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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Bloodbeast - Hackfleischmann Forenurl: Klick aus dem Unterforum: Heavy Metal Antworten: 2 Forum gestartet am: Samstag 29.04.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Judas Priest Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 10 Monaten, 19 Tagen, 23 Stunden, 21 Minuten
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Re: Judas Priest
Bloodbeast - 01.05.2006, 18:21Judas Priest
Judas Priest sind eine britische Heavy-Metal-Band aus Birmingham, die sich in den 1970er und 1980er Jahren den Status als eine der einflussreichsten Heavy-Metal-Bands erspielten. Ihre Leder- und Nietenkluft setzte Akzente und Songs wie "Breaking The Law", "United" oder "Living After Midnight" bescherten der Band über die Metal-Szene hinaus kommerzielle Erfolge.
Der große Einfluss Judas Priests auf die Metalszene zeigt sich unter anderem durch eine große Anzahl von Bands, die sich nach Songnamen ihrer Vorbilder benannten, darunter Exciter, Running Wild, Sinner, Rage und Steeler.
Discographie:
Studioalben
* 1974: Rocka Rolla
* 1976: Sad Wings Of Destiny
* 1977: Sin After Sin
* 1978: Stained Class
* 1979: Hell Bent For Leather / Killing Machine
* 1980: British Steel
* 1981: Point Of Entry
* 1982: Screaming For Vengeance
* 1984: Defenders Of The Faith
* 1986: Turbo
* 1988: Ram It Down
* 1990: Painkiller
* 1997: Jugulator
* 2001: Demolition
* 2005: Angel Of Retribution
Livealben
* 1979: Unleashed In The East
* 1987: Priest...Live!
* 1998: '98 Live Meltdown
* 2003: Live in London
Compilations & Box Sets
* 1978: Best Of Judas Priest (Compilation)
* 1981: Hero Hero (Compilation)
* 1989: The Collection (Compilation)
* 1993: Metal Works (Best Of)
* 1997: Living After Midnight (Best Of)
* 1998: Priest, Live & Rare (Compilation)
* 1999: Simply The Best (Compilation)
* 2001: Breaking The Law (Compilation)
* 2004: Metalogy (Box Set)
Videos & DVDs
* 1983: Judas Priest Live (VHS)
* 1986: Fuel For Life (VHS)
* 1987: Priest... Live (VHS)
* 1991: Painkiller (VHS)
* 1993: Metal Works 73-93 (VHS)
* 2001: British Steel (DVD)
* 2001: Live In London (DVD)
* 2003: Electric Eye (DVD)
* 2005: Rising In The East (DVD)
* 2006: Live vengeance '82 (DVD)
Singles & EPs
* 1974: Rocka Rolla
* 1976: Deceiver
* 1976: The Ripper
* 1977: Dissident Aggressor (Japan)
* 1977: Diamonds And Rust (Spanien)
* 1978: Exciter
* 1978: The Green Manalishi (With The Two Prongued Crown)
* 1978: Hell Bent For Leather
* 1978: Better By You Better Than Me
* 1978: Evening Star
* 1978: Before The Dawn
* 1979: Take On The World
* 1979: Diamonds And Rust (Live)
* 1979: Rock Forever
* 1980: United
* 1980: Living After Midnight
* 1980: Breaking The Law
* 1981: Heading Out To The Highway
* 1981: Don't Go
* 1981: Hot Rockin'
* 1982: You've Got Another Thing Comin'
* 1982: (Take These) Chains
* 1983: Tyrant
* 1983: Sinner
* 1984: Some Heads Are Gonna Roll
* 1984: Freewheel Burning
* 1984: Love Bites
* 1986: Turbo Lover
* 1986: Locked In
* 1986: Parental Guidance
* 1988: Ram It Down
* 1988: Johnny B Goode
* 1990: Painkiller
* 1991: Night Crawler
* 1991: A Touch Of Evil
* 1997: Bullet Train
* 2001: Machine Man
* 2005: Revolution
Re: Judas Priest
Hackfleischmann - 08.05.2006, 18:49
BACK TO THE ROOTS!!!!!
hier ein aktuelles interview mit den priestern
Lange hat es gedauert. Sehr lange sogar. Doch nach den ewig anhaltenden Gerüchten um eine Reunion von JUDAS PRIEST mit Rob Halford und ebenso vielen Dementi seitens der Manager aller Beteiligten, war es im Endeffekt nur eine Frage der Zeit, bis wir alle ein neues Werk in dieser Konstellation schweißgebadet in Händen halten dürften Nun ist es nun endlich soweit und „Angel Of Retribution“ (BMG Sony) steht weltweit in den Läden Im Gegensatz zu jenen mit Tim Owens veröffentlichten Alben haben sich JUDAS PRIEST doch deutlich in Richtung ihrer eigenen Vergangenheit orientiert, wenn auch ein direkter Vergleich zu „Painkiller“ nicht unbedingt zu Gunsten des „Neulings“ ausfällt. Wie die Band selbst ihren derzeitigen Status einschätzt und was die Herrschaften mit dem „Ungeheuer von Loch Ness“ am Hut haben, erzählte Bassist Ian Hill im Rahmen eines Phoners:
Von den Fans wurde kaum eine Reunion in den letzten Jahren derart herbeigesehnt als die Eure. Was war denn im Endeffekt wirklich dafür ausschlaggebend, dass PRIEST wieder in der „klassischen“ Besetzung am Werk sind?
