Gesinnungswandel

Randolf's Spielplatz
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  • Forum: Randolf's Spielplatz
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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Gesinnungswandel"

    Re: Gesinnungswandel

    Odhinson - 08.05.2006, 14:55

    Gesinnungswandel
    Also das mit der neulichen Wieder sehr gut Gesinnung von Juno hat ja sehr schnell geklappt.

    Ich glaube wir können uns ein wenig selbst loben (auch wenns stinkt) :D



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 08.05.2006, 15:20


    das wird daran liegen, das wir alle wie sie guppies in den Tempel gerannt sind...also wenn ich gott wäre, muss ich sagen das würde mir ebenfalls gefallen... 8)



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 09.05.2006, 20:55


    *mir selber auf die schulter klopf* Bin gestern 6mal in dem tempel gewesen, ohne auch nur einen arena kampf auszulassen.



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 09.05.2006, 21:18


    Krasse Leistung!!!!!!






    8)



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 12.05.2006, 11:28


    na, wenn man eh die ganze nacht wach ist...



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 12.05.2006, 13:01


    dann tu mir bitte einen gefallen...vergiss nicht dein blut zu trinken...nicht das du uns wegstirbst



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 12.05.2006, 15:58


    *dir wegsterb* :wink:

    jetzt mal ernst, können untote sterben?



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 12.05.2006, 16:32


    logisch, wenn ich dir den kopf abschneide und in Knoblauch-silber-essence einlege, dein Herz mit nem pflock dorchbohre, bei sowas schon...



    Re: Gesinnungswandel

    Bombastic - 12.05.2006, 16:47


    .... wäre logisch ^^



    Re: Gesinnungswandel

    Cherek - 12.05.2006, 16:55


    Vergiss nich das alles ins sonnenlicht zzu stellen *g*



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 12.05.2006, 18:42


    ich hab das mal vorrausgesetzt, und natürlich eingeramht in einem kruzifix...



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 12.05.2006, 20:18


    Ihr seid gemein



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 12.05.2006, 21:10


    gewiss



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 15.05.2006, 12:04


    warum üerrascht mich das nicht?



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 15.05.2006, 13:41


    weilo es logisch ist...? :mrgreen:



    Re: Gesinnungswandel

    Cherek - 15.05.2006, 16:37


    weil du uns schon ne weile kennst...



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 15.05.2006, 17:36


    weil ich euch so kenne und so schätze, schätz ich mal



    Re: Gesinnungswandel

    drakonia - 15.05.2006, 17:44


    was steht eigentlich in deiner Signatur?



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 15.05.2006, 17:56


    schätzt du oder weisst du?



    Re: Gesinnungswandel

    l0c0 - 15.05.2006, 18:51


    drakonia hat folgendes geschrieben: was steht eigentlich in deiner Signatur?

    ??? duerstet nach deinem Blut



    Re: Gesinnungswandel

    drakonia - 15.05.2006, 19:00


    eben....wer duerstet nach meinem Blut??? :D



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 15.05.2006, 19:21


    soll ich das ziel ausschalten?.... :twisted:



    Re: Gesinnungswandel

    Anonymous - 15.05.2006, 19:25


    ich glaube getorash sucht ein paar spender.



    Re: Gesinnungswandel

    Cherek - 15.05.2006, 19:27


    da war der logout schneller als ich...



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 15.05.2006, 19:29


    macht ja nix, du hast es ja noch gebacken bekommen...



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 15.05.2006, 20:37


    Da steht Abhorash duerstet nach deinem Blut.

    ich musste duerstet schreiben, weil es bei dieser Schrift kein ü gibt.

    und noch was unwissenswertes über Abhorash (muss aber etwas aushohlen):

    Die Geschichte der gefürchtete Vampire beginnt viele tausend Jahre vor der Herrschaft Imperator Karl Franz’ über das Imperium, Jahrtausende vor der Geburt Sigmars und der Gründung des Imperiums. Sie beginnt im uralten Reich Nehekhara, das heute nur noch eine heiße, sandige Wüste ist, die bei den Menschen als Land der Toten bekannt ist, in der Sprache der Elfen Tar Uritharhain heißt und von den Zwergen Grimaz-Ankor genannt wird.

