GP von Europa auf dem Nürburgring

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    Re: GP von Europa auf dem Nürburgring

    Anonymous - 07.05.2006, 13:04

    GP von Europa auf dem Nürburgring
    Alonso oder Schumacher: Wer kommt besser weg?

    Das Qualifying war erst der Appetizer für einen hoffentlich großen Formel-1-Sonntag heute anlässlich des GP von Europa auf dem Nürburgring. Das Duell des Wochenendes heißt Weltmeister gegen Rekord-Weltmeister, Vorjahressieger Fernando Alonso im Renault gegen Lokalmatador Michael Schumacher im Ferrari. Nachdem Schumi im letzten Training seine Ambitionen auf den zweiten Saisonsieg nach Imola untermauert hatte, schlug WM-Leader Alonso zurück, als es um die beste Startposition ging: Um etwas mehr als zwei Zehntelsekunden setzte sich der 24-Jährige im Kampf der Generationen vor seinen dreizehn Jahre älteren Widersacher im Maranello-Rot. Von Platz drei erfährt Schumi Werksunterstützung. Dort startet Felipe Massa.

    Das Spiel mit der Tankfüllung
    Laut Ross Brawn, Technischer Direktor Ferraris, sei die Spritmenge ausschlaggebend gewesen und werde auch rennentscheidend sein. "Wir hätten viel schneller sein können, wenn wir weniger Sprit an Bord gehabt hätten", berichtete der Engländer dem Internet-Anbieter "crash.net". Im Wissen um diese Reserve kann Ferrari beruhigt in den Grand Prix gehen. Wie so oft liegt der Schlüssel, als Erster die schwarz-weiß karierte Zielflagge zu sehen, in der Box. Wer kommt wie oft - und vor allem wann - zum Servicestopp? "Ich denke, dass das Rennen durch eine oder zwei Runden entschieden werden wird. Wenn jemand vor dem Stopp eine Runde mehr als der andere drehen kann, wird er den Trumpf in der Hand halten", ergänzte Ferraris "Gehirn" Brawn.

    Letzter Schumi-Erfolg 2004
    In die gleiche Kerbe haut auf "sport.de" der Meister selbst: "Natürlich wird die Strategie eine große Rolle spielen. Ich freue mich jedenfalls auf dieses Rennen, denn ich denke, es wird ein schöner Kampf werden – und das mag ich ja bekanntlich!" Vor allem mögen das auch Schumis zahlreiche Fans auf den Rängen, für die das Renn-Wochenende in der Eifel - trotz Fußball-WM - das Highlight im Sport-Kalender 2006 darstellt. Sie wünschen sich eine Neuauflage des letzten Erfolges 2004.

    Sprintduell
    Fernando Alonso wird nicht für die Schumacher-Fans fahren. Der Wahl-Engländer fährt für sich, seine Titelverteidigung. Zum zehnten Mal in seiner Karriere steht er an der Spitze des Starterfeldes, im fünften Rennen der laufenden Saison zum ersten Mal. Und das könnte der entscheidende Vorteil sein: Nur 625 Meter bleiben dem älteren und erfolgreicheren der beiden Schumacher-Brüder, um an Alonso vorbeizuschießen. Dann kommt die erste Kurve. Und die Überholmöglichkeiten werden dahinter nicht besser. Aber: Renaults Motoren sorgen traditionell für gute Starts der Franzosen.

    Williams' Motorenmalheur
    Ralf, Nürburgring-Sieger 2003, erlebte im Qualifying eine Enttäuschung, befand sich - schwacher Trost - aber in bester Gesellschaft. Schumi II blieb Platz elf, vor Landsmann Nico Rosberg, Alonsos Stallgefährten Giancarlo Fisichella, David Coulthard und Nick Heidfeld, die allesamt im zweiten Qualifying-Umlauf mit Ralf auf der Strecke blieben. Bitter: Williams-Talent Rosberg und Kollege Mark Webber müssen nach Motorenwechsel auf die Positionen 20 und 22 zurück. Bedingt konkurrenzfähig auch wieder die Silberpfeile von McLaren-Mercedes. Kimi Räikkönen kommt von Platz fünf, Juan Pablo Montoya sogar nur von Rang neun.


