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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Sister Sunshine Forum: Hundevermittlung, Pflegestellen und Tipps rund um den Hund Forenbeschreibung: www.tolle-hunde.de aus dem Unterforum: Erziehungsfragen Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 22.01.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Die Menschen erziehen... eine heikle Sache Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 1 Monat, 15 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten
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Re: Die Menschen erziehen... eine heikle Sache
Sister Sunshine - 09.02.2009, 23:24Die Menschen erziehen... eine heikle Sache
Immer wieder kommt es zu Beißvorfällen, die nicht sein müßten. Und hier sei gesagt, dass der Hund das nicht einfach so tut. Es gibt ein paar Dinge, die mögen Hunde einfach nicht, da es für sie untypisch oder als Dominanzzeichen gesehen wird.
1. Warum Kinder oft ins Gesicht gebissen werden....
Für Kinder (und auch für viele Erwachsene) ist ein Hund ein Teddybär. Aber das ist er nunmal nicht. Hunde werden nicht gerne umarmt! Das umklammern oder umarmen deutet der Hund in etwa "Der will mich dominieren". Sicherlich ertragen es viele Hunde, lassen es über sich ergehen und verhalten sich ruhig. Aber glauben Sie mir, sie hassen es. Und viele Beißunfälle entstehen nunmal, wenn Kinder Hunde umarmen. Deshalb haben sie immer ein Auge auf Hund und Kinder!
2. Auf den Kopf tätscheln
Wer kennt es nicht? Ein Fremder kommt auf uns zu und fragt "Beißt der Hund?" Und noch bevor wir antworten können, schreitet die für den Hund fremde Hand geradezu auf seinen Kopf und klopft zwischen die Ohren. Auch hier gibt es viele Hunde, die es dulden. Aber ich kann ehrlich gesagt auch die Hunde verstehen, die es nicht tun. Wenn ein wildfremder Mensch auf mich zukommt und mir direkt aufn Kopf tätschelt, fände ich das auch nicht klasse und würd ihn fragen ob er nicht alle Tassen im Schrank hat.
Schützen Sie Ihren Hund vor fremden Tätschlern so gut es geht. Zu 99% weiß ich, dass ich die fragenden Menschen nie wieder seh... Fragt mich ein wildfremder Mensch ob mein Hund beißt, antworte ich mittlerweile "Ja"... Dann zucken sie zurück und ich sage dann "wenn er von Fremden auf den Kopf getätschelt wird. Das hassen Hunde" Und nicht selten kommt man so ins Gespräch und man kann gleich für den nächsten Hund vorarbeit leisten und erklären wie man es richtig macht. ;)
3. Wie macht man es richtig?
Grundsätzlich zählt, dass man sich einem Hund seitlich nähert und nicht frontal auf ihn zugeht. Arme hängen lassen und nicht schon in Knuddel oder Tätschelstellung gehen. Lassen Sie den Hund erstmal schnuppern. Schauen Sie den Hund nicht starr in die Augen. Komischerweise suchen Hunde oft Kontakt zu Fremden, die ruhig und desintressiert sind... Komisch? Nein, nicht komisch sondern selbstverständlich. Wilde und unkontrollierbare, laute und auf einen zugehende Menschen sind für Hunde verwirrend oder gar eine Bedrohung, denn sie können die Körpersprache dieses Menschen nicht deuten. Deshalb achten sie immer auf ihre oder auch fremde Kinder.
4. Kinder
Ich habe selber drei Kinder im Alter zwischen 5 und 7. Und es ist jeden Tag eine neue Herausforderung für meinen Hund, meine Kinder und vor allem mich. Ich habe mir einen Hund ausgesucht, dessen Reizschwelle so weit oben ist, dass ich meinen Hund oft bewundere, wie er das ohne knurren und Reaktion wegsteckt. Aber jeder Hund ist anders und nicht jeder ist so sozial und human wie der andere. Deshalb bitte immer und immer wieder klare Grenzen für die Kinder aufzeigen. Hier ein paar Tipps, um das zusammenleben mit Hund und Kindern entspannt und erfolgreich geniessen zu können.
- Der Hund braucht einen Fluchtpunkt! Verzieht der Hund sich in sein Körbchen bzw. seinen festen Platz, dann machen Sie den Kindern klar, dass das SEIN Bereich ist und er dort weder gestreichelt noch mit ihm gespielt wird. Ein Hund braucht einen Ort, wo er sich zurückziehen kann.
- Es ist klar, dass ich meinem Hund jederzeit sein Futter wegnehmen kann ohne dass er knurrt oder gar beißt. Aber meine Kinder werden während der Fütterungszeit ausgeschlossen. Ihr Hund wird es Ihnen danken, wenn er stressfrei fressen kann.
- Hund und Kinder niemals alleine lassen! Wenn ich kurz einkaufen fahre, ist entweder der Hund oder meine Kinder dabei. Egal wo und wie ich mich tagsüber aufhalte, ich habe ein Auge auf Hund und Kinder! In unbeobachteten Momenten kommt es nicht selten vor, dass die kleinen Racker doch mal dazu neigen, den Hund zu hänseln. Ihr Kind macht das nicht? Das hab ich auch immer gesagt... Aber Kinder sind nicht berechenbar, ohne es jetzt böse zu meinen. Oft wissen sie ja garnicht, was sie eigentlich falsch machen.
- Zeigen Sie ihrem Kind, wie man einen Hund streichelt. Nicht auf dem Kopf, sondern lieber am Brustkorb, unterm Kopf, Rücken oder Bauch. Meine Kinder tätscheln den Hund heute noch, es ist ein langer Lernprozess...
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