    Nagash
    Die mächtigste Stadt Nehekharas war Khemri, über die der Priesterkönig Nagash herrschte. Der Zauberer war an die Macht gelangt, nachdem er seinen Bruder, der bis dahin regiert hatte, auf abscheuliche Weise ermordet hatte. Nagash war auch der erste, der die finstere Lehre der Nekromantie anwandte. Er benutzte sein Wissen, um eine Armee untoter Krieger auszuheben und die Macht über Khemri an sich zu reißen. Trotzdem war es Nagash mit seiner Magie noch nicht gelungen, wahre Unsterblichkeit zu erreichen, denn sein Körper alterte weiter und welkte mit dem Laufe der Jahre dahin.

    Um die dunklen Energien zu sammeln, die er für seine Zauber benötigte, liess der Priesterkönig eine gewaltige schwarze Pyramide errichten, die selbst die mächtigsten existierenden Grabmäler der anderen Herrscher Nehekharas in den Schatten stellte.

    Die anderen Priesterkönige von Nehekhara fürchteten Nagash. Sie begannen ob seiner Langlebigkeit Vermutungen anzustellen und wussten bald, dass er zu mächtig geworden war und ohne Zweifel nicht mehr lange warten würde, um sie seinem Willen zu unterwerfen. Prinz Lahmizzar von Lahmia berief daher eine geheime Versammlung der anderen Adligen ein und die Priesterkönige beschlossen, ihre Kräfte gegen Nagash zu vereinen.

    Nagash zog sich in das vollendete Monument seiner Größe zurück und Prinz Lahmizzar befahl den Truppen, die Pyramide zu umzingeln und abzuwarten, da Nagash sich irgendwann ergeben musste, spätestens wenn ihm und seinen Truppen Nahrung und Wasser ausgingen. Der abtrünnige Priesterkönig aber hatte andere Pläne. Die Schwarze Pyramide war im Herzen der Nekropole der großen Stadt Khemri errichtet worden, und des nachts benutzte Nagash seine nekromantischen Kräfte, um eine gewaltige Skelettlegion zu erwecken. Soldaten, Diener und Könige, die vor Jahrhunderten zu Grabe getragen worden waren, erhoben sich aus ihren Grüften und zogen gegen ihre Nachkommen in den Kampf. Nagash führte seine untoten Truppen und die Herzen der Krieger Lahmias erstarrten vor Furcht, als sie den Priesterkönig an der Spitze seiner Armee auf einem Knochenstreitwagen heranrasen sahen.

    Viele mutige Kämpfer starben in jener Nacht bei dem überraschenden Angriff der Toten, doch so sehr waren die Bewohner Khemris von der untoten Horde entsetzt, dass sie sich mit den Priesterkönigen verbündeten und sich gegen Nagash erhoben. In der folgenden Schlacht wurde Lahmizzar von Nagash erschlagen, aber sein Sohn kämpfte erbittert weiter, um den Tod seines Vaters zu rächen, und schließlich fiel der Nekromant unter den wütenden Hieben des jungen Prinzen. Im gleichen Moment, in dem Nagashs Körper zu Boden stürzte, fiel auch seine Untotenhorde in sich zusammen.

    Die siegreichen Menschen plünderten die Pyramide und vernichteten alle unheiligen Artefakte und Werke, um die Welt für immer von den finsteren Kreationen Nagashs zu befreien. Neferata, Lahmizzars Tochter und neue Königin Lahmias, führte die Truppen bei der Säuberung der Schwarzen Pyramide an und stieß dabei auf eines der Neun Bücher des Nagash, in denen der Priesterkönig sein gesamtes nekromantisches Wissen niedergeschrieben hatte und die heute in der ganzen Welt bekannt und berüchtigt sind.

