Leeres Klassenzimmer (2)

Verzaubert - Auch Jahre später
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    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 15.12.2008, 15:47

    Leeres Klassenzimmer (2)
    <- Eingangshalle

    Destiny schaute gleich in ein Klassenzimmer rein, dessen Tür einen Spalt breit offen war und sah das dort keiner drinn war und sie ging schnell rein. Sie tat ihre Tasche auf den Lehrerpult und legte das Buch von James auch auf den Lehrerpult. "Okay ich würde sagen du fängst erstmal mit einem Gegenstand an, nur um zu sehen ob du es schweben lässt und wie du es wieder runter lässt." Destiny war nicht sicher ob James diesen Zauber schon irgendwie konnte, sie hoffte es. Sie lächelte ihn an, auch Tiny holte ihren Zauberstab raus. "Ich versuch mich auch mal dran, aber erst du." sagte sie lachend und zeigte dabei auf den Lehrerstuhl und ging ein paar Schritte zurück um James zu ärgern und tat so als ob James das mit dem Stuhl bestimmt nicht hinkriegen würde.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 16.12.2008, 22:55


    <- Eingangshalle

    James hatte Destiny einfach gefolgt, er hatte dabei ausgesehen wie jemand der nur zufällig herumlief. Auch hatte er sie vorgehen lassen, ihm war es eigentlich egal wo sie hingingen also lies er sie machen. "Na wie sieht’s aus?" James gab ihr einen kleinen schubser. Er folgte ihr hinein und sah sich erst mal um. Der Raum war leer bis auf die paar Tische und Stühle, vorne nur eine Pult und Tafel. James ging ein paar Schritte und schaute sich um, nichts besonderes war zu sehen ein gewöhnliches Klassenzimmer.
    „Also wirklich, einen Stuhl kann ich fliegen lassen. Außerdem kann ich genauso gut dafür ‚Wingardium Leviosa’ benutzten. Aber das wäre ja witzlos oder?“ er zwinkerte ihr zu. Er machte ein paar Schritte auf sie zu und schaute sie direkt an. „Oder vertraust du mir etwas nicht?“ Er blickte Tiny direkt in die Augen. So blieb er ein paar Sekunden stehen und hielt den Blickkontakt. Dann machte er ein paar Schritte zurück und schlug sein Buch auf. Er beugte sich darüber und las sich die Beschreibung noch mal durch.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 18.12.2008, 12:46


    James meinte das er einen Stuhl auch mit ‚Wingardium Leviosa’ fliegen lassen könnte und fragte Tiny ob sie ihm nicht vertraute, dabei sah er ihr direkt in die Augen. Kurz bleib Destiny die Sprache weg und sie sah runter zu ihren Schuhen. Dann drehte sie James weg und sah ins Buch. "Naja...klar vertrau ich dir, aber... ach tus einfach." sagte Tiny und verdrehte die Augen, was sollte denn schon passieren? James schien ziemlich sicher von sich zu sein, also packte Destiny ihren Zauberstab weg und sah ihn erwartungsvoll und gleichzeitig etwas ängstlich an, sie vertraute ihm ja, aber ein bisschen Angst hatte sie schon, was wenn sie sich irgendwas brach. Tiny du übertreibst!, sagte sie Destiny und versuchte sich zu beruhigen.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 18.12.2008, 16:01


    James wusste genau, dass Destiny nicht „nein“ sagen würde und als dann auch ihre Antwort kam lächelte er leicht. Er drehte sich zu ihr und richtete seinen Zauberstab auf sie. Er hatte den Zauber schon an Albus’ Ratte versucht und da hatte es geklappt. Aber Tiny war viel größer und schwerer als die Ratte, also würde es nicht so einfach werden. James war sich aber sicher, dass es eigentlich nichts geben kann, was ein Potter nicht schafft. Er stellte sich gegenüber von seiner Freundin auf, die mehr ängstlich als erwartungsvoll schaute. Sie hatte ja recht, James machte schon viel Unsinn. Aber seinen Freunden würde er nie etwas tun, dafür sind sie ihm viel zu wichtig.
    Er holte tief Luft und richtete seinen Zauberstab genau auf Tiny. Er konzentrierte sich, er stellte sich vor Tiny wäre ganz leicht. Langsam bewegte er seinen Zauberstab nach links. „Locomotor!“ Es flog ein kleiner Blitz aus seinem Zauberstab. Er war recht klein und hatte weiß geschimmert. Er traf die junge Ravenclaw genau am Bauch. James spürte wie ihr Körper jetzt in der Gewalt seines Zauberstabes war, denn er spürte eine kleine Vibration. Langsam bewegte er seinen Zauberstab nach oben. Tiny’s Füße hoben ein wenig vom Boden ab, doch da passierte es schon. Sie kippte leicht nach vorne über, doch James hatte sie bereit mit einem Schwenker des Stabes abfangen können. Er ließ sie wieder sachte zu Boden schweben und löste die Verbindung. „Hm ich glaube es ist besser, wenn du liegst. Aber war doch gar nicht schlecht oder?“ James schenkte ihr ein lächeln.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 18.12.2008, 16:19


    Als James sein Zauberstab auf Tiny gerichtet hatte, war Destiny noch nervöser. Er sagte Locomotor und Tiny fühlte, dass ihr Körper ziemlich leicht wurde sie schaute nach unten und sah das ihr Füße langsam vom Boden abhoben, es war ein witziges, dennoch komisches Gefühl. Sie kippte kurz etwas nach vorne, vor Scheck ließ Detsiny einen leisen schrei aus, aber James war natürlich schneller und ließ sie schate wieder auf den Boden. James meinte es wäre besser wenn Tiny liegen würde, daraufhin nickte sie. "Jaa denke ich auch. Nee es war sogar ganz gut." sagte Tiny und lächelte zurück.
    "Also dann ich leg mich mal hin." Destiny setzte sich zuerst auf den Boden und sah zu James. "Wehe du lässt mich fallen." sagte sie mit einem ironischen Tonfall. Sie legte sich hin und wartete darauf, dass James loslegte, diesmal hatte sie keine Angst, sie vertraute James.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 18.12.2008, 20:30


    James sah zu wie sich Destiny hingelegt hatte, die Unsicherheit war aus ihren Augen gewichen. Anscheinend war sie nun beruhigter, weil sie wusste dass James die Sache unter Kontrolle hatte. James traute sich selbst schon recht viel zu, er war einfach davon überzeugt das alles machbar ist, man muss es nur wollen. Tiny hatte sich mittlerweile hingelegt und sah entspannt aus. Kurze Zeit musterte der junge Gryffindor Destiny, wie sie so dalag. Im kamen ein paar kleine Gedanken, die er sich aber schon gleich wieder aus dem Kopf schlug. Er schüttelte den Kopf. Konzentrier dich James ermahnte er sich selbst. Er holte wieder tief Luft und hob den Zauberstab. Er versuchte es genauso zu machen wie gerade eben. „Locomotor!“ wieder kam der kleine Blitz aus seinem Zauberstab, diesmal traf er Tiny direkt an der Seite. Er merkte sofort, als er ihren Körper fest hatte. Diesmal war es schwerer, weil die Fläche die er heben musste größer war. Das verlangte schon mehr von ihm und er schien sich sichtlich anzustrengen. Er hob den Zauberstab und musste aufpassen, dass er nicht losließ. Langsam hob es Tiny in die Luft. Je höher sie stieg, desto leichter wurde es für James. Er hob sie nur ein paar Meter um zu testen wie lange er sie halten konnte. „So mal sehn ob ich dich auch bewegen kann.“ Sagte er, um Destiny zu sagen was er nun vor hatte. Langsam bewegte er seinen Zauberstab nach links. Es dauerte einen Moment, doch dann bewegte sich auch Tiny zwar etwas stockend. „Hey das klappt ja.“ James freute sich, doch jetzt war der Zeitpunkt erreicht an dem er sie kaum noch halten konnte. Langsam ließ er sie wieder auf den Boden zurück. „Na Tiny? Bereit um, um das Schloss zu fliegen.“ ,meinte er scherzend.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 19.12.2008, 09:48


