Geschichten ausm Paulanergarten...

Untitled
Verfügbare Informationen zu "Geschichten ausm Paulanergarten..."

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Peter+Judith - Squall_F - Vampire
  • Forenurl: Klick
  • aus dem Unterforum: Tabletops
  • Antworten: 10
  • Forum gestartet am: Freitag 16.12.2005
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Geschichten ausm Paulanergarten...
  • Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 4 Monaten, 3 Tagen, 5 Stunden, 33 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Geschichten ausm Paulanergarten..."

    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Peter+Judith - 17.02.2009, 21:59

    Geschichten ausm Paulanergarten...
    Hallo zusammen!
    Wenn ich so drüber nachdenke, bin ich immernoch von meiner Geschichte begeistert (wohl das Beste was ich je geschrieben hab...). Und weils Euch ja auch anscheinend gefallen hat, werde ich mich nach der nächsten Prüfungsphase wieder an die Schreibmaschine setzen.
    So ich hab schon oft über Tyraniden geschrieben. Hat jemand einen weiteren Wunsch, wem Timos mutige Burschen vom 144. Veridian demnächst begegnen sollen? Im Mom tendiere ich zum Chaos. Also schreibt hier Eure Ideen rein, am besten mit nem Hintergrundgedanken. Z. B. Vernichtunsschlacht, nur Scharmützel, Mini-Kampagne, Missionsziele, also einfach nen groben umriss...



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Squall_F - 18.02.2009, 15:39


    Gegner sind mir wurscht, da wird alles geschlachtet, was des Weges kommt.

    Als Missionsart würde mir aber eine Art Minikampagne mit kleinen Armeen gefallen, also nach diesen "40K in 40 Minuten"-Regeln. Da hat man nur eine leicht gepanzerte 400-Punkte "Armee" und kann mehrere Missionen an einem Tag spielen. Außerdem kann man dabei näher auf die einzelnen Charaktere eingehen.



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Peter+Judith - 18.02.2009, 16:52


    ja das hört sich schon mal sehr gut an. haste die regeln irgendwo anner hand?



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Vampire - 18.02.2009, 17:41


    jo ich wäre auch mal für ne mini kampagne, hört sich lustig an



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Squall_F - 18.02.2009, 23:35


    Da müssen wir mal bei Mike ins alte Regelbuch gucken, da stehn die drin.



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Peter+Judith - 27.02.2009, 16:06


    @ Qualle_F: hör mal Junge. Ich denke gerade so über dein Regiment nach. Welche Doktrinen hat das eigentlich? Welche bevorzugeten Waffen? und wie sieht das System aus? Kulturelle Hintergründe? usw...

    Dann könnte man daraus echt was entwickeln...



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Squall_F - 27.02.2009, 16:59


    Hmmm, schwierige Frage.

    Mit den Doktrinen ist das so eine Sache, die werden wohl im neuen Codex wegfallen und durch Truppoptionen ersetzt.
    Im Moment sind fest dabei:

    Chameolin (Also Tarnfarben, grau und schwarz wie inner Stadt)
    Grenadiere
    Eiserne Disziplin

    Dazu kommt meist noch leichte Infanterie, damit die Jungs flexibel bleiben.

    Als bevorzugte Waffe würde ich Granatwerfer und Raketenwerfer nennen, damit sind die normalen Trupps ausgerüstet.

    Zum Hintergrund des Regiments gibt es momentan nicht mehr als das, was unter Stories verlinkt ist. Einen speziellen kulturellen Hintergrund gibts nicht, das engt mMn auch zu sehr ein. Ich will mir da ein paar Freiheiten lassen, auch in Bezug auf den neuen Codex.