    Das verfluchte Buch rief nach ihr und flehte sie an, es aus den reinigenden Flammen zu retten. Die Königin nahm das Buch mit ehrbaren Absichten; sie wollte sein Wissen benutzen, um das Böse zu bekämpfen, das Nagash auf die Welt losgelassen hatte. Doch das Buch war durch und durch von dunklen Energien durchdrungen und wirkte seine finstere Magie. Schon bald war Neferata fasziniert von den makaberen Experimenten, die Nagash an seinen Sklaven durchgeführt hatte und die auf den Seiten beschrieben waren, und schon bald erprobte sie selbst einige der einfacheren Theorien des Nekromanten. Zuerst war es lediglich unschuldige Faszination, schon bald aber war Neferata besessen von Nagashs Suche nach Unsterblichkeit.


    Neferatas Stolz sollte ihr zum Verhängnis werden, denn sie glaubte dort triumphieren zu können, wo Nagash gescheitert war. Sie vollzog seine unmenschlichen Rituale und schuf ein Elixier, das schwarz wie die Nacht war und wie der Staub alter Gräber roch. Zu ihren Ahnen betend, füllte sie einen Kelch mit dem Gebräu und trank davon. Für einen Augenblick geschah nichts, dann aber überkamen die Königin unbeschreibliche Schmerzen und jede Faser ihres Körpers brannte in Agonie. Schon wenige Momente später verwandelten sich die folternden Schmerzen zu reiner Ekstase, ihre Sinne wurden von einer Flut völlig neuer Eindrücke überflutet und ihr Körper zitterte erregt unter dem Ansturm übernatürlicher Energien. Neferata fühlte, wie ihr Herz aufhörte, zu schlagen, doch trotzdem lebte und atmete sie weiterhin.

    Urplötzlich fühlte sie, wie ihre Seele in eine ander Welt gesogen wurde, in das Reich des Untods. Eine völlig neue Existenzebene tat sich vor ihr auf, als sich ihr Geist mit den wundervollen Abbildern der Geister der Toten füllte. Ihre anfängliche heitere Begeisterung machte aber schnell großer Furcht Platz, als Neferata realisierte, wie verletzlich ihre eigene schwache, schutzlose Seele war, als die Geister sie umkreisten, angezogen von der Wärme der Lebenden.

    Die Wesenheiten suchten nach der Essenz, die sie vor ihrem Tod selbst besaßen, und zerrten mit körperlosen Klauen an der ungeschützen Seele der Königin. Neferata versuchte, die Geister Kraft ihres Willens zurückzudrängen, aber lange dauerte es nicht, bis ihre Verteidigung unter dem Ansturm zusammenbrach. Als die Königin aus ihrer Bewusstlosigkeit erwachte, fand sie sich in der Kammer wieder, in der sie das Elixier getrunken hatte, in sich aber konnte sie die Gegenwart eines boshaften Wesens fühlen, das durstig und voller Schmerz war und nach warmen, lebenden Blut verlangte, um seine Leiden zu lindern.

    Viele Jahre lang schaffte es die junge Königin, ihr Geheimnis vor ihrem Hofstaat zu verbergen, indem sie ihre nächtlichen Beutezüge auf Sklaven, Bedienstete und andere Opfer beschränkte, die niemand vermisste, wenn sie verschwanden. Bald aber wurde ihr Blutdurst so groß, dass sie ihn nicht mehr so leicht vertuschen konnte. Dann begann sie, Verehrer in ihre Gemächer zu locken, um mit ihrem heißen Blut ihrer gepeinigten Seele Erleichterung zu verschaffen.

