum verteilt hatte, griff uns auch noch der eigentliche Shade-Magier an- und er ritt gar auf einem Drachen! Ein langer Kampf entbrannte, in dem er uns per Magie sogar vorgaukelte, Azrahiil habe die Seiten gewechselt. Der Kampf war lang und anstrengend, doch endlich wurde der Zauberer niedergestreckt...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Letztendlich hatten wir also die Netherscrolls vernichtet und die Pläne der Shadovar empfindlich gestört. Der Erzmagier des Windsongtowers, Tyvollus Aluviirsan, der seine Essenz an die Netherscrolls gebunden hatte, erschien uns nach unserem schweren Kampf - zunächst als goldene Spinne, wie es Augathra the Mad uns einst prophezeite. Auch wenn der Quess´Ar´Teranthvar für ihn von größter Bedeutung war, so sah er doch die Notwendigkeit ein, diesen Satz der Netherscrolls zu vernichten.
Wir konnten schließlich den Ort des Geschehens wieder verlassen und in unsere Heimat zurückkehren. Doch zunächst reisten wir kurz nach Myth Drannor, um wie versprochen dort vorstellig zu werden. Azrahiil wurde die große Ehre zu Teil, weiterhin die Warblade führen zu dürfen - er hatte sich vor dem stolzen Volk der Elfen als würdiger Träger erwiesen.
Und so konnten wir nach Cormyr zurückkehren und unsere Freunde und Bekannte endlich wiedersehen. Und außerdem stand ja das große Ereignis der Hochzeit von Sir Spurbright bevor! Es schien, als ob die Klingen Cormyrs sich zur Ruhe setzen konnten. Schließlich waren die Pläne der Shadovar vereitelt und es konnte endlich wieder Ruhe in die Landen einkehren.
Es betrübt mich, dass unsere Geschichte hier noch nicht enden kann, denn nach wenigen Monaten des Friedens, am Tag der Hochzeit von Sir Spurbright, dem ersten Flamerule 1376 DR, überschlugen sich erneut die Ereignisse. Während der Zeremonie erschienen plötzlich Elminster und Storm Silverhand bei der Feier, beide vom Kampf schwer gezeichnet. Sie hatten fürchterliche Wunden davon getragen und wir können Oghma danken, dass wir uns an diesem heiligen Platz aufhielten, um die Zeremonie abzuhalten. Ohne die verstärkende Wirkung dieses Ortes wäre ich wohl kaum in der Lage gewesen, die schweren Wunden der beiden zu lindern. Ich spürte, wie ich Oghmas Willen ausführte und das Leben der beiden rettete.
Elminster gab uns jedoch keine Zeit, ihn nach dem Geschehenen zu befragen. Er forderte uns auf, sofort unsere Sachen zu holen und mit ihm zu kommen. Wir folgten natürlich seiner Anweisung und fanden uns kurz darauf in Tiefwasser wieder, einer riesigen Stadt an der Schwertküste. Doch es wurde klar, dass hier einiges im Argen lag. Aus dem Wasser erhob sich eine riesige Kugel, die das Symbol Shars darstellte. Als sich dieses unheilige Zeichen von Shars Macht, das einen Durchmesser von etwa 500 Metern aus dem Wasser erhob, löste dies eine gewaltige Welle aus, die über die Stadt brandete. Zum Glück gab mir Oghma die Kraft, unsere kleine Gruppe und ein paar Bürger der Satdt vor dem Wasser zu bewahren. Doch kaum war die Flutwelle vorüber, stellte sich uns die nächste Gefahr. Ein riesiger Avatar des Tempus griff wutentbrannt und vollkommen wahnsinnig die Stadt an und schrie dabei "Spurbright"! Elminster sprach noch einen Zauber, der dem Avatar seine Rüstung entriss, bevor er selbst aufgrund einer eigenartigen Macht fliehen musste und uns im unklaren zurückließ, was hier eigentlich geschah. Wir stellten uns dem Avatar Tempus' und er stellte sich als äußerst gefährlicher Gegner heraus. Ich erinnere mich nur an die ersten beiden