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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: SL Forum: DUNGEONS & DRAGONS Forenbeschreibung: DIE ZERRISSENEN REICHE aus dem Unterforum: Der Barde Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 07.06.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Eine hart erkämpfte Karte - Der 30. Spielabend Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 4 Monaten, 17 Tagen, 4 Stunden, 45 Minuten
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Re: Eine hart erkämpfte Karte - Der 30. Spielabend
SL - 10.11.2008, 14:19Eine hart erkämpfte Karte - Der 30. Spielabend
Guten Abend, werte Gäste…
… wir schreiben Rittmitte des 2. Zehntages im Monat Flammleite des Jahres der Verteilten Sterne.
Unsere Helden haben neben einem warmen Krug Tee von dem alten, knochigen Mann auch die versprochenen, hilfreichen Informationen bekommen und stehen nun hier und beraten darüber welcher Weg der Klügste wäre. Sie ließen immer und immer wieder die Tagebuchseiten diesen alten, zähen Zwergen durch den Kopf gehen. Die Ausschnitte in den der Zwerg von der ungeheuren Kälte erzählte ließen unsere Helden immer und immer wieder von neuem überlegen ob sie dieser ungeheuren Kälte Herr werden würden, denn wenn selbst ein so zäher Zwerg damit solche Probleme hätte, wie weit würden Sie dann kommen? Natürlich hat auch Ihre Gemeinschaft herausragende Persönlichkeiten die ohne Probleme, sei es durch Magie oder angeborene Fähigkeiten, mit der Kälte klar kommen würden, doch leider wird eine Gemeinschaft nicht immer an Ihren stärksten gemessen sondern manchmal auch an ihren schwächsten.
Sie waren auf einem fremden Kontinent so fern der Heimat und sie stand vor einer Vielzahl von Problemen mit denen sie sich sonst noch nie Auseinander setzen mussten angefangen bei diesen geringen Temperaturen bis hin zu den Orientierungsproblemen.
Doch denen Problemen mit der Orientierung wollten sie sich Abhilfe verschaffen denn sie entschieden sich in den Burgfried der Festung May`t vorzudringen um dort eine mögliche Karte dieses eisigen Kontinentes zu ergattern.
Doch sie wussten dass dieser Turm nicht unbewacht war. Nicht nur das eine Horde von Ogern, Orks und Goblins in diesem Turm zur Bewachung abgestellt waren sondern sie hörten auch das einer der wildesten Dämonen die überhaupt existieren in diesem Turm sein Lager aufgeschlagen hatte, ein Bulezau.
Wie heißt es in einem der zahlreichen Bücher über Dämonen… ich zitiere:
Das Fleisch des Dämons ist mit offenen, schwärenden Wunden überzogen. Die hoch aufragende Gestalt wirkt ausgezehrt, ist vage humanoid und überall entspringen Büschel kurzen, struppigen Haars. Der Kopf der Bestie erinnert an einen kränklich aussehenden Widder. Ihm entspringen große, gekrümmte Hörner, die Augen sind wässrig, und die dünnen Lippen sind mit Speichel befleckt und spannen sich über die langen, nadelförmigen Zähne. Der Schwanz des Dämons erinnert an den einer Schlange und läuft in einem wirren Knäuel aus metallischen Dornen aus. Obwohl die Kreatur ausgezehrt und schwächlich wirkt, führt sie einen überdimensionalen Ranseur. Die Bestie lässt die riesige Stangenwaffe mit einem geradezu beunruhigen Tempo durch die Luft zischen.
Obwohl sie dieses Wissen hatten, scheuten sie sich nicht vor den Schritt in den Turm denn genau so wussten sie das ohne diese Karte eine Suche nach Lasigan unmöglich war.
Sie schöpften noch eine letzte Nacht Kraft und machten sich dann daran den Turm zu besteigen. Obwohl besteigen nicht das richtige Wort für die Taktik die unsere Helden verfolgten, war. Kael`thas verwandelte sich in ein Erdkoloss und grub mit Hilfe der angeborenen Kräfte und Maulwurfähnlichen klauen ein Tunnel in die unterste Ebene dieses Tunnels. Unten angekommen fanden sie genau das vor, was Sie vermuteten. Die unterste Ebene war voller Dämonenverseuchter Kreaturen. Eine handvoll Oger, ein duzend Orks und mehrere Duzend Goblins. Dazu noch eine Hand von dämonenartigen Hunden.
Doch sie hatten den Überraschungsmoment auf Ihrer Seite. Kael`thas versperrte mit einem mächtigen Netzzauber das Eingangsportal und der Rest der Truppe schwärmte aus. Ein mächtiger Kampf entfachte und obwohl diese Dämonenhunde mit Ihrem Bellen zeitweise einige unsere Helden in Panik versetzte verloren sie zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle oder die Oberhand in diesem Kampf. Es waren nur wenige Minuten die der Kampf andauerte doch wie es schien blieb dieser nicht unbemerkt denn gerade als unsere Helden Ihre Wunden versorgten klopfte es aufgeregt an der Eingangtür.
Sie verloren keine weitere Zeit mehr und stürmten die Wendeltreppe hinauf und stellte sich dem Bulezau.
Dort saß er, entspannt an einem schweren steinernen Tisch über einem Buch gestützt. Flankiert von zwei großen Granit Statuen und nur von einer Kerze beleuchtet.
Zuerst wusste unsere Helden nicht was sie von dieser Kreatur halten sollten, hatte er sie bemerkt oder war er Ahnungslos.
Egal entschieden sie und wollten dem Dämonen zuvor kommen. Sie Gingen hinter den Bücherregalen in Stellung und Thalion eröffnete das Feuer. Der Pfeil ging direkt in die Schulter dieses Wesens und sorgte dafür dass dieses zu seiner Waffe griff und mit einer Handbewegung den schweren Tisch beiseite warf. Die Kerze erlosch und der Dämon verschwand in der Dunkelheit. Kurz darauf hörte man die mächtige Waffe in der Luft schwirren und ein mächtiger Hieb folgte der die beiden Statuen in tausend Teile zerspringen lies.
Ein weiterer Pfeil flog von Thalion in die Dunkelheit, gefolgt von einem Alchimistenfeuer von Reddas und beide verfehlten ihr Ziel nicht. Ein mächtiges Hufgescharbe folgte und Sekundenbruchteile später stürmte diese Widderartige Kreatur aus der Dunkelheit und versenkte seine Hörner im Brustkorb von Thalion. Obwohl Thalion schwer verletzt wurde, hatte dieser Umstand auch seine positive Seite denn jetzt stand dieser Dämon genau in der Mitte unserer Kameraden.
Sofort kesselten sie ihn ein und beschenkten ihn mit einer Vielzahl von Hieben und Schlägen. Das erste mal stand Kael`thas einer Kreatur gegenüber die eine natürliche Resistenz gegen Magie hatte, er wusste zwar viel über diese Fähigkeiten aus seinen Studien und Büchern jedoch stand er noch persönlich einer solchen Kreatur gegenüber.
Die Wunden an dem Körper dieses Dämons wurden immer mehr und nach Salve mächtiger Hiebe seinerseits die er an unsere Gefährten Austeilte ging er tot zu Boden.
Doch sie hatten keine Zeit zu verlieren denn von unten hörten sie Stimmen und Bewegungen. Sie beeilten sich und während unsere Kämpfer Thalion, Carmen, Tan`Sharrid und Reddas die Treppe sicherten suchten Nilo und Kael`thas die Regale nach der Karte ab. Das Glück war ihnen holt denn sie fanden diese Karte sehr schnell und dazu noch einige arkane und göttliche Schriftrollen.
Um den Kreaturen die sich unten sammelten aus dem Weg zu gehen, verwandelte sich Kael`thas erneut in ein Erdkoloss und buddelte den Boden zur Ebene darunter auf. Unsere Helden hatten Glück gehabt denn alle Kreaturen hatten Ihr komplettes Augenmerk auf die Wendeltreppe fokussiert. So gelang es unseren Helden fast unbemerkt davon zu kommen. Erst als nur noch Kael`thas und Tan`Sharrid vor dem Fluchtunnel standen wurden die Dämonenhorde auf unsere Helden aufmerksam doch nicht rechtzeitig genug um die Verfolgung auf zunehmen denn nachdem auch die letzten beiden der Gefährten in den Tunnel verschwanden lies Kael`thas diesen hinter sich einstürzen und schnitt so den Verfolgern den Weg ab.
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Sie nahmen die Füße in die Hand und rannten durch den Tunnel raus in die eisige, weit voran geschrittene Nacht und suchten fast zwei Stunden nach einem sicheren Unterschlupf.
Es war so eisig draußen, dass das Blut der Wunden aus dem Kampf gegen den Dämon und der Schweiß der gerade durch die Flucht aus der Festung entstanden ist im Sekundenbruchteil auf der Haut unserer Helden gefroren ist. Doch Sie haben die Landkarte erbeutet und was noch wichtiger ist, sie sind alle am Leben und haben einen Unterschlupf gefunden in dem sie die Nacht verbringen können. Doch Ihr Aufruhr und Ihre Flucht aus der Festung werden wohl nicht ohne Folgen sein. Sie sitzen gerade in einer kleinen Höhle und bereiten sich für die Nachtwache vor.
Erhebt eure Becher zum Wohle dieser Männer. Betet mit mir zu den Göttern, dass unseren Helden in diesen dunklen Tagen der Mut und der Tatendrang nicht ausgehen und dass das Glück Ihnen weiterhin hold ist.
Mögen Kael`thas, Thalion, Reddas, Carmen, Nilo und Tan`Sharrid noch viel Licht über diese dunklen Tage bringen.
Prost!!!
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