    Während die Adligen Lahmias älter wurden, begannen sie Fragen über das unnatürliche jugendliche Äußere ihrer Königin zu stellen. Neferata erkannte, dass sie allein zu verletzlich war, und gab ihre dunkle Gabe mittels des Elixiers an andere weiter. Unter den ersten Edlen Lahmias, die sie zu Untoten machte, waren ihr Bruder Ushoran und ihr Hohepriester Wsoran. Zusammen herrschten sie über das gemeine Volk, sich für Götter haltend. Und das waren sie für die Menschen Lahmias auch, unsterbliche Gebieter, die bis in alle Ewigkeit über sie herrschen würden. Langsam verblasste die alte Religion und wurde von der Anbetung der Lebenden Vorfahren ersetzt, der Verehrung der Ewigen Königin und ihres Unsterblichen Hofstaats.

    Während die Jahre verstrichen, fanden die Vampiraristokraten mehr und mehr über ihr Dasein heraus. Die Strahlen der Sonne schmerzten sie und konnten sie sogar verletzen. Der Sand der Wüste gehorchte ihrem Wort und konnte zu wirbelnden Staubvorhängen geformt werden, die die Vampire tagsüber vor der Sonne schützten. Sie besaßen die Stärke von einem Dutzend Männern und weder Klinge noch Krankheit oder Unfall konnten sie langfristig verletzen. Auch ihre Körper begannen sich zu verändern. Den Adligen wuchsen spitze Zähne, die ihnen halfen, ihren Opfern den Lebenssaft auszusaugen, und bald fanden sie heraus, das sie ihre Gabe mit ihrem Blut an Sterbliche weitergeben konnten - die Erschaffung niederer Vampire, die fortan der Blutkuss genannt wurde.

    Schon bald erschuf sich jeder Vampir ein Gefolge aus Wesen seiner Art, und der Tempel von Lahmia wurde zu einer Zuflucht für diese Kreaturen der Finsternis. Gemeinsam wachten die Vampire darüber, dass die Einwohner Lahmias sie verehrten, damit sie sich an den unglücklichen Sterblichen laben konnten.

    und jetzt geht erst richtig los:

    Abhorash
    In einer finsteren Nacht wurde die Königin, die in den Straßen ihrer Stadt auf der Jagd war, von einem der früheren Leibwächter des Königs, der auf den Namen Abhorash hörte, beim Stillen ihres Durstes entdeckt. Der Soldat floh vor der grässlichen Kreatur, die blutbesudelt und mit zum Töten bereiten Klauen und Reißzähen vor ihm stand, ohne in ihr seine Gebieterin zu erkennen. Am folgenden Abend rief die Königin den Soldaten zu sich in ihren Tempel und bot ihm ihren Kelch dar. Als loyaler Untertan leerte er den Kelch, ohne Fragen zu stellen, und besiegelte so sein Schicksal, denn die rote Flüssigkeit war nichts anderes als das Blut Neferatas.

    Abhorash war entsetzt, als er Neferatas Täuschung erkannte, konnte aber nichts gegen den unmenschlichen Durst tun, der ihn übermannte. Viele Tage kämpfte er gegen die Gier nach warmem Blut an, aber in einer finsteren Nacht konnte er sich dem Drängen seines Körpers nicht länger widersetzen und fiel wie ein Schlächter über seine Landsleute her.

    Erkennend, das er sich seinem Schicksal nicht widersetzen konnte, hatte Abhorash keine andere Wahl, als sich Neferatas grausamen Hofstaat anzuschließen. Die Ewige Königin machte den Krieger zum Oberbefehlshaber ihrer Armee, doch Abhorash blieb seinem Volk weiterhin treu und verhängte eine Reihe von Gesetzen, denen die anderen Vampire Lahmias sich unterwerfen sollten. So sollten sie ihre Existenz verheimlichen und ihren Durst nur an denen stillen, die den Tod verdienen. Abhorash folgte diesen Gesetzen, die seinen eigenen Ehrencodex widerspiegelten, aber die anderen Vampire glaubten, dass sie über seinen Gesetzen ständen und führten ihr ausschweifendes Leben fort. Da die Menschen Lahmias zu sehr von Entsetzen in Bann gehalten wurden, um sich gegen ihre untoten Herren zu erheben, gab es scheinbar nichts, was das Schreckensregime der Vampire beenden konnte.

