meine geschichte

eselland
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    Re: meine geschichte

    ziege - 28.04.2006, 23:11

    meine geschichte
    also das is ma der anfang, aba der is noch langweilig :-( vllt schreib ich morgen weiter damits ma annäherungsweise spannend wird^^




    Sommerferien! Endlich! Ich fühlte mich frei wie nie zuvor. Und Diese Ferien würden unter Garantie nicht langweilig werden. Ich schob meine Schultasche irgwendwohin, das war mir ganz egal. Hauptsache weg! Mit einem Blatt Papier, einem Stift und meinem Essen setzte ich mich an den Tisch. Daneben lag noch das Prospekt für den Wanderwettbewerb. Daran wollte ich zusammen mit meienr Freundin Leonie und meinem Freund Jan teilnehmen. Es ging etwa zwei Wochen lang quer durch die französischen Alpen. Genau konnte man das ja nicht sagen, es ging ja darum, wer zuerst ankam. der Weg war auch nicht vorgeschrieben, nur der Start und das Ziel. Mit Karte, Kompass, Zelt und verpflegung mussten wir uns dann auf den Weg machen. Morgen wollten wir hier schon mit dem Zug losfahren, in einen kleinen Ort am Fuße eines großen Berges, den es dann erstmal gallt zu erklimmen. Wir faulen Socken würden natürlich die Seilbahn nehmen, das hatten wir shcon lange beschlossen. Ich musste grinsen. Warum immer alles so schwer machen? Der eigentliche Start war dann erst ein ganzes Stück weiter weg, in einem Bergdorf. Dort gab es vielleicht noch eine Seilbahn, aber danach nicht mehr. Nur noch zu Fuß. Man konnte auch schlecht wieder vom Berg runter, mit Bus oder Bahn weiter und dann bei Ziellort wieder hoch, also, doch, man konnte shcon aber es würde noch viel länger dauern als den Weg zu Fuß zurück zu legen. Beide Orte lagen wirklich mitten in den Bergen. Mir gefiel das, es war endlich mal eine neue Herausforderung. Leonie, Jan und ich hatten schon Wochenlanges Ausdauertraining hinter uns. Wir fühlen uns fit wie der Turnschuh selbst. Konnte doch eigentlich nichts schief gehn oder? Gewinnen wollten wir jeder, was die ganze Sache nicht leichter machte. Wir kamen nämlich nicht zwangsweise in eine Gruppe- es sollte gelost werden. Bei 6 Gruppen standen die Chancen jedoch nicht ganz schlecht, dass wenigstens zwei in eine kommen konnten, vielleicht ja auch alle drei? War aber alles nicht so schlimm, schließlich waren alle Leute, die daran teilnahmen gleichgesinnt und irgendwelche pingeligen Leute, die Angst hatten ihre Sachen dreckig zu machen gab es bestimmt auch nicht, also warum Sorgen machen? Wenn wir aufgeteilt wurden hatte es eh seine Vorteile- mehr Chancen auf den Gewinn! Den gab es schließlich auch noch! der Hauptgewinn war ein Geldpreis, doch den konnte nur einer bekommen. Sobal man in den Ort hineinkam durfte sich die Gruppe trennen. Wo genau man hinmusste musste man rausbekommen- suchen oder durchfragen! Natürlich bekam aber die gesamte Gruppe Preise. Und wir drei hatten beschlossen uns alle preise die wir bekamen zu teilen. Nun war ich dabei, mir eine Liste zum packen zu schreiben. Kleidung, Regensachen, Ersatzschuhe, Getränke, Essen, Schlafsack, Fernglas, Kompass, Die Karte, die wir schon bekommen hatten, Waschzeug stand da schon. Was brauchte ich noch? vielleicht ein Buch, falls noch Platz in der Tache war. Handy, Geld, notierte ich. Das waren ja immerhin shcon die wichtigsten Sachen. Ich wollte auch nur das nötigste mitnehmen, sonst würde das Gepäck zu schwer werden. Nachdem ich die Sachen in die Tasche gestopft hatte gi8ng ich einkaufen. Im Supermarkt nahm ich verschiedene Dinge mit, die sich länger hielten. Suppen, die man noch mit Wasser kochen musste. Tee. Kekse. Cornflakes. Vor dem Brotregal wusste ich dann aber nicht mehr weiter. Wier um Himmels Willen soll man bitte Brot zwei wochen lang mit sich rumschleppen? Ging ja gar nicht. Oder hatte irgendjemand Lust eine ühltasche mti sich rumzuschleppen? Dann mussten wir eben ein paar Umwege zu Dörfern laufen um einzukaufen. Langsam wurden mir die Schwierigkeiten der Tour bewusst, aber das macht mir nichts. Ich mochte Abenteuer. Warum nicht? Warum sollte man das Leben auch langweilig verstreichen lassen ohne wirklich was erlebt zu haben? Ich packte noch diverse Dinge in meinen Einkaufswagen und ging zur Kasse. Dann konnte ich mich so richtig auf den nächsten Tag freuen. "hey Kathrin!", hörte ich jemanden hinter mir rufen, als ich aus dem Laden trat. "Leonie! Auch einkaufen? Man, ich freu mich so auf Morgen!" "Ja, ich auch. Zum Glück fahren wir ja shcon Morgens los, sonst würde ich glaub ich vor Spannung platen! Will ja mal wisen was uns da so erwartet!" Wir lachten. Eins war klar: Spannend würde es werden. Nicht leicht, aber auf jeden Fall mal ein tolles Erlebnis. Glücklich pfeifend ging ich nach Hause und verstaute die gekauften Sachen in meiner Tasche. Ich versuchte es zumindest mal. Passte natürlich nicht. Aber egal, schließli8ch war ich Weltmeister im packen! Ich nahm alle Sachen wieder raus und packte alles wieder klein zusammengefaltet hinein. Na also! Warum nicht gleich? Ich wollte schon mein Zeug für den nächsten Tag rauslegen doch dann legte ich erst mal noch eine leere Tasche dazu. Ich wollte auf jeden Fall am nächsten Tag eine Regenjacke anziehen, doch es konte schließlich genauso gut die Sonne shceinen, also wohin dann mti der Jacke? Und außerdem hatte ich, wie ich mcih kannte, das Wichtigste vergessen. Naja egal. Würde mir schon noch einfallen- oder auch nicht. Ich guckte raus. Es regnete. Störte mich das? Nein. DIe Alpen waren weit weg von Bremen, meiner Heimatstadt. Dort konnte es schon ganz anders aussehen. Wetterbericht gucken lohnte auch nicht weil ich nicht wusste, wann meine Gruppe starten würde. Jeden Tag würde nur eine losziehen. Alle anderen mussten solange am Treffpunkt warten. Immer morgens um 10 Uhr würde der Bus die enge straße den Berg hochfahren, bis zumn Startpunkt. Und dann, um 12 Uhr, sollten wir loslaufen. Da also noch keine Hektik. Jeder zur gleichen Zeit. Die Fahrt dauerte auch nur eine Stunde, vielleicht etwas mehr, also waren Verzögerungen einkalkuliert. Ich verbrachte den Tag mit lesen, chatten und fernsehen. Zwischendurch sprang ich jedoch immer wieder auf um irgendwas in die Tasche zu werfen, zum beispiel einen mp3- player oder Batterien. Und Streichhölzer konnte man auch nicht genug haben, wir mussten schließlich Feuer zum kochen machen. Deshalb ging ich an dem Tag nochmal in den Laden und holte welche. Und das war nicht das letze mal- wovon sollte man denn essen? Kurz vor Ladenschluss düste ich nochmal hin und kaufte pappteller und Suppenschalen. Besteck nahm ich lieber echtes mit, Plastikbesteck hielt bei mir eh nie länger als zwei Schnitte. Im Plastikmesser kaputtkriegen war ich eben Spezialistin!

    Ich erwachte am nächsten Morgen noch vor dem Wecker. Es war halb 7. Ekelhaft früh, fand ich. Um acht fuhr der Zug, allerdings direkt im Ort. Das erste, was ich beim Aufstehen sah, das war die Sonne. Ich war glücklich. perfektes Reisewetter!
    Am Bahnhof begrüßte ich dann Leonie und Jan. Sie waren genauso gut drauf wie ich und genauso müde. Wir kletterten mit unserem Gepäck in den Zug und ließen uns auf die Sitze fallen. Ein paar Minuten später ratterte der Zug los, immer nach Süden. Wir plauderten über dies und das, spielten Karten, lases, stiegen um, zeigten unsere Fahrkarten vor, lanweilten uns und hatten doch gute Laune. Ich weiß gar nicht mehr genau wo, aber irgendwo in Bayern stiegen zwei Mädchen in unserem Alter in unser Abteil und setzten sich eine Sitzgruppe hinter uns. Da mir grad langweilig war plauderte ich ein wenig mit ihnen. Sandra und Lisa hießen sie. 17 und 18 Jahre alt. Kamen aus München. Und, ich wollte es erst gar nich tglauben, sie fuhren doh tasächlich auch zu dem Wanderwettbewerb! Super! Neue Reisegefährten! SIe sorgten noch für ein bisschen Stimmung in unserer Runde, waren auch noch nicht so lange unterwegs wie wir. Wir fuhren bis zur Grenze und mussten in einen französischen Zug umsteigen. Als wir den Fahrplan nicht richtig lesen kontnen, da er anders war als der deutsche, kam Lisa uns zur Hilfe. Sie war schon öfters mit dem Zug in Frankreich gewesen und kannte sich damit aus. Wir erreichten das Richtige Gleis noch gerade rechtzeitig und fuhren weiter. Um 10 Uhr kamen wir endlich am Zielbahnhof an. Der Leiter des Wettbewerbs hatte versprochen, uns abzuholen und wir fanden ihn auch ziemlich schnell, wir kannten ihn von einem Foto. "Hallo ihr! 5 seid ihr? hmmh ich dachte ihr seid drei?" "Wir haben uns auf der Fahrt getroffen. Sandra und Lisa kommen aber eh mit, wir können uns schon ins Auto quetschen, dann müssen sie kein Taxi rufen", erklärte Leonie. "da hab tihr aber Glück, dass ich mit dem kleinen Bus hier bin! Kommt mit, euer Essen steht noch im Ofen!"
    Nur wenig später saßen wir dann bei den anderen in der Hütte am Feld uns futterten Lasagne. Alle schienen nett zu sein, die meisten waren auch zu zweit oder zu dritt angereist. "So, Leute, können wir losen? Morgen muss di eerste Gruppe los, und die wollen bestimmt nicht zu spät ins Bett!", meinte unser Leiter, Ralf. Alle schauten ihn gespannt an, als er Zettel aus einer Kiste zog. "Miriam... Thorsten... Elke...." Namen fielen in den Raum. In der ersten Gruppe war niemand von uns dabei. Also ihr seid Gruppe eins, ihr müsst morgen los! Ist bei euch jemand mindestens 18? sonst geht das mit der Gruppe nicht." 2 Jungen meldeten sich. "Gut. also weiter! Gruppe zwei... Ulrike... Kathrin..." Ich schaute mich suchend um als mein Name gefallen war. Ulrike? kannte ich nicht, aber egal. Ich hörte erst mal weiter zu, wer noch in meiner Gruppe war. "Tobias... Sandra... Melanie... Frank... und, wen haben wir noch? Moment... Lisa!" Zwar war in meiner Gruppe weder Leonie noch Jan, doch ich nahm es mit einem Achselzucken hin und freute mich umso mehr, dass ich mit Sandra und Lisa in einer Gruppe war. Ich fand es auch gut, dass wir schon übermorgen losmussten. Je schneller, je besser! Morgen wär allerdings schlecht, da ich ziemlich kaputt von der Fahrt war. Ein Tag zur Erholung- perfekt!In der dritten Gruppe waren Leonie, Jan, mit ihnen noch ein Mädchen und der Rest Jungen. Ich würde sie also nach meiner Ankunft schnell wieder sehen. Wir saßen nicht mehr lange herum, wir waren alle müde und gingen schlafen. Jede Gruppe hatte ein Zimmer zusammen, so konnten wir wenigstens noch ein bisschen Taktik überlegen. "Also ich bin dafür, dass wir morgens nicht zu früh aufstehen sondern abends wirklich laufen, bis es dunkel wird. Morgens ist man doch noch gar nicht richtig fit" schlug Melanie vor. Alle waren damit einverstanden. "vielleicht können wir uns ja dafür am letzten oder auch vorletzen Tag schon etwas früher aufraffen um schneller da z usein", meinte Tobias noch. Dass wir in ein Paar Orte mussten war uns dann auch allen klar. Die Route wollten wir aber erst am nächsten Tag planen. Ich kuschelte mich unter meine Decke uns svhclief sofort ein. Wenn sie heute noch reden woltlen- bitte! Ich nicht. Ich musste mal wieder grinsen und dachte mir, am nächsten Tag würde ich alles tun was ich tun konnte.

    Wir lagen auf einer decke im im Kreis und in der Mitte eine Landkarte von den Alpen. Routenplanung. Alle waren wieder fit. "Also", sagte ich, "Wir müssen auf jeden Fall irgendwie zwischendurch mal was frisches zu Essen haben. Also müssen wir shcon in ein paar Dörfer." "Okay, ich denke aber, alle drei Tage, das sollte reichen. wir müssen ja nicht imme rwas frisches haben, und für einen Tag kann man sich auch was einpacken. Nur haben wir noch das Problem mit dem Wasser. Wir brauchen ja nicht nur ordentlich zu Trinken, waschen müssen wir unsschließlich auch mal! Wie machen wir das denn?", wollte Kathrin wissen. "Ich war schonmal vor Jahren hier in dem Gebiet und ich kann mich noch dran erinnern dass ich als kleines Kind immer aus den Bächen getrunken hab. Davon gibt's hier massig. Und es ist auch immer ziemlich frisch, also meistens Quellwasser. Zum waschen reicht es also allemal und wenn es nicht dreckig ist können wir es auch trinken", berichtete Frank. "ach quatsch!", rief Lisa. "Den Dreck sieht man doch nicht immer! Das sind doch auch Baktrerien und so drin. Und wenn da irgendwelche Schadstoffe drin sind- ich mein, kann ja mal sein- dann sieht man die doch nicht!" Leicht genervt meinte Frank: "Ach jetz komm aber. Wie haben die Menschen das denn früher gemacht? die haben das auch nicht gefiltert und sonst was!" Sandra schüttelte den Kopf. "Ach Leute. Abkochen und gut ist. Dann brauchen wir uns um sowas keine Sorgen machen. Klares Wasser suchen, abkochen, fertig. Die Tierchen gehn dann kaputt." Ich nickte. So kannte ich das auch. "Gut, könenn wir uns dann mal drum kümmern wie wir das mit den Übernachtungen machen? Zelte bekommen wir ja, aber wollen wir lieber ein großes oder zwei kleine? Ralf hat gesagt wir können uns das aussuchen", sagte Ulrike. Alle waren für ein großes Zelt. In den Bergen würde man warscheinlich sowiso schnell Angst bekommen und wenn man zusammen war, dann war das nicht so schlimm. So gingen unsere Planungen noch weiter. am Ende hatten wir eine Route ausgesucht, oft führte sie zu Bächen oder Bergseen. Zum Glück hatten wir kein Problem damit, dass wir spezielle Campingplätze nutzen mussten- wir hatten eine Sondererlaubnis und durften unser Zelt fast überall aufschlagen, nur nicht direkt am Wasser oder im Wald, das würde manche Tiere zu sehr stören. Campingplätze waren dann natürlich viel besser, da es dort auch Duschen, Toiletten, Waschbecken und manchmal auch kleine Läden gab. Wir hatten davon auch drei auf unserer Route, dochj wir wussten, dass wir uns nicht genau festlegen durften, wann wir wo sein würden, denn wir hatten keine Ahnung davon. Schließlich änderte sich das Wetter hier ständig und man wusste nie, ob irgendwo nicht doch eine Schlucht war, die nicht auf der Karte eingezeichnet war, das waren nur die größten, die auch abgesperrt waren für Wanderer oder welche man nur über gesicherte Wege betreten durfte. Nachdem wir die Route hatten hatten wir auch eine Einkaufsliste. So manches war noch nicht im Gepäck und außerdem hatten wir festgestellt, dass die Taschen viel zu schlecht zu bepacken waren, die wir dabei hatten. Es konnte ja nicht immer nur einer die komplette Zeltausrüstung tragen und alles musste gerecht verteilt werden, nur das eigene Gepäck musste jeder selbst nehmen. Wir kauften also im Dorf noch Verpflegung, Taschen und alles andere was wir vergessen hatten. Wir waren zum Mittagessen wieder in der Hütte. Die Gruppen, die nach uns starteten, waren nur teilweise mit ihrer Planung beschäftigt. Manche gingen noch eine Runde joggen oder lagen faul im Gras rum. Warm war es auf jeden Fall schonmal und sonnig auch. Nach dem Packen hockten wir erst etwas auf der Tersse rum, doch mri wurde es langsam z langweilig und ich ging mit Leonie und Jan auch eine kleine Runde joggen. Ich war gut in Form und die beiden auch. WIr hatten nicht umsonst trainiert. Als es am Abend schon kühler wurde und der Himmel sich rot färbte war ich dann wieder auf der Terasse. Ich beobachtete noch den Sonnenuntergang und wurde dabei allmählich müde. Da ging ich in unser Zimmer, legte mich ins Bett und schlief ein.

    Ich erwachte als erste. Es war halb acht. Ich hatte also genug Zeit zum duschen, zum frühstücken und um mich bei meinen beiden Freunden zu verabschieden. Pünktlich um 10 Saß ich mit meiner Gruppe in dem Kleinen Bus, wir mussten also nicht mal mit der Seilbahn fahren. Als wir vom Hof fuhren winkten Leonie und Jan fröhlich zum Abschied. Es wurde warm im Auto, die Sonne schien prall vom Himmel. Klimaanlage gab es hier nicht. Als wir endlich in dem Bergdorf ankamen hatten wir noch fast eine Stunde Zeit und wir setzten uns in ein Café. Irgendwie verging die Zeit nur quälend langsam. Wir schwatzten noch viel und irgendwann war es dann so weit: Ralf brachte uns mit dem Gepäck zum Start, mitten im Dorf auf dem Marktplatz. Wo lang? Rausfinden. Naja konnte ja nicht so schwer sein. Ralf ging weg, drehte sich im gehen noch einmal um, winkte uns zu und lächelte uns aufmunternd an. Tobias hielt die Hand hoch und nacheinander schlugen wir ein. Er war jetzt unserte Leitperson, er war 19 und damit der älteste. Das gab uns Mut und wir zogen los. Es war tatsächlich kein bisschen schwer aus dem Ort rauszufinden und bald standen wir auf der ersten Wiese. Ich kam mir nicht mal verlassen vor. Hatte ich eigentlich gedacht, hier oben... Velleicht lag es aber auch daran, dass das Dorf noch so nahe war. Zuerst ging es jetzt ein langes Stück leicht bergan. WIr waren noch auf den normalen Wanderwegen und waren nicht die einzigen, die unterwegs waren. Viele Wanderer kamen uns entgegen, pfeifend, singend, lachend, schwatzend. Als Lisa anfing zu singen sangen wir alle mit. So kamen wir ziemlich schnell vorran. Ungefähr drei Stunden Brauchten wir, um über den ersten, kleineren Berg zu kommen. Danach befanden wir uns in einem Tal und ruhten uns vor dem nächsten Anstieg ein wenig aus. Da waren wir zum ersten mal richtig allein. Kein Mensch war in dem Tal oder auf den Bergen um uns zu sehen. Irgendwie bedrückend, aber auch gleichzeitig schön. Das war mal richtig Freiheit.

    Der erste Tag verging recht schnell. Da wir uns noch nicht allzu gut kannten hatten wir genug zu erzählen. In der Hütte hatten wir das extra noch nicht getan, so wurde uns jetzt nicht langweilig. Wir kamen an dem Tag viel weiter als wir gedacht hätten, ein super Start. Wir waren am Abend auf einem Berg. "wo sollen wir das Zelt aufschlagen? Hier oben oder lieber dort drüben auf der flachen Wiese?", fragte Tobias. "Wiese!", kam es von allen. WIr zogen noch das Stück weiter, wenig im Gensatz zu den, was wir heute schon hinter uns gebracht hatten. Da irgendwie keiner stehen blieb setzte ich mich irgendwann einfach auf den Boden. "häh? Was soll das denn jetzt? Grins nich so!" "Warum gehen wir noch weiter? Wir können doch hier bleiben!" Also packten wir alle die Zeltausüstung aus den Taschen und fingen an aufzubauen. Es war 7 Uhr. Zeit genug um noch Holz zu sammeln und auf einen Haufen zu legen. Ich fing mit Sandra an, Suppe zu kochen. Die anderen Schleppten Holz herbei oder bauten das Zelt auf. Kurz darauf saßen wir friedlich um das Lagerfeuer und löffelten die heiße Suppe. Nach dem Essen planten wir noch unseren nächsten Tag. "Also nach der Route kommen wir morgen auf jeden Fall noch an einem See vorbei. Wenn das nicht einer der eiskalten ist können wir ja vielleicht auch schwimmen gehen", schlug Tobias vor. "Stimmt, ist ja zwischendurch mal ne gute Abkühlung, ich finds hier ziemlich warm. Wenn wirjetzt noch im T-Shirt hier sitzen können und es schon fast dunkel wird..." "Na komm, Kathrin, du bist ja auch die einzige die das noch aushält", sagte Sandra lachend. Alle anderen hatten sich Jacken angezogen. Hier oben in den Bergen war es immer noch warm, doch Abends kühlte es erstaunlich schnell ab. "ich habe ein Radio dabei. Sollen wir was Musik anmachen?", fragte Melanie. "Hey cool!", rief Frank. "Mach an! Also... wenn du Empang bekommst?!?!" Und tatsächlich, es funktionierte! Sogar erstaunlich gut. Es war ein französischer Sender, keiner verstand etwas, aber das war uns egal. Die Musik gefiel uns und wir blieben noch einige Zeit sitzen und hörten zu. Erst kurz vor Miternacht gingen wir ins Zelt, es war schon richtig kalt geworden.

    "Boah, ist das eklig!", meckerte Melanie. WIr waren am nächsten Tag schon länger wieder unterwegs und es hatte angefangen zu regnen. Nicht stark aber dauerhaft. Und die Wolken sahen auch nicht gerade so aus als wenn es besser werden würde. Lustlos stapften wir vor uns hin, an manchen Stellen waren schon richtige Matschlöcher im Weg. Wir waren nicht mehr in dem richtigen Wandergebiet und es gab keine geteerten Wege mehr.



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