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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: SL Forum: DUNGEONS & DRAGONS Forenbeschreibung: DIE ZERRISSENEN REICHE aus dem Unterforum: Der Barde Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 07.06.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Der Tod ereilt jeden - Der 34. Spielabend Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 2 Monaten, 6 Tagen, 2 Stunden, 58 Minuten
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Re: Der Tod ereilt jeden - Der 34. Spielabend
SL - 22.01.2009, 14:03Der Tod ereilt jeden - Der 34. Spielabend
Füllt eure Becher und schenkt mir Gehör…
… wir schreiben den Silvanustag des 1. Zehntages im Monat Marpenoth des Jahres der Verteilten Sterne.
Langsam kehrt der Herbst ein. Das Blätterwerk der Bäume färbt sich in schöne Herbstfarben und fällt zu Boden und die Nächte werden frischer. Bei jeder kalten Böe werden unsere Helden an die eisigen Temperaturen auf Gulatunazar erinnert und besinnen sich darauf, dass sie zum Glück nicht an diesen Gottlosen Ort sind. Nein, sie sind im Orkenland. Die Temperaturen sind weit über dem Gefrierpunkt, sie haben genug zu Essen und zu trinken und auch die Gewissheit, dass sie keine Angst haben müssen im Schlafe von einer Lawine begraben zu werden beruhigt sie jeden Abend wenn sie ihr Nachtlager aufschlagen aufs Neue.
Der Kampf gegen die Gargyls ist gewonnen, die Wunden sind geleckt und die weitere Erkundung des Turmes steht bevor doch was wird noch auf unsere sechs Freunde warten.
Sie holten noch einmal tief Luft und öffneten dann die Pforte zum Turm. Nilo schaute sich vorsichtig nach Fallen um und nach dem er keine entdecken konnte machte er sich daran eine weitere Hölzerne Zwischenwand samt Tür zu untersuchen. Auch dort konnte er nichts entdecken und gerade als er sich daran machen wollte diese mit seinem Werkzeug zu öffnen ergriff auf einmal diese Tür vor Ihm das Wort und Fragte ihn nach seinem Namen und seinem Begehr.
Doch Nilo war nicht von Gestern und durchschaute das falsche Spiel dieser magischen Tür. Er antworte flink mit seinem gut durchdachten Decknamen um eventuelle Spione von Ihren Spuren abzulenken. Doch diese Tür erwachte trotz diesem brillanten Ableckungsmanöver zum Leben und griff Nilo an.
Dieser entkam dank seiner Gewandtheit den mächtigen Hieben und verlies den Turm zu seinen noch immer draußen wartenden Kameraden.
Noch bevor er Berichten konnte was drinnen passiert war, sprengte dieses riesige belebte Etwas die Außenwand des Turmes und Griff unsere Gefährten mit voller Wucht an.
Obwohl diese Kreatur alles andere als schwer zu treffen war, war es Überdurchschnittlich Stabil und Robust. Es dauerte einige Momente bis dieses Möbelstück zu Brennholz verarbeitet war, so das Reddas seine Feuerholzvorräte auffrischen konnte.
Danach nahmen sie die Wendeltreppe um in die nächste Ebene des Turmes zu gelangen.
Sie gelangten in einen Waffenkammer ähnlichen Raum. Jedoch ein Detail unterschied sich zu normalen Waffenkammern. Der Umstand, dass fast ein Duzend Langschwerter wie von Geisterhand geführt auf unsere sechs Freunde los gingen, unterschied sich von anderen Waffenkammern welche unsere Helden bereits kannten.
Nachdem auch diese Herausforderung erfolgreich absolviert war, bestiegen unsere Gefährten die Stufen zur nächsten Etage.
In diesem Raum wartete ein Schildwächter, eine Art Konstrukt welches jedoch zuerst ohne Leben blieb. Kael`thas wusste das wenn der Meister tot ist, bleibt ein solches Konstrukt ohne Funktion.
Sie schauten sich in diesem Raum um und Kael`thas konnte mit Hilfe seiner Magie auf den Stufen zur nächsten Ebene mächtige Magie entdecken.
Vorsichtig schwebte er mit Nilo zur Luke an der Decke damit sich dieser die Falltür nach Oben genauer anschauen konnte. Was sie nicht wussten, das Sie damit den Schildwächter Leben einhauchten.