    Viele Jahrzehnte lang herrschten die Vampire auf diese Weise über Lahmia, bis sich die Gerüchte zu häufen begannen, dass Nagash wiederauferstanden sei und über die Erde Nehekharas wandle. Die anderen Priesterkönige beriefen erneut eine Versammlung ein, um der tot geglaubten Bedrohung zu begegnen, aber die untoten Adligen Lahmias begrüßten die Rückkehr des Nekromanten. Sie verbündeten sich insgeheim mit Nagash, zogen damit aber den Zorn der anderen Priesterkönige auf sich, als diese von der Allianz erfuhren.

    Alcazzidars Angriff auf Lahmia
    König Alcadizaar vereinte die Priesterkönige unter seinem Banner und brachte die ihrem Los ergebenen Bewohner Lahmias dazu, sich gegen ihre Herrscher zu erheben, um schließlich an der Spitze einer gewaltigen Armee die Stadt selbst und schließlich das Tempelheiligtum der Vampire anzugreifen.

    Abhorash leitete die Verteidigung des Tempels, und keiner konnte sich dem untoten Helden entgegenstellen. Schon zu Lebzeiten war er der mächtigste Krieger Lahmias gewesen, und im Untod war er unaufhaltsam geworden. Wie ein roter Wasserfall strömte das Blut seiner erschlagenen Feinde die hohen Stufen des Tempels hinab, während ihre zerfetzten Körper am Fuß der Treppe einen Leichenberg bildeten. Abhorash liess seiner Wut freien Lauf und stillte seinen Durst ungezügelt an den Angreifern, was seine vampirischen Kräfte nur noch größer werden liess. Auf Wsorans Beschwörungen hin erhoben sich die Gefallenen erneut als untote Sklaven, die dem Willen des Hohepriesters folgten und ihre noch lebenden Freunde und Kameraden anfielen.

    Viele Legenden behaupten, dass Nagash seine mächtigen Kräfte einsetzte, um seinen Alliierten zu helfen, und in den Mythen wird davon berichtet, dass ein gewaltiger Sturm über Abhorash aufgezogen sei und Blitze um den Vampir herum eingeschlugen, diejenigen zu Boden streckend, die sich dem untoten Krieger in den Weg stellten. Mit jedem Schlag seiner Klinge fällte Abhorash einen Angreifer, und weder die stärkste Rüstung noch die beste Parade stellten einen Schutz vor seinen Attacken dar. Die Krieger Khemris brachten gewaltige Kriegsmaschinen zum Einsatz, doch obwohl er von Steinbrocken getroffen, von alchimistischem Feuer verbrannt und von Speeren durchbohrt wurde, war Abhorash scheinbar durch nichts zu zerstören. Die Hohepriester Zandirs beschworen uralte Magien, um den untoten Krieger zu Fall zu bringen, aber der Vampir kämpfte ungebrochen weiter.

    Sieben Tage und sieben Nächte fochten Abhorash und die untoten Verteidiger gegen die in Bronze gekleidete Armee der Priesterkönige, rastlos den Tempel verteidigend, während der Vampir auf einem albtraumhaften Ross blutrünstige Gegenangriffe durchführte. Doch trotz all seiner Wildheit und seinem Kampfgeschick, und obwohl tausende Angreifer starben, gelang es Abhorash nicht, die Krieger Nehekharas davon abzuhalten, die Gemächer seiner Königin zu stürmen.

    Der Tempel des Blutes ging in Flammen auf und viele Vampire kamen in den Feuern um. Diejenigen, die entkommen konnten, wurden von den Siegern erbarmungslos gejagt und zur Strecke gebracht. Nur die stärksten und ältesten Vampire schafften es, zu entkommen, darunter Neferata, Abhorash, Ushoran und Wsoran.