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Peter+Judith - 06.04.2009, 17:32


    Auch wenn ich zurzeit fleißig am Schreiben bin und hoffe bis zur nächsten Lernphase schön was rausgeballert zu haben möchte ich allen die Lust haben weiter ins Warhammeruniversum einzutauchen folgenden Link empfehlen. Ist zwar nicht das Beschte wo gibt, aber richtig guter Stoff:

    http://www.tabletopwelt.de/forum/showthread.php?t=104144



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Squall_F - 06.05.2009, 12:37


    Die Geschichte von Utica ist durchaus gut. Ein dickes Minus gibts aber für seine Rechtschreibung, die hemmt den Lesefluss doch sehr. Der Junge braucht unbedingt nen guten Lektor.



    Re: Geschichten ausm Paulanergarten...

    Peter+Judith - 25.11.2009, 12:01


    Also ich hab ne neue Geschichte verfasst. Der Titel lautet "Wege des Chaos". Hier geht es um einen Khornekult, lasst euch überraschen.

    Die Wege des Chaos

    Erster Weg

    KLONG. Ronson schlug die Tür seines Spindes zu. Endlich Feierabend! Die Zwölfstunden-schicht war hart gewesen und er fühlte sich jetzt richtig ausgelaugt. Ein gutes Gefühl seinen Dienst erledigt zu haben. Er schwang seinen Seesack auf den Rücken und machte sich auf den Heimweg. Bis zum Nordausgang würde ihn ein ordentlicher Fußmarsch durch das ganze Ma-nufakturum erwarten. Doch das störte Mihkel Ronson nicht. Der Anfang und das Ende einer Schicht war immer der schönste Teil der Arbeit. Er ließ sich Zeit für den Heimweg. Jeder hatte noch oder wieder gute Laune und war zu Scherzen aufgelegt. Als erstes durchquerte er Halle CX117. An den Stanzen sah er die vertrauten und schon staubigen Gesichter seiner Kol-legen. „Na Mikh, haste dir den Arsch schon gepudert, was?“, tönte eine Stimme. Lächelnd entgegnete er nur: „Wenn ich deine Frau hätte, dann würde ich mir das Waschen auch spa-ren…“. Doch anstatt Verärgerung huschte nur ein deftiges Grinsen über die Zähne des ande-ren Arbeiters, das schlechte gelben Zähne offenbarte. Ja, der Ton war rau in den Fabriken. Aber warum auch nicht? Zu harter Arbeit gehört eben auch ein derber Humor, fand Ronson. So ging er von Halle zu Halle, wich geschickt Abgaswolken und vorbeidonnernden Ameisen aus. Als er aus dem Manufakturumskomplex trat konnte man schon seinen Habitatblock aus-machen. Pazelle CV97. Stolze 60m² groß bot sie ihm und seiner kleinen dreiköpfigen Familie ein bescheidenes aber eigenes Heim. Beim Gedanken an das Abendbrot und seine liebe Toch-ter beschleunigte er seinen Gang und nahm die leicht säuerliche und verrußte Luft seines Heimatplaneten gar nicht wahr. Doch als er den Flur seines Habitats betrat hatte er plötzlich ein flaues Gefühl in seinem Magen. Was konnte das sein? Hatte er zu viele giftige Gase ein-geatmet? Nein, es war eher etwas anderes. Eine unstete