    Destiny spürte wieder wie der Zauber sie traf und sie langsam vom Boden abhob. James ließ sie immer weiter höher schweben, aber das machte er ziemlich gut. Destiny fands toll wie er mit so nem Zauber so gut umging. James meinte das er sie jetzt etwas bewegen würde, sie merkte wie sie sich etwas bewegte, es war irgendwie ein komisches Gefühl so zu schweben und nichts zu tun und den Körper an jemand anderes zu überlassen.
    James freute das es so klappte wie er es wollte und Tiny freute sich auch darüber, dann ließ James sie runter auf den Boden. Tiny stand auf und ging zu ihm rüber. "Das hast du echt toll hingekriegt, aber im Schloss rumfliegen? Ich weiß nicht, später vielleicht." Tiny sah ihn lächelnd an.
    "Okay jetzt bin ich dran." Sie zog ihren Zauberstab aus dem Umhang und sah ihn erwartungsvoll an, dass er sich endlich hinlegte und sie es auch mal versuchte, immerhin war Tiny ja auch nicht so schlecht, was neue Zaubersprüche zu lernen anbelangte. Dann ging Destiny rüber zum Buch und las sie die Anweisungen genau durch. "Jaa das wäre auch für mich zu schaffen" sagte sie auch wenn James ein Jahr älter war und ein Jahrgang höher.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 21.12.2008, 13:29


    James freute sich, dass es so geklappt hatte wie er es sich erhofft hatte. Grinsend half er Destiny aufstehen und verbeugte sich auch sogleich vor ihr. "Danke danke, es war mir eine ehre sie fliegen zu lassen. Wir danken ihnen auch das sie mit James Air geflogen sind." James lachte, den er wusste wovon er sprach. Er wusste recht viel über Muggelsachen. Seine Familie war immer sehr aufgeschlossen gewesen in solchen Dingen. James tat nun wie geheißen und legte sich hin. Er schaute zunächst Tiny zu, die gerade sein Buch las. Er war sich nicht sicher ob sie es schaffen würde, aber er würde ihr einfach vertrauen. Er legte sich auch den Rücken und wartete gespannt bis Tiny anfangen würde. Was sollte den auch mit ihm passieren, so tief würde er ja nicht fallen wenn es soweit kommen würde. Er hielt trotzdem seinen Zauberstab in seiner rechten Hand, unerkannt von Tiny. "Miss Page? Sie dürfen anfangen." sagte er förmlich und zwinkerte ihr zu.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 21.12.2008, 16:22


    Destiny lachte. "James Air, find ich echt gut, ich glaub ich fliege öfters mal mit". Destiny hatte schon oft Muggelbücher gelesen und auch Flugzeuge gesehen, da sie schon in sovielen verschiedenen Ländern war. James legte sich dann auf den Boden und sagte das Tiny dann anfangen dürfe. "Okay, dann los" sagte Destiny und versuchte sich zu konzentrieren.
    Destiny richtete ihren Zauberstab genau auf James und versuchte ihn sich sehr leicht vorzustellen. SIe holte tief Luft und sagte nach kurzer Zeut. "Locomotor". Ein kleiner Blitz aus Destiny's Zauberstab traf James dirkt am Arm. James war ziemlich schwer, aber Tiny wusste das sie es schaffen konnte, also bewegte sie den Zauberstab nach oben und auch James hob etwas vom Boden ab. Man ist das anstrengend., dachte sich Tiny sie versuchte ihn noch etwas höher fliegen zu lassen, kurz schaffte sie es aber dann ließ sie ihn doch langsam runter.
    "O man bist du schwer." sagte sie und lachte etwas aus der puste. Der Zauber war ziemlich anstrengend gewesen, aber es hatte spaß gemacht. "Naja so gut wie du bin ich noch nicht, aber bald kannst du auch mit der Tiny Air fliegen." sagte sie lachend.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 22.12.2008, 18:38


    „Hey echt klasse hast du das gemacht.“ James war sichtlich beeindruckt von Destiny. Er wusste, dass sie gut war aber trotzdem überrascht dass es so gut geklappt hatte. „Also wirklich, ich bin doch nicht schwer. Ich habe nur ein paar Toasts mehr heute morgen gegessen.“ James lachte. Das war wohl jetzt geschafft. Er überlegte kurz, was sie jetzt den machen könnten und er schaute Tiny fragend an. Er machte ein paar Schritte auf sie zu und stellte sich wieder direkt vor sie. „Miss Page, dürfte ich sie nach draußen begleiten. Vielleicht etwas frische Luft schnappen?“, woanders wusste er nicht wo sie hingehen sollte. Er verbeugte sich theatralisch und schaute ihr genau in die Augen. Dabei zwinkerte er kurz und ein breites lächeln machte sich auf dem Gesicht des jungen Potters breit.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 22.12.2008, 19:19


    "Danke, Danke" sagte Tiny lächelnd. "Naja, mir kamst du schwer vor nach ner Zeit." Das lag bestimmt nicht an seinen Gewicht, aber der Zauber war schon sehr anstrengend gewesen und dann auch noch James Gewicht, Tiny hatte sich sehr anstrengen müssen.
    James kam zu Tiny und stellte sich direkt vor sie, war schon etwas lustig, dass er runter gucken musste, aber Tiny mochte ihre Größe. "Natürlich, Mr. Potter." sagte Destiny lächelnd. Als James sich dann vor ihr verbeugte und ihr tief in die Augen sah wurde ihr warm ums Herz, aber wahrscheinlich nur weil sie sich bei ihm wohlfühlte, weil sie befreundet waren, oder? Jetzt red dir bloß nichts ein Destiny!, sagte Tiny zu sich.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 23.12.2008, 11:43


    James richtete sich wieder auf und stellte sich direkt hinter Destiny. Er überlegte kurz wo sie den hingehen sollten und das dauerte einen kurzen Moment. Während er nachdachte, legte er seine Hände auf Tinys Schultern. Ah genau, da dürfte es ganz schön sein. dachte er und sofort kam ihm ein kleines grinsen. „Was würdest du davon halten, wenn wir uns draußen am See auf den Felsen nieder lassen?.“ James schaute über Tinys Schultern ihr wieder direkt in die Augen. „Dann zeig ich dir noch ein paar Tricks die ich gelernt habe.“ Er zwinkerte und schubste Destiny zur Tür. Er machte die Tür auf und musste sich dafür über sie drüber beugen. Für einen kurzen Moment lehnte er sich also auf Tiny und musste lachen. „Oh, Entschuldigung falls ich zu schwer bin.“ Er lachte und öffnete die Tür. „Nach ihnen Miss Page.“



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anonymous - 23.12.2008, 13:00


    Tiny überlegte kurz. "Ja der See klingt doch gut." sagte sie lächelnd. James meinte das er Destiny ein paar seiner Tricks zeigen würde die er gelernt hätte. "Da bin ich aber gespannt." Als James die Tür aufmachen wollte lehnte er sich an Tiny und meinte, dass es ihm leid tue das er so schwer sei. "Ach ist doch kein Problem." sagte Tiny und lachte mit. "Danke Mister Potter." Destiny ging los zum See, mit James im Schlepptau.

    -> See



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anne Patridge - 30.12.2008, 00:16


    ZEITSPRUNG

    Rasch öffnete Anne die Tür des leeren Klassenzimmer und sah hinein, Pàd war noch nicht da. sie seuftzte kurz und öffnete die Tür weiter damit sie ihr Kleid reinkutschieren konnte. es war ziemlich schwierig mit dem weissen, langen Kleid durch das Schloss zu laufen ohne es dreckig zu machen. Die weisse Maske dazu hatte sie noch nicht angeogen, noch hatte sie die Maske in der Hand. Sorgfälltig hob sie das Kleid mit der freien Hand an und setzte sich in dem Klassenimmer auf einen der Tische. es sah bestimmt lustig aus wie anne so da sass mitten in dem grossen Kleid, vieleicht war es etwas zu kalt doch zjm glück hatte eine Freundin ihr einen azuber geeigt mit dem sie nicht anfing zu frieren jedenfalls noch nicht. Die Freundin hatte gesagt dass die wirkung des Zaubers nach lassen konnte und da sie noch nicht so gut sei würde das wohl etwas früher eintretten doch fürs erste war es toll nicht zu frieren. Aufgeregt strich sie sich immer wieder durch die Blonden locken und wartete auf Pàd den sie schon so sehnsüchtig erwartete.
    Anne war süchtig nach ihm, nach seinem Lächelnd und einfach alles was er sagte. es war so schön mit ihm zu Reden immer wieder verzauberte er sie auf ein neues. Lange hatte sie überlegt Pàd davon zu erzählen was sie ihm gegenüber fühlte doch schlug sie sich das immer wieder aus dem Kopf Was für eine Blöde Idee sagte sie sich immer wieder Du kennst Pàd er würde sich nie auf eine Beziehung einlassen und so war es auch wirklich.. Pàd war, was Beziehungen anging, etwas schwierig. Sie war nun schon so lange seine Beste Freundin das sie ihn fast in udn auswendig kannte und was nie wusste war dass er Beziehungängste hatte. Anfänglich war ihr das auch ganz recht gewesen da sie so nie eine andere hätte zwischen die beiden Drängen können doch jetzt wo sie ihn liebte hasste sie es, warscheinlich war es das einzigste was sie an ihm hasste..