    Nagashs Widerkehr
    Abhorash war von Trauer überwältigt und schwor der ganzen Menschheit Rache für das, was Alcadizaars Schergen getan hatten. Das einst stolze Königreich Lahmia, dass von Oasen und Wüstengärten bedeckt war, hatte sich nun in einen öden, verwüsteten Landstrich verwandelt, wo sich kein Leben mehr regte. Doch bis zum heutigen Tag finden die Toten in den Grüften und Gräbern Lahmias keine Ruhe, denn noch immer wirken die mächtigen Zauber, die während jener titanischen Schlacht vor unzähligen Jahrhunderten beschworen wurden.

    Der einstige Oberbefehlshaber der Armee Lahmias zog mit vier Gefährten nordwärts, jeden niederstreckend, der sich ihm in den Weg stellte. Die fünf Vampire stillten ihren Blutdurst ungezügelt wie wilde Bestien, nachdem sie jahrzehntelang gemäß ihren selbstverhängten Gesetzen gefastet hatten. Bis zum heutigen Tag erzählen die Orkschamanen in den Südlanden die Geschichte von den Kehlenfetzern, die fünf ganze Orkstämme auf ihrer Reise ausrotteten. Auch die Aufzeichnungen der Zwerge sprechen voll Groll und Furcht von Abhorash und seinem blutigen Pfad, denn nur zu oft schickten sie Boten oder Güter zu isolierten Bergfesten oder Minen, um alle Klanbrüder und -schwestern dort durch die Hand des gnadenlosen Untoten hingemetzelt zu finden.

    Die anderen Vampire suchten bei Nagash Zuflucht, der seine einstigen Feinde und jetzigen Verbündeten nur zu bereitwillig aufnahm und sie als Generäle an die Spitze seiner untoten Legionen setzte. Der Große Nekromant war wahrhaft mächtig geworden, und die Vampire Lahmias stellten seine tödlichsten Krieger dar. Sie lernten viel über die Geheimnisse der Nekromantie von ihrem Erschaffer und waren schon bald in der Lage, mühelos die Toten aus ihren Gräbern zu erwecken.

    Nagash hatte Jahrzehnte damit verbracht, seine Kräfte zu sammeln und eine Armee der Untoten aufzustellen, wie sie nie zuvor und niemals wieder über das Antlitz der Warhammer Welt marschierte. Während die Priesterkönige den Gerüchten von seiner Rückkehr noch immer keinen Glauben schenkten, hatte er die Nekropolen geplündert und die darin bestatteten Toten seinen Legionen hinzugefügt, um schließlich mit einer gewaltigen Horde nach Süden zu marschieren. Nagash hatte geschworen, fürchterliche Rache an den Priesterkönigen zu üben, die seine Pläne durchkreuzt und ihn vertrieben hatten, und nichts konnte ihn davon abhalten.

    So brach eine gewaltige Armee aus skelettierten Kriegern und Streitwagen über das Wüstenreich herein, aber die mutigen Bewohner Nehekharas gaben sich nicht so leicht geschlagen. Der Sieg über Lahmia hatte ihnen gezeigt, das die Untoten vernichtet werden konnten und ihre Armeen waren kampfbereit. Unter der Führung Alcadizaars kämpften sie unerschrocken und trieben Nagash wieder und wieder zurück.

    Während sich der Große Nekromant immer weiter nach Norden zurückziehen musste, wuchs die Unzufriedenheit unter seinen Generälen, als sich die Vampire gegenseitig für die erlittenen Niederlagen verantwortlich machten. Ushoran forderte die anderen Vampire auf, sich gegen Nagash zu erheben und die verbliebenen Reste seiner Streitmächte zu retten. Neferata hingegen vertrat die Meinung, dass die Allianz mit Nagash unverzichtbar war, um ihr Königreich zurückzuerlangen und ein neues Lahmia zu gründen. Wsoran sprach sich gegen beide Standpunkte aus und wollte zusammen mit ihrem finsteren Meister in seine Festung in den Bergen fliehen, um dann mittels ihrer dunklen Magie die Herrschaft über die Welt der Lebenden an sich zu reißen.