Beunruhigung. Das unbestimmte Kribbeln seiner Finger ließ ihn gar nicht mehr los. Fast um dem diesem Gefühl zu entkommen beschleunigte er nochmals seinen Schritt. Warum stand seine Wohnungstür offen? Der Puls hämmerte hart in seinem Hals. Was ging da vor sich? Ungestüm stampfte er in den Wohn-raum. Blutlachen bedeckten den Boden und hässliche rote Spritzer dekorierten verstörend die weißen Wände. Dort auf dem Boden was war da? Fast widerwillig und voller Angst was er dort finden würde ging er Schritt für Schritt darauf zu. Auf dem Boden lag – nein! Nein!! NEIN!!! – seine Tochter. Tränen flossen über die Wangen des kräftigen Arbeiters als der hässliche Anblick ihm den Atem stahl. Seine Kleine Mersadie war offensichtlich mit einem Messer getötet worden, da das Blut aus vielen Wunden gequollen war. Auch die kleinen Hän-de waren schwer verletzt. Sie hatte gekämpft. Gekämpft und ihren Angreifer abwehren wol-len. Keine Chance. Wut. Heiße Wut löste heftig das Gefühl der Trauer ab. Wo war seine Frau? Mikh sprang auf und stürmte in den Schlafraum. Ein Mann hockte auf seiner Frau stach immer wieder mit dem Messer auf sie ein. Dass sie schon längst keine Lebenszeichen mehr äußerte, schien der Angreifer nicht zu bemerken. Aufgeschreckt durch den hereinstürmenden Familienvater nahm der unbekannte Mörder Kampfstellung ein. Ronson brauchte einen Mo-ment um sich der Lage bewusst zu werden. Die Arme seines Gegenübers waren bis über die Ellenbogen tiefrot gefärbt und stetige Tropfen fielen auf die kalten weißen Fliesen. Doch auch das Gesicht wies unzählige rote Sprenkel auf, und zeugten von der Wildheit mit der er vorge-gangen war. Die psychotischen Augen erkannten diesen Moment der Überraschung und der Wahnsinnige stürzte sich auf Mikh Ronson. Die Arbeit in der Fabrik hatte ihn kräftig werden lassen, doch hatte er keinerlei Erfahrung im Kampf. Er musste also über die Kraft kommen. Das Messer schnellte auf ihn zu und der Arbeiter musste tief abtauchen um dem Stich auszu-weichen. Knapp. Aber erfolgreich. Doch flink drehte sich das Messer in der Hand des Angrei-fers und beim Rückschwung bohrte es sich in Mikhs linke Schulter. Mikh schrie auf und be-grub beim Fallen den Fremden unter sich. So plötzlich und glücklich befand er sich auf dem Fremden und ließ eine Faust nach der anderen auf seinen Feind donnern. Langsam wurden die Reaktionen schwächer und die verzweifelten Tritte und Kratzer ließen nach. Mikh Ronson war außer sich vor Wut und schrie seinen Schmerz heraus. „Wieso hast du das getan? Sag mir wieso!!“ Doch er bekam keine Antwort. Nach weiteren Schlägen brüllte er erneut: „Wa-rum, ich will wissen warum!“. Der Wahnsinnige lächelte und flüsterte nur noch „Blut für den Rachegott…“, worauf Mikh vollends die Beherrschung verlor und mit einem hässlichen Kra-chen das Genick seines Gegners brach.

