Verfügbare Informationen zu "Es ist Zeit... (30.08.2005)"
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Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:34Es ist Zeit... (30.08.2005)
(Es ist Zeit... - Ungrimm 30.08.2005)
Mühsam stapfte der Aspor durch den Sandsturm. Schon seit Anbeginn der Nacht blies der Wind mit einer ungeheuren Geschwindigkeit, die jedem Menschen, der sich nach draußen trauen sollte, binnen weniger Minuten die Haut von den Knochen schälte. Von den Markierungen, die einst an seinem Droiden angebracht waren, waren nur noch Farbreste zu erkennen. Die Sensoren waren bei so einem Sturm nicht zu gebrauchen, die Sicht lag unter 20 Metern. Das ausgetrocknete Flußbett, durch das er watete, war sein einziger Anhaltspunkt, da der aufgewirbelte Staub Myriaden von Eisenteilchen in die Luft wirbelte, die auch einen Kompass völlig unbrauchbar machten.
Trotz aller Widrigkeiten: Die Panzerung hielt, der Reaktor lief und brachten den riesigen Kampfkoloss noch etliche Kilometer bis zu einem kleineren Bergmassiv, vor dem er brummend anhielt. Eine Weile stand er nur da, seine Scheinwerfer tanzten suchend über die Felswand, bis sie an einer bestimmten Stelle verharrten. Der Aspor trat noch ein paar Schritte vor, bis er nur noch vier Meter von der Wand entfernt war.
Der Sandsturm heulte weiter, wieder verstrichen einige Minuten. Wie ein stummer Beobachter starrte der Aspor auf einen Punkt, seine Scheinwerfer auf eine ganz bestimmte Stelle fokussiert. Weitere Zeit verstrich, bis das Licht der Werfer zu pulsieren began. Es änderte seine Farbe, seine Helligkeit, die Xenon-Trilitium-Kerzen glühten abwechselnd sonnenhell und mondtrüb. Die Farb- und Intensivitätswechsel hielten ca. 15 Minuten an und wurden immer schneller. Plötzlich und ohne erkennbaren Grund, brachen sie ab.
Das Licht der Scheinwerfer erlosch völlig, der Droide trat einen weiteren Schritt nach vorne und....
... die massive Felswand fuhr krachend und knirschend in den Boden, um den Blick in eine weitläufige Halle freizugeben, nein, keine Halle, einen Hangar, der allerdings erdrückend leer wirkte. Mit einer kleinen Drehung steuerte der Aspor auf einen bestimmten Bereich dieses Hangars zu, dockte seine Wartungssysteme an und fuhr den Reaktor runter. Das Cockpit öffnete sich, der Pilot stieg aus und ging über eine Rampe auf den oberen Laufsteg dieser Halle. Dort angekommen tippte er schnell ein paar Kommandos in ein Wandterminal und wenige Minuten später hörte er tief im Inneren des Berges die ersten von insgesamt 40 Reaktoren anspringen. Die Trilitiumröhren an der hohen Decke erwachten mit leisen "Fump...fump...fump" Geräuschen zu neuem Leben und tauchten den Hangar in kaltes, weißes Licht. Gleichzeitig schloß sich das Tor ohne Mühe und verbarg erneut den Eingang für...ja, für wie lange wohl diesmal?
Zufrieden betrachtete er die Umgebung und stieg in einen der Fahrstühle, die nun auch wieder in Betrieb waren... Seine Finger strichen leicht über das Emblem der Fahrstuhl wand und berührten dann wie zufällig das Symbol "-14" Leise summend fuhr der Fahrstuhl nach unten und öffnete nach wenigen Sekunden erneut die Tür. Wieder sah er das Emblem an der Wand und ein wohliger Schauer lief ihm den Rücken hinab. Diese Gänge und Hallen waren einst mit Hunderten von Angestellten, Soldaten und Offizieren gefüllt, aber nun war er allein... Mit einem Ruck straffte er seine neue-alte Uniform und ging den Gang bis zum Ende durch. Den Türcode wußte er noch... und auch diese Tür zeigte daß Symbol, bevor sie aufglitt. Der Raum war noch wie früher, unangetastet, friedlich, ein wenig staubig.... so, wie er ihn verlassen hat.
Er blickte sich um und schritt langsam um den großen Schreibtisch. Ein Stimmcode aktivierte dieses spezielle Terminal, daß in ihn eingelassen war und er unterdrückte ein Grinsen, als er das Emblem erneut sah:
Das Emblem der Imperialen Garde.
"Es ist Zeit...", murmelte er und begann....
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:34
(Master_Yoda)
Da war er wieder. Dieser merkwürdige Traum suchte ihn nun schon seit Tagen heim. Aber mit jedem weiteren Mal wurde er deutlicher. Es fehlten ihm nur immer noch ein paar Zusammenhänge. Er konnte sich nur an einige wenige Sachen erinnern:
Viele Personen rannten in seinem Traum hin und her. Es sah zwar alles nach einem Hangar aus, aber es war definitiv kein Feldlager. Diese Personen schienen sich auf irgendwas vorzubereiten. Nur was?
Ausserdem hatte er immer wieder dieses Zeichen gesehen. Die Personen trugen es mit Stolz und als es endlich deutlich wurde konnte er es erkennen - das Emblem der Imperialen Garde.
Automatisch geriet sein Blut in Wallung. Wie wohl jeder andere Krieger träumte er von dem Tag, an dem er dieses Zeichen tragen durfte. Doch dieser Tag schien noch weit. Bis jetzt kannten ihn nur wenige Leute, da er lieber im stillen seiner Arbeit nachging. Vielleicht würde sich das eines Tages ändern, aber das konnte man jetzt noch nicht vorhersagen. Was war nun zu tun? Es gab da jemanden, der ihm mit Sicherheit weiterhelfen konnte. Auf seinem Weg zum Kommunikator fing er unmerklich an zu lächelnd, wohl wissend, was er mit seinem Anruf eventuell auslösen könnte.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:35
(eric)
(Ein paar Stunden zuvor)
Wie ein gigantischer Sandwurm, die es allerdings nur auf wenigen Alienplaneten gab, schlängelte sich eine Mergerkarawane durch die Wüste. Unter ihnen waren noch einige Visvo und Zengal, allesamt Söldner, die man zum Schutz angeheuert hatte. eric stapfte mit seinem Negator etwas vor den anderen her. Die Sonne verschwand bereits am Horizont und er suchte einen sicheren Lagerplatz für seine Truppen. Zu oft waren sie während der vergangenen Tage von Räubern oder gar versprengten Skasim-Einheiten unsanft aus dem Schlaf gerissen worden.
Viel zu lange waren sie in dieser unwirtlichen Gegend unterwegs gewesen. Selbst die Navigationsysteme gaben unerklärlicherweise ab und zu den Geist auf. 3 Tage hatte man nun schon verloren. Es schien sich alles gegen den Händlertrupp verschworen zu haben. Und die Tatsache das viele der Transporter randvoll mit Uran gefüllt waren, trug nicht gerade zur Beruhigung der Piloten bei. eric fragte sich, was ihn dazu gebracht hatte, diesen Auftrag anzunehmen. Er hatte doch einfach nur mal wieder rausgewollt. Ein wenig Abenteuerurlaub von der eintönigen Basisverwaltung.
Aber heute schien es wieder besser zu laufen. Selbst die Instrumente arbeiteten einigermaßen zuverlässig. Am Horizont tauchte urplötzlich eine Bergkette auf. Dies schien weit und breit der einzig sichere Ort zu sein und so wies eric seinen Truppen an, ihm zu den Hügeln zu folgen. Ein wenig seltsam war das schon. Die ganze Zeit die sie in dieser Wüste unterwegs waren, hatten sie nicht einen Stein gesehen und da tauchten auf einmal diese Berge auf. Als ob sie jemand da hin gestellt hatte. Aber das war jetzt nicht wichtig. Sie waren froh einen guten Lagerplatz gefunden zu haben. Es war noch ein langer weg und sie mussten sich beeilen, wenn sie nicht mehr all zu lange in der Nacht unterwegs sein wollten. Zum Nachdenken blieb da wenig Zeit.
(Stunden später)
Die Karawane war langsamer voran gekommen als geplant. Die Droiden hatten bereits die Scheinwerfer aktiviert und liefen so dicht wie nur irgend möglich hintereinander her. Während der letzten Stunde war ein Sandsturm aufgekommen. Erst hatte man ein leises rieseln gehört, das immer intensiver wurde. "War ja klar. -.- Irgendwas musste heute ja wieder passieren", grummelte eric vor sich hin. Die Navigationsinstrumente versagten vollständig und man tastete sich mehr schlecht als recht durch die Dunkelheit und den Sand. "Irgendwann müssen wir ja gegen den Berg klatschen", witzelte einer der Söldner. eric war sich da nicht so sicher. In einer Stunde hätte man sich hier leicht verlaufen können.
Dann sahen sie ein helles Leuchten, gar nicht so weit von ihnen entfernt. Aber auch nicht nah genug um genau zu erkenen worum es sich handelte. "Eine Fata Morgana? Mitten in der Nacht??" So etwas hatte eric noch nie gesehen und auch die mitgereisten Söldner konnten, trotz ihrer langjährigen Erfahrungen in der Wüste, nur ihre Verwunderung äussern. "Vielleicht hat uns jemand bemerkt und ein Leuchtfeuer für uns angezündet", meinte einer der Söldner. "Ja, das kann gut sein. Bleibt aber wachsam. Vielleicht ist es auch eine Falle", gab eric zu bedenken.
Noch bevor man an den Bergen angekommen war, war das Licht auch schon wieder verschwunden. Die Droiden stellten sich, wie vor tausenden von Jahren die Wagenburgen, im Kreis auf. Die Merger in der Mitte, die Söldner bildeten einen äußeren Ring. eric erkundete die Gegend, fand aber keine Spuren die auf Aktivität von anderen Droiden schliessen liessen. Was wegen des Sandsturms auch kaum verwunderlich war. "Haltet die Augen offen, teilt die Wachen ein, ihr wisst schon, ... wie immer eben. Ich werde mich hier noch etwas umsehen.", meldete eric seinen Truppen.
Eigentlich hätte er hundemüde sein müssen, aber diese seltsamen Berge hatten seine Neugier geweckt. eric lief in Richtung der Leuchterscheinung, oder versuchte es zumindest. Es dauerte nicht lange, da entdeckte er auch schon einen schmalen Pfad, der die Berge entlang führte. Kurz überlegte er, ob er nicht einige Söldner zur Unterstützung rufen sollte, entschied sich aber dagegen. Sie mussten Wache schieben oder sich ein wenig ausruhen. Zudem nannte eric als einziger einen Negator sein Eigen. Also ging er alleine weiter, nicht ohne die Tarnvorrichtungen zu aktivieren. Auch die optischen, obwohl sie bei diesem Sandsturm, welcher noch immer tobte, gar nicht von Nöten waren. Wenn man so lange in den Clanlands gelebt hat, wird man auch ein wenig paranoid.
Vorsichtig und im Schleichmodus kam der Negator langsam vorran. Auch auf dieser Seite sahen die Berge nicht so recht natürlich aus. "Die Felswand müsste durch die jahrtausendelange Sandbestrahlung viel runder sein", kam es eric in den Sinn. Nach Stunden des Suchens wollte er schon wieder umkehren als in ein paar hundert Meter Entfernung der Bordcomputer ein metallisches Objekt am Rand des Pfades meldete. Die Aussenkameras wurden auf das Objekt ausgerichtet und als das Bild auf den Displays schärfer wurde, traute eric seinen Augen nicht.
Mitten in der Wüste lag ein verrottetes Stück Metall. Und darauf konnte man noch schwach die Umrisse des Emblems der Imperialen Garde erkennen. "Was macht das denn hier?!" platzte es aus ihm heraus. Er lies es vorsichtig vom Bordcomputer mit einem Greifarm einladen um es näher zu untersuchen. Die Analyse ergab, wie er vermutet hatte, das der Metallfetzen schon Jahrzehnte hier gelegen hatte. Nur war ihm nichts darüber bekannt, das das Imperium hier draussen jemals irgendwelche Operationen durchgeführt hatte. "Das wird immer merkwürdiger. Erst diese komischen Berge, dann das Leuchten und jetzt das Imperium. Was werde ich wohl als nächstes finden? Einen Sandwurm? ^^" witzelte eric vor sich hin.
Wenige Minuten später verschwand plötzlich der Sand unter den gewaltigen Füssen des Negators und er bewegte sich auf blankem Fels weiter. Und dann entdeckte er auch zwei riesige Fußabdrücke im Boden vor einer ansonsten unscheinbaren Wand. Hier musste ein gewaltiger Droide kurze Zeit gestanden haben. Der Bordcomputer identifizierte den Droidentyp anhand der Abdrucksformen. Obwohl diese auch ein wenig kleiner waren, als im Standard spezifiziert. Aber irgendetwas konnte nicht stimmen. Ein so gewaltiger Droide hätte tiefere Spuren hinterlassen müssen. Es sei denn, man hatte ihn in einer Leichtbau-Version konstruiert. Aber so verrückt konnte niemand sein, freiwillig auf die dicke Panzerung zu verzichten. Oder jemand hatte eine verkleinerte Version dieses Droiden gebaut. Aber dann hätte den nur ein Kind ... oder ein Zwerg ... steuern können.