    Ergebnisse GP von Europa, Qualifying

    Platz Fahrer
    Team

    1
    F. Alonso
    Renault

    2
    M. Schumacher
    Ferrari

    3
    F. Massa
    Ferrari

    4
    R. Barrichello
    Honda Racing F1 Team

    5
    K. Räikkönen
    McLaren-Mercedes

    6
    J. Button
    Honda Racing F1 Team

    7
    J. Trulli
    Toyota

    8
    J. Villeneuve
    BMW-Sauber F1 Team

    9
    J.P. Montoya
    McLaren-Mercedes

    10
    M. Webber***
    Williams F1 Team



    11*
    R. Schumacher
    Toyota

    12*
    N. Rosberg***
    Williams F1 Team

    13*
    G. Fisichella
    Renault

    14*
    D. Coulthard
    Red Bull Racing

    15*
    N. Heidfeld
    BMW-Sauber F1 Team

    16*
    V. Liuzzi
    Scuderia Toro Rosso



    17**
    S. Speed
    Scuderia Toro Rosso

    18**
    T. Monteiro
    MF1 Racing

    19**
    C. Klien
    Red Bull Racing

    20**
    T. Sato
    Super Aguri

    21**
    J. Villeneuve
    BMW-Sauber F1 Team

    22**
    F. Montagny
    Super Aguri


    *: Platzierungen sind Resultat des zweiten Qualifying-Durchgangs
    **: Platzierungen sind Resultat des ersten Qualifying-Durchgangs

    ***: Nach Motorwechsel vor dem Start zehn Plätze nach hinten



    Re: GP von Europa auf dem Nürburgring

    Anonymous - 07.05.2006, 17:19


    Schumi macht die WM spannend
    Nach Imola gewinnt der Ferrari-Pilot auch auf dem Nürburgring. Die bessere Strategie bringt Schumacher bis auf 13 Punkte an Weltmeister Alonso ran.

    Taktische Meisterleistung führt Schumi zum Heimsieg

    Bei strahlendem Sonnenschein fuhr Rekord-Weltmeister Michael Schumacher bei seinem Heimrennen in der Eifel nach 60 Renn-Runden als Erster über die Ziellinie. Seinen insgesamt 87. Erfolg verdankte der aktuelle WM-Zweite wie erwartet einer überlegenen Boxen-Strategie. Nach der 41. Runde beim Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring übernahm Schumi von Weltmeister, Vorjahressieger und Pole-Setter Fernando Alonso die Spitze. Mit schnellen Runden am laufenden Band hatte Ferraris lebende Legende den Coup vorbereitet. Auf das Podium fuhr zum ersten Mal seit seinem Wechsel zu Ferrari Felipe Massa. Die tollste Aufholjagd gelang Nico Rosberg. Der Neuling im Williams verbuchte als Siebter zum zweiten Mal nach Bahrain WM-Zähler. Gestartet war der 20-Jährige auf Grund eines Motorenwechsel vom 22. und letzten Platz.

    Entscheidung in der Boxengasse
    Vor der 39. Runde hatte Alonso in etwas mehr als acht Sekunden seinen zweiten Stopp genommen. Derweil spulte Schumi eine schnellste Runde nach der anderen ab - die entscheidende Phase des Rennens. Der Rekord-Weltmeister versuchte, sich abzusetzen, hatte plötzlich 24 Sekunden zwischen sich und Alonso gebracht. Die Spannung auf dem Siedepunkt... Doch zunächst wurde nach 40 Runden Massa reingeholt. Dann kam Schumi, ein schneller Stopp, 6,8 Sekunden - und mit sattem Vorsprung vor Alonso zurück auf die Piste. In Führung gegangen war inzwischen Räikkönen. Doch der musste auf jeden Fall noch rein. Das passierte nach der 43. Runde. Die Reihenfolge zu diesem Zeitpunkt: Schumacher, Alonso, Massa, Räikkönen.