    Nagash wahr sich der Rivalität zwischen seinen Generälen zwar bewusst, ignorierte sie aber und konzentrierte sich stattdessen darauf, Nehekhara von einer schrecklichen Seuche heimsuchen zu lassen. Die Opfer der Seuche erweckte er zu neuem Leben und schuf sich so eine neue Armee, aber als er bereit war, seinen alten Widersachern erneut gegenüberzutreten und nur noch wenige Stunden den Großen Nekromanten von seinem Triumph trennten, weiteten sich die Meinungsverschiedenheiten der Vampire zu offenen Konflikten aus.

    Nagashs Niederlage und der Ursprung der Blutdrachen
    Die sechs Vampirältesten, die den Feuertod Lahmias überlebt hatten und in Nagashs Dienste getreten waren, kämpften gegeneinander, doch so verbissen sie auch fochten, keiner war dem anderen überlegen. Die ganze Nacht tobte der Kampf, und als die Morgendämmerung anbrach, stoben die Vampire auseinander und flohen, von Angst erfüllt, dass die Diener ihrer Feinde sie im Schlaf heimsuchen und vernichten würden. Und so verstreuten sich die Vampire über die Warhammer Welt. Es besteht kein Zweifel, das sich ihnen nichts hätte widersetzen können, wenn sie vereint geblieben wären, doch ihre Arroganz und Eitelkeit hatte sie für alle Ewigkeit zu erbitterten Feinden werden lassen. Seitdem strebte jeder Vampirälteste nach mehr und mehr Macht und erschuf im Laufe der Zeit unzählige untote Nachkommen, die schließlich als Vampirklans berüchtigt wurden.

    Neferata zog das Weltrandgebirge entlang nordwärts und heute regiert die Ewige Königin und ihr Unsterblicher Hofstaat über die als Silberspitze bekannte Festung. Hier haben die Traditionen Lahmias die Zeit überdauert und eine Armee untoter Krieger steht bereit, um ihre Gebieterin zu beschützen. Neferatas Töchter sind in der gesamten Alten Welt als Gespielinnen von Fürsten und Baronen, Gefährtinnen und Ratgeber reicher Händler und einflussreicher Militärs zu finden. So weitete sich Neferatas Einfluss wie ein Spinnennetz aus, während die Königin auf einen fernen und mysteriösen Plan zuarbeitet, den nur sie selbst kennt.

    Die Geschichte ihres loyalen Generals Abhorash soll an anderer Stelle erzählt werden. Hier sei nur soviel gesagt, dass der mächtige Krieger schließlich gegen einen Drachen antrat und den großen Wurm im Zweikampf besiegte. Als er vom Lebenssaft des Drachen getrunken hatte, hob sich der Fluch des Blutdurstes von ihm. Sein bester Schüler, Shaitaan Harkon, zog weiter und machte die Ritter des Ordens der Drachentempler zu Vampiren, die von der Blutfeste aus die umliegenden Länder heimsuchten, um ihr Waffengeschick zu schulen und sich irgendwann wie ihr Meister von ihrem Fluch befreien zu können. Während die schrecklichen Fähigkeiten der Vampirklans legendär sind, wissen nur wenige, woher diese Kreaturen der Dunkelheit eigentlich stammten.

    Es geht noch weiter wenn ihr wollt.



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 15.05.2006, 21:11


    ich werde das nicht lesen...sorry.
    allerdings danke für deine mühe.



    Re: Gesinnungswandel

    Canadapat - 16.05.2006, 00:06


    hab im moment grad wenig zeit, aber ich les mir das auf jeden fall mal durch, nachdem die eine geschichte von dir so gut war, kann ich mir das hier nicht entgehen lassen, auch wenns vllt wenig damit zu tun hat.



    Re: Gesinnungswandel

    Cherek - 16.05.2006, 18:23


    bin bis abhorash gekommen. aber auf jeden fall zu empfehlen!



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 16.05.2006, 19:00


    mir is das zur zeit zuviel text...vielleicht nächste woche...