Da ging eric ein Licht auf. Erst das Imperium, dann ein Droide für Zwerge, ... Er kannte nur einen Zwerg, der dem Imperium diente. Natürlich, Ungrimm! Aber was machte der Stratege des Imperators in dieser abgelegenen Gegend. Und wieso gab es nicht noch mehr Spuren. So ein gewaltiger Droide konnte sich ja nicht einfach in Luft auflösen. Nach einigem Suchen entdeckte er auch winzige Kratzspuren links und rechts an den Wänden. Sollte das etwa ein Geheimtor sein? Er konnte jedenfalls keinen Öffnungsmechanismus finden. Also beschloss eric in einiger Entfernung gut getarnt zu warten. "Er kann dort ja nicht ewig drin bleiben. Vielleicht ist er auch schon wieder weg?" ... "Nein, nicht in diesem Sturm."
Während er wartete dachte er nach. "Also ist das hier eine geheime Basis des Imperiums?". "Aber was hat Ungrimm hier vor?" Viel hatten die Claner vom Imperium nicht gehört, seit man mit ihrer Hilfe die Skasim geschlagen hatte. Einige spotteten schon, das Imperium wäre inaktiv geworden. Selten hörte man gar Gerüchte über die Schattenhand. Aber darauf gab eric nicht viel. "Vielleicht sucht er hier nach seiner legendären Axt. Ein gutes Versteck wäre es ja, hier draussen. Aber auch kein zu gutes, da der Zwerg offensichtlich von dieser Basis weiss." Durch die Warterei machte sich seine Müdigkeit nun doch bemerkbar und er versuchte ein wenig zu schlummern, während über die Bordlautsprecher leise ein paar Oldies erklangen.
"Don't you see, ... "
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:35
(eric)
"message incoming..." piepste es aus den Lautsprechern des Bordcomputers und eric wachte langsam auf. Der Sandsturm hatte stark nachgelassen und die Sonne tauchte bereits am Horizont auf. Für diese Tageszeit war es allerdings ungewöhnlich hell. Und still war es. Ein perfekter Start in den Tag. eric brachte seinen Pilotensitz in eine aufrechte Position und holte mit wenigen schnellen Tastendrücken die so eben eingegangene Nachricht auf das Display.
http://www.dw-board.de/showpost.php?...20&postcount=1
"Soso, das Imperium rekrutiert also wieder. Aber zu welchem Zweck?" Die Nachricht warf nur noch mehr fragen auf und beantwortete nicht einmal warum Ungrimm hier hin gekommen war. Die hätte er auch von jedem x-beliebigen Stützpunkt der imperialen Truppen abschicken können. Das hier war keine ordinäre Sendeanlage. Davon war er bereits überzeugt. Und warum wurde die Schattenhand überhaupt erwähnt? Die wahren doch vollständig zerschlagen worden. Über das "Source: unknown" musste er etwas schmunzeln. War er doch wahrscheinlich der einzige Claner, dem der Ursprung dieser Nachricht nicht unbekannt war. Neben ihm wussten vllt nur einige wenige Getreue des Imperiums davon. Der Gedanke amüsierte ihn, eine Information mit dem Imperator, der Kaiserin Suse, die mit Sicherheit davon wusste, und Ungrimm zu teilen. Bestimmt wusste auch der Geheimdienstchef des Imperiums, dessen Name eric gerade nicht einfallen wollte, davon.
Warum man die Bevölkerung und die Claner aufrief Ruhe zu bewahren, war ihm nicht ganz klar. Wenn diese Nachricht eines erreicht hatte, dann das jeder der sie gelesen hatte begann unruhig zu werden und Gerüchte zu verbreiten. Was wohl in diesen ominösen IGMs stehen würde? Er hatte zumindest noch keine erhalten. Und dann wieder die für das Imperium typischen Aufforderungen, "verdächtige Aktivitäten" umgehend zu melden. Und dann noch die Beteuerung, das es "insbesondere" nicht um die Clanlands ginge. "Lächerlich", dachte eric. Man sollte meinen das Imperium hätte inzwischen Begriffen, das "insbesondere" die Claner jedwede Äußerung des Imperiums hinterfragten und anzweifelen. Hielt man sie wirklich für so einfältig? Und das nach dem man dem Imperator noch vor kurzem buchstäblich den Arsch gerettet hatte. "Manche Dinge werden sich wohl nie ändern ..."
Kurz darauf wurden seine Gedankengänge durch ein erneutes "message incoming..." unterbrochen.
http://www.dw-board.de/showpost.php?...6&postcount=15
"Oh ha. Ein digitaler Maulkorb mit Gewaltandrohung." Plötzlich wurde eric ganz anders und sein Magen meldete sich. War das nun weil er noch nicht gefrühstückt hatte oder wegen dieser Nachricht. Hatte man ihn vielleicht sogar entdeckt? In seinem noch immer getarnten Negator?? Wer wusste schon genau, welche Technologien das Imperium im Geheimen entwickelte. Der Gedanke lag nahe, das sie über entsprechende Technologien verfügten. Sonst hätte man den Clanern wohl kaum erlaubt, auf Basis gestohlener Entwürfe den Negator zu entwickeln. Aber wenn dem so wäre, hätte man ihn dann doch persönlich kontaktiert und nicht den Umweg über eine öffentliche Nachricht genommen. Trotzdem wurde ihm bewusst, das er das Gesehene für sich behalten musste, zumindest vorerst. Das Imperium war sicher noch geschwächt, aber einen kleinen Claner wie ihn hätte man mal eben so zum Frühstück verspeist, was ihn wieder an das flaue Gefühl im Magen erinnerte. Da hätten ihm nicht einmal die mächtigen Geschütze seines Clans helfen können. Oder sie würden einen Klonattentäter auf ihn ansetzen. Oder aber sein Schweigen mit einer Anstellung beim Imperium, die man kaum ablehnen konnte, erkaufen. Er konnte sich nicht entscheiden, was schlimmer wäre. Alles keine schönen Aussichten, wenn man ein freiheitsliebender Claner wie er war. Er musste diese Gedanken loswerden.
Da meldete sich auch schon einer der Söldner über die Kommanlage. "Sir, sind sie noch da? Wir haben hier mehrere Kampfdroiden auf dem Radar. Wir können sie niemandem zuordnen. Es wäre zu ihrer eigenen Sicherheit besser, wenn sie ins Lager zurückkehren würden." "Ausgerechnet jetzt. Und wieso zu meiner Sicherheit? Mich würde man als letzten entdecken. Diese Angsthasen trauen sich aber auch nichts ohne jemanden, der ihnen Befehle gibt.", dachte eric bei sich. Sollte er nun umkehren und das Geheimtor unbeaufsichtigt lassen und so eventuell Ungrimm verpassen? Eigentlich hatte er sich vorgenommen, dem Zwerg zu folgen, falls der die Basis verlassen sollte. Oder waren die näher kommenden Droiden gar vom Imperium? Dann hätte er sich vielleicht unbemerkt ins innere der Anlage schleichen und sich Informationen aus erster Hand "besorgen" können. Alles nicht ganz ungefährlich, aber seine Neugier war stärker.
"Sir, die Kampfdroiden kommen schnell näher. Sie werden uns sicher bald entdeckt haben. Sir? ..."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:37
DIE NACHRICHTEN:
http://www.dw-board.de/showpost.php?...20&postcount=1
Zitat:
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gez. konf. d24651 -rotalphalpha-
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
34°52°W *discom*
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Source: unknown
Destination: all
CC:
BCC:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
An alle Bürger der imperialen Städte, an alle Basenkommandanten der Clanlande:
Wir rekrutieren.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
Die nächsten Stunden und Tage ist es durchaus möglich, eine Nachricht in ihrem Comsystem zu finden, die sie vielleicht beunruhigen könnte. Bewahren sie Ruhe und folgen sie den Anweisungen. Es gibt keine unmittelbare Gefahr.
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Sollten sie keine Nachricht empfangen, bewahren sie ebenfalls Ruhe. Es gibt keine unmittelbare Gefahr
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Ersparen sie den imperialen Nachrichtenbüros bitte jegliche Form von Nachfragen, sie sind angewiesen, alle Bürger und Clanner zu melden, die den reibungslosen Ablauf der Tagesgeschäfte gefährden. Danke Bürger.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
Bürger, diese Nachricht hat absolut null,nullnull Bezug zu irgendeiner Stadt, zu einem Clan oder einem sonstigen Bündnis, auch nicht und gerade nicht in den Clanlanden!
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
dev.null.42123 * pi3 * omegaomegablue *3*6*1*1*
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++
und:
http://www.dw-board.de/showpost.php?...6&postcount=15
Zitat:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++++++++++
Bürger: Gemäß $41 der imperialen Gesetzgebung sind wir gezwungen darauf hinzuweisen, daß Verbreiten von Gerüchten über das Imperium oder über die Schattenhand zu weiteren Besuchen in ihren Häusern oder Basen führen kann. Es ist nicht auszuschließen, das sie bei diesen Besuchen Schaden nehmen.
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Das Imperium sorgt für seine Untertanen. Entäuschen sie es nicht. Dieser Kommunikationkanal wird bis morgen geschlossen. Preist den Imperator
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Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:37
(da_petie)
Clanlands
Position 26758
Früher Morgen
„Kontingent gewartet und startbereit, fertig zum Go!“
Petie stand am Fenster seiner Kommandozentrale und betrachtete das rege Treiben im Hangar mit einem leichten Schmunzeln. Die aufgehende Morgensonne ließ das gesamte Areal in einem nahezu friedlichen Glanz erscheinen, die silberne Legierung der Asporen funkelte im Zusammenspiel mit dem Grün der extra angepflanzten Bäume, um die Umgebung freundlicher zu gestalten. „Warum sollte dieser Ort immer nur abschreckend wirken? Dafür sorgte schließlich schon sein Ruf“, grinste er in sich hinein.
„Biep Biep Biep“
Überrascht drehte Petie sich um, hatte er dieses Geräusch doch seit Ewigkeiten nicht gehört.
Mit großen Augen ging er auf die riesige Schaltzentrale zu, welche seit langem nicht mehr in Betrieb war und der Staub es doch stark antiquiert aussehen ließ. Dieses Gerät war ausgerüstet auf höchstem technischen Niveau, mit Unmengen an teils geheimen Finessen, wo einst alle Daten über sämtliche Basen und Bewegungen der Schattenhand und des Bundes der 6 zusammenliefen und ausgewertet wurden. Beinahe nichts entging ihm, sogar die legendäre Zurückeroberung des Imperialen Garde Tags von Cyridia, Caines ehemaligen Stützpunkts, wurde hier geplant und koordiniert.
Der Banner der imperialen Garde trohnte auf diesem Meisterwerk der Technik, trug seine Basis doch einst voller Stolz jenes Tag.
Den Code zur Aktivierung kannte er noch, und mit einem lauten Summen war die gesamte Anlage wieder in Betrieb.
Er traute seinen Augen nicht. Ein Stützpunkt einer imperialen Einheit ist wieder aktiv?
Konnte jemand zufällig den Standpunkt entdeckt haben?
Er verzog sein Gesicht. „Unmöglich, dafür sind die Stützpunkte zu stark gesichert und zu gut Versteckt.“ Nun lachte er laut los. „Nur jemand kleines mit einem langen Bart konnte hieran interessiert sein und dürfte alle Codes noch kennen, aber anscheinend kannte er die Verzweigung dieses Weltumspannenden Netzes nicht mehr so genau“, dachte Petie laut. Eine Euphorie überkam ihm, und er eilte zu seinem Kommcenter.
„Commander, entfernen sie sofort den Banner der imperialen Garde von diesem System, ich will dass das Taiyô Bushi Emblem deutlich zu erkennen ist!“
Wenn sich diese Info nicht noch mal bezahlt machen würde..
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:38
(Ungrimm)
Er schnaubte. Als einziger in einem - seit Jahren verlassenen - Stützpunkt dieser Größe zu arbeiten, erforderte ziemlich viel Anstrengung. Die Flut an Daten, die das Satellitennetzwerk um IM-Okularis sammelte, erschlug ihn fast. Koordiaten, Baupläne, Fotos , Scans, Personalakten, Truppenbewegungen der Clanlande... alleine würde er diese Informationen nie aufbereiten können... Seit dem Zwischenfall in dieser, selbst dem Imperator unbekannten, "Anstalt", wie er sie nannte, wuchs ein Mißtrauen in ihm, daß fast an Paranoia grenzte.
Aspergillus hatte einst diese geheime Organisation geleitet, war aber nun, zusammen mit allen Offizieren und Soldaten wie vom Erdboden verschwunden. Die Eingänge waren gesprengt, nix deutete auf die Greueltaten hin, die unter der Oberfläche im Namen des Imperators verübt wurden. Trotz der Angriffe auf sein Leben trauerte er um diesen Feldherren, der -verblendet von falscher Ehre und Loyalität - dem Imperator so unbedingten Gehorsam leistete, das er sich und andere in Gefahr begab.