    Wiedersehen der Streithähne
    In der 29. Runde stieg fein hellblauer Rauch aus Jenson Buttons Heck - das Aus für den zu diesem Zeitpunkt Fünftplatzierten. Kurz drauf musste - nach Coulthards frühem Ausrollen - auch dessen Red-Bull-Gefährte Christian Klien aufgeben. Ab der 28. Runde lieferten sich auf den Plätzen neun und zehn die Hitzköpfe Giancarlo Fisichella und Juan Pablo Montoya hinter Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve ein packendes Duell. Brisant deshalb, weil es bei Montoyas Boxen-Ausfahrt um ein Haar zum Zusammenstoß gekommen wäre. Brisant deshalb, weil Fisichella im Qualifying seiner Meinung nach nur verfrüht ausgeschieden war, weil ihn Montoya blockiert hatte. Der Kolumbianer balgte sich später - bis zu seinem letzten Stopp vor der 49. Runde - mit seinem Teamkollegen Räikkönen um Platz vier. Montoyas Rennen endete - auf Platz neun liegend - acht Runden vor Schluss. Zeitgleich musste auch der Sieger von 2003, Ralf Schumacher, im Toyota Platz sechs wegen Motorschadens abtreten.
    Die Taktik ließ das Rennen zunächst weitgehend in Langeweile erstarren, ehe in der siebzehnten Runde gleichzeitig der führende Alonso und der drittplatzierte Massa die Box ansteuerten. Auf diesen Moment hatten alle gewartet. Die ersehnte Antwort auf die Frage, wer zuerst reingehen würde, war gefunden. Michael stand eine Runde später genauso lang wie Alonso in der Box (7,9 Sekunden). Der Liebling der Massen in der Eifel musste sich als Vierter wieder hinter dem Titelverteidiger auf dem Asphaltband einordnen. Eine Runde länger draußen geblieben zu sein, hatte keinen Vorteil bewirkt. Räikkönen hatte während dessen vor Button die Spitze übernommen. Beide hatten kurz nach dem Start schon die Plätze getauscht. Der Engländer nahm in der 22. Runde seinen ersten Service in Anspruch, zwei Runden später der Finne. Das führende Quartett sortierte sich wieder in der alten Reihenfolge, Alonso, Schumi, Massa, Räikkönen.


    Webbers dritter Ausfall
    In der neunten Runde hatte erstmals Schumacher die schnellste Runde des Rennens gesetzt - vorher Alonsos Domäne. In der vierzehnten Runde steuerte Mark Webber seinen Williams aus der Kurve geradewegs neben die Strecke, stieg aus. Offensichtlich ein technisches Problem, kein Fahrfehler des Australiers. Der 29-Jährige fiel bereits zum dritten Mal in dieser Saison aus.

    Massa steckt zu Gunsten Schumachers am Start zurück
    Das prognostizierte Start-Duell hatte sich Michael Schumacher nicht mit dem viel zu schnellen Renault Alonsos, sondern mit seinem von hinten heranschießenden Teamkollegen Massa geliefert. Der erste Ausfall hatte führ Vitantonio Liuzzi getroffen, gleich in der ersten Runde. Ralf Schumacher hatte ihn erwischt, weil ihn wiederum David Coulthard angetippt hatte. Resultat bei Liuzzi: Hängender Flügel, kaputter Reifen hinten rechts, Dreher, Ausstieg. Der Italiener parkte seinen havarierten Boliden mitten auf der Piste, sodass die erste Safety-Car-Phase nötig wurde. Coulthard kam auch nur bis zur vierten Runde, ehe der Vize-Weltmeister von 2001 seinem Red-Bull-Renner entstieg. In der 32. Runde fackelte Franck Montagnys Aguri Suzuki ab. Der Franzose war für Yuji Ide vom Tester zum Stammfahrer aufgestiegen.

    Ergebnisse GP von Europa, Rennen

    Platz Fahrer
    Team
    Zeit

    1
    M. Schumacher
    Ferrari
    1:35:58,765 Stunden

    2
    F. Alonso
    Renault
    + 3,751 Sekunden

    3
    F. Massa
    Ferrari
    + 4,447

    4
    K. Räikkönen
    McLaren-Mercedes
    + 4,879

    5
    R. Barrichello
    Honda Racing F1 Team
    + 1:12,586 Minuten

    6
    G. Fisichella
    Renault
    + 1:14,116

    7
    N. Rosberg
    Williams F1 Team
    + 1:14,565

    8
    J. Villeneuve
    BMW-Sauber F1 Team
    +1:29,364

    9
    J. Trulli
    Toyota
    + 1 Runde

    10
    N. Heidfeld
    BMW-Sauber F1 Team
    + 1 Runde

    11
    S. Speed
    Scuderia Toro Rosso
    + 1 Runde

    12
    T. Monteiro
    MF1 Racing
    + 1 Runde

    13
    C. Albers
    MF1 Racing
    + 1 Runde

    14
    J.P. Montoya
    McLaren-Mercedes
    Ausfall

    15
    R. Schumacher
    Toyota
    Ausfall

    16
    T. Sato
    Super Aguri
    Ausfall

    17
    F. Montagny
    Super Aguri
    Ausfall

    18
    J. Button
    Honda Racing F1 Team
    Ausfall

    19
    C. Klien
    Red Bull Racing
    Ausfall

    20
    M. Webber
    Williams F1 Team
    Ausfall

    21
    D. Coulthard
    Red Bull Racing
    Unfall

    22
    V. Liuzzi
    Scuderia Toro Rosso
    Unfall



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