    Völlig erschöpft glitt Fabrikarbeiter Ronson an der Wand herunter. Was war hier nur gesche-hen? Vor wenigen Stunden war er noch ein glücklicher Mann gewesen. Er hatte nachdem er auch den Tod seiner Frau festgestellt hatte in trauriger und zerreißender Wut die komplette Wohnung auseinander genommen und alle Besitztümer zertrümmert. Wie wertlos sie ihm auf einmal erschienen. Doch erst jetzt fiel ihm der mit Blut geschriebene Schriftzug an der Decke über dem Leichnam seiner Frau auf. Eiskalt lief es ihm den Rücken herunter als er die Worte las: „Ira est Momentum.“ Kein Einzeltäter. Auf vielen Warnaushängen in der Fabrik war vor einem abergläubischen Kult der Ira gewarnt worden. Er wusste, dass der Ordnungsdienst sei-ner Stadt einfach den getöteten Fremden zum Mörder erklären würde und sich kaum für Hin-termänner interessieren würde. Nein, er musste das hier selbst in die Hand nehmen wenn er Vergeltung für den Tod seiner Familie wollte. Er würde die Schuldigen ausmachen, sie zur Rede stellen und den Behörden übergeben.

    Wochen später. Mikh stand mit einem Ritusmesser vor einer fremden Parzellentür. Als ein dicker Mann die Tür öffnete huschte ein Lächeln über Mikhs Gesicht und er flüsterte nur ein Wort: „Endlich.“

    Der Weg bis hier war beschwerlich gewesen. Den Kult hatte er noch ziemlich problemlos ausfindig machen können. Er hatte dem Großmeister des Ira-Kultes aufgelauert und zu Ant-worten genötigt. Doch der hatte gesagt eines seiner Mitglieder sei verrückt geworden und hätte dem Psychopathen den Mord befohlen. Er könne dafür nichts. Aus ihm heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen hatte Mikh dem Meister geglaubt und die Adresse des Auftragge-bers gefordert. Doch bevor er diese bekam musste er erst in den Kult eingeführt werden. Na-türlich war er widerwillig gewesen, schließlich glaubte er ja an den heiligen Imperator. Das sei ja auch richtig, versicherte der Meister ihm. Aber es handele sich ja auch nicht um einen religiösen Kult, sondern viel mehr um eine Bürgerwehr die das Ziel der Selbstjustiz habe. Geblendet durch den Hass und die Wut auf den Hintermann der den Tod seiner Familie ange-ordnet hatte, machte Mikh mit. Nach und nach lernte er die Parole „Ira est Momentum“ zu schätzen und erkannte die Überlegenheit dieser Philosophie. Auge um Auge, Blut um Blut. In den paar Wochen war er einige Male mit seinen neuen Brüdern auf Mission unterwegs gewe-sen um zu rächen wo die Justiz versagt hatte. Rache ist der Weg, Rache ist der Grund! wurde mehr und mehr zu seiner Lebensmaxime. Endlich hatte der Meister ihn als vollwertiges Mit-glied akzeptiert und nach dem blutigen Initiationsritus, das seine Härte unter Beweis stellen sollte, bekam Mikh Ronson seinen ersten eigenen Auftrag. Seinen Fall.

    Der Fremde starrte irritiert auf das Messer in Mikhs Hand. „Was wollen Sie denn?“, stammel-te er unbeholfen. „Ira“, sagte Mikh Ronson kühl. Dann loderte die Wut heiß in ihm auf und er stürmte in die Wohnung; stach und schlug mit dem Messer immer und immer wieder zu. Er war schon längst blind und besinnungslos und sich seiner Taten kaum mehr bewusst. Als er wieder zu sich kam hatte er mit dem Blut seiner Opfer die Parole an die Wand geschrieben. Seiner Opfer? Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass drei Leichen in dem kleinen Raum lagen. Eine war die eines Kindes. Gestorben durch seine Hand. Einen Moment lang war er von sich selbst entsetzt. Doch dann besann er sich und wusste, dass er auf dem richtigen Weg war denn nur wenn die Rache größer war als die Tat war sie wirklich vergolten.

    In seinem Versteck tötete der Großmeister gerade ein schwaches Mitglied seiner Loge, dessen Platz von Kultist Mikh Ronson eingenommen wurde. Beim Gedanken an das neue Mitglied sagte der Meister lächelnd zu sich selbst: „Das war schon fast zu einfach.“

    Im Original sind die Aussprüche kursiv, aber das ist mir hier echt zu aufwändig...



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Untitled

    Fussball am 12.03.06??? - gepostet von Milhouse am Dienstag 07.03.2006
    Abenteuer - gepostet von Squall_F am Dienstag 28.10.2008
    Mortheim Kartenkampagne - gepostet von Squall_F am Mittwoch 13.02.2008
    fussi 24.09. ?? - gepostet von fanatic am Samstag 23.09.2006
    Warhammer 40k Kampagne - gepostet von Squall_F am Montag 18.12.2006
    Fussi sonntag? - gepostet von Squall_F am Freitag 18.05.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Geschichten ausm Paulanergarten..."

    Ahoi ^^ - gepostet von Rukku am Samstag 27.05.2006
    Raphsodie in Blau - gepostet von martina am Sonntag 25.06.2006
    Zu diesem Forum! - gepostet von Anonymous am Donnerstag 13.07.2006
    Die Zahlenkäte - gepostet von ballfun am Dienstag 01.08.2006
    devcon-one - gepostet von schlosswacht am Montag 28.08.2006