Inzwischen liefen alle 40 Generatoren, luden die Akkumulatoren auf und versorgten fast alle System mit Energie. Reparaturdroiden kümmerten sich um die unvermeidbaren Ausfälle, die Klimawechsler tauschten die staubige Luft aus und die Nahrungsaufwerter begannen, Proteinwürfel mit Geschmack herzustellen. "In wenigen Tagen wird hier alles wieder wieder aussehen, als wäre sie nie verlassen wurden", dachte er und schaute sich um.
++++++++++++++++++++
Scrambler: active
Encryption: active
Initiating message send....
++++++++++++++++++++
Ungläubig betrachtete er den Monitor.
Der Rekrutierungsbefehl der Garde...
Dafür war es doch noch viel zu früh! Schweiß lief ihm über Brauen und Wangen, als er feststellte, daß er das Senden auf allen Frequenzen nicht mehr verhindern konnte. Entweder wurde dieser Befehl automatisch gesendet, sobald die Basis zu fast 100% mit Energie versorgt wurde oder es war noch jemand hier.... War es ein Automatismus, den er vergessen hatte oder ..... an das oder mochte er gar nicht denken. Obwohl er nahe zu wusste, daß er alleine war, aktivierte er sämtliche Verteidigungsmechanismen, die in und um die Basis errichtet waren.
Er versuchte ruhig zu bleiben. Schadensbegrenzung war angesagt, so ein eklatanter Fehler schon kurz nach dem Beginn, sein Bart zitterte und ihm wurde abwechselnd heiß und kalt.
Seine kurzen Finger flogen über das Terminal, er mußte den Kommunikationskanal schließen, schon sahen immer mehr neugierige Augen auf die Nachricht. Sie komplett zu löschen, würde nur noch mehr Aufmerksamkeit erregen....
Also schrieb er:
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Bürger, nach $41 der imperialen [...]
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Nachdem er mit ein wenig Pathos abgeschlossen hatte, nutzte er die Mittel der Basis und schloß den Kanal... Zufrieden lehnte er sich zurück, schloß die Augen und sann über alles nach, was die letzten Wochen passiert war.
Ein leises Piepen holte ihn sanft in die Realität zurück. Er schaute sich um, konnte den Grund auf der riesigen Tafel aber nicht gleich finden. Langsam schritt er die Schalttafeln und Kommandoterminals ab, an denen normalerweise ausgebildete Offiziere saßen... Com... nein... Luftüberwachung... nein... Seismograph... nein.... Lärmpegel... keiner.... Perimeterüberwachung! Jemand oder etwas das größer als 1m oder schwerer als 100kg war stand in unmittelbarer Umgebung dieser Basis. Am 1. Tag! Die Zeichen waren nicht gut....
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:38
(eric)
eric war noch immer hin und hergerissen. Einerseits hatte er diesen Auftrag angenommen, andererseits ergab sich hier vielleicht die einmalige Chance, ein wenig hinter die Kulissen des Imperiums zu schauen. Ein leichtes vibrieren des Bodens und kurz darauf das Ausfahren der Verteidigungsanlagen nahmen ihm diese Entscheidung ab. Als sich die Plasmatürme auf den Negator ausrichteten, rutschte ihm das Herz in die Hose. "Also doch! Dieses verd.. Imperium. Das wars dann wohl." Aber die Türme eröffneten nicht das Feuer. Er konnte nur darüber spekulieren ob die Türme so kurz nach der Aktivierung noch nicht feuerbereit waren oder ob man ihm damit signalisieren wollte, doch ein wenig mehr Abstand zu halten. Was sollte er tun? Die Tarnung, die ihm eventuell noch etwas Schutz bot abschalten und versuchen mit der Basis Kontakt aufzunehmen. Versuchen zu erklären, das er eher zufällig hier war. "Nein, wenn sie reden wollten, dann hätte man schon einen Kommunikationskanal geöffnet.", ging es eric durch den Kopf.
Also entschloss er sich, solange er noch konnte, den Negator zu wenden und in dem Lager nach dem Rechten zu sehen. Wenn er gewusst hätte, das er nach kurzer Zeit sowieso wieder hier vorbeikommen würde, hätte er sich nicht so sehr über die verpasste Gelegenheit geärgert. Er hoffte nur, das man ihn noch nicht identifiziert hatte. Denn sonst müsste er sich wohl auf ein äußerst unangenehmes Gespräch mit Selaris, dem Geheimdienstchef des Imperiums, dessen Name ihm nun wieder eingefallen war, einstellen. Schlimmstenfalls bereitete man schon einen Besuch in seiner Basis vor. Schnellen Schrittes steuerte er den Negator, der noch immer getarnt war, (sicher ist sicher) zurück zum Nachtlager. Doch das war verlassen. Keine Merger, keine Söldner weit und breit. Seine Instrumente versagten auch schon wieder. -.- eric schickte einen Funkspruch raus. "Wo zum Teufel seid ihr? Wollt ihr mich hier alleine lassen?" "Nein Sir. Wir sind ganz in der Nähe." Der Söldner beschrieb ihm den Weg zu einer kleinen Schlucht ganz in der Nähe, die man in der Nacht noch gar nicht entdeckt hatte.
Unglücklicherweise gab es nur einen Weg raus und rein. eric hielt den versammelten Kommandanten erstmal eine Standpauke. "Na ganz toll, ihr Genies. Habt ihr denn gar kein bisschen Grips im Kopf? Hier sind wir ja perfekt eingeschlossen. Flucht ausgeschlossen. Ihr könnt nur hoffen, das die Droiden die ihr gesehen habt hier nicht vorbeikommen. Wie siehts mit denen überhaupt aus?" Einer der Söldner traute sich, ihm zu antworten. Er berichtete wie sie beschlossen hatten, sich etwas zurückzuziehen. Es hatte sich herausgestellt das der unbekannte Droidenverband weit größer war, als angenommen. Das kleine Söldnerheer hätte es niemals mit ihnen aufnehmen können. Zumindest war der Rückzug also gerechtfertigt gewesen. Nur die strategische Lage ärgerte ihn immer noch. Weiter wurde ihm berichtet, wie das fremde Kontingent plötzlich stehen geblieben war und wohl nach etwas Ausschau hielt. Es war eine verzwickte Lage. Einen Kampf konnten sie hier nicht gewinnen. eric lies die Reihen neu ordnen. Zu forderst die Zengal, dahinter die Visvo und dann die Merger. Viel mehr konnte er hier nicht mehr tun. Also entschloss er sich, erst einmal zu untersuchen, wem dieses Kontingent zuzuordnen war.
So schnell wie möglich eilte der Negator zur letzten bekannten Position der fremden Droiden. eric hoffte nur, das diese Droiden nicht auch irgendeine Technologie besassen, die seine Tarnung hätten auffliegen lassen. Sie waren noch immmer da und als eric nah genug für eine Nahaufnahme mit den Aussenkameras war, stoppte er. Er lies den Bordcomputer nah an einen der Droiden, einen Trior heranzoomen. Auf dem Torso entdeckte er dann auch ein Emblem. Ein ihm völlig unbekanntes. Claner oder vom Imperium waren die jedenfalls nicht. Er schaute sich auch die anderen an und entdeckte dabei noch viele weitere Embleme. Auch Symbole einiger Clans, die niemals freiwillig zusammen gearbeitet hätten. Sogar einige der Schattenhand. O_O Ausserdem viel ihm noch der äußerst schlechte Zustand der Droiden auf. Dies lies nur den Schluss zu, das es sich hier mal wieder um Räuber handelte. Diese bedienten sich nur zu gern der gestohlenen Droiden um Claner zu überfallen und so etwas Zwietracht zwischen den Clans zu sähen. Nur woher die Schattenhand-Droiden stammten, war ihm ein Rätsel. Dieser Abschaum war doch wohl nicht auf eine verlassene Schattenhand-Basis gestoßen?
Ungläubig schaute eric dem Treiben der Räuber zu, die wohl nach irgendetwas im Sand suchten. Eine geschlagene Stunde war vergangen, ohne das diese etwas gefunden hatten. Nun setzten sich die Räuber wieder in Bewegung. Unglücklicherweise bewegten sie sich genau auf ihn zu. Nicht das es ihn gestört hätte. Er hätte ja einfach bei Seite gehen können. Nur leider lag in eben dieser Richtung auch die Schlucht mit seiner Mergerkarawane. Er musste schnell handeln. Seine Truppen würden keine Chance haben und alleine würde er sie schon gar nicht aufhalten können. Da kam ihm eine Idee. Wenn sie auch gewagt war, es war wohl die einzige Chance die Karawane zu retten.
Er deaktivierte die Tarnvorrichtung. Mit heruntergelassenen Hosen, so zu sagen, stand er für eine Sekunde vor den verdutzten Räubern. Ehe diese auch nur daran denken konnten etwas zu unternehmen, machte der Negator eine Kertwendung und lief so schnell er konnte auf die Berge zu. Immer darauf bedacht, der Schlucht nicht zu nahe zu kommen. Der Plan schien zu funktionieren. Die Räuber nahmen sofort die Verfolgung auf. Noch befand er sich ausserhalb der Waffenreichweite. Sorgen bereiteten ihm nur die feindlichen Dragoons, welche schnell näher kamen. Jedoch nicht mit Maximaltempo. Das lies der lockere Untergrund einfach nicht zu. eric war sich keineswegs sicher, wann die Dragoons in Feuerreichweite kommen würden. Er hoffte einfach nur das er es bis zur imperialen Basis schaffen würde. Minuten später hatte er es dann auch fast geschafft. Allerdings flogen ihm schon die Lasersalven um die Ohren. Hakenschlagend hatte er es bis jetzt geschafft, einen direkten Treffer zu verhindern.
An der Basis angekommen, aktivierte er die optische Tarnung. Nicht so sehr, weil er hoffte nicht entdeckt zu werden, sondern weil er annahm, das hier trotz der guten Enttarnungstechnologie nur Standard-Plasmatürme mit 08/15 Zielvorrichtungen installiert waren. Die Tarnung würde ihn hoffentlich davor schützen einfach eingeschmolzen zu werden. Und sein Plan ging auf. Die Räuber rannten völlig ahnungslos auf die versteckte Basis zu. Noch bevor sie bemerkten was geschah, schmolzen auch schon die ersten Dragoons. Flüssiges Metall spritzte nur so durch die Luft. Den nachfolgenden Trior, Dexon und Nomic erging es nicht besser. Zu allererst wurden jene Droiden vernichtet, die das Emblem der Schattenhand trugen. Die Zielcomputer des Imperiums mussten wohl eine spezielle Zielreihenfolge haben. Nur einigen wenigen Perior gelang es, dank rechtzeitig aktivierter Tarnvorrichtungen, dem Gemetzel zu entkommen. Das Geheimnis war nun keines mehr. Sie würden zweifelsohne Anderen von der Basis berichten. Aber ob man ihnen glauben würde war eine andere Frage.
Seltsam war nur das die Verteidigungsanlagen nicht auch auf eric gefeuert hatten. War er zu schnell gewesen? Doch zu gut getarnt? Lange konnte er sich diese Frage nicht stellen, da hörte er auch schon wie sich seine Truppen meldeten.
"Sir? Geht es ihnen gut? Wir hörten hier ein gewaltiges Donnern. So ähnlich wie das von Plasmawerfern."
"Ja, ich bin ok. Ich habe euch gerade den Tag gerettet."
"Wie? Sie haben die Räuber alleine in die Flucht geschlagen?"
eric dachte kurz daran, das zu bestätigen. Zumindest hätte es seinem Ruf nicht geschadet. Leider wusste Ungrimm in der Basis es wohl besser und früher oder später würde die Wahrheit doch ans Licht kommen.
"Nein. Ich hatte ein wenig Hilfe."
"Gut. Wir haben hier nämlich ein Problem. Unser Versorgungsmerger hatte ein Leck im Wassertank. Wir werden es kaum ohne Hilfe aus der Wüste schaffen."
"Arrrrgghh." eric versuchte Ruhe zu bewahren. Vom Regen in die Traufe. Und das ohne Wasser. Wenn die Lage nicht so verdammt ernst gewesen wäre, hätte er darüber lachen müssen.
"Nun gut, dann bleibt uns wohl nur eine Möglichkeit. Auch wenn dies bedeutet, das ich meine Identität preisgeben muss."
Der Standort der Basis war sowieso schon bekannt. Was machte es dann schon, wenn noch ein paar mehr Piloten von ihr wussten. Andererseits käme er jetzt vielleicht doch noch dazu, mal hinter die Kulissen zu schauen.
Langsam näherte sich der Negator der Stelle, die eric für einen geheimen Eingang hielt. Die Türme visierten ihn zwar an, feurten aber wiederhin nicht. eric öffnete den Kanal für Notrufe.