Schläge, die auf mich niedergingen, danach weiß ich nichts mehr. Meine Freunde berichteten mir, dass sie dem Wesen einigermaßen Einhalt gebieten konnten, als das Schwert vom Himmel fiel und ihren Widersacher endgültig fällte. Als ich meine Augen öffnete, steckte jenes Langschwert von unglaublicher Macht, Mortalstrike, direkt neben meinem Kopf - eine heilige Gabe meines Gottes ohne Zweifel. Doch ich hatte nicht die Zeit, mich diesem Umstand näher zu widmen. Wir hatten Schwerverletzte zu beklagen und Lyrielles Leben hing erneut am seidenen Faden. Wir brauchten dringend Hilfe und mussten zusehen, dass wir den Überlebenden in der Stadt helfen konnten. Wir hatten hier das Glück auf die uns bekannte Lady von Cormyr, Keonee Nathandem aus den trümmern zu bergen, ebenso auf Sir Kendil Endree von Waterdeep, der sich als guter Kämpfer herausstellte, und einen sehr ruhigen Kämpfer in Vollplatte, der sich als "Helm" vorstellte und eine gewisse Zuneigung zu unserem Paladin zu hegen schien. Jedenfalls brauchten wir auch die Hilfe dieser neuen Begleiter, da nun auc noch die Sicherheitssysteme Waterdeeps außer Kontrolle gerieten: riesige Wächterstatuen griffen die Bevölkerung und auch uns an. Nur mit Mühe konnten wir sie zurückschlagen und besiegen.
Als der Kampf sich gelegt hatte, wurden wir aufgefordert in den Palast Piergeirons zu kommen. Piergeiron ist der einzige bekannte Lord der Stadt und regiert mit einer Vielzahl unbekannter Lords diese prächtige Metropole. Er stellte uns einige Priester zur Seite, die unsere Wunden versorgten und Lyrielle wieder gesunden ließen.
Unsere Begleiter schienen bei Piergeiron recht angesehen, so wurde uns auch aufgetragen, einige Bewohner der Stadt in den Palast zu begleiten. Wir halfen natürlich mit, auch wenn für den Schmied Brian der Schwertmeister jede Hilfe zu spät kam und die Frau des Geldverleihers Mirt leider auch von den bisherigen Katastrophen zu Tode gebracht worden war. Aber der Schankmeister Durnan konnte sicher in den Palast geleitet werden.
Unsere Sorge galt jedoch auch anderen Einwohnern der Stadt. Sir Spurbrights Bruder Arlan, ein hochangesehener Held Corymyrs, lebte mit seinen Gefährten in Tiefwasser. Sowohl unsere Begleiter, als auch Piergeiron erzählten leider schlimmes über ihn: Sir Arlan Spurbright wird in einem unbekannten Verlies der Stadt gefangengehalten. Ihm werden übelste Verbrechen vorgeworfen. Ich hoffe, wir werden bald Licht in diese Angelegenheit bringen können und überhaupt ergründen, was in der Stadt eigentlich los ist.
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
Wir fanden leider zunächst keine Zeit, um den Ereignissen um Arlan Spurbright auf den Grund gehen zu können, denn wir sahen bald, dass ein Blitz aus der ungewöhnlichen Scheibe über Tiefwasser in den Tempel der Selune einschlug. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, denn der Tempel lag unter einem heftigen Angriff und die Hohepriesterin Naneahta Suaril war bereits außer gefecht und schwer verwundet. Uns kam eine Magierin zu Hilfe, die alleine den Tempel gegen drei finstere Krieger Shars und zwei Mithrilgolems zu verteidigen suchte. Als die Feinde besiegt waren, stellte sich die Magierin als Lady Alathene Moonstar vor, die Schwester des berüchtigten Vanrak Moonstar. Sie sprach davon, dass wir zu den Auserwählten gehören würden, die Shars Pläne vereiteln könnten, doch seien wir noch zu wenig - ein weiterer Hinweis darauf, wie wichtig Arlan Spurbright noch werden sollte, wie ich vermute.