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 16.05.2006, 19:05


    fauler sack



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 16.05.2006, 19:15


    sag mir was, was ich noch nicht weiss...



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 16.05.2006, 19:17


    Ich weiss, das ich nichts weiss.



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 16.05.2006, 19:24


    wie kannst du dir da so sicher sein...imerhin hab ich scheinmal geschafft meinen rechner einzuschalten und mich bei TA anzumelden...das erfordert tatsächlich keine Intelligenz...verzeih mir bitte nicht du erkenntnisreicher!


    :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:



    Re: Gesinnungswandel

    Vorgotten - 16.05.2006, 20:01


    pling> <runde 1. geht an randolf>

    aber wird er in runde 2. immer noch so schlagfertig sein???


    Pling>



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 16.05.2006, 20:08


    hmm...bestätigung...allerdings sollte man Querulanten und Quertreibern keinen zuspruch geben, das es diese nur ermuntert weiterzumachen... :?



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 16.05.2006, 21:43


    Hast du gehört Vorgotten, hör besser auf damit, dondt werden eir ihn nie los.



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 16.05.2006, 22:18


    vampire_lord hat folgendes geschrieben: Hast du gehört Vorgotten, hör besser auf damit, dondt werden eir ihn nie los.

    wolltest du wir schreiben?



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 17.05.2006, 11:18


    ja, und ''dondt'' sollte eigentlich sonst heissen, pssiert halt wenn ich nicht oft genug auf die toilette gehe.



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 17.05.2006, 12:14


    Hmm, ich würde Dir Empfehlen, bevor du an den Rechner gehst, nochmal schnell auf die Toilette zu gehen.

    Dann bist du entspannter.
    Was sind eigentlich deine Hobbys,
    neben Blut schlürfen meine ich^^



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 17.05.2006, 17:23


    Meine? also ich spiele gerne Videospiele (rpgs, shotter, strategie), Warhammer, Kochen (und essen :wink: ), Randolf ärgern :wink: , Musik hören und Lesen (fantasy, horror).

    Warum fragst du? Und was sind deine?



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 17.05.2006, 17:46


    Meine frage kommt aus dem drang herraus eine Gespräch zu entfachen...macht ja auch spaß...hmm, kochen...ähm...meinte essen :roll:


    Ja dann nen paar meiner hobbys:

    derzeit vermehrt Browser games ---> jaja, TA, Icewars und nen paar kleinere^^ :?

    ...meine heissgeliebter Kraftsport :D ...ich liebe diesen Sport...
    Und, nun ja...Jogging... :lol:

    kann passieren das ich in zukunft auch vermehrt Gedichte und Lyrischer ergüsse Niederschreiben werde... :?

    Dann natürlich essen 8) 8) 8)

    Musik--->Querbeet, allerdings zur Zeit vermehrt Techno, gabba, Metall jeglicher form^^


    Ohja, lesen tue ich ebenfalls gerne...in letzter Zeit allerdings nen bissel weniger...schlaf so schon zu wenig :lol:



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 17.05.2006, 18:31


    ja über bücher können wir diskutieren, was sind deine Lieblingsautoen?

    Ich beforzuge: W.Holbein, H.P. Lovecraft (nichts für leute mit schwachen nerven :wink: ) und stephen King



    Re: Gesinnungswandel

    Randolf der Blutige - 17.05.2006, 18:40


    Oha, der gute alte Holbein^^

    Glenn Meade hat nen paar feine sachen geschrieben...Douglas Coupland ebenfalls.


    Allerdings geh ich weniger nach den Autoren...die Titel müssen mich ansprechen...


    Eines meiner derzeitigen Lieblingsbücher heisst:

    Wer stiehlt schon Unterschenkel

    Geiles Buch.
    kann man Empfehlen^^

    was ist dein derzeitiges Lieblingsbuch?
    und Weshalb...^^



    Re: Gesinnungswandel

    vampire_lord - 17.05.2006, 19:03


    kann ich nicht so sagen, aber die Dan Brown sprechen mich noch an.



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