"Ungrimm. Ich weiss das du da drin bist. Ich weiss, das ist eine imperiale Basis, ich hoffe trotzdem das du einem Verbündeten nicht die Hilfe verweigern wirst. Wir haben hier ein Problem. Ich bin mit einer Mergerkarawane unterwegs und uns geht das Wasser aus. Können wir kurz reinkommen und unsere Vorräte ein wenig auffüllen? Wir sind auch so schnell wie möglich wieder verschwunden. Meine Männer werden den Standort der Basis für sich behalten. Dafür sorge ich persönlich. Ausserdem haben wir eine Menge Uran dabei. Wir könnten dir sicher etwas da lassen. Uran fürs PVG hat noch niemandem geschadet. ;)"
Nun konnte er nur warten und hoffen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:39
(Stormin)
In den Tiefen der Clanlands, irgendwo, mittendrin.
Eine Basis liegt im dunkeln, zerschossene Fahnen sind auf halbmast gesetzt, an diversen Gebäuden stehen Baugerüste, eine Menge Schrott liegt rund um die Basis, ohne das es Anzeichen von räumungs arbeiten gibt.
Alles ist still, nur ganz vereinzelt brennen Lichter.
Ein Schatten huscht über dunkle Gänge durch diese scheinbar leere Basis. Nur das leise surren der Minen und Förderanlagen aus der Ferne vermittelt den Eindruck einer üblichen Clanbasis. Die Gestalt hält an und lauscht an der Tür, es ist offensichtlicher ein privat Gemach, vermutlich des Kommadeurs.
Zwei Klopfer und die Gestalt öffnet die Tür mit einer schnellen Bewegung, wie um nicht währendessen den Mut zu verlieren. Noch beim durchgehen duckt sie sich und eine Tasse fliegt auf Kopfhöhe durch die Tür, zerschellt mit lautem Krach an der Wand da hinter.
"Verzeiht Sir, aber es gibt 2 wichtige Nachrichten für Euch."
Ein unwilliges Murren und ein Kopf hebt sich langsam vor dem Licht hervor.
"WAS? Ich wollte über jeden Angriff SOFORT unterrichtet werden!"
"Äh, Sir? wir wurden seit der Kapitulation nicht angegriffen."
Der Nachttisch traf den Boten unvermittelt mit voller Wucht und schleuderte ihn zurück gegen die Wand, plötzlich stand Stormin direkt vor ihm: "Dieses Wort wird in diesen Gemächern nicht mehr benutzt!" Das funkeln in den Augen zeigte den Geisteszustand des Kommanders zwischen Hass und Trauer.
"Entschuldigt Sir, es gibt 2 Nachrichten, eine von Noahs von PLP und eine vom Imperium."
"Löschen und raus"
"Aber Sir.." Stormin hob wieder das Nachttischchen auf und hielt es drohend in einer Hand, der Bote nahm allen Mut zusammen und sprach weiter "..Ungrimm ist bei PLP ausgetreten."
"Und warum schreibt mir das Imperium sowas?"
"Das kommt von Noahs, die Nachricht vom Imperium weißt Sie nur auf die wiedererstehung der Imperialen Garde hin."
"Die sind paranoid, seit ewigkeiten erzählen die was von der Schattenhand, seit ich Kommander bin gibt es sowas nicht mehr."
"Sir? Ich glaub die meinen das ernst, da steht was von einer Bedrohung und ihr sollt euch mit Ungrimm in Verbindung setzen." Diesmal war die Tür schnell genug zu, nur das Krachen von Holz zeigte dem Boten wovor er sich da grade gerettet hatte. Durch die Tür waren laute schreie zu vernehmen "ich will nix mehr hören von Bedrohungen und Krieg und Ungrimm und dem Imperium und..."
Die Tür öffnete sich einen Spalt breit "Hat Ungrimm Imperiale Garde Tag und soll sie wieder ins Leben zurück holen?"
"Ja, Sir"
Stormin schüttelte sich vor lachen und beschalte fast die ganze Basis, minuten lang dachte der Bote schon Stormin würde daran ersticken auf der anderen Seite der Tür.
"Richte Ungrimm aus das er auf meine Hilfe zählen kann wenn er sie will, allerdings habe ich nicht vor das Tag zu wechseln und grüßt Noahs und schickt meinen Dank für die Information. achja: holt noch ein oder zwei Kontis in die Nähe der Basis, wir sollten nicht ewig wehrlos bleiben. Und baut verdammt nochmal endlich die Gebäude wieder auf und den Schrott da draussen weg, was sind das für zustände?"
Der Bote schlich sich weg ohne zu erwähnen das es eine klare Anweisung gegeben hatte keine Reparaturen oder Aufräumarbeiten durchzuführen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:39
(Archilles)
Eines Morgens im 13ten Q der Clanlands...:
*klopf* *klopf*, Archilles wird jäh aus seinem Schlaf gerissen.
Nocheinmal klopfte es bis er seinen Kopf einigermassen frei genug hatte um zu antworten: "was gibt es?? Ich sagte doch ich will heute ausschlafen!"
Ein in die jahre gekommenener Angestellter der Kommunikationsanlage öffnete die Türe und sagte: "es tut mir leid Sir aber es ist eine wichtige Nachricht eingegangen. Sie stammt vom Imperium und ist wohl an alle Kommander gerichtet." Er sprach leise und sein Blick verriet die Angst die er hatte, denn er wusste sehr wohl dass sein neuer Vorgesetzer ein jähzorniger Mensch ist.
"Gut, du kannst gehn, ich werde mich drumm kümmern..."
Langsam erhebte sich Archilles aus seinem Himmelbett. Er überlegte sich schon eine Strafe für den Mann den alle nur "den Alten" nannten. Schon lange bevor Archilles die Basis übernahm diente er dem Vorgänger Graphit und war auch ihm bis jetzt immer treu gewesen. Ein kleines rotes Lämpchen leuchtete schon an seinem Schreibtisch, es signalisiert dass neue Nachrichten eingekommen waren. "Immerhin ist er noch klug genug um die Nachricht auf meinen Laptop umzuleiten" dachte er. Als er sich hinsetzte und die Message-Box öffnete rieb er sich noch kurz den restlichen Schlaf von den Augen um besser lesen zu können.
Seine Augen weiteten sich... Es war wichtig! Die imperiale Garde würde wieder auferstehen?? Irgendwie wollte er nicht glauben was er da las aber das Emblem der Garde unter dem Text durfte von niemandem kopiert werden, das würde sofort hart bestraft werden. "hmmm" es scheint als würde es wieder losgehen... "dachte er. Die anderen benachrichtigen wollte er nicht, er wusste dass sie die igm auch lesen würden. Noch im Gedanken versunken klopft es schon wieder an die Türe. Ein kurzes "herein" und schon stand er da... Es war Dimos ein alter Freund und sozusagen die rechte Hand von Archilles.
"Guten morgen Archi, siehst aber noch ganz schön verschlafen aus"
"Jop dass kannst du laut sagen die letzte Nacht war wiedereinmal zu lang *gg*. Was gibt es??"
"Och ich wollte nur mal bescheid sagen dass der Sturm schon vor ein paar Stunden aufgehört hat und dass unsere Truppe im q12 alles überstanden hat"
"Sehr schön. Aber dass ist doch nicht wirklich alles oder? Ich glaube ich kenn dich gut genug um zu wissen dass du deswegen nicht extra hierher kommst"
"Ja, du hast mich mal wieder durchschaut...der eigentliche Grund ist, dass unsere Männer im q12 ein paar Banditen festgenommen haben. Sie wissen ja dass du solches "Ungeziefer" hier in der Umgebung nicht duldest. Auch berichten sie von lauten Schüssen die Abwehrtürmen ziemlich gleich zu sein schienen. Wunderlich ist nur dass es an ihrem Standpunkt im Umkreis von mehreren Stunden keine Basen von Kommandern mehr gibt... Das hat sie stutzig gemacht und dazu gebracht, die Banditen, die allesammt gestohlene Periore steuerten ein wenig auszufragen. Sie kamen aus der Richtung, von welcher die Schüsse herzukommen schienen. Anfangs waren es 5 Stück, 4 mussten qualvoll sterben bevor der Letzte endlich anfing alles zu erzählen. Er sagte dass sie auf einen Negator gestossen seien und dass dieser plötzlich vor ihnen auftauchte da er anscheinend seine Tarnvorrichtung mit absicht deaktivierte. Sie verfolgten ihn aber sein Vorrsprung war bei dem sandigen Unterboden nicht leicht aufzuholen. Er steuerte anscheinend auf einen Berg zu und kaum waren er und seine Verfolger dort angekommen, eröffneten schwere Plasmawerfer dass Feuer auf sie. Er und die Anderen waren die einzigsten, die entkommen konnten...
Als er nichts mehr zu sagen hatte wurde er hingerichtet, ein schneller Tod war seine Belohnung...
Komische Geschichte nicht??"
"Du hast Recht! Danke dass du mir so schnell bescheid gesagt hast...
Schick bitte sofort ein paar Spione mit Negatoren in dieses Gebiet und auch eine handvoll der bestausgebildetsten 5er Klone. Ich muss unbedingt wissen was es damit aufsich hat. Ein Berg der mit Plasmatürmen bestückt ist...irgendwas stimmt da nicht! Achja und vergiss nicht die Piloten zurück zu rufen ich will nicht dass wir auffallen.."
"Ist schon so gut wie erledigt" sagte Dimos noch bevor er die Türe von aussen schloss.
"Na toll, jetzt kann ich bestimmt nicht mehr einschlafen und ich muss auch noch dem Rat bescheid geben... ich muss heute unbedingt ein treffen mit Laborat und den anderen aus meinem q einleiten, an welchem wir weitere Vorgehensmassnahmen wegen der seltsamen Geschehnisse und den igms ausführlich besprechen werden. Es scheint als müssten auch wir uns wieder organisieren um gegen die imp. garde erneut zu kämpfen..."
Das würde ein anstrengender und vorallem ein langer Tag werden, das wusste Archilles jetzt schon...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:39
(Archilles)
Es war still geworden, nicht einmal den Wind konnte man noch hören.
Auch aufmerksame Beobachter hätten nicht mehr bemerken können als die krähenartigen Spuren die scheinabar aus dem Nichts auftauchten um kurz darauf wieder zu verschwinden.
Die ausgesannten Negatorenpiloten waren sehr gut ausgebildet und auf ihren Droiden spezialisiert, nur durch ihre Spuren hätten sie sich bei diesem sandigen Boden verraten können...
Aber auch daran wurde gedacht, zwei der fünf Klone waren damit beschäftigt ihre Spuren und die der Negatoren zu verwischen und somit unkenntlich zu machen, denn alles musste passen man durfte auf keinen Fall aufallen...
Die kleine Truppe näherte sich der Hügellandschaft und nun wurden die Klone vorgeschickt. Sie waran viel kleiner und noch lautloser als die schweren Tarndroiden, ausserdem konnten sie sich auf dem felsigen und teilweise stark ansteigendem Untergrund viel schneller und sicherer bewegen.
Als sie die Bergkette erreichten teilten sie sich auf, Kommunikation war dazu nicht nötig jeder wusste was er zu tun hatte.
Nach etwa einer halben Stunde blieb der südlichste von ihnen apruppt stehen...
Er hörte etwas, warscheinlich kam es aus dem breiten Riss zwischen den Felsen, der unmittelbar vor ihm seine tiefe Wunde in den Fels schlug.
Auf dem Bauch kriechend robbte er bis zum äussersten Rand des Abhangs um einen Blick hinunterwerfen zu können.
Er staunte nicht schlecht als er eine mittelgrosse Karawane, die zumeist nur aus Mergern Bestand und nur von ein paar Piloten in Kampfdroiden bewacht wurde sah.
Es gab nur einen Eingang hier, was einen Überfall sehr leicht gemacht hätte.
Kein möglicher Fluchtweg und zu wenig Spielraum für geplante Strategien...
Der Klon wusste was er zu tun hatte er musste hinabsteigen um zu schauen was die Merger aufgeladen hatten und vorallem woher die Karawane kam, bzw. wo sie noch hinwollte.
Lautlos stieg er die steile Wand hinab, so langsam und vorsichtig dass er erst nach ca. einer Stunde unten am Boden ankam.
Jetzt musste alles schnell gehen! Er rannte zum erst besten Merger den er sah und kletterte gewand die langen Beine des Droiden empor. Von aussen würde es kein grosses Problem sein herauszufinden was der Merger beladen hatte er musste nur zur Ladeluke gelangen um einen kurzen Blick hineinwerfen zu können. Nach ein paar Minuten war es vollbracht, er wusste nun dass dieser Merger Uran aufgeladen hatte und er vermutete dass viele andere auch das selbe Transportgut hatten da "sein" Merger mit den anderen etwas abseits standen um wohl den Schaden bei einer möglichen Exlplusion so gering wie möglich zu halten.
Die Merger hatten kein Emblem, an dem man erkennen könnte wer ihr Besitzer sei doch die Kampfdroiden... er sah es zwar nur klein aber doch ganz deutlich, ein farbiges Eblem war auf den Kollossen zu sehen. Ein bisschen näher heran an die Droiden und er müsste es fotografieren können.