Ein Großteil davon ist mit Sicherheit unseren Fans zu verdanken, die uns über all die Jahre, in denen PRIEST mit Tim aktiv waren, zwar die Treue gehalten haben, sich aber nicht davon abbringen haben lassen, nach Rob zu verlangen. Im Endeffekt war es aber unsere eigene Entscheidung. Diese ist uns bei Gott nicht leicht gefallen, denn allen Kritikerstimmen zum Trotz waren wir mit Tim als Mensch, vor allem aber mit seiner Gesangsleistung mehr als zufrieden. Da auch Rob in den letzten Jahren wieder nach Heavy Metal zumute war, haben unsere Manager alles ins Laufen gebracht. Es war also genauso eine Herzensentscheidung wie eine logische Schlussfolgerung auf das Drängen der Fans.
Und die Faktoren „Geld“ oder „Verkaufszahlen“ hatten keinen Einfluss?
Nein, denn wenn wir nur des Geldes wegen JUDAS PRIEST am Leben erhalten würden, hätten sich unsere Fans bereits seit langer Zeit von der Band abgewandt. Sicher, die neuerliche Zusammenarbeit mit wird wohl auch den Nebeneffekt haben, dass PRIEST von nun an wieder besser Verkäufe aufweisen werden können, aber deshalb haben wir uns mit Sicherheit nicht wieder mit Rob zusammengetan.
Naja, ganz glauben kann ich das zwar nicht, aber egal. Hauptsache wir haben die Priester wieder und zwar in alter Form. Ganz anschließen an „Painkiller“ könnt ihr allerdings, zumindest meiner Meinung nach, mit dem aktuellen Silberling nicht. Wie sieht denn eure Meinung zu „Angel Of Retribution“ aus? Lass es mich kurz und bündig formulieren. Das neue Album zeigt nicht mehr und nicht weniger als JUDAS PRIEST 2005. Es wäre vermessen zu sagen, die Scheibe ist unsere Beste bisher, so etwas würde ich bei keinem Album zu sagen wagen. „Angel Of Retribution“ überzeugt aber mit all jenen Attributen, die PRIEST-Fans immer von der Band erwarten durften und die diese auch immer geliebt haben. Was soll´s? Wir sind in alter Besetzung zurück und ich kann eigentlich nur hinzufügen, dass wir alle hoch motiviert und mit dem Ergebnis sehr zufrieden sind.
Zufrieden war die Band ja auch mit Tim Owens, wie du vorher bereits erwähnt hast. Was jetzt?
Dazu stehen wir auch voll und ganz. Leider konnte ein Teil der Fans sich nicht 100%ig mit der Tatsache, dass PRIEST auch in anderer Form existieren identifizieren. Genau diese Klientel sollte aber 2005 wieder voll auf zufrieden sein.
Kann sein. Allerdings dürfte euch dabei die „Glaubwürdigkeit“ im Großen und Ganzen ein wenig abhanden kommen. Belassen wir es also dabei, dass JUDAS PRIEST und Rob Halford wieder gemeinsame Sache machen, aus welchen Gründen auch immer. Außerdem hat sich gerade Rob in den letzten Jahren auf beeindruckende Weise wieder in die Herzen der Fans gesungen, obwohl er sich zuvor vom Heavy Metal in PRIESTForm abgewandt hatte. Da sich auch in seinem Fall die Fans umstimmen ließen und ihn quasi „begnadigten“, wird es im Falle PRIEST 2005 wohl ähnlich ablaufen. Was sollten wir denn zu „Angel Of Retribution“ noch unbedingt wissen?
Wie ich schon sagte, zeigt das Album den Zustand der Band 2005. Es ist keinerlei altes Material verwendet worden, sondern ausschließlich Songs, die wir seit unserer Reunion zusammen komponiert und eingespielt haben. Die Erstauflage erhält übrigens eine Bonus-DVD, die wir anlässlich der letztjährigen Auftritte bei diversen Festivals mitschneiden haben lassen.
Bezüglich dieser Festival-Auftritte war das Presse-Echo ja nicht gerade berauschend. Was war denn los?
Ich weiß, dass es auch zahlreiche negative Kritiken gab. Allerdings muss man einem Künstler schon zugestehen, dass er nicht alle Tage seinen besten Tag haben kann. Überzeugt euch durch diese DVD, so schlecht wie uns manche dargestellt haben, waren wir mit Sicherheit nicht.
Die meisten Schelten musste diesbezüglich Rob einstecken. Auf der neuen Scheibe dagegen klingt er wieder wie zu seiner Glanzzeit, gibt es eine Erklärung dafür?
Als Sänger ist er natürlich derjenige, der im Rampenlicht steht und dem man Fehler am Einfachsten anmerken kann. Mir ist bei keiner Show etwas Negatives an seiner Leistung aufgefallen. Vielleicht sollten sich manche Kritiker wieder darauf besinnen, dass auch die Aussteuerung des Sounds einen beträchtlichen Anteil am Gelingen eines Konzertes hat. Vor allem bei Open-Air-Konzerten darf die Witterung nicht unberücksichtigt bleiben. Was seine Leistung auf „Angel Of Retribution“ betrifft, hat Rob wohl wieder einmal bewiesen, dass er mit zu den besten Sängern im gesamten Heavy Metal-Zirkus zu zählen ist.
Dem kann man allerdings nur beipflichten, denn die Sangesleistung stimmt auf dem Album wirklich. Manche der Songs klingen aber eher nach HALFORD Solo-Scheiben, in wie weit war er denn am Songwriting beteiligt?
Es war eigentlich so wie immer. Die Songideen stammen zum größten Teil von Glenn und KK. Rob´s Einfluss beschränkt sich meistens eher auf die Texte. Allerdings kann es schon sein, dass sich Parallelen zwischen Rob´s Soloscheiben und „Angel Of Retribution“ finden. Schließlich hatten beiden Bands nichts anderes im Sinn als reinrassigen Metal zu fabrizieren.
Wo du gerade das Thema Texte erwähnt hast. „Judas Rising“ ist ein perfekter Ausdruck für „The Priest Is Back“ und gibt nicht nur einen prima Opener für das Album sondern wäre auch ein feiner Einsteig in ein Konzert, oder?
Klar, diese Nummer kann stellvertretend für das Album verstanden werden. Als wir die Songs fertig gestellt hatten und an der Reihenfolge für das Album arbeiteten, stand nie ein anderer Opener zur Debatte. Für die anstehende Tour haben wir uns zwar schon Gedanken gemacht, eine Setlist kann ich allerdings noch nicht preisgeben.
Überraschungen sollen ja auch nicht schon im Vorfeld verraten werden. Ich denke, der Song wird aber auf jeden Fall auf der Tournee zu hören sein. Ähnliches darf man auch von „Wheels Of Fire“ erwarten, ein Song der geradezu nach der berühmten Harley schreit.
Es freut mich, dass der Songs so aufgenommen wird. Im Prinzip war genau das die Intention für diese Nummer. Wir wollten wieder einmal einen Song komponieren, der alle Attribute von JUDAS PRIEST beinhaltet und der für die Bühne prädestiniert ist.
In eine völlig andere Richtung geht der Rausschmeißer namens „Lochness“, der schon auf Grund seiner opulenten Länge wohl eher nicht den Weg in die Setlist finden wird. Worum geht es denn darin?
Wir hatten nie damit gerechnet, dass der Song derart lang wird. Aber hier hat sich unsere langjährige Erfahrung wahrlich bemerkbar gemacht, denn „Lochness“ ist geradezu ein Monumentalepos geworden. Bei solchen Songs trennt sich sehr häufig die Spreu vom Weizen, in unserem Fall ist das Ergebnis aber ein sehr gutes geworden. Was den Text betrifft, solltest du besser Rob als Gesprächspartner haben, denn er ist mit dieser Geschichte vom „Ungeheuer von Loch Ness“ angekommen und hat daraus einen Songtext formuliert.
Die ersten Konzerte hier bei uns in Europa sind ja bereits bestätigt, wie schaut es denn in weiterer Folge aus?
Dazu ist es noch zu früh, denn weitere Tourneen sind erst im Planungsstadium. Wir werden aber mit ziemlicher Sicherheit das heurige und aller Voraussicht nach auch noch Teile des kommenden Jahres „On The Road“ verbringen.
Lassen wir uns also überraschen, wie es um die Zukunft der „Priester“ bestellt ist. Ich denke, man wird in den kommenden Monaten viel von JUDAS PRIEST vernehmen. Von der aktuellen Setlist und der derzeitigen Verfassung der Band darf sich „Konzert-Österreich“ auf jeden Fall am 8. 4. überzeugen, denn da gastiert die Band in der Gasometer-Halle.
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