Ich heilte die Priesterin Selûnes, womit unsere Arbeit hier fürs erste verrichtet war. Wir kehrten zurück und bekamen einen neuen Auftrag von Piergeiron: es sollte untersucht werden, ob Khelben "Blackstaff" Arunsun noch am Leben war. Wir eilten zum Turm des Schwarzstabs und stellten fest, dass sowohl der Schwarzstab, als auch seine Angetraute Laeral überlebt hatten (OOC: Khelben ist allerdings nur noch als Geist da, seine Schülerin (...) hat den Posten und die Gestalt "Blackstaff" übernommen). Laerel Silverhand Arunsun musste jedoch wegen der Kräfte, die auch Elmninster aus der Stadt trieben, die Flucht ergreifen.
Am nächsten Morgen überraschte uns Lady Keonee mit einem Kartenspiel, dessen Auswirkungen sehr weitreichend werden sollten. Sie sprach davon, dass Sie das Kartenspiel von Halaster Blackcloak bekommen hatte und dass es in der Lage sei, jedem, der Karten daraus zog die zukunft zu zeigen. Lyrielle zögerte nicht und wollte sofort ihr Schicksal herausfordern. Doch schon bei der ersten Karte erschien ihr ein schreckliches Abbild des Todes, das sie angriff. Obwohl wir wussten, dass jeder seinem Schicksal alleine entgegentreten musste, entschied ich mich, ihr zu helfen, als sie in Bedrängnis war. Unglücklicherweise kam ich zu spät. Der Geist schlug immer wieder erbarmungslos auf Lyrielle ein, bis sie endgültig gestorben war - es gab wenig Hoffnung für ihre Seele und ich bete darum, dass diese starke Bardenseele in Oghmas Hallen dennoch Einzug erhalten hat. Für uns andere hatte das Schicksal andere Wege parat, auch wenn für niemanden mehr ein solch einschneidendes Erlebnis wie für Lyrielle aus den Karten resultierte, wäre es an dieser Stelle zu lang, um aufzuschreiben, was uns widerfuhr. Insgesamt hielt das Schicksal eher Positives als Negatives bereit. Doch bleibt die Trauer um Lyrielle natürlich schwerwiegend zurück.
Doch wir konnten wenig trauern, denn wir bekamen den Auftrag von General Obryn Ironfist, den Drachen Claugiyliamatar aus der Stadt zu vertreiben. Eigentlich hat der Drache wie alle anderen Drachen keinen Zugang zur Stadt, da Sie durch den mächtigen Mythal Aghairons geschützt ist, der eben dieses verhindert, doch anscheinend hat Maaril, der Drachenmagier, diesem Großen Grünen Wyrm den Zugang zur Stadt verkauft. Wir benötigten also den Stecken Maarils, um damit den Drachen zu berühren, und somit wieder aus der Stadt zu verbannen.
Wir sprachen mit dem Hohepriester Mystras, Meleghost Starseer, um den Aufenthaltsort seines Freundes Maarils zu erfragen. Im Austausch gegen Myrjalla's Shards gab er uns auch diese Information. Im Herzen Tiefwassers liegt Aghairons Turm, den nach Legenden seit Jahrhunderten niemand mehr betreten hat - bis auf eben jener Drachenmagier, der diesen Turm nun bewohnt. Wir stellten bald fest, wieso seit so langer Zeit niemand mehr in diesem Turm war. Hineinzugelangen war eine äußerst schwierige und gefährliche Angelegenheit, die letztendlich jedoch erfolgreich war. Doch im Kampf mit Maaril mussten sich diejenigen, die es durch die Verteidigungsmauer schafften, gegen Maaril geschlagen geben. Sie zahlten Tribut, um wieder herausgelassen zu werden. An Folgetag griffen wir seine Festung erneut an, dieses Mal gab er sich geschlagen und war bereit Aghairons Stecken gegen den Heiligen Rächer Sir Lorics als Pfand für eine kurze Zeit herauszugeben. Wir willigten selbstverständlich ein und hatten somit eine Waffe gegen den Drachen.
Wir wussten, dass Claugiyliamatar ein besonderes Interesse an hohen Damen der Stadt hat und Lady Keonee stellte sich daher zur Verfügung, um als Lockvogel zu fungieren. Es wurde dass Gerücht verbreitet, dass sie am Wiederaufbau im Dockviertel beteiligt wäre. Dieser Anreiz genügte, um den Wyrm anzulocken. Wir mussten mehrfach gegen ihn kämpfen, bis wir ihn letzten Endes erfolgreich mit dem Szepter aus der Stadt verbannen konnten.
Es blieb wiedermal kaum Zeit, unseren Sieg zu feiern, da sich nun die schwarze Sphäre am Himmel öffnete. Schwarze zystenartige Bälle schwebten herab, um die Stadt anzugreifen. Wir schlugen zwei von Ihnen zurück und sahen, dass sie auch an anderen Orten der Stadt besiegt wurden. Die Schreibe stand nun geöffnet und eine Vielzahl von Heroen Tiefwassers begannen, auf die Scheibe zuzufliegen und sie zu inspizieren. Auch wir suchten unseren Weg hinein und waren bald in schwere Kämpfe verwickelt. Dämonen und riesige Betrachter mussten besiegt werden. Doch waren wir noch immer ratlos, was hier eigentlich vor sich ging. In einem Raum trafen wir jedoch auf eine Art Golem, der versuchte, ein Portal zu öffnen, um den "Ursprung des Bösen, Imalterram" hinter dem Portal anzugreifen. Wir fanden heraus, dass ein Altar zerstört werden musste, um dieses Portal zu öffen. Leider mussten wir uns am Ende unserer Kräfte noch einmal aus der Sphäre zurückziehen, doch standen uns unsere letzten Auseinandersetzungen mit den Untergebenen der Shar nur noch kurz bevor...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
...so begaben wir uns zurück zum Schloss, um uns auszuruhen. Die Bürger der Stadt jubelten uns zu, doch wie sich herausstellte aus einem unerfreulichen Grund: unsere Gruppe zählte zu den wenigen Helden, die aus der Sphäre lebendig zurückgekehrt waren.
Als wir den Palast erreichten, wurden wir zu Lord Piergeiron gebracht. Die Priesterschaft war aufgebracht, da der hohe Fürst von einer widerlichen schleimigen Substanz eingehüllt war. Sie fürchteten um sein Leben und selbst mit Oghmas Beistand war ich nicht in der Lage, ihn von diesem Schleim zu befreien. Es sollte sich jedoch als Glück herausstellen, dass Sir Loric das Schwert führte, welches Helm beim Spiel mit dem Schicksal gewonnen hatte. Der Schleim wich ohne jegliche Berührung einfach vor dem Schwert zurück und gab den Lord frei, der jedoch immer noch stark geschwächt war. Wir sprachen danach mit dem Paladin Texter, der ebenfalls aus der Sphäre zurückgekehrt war und dafür gesorgt hatte, dass Lord Piergeiron wieder in seinen Palast kam. Er war resigniert, weil er viele seiner Freunde in der Sphäre verloren hatte, doch ebenso war er entschlossen, wieder in die Sphäre einzudringen und jeden seinen gefallenen Kameraden zu bergen. Texter war es auch, der uns sagte, dass Sir Loriks Bruder und dieser Halbling gefunden worden waren.
Wir gingen durch das Schloss und sahen plötzlich um uns herum Flammen und vor uns eine beeindruckende Gestalt. Der Dämonenfürst Graz'zt saß mitten im Schloss des Fürsten. Als Begleitung hatte er den Vampirboten des Larloch dabei, scheinbar als Unterstützung. Rondal konnte jedoch die Wahrheit dahinter entdecken. Der Dämon war mit ätherischen Ketten gefesselt, eine Geisel des Vampirs. Es stellte sich heraus, dass Larloch Graz'zt beschworen hatte, um uns Informationen zuzuspielen. Larloch, als Auserwählter Mystras hatte selbst ein Interesse daran, dass wir im Kampf gegen die Shar Erfolg haben würden. Also beschwor er ein Wesen, das wahrscheinlich soviel wie kaum ein Anderes über die Vorgänge im Abgrund wusste. Graz'zt sprach davon, dass die Wiedergeburt des Dämonenfürsten Imalterram auf der Materiellen Ebene bevorstünde. Imalterram selbst ist ein Halbbruder des Demogorgon, des mächtigsten Rivalen des Graz'zt. Sollte dies tatsächlich passieren, so würde dadurch das göttliche Gebot negiert, dass so etwas niemals auf Faerûn passieren dürfte. Die Konsequenzen wären schrecklich und würden nicht bei einer Zerstörung des Gewebes haltmachen, sondern ganz Faerun ins Chaos stürzen. Auch wenn die Informationen wichtig waren, so war es kein gutes Gefühl, von einem Gefangenen Informationen zu erpressen. Wir baten also letztendlich darum, Graz'zt wieder dorthin zu verbannen, wo er herkam. Dies wurde auch so erfüllt. Mit den erhaltenen Informationen konnten wir also besser damit rechnen, was uns noch erwarten sollte.