Es erwies sich als sehr schwierig, sich an die Kampfroboter heranzuschleichen doch durch seine lanwierige und gute Ausbildung wusste er genau wann er sich wo zu verstcken hatte dass er unentdeckt blieb. Als er nah genug an einem der Bots herangekommen war zückte er die Digicam und machte schnell ein Foto. Kaum war das Bild gespeichert, schon machte er sich auf den Rückweg. Diesmal würde er den normalen Augang der Schlucht nutzen dachte er sich, auch wenn es vielleicht ein bisschen risikoreicher war...
Kaum hatte er den Ausgang erreicht stoppte sein Atem... Ein leises Grollen war zu hören und schliesslich sah er genau da, wo er eben noch stand, ein rieseiges Bein eines Negators vor sich. "puh...dass war knapp!"Fast wäre er zermamlt worden.
Es war anscheinend ein zurückkehrender Pilot der karawane was auch immer er da draussen zu suchen hatte...
Der klon wartete noch einen kurzen Augenblick bis er freie bahn hatte und verschwand kurz darauf um zu seiner truppe zurück zu gelangen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:40
(eric)
In der brütenden Hitze kam es ihm vor, als ob er schon 5 Tage auf eine Antwort warten würde. Dabei waren es gerade erst 5 Minuten. Vielleicht saß Ungrimm auch wieder in einem Sessel und träumte vor sich hin. Oder die Kommanlage funktionierte nicht. Oder er wollte nicht antworten. eric war einfach viel zu ungeduldig.
Er beschloss, sich die Zeit mit seinen Kollegen beim Sprulball zu vertreiben. Sprul hatten sie zwar nicht dabei, aber wer sagt denn das man nicht auch andere Droiden verwenden kann. Sie suchten sich aus den Trümmern, die überall verstreut lagen, einen möglichst runden Klumpen und teilten die Mannschaften ein. Je zwei paar Droidenbeine wurden als Torpfosten in den Wüstensand gerammt. Zwar wirkten die großen Droiden bei weitem nicht so grazil wie die Sprul, aber die Piloten hatten trotzdem ihren Spass und vergassen dabei die schwierige Situation in der sie sich noch immer befanden. Wenn jetzt irgendwer vorbeigekommen wäre, man hätte sie zweifelsfrei für eine Fata Morgana gehalten. eric musste lauthals lachen. "Sprulball spielende Droiden mitten in der Wüste ^^"
Beim Stand von 8:5 für sein Team liess er sich auswechseln um etwas zu verschnaufen. Von Ungrimm hatte man noch immer nichts gehört. Während er da so am Spielfeldrand stand, erinnerte eric sich an die Räuber und wie sie ganz in der Nähe im Wüstensand nach etwas gesucht hatten. "Eine Kontaktlinse wird da wohl keiner verloren haben. Vielleicht finde ich ja, was die nicht gefunden haben." Der vom Sprulball eingestaubte Negator richtete sich auf und stapfte durch den leicht rötlich schimmernden Sand. Der Tag neigte sich dem Ende und eric wurde klar, das sie nun schon wieder einen Tag verloren hatten. Aber das war angesichts der schwindenden Wasservorräte nicht mehr so wichtig. Auf dem Weg zu seinem Zielgebiet, zeigte ihm der Bordcomputer mehrere kleine Fussspuren an. Klone!! Ob die wohl unseren Wassertank sabotiert haben? Es machte wenig Sinn darüber nachzudenken, da fast 100% aller Klone sowieso auf Selbstmordmission unterwegs waren. Er würde wohl keinen finden, den er ausquetschen konnte.
Der Negator stampfte also den ganzen Weg zurück, den er noch vor ein paar Stunden mit unzähligen Verfolgern im Nacken zurückgelegt hatte. eric schaltete alle möglichen Sensoren ein, damit ihm auch nichts entgehen konnte. Wärme-, Metall-, und Strahlungsdetektoren, empfindliche Mikrofone und selbst druckempfindliche Sensoren an der Unterseite der Füsse. Er steurte den Droiden völlig ziellos durch das Gebiet. Viel Hoffnung etwas zu finden, war sowieso nicht vorhanden. Aber seine Neugier trieb ihn zum weitersuchen.
Und dann plötzlich. *plonk* *plonk* *plonk* Selbst ohne Mikrofone oder andere Sensoren hätte man gehört, das sich der Droide nicht mehr auf sandigem Untergrund bewegte. "Eindeutig Metall. Versteckt unterm Wüstensand. Ob das wohl ein geheimer Eingang zur Basis ist? Oder ein Raketensilo?" Für letzteren Fall hoffte eric, das Ungrimm nicht gerade an irgendwelchen Knöpfen herumspielte. Als der Boden freigelegt war,sah man nicht viel mehr als eine große Metallplatte und ein Steuerpult. Das musste ein Lift sein. "Also doch ein geheimer Eingang. Allerdings ist diese Kontrolltafel merkwürdig. Definitiv nicht imperiale Standardware."
"message incoming..." piepste es in diesem Moment wieder aus den Bordlautsprechern. Die aktuelle Ausgabe des "Neuen Imperiums", eine Wochenzeitung die er abonniert hatte, traf ein. Die Titelseite befasste sich mal wieder mit Huldigungen des Imperators und der imperialen Streitkräfte. Unter anderem wurde berichtet, wie man ein kleines verirrtes Skasim-Batallion vernichtet hatte. Auf die Verluste des Imperiums wurde nicht eingegangen. Sie mussten wohl immens gewesen sein. Die Claner jedenfalls waren in Sachen Alienbekämpfung dem Imperium meilenweit vorraus, so viel war sicher. Auf Seite 2 mal wieder Gerüchte darüber, ob es den Imperator überhaupt gab und Werbung für laserresistenten Lack. Auf der dritten Seite Berichte über diverse Streitigkeiten der Clans, über neue Bündnisse, ... Das übliche eben. Auf Seite 4 dann noch ein Bericht über die Rückkehr der Schattenhand und eine Anzeige über leistungssteigernde Präparate für Klone. "O_O Was? Die Schattenhand ist zurück?" eric überflog hastig den Bericht, in dem Anwohner über eine mächtige Basis berichteten die in den Clanlands aufgetaucht war. "Ob Xopherus auch wieder da ist? Ob es vielleicht noch mehr versteckte Basen und Sympathisanten in den Clanlands gibt? Das kommt für das Imperium aber ganz ungelegen und liefert zumindest einen Hinweis darauf, was Ungrimm hier treibt."
Der Negator stellte sich mittig auf die Platte und nach einigem herumprobieren am Steuerpult ging es auch schon ab nach unten. Wenige Sekunden später hielt der Lift an und gab den Blick auf eine unterirdische Anlage frei. Besonders tief unten konnte man also nicht sein. Kein Licht, kein Zeichen das irgendjemand hier war. Kurz darauf hörte er das Surren eines anlaufenden Generators. Licht flakkerte auf. Eine Hand war auf dem Boden der Halle zu erkennen. Eine dunkle Hand. Eine Schattenhand. eric verfiel zum einen in Begeisterung über seine Entdeckung, zum anderen bekam er ein mulmiges Gefühl. War er wirklich alleine hier unten? Und was zum Teufel macht eine Anlage der Schattenhand hier ganz in der Nähe der imperialen Basis? Er beschloss sich etwas umzusehen und fand eine Kommandezentrale, in der mehrere Personen platz fanden. Ausserdem noch einen langen Tunnel der in Richtung imperiale Basis führte. eric folgte dem Tunnel und fand an dessen Ende mehrere riesige Mikrofone. "So so. Das hier war also ein Horchposten der Schattenhand. Dann ist die imperiale Basis in der Nähe wohl noch wichtiger als ich dachte. Werd ich mal schauen, ob ich nicht noch irgendwelche Abhörprotokolle finde." Er marschierte wieder zurück und versuchte von einem Terminal auf die Zentral-KI zuzugreifen. "Mist. Keine Chance. Alles gut gesichert und verschlüsselt." Nur auf wenige Rechnungen von diversen Auktions- und Warenhäusern konnte er zugreifen. "Tztz. Was die hier so getrieben haben müssen. ^^"
Außerdem konnte er auf eine Karte der unterirdischen Anlage zugreifen und entdeckte darauf einen Lagerbereich. Laut Lagerprotokoll sollte man dort auch Wasser finden. "Das könnte unsere Rettung sein. Soll Ungrimm ruhig weiterschlafen. -.-" eric manövrierte seinen Droiden durch die Anlage zum Lagerbereich und wurde auch gleich fündig. Alles Mögliche war hier eingelagert. Uran und Öl zur Energieversorgung. Nahrungsmittel. Riesige Wassertanks. Man hätte hier Jahre ohne Versorgung von aussen ausharren können. Was für einen geheimen Horchposten durchaus sinnvoll erschien. Dann hörte er wie der Lift nach oben fuhr und sogleich wieder herunterkam. "Sch... Irgendjemand ist hier. Tarnmodus an." Der Negator verschwand in den Schatten der Lagerhalle.
"Sir. Sind sie hier unten." eric erkannte die Stimme und war erleichtert.
"Ja. Ich bin hier hinten im Lagerbereich. Ich habe Wasser gefunden. Jetzt können wir unsere Mission fortsetzen."
"Prima, ich sage sofort den anderen Bescheid."
Während die Söldner die Vorräte auffrischten, sah eric sich noch ein wenig um, fand aber ansonsten nichts interesantes mehr. Die Basis wurde wohl nicht von heute auf morgen aufgegeben. Die Vorräte liessen aber darauf schliessen, das man beabsichtigt hatte, zurückzukehren. Er begab sich zum Lift und fuhr nach oben. Als die Merger wieder aufgefüllt und alle an der Oberfläche waren, verdeckten sie den Lift wieder so gut sie konnten mit Sand. Sofort machte sich die Karawane wieder auf den Weg. "Kommt meine Schäfchen, ich führe euch aus der Wüste heraus. ^^" Den Satz wollte er schon immer mal sagen.
Mehrere Tage würden sie noch unterwegs sein. Da blieb viel Zeit zum Nachdenken. Würde er jetzt seit langem wieder in den Krieg ziehen? Jetzt wo die Schattenhand und die imperiale Garde wieder Aktivität zeigten? Und auf welcher Seite sollte er kämpfen. Für das Imperium hatte er als Claner nicht viel übrig. Und die Schattenhand war nicht viel besser. Die wollten ja an die Stelle des Imperiums treten. Andererseits musste er wohl gar nicht so viel darüber nachdenken. Sein Clan würde schon eine Entscheidung fällen. Auch die anderen Clans mussten sich zweifelsohne diese Frage stellen. Viel hatte sich unter ihnen verändert, seit dem die Schattenhand verschwunden war. Große Clans waren gefallen, neue entstanden. Ob sich wieder so viele auf die Seite des Imperators schlagen würden? Viele Fragen schwirrten durch seinen Kopf, während die Karawane dem Sonnenuntergang entgegen zog.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:40
(Ungrimm)
Angestrengt beobachte er die kleine Karawane. Seit Tagen hielten sie nun schon vor der Basis aus, vertrieben sich die Zeit und warteten auf ein Zeichen. Ungrimm war hin- und hergerissen. Er wollte diesen Menschen helfen, aber er durfte nicht... Das Wasser würde noch ein, zwei Tage reichen... er hoffte inständig, daß ihnen was einfallen würde, ohne das er tätig werden mußte... Verdursten lassen... das kam nicht in Frage... zur Not würde er sie aufnehmen, versorgen, betäuben, unter Drogen setzen und von einer Transportdrohne weit Richtung Hauptstadt schicken. Die Amnesie und der Verlust ihre Droiden wären die Folge... aber lieber Droiden, als das Leben verlieren.
Die Basis lief inzwischen mit 90% Auslastung und Effektivität. Sämtliche Reparaturen waren abgeschlossen, die Raketenschächte waren aufgefüllt, alle Sensoren und Kommunikationeinrichtungen online. Das Photovoltaikgeschütz war gefüllt, die Basis war vorbereitet auf alles, was kommen mag.
Das Auftauchen der Schattenhandbasis hatte seinen Verdacht bestätigt. Und Leugnen ließ sich seine Existenz auch nicht mehr. Verdammt sollen Xopherus und seine Brut sein.... Schon vor Jahren hatte diese einst so unbedeutende Splittergruppe die Leute mit Idealen von Selbstbestimmung und Freiheit geblendet. Das Imperium stand für Ordnung, Sicherheit und Vertrauen. Das waren die Werte, die es in Ehren hielt. Selbstbestimmung... pah... Die Bürger waren doch froh, daß ihnen fast alle Entscheidungen abgenommen wurden.
Interessiert betrachtete er das Eindringen des Söldnerführeres in die Schattenhandabhöranlage, die er fast vollständig vergessen hatte. Desinformationen konnten so gezielt verbreitet werden und diese Narren glaubten damals fast jedes Wort, daß für sie bestimmt war. Sei es drum, sie hatten ihr Wasser, er seine Ruhe...
Es wurde Zeit, zu beginnen.....
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:41
(Sherlock)
"Soso, eine imperiale Mission könnte bevor stehen. Die großen Clans sollen sich also bereit halten...."
Sherlock stand mit stolzgeschwellter Brust vor dem Eingang zum Kommraum. Der Nachrichtenoffizier hatte ihm gerade die Nachrichten des Imperiums übergeben. Den ärmsten hatte ein schrecklicher Hustenanfall geplagt. Fleißiger Bursche, dachte Sherlock, der arbeitet auch wenn er krank ist.