Sofort entfachte ein gewaltiger Kampf. Nach wenigen Augenblicken war noch ein Haufen Holz und Gestein von dem Wächter übrig blieben.
Danach entdeckte Kael`thas das diese Magie auf Feuer basierte und verwandelte sich daher in eine Roten Drachen während sich der Rest der Gruppe eine Etage tiefer in Sicherheit brachte. Vorsichtig löste er die Falle auf der ersten Stufe aus, als nichts passierte auch die zweite und dritte. Erst nachdem auch die vierte und fünfte der Stufen ihre Magie entfesselten gab es einen spürbaren Effekt.
Mit einer lauten, wuchtvollen Explosion wurde das Erdgeschoss in eine Feuerbrunst verwandelt und es war nur eine Frage der Zeit bis der Turm über der Köpfen unserer Gefährten einbrach.
Sie durften keine weitere Zeit verlieren und machten sich schnell weiter auf den Weg nach Oben. Hinter der nächsten Tür verbarg sich ein Raum mit gekacheltem Boden und mehren tausend kleiner Löcher in den Wänden. Es roch nach Falle und sofort machte sich Nilo an die Arbeit. Seine Adleraugen und seine flinken Hände wanderten über den Boden und er entschärfte eine Falle nach der anderen.
Leider hatte er nicht immer das Glück gehabt die Fallen auf Anhieb zu entschärften und musste daher hier und da einen Treffer eines Bolzen hinnehmen.
Als die Treffer jedoch so zahlreich waren das Nilo kurz davor war das Bewusstsein zu verlieren änderten unsere Gefährten ihre Taktik.
Kael`thas verwandelte sich in die Form eines Belhir, packte einen nach dem anderen seiner Freunde und krabbelte an der Wand zu der Tür in diese nächste Etage.
Der Raum war gemütlich und zweckmäßig eingerichtet. Ein Tisch mit Stuhl, ein Schrank, ein Bett und eine kleine Truhe. Im Schrank fanden sie etwas, was auf den Besitzer hinwies. Eine prunkvolle, magische Robe eines Erzmagiers aus schwarzem Samt und mit Gold und Edelsteinen verziert. Sofort wussten unsere Helden, dass sie sich in Gefahr begeben würden, wenn Sie sich etwas aneignen würden was zum persönlichen Besitz dieser Person gehörte.
Daher ließen sie fast alles an seinem Platz und machten sich nur mit etwas Gold und Edelsteinen aus dem Staub. Die Flucht erfolgte noch gerade rechtzeitig, denn einen Moment später fiel der Turm mit einem lauten Knall in sich zusammen.
Ein Knall das so laut war das es jede Kreatur in der Gegend anlocken würde. Unsere Helden wollten darauf nicht warten und noch bevor der aufgewirbelte Staub sich gelegt hatte teleportierten sich unsere Helden zurück nach Hamkeln oder besser gesagt sie versuchten es denn es passierte etwas unvorgesehenes.
Kael`thas webte seine Magie und einen Moment später wurde die Luft schwül und dick wie es immer der Fall bei einem Teleportationszauber war. Doch dann merkte Kael`thas das etwas passierte das in Gelehrten Kreise als „das tödliche Restrisiko“ genannt wird.
Ein Missgeschick bei einen Teleportationszauber der acht von zehn Magiern das Leben nimmt.
Gerade als Kael`thas mit dem schlimmsten rechnete merkte er ein warmes Gefühl auf seiner Brust und anstelle einer Katastrophe die passierte, fanden sich unsere Helden gut gestärkt und frisch geheilt im Schwertwald mitten im Orkenland wieder.
Obwohl es erst Mittag war, schlugen unsere Gefährten Ihr Lager etwas abseits von Ihrem Ankunftsort auf und ließen den restlichen Tag verstreichen.
Die Nacht kehrte ein und mit Ihr auch die Ruhe der Nacht. Nach dem die halbe Nachtwache von Thalion vorüber war durchschnitt auf einmal ein lauter, kreischender Schrei die Luft der fast die ganze Gruppe aus dem Schlaf riss. Unsere Gefährten erkannten sofort dass es ein gequälter Hilfeschrei eines Drachen war.
Die Gruppe entschied dass es gut wäre wenn jemand danach schauen würde, und da Thalion der beste für diese Aufgabe war machte er sich mit sicherem Schritt ins Dickicht auf.
Nach fast 200 Metern durch das Unterholz kam Thalion bei dem Lager an und was er dort sah raubte ihm fast den Atem. In mitten von einem guten bewachten Zeltlager standen drei Käfige in den junge Drachen gefangen waren.
Der Waldläufer schaute sich noch ein wenig um und als der Wind gut stand lies Thalion die Wachen und die Hunde zurück.
Er berichtete seinen Freunden davon und nachdem auch Kael`thas in der Gestalt einer Eule sich einen Überblick von dem Zeltlager gemacht hatte und dabei Elfen. Oger, Zwerge, Halblinge, Menschen, Goblins, Halbdrachen und einen Kleriker ausmachen konnte strickten sich unsere Helden einen Plan zu Recht.
Nach dem der Plan stand wollten sie ihn in die Tat umsetzen was ihnen Anfangs auch gut gelang. Reddas, Tan`Sharrid und Carmen stürmten von unterschiedlichen Seiten in das Lager während Kael`thas, Nilo und Thalion mit Fernkampfangriffen die anderen drei deckten.
Der Kampf dauerte jetzt schon mehrere Augenblicke und unsere Helden hatten alles gut im Griff, sie töten schnell den Großteil der Wachen. Doch dann mischte sich eine Menschenfrau mit ihrer arkanen Magie in das Kampfgeschehen ein.
Sie war sehr mächtig und heizte unsere Gefährten kräftig ein. Sie schleuderte Feuerbälle, Kältekegel und andere alles auflösende Zauber und nutze Ihre mächtige Magie um die Magie ihrer Gegner zu bannen.
Sie hatte sich zuerst Kael`thas zum Ziel gemacht und er war es auch der ihrer Macht als erstes zum Opfer fiel. Nach einem Moment der Verschnaufung und einem kleinem Intermezzo mit dem mittlerweile wieder geheilten Halbdrachen folgten einige Momente später Tan`Sharrid und Carmen.
Jetzt wollte sie nur noch mit ihren Opfern spielen. Sie verwandelte sich in ein mächtigen Remorhaz verschluckte zuerst Thalion und nach dem dieser Ausreichend verdaut war tat sie selbiges mit Reddas und gönnte ihm wie zuvor Thalion ein Bad in ihrer Magensäure.
Alle waren Tod bis auf Nilo der in seiner Verzweiflung und Trauer sich diesem gewaltigen Wesen stellen wollte. Noch bevor er sinnvoll einen Treffer landen konnte wurde auch er von dem gewaltigen Kiefer des Remorhaz zermalmt.
… wir schreiben den Amaunatag des 2. Zehntages im Monat Marpenoth des Jahres der Verteilten Sterne.
Die Schlacht ist vorüber und zum ersten Mal sind unsere Helden nicht als Sieger aus dem Kampf gegangen. Obwohl sie tapfer gekämpft haben liegen ihre leblosen Körper jetzt verteilt zwischen den Leichen Ihrer Feinde auf dem Schlachtfeld herum oder Baden in Magensäure.
Soll es das gewesen sein?
Soll der Pfad hier wirklich enden?
Sind unsere Helden wirklich gescheitert?
Das kann es nicht gewesen sein, denn es gibt noch soviel Heldentaten zu bestehen. Es gibt noch so viele Orte wo unsere Helden so dringend benötigt werden. Aber wie soll das möglich sein? Unsere Helden liegen tot auf dem kalten Boden und Ihre Körpertemperatur nährt sich langsam dem ihres Untergrundes.
Es gibt viele Leute die wegen Kleinigkeiten zu den Göttern beten doch jetzt ist einer dieser Momente wo man auf die Knie fallen sollte und auf ein Wunder hoffen sollte.
Hoffnung hat viele Gesichter, und solange es Hoffnung gibt, sollte man Hoffen denn die Hoffnung stirbt zum Schluss.
Ein Strahl Sonne kann mehr wecken, als tausend Nächte zu ersticken vermögen.
Betet mit mir zu den Göttern zum Wohle dieser Helden. Das ein Wunder geschieht und unsere Helden die Möglichkeit bekommen in diesen dunklen Tagen weiter ihren Mut und ihren Tatendrang unter beweis stellen können.
Mögen Kael`thas, Thalion, Reddas, Carmen, Nilo und Tan`Sharrid noch viel Licht über diese dunklen Tage bringen.
Prost!!!
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