Doch zunächst trafen wir auf Sir Arlan und den Magier Meredec. Sir Lorik und sein Bruder zogen sich zurück, um ihre Differenzen zu besprechen. Sie kamen zu dem Schluss, dass es notwendig war, für das große Ganze zusammenzuarbeiten und die Streitigkeiten später zu besprechen. Der Halbling mit dem ausgesprochen großen Kopf, war weniger leicht zu begeistern. Nicht nur, dass er offenbar einen starken Groll gegen Lady Keonee pflegte, sondern insgesamt schien er schlecht auf Tiefwasser zu sprechen sein. Sir Kendil Endree schien jedoch eine etwas bessere Beziehung zu dem Magier zu haben. Als er davon sprach, dass dort Dinge vor sich gingen, die das Ganze Multiversum bedrohen und er seine Hilfe benötige, konnte sich diese merkwürdige Gestalt recht schnell für einen Einsatz gegen Shars Truppen begeistern. Die Art, wie er auf diese Aussage reagierte schien beinahe so, Oghma möge mir verzeihen, als sei er nicht ganz bei Sinnen. Ich empfand es auch bedenklich, dass er Helm darauf hinwies, dass Keonee für seinen Tod verantwortlich war. Der kleine Mann scheint ein Freund der Zwietracht zu sein- jedoch muss ich auch annehmen, dass er tatsächlich Schlimmes durchgemacht hat. Wie auch immer, die Gruppe aus Tiefwasser scheint insgesamt nicht ganz frei von Schuld. Ich bin froh, dass Rondal, Azrahiil und Lorik bei mir sind.
Jedenfalls erwiesen sich Lorik und der Magier Meredec als sehr hilfreich, als wir am nächsten Mittag in die Sphäre eindrangen. Kaum waren wir im Inneren, würden wir von einem Aspekt des Dämonenfürsten Juiblex angegriffen- die Ursache für den Schleim, der Lord Piergeiron bedeckte. Der unglückliche Helm verlor leider bei der Auseinandersetzung nahezu seine komplette Ausrüstung. Wir drangen tiefer vor und mussten mit allerhand Dämonen kämpfen. Wir mussten in Erwägung ziehen, noch einmal aus der Sphäre zu fliehen...
Re: Book of the Black: Zu Oghmas Ehren- Chronik
5DollarHaircut - 13.03.2007, 15:45
..nachdem wir uns aus der Sphäre zurückziehen mussten, übernachteten wir noch einmal im Schloss des Fürsten. Unglücklicherweise hatte er sich nicht von seinen schweren Verletzungen erholt und erlag diesen noch in der gleichen Nacht. Sir Loric war es, der die letzten Worte des weisen Fürsten vernahm. Im Vertrauen sprach er einige Worte zu ihm. Auch wenn die Priesterschaft gerne gewusst hätte, was Piergeiron sprach, so behielt es Loric für sich, wie es der Fürst von ihm verlangt hatte.
Trotz dieses schweren Verlustes begaben wir uns am nächsten Morgen gleich wieder in die Sphäre. Erneut stellten sich uns gefährliche Gegner entgegen. Sogar ein Aspekt des Dämonenfürsten Obox-Ob sollte auf der Gegenseite präsent sein. Glücklicherweise konnte der Magier Meredec diesen Feind ausschalten, bevor er überhaupt zur Gefahr werden konnte. Wir konnten somit einigermaßen schnell vorankommen und durch das geöffnete Portal schreiten, um dort die Geburt Imalterrams zu verhindern. Wir trafen schließlich ein schleimartiges Monster, dass ihm anscheinend als Kokon diente. Wir konnten es vernichten, noch bevor es Imalterram auf "natürlichem" Wege gebären konnte, was die Regeln des Multiversums außer Kraft gesetzt hätte. Auch wenn der Dämon nicht wahrhaftig geboren worden war, so platzte eine halbfertige Gestalt seinerselbst dennoch aus der Kreatur hervor und griff uns an. Er war ein scheußliches tentakelbewehrtes Wesen mit 2 affenartigen Köpfen. Es folgte ein äußerst knapper Kampf, den wir nur mit viel Glück und Oghmas Beistand für uns entscheiden konnten. Doch Damit war die Schlacht noch lange nicht geschlagen. Als die Kreatur starb, öffnete sich ein Riss innerhalb der Dimensionen und es wurde zurück in den Abgrund gerissen. Rondal, der bewusstlose Magier Meredec, Hauptmann Spurbrigt, Lady Keonee und der mysteriöse Helm wurden mitgerissen.
Wir anderen konnten uns gegen den Sog stemmen und in der Sphäre verbleiben. Wir müssten jedoch schnell fliehen, als diese anfing zu kollabieren. Und so kehrten wir fliegend zurück nach Tiefwasser, wo die Menschen uns jubelnd empfingen.
Am nächsten Morgen verschafften wir uns gerade einen Überblick über den Zustand der Stadt und planten, wie wir unsere verschwundenen Freunde wiederfinden könnten, als diese plötzlich wie aus dem Nichts in Tiefwasser auftauchten. Wie sich herausstellte, hatte Meredec mit einem Ebenenwechsel den Hauptmann und Rondal retten können. Sie waren weit abseits von Tiefwasser gelandet, doch konnten Sie mithilfe eines Teleportzaubers am nächsten morgen zurückkehren. Wir freuten uns gerade darüber, die Überlebenden begrüßen zu können, als plötzlich in Tiefwasser die Hölle losbrach. Aus dem Nichts griffen plötzlich Drow die Menschen an, einige Gedankenschinder zugleich und ebenso erhob sich aus der Erde der gewaltige Betrachter Xanathar. All diese Gruppen versuchten zeitgleich und unabhängig voneinander die Kontrolle über Tiefwasser an sich zu reißen. Wir sahen uns in einer ausweglosen Situation, als plötzlich eine Gestalt erschien: der verrückte Magier Halaster war zurückgekehrt! Dieser äußerst mächtige Zauberwirker hatte nun vor, selbst über Tiefwasser zu herrschen und die feindlichen Gruppierungen zogen sich sofort aus Angst vor seinen Kräften zurück. Er bot uns an, neben ihm, dem neuen König von Tiefwasser, als neue Fürsten der Stadt zu regieren. Sir Loric, Azrahiil und ich schlugen das Angebot aus, wir wollten vorerst nur noch zurückkehren nach Cormyr. Rondal und Sir Endree nahmen das Angebot an und wie sich später herausstellte, wurde der Hauptmann der Kommandeur der Truppen Tiefwassers. Magier Meredec schien eine untergeordnete Fürstenposition wenig zuzusagen. So sprach ihm Halaster die Herrschaft über den Undermountain zu, wo er als Halasters Sprachrohr dienen würde.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich für Tiefwasser unter der Herrschaft Halasters tatsächlich alles zum Guten wenden wird, doch macht mir Mut, dass Rondal hierbleiben wird, um die Entwicklung im Auge zu behalten und positiv zu beeinflussen.
Hinter uns liegt ein weiter Weg, aber ich bin froh, dass uns Oghma auf diesen geleitet hat und wir ihn bis zu Ende beschritten haben. Wir werden stets an die denken, die wir auf dem Weg verloren haben. An Horace Twigglefoot, den Arkanisten und Verehrer der Bären,
an Lyrielle Silversong, Bardin des Drachengesangs,
an Lady Keonee, Eingeweihte des leidenden Gottes Ilmater,
an Helm Hartklinge, die gepeinigte und unbezwingbare Seele.
Wir werden uns alle irgendwann einmal wiedersehen. Im Reiche des allwissenden Oghma.
Ende
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