"Auf welche Seite sollen wir uns schlagen? Immerhin ist auch SenzaTorre ein großer Clan, welche Position vertritt unser glorreicher Anführer?"
Der Adjutant war mittlerweile gewohnt an diese realitätsfremden Meinungen seines Kommandanten und verzog keine Miene, auch Husten musste er nicht.
"Sir, ich denke es ist das Beste, wenn wir uns nicht einmischen. Dies sind Dinge, die nur den Offizieren unter den Kommandanten vorbehalten sind."
"Das glaube ich kaum, sonst wären die Botschaften nicht auch zu uns gekommen." Sherlock war sich seiner Sache offenbar sehr sicher.
"Es ist an der Zeit, unseren Wert für das Imperium zu beweisen, meinst Du nicht auch mein Freund?"
Der Adjutant schluckte schwer. "Sir, es könnte hier um Schlachten epischen Ausmaßes gehen, wir sind einfach nicht für soetwas ausgestattet."
"Papperlapapp, wir könnten mit unseren neu erhaltenen Negatoren, dem Imperialen Geheimdienst von enormen Nutzen sein...oder eben auch der Schattenhand... was für Ziele hat dieser Jodophus, nein, Christopherus...auch nicht.. wie heisst der Mann?"
"Xopherus, Sir, und ich befürchte seine Ziele sind gegen das Imperium gerichtet, Sir"
"Nun, das Imperium war ja bisher auch nicht gerade nett zu uns, oder? Also warum sollten wir uns dem Imperium verpflichtet fühlen?"
Der Adjutant kratzte sich nervös am Kopf "Sir, bitte bedenken Sie, wenn wir uns einmal an dem kommenden Konflikt beteiligen, egal auf welcher Seite, wird es kein Zurück mehr geben."
"Hmmmmm..."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:41
(Wächter)
*Incoming Message*
http://www.dw-board.de/showthread.ph...020#post391020
„Was zum Teufel will das Imperium jetzt wieder? Lassen sich mit Hilfe der Clanlern gegen die Aliens den Karren aus den Dreck ziehen, melden sich monatelang nicht und jetzt das?“, dachte Colonel Wächter als er die Nachricht überflog. Er schenkte der Nachricht aber keine weiter Aufmerksamkeit und da er in der Nacht einen Raubzug plante, legte er sich wieder schlafen. Er wollte ja nicht gewappnet sein, falls Komplikationen auftreten.
*Incomnig Message*
http://www.dw-board.de/showthread.ph...046#post391046
Als Wächter diese Nachricht sah, musste er lauthals lachen. „Schattenhand. Lange nichts mehr davon gehört. Obwohl ich auch früher von den so genannten Sprungbasen so gut wie nicht mitbekommen habe“ dachte er. Er ignorierte die Nachrichten, da sie sowieso keine konkreten Informationen enthielten. Ihm fiel aber auf, dass Clans, die früher mit der Schattenhand sympathisierten, die Gerüchte im öffentlichen Nachrichtendienst IRC verbreiteten. Ja sogar Meldungen über die Rückkehr von Xopherus machten die Runde. Da sein Clan jedoch schon immer auf der Seite des Imperiums stand, kam der Befehl von oben, Ungrimms Befehl Folge zu leisten und keine Gerüchte zu verbreiten.
Einige Tage später:
*Incoming Message*
„Absender: -=Eagle=-
Zitat:
Hallo Wächter mein alter Freund!
Du wirst deinen Augen nicht trauen. Ich habe gestern Nacht 80 Dragoons zu einer Erkundungsmission zu einer plötzlich aufgetauchten Basis in Q133 geschickt, aber siehe selbst:
Zitat:
Angreifer:
80 Dragoon
KVP-Bonus 200%
Angriffswert: 78857
Verteidigungswert: 67980
daraus resultierender Angriffswert: 112847
Verluste: alles
gewonnenene Battlepoints: 0
Verteidiger:
Verteidigungszentrum Lvl. 10
2 Drohnenabwehr
14 Schwerer Plasmawerfer
4 Helixturm
213 Sprul
255 Dega
255 Wrot
255 Nomic
255 Visvo
255 Zengal
255 Perior
255 Negator
255 Dexon
255 Merger
255 Trior
255 Osrem
255 Sordron
255 Aspor
255 Raxon
255 Solaron
255 Dragoon
255 Rhacal
KVP-Bonus 200%
Angriffswert: 3415604
Verteidigungswert: 3289728
daraus resultierender Verteidigungswert: 4997530
Verluste: keine
Ein einziger Pilot konnte sein nacktes Überleben retten, und er berichtete von einer Basis von ungeahntem Ausmaß. Zuerst dachten die Piloten, es sei eine getarnte Alienbasis, aber als sie die Sordrons unter den Tausenden von Droiden entdeckten, war ihnen klar, dass es sich um keine Alienbasis handeln kann. Es ist etwas Neues.
Was ich dir eigentlich mitteilen wollte: meide neue Basen im Umkreis, damit es dir nicht ähnlich wie mir ergeht.
-=Eagle=-
„WTF?¿?“ dachte Wächter nur. Er war verwirrt und wusste nicht wie er darauf reagieren soll. Da er ziemlich neugierig auf diese Basis war, lies er einen Perior ausrüsten und gab den Befehl, das man ihn Benachrichtigt, wenn er startbreit ist. Er bevorzugte Periors, da der Negator größer und schwerer war und somit auch nicht so wendig war. Außerdem waren Negatoren auch um einen Hauch lauter. Die Reise bis in den Quadranten 133 nahm fast 2 Tage in Anspruch, da es sich ergab, einen alten Freund auf dem Weg zu besuchen. In der Mittagssonne kam er an. Die Hitze lies die Luft über dem Wüstenboden schimmern, auch einige Fata Morganas hatten er schon gesehen. Gut, dass bei dem Sonnenschein die Instrumente des Periors korrekt arbeiteten. Je näher er der geheimnisvollen Basis kam, desto vorsichtiger wurde er. Plötzlich sah er am Horizont eine Staubwolke, die sich langsam fortbewegte. Er musste schmunzeln, da er sofort wusste, dass es sich um einen Stealthdroiden handeln musste, auch wenn der Droide selber durch die Tarnfunktion nicht wahrzunehmen war. Er verteilete im Wüstensand einige Sensoren, die es möglich machten, den Droiden zu enttarnen. Dazu musste er nur die richtige Frequenz in die optischen Sensoren seines Periors eingebe. Trotzdem suchte er Schutz hinter einigen Felsen, besser Vor- als Nachsicht. Als die Staubwolke näher kam, übermittelten die Sensoren die Frequenz der Tarnvorrichtung. Wächter tippte einen langen Code ein, und schon konnte er den Droiden sehen. Es war ein Negator, wie sich herausstellte. Plötzlich blieb der Negator stehen, zielten mit seinem Laser auf die Sensoren und zerstörte einem nach den anderen. „Scheiße, er wird mich entdecken. Warum nehme ich alter Depp auch jedes mal einen Perior als Erkundungsdroiden?“, dachte Wächter. Auch der Negator verfügte über dieselben Sensoren zum aufspüren von Stealthdroiden, nach einigen Sekunden war Wächter entdeckt, und als sich der Negator zu ihm drehte, dachte er, seine letzte Stunde habe geschlagen. Doch das Schicksal meinte es gut mit ihm, denn auf der Brust des Negators sah er deutlich 3 Buchstaben: SBF. „Verbündete“ war Wächter überglücklich.
Er öffnete einen Kommunikationskanal: „Hallo werter Commander der SBF. Hier spricht Wächter von SUCC“, sagte er ruhig, doch plötzlich brüllte er: „Wissen sie eigentlich, was sie mir für einen Schrecken eingejagt haben?“
„Hier eric. Tut mir Leid, aber was machst du hier?“
„Ich wollte mir die seltsame Basis hier mal genauer ansehen. Und du?“
„Ich bin mit meiner Mergerkarawane auf dem Heimweg. Sie müssten jeden Moment auf dem Radar auftauchen.“
Er erzählte Wächter dann noch von den Vorkommnissen in der leer stehenden Basis, lies jedoch gekonnt die Infos von der imperialen Basis außen vor, es war im wohl zu gefährlich davon anderen zu erzählen.
Nach einer Weile machten sich beide wieder auf den Weg.
to be continued
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:42
(Yotian-Jilad)
Es war an einem Sonnig schöner Tag als Yotian zum 10ten mal in seine Kommanlage schaute . Er dachte sich nichs dabei weil er erwartete wieder nichts neues vorzufinden . Jedoch viel sein Blick sofort auf eine Imperiale Nachricht in der geschriebn stand das Die Schattenhand wieder auferstanden sei und Das Imperium zum Wiederholten male in UNtergangsgefahr schwebt . Er konnte nicht glauben was er dort laß. Für einen Augenblick machte sich große Verwirrung in seinem Kopf breit. Aber als er die Nachricht erneut laß fing etwas an sich in ihm zu bewegen. Er Spürte wie es sich in ihm Ausbreitete . Die Nachricht hatte etwas in ihm Ausgelöst. UNd er wusste genau was das war. Es war das böse das sich langsam in seinerm Körper Verteilte. Als das schwarze blut begann durch jede Ader seines Körpers zu fließen und ihn langsam aber sicher zu Verpesstete, mit etwas das er lange nichtmehr wahrnahm. Er hatte völlig vergessen was das für ein Gefühl war . Nun da auch der letze rest des guten in seinem Körper vernichtet war, Verließ er seine Basis und ging auf den Vorhof. Dort blickte er auf zum Horizont und sah nichts. Aber diese unglaubliche lehre bereitete ihn innerlich auf etwas vor , dass jegliche Vorstellungskraft übersteigen wird. er wusste genau wenn er das böse über seinen Geist Siegen lässt würde er mit sicherheit Untergehen . Dennoch unterdrückte er es nicht.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:42
(Confi)
Confi saß in seiner Kommandozentrale und döste in seinem Sessel vor sich hin. Der Rest seiner Diener hatte sich zur Mittagspause zurückgezogen. Und obwohl sie seit einer halben Stunde überfällig waren, schien es keiner zu merken. Aber es würde auch keiner merken, wären es 2 Stunden... Die Lage in den Clanlands hatte sich abermals beruhigt. Es war wieder einmal die Zeit des Däumchendrehens. Es gab kaum Konflikte und nichts zu tun.
„Incoming Message!“
Ein lautes Piepsen riss Confi aus seinem Halbschlaf, sodass er beinahe vom Sessel fiel.
„Was zum...“, meckerte er als er einen Knopf betätigte und die Nachricht auf dem großem Display erschien:
http://www.dw-board.de/showpost.php?...20&postcount=1
„Rekrutieren? Gefahr?“ Confi war nun hellwach. Wenn das Imperium sagt es gibt keine Gefahr dann ist mit Sicherheit etwas Gefährliches im Anmarsch. Warum sonst sollte das Imperium plötzlich wieder rekrutieren?
„Vielleicht die Schattenhand? Nein, auch wenn es noch so schön wäre, das kann nicht sein...“, Confi strich den letzten Gedanken sofort wieder. Den Glauben daran, das die Schattenhand wieder auftauchen würde, hatte er beinahe schon aufgeben. Es war nur noch eine kleiner Funke Hoffnung den er in sich trug. Confi löschte die Nachricht und hatte sich gerade wieder in seinen bequemen, schwarzen Sessel fallen lassen als plötzlich:
„Incoming Message!“
„WAS IST DENN NUN NOCH?“, verärgert sprang Confi aus seinem Sessel. „Wenn das wieder eine doofe Werbung des Imperiums ist dann werde ich den nächsten Raketenüberschuss an 666 auslassen, oder gar an Ungrimm?“, er grinste während er abermals den Knopf drückte und wieder eine Nachricht am Display erschien:
http://www.dw-board.de/showpost.php?...6&postcount=15
„$41? Den Imperator preisen? Gerüchte über die Schattenhand? Welche Drogen nehmt ihr beim Imperium denn?“, schoss es Confi durch den Kopf. Er rieb sich einmal die Augen und las die Nachricht noch einmal. Es schien kein Traum zu sein. Confi las die Nachricht noch zweimal aber es war noch immer unglaublich. Kann es sein das die Schattenhand sich doch wieder formiert? Das der Meister wieder einmal zu den Waffen ruft? In Confi’s Bauch begann es zu kribbeln und er musste grinsen. Einige Minuten vergingen als ein weiteres Piepsen ihn aus den Gedanken riss:
„Incoming Message!“
„Na nun bin ich gespannt“, murmelte Confi und zum dritten Male betätigte er den Knopf. Confi hatte sich mittlerweile eine Zigarette angesteckt und zog nervös daran.
http://www.dw-board.de/showpost.php?...3&postcount=16
Also nun wird es aber lächerlich. Es gibt keine Schattenhand?