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Pádrig O'Greyham - 30.12.2008, 12:42


    c.f. Ravenclaw gemeinschaftsrsraum

    Kaum hatte er Annes Antwort erhalten, kam es auch schon. Dieses glückliche Gefühl, so verwirrend und gleichzeitig so wunderbar. Als würde sein Magen Achterbahn fahren, sich überschlagen und von irgendetwas ordentlich durchgerüttelt werden. Noch immer konnte sich Pád nicht recht erklären, was das eigentlich war und sein Verstand weigerte sich auch, da genau nachzuforschen. Sein dummes kleines Herz dagegen schlug dagegen schon beim Gedanken an den Abend schneller.
    Nachdem er sich Annes Worte zweimal durchgelesen, Satz für Satz eingeprägt hatte, faltete er den Pergamentbogen sorgfältig zusammen und verließ den Gemeinschaftsraum um die kommende halbe Stunde noch schnell zu nutzen sich fertig zu machen.
    Der Brief war schnell auf dem Papierhaufen unter seinem Bett abgelegt, wo sich mit der Zeit alles gesammelt hatte, was ihm wichtig war.
    Er selbst war schnell in das Hemd, den dazugehörigen Mantel und die schwarze Hose geschlüpft.
    Nachdenklich betrachtete Pádrig sich im Spiegel. Mit der schwarzen Federmaske dazu kam er sich vor wie jemand ganz anderes, jemand den er noch nicht kannte.
    Was genau er darstellen sollte wusste er auch noch nicht. War er Casanova? Oder war er Mister Darcy der auf seine Angebete wartete?
    Aber es war ja eigentlich egal, hauptsache, er war überhaupt in der glücklichen Lage sich verkleiden zu können.
    Nach einem letzten prüfenden Blick auf sein Spiegelbild entschloss er sich endlich loszugehen. Ein bisschen Eitelkeit hin und wieder war ja schließlich nicht verboten und hatte noch nie geschadet.
    Ein einziges Mal wollte er nicht zu spät sondern pünktlich sein, es konnte doch nicht angehen dass das Mädchen jedes verdammte Mal früher als er da war und auf ihn warten musste.
    Doch die Uhr an im Gemeinschaftsraum sagte ihm, dass er bereits 3 Minuten und 17 Sekunden zu spät war.
    Das hieß mal wieder die Beine in die Hand nehmen und rennen was das Zeug hält. Die seltsamen Blicke die ihm diverser Schüler, die er wohl ein wenig aus der Bahn geworfen hatte, waren ihm dabei ziemlich egal, genauso, dass er durch den fetten Mönch rannte er über einen der Gänge geschwebt war. Völlig außer Atem kam er im Klassenzimmer an. Vor der Tür brauchte er erstmal ein paar Sekunden um sich zu sammeln, dann öffnete er sie und betrat den Raum.

    Annes Anblick verschlug ihm erst einmal die Sprache.
    Ein paar peinliche Momente lang brachte er nichts außer einem dummen, verzauberten Grinsen zustande. Wie schön sie war.
    "Wow." Was für ein geistreicher Kommentar. Pádrig verfluchte seinen verwirrten Kopf.
    "Ich meine:Wow!" erklärte er schließlich, "Du siehst bezaubernd aus."
    Was für eine Umschreibung für das hübscheste Mädchen das ihm bislang untergekommen war. Was war denn dagegen seine Verkleidung? Die alberne Maske, der Mantel - es war fast schon peinlich, wie sehr er im Gegensatz zu ihr verblasste.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anne Patridge - 30.12.2008, 23:01


    Nachdenklich drehte Anne die Maske in ihrer Hand und erinnerte sich an warme Stunden in den Ferien die sie mit ihrer Mutter und ihrem Halbbruder verbracht hatte. Die beiden waren mit ihr in einem Kostümshop gewesen da ihre Mutter unbedingt ein Kostüm für sie hatte besorgen wollen. Ursprünglich hatte ihre Mutter vorgehabt sie an Halloween nach Hause schicken zu lassen doch jetzt hatte Anne ihre Mutter überredet sie hier zu lassen. In dem Kostümshop jedenfalls hatte sie dieses wunderbare Kleid gefunden und diese Maske dazu. Wyatt fand das alles zwar zu kitschig doch fand es Anne einfach toll. Als sie es dann vor ca einer halben Stunde das erste Mal wieder angezogen hatte kam sie sich total dumm vor. So viel Stoff nur für einen Abend. Bestimmt stach sie da unten total hervor und das konnte sie nun wieder gar nicht Leiden. Anne machte sich schon auf die fiesen Bemerkungen ihrer verhassten Cousine Daphne bereit. Aber dann dachte sie wieder an Pàdrig und all die schechten Gedanken verpufften, er war einfach nur toll. Sie konnte es kaum abwarten ihn zu sehen. Zu gerne hätte Anne gewusst was für Zeit es gerade war doch eiegntlich war sie sich sicher das Pàd mal wieder leicht zu spät kam, sie musste grinsen. Er kam des öfteren zu spät doch nahm sie ihm das nie übel. "Wow." schnell sah Anne ur Tür und da stand er. wieder fing ihr Herz an zu rassen und es schien als würde es gleich zerberrsten und daran war nur Pàd schuld. "Ich meine:Wow!" Anne kicherte und schüttelte belustigt den Kopf

    "Danke aber ich komm mir eher wie eine Witfigur vor, viel zu viel.. stoff und du kannst mir glauben, es ist sehr umständlich mit so einem Kleid durch die Gänge zu laufen" erwiederte sie und mussterte Pàd "Du siehst auch toll aus. Casanova?" fragte sie dann. Ihre Mutter, die ein Muggel war, hatte ihr den Film einmal vor Jahren gezeigt und anne hatte ihn schon immer geliebt. Pàd sah in dem Kostüm wirklich toll aus, sofort fühlte sich Anne wie in diesem alten Film und ausserdem sah Pàd besser aus alls dieser Mann der in dem Film dem Film Casanova gespielt hatte. "Gehn wir denn schon runter oder willst du noch nicht?" Anne wusste nicht so recht ob sie schon runtergehen wollte oder ob sie doch noch ein wenig Zeit mit ihm alleine verbringen wollte. eigentlich war ihr beides Recht auch wenn sie beim ersten mit ihm allein war aber beim zweiten konnte sie allen zeigen was für eine tolle Begleitung sie hatte



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Pádrig O'Greyham - 06.01.2009, 21:31


    Es war, als würde eine Märchenprinzessin vor ihm sitzen.
    Es fiel dem Waliser sichtlich schwer den Blick von ihr abzulassen, nervös strich er sich über das Kostüm und zog die alberne Maske richtig.
    In seinen Gedanken wirbelten sie schon über das Parkett der großen Halle, doch er würde wohl ganz einfach neben dieser Schönheit verblassen. War ihm aber eigentlich auch relativ egal, hauptsache sie würden einen netten Abend haben.

    "Danke aber ich komm mir eher wie eine Witfigur vor, viel zu viel.. stoff und du kannst mir glauben, es ist sehr umständlich mit so einem Kleid durch die Gänge zu laufen"
    Er schüttelte leicht ungläubig den Kopf.
    "Glaub mir, den Aufwand ist es mehr als wert.." stellte er fest lächelnd fest, machte ein paar Schritte auf sie zu und setzte sich neben die Blonde, wobei er sorgfältig darauf achtete, nicht plötzlich auf eine Spitze des weißen Kleid zu treten.
    "Jahaa, Casanova. Einfallsreich wie ich bin hab ich mich einfach an dem Klassiker versucht.." gab er zu. Wie langweilig. Wenn er doch irgendwas interessantes darstellen würde, etwas, dass einzigartig war.
    "Weißt du, ich darf der Damenwelt heute Abend mein Herz zu Füßen legen.." er zwinkerte ihr verschwörerisch zu.
    Aber wenn er ehrlich war - eigentlich hätte er am liebsten die nächsten Stunden nur mit ihr verbracht.
    Warum hatte er eigentlich in den letzten Tagen so verwirrende Gedanken?
    Pád blinzelte kurz. Es war einfach verwirrend, irgendwas in ihm zog sich bei dem Gedanken, gleich Anne in den Armen halten zu dürfen, krampfhaft zusammen. Was war denn nur los mit ihm? Er konnte es sich nicht erklären.
    "Gehn wir denn schon runter oder willst du noch nicht?"
    Er überlegte kurz, doch eigentlich war ihm die Antwort schon klar.
    "Lass uns gehen. Ich sollte einmal im Leben pünktlich sein." antwortete er leise lachend.
    Und außerdem kann ich es kaum abwarten, mit Dir zu tanzen.."
    Doch wie so oft sprach er seine Gedanken nicht laut aus.
    "Also dann...wollen wir?"
    Er sprang von seinem Stuhl, stellte sich vor Anne und machte eine kleine Verbeugung um ihr den Arm zu reichen.
    "Würde die Lady erlauben, wenn ich sie zum Ballsaal geleite?" fragte er mit ernstem Gesicht. Jetzt war es wirklich wie in einem der Bücher, die aufgeschlagen auf seinem Bett lagen.