Das Kribbeln wurde stärker und stärker. Sie ist wieder da! Der Meister höchstpersönlich? Ich hoffe es... Confi lies sich in seinen Sessel fallen und verschnaufte erstmal. Er schloss die Augen und verarbeitete erstmal die neuen Informationen. Ein Glas Whiskey wäre jetzt angebracht. „Wo sind überhaupt meine Diener?“, fragte er sich. „Die Mittagspause war lange vorbei... Egal, sie würden jetzt nur stören.“
„Meister?“ Ein Funkspruch kam gerade rein. „Was ist denn?“, Confi konnte es gar nicht leiden gestört zu werden. Außerdem war es immer eine Freude seinen Dienern Angst zu machen.
„Wir haben hier etwas das Sie interessieren wird.“
„Dann sagen Sie mir schon was es ist.“
„Tut mir Leid, das ist kein sicherer Kanal, kommen sie am besten zum „Room of Searching“, dort werden Sie dann alles erfahren.“
Room of Searching? Aber der Raum war mit dem modernsten Geräten aufgestattet und hatte nur einen Zweck: Schattenhand Basen ausfindig zu machen. Die Geräte hatten am Schwarzmarkt ein Vermögen gekostet, doch Confi wollte es eben sofort wissen sollte jemals die Schattenhand wieder auftauchen.
Er verließ die Kommandozentrale und rannte zu diesem besagten Raum. Dort angekommen musste er wie immer einen 12-stelligen Sicherheitscode eintippen. Danach war eine Spracherkennung an der Reihe: „Schni Schna Schnappi.“ Confi verfluchte den Techniker der meinte lustig zu sein jeden Tag. Wie kann man nur so etwas einstellen. Nun ja, der Techniker erlitt einen grausamen Tod. Das war aber schon das einzige was Confi Genugtuung verschaffte. Es zischte und die Tür ging auf. Der Raum war nicht sehr gut beleuchtet. Das einzige was hier etwas Licht bot waren die Knöpfe auf den riesigen Geräten. Doch wer braucht schon Licht...
Confi ging zu seinem Diener Magilus. Damals, als die beiden Ungrimm auf der Fährte waren wurde es dem lieben Magilus zu viel und er bat um eine Versetzung in den Room of Searching.
„Magilus, was hast du für mich? Was ist so wichtig?“
„Meister das sollten sie sich ansehen. Wir haben etwas gefunden.“ Confi starrte vor sich auf den Bildschirm. Dieser blinkte rot und in der Mitte stand:
SchaTTenhanD Base detected! SchaTTenhanD Base detected!
„Sagt mal? Wollen mich heute alle verar***en? Erst diese Nachrichten vom Imperium und nun stehe ich da und du willst mir erzählen wir hätten eine Schattenhand Basis aufgespürt?“
„Ja!“, der Blick von Magilus war ernst. Confi wusste was dies bedeutet. „Wo ist die Basis?“
„Leider können wir den Standort nicht genau bestimmen, da sie eigentlich außerhalb der Reichweite dieses Geräts liegt, aber...“
„REICHWEITE? DIESES TEIL HAT EINE REICHWEITE? UND DAFÜR BEZAHL ICH EIN VERMÖGEN?“, schrie Confi.
„So hören Sie doch zu, Meister. Aber wir wissen, dass die Basis zwischen den Quadranten 130 und 140 liegt. Wir müssten also nur einen Spähtrupp...“
„Reichweite...“, murmelte Confi, „Unglaublich...“
„Senden wir einen Spähtrupp?“, stocherte Magilus.
„Nein. Ich hab eine bessere Idee...“
Magilus starrte Confi mit großen Augen an. „Nein ich verrate dir nichts. Und lass diesen Hundeblick, ist ja schrecklich.“
Confi verließ den Room of Searching wieder und machte sich auf den Weg in seine Kommandozentrale. Dort angekommen war noch immer niemand anzutreffen.
„Wo sind diese nutzlosen Idioten?“, doch er hatte keine Zeit sich zu ärgern. Hastig öffnete er einen sicheren Kanal und versuchte Killa, seinen alten Freund zu kontaktieren. Es wäre praktisch da er sich gerade im Quadrant 118 aufhält (Er war zu Besuch bei einem Clankollegen.)
„Killa? Wenn du mich hörst so melde dich bitte. Wichtig.“
Nichts... „Nun gut, dann werde ich ihm eben einen Nachricht hinterlassen...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:43
(Killa)
a mein Freund, ich werde natürlich wieder bei dir vorbeischauen,
sobald ich wieder einmal in der Gegend bin, der Quadrant erinnert
mich doch immer wieder an die alten Zeiten. Nun denn ich muss weiter
meine neue Basis baut sich nicht von alleine auf und bis zum Quadrant xxx ist
es noch eine lange Reise, vor allem, wenn man noch keine Dragoons hat...
Killa war zu Besuch bei einem alten Clankameraden gewesen, den er schon
lange nicht mehr besucht hatte und verbrachte einen spaßigen Tag in seiner Basis,
doch nun war es für ihn an der Zeit zu seiner fernen neuen Basis im
Quadrant xxx zurückzukehren. Killa bestieg seinen unglaublich starken Sprul
und fing an zu fluchen. So eine Dreckskarre... Ich kann es kaum erwarten, bis ich
wieder den ersten Dragoon mein Eigen nenne.. Das hier ist wirklich die Höhe, selbst
für Ungrimm den Zwerg wäre es hier zu eng, eigentlich eine gute Foltermethode...
Killa machte es sich auf seinem schwarzen Ledersessel bequem (soweit dies möglich war) und startete die Systeme.
.......Login.......erfolgreich... Willkommen an Bord Meister ..................................
Plötzlich fing Killas Monitor an bläulich zu blinken, dies war das Zeichen, dass er eine oder mehrere neue Nachrichten bekommen hatte.
„ Message Nr. 1 !“
http://www.dw-board.de/showpost.php?...20&postcount=1
Mhhh das Imperium rekrutiert?? Was hat das denn nun zu bedeuten?? Von was sollte
denn eine Gefahr für das Imperium ausgehen...Tja die Schattenhand müsste wieder da sein, dann hätte ich wahren Grund zur Freude, aber so ist das nur wieder Kindergarten live... bestimmt eine dämliche Schleichwerbung für das Imperium...Killa zappte zur nächsten Message
„ Message Nr. 2 !“
http://www.dw-board.de/showpost.php?...6&postcount=15
Preiset den Imperator, den einzigen den ich preisen werde ist mein Meister, hoffentlich
geht es ihm gut. Das ist sicherlich wieder alles eine Werbekampagne für das Imperium,
es ist nicht zu fassen, was für einen Blödsinn sie doch immer wieder bringen...
Wütend schaltete Killa zur nächsten Message...
„ Message Nr. 3 !“
http://www.dw-board.de/showpost.php?...3&postcount=16
Was zur Höhe hat das zu bedeuten? Es gibt keine Schattenhand??
Aber wenn es sie nicht gibt... warum zur Hölle macht das Imperium so einen Wirbel ??
Killa war verwirrt. Wenn die Schattenhand zurück wäre, dann wäre es die beste Nachricht
seit über 2 langen Jahren.
Und schon sah Killa die nächste Message, nur diese war keine imperiale Message,
sie stammte von Killas alten Freund Confi.
Was hat mir Confi denn mit dem Betreff Dringend geschrieben? Nun ja mal sehen...
„ Message Nr. 4 !“
Killa, alter Kamerad es ist etwas geschehen... Das Imperium spielt verrückt,
es ist das totale Chaos ausgebrochen und nun bin ich soeben auf etwas Unglaubliches gestoßen.
In meinem Room of searching hat mein Schattenhand - Aufspürgerät eine Basis entdeckt,
welche das [SchaTTenhanD] Tag trägt. Da du in der Nähe zu sein scheinst, bitte ich dich
umgehend dort vorbeizuschauen. Bitte erstatte mir so schnell Bericht, wie du kannst.....
Beeil dich Killa es ist wichtig.. Die Basis liegt zwischen quadrant 130 - 140.........
Killa war außer sich. Eine Schattenhand Basis? Das ist wirklich unglaublich, viel zu lange schon
musste er auf diesen Augenblick warten. Ich hoffe Confis Maschine ist nicht in die Jahre gekommen.
Zwischen Quadrant 130 und Quadrant 140? Das liegt ja zum Glück auf meinem Weg, ich muss die
Augen offenhalten....
Killas Herz raste vor Erregung und machte sich auf den beschwerlichen Weg. Er kam an riesigen,
mit Schnee bedeckten Gebirgsketten und den tiefsten Wälder vorbei, doch eines viel auf.
Je näher er sich der Gegend um Quadrant 130 näherte, desto kälter schien es zu werden.
Killa kam schließlich im Quadrant 130 an und aktivierte seine Systeme und bekam sogleich
alle Basen des Quadranten aufgelistet. Doch außer Wotes, Legion und anderen kleineren Clans
schien sich hier keiner angesiedelt zu haben.Ich hoffe, dass mein System diese Schattenhand
Basis aufspüren kann, ansonsten muss ich wohl oder übel jede Koordinate beginnend von
q 130 bis q 140 abgrasen...... Es hat keinen Sinn, auf zum nächsten Quadranten.
Doch das Spiel wiederholte sich, auch im Quadrant 131 und 132 war weit und breit nichts zu entdecken,
was auf die Anwesenheit einer [SchaTTenhand] Basis hätte schließen können.
Killa war letztendlich im Quadrant 133 angekommen und sofort fiel ihm etwas auf.
Der Himmel, welcher normalerweise um diese Uhrzeit rabenschwarz war, schien in ein
rötliches Licht eingetaucht zu sein. Auffällig war es, dass dieses Licht von einem
weit entfernten Punkt auszugehen schien, denn von dort war die Lichtquelle am stärksten.
Diese Kälte ist die Höhe... ich verfluche diesen Droiden, nicht einmal eine vernünftige
Seleniumheizung kann ich mir momentan leisten.....
Killa wusste nicht genau, weswegen er es genau bei diesem Licht versuchen sollte,
doch seine innere Stimme sagte ihm, dass er genau zu diesem Punkt musste, um zu entdecken,
wonach er suchte, wonach er und Confi schon so lange suchten....
Killa kam der Lichtquelle immer näher und je näher er ihr kam, desto kälter wurde es.
Eiskristalle bildeten sich auf Killas Heckscheibe seines Droiden.
Nach einer guten halben Stunde sah er plötzlich etwas, was ihn zusammenzucken ließ.
Wie von Geisterhand stand sie da.... eine Basis, jedoch keine gewönliche Basis, das merkte Killa sofort.
Diese Basis war rabenschwarz und er hätte sie beinahe im Dunkel der Nacht übersehen. Hoch empor in der Luft wurde ein Bild in den Himmel projeziert, welches Killa nur zu genau kannte..... Es war das Erkennungszeichen der SchaTTenhanD.
Majestätisch stand es hoch oben in den Sternen und Killa war gerührt....
Hat mein Warten nun endlich ein Ende... Soll es nun endlich soweit sein... Ist unser Meister zurückgekehrt...
Killa betätigte seine Kommunikationsanlage und schrieb eine neue Message an seine alten Freund Confi
Verehrtester Confi... wir haben einen Grund zum Feiern und der tiefen Freude... es ist wahr unser Meister ist zurückgekehrt.....
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:43
(Stormin)
"Sir?"
"Was?"
"Wir haben einen Spion entdeckt!"
"Und?"
"Äh..wir haben ihn erschossen."
"Jo, ok, habt ihr die Lieferungen fürs Imperium schon fertig gemacht?"
"Öhm, wie? Ach ja, natürlich. Aber nochmal zum Spion, also die Leiche.."
"Die Stinkt?"
"Nein, aber.."
"Ihr wisst nicht wohin damit? das ist doch unglaublich mit euch, die kaputten Droids räumt ihr irgendwohin weg, die überschüssigen Ressis sind schneller weg als ich gucken kann, aber ein so ne blöde Leiche, da wisst ihr es nicht."
"Aber... also die Leiche ist...."
"Jaja, packt sie ein und schickt sie Ungrimm, sagt halt wäre nen Schaha spion und so."
"Sir, das WAR ein Schaha Spion."
"Genau, so überzeugend müsst ihr ihm das auch sagen, dann glaubt der das und schreibt gleich irgendwen an damit der nach der Schaha sucht und ich hab Ruhe."
"Aber Sir, das ist wirklich ein Spion der Schattenhand gewesen."
"Ihr müsst euch nur noch eine Story ausdenken was der hier wollte, gibt ja nix zusehen hier, ausser den Abgaben an Imperium, erst hilft man denen und dann fordern die noch Aufbauhilfe für irgend so eine Stadt, unglaublich."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:43
(Havena)
Gerüchte durchziehen die Clanlande. Die Schattenhand sei zurückgekehrt um erneut den Kampf gegen das Imperium auszufechten.
Havena spazierte durch die Gassen der imperialen Hauptstadt. Plakate und Werbungen der imperialen Garde bedeckten die Wände. Ja das Imperium rekrutierte erneut unter den Clannern. Wieder würden Commander für die Sache des Imperators ins Feld ziehen und sterben. Und erneut würden sie auch auf der Seite des Xopherus kämpfen. Wie konnten sie ihre Freiheit nur so wegwerfen. Sie würden die Schlachten ausfechten für Personen, die auf sie herabsahen.