    tbc. - > Große Halle



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Anne Patridge - 08.01.2009, 18:26


    Grinsend sah sie den jungen an der sie immer wieder zum Lachen brachte. Der der ihr immer das Gefühl gab gemocht zu werden wenn es mal nicht so war, Pádrig O'Greyham. Den Jungen den sie als ihren Besten Freund kennengelernt hatte und den sie nun seit gute 3 Monaten, vergeblich, Liebte. Doch immerhin war es besser mit ihm zu Befreundet sein als wenn sie ihn nicht wirklich kennen würde, Immerhin konnte sie so in seiner Nähe sein und immer wenn sie das war machte ihr Herz einige Luftsprünge. Mal wieder pochte ihr Herz und gab Anne das Gefühl als würde es gleich zerspringen. Liebe. Lange hatte sie sich gefragt wie sich dieses Gefühl wohl anfühlen würde. Klar, sie hatte schon Feste Freunde gehabt doch so wirklich verliebt, nein das war sie noch nie gewesen. Das ihr nun ausgerechnet ihr Bester Freund Pád das Gefühl gab machte ihr auf der einen Seite Angst und sie hätte es auch nie gedacht, dass sie sich in ihn verlieben würde. Man konnte halt nicht bestimmen in wen sich das Herz verliebte.

    "Glaub mir, den Aufwand ist es mehr als wert.." überglücklich strahlte sie Pád an und spürte wie sie leicht rot wurde. Leider hatte sie die Maske noch immer in der Hand und so konnte sie ihre Röte nicht verdecken. Es war unglaublich schön in hier neben ihr zu sehen, er hatte sich nämlich neben Anne gesetzt und sah sie nun an. "Jahaa, Casanova. Einfallsreich wie ich bin hab ich mich einfach an dem Klassiker versucht.." aufmunternd lächelte sie ihn an und strich sich die lockigen, blonden Haare aus dem Gesicht
    „Ich finde es sehr schön.“
    Ja Pád sah in ihren Augen einfach unwerfend. Der Gedanke an den bevor stehenden Abend zauberte ihr ein noch größeres Lächeln auf das Gesicht. Sie Freute sich wie ein kleines Kind auf den Weihnachtsmann. "Weißt du, ich darf der Damenwelt heute Abend mein Herz zu Füßen legen.." Anne lachte, ein falsches Lachen. Wie sehr sie diesen Gedanke hasste. Konkurrenz niemand würde ihr eine Konkurrentin sein, sie kämpfte ja nicht mal um ihn. Wieso musste sie, die sonst so optimistische Anne, ausgerechnet in diesem Punkt so negativ denken. Für einmal wünschte sie sich ihre sonstige Naivität und den Optimismus her der ihr eigentlich immer auf Schritt und Tritt folgte.
    "Lass uns gehen. Ich sollte einmal im Leben pünktlich sein." Jetzt war Annes Stimmung wieder auf dem Höhepunkt und sofort grinste sie wieder ehrlich „Ja. Lass uns gehen“
    Pád war aufgestanden machte eine kleine Verbeugen und heilt ihr die Hand hin "Würde die Lady erlauben, wenn ich sie zum Ballsaal geleite?" Anne kicherte, nahm seine Hand und stand auf „Nur zu gerne“, sagte sie fröhlich und ging mit Pád hinaus in Richtung Grosse Halle

    Tbc. Halle



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Blair Miller - 16.02.2010, 21:42



    Stephane Delacour & Blair Miller
    Just you and I, here and now

    Blair stieß die Tür auf und fand erleichtert einen vollkommen leeren Raum vor. Stephane war noch nicht da. Sie lies sich auf einen Tisch sinken und atmete tief ein. Ihre Lungen brannten und sie hatte heftige Seitenstechen. kein Wunde, sie war ja auch durch die gesamte Schule gehetzt. Sie sah auf die Uhr. Und sie hatte nur wenige Minuten gebraucht. Ein Glück, dass sie so schnell rennen konnte.
    Sie schloss die Augen und legte den Kopf auf ihre Hände, welche sie auf ihren Knie abstütze. Es war doch irgendwie fies, dass Hogwarts so groß war.
    Ihre Gedanken wanderten zu Stephane. Sie mochte ihn wirklich gerne, wusste allerdings nicht genau, bis wo ihre Gefühle reichten. Ihr wurde immer ganz warm ums Herz, wenn er sie anlächelte, aber war das nicht so in einer guten Freundschaft? Der junge Franzose war erst vor kurzer Zeit in Hogwarts angekommen. Seine Eltern hatten ihn nach einem Anschlag auf seine alte Schule, die Beauxbatons Akademie sofort nach England geschickt. Allerdings brauchte er Zeit zum eingewöhnen, Blair vermutete, dass es ihm im kalten nassen England nicht sonderlich gut gefiel. Klar, wenn man nur Sonne und blaues Meer gewohnt ist.
    Aber sie versuchte, ihm seine zeit hier so angenehm wie möglich zu machen. Schließlich wollte sie, dass es ihren Freunden gut ging, ganz besonders Stephane.
    Sie hob den Kopf und richtete ihren Blick auf die Tür, die jeden Moment aufgehen könnte. Schließlich war er ein sehr pünktlicher Typ. Ganz im gegensatz zu ihr. Eigentlich kam sie immer zu spät. Das heute war nur pures Glück.
    Ihre Gedanken flogen wieder davon und ein weiches Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie freute sich auf die Zeit mit Stephane..



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Stephane Delacour - 17.02.2010, 17:52


    Stephane Delacour && Blair Miller
    Einstiegspost

    Stephane war mit Blair verabredet und freute sich schon den ganzen Tag auf dieses nun anstehende Treffen. Blair gehörte für ihn hier zu den angenehmsten Menschen, die er bisher kennengelernt hatte. Nicht nur dass sie ihn sofort nett und offen behandelt hatte, sie wollte ihm auch ein wenig den Einstieg hier in Hogwarts erleichtern. Stephane war ihr sehr dankbar dafür, auch wenn er sich hier noch immer nicht richtig eingewöhnen konnte.
    Für ihre Verabredung hatte er extra Zaubertränke geschwänzt, was eigentlich sehr untypisch für Stephane war. Denn normalerweise legte er doch sehr viel Wert auf das Lernen und den Unterricht. Aber Zaubertränke gehörte nicht unbedingt zu seinen liebsten Fächern und er war sich sicher, dass das Treffen mit Blair das eine Mal fehlen auf jeden Fall wert war.
    Etwas orientierungslos lief er nun durch die Gänge des Schlosses, welches in seinen Augen wirklich riesig und wenig logisch aufgebaut war. Eine weitere Sache, die ihm an Hogwarts missfiel. Aber jetzt war nicht der richtige Zeit für Missmut. Stephane blieb vor der Tür stehen von der er meinte, dass sie die richtige sein könnte. Er atmete nochmal tief durch und öffnete sie dann zaghaft. Vorsichtig lugte er hinein und sah auch schon Blair darin sitzen. Ein Glück, dass sie schon da war. Andernfalls hätte er wohl noch alle weiteren Klassenzimmer nach ihr abgeklappert.
    Ein erleichtertes Lächeln breitete sich auf Stephanes Gesicht aus und er schloss die Tür hinter sich.
    „Ich hoffe du wartest noch nicht zu lange?“, vergewisserte er sich dann.
    Seines Wissens nach war er noch pünktlich. Aber es gehörte sich einfach nicht andere warten zu lassen.
    „Ich hatte wohl Glück, dass ich das Klassenzimmer überhaupt gefunden habe.“
    Stephane seufzte und setzte ein freundliches Lächeln auf als würde ihm das nichts ausmachen, obwohl das in Wirklichkeit ja nicht der Fall war.
    „Wie geht es dir denn? Hast du einen schönen Tag gehabt?“, fragte er dann nach um möglichst schnell das Thema zu wechseln.
    Momentan wollte er seine miese Stimmung vor Blair nicht zum Ausdruck bringen, sondern viel lieber ihre Verabredung hier genießen.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Blair Miller - 17.02.2010, 18:06


    Stephane Delacour & Blair Miller


    Irgendwann landeten Blairs Gedanken wie bei ihr und ihrer bevorstehenden Verabredung. Sie sah auf die Uhr und stellte fest, dass es jetzt genau 15:00 war. Und Stephane kam eigentlich nie zu spät. Und genau in diesem Moment ging die Tür auf und Stephane trat ein, einen leicht verwirrten und hoffenden Ausdruck auf dem Gesicht. Blair konnte sich denken, was ihm gerade durch den Kopf ging. Hogwarts war wesentlich größer als Beauxbatons und Stephane hoffte wahrscheinlich inständig, den richtigen Raum gefunden sie haben. Sie lächelte ihn freudig an.
    Nach seiner Frage schüttelte sie den Kopf. "Nein nein, ich bin grade erst angekommen." Sie grinste, als er ihre Vermutung über ihre Gedanken bestätigte. "Jaa, das glaube ich. Ich bin jetzt schon seit mehr als 5 Jahren an dieser Schule, aber ich finde mich auch nicht immer ganz perfekt zu Recht. Du musst wissen, die Treppen ändern manchmal ihre Richtung und enden plötzlich ganz woanders. Deswegen bin ich in meinem zweiten Schuljahr zu spät zu Zauberkunst gekommen, weil ich plötzlich nicht im zweiten sondern im sechsten Stock war." Sie lachte und hielt sich dann schnell die Hand vor den Mund. "Entschuldige, ich rede mal wieder viel zu viel!"
    Er fragte nach ihrem Befinden und ihrem bisherigen Tag. Sie nickte und grinste wieder. "Wie du bestimmt schon gemerkt hast, hab ich ziemlich gute Laune!" Sie zuckte mit den Shultern. "Keine Ahnung wieso."
    Sie hob den Blick und sah ihm direkt in die Augen. In ihrem Bauch kribbelte es. "Und wie geht es dir? Gefällt dir Hogwarts langsam besser?" Sie hoffte wirklich sehr, dass er sich langsam hier wohlfühlte. Es war ihr schon immer wichtig gewesen, wie sich ihre Freunde fühlten, und bei Stephane achtete sie besonders darauf. Er war ihr in der kurzen Zeit die sie sich jetzt kannten, wirklich sher wichtig geworden. Sie genoss seine Anwesenheit und schätzte seine Meinung, wie die keines anderen. Aber sie dachte nicht sonderlich über diese Vorzugsbehandlung nach.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Stephane Delacour - 17.02.2010, 23:23


    Stephane Delacour && Blair Miller

    „Tatsächlich? Du verläufst dich nach so langer Zeit hier noch? Na das macht mir ja wenig Hoffnung, dass ich mich hier irgendwann noch besser zurecht finden werde... Man sollte doch meinen nach so langer Zeit kennt man sich in einem Schloss gut aus. In Beauxbatons zumindest habe ich schon nach ein oder zwei Jahren jeden Winkel gekannt“, erzählte Stephane nun.
    Es war ungewöhnlich, dass er schon nach so kurzer Zeit die er einen Menschen kannte mehr als nur nötig mit ihm sprach. Aber in Blair schien er sehr schnell Vertrauen gefunden zu haben.
    „Sie ändern die Richtung? Einfach so während man auf ihnen steht?“
    Der Ravenclaw runzelte die Stirn. Das klang sehr merkwürdig für ihn.
    „Dann kann ich wohl nur froh sein, dass ich das bisher noch nicht erlebt habe. Ich hoffe nur ich werde mich hier nie so sehr verlaufen, dass ich nicht mehr zurück finde.“
    Stephane grinste, da er den letzten Satz eher scherzhaft gemeint hatte, dabei hielt er das in diesem unübersichtlichen Schloss für gar nicht so unwahrscheinlich.
    „Nein nein, du redest nicht zu viel. Das ist schon okay so“, beruhigte er Blair sofort nach ihrer Bemerkung viel zu viel zu erzählen.
    Stephane setzte sich nun ebenfalls, faltete die Hände im Schoß und blickte für einen Moment etwas verlegen darauf. Er hatte wirklich nichts dagegen wenn seine Gesprächspartner viel redeten. Dann konnte er nur umso besser seine Gabe als guter Zuhörer zeigen. Und das tat er gern.
    Stephane rang sich ein Lächeln ab, das aber durchaus ernst gemeint war, als Blair von ihrer guten Laune erzählte. Er freute sich für das Mädchen. Als guter Freund sah er es doch immer gern, wenn die Leute um ihn herum, die er gern hatte positiv gestimmt waren. Und war das nicht der Fall, so konnte er meist schon irgendwie dafür sorgen. Was hier ja aber glücklicherweise nicht nötig war.
    „Nun ja, es ist...“, setzte Stephane an und überlegte was er nun auf Blairs Frage antworten sollte.
    Er konnte ihr nicht direkt sagen, dass er eigentlich überhaupt keine Lust auf Hogwarts hatte und am liebsten wieder zurück nach Beauxbatons in seine gewohnte Umgebung gehen würde. Aber genauso wenig konnte er auch nicht das Blaue vom Himmel lügen un Hogwarts in höchsten Tönen loben. Er entschied sich für einen Mittelweg, der durchaus der Wahrheit entsprach.
    „... bisher besser als ich erwartet hatte. Der Unterricht ist ganz okay und die Leute auch alle netter als ich angenommen hatte. So wie du zum Beispiel.“
    Er sah der Hufflepuff dabei für einen kurzen Moment direkt in die Augen und plötzlich beschlich ihn ein seltsames Gefühl. Seltsam zwar, aber nicht unangenehm. Ganz im Gegenteil. Er konnte sich nur keinen Reim darauf machen woher das kam.
    „Nur das Essen... das ist grausam“, fügte er dann noch hinzu und hoffte Blair würde ihm diese Wahrheit nicht allzu übel nehmen.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Blair Miller - 19.02.2010, 16:58


    Stephane Delacour & Blair Miller

    Blair nickte, Hogwarts war wirklich relativ unübersichtlich. Gut, es kam nur seeeehr selten vor, dass sie sich verlief, aber manchmal passierte es eben doch. "Ach Quatsch, das klappt schon!", sagte sie und lächelte Stephane an. "Vielleicht ist Beauxbatons kleiner oder so. Ich weiß es nicht!", sie zuckte mit den Schultern. "Oder ich bin einfach nicht so erpicht darauf, ganz Hogwarts auswendig zu können. Ich wette, wenn man sich anstrengt kennt man nach wenigen Jahren hier jeden Geheimgang und jede Abkürzung. Dann verläuft man sich bestimmt nicht mehr. Aber ich habe eigentlich eher andere Sachen zu tun, als durchs Schloss zu wandern."
    Blair lachte, als er veriwrrt die Treppen erwähnte. "Ja, das verstehe ich auch nicht so ganz. Man sagt, das hätte Rowena Rawenclaw gemacht, weil sie irgendwie die Schüler auf die Probe stellen wollte oder so. Keine Ahnung. Aber wenn man mit Freunde unterwegs ist, und man plötzlich ganz woanders ist, kann das schon lustig sein. Ich meine es gibt auch Stufen, die einfach verschwinden und man steckt dann fest, bis jemand kommt und einen rauszieht." Sie verzog das Gesicht als sie sich daran erinnerte, wie ihr das in ihrem zweiten Schuljahr passiert war. Sie hatte ein paar Stunden einfach in einem verlassenen Gang hocken müssen, bis irgendwann ein älterer Gryffindor vorbei gekommen war und sich ihrer erbarmt hatte. Sie hatte bestimmt furchtbar lächerlich und bemitleidenswert ausgesehen.
    Blair schüttelte den Kopf, als Stephane ihr von seinen Ängsten erzählte. "Das passiert eigentlich kaum. Wenn du nicht mehr weißt wo du bist, musst du einfach ein bisschen rum laufen und irgendwann findest du dann etwas, was du kennst!" Sie grinste. "Ansonsten wäre das wirklich schlecht. Aber soooo groß, dass man nicht mehr zurück findet ist Hogwarts auch nicht!"
    Erleichert nickte sie, als Stephane sie beruhigte. "Na dann ist ja gut. Wenn du gerne redest, solltest du nicht zu viel mit mir rumhängen, sonst quassel ich dich nämlich tot." Sie grinste, hatte aber gleichzeitig Angst, dass Stephane sie für eine Nervensäge hielt. Das durfte einfach nicht passieren. Aber Blair wollte bloß nicht, dass so ein peinliches Schweigen entstand, das niemand brechen wollte. Dann sollte man sich lieber aus dem Weg gehen, wenn man sich nichts zu sagen hatte. Sie spürte, wie ihr das Blut in die Wangen stieg. Oh nein, nicht auch noch das. Ich hasse es, rot zu werden., dachte sie erschreckt und wurde nur noch röter.
    Als Stephane darüber sprach, das Hogwarts eigentlich ganz okay sei, lächelte sie erleichtert. Obwohl sie spürte, dass er nicht ganz ehrlich war. In Momenten in denen er dachte, sie würde ihn nicht ansehen, wirkte er öfters sehr einsam und verloren, als wäre er fehl am Platz. Vielleicht fühlte er sich auch so. Blair wollte, dass er sich hier in Hogwarts genauso zu Hause fühlte wie sie. Schließlich mochte sie ihn wirklich gerne. Was würde wohl sein, wenn er seine Mutter überreden würde, dass er wieder nach Beauxbatons dürfte? Das wäre schrecklich für sie. Sie wusste zwar nicht genau, wie es um ihre Gefühle zu Stephane stand, aber sie wusste dass sie ihn sehr gern hatte, und auf keinen Fall verlieren wollte.
    Sie stand auf und setzte sich neben ihn. Es machte sie nervös, so weit von ihm weg zu sein. Dann verbot sie sich, weiter an das Schlimmste zu denken, lehnte ihren Kopf an seine Schulter und genoss einfach nur ihre geminsame Zeit.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Stephane Delacour - 20.02.2010, 12:54


    Stephane Delacour && Blair Miller

    „Beauxbatons ist auf jeden Fall kleiner“, bestätigte Stephane Blairs Vermutung.
    „Und auch nicht so verwinkelt. Aber vielleicht denke ich das auch nur weil ich mich da schon so gut auskenne.“
    Er zuckte mit den Schultern. Auf jeden Fall war er sich sicher, dass er sich hier nie so gut auskennen würde wie an seiner Schule in Frankreich. Der Grund dafür war nicht einmal, dass es ihn das nicht möglich wäre, sondern weil er einfach keine Lust darauf hatte. Er wollte seine Zeit nicht damit verbringen alle Ecken des Schlosses hier ausfindig zu machen. Und schon gar nicht solange er noch die Hoffnung hatte, dass sein Aufenthalt hier nicht von Dauer sein würde.
    „Und sich bewegende Treppen gibt es auch nicht. Ich weiß nicht mal ob wir Geheimgänge haben. Rowena Ravenclaw, sagst du? Ist das nicht die Gründerin vom Haus Ravenclaw?“
    Geschichte der Zauberei war ein sehr langweiliges Fach wie Stephane fand und dementsprechend wenig Ahnung hatte er davon. Und mit der Geschichte von Hogwarts hatte er sich ohnehin noch nie beschäftigt. Aber um diese Information kam man als Ravenclaw ja nur schwer herum.
    „Also damit hat sie den Schülern auf jeden Fall keinen großen Gefallen getan.“
    Stephane sah Blair verwundert an als sie nun auch noch von Stufen erzählte in denen man stecken bleiben konnte. Es klang fast als wäre ihr das selbst auch schon einmal passiert.
    „Ich glaube in Zukunft werde ich ganz genau auf jeden meiner Schritte achten. Gibt es etwa noch mehr solcher Fallen von denen ich wissen sollte?“, lachte er nun sogar.
    Es war schon verrückt was sich die Engländer alles ausdachten.
    Er beobachtete wie Blair plötzlich aufstand und sich direkt neben ihn setzte. Dass sie dann auch noch den Kopf an seine Schulter lehnte kam für ihn etwas überraschend. Und wenn es jemand anders gewesen wäre, wäre er wahrscheinlich zusammengezuckt und erst mal ein wenig beiseite gerutscht. Solche schnellen körperlichen Kontakte war er nicht gewohnt. Aber bei ihr lies er es einfach geschehen. Er hatte Blair schon nach so kurzer Zeit sehr gern, was er sich eigentlich gar nicht erklären konnte, denn normalerweise dauerte es bei ihm immer seine Zeit bis er wirkliches Vertrauen in eine Person gewinnen konnte. Aber er versuchte sich nicht weiter Gedanken darüber zu machen. Es würde ihn ja nur weiter verwirren. Stattdessen genoss er die Nähe zu Blair und ihr Zusammensein hier.
    „Ich hätte nie gedacht so jemanden wie dich hier zu finden. Und schon gar nicht so bald“, murmelte er dann leise ohne genau zu wissen was er da von sich gab und was es bedeuten mochte.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Blair Miller - 21.02.2010, 13:57


    Stephane Delacour & Blair Miller


    Blair hörte Stephane ruhig zu, wie er sich ein wenig über Hogwarts aufregte. Sie mochte seinen Stimme, mit diesem attraktiven französischem Akzent. Überraschender Weise sprach Stephane sehr gut Englisch, obwohl er ja aus einer rein französischen Familie stammte. Aber das gehauchte h und das starke i, blieben einfach. Blair lächelte unwillkürlich.
    Dann nickte sie, als Stephane die Vermutung über sein Haus anstellte. "Ja, da hast du Recht." Als er dann meinte, sie habe den Schülern damit keinen großen Gefallen getan, zuckte sie mit den Schultern. "Vielleicht wollte sie uns so helfen uns besser zu recht zu finden oder sowas, ich weiß es nicht."
    Blair schlussfolgerte aus Stephanes Worten, dass er gerne nach Beauxbatons zurück wollte. Sie hatte das Gefühl, dass er sich in Hogwarts nicht so ganz wohl fühlte. Blair üerlegte kurz, ob es vielleicht an der neuen Sprach lag, tat den Gedanken aber sofort wieder ab. Schließlich beherrschte Stephane sie annährernd perfekt und ds war schließlich auch kein richtiger Grund. Vielleicht vermisste er seine Freunde und das warme Frankreich. Natürlich, für sie selbst wäre es auch nicht leicht, einfach so von der Mutter auf eine andere Schule geschickt zu werden. Gut hier waren eine Cousinen von ihm, aber das machte schließlich nicht so sonderlich viel aus, wenn man dafür durch ein Meer von seinen Freunden getrennt war.
    „Ich hätte nie gedacht so jemanden wie dich hier zu finden. Und schon gar nicht so bald“, flüsterte Stephane, als sie sich bei ihm anlehnte. Blairs Herz hüpfte bei dieser Bemerkung. Wie wunderbar war es doch, wenn ihre Gefühle erwiedert wurden. Zumindest glaubte und hoffte sie das.
    Sie nickte und schloss die Augen, ganz in den Moment versunken. "Ich bin froh, dass ich dich habe.", flüsterte sie zurück und genoss das warme Gefühl, dass diese Worte von ihm in ihr verbreiteten.
    "Vermisst du Beauxbatons eigentlich sehr?", fragte sie. Es war für sie immer wieder wunderschön, wenn Stephane ihr von seinen Gefühlen erzählte. Es bestätigte ihr, dass er ihr vetraute. Und das wiederrum führte zu ihrer überschwänglichen guten Laune und dem sanften Lächeln, dass auf ihre Lippen trat, wenn er den Raum betrat. Aber am schönsten war das Gefühl, dass sich sofort bei ihr einstellte, wenn er ihr in die Augen sah. In ihrem Bauch kribbelte es und das Blut stieg ihr in die Wangen. Wenn Stephane bei ihr war, fühlte sie sich immer geborgen und wohl.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Stephane Delacour - 24.02.2010, 20:59


    Stephane Delacour && Blair Miller

    Stephane nickte leicht als Blair ihn fragte ob ihm Beauxbatons sehr fehlen würde. Warum auch sollte er das leugnen? Er war kein guter Lügner und die Hufflepuff würde ihm sicher sofort durchschauen.
    „Es war einfach meine Heimat. Vermutlich gefällt es keinem da einfach herausgerissen zu werden.“
    Seine Gedanken schweiften zurück zu den vergangenen Schuljahren, die er an seiner alten Schule erlebte.
    „Ich vermisse einfach meine Freunde dort und das gewohnte Umfeld. Meinem Bruder macht der Schulwechsel komischerweise gar nichts aus. Aber ich brauche einfach meine gewohnte Umgebung und Leute, die ich kenne und gern habe um mich wohlzufühlen. Ich bin leider niemand, der sich schnell anpasst und neue Freunde findet“, gestand er Blair.
    Stephane wusste sehr gut um diese Charaktereigenschaft von ihm und nur zu gern wäre er manchmal einfach ein wenig mehr wie Noel, der so unbekümmert leben und ohne Ängste auf andere zugehen konnte. Ob Blair das wohl schlimm fand? Stephane hatte schon oft Begegnung mit Leuten gemacht, die mit seiner anfänglichen Zurückhaltung nicht klar kamen und ihn womöglich noch für arrogant oder eingebildet hielten, was er nun überhaupt nicht war.
    „Wenigstens habe ich meine Cousinen hier und Noel natürlich. Das ist ein kleiner Lichtblick. Wenn ich hier überhaupt niemanden gekannt hätte wäre es mir vermutlich noch schwerer gefallen. Inzwischen habe ich ja zum Glück auch ein paar nette Leute kennengelernt. Vielleicht kann ich hier ja doch noch ein paar Freunde finden.“
    Stephane lächelte Blair zu. Natürlich war auch sie damit gemeint. Möglicherweise könnte er sich mit ihr sogar mehr als nur eine Freundschaft vorstellen. Aber das sagte er natürlich nicht. Er wollte ihr keine unnötigen Hoffnungen machen. Dafür war es zu früh und seine Zukunft hier noch zu ungewiss.
    „Oder meine Mutter kommt doch noch zur Besinnung und lässt mich wieder zurück nach Beauxbatons“, sagte er dann und richtete den Blick zu Boden.
    Diese Hoffnung lies ihn nicht los. Auch wenn es natürlich schade wäre um die ganzen Leute, die er nun hier kennengelernt hatte und nicht zuletzt um Blair. Aber trotzdem würde er keinen Augenblick mit seiner Entscheidung zögern. Und je früher das geschehen würde, desto besser war es, denn sonst gewöhnte er sich womöglich doch noch an Hogwarts.
    „Tut mir leid. Ich wollte nicht so viel herumklagen. Wahrscheinlich sollte ich mich doch besser damit abfinden“, meinte der Ravenclaw nun und hob den Kopf wieder etwas.
    Eigentlich hatte er sich doch vorhin noch vergenommen Blair gegenüber nicht so negativ gestimmt aufzutreten. Aber nun hatte sie ihn doch dazu gebracht und er hatte sich einfach nicht zurückhalten können. Es tat so gut jemanden zu haben, dem er sich mit diesen Sorgen anvertrauen konnte.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Blair Miller - 25.02.2010, 21:24


    Mr. Delacour & Miss Miller

    Blair beobachtete Stephane, während er wehmütig von seiner alten Schule erzählte. Nicht nur aus dem was er sagte, schloss sie, dass er hier so schnell wie möglich wieder weg wollte. Es versetzte ihr einen leichten Stich im Herzen. Als er Blair gestand, dass er leider niemand war, der schnell auf Leute zu ging, und Freunde fand, wie sein bruder Noel, setzte sie sich auf und sah ihn ein wenig überrascht an. Schließlich hatten die zwei sich sehr schnell angefreundet und er war Blair jetzt auch nciht wie der typische Einzelgänger vorgekommen.
    "Also mich hast du ja zumindest kennen gelernt, und so leicht wirst du mich auch nicht wieder los!", scherzte sie und stieß in leicht an. Dabei war es ihr voller Ernst. Sie war sich zwar noch nicht ganz im Klaren über ihre Gefühle zu Stephane, aber sie mochte ihn, das war klar. Nur nicht, wie sehr...
    Es zauberte ihr Augenblicklich ein Lächeln aufs Gesicht, als er sagte, dass er zumindest einige aus seiner Familie hier hatte und noch ein paar nette Leute kennen gelernt hatte. Aber das Lächeln verschwand augenblicklich wieder als er sagte, dass er hier vielleicht sogar ein paar Freunde finden würde. Zählte er sie etwa nicht zu seinen Freunden?
    Blair dachte kurz über den Satz nach und kam zu den Schluss, dass es unglücklich ausgedrückt war, vorallem bei dem Lächeln, was er ihr zuwarf und sie natürlich mit ihrem schönsten Lächeln erwiederte. Doch es began wieder zu bröckeln, als er ihr von seiner Hoffnung berichtete, wieder nach Beauxbatons zurück kehren zu können. nur mit Mühe hielt sie ihr fröhliches Äußeres aufrecht, als er trübsinnig meinte, dass er sich wohl einfach damit abfinden musste.
    Sie schüttelte den Kopf. "Nein nein, schon okay, das macht mir gar nichts." Dann sah sie ihn etwas genauer an, was ihr ein leichtes Kribbeln im Bauch machte. War sie möglich doch in Stephane....?
    Nein, sicher nicht. Das war nur Freundschaft. Was sollte es auch anderes sein? Sie überlegte rasch und sagte dann : "Aber wenn das passieren sollte, und du nach Frankreich zurück gehst, dann schreiben wir uns regelmäßig Briefe ja?", fragte sie dann, halb im Scherz und halb Ernst. Schließlich wollte sie ihn auf keinen Fall verlieren, aber sie wollte auch nicht als die egoistische Zicke da stehen, die sich eher um ihr eigenes Glück, als um das anderer sorgte. Und so war sie ja ganz und gar nicht. Hoffentlich bemerkte Stephane das auch.
    Blair zog nachdenklich ihren Zauberstab heraus und zog Muster durch die Luft. "Was würdest du machen, wenn deine Mutter sagen würde, du dürftest zurück nach Beauxbatons, aber du hast hier schon ganz viele freunde und vielleicht sogar mehr gefunden?" Das 'vielleicht sogar mehr' war ein bewusster Schachzug und Blair hoffte, dass Stephane diesen Wink mit dem Zaunpfal, dass er sich hier vielleicht verlieben konnte, verstand.
    Blair schloss kurz die Augen und dachte über ihre Gefühle nach. es war eigentlich nicht sonderlich einfach., es abzustreiten. Sie mochte Stephane, egal wie sehr sie sich einredete, dass es nur Freundschaft war. Und das versetzte sie in tiefe Traurigkeit, denn offensichtlich empfand er nicht so, denn er wollte ja unbedingt von hier weg.



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Stephane Delacour - 05.03.2010, 00:20


    Stephane Delacour && Blair Miller

    Stephane lächelte etwas gequält als Blair ihn anstieß. Es war ihm nur allzu sehr bewusst, dass er sie nie mehr loswerden würde. Aber so einfach war das für ihn nicht. Natürlich mochte er sie und wollte sie nicht mehr verlieren. Aber etwas anderes in ihm sagte ihm, dass es vielleicht doch besser war sie, falls es soweit kommen sollte und er nicht lange auf Hogwarts bleiben musste, einfach zu vergessen. Aber er wusste, das würde nicht möglich sein.
    „Ja, da bin ich mir sicher“, nickte er dann, erwähnte aber nicht wie er es gemeint hatte.
    Es freute ihn, dass es ihm mit einigen seiner Worte gelang Blair ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Er liebte es anderen Menschen gute Laune zu bereiten. Und vor allem so einem Mädchen wie Blair. Etwas an ihrem Lächeln faszinierte ihn, auch wenn er nicht definieren konnte was es war und vor allem warum. Und umso mehr bereute er es, dass er dieses mit seinen weiteren Worten wieder zum Erlischen brachte.
    Blair behauptete, dass es ihr nichts ausmachen würde, dass er größtenteils nur Klagen von sich gab. Er sah ihr in die Augen und ihr Blick wirkte sehr ehrlich auf ihn, sodass er ihr das sogar glaubte. Dafür störte es ihn selbst umso mehr und er nahm sich vor nicht weiterhin nur so schlecht von Hogwarts zu reden.
    „Ja, natürlich schreiben wir uns“, bestätigte Stephane Blair und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Es freute ihn, dass ihr offensichtlich so viel an ihm lag. Und auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, so lag ihm wohl ebenfalls viel mehr an Blair als er vermutete. Und natürlich würde er ihr schreiben. Er pflegte ja ebenso auch engen Briefkontakt zu seinen Freunden in Beauxbatons. Denn vergessen hatte er noch nie jemanden. Und schon gar nicht jemanden an dem ihm etwas lag.
    „Ich würde dich sogar besuchen kommen. Oder dich zu mir nach Hause einladen. Dann würdest du sehen, dass Frankreich wirklich sehr schön ist.“
    Er sah die Hufflepuff ernst an, denn genauso ernst meinte er das eben Gesagte. Ob es jemals so weit kommen würde war natürlich ungewiss. Aber nun hatte er das versprochen und so etwas sagte er nicht leichtfertig. Er würde sich in jedem Fall daran halten. Ein Treffen mit Blair konnte er sich ja sowieso nicht entgehen lassen. Ganz egal ob in Frankreich oder hier in Hogwarts. Wobei Zweiteres natürlich viel mehr Möglichkeiten zuließ, was ein Vorteil für Hogwarts war, wie er sich nun eingestand.
    Die Frage die sie ihm als nächstes stellte gab Stephane viel zu denken, weswegen er auch nich sofort antwortete, sondern sich einige Sekunden Zeit lies. Schließlich sollte es ich bei seiner Antwort auch um die Wahrheit handeln.
    „Ich denke... ich würde hier bleiben“, sagte er dann langsam.
    „Wenn ich mich hier irgendwann mal wohlfühlen sollte, würde es mir nur sehr schwer fallen hier wieder herausgerissen zu werden. Ich hab das ja in Beauxbatons schon durchgemacht und nochmal möchte ich das nicht erleben. Auch wenn ich dann wieder bei meinen alten Freunden wäre. Ich glaube es wäre trotzdem irgendwie anders. Und sollte ich mich dann an Hogwarts gewöhnt haben würde es mir wahrscheinlich auch nicht einfach fallen mich dann wieder an Beauxbatons umzugewöhnen.“
    Stephane sah für einen Moment auf den Boden. Er war sich nicht sicher, ob das was er sagte Sinn ergab. Eigentlich war es alles ja nur Spekulation. Doch sprach er einfach das aus, wie er sich selbst und sein Verhalten einschätzte.
    Natürlich war ihm auch Blairs Wink mit dem 'vielleicht sogar mehr' nicht entgangen. Aber Vermutungen dazu bereiteten ihm Schwierigkeiten. Hatte Blair das etwa auf sich bezogen? Stephane wusste nicht wie er darauf kam, es war einfach nur so ein... Gefühl. Nachzufragen würde er sich ja doch nicht trauen. Momentan hoffte er sowieso eher, dass dem nicht der Fall war. Er wollte ihr nicht das Herz brechen. Blair war in seinen Augen wirklich etwas Besonderes. Ihre Nähe bereitet ihm Freunde und jeder Blick in ihre Augen entfachte ein sonderbares Gefühl in ihm. Er konnte das nicht deuten, doch er wusste, dass er um jeden Preis verhindern musste, dass er noch mehr für das Mädchen empfand. Ebensowenig wollte er es riskieren, dass sich Blair in ihn verliebte. Er wusste nicht ob er ihr falsche Hoffnungen machte, jedenfalls war das nicht seine Absicht. Denn keinesfalls wollte er sie in irgendeiner Art und Weise verletzen.
    „Wenn ich hier noch mehr wirklich gute Freunde und vielleicht sogar eine Freundin finden und mich verlieben würde, würde es mir natürlich noch viel schwerer fallen hier wieder wegzugehen. Nein, dann würde ich das gar nicht mehr in Erwägung ziehen.“
    Er sah Blair eindringlich an und wagte dann einen weiteren Satz, von dem er hoffte, dass er sie nicht zu sehr treffen würde.
    „Aber das Zweite zumindest wird so schnell sowieso nicht passieren.“
    Er sagte das sicher und mit einem Blick von der er annahm, dass er glaubwürdig und vielleicht sogar etwas gefühlskalt wirkte. Innerlich brodelte es in ihm und am liebsten hätte er die Worte wieder zurückgenommen. Doch das tat er nicht. Er erwartete Blair damit ein wenig die Hoffnungen zu nehmen, was ihn betraf. Sofern sie diese überhaupt hatte...



    Re: Leeres Klassenzimmer (2)

    Blair Miller - 08.03.2010, 19:29


    Blair Miller & Stephane Delacour

    Ein angenehmes Gefühl rieselte durch Blairs Körper, als Stephane versprach ihr zu schreiben und das Gefühl steigerte sich zu einem hochgefühl, als er sie zu sich nach Hause einlud. Blair lächelte ihn freudig an. "Ich würde dich sehr gerne mal in Frankreich besuchen!", sagte sie. Sie liebte Frankreich seit den Sommerferien ihres sechsten Lebensjahres, als sie und ihre Familie einen wunderbaren urlaub an der Côte D'Azur verbrachten. Und die darauffolgenden Sommer steigerte sie ihre Liebe immer mehr, da sie jedes Jahr in das wunderschöne Land fuhren. Das hörte leider auf, als ihre Zwillingsschwester Daphne bekundete, dass sie nicht mehr nach Frankreich wollte. Blair liebte Daphne über alles und würde ihr in sowas niemals wiedersprechen, schon allein wegen ihrer Krankheit, aber sie vermisste das grüne Meer, den blauen Himmel und die süßen frnzösischen Cafés, in denen es den besten Milchkaffee gab.
    Während Blair noch in sehnsüchtigen Gedanken schwebte, antwortete Stephane auf ihre Frage. Er erzählte, dass er nicht nocheinmal aus seinem Leben heraus gerissen werden wollte und Blir konnte ihn voll und ganz verstehen, obwohl sie ihm nciht ganz glaubte. In seinen Augen schimmerte die verzehrenden Sehnsucht nach Frankreich und Beauxbatons. Blair fühlte sich aufeinmal sehr einsam und verloren.
    Blair überlegte, ob es nicht zu viel gewesen war, das 'vielleicht auch mehr'. Würde er sich jetzt von ihr abwenden, weil er sich bedrängt fühlte? Normalerweise war Blair nciht so forsch, aber irgendetwas hatte sie dazu getrieben. Vielleict war es Stephanes lächeln gewesen, dem sie einfach nicht widerstehen konnte. Sie wollte ihn umarmen, sich an ihn schmiegen und seine Lippen mit ihren berühren. Plötzlich wurde es ihr mit einem Schlag klar. Sie war in Stephane verliebt. Und wie! Die Erkenntnis erschreckte sie. Sie kannte ihn doch fast gar nicht und er wollte da auch gar nicht hier sein. Diese Liebe würde ihr nur Unglück und viele Stunden des Weinens bringen. Obwohl.. vielleicht konnte sie ihn dazu bringen, Gefallen an Hogwarts zu finden. Dann würde er bestimmt eher dazu bereits ein, sie an sich heran zu lassen. Mit seinem nächsten Satz lies er sie lächeln. Er würde auf jeden Fall hier bleiben, wenn er sich verlieben würde. Blair lächelte ihn an, als er sie intensif ansah. Was er wohl gerade dachte? Aber Blair zog gar nicht erst in Erwägung, dass es etwas Negatives sein könnte, lies sich ihre Hochstimmung nicht verderben.
    Ein eiskalter Schauer lief durch ihren Körper und lies sie zittern. Was hatte er da grade gesagt? er würde sich nicht so schnell verlieben. Dieser Satz traf sie wie ein Schlag in Gesicht und der eiskalte Blick, den er ihr zuwarf, trieb ihr beinahe die Tränen in die Augen. Das konnte doch nicht sein. Sie versuchte sich zusammen zu reißen, spürte aber, dass man ihr die Verzweiflung immer noch ein wenig an sah. Das war doch nicht möglich. Jeder Mensch brauchte Liebe. Liebe war etwas wunderschönes, Blair liebte es glücklich verliebt zu sein. Warum wollte er das nicht? Oder war das jetzt genau auf sie abgezielt? Wollte er ihr sagen, dass er sich niemals in sie verlieben würde? Blair biss sich auf die Lippen um nicht leise zu schluchzen und rutschte ein Stück von Stephane weg. Es tat zu weh ihn zu berühren und zu wissen, dass ihre Hoffnungen vergeblich waren. Sie schluckte und atmete tief ein.
    "Nein?", fragte sie dann schwach und versuchte möglichst normal zu klingen. Hoffentlich bemerkte er nichts. "Warum denn nicht?" Sie versuchte ein Grinsen, aber sie spürte, wie es misslang. "Schlechte Erfahrungen gemacht?" Blair wusste, dass das alles furchtbar gekünstelt und falsch klang, aber sie würde alles tun, damit Stephane nichts von ihren Gefühlen erfuhr. Er würde sich doch nur abwenden, da es ihm unangenehm war, und was wäre dann?



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