Havena wich einer der zahlreichen Patroullien aus und betrat eine herabgekommene Bar. Hier konnte man die Unzufriedenen finden, die potentiellen Anhänger der Schattenhand. Sie würden wohl dem dunklem Schatten folgen.
Er setzte sich an einen der Tische und bestellte einen Kaffee. Bald müsste er auftauchen. Hier unter den Schatten würde man sie wohl am wenigstens erwarten.
Eine Gestalt betrat die Bar und bewegte sich zielstrebig auf ihn zu. Das musste er endlich sein. Dunix Gesicht war halb verdeckt durch seine Kapuze, doch war sein Grinsen unverkennbar.
Ja es ist Zeit, dass sie etwas wirklich ändert...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:43
(Archilles)
Seid nunmehr 2 Stunden wartet Archilles schon auf die Rückkehr seiner Spione. Heute würden sie kommen sagte man ihm als er am späten Morgen erwachte.
"Wo bleiben diese Trottel?? Sie wissen ganz genau dass ich es hasse zu warten!!! Naja dann gibts jetzt wohl erst mal was zum Essen, mein Magen macht schon nen mächtigen Radau..."
Doch es kam anders... Bevor Archilles sich an seinen Essplatz setzen konnte traf ein Bote ein, der die Ankunft der Spione ankündigte.
"Schickt mir dann sofort die Berichte in mein Arbeitszimmer!" er konnte es kaum erwarten, zu wissen was sie herausfinden konnten...
Nach ein paar Minuten klopfte es an der Türe und sein Hauptmann trat ein.
"Wie ist es gelaufen?? Ich hoffe doch es gibt Neuigkeiten..."
-"Ja Sir, unsere Klone haben beste Arbeit geleistet."
"Na dann, worauf wartest du??"
-"Oh, es tut mir leid, sofort.
Einer unserer Klone konnte in einem Tal, welches sich in den Berg schnitt, eine Karawane mit Mergern und einigen Kampfdroiden zum Schutz ausfindig machen. Der Rastplatz war allerdings sehr ungünstig gewählt worden, da es nur einen Ausgang aus dem Tal gab... Die Merger waren mit Uran und anderen "Kleinichkeiten" beladen, nichts besonderes. Wir vermuten dass die Räuber, die sie gestern hinrichten lassen haben, dieser Karawane auf der Spur waren und die überfallen wollten. Die anderen Klone konnten ausser ein paar Spuren, die warscheinlich den Negator zuzuordnen sind, nichts finden.
Wir konnten jedoch feststellen, dass die verlassene Schattenbase, die zum Abhören der Imp-Base erbaut wurde, nach all den Jahren Besuch bekommen hatte. Wir konnten nicht feststellen dass etwas entwendet wurde, bis auf Wasser... Von den Dieben, keine Spur... ."
"War das alles??"
-"Ja Sir"
"Gut, du kannst gehen."
Nachdem der Hauptmann den Raum verlassen hatte, konnte Archilles nun ungestört nachdenken:
"Was hatte das alles zu bedeuten?? Eine Karawane mit so unerfahrenen Führern?? Komisch, hier raus traut sich eigentlich keiner, der die Gegend nicht kennt...hmmmmm die Vermutung mit den Räbern könnte stimmen aber warum schoss die inaktive Base des Imperiums auf die Räuber und woher wusste der Pilot des unbeknnten Negators von der Base?? War es ein Angestellter des Imperiums oder vielleicht einer der Söldner , die zur Bewachung der Karawane beauftragt wurden?"
Beides wollte nicht so richtig in seinen Kopf...
"Und wer zum Teufel hat unsere Basis entdeckt und Wasser gestohlen?? Könnte dieser Vorfall auch etwas mit der Karawane zu tun haben?? Es klingt immerhin plausibel, dass man durch Zufall den Eingang entdeckte und sich bediente, da man dass Wasser gut gebrauchen konnte.. Die Basis wurde seid Jahren nicht mehr benutzt, sogar ich habe sie fast vergessen gehabt. Wir hatten sie ja aufgegeben als wir aufgrund einer beabsichtigten Fehlinformation in einen Hinterhalt der Imp. Garde gerieten...
Irgendwas stimmt da nicht... Jemand muss in der Imperialen basis die Generatoren angeschmissen und die Türme zum Laufen gebracht haben, aber wer??"
Er sollte noch lange überlegen müssen bevor er sich seiner Sache sicher war...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:44
(Sherlock)
Die Gerüchteküche war am überkochen.
Keiner der Kommandanten, die Sherlock zu den jüngsten Ereignissen befragt hatte, konnte eine klare Aussage machen. Im Gegenteil, das was ein Kommandant zu sagen hatte unterschied sich von der Aussage des nächsten. Es gab bis auf die beteiligten Gruppierungen keinen gemeinsamen Nenner.
Es fiel Sherlock immer noch schwer sich für eine Seite zu entscheiden, andererseits musste diese Entscheidung eventuell gar mehr nicht gefällt werden. Offenbar waren die Aktivitäten beider Kontrahenten auf eine Ebene verschoben worden, zu der nur wenige Zugang hatten, denn es war absolut nichts mehr von den Geschehnissen zu hören. Dennoch diskutierte er mit seinem Adjutanten das Für und Wieder, Partei für eine der Seiten zu ergreifen.
"Du meinst das Imperium würde uns einen Sordron für besondere Verdienste zusprechen? Ist das schon einmal passiert?" Sherlock hatte seine Stirn in zweifelnde Falten gelegt.
"Sir, es ist vorgekommen. Dieses Ereignis wird natürlich nicht an die große Glocke gehängt, da man den Sordron gerne behalten möchte, aber es ist vorgekommen." Der Adjutant schien sich seiner Sache sehr sicher zu sein, dennoch war Sherlock nicht ganz überzeugt.
"Und Du denkst wir würden einen Sordron bekommen? Kann es nicht eher sein, daß unser glorreicher Anführer diesen Sordron bekäme, da wir immerhin für den Clan handeln?" Dieser Gedanke mißfiel Sherlock ganz offensichtlich.
"Nunja, Sir, dies liegt im Bereich des Möglichen, die Vergabemodalitäten sind mir nicht genau bekannt."
"OK, was hätte denn die Schattenhand zu bieten? Haben die auch Sordron, oder wenigstens Rhacal?"
"Ich bin mir nicht sicher, Sir. Mit den Gepflogenheiten der Schattenhand bin ich absolut nicht vertraut, Sir."
"Ein Rhacal wäre nämlich eine gute ERgänzung für unser Raumfahrtprogramm.Du hast doch bestimmt gute Kontakte zu niederen Dienstgraden in anderen Basen. Eventuell wissen die mehr, oder sagen mehr als ihre Kommandanten. Hör Dich doch mal um."
"Sir, kann kann nicht oft genug betonen, daß eine Zusammenarbeit mit der Schattenhand ein großes Risiko darstellen würde. Sollten die imperiumstreuen Basen der näheren Umgebung Wind davon bekommen, würden wir keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen." die letzten Worte hatte er fast geweint.
"Hrmpf, ich nehme an Deine Mama verbietet den Kontakt zur Schattenhand, habe ich Recht?"
Der Adjutant schwieg.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:44
(Confi)
„MAGILUS!!“, brüllte Confi aus seinen Gemächern. Er war gerade erst vor einer halben Stunde aufgestanden. Noch etwas verschlafen trank er gerade eine Tasse Tee und las die imperiale Zeitung. Es war nun eine Woche vergangen seid dem sein „Room of Searching“ diese Schattenhandbasis aufgespürt hatte und die Zeitungen brachten jeden Tag denselben Blödsinn: Es gibt keine Schattenhand! Bleiben Sie ruhig und bewahren Sie Ruhe! Es gibt keine Gefahr! Das Imperium hat alles unter Kontrolle!
Anfangs musste Confi ja noch schmunzeln doch nach ein paar Tagen war er nur noch zornig über diese Botschaften. Vor allem deswegen weil sein Meister anscheinend keinen Grund sah etwas dagegen zu tun. Eine Botschaft von Xopherus würde reichen und das Chaos würde ausbrechen und der Krieg würde endlich beginnen... Doch es kam nichts... Auch seine Meisterin FaegCuivie hatte keine neuen Botschaften, seid nun schon 4 Tagen hatte sie sich nicht mehr gemeldet. Irgendwie schien alles wieder etwas zu verlaufen...
„MAGILUS!“, in diesem Moment flog die hölzerne Tür auf.
„Ja, mein Meister? Möchten Sie noch etwas Tee?“
„Nein, dieser Tee ist grässlich, sicher wieder so ein billiges Produkt das man aus den Clanlands importiert hat. Grauenhaft...“
„Weshalb habt Ihr mich gerufen?“
„Ich habe eine Botschaft vorzubereiten, man bringe mir etwas zu Schreiben. Und verdammt noch mal nimm Kontakt mit allen Untergrundzeitungen auf die es gibt, es gibt einen Artikel den sie bald zu drucken haben. Ach ja und vergiss die Radiosender nicht, die sollen das auch vorlesen.“
„Meister? Ihr werdet doch nicht wieder...“
„Schweig! Und tu gefälligst warum ich dich gebeten habe!“
„Aber Meister, Ihr wisst doch was diese imperialen Schweine mit euch in dieser „Universität“ gemacht haben. Glaubt Ihr nicht man wird euch wieder verhaften?“
„Ich sagte du sollst tun worum ich dich gebeten habe oder willst du noch heute sterben?“
Magilus verstummte und verließ mit langsamen Schritten das Zimmer um das ihm aufgetragene zu erledigen...
5 Minuten später hatte Confi alles was er brauchte und begann zu schreiben:
Seid gegrüßt ihr Ungläubigen!
Das Imperium versucht mit miesen Tricks die Existenz der SchaTTenhanD zu vertuschen! Doch glaubt nicht was man euch erzählt, werdet nicht selbst ein Opfer der Propaganda des Imperiums!
Befreit euch und kämpft gegen eure Unterdrücker! Unser Meister wird uns in die Dunkelheit und ewige Freiheit führen! Die Zeit der Unterdrückung durch das Imperium wird bald ein Ende nehmen.
Und an alle die meinen ihr Wort gegen die SchaTTenhanD zu richten: Ihr werdet einen grausamen Tod erleiden.
An alle die meinen das alles nur leere Worte sind und es keinen Krieg geben wird: Es wird Krieg geben, schon bald, sehr bald. Und er wird blutiger und grausamer als jeder Krieg der jemals geschlagen wurde. Die Zeit des Händchenhaltens ist vorbei und jeder der sich der SchaTTenhanD in den Weg stellt wird sterben!
Mein Meister erwartet Stärke!
Mein Meister erwartet Loyalität bis in den Tod!
Mein Meister erwartet Vertrauen!
Vertraut dem Meister! Ich tue es auch.
Zur rechten Zeit wird es beginnen, doch noch ist die Zeit nicht gekommen.
Geduld ist eine Tugend, und all die Ungeduldigen da draußen werden nie die Ehre erlangen, dem Meister zu dienen.
Entweder seid ihr für meinen Meister oder ihr seid gegen ihn, doch seid ihr gegen ihn so wird dies euer Ende sein!
Nieder mit dem Imperium!
Es lebe die SchaTTenhanD!
Nachdem Confi sein Schreiben fertig gestellt hatte grinste er und rief wieder Magilus zu sich. Er überreichte seinem Diener das Schriftstück und dieser überflog es kurz.
„Ihr wisst, dass ihr dafür bestraft werdet. Das Imperium hat doch ausdrücklich verboten solche Texte zu veröffentlichen...“
„Das Imperium ist der Feind, es ist mir egal was sie verbieten oder was sie erlauben. Ich lebe nach den Regeln meines Meisters.“
„Und wenn sie euch wieder festnehmen?“
„Diesmal habe ich eine Armee hinter mir. So leicht kriegen sie mich nicht. Außerdem wird es schwer für sie meine Position festzustellen. Keine Angst Magilus ich bin älter geworden und habe dazugelernt.“
„Ich hoffe es“, antworte der Diener und verlies den Raum um die Nachricht an die Zeitungen und Radiosender weiterzureichen...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:45
(Havena)
Havena saß abermals in der dunklen Bar im Herzen der imperialen Hauptstadt. Diesmal war er jedoch allein und lass aufmerksam eine der schwerer zu beschaffenden Zeitungen. Sollte eine imperiale Streife oder einer ihrer Spione ihn damit sehen wäre er wohl bald in einem Gefängnis verschwunden. Oder wäre er wieder aufgetaucht, nach einer gründlichen "Umerziehung"?
Er schüttelte den Kopf, allein der Gedanke ließ seinen Magen sich verkrampfen. Aber hier war er sicher, schließlich wagten sich die Streifen nicht in diese Teile der Stadt oder besser gesagt nur große Streifen traf man hier. Befasste er sich besser mit dem Artikel als mit einem möglichen zusammentreffen mit Imperialen.
Es war schwer sich an einigen Stellen das Lachen zu verkneifen. Wie selbstsicher dieser Confi doch in seinen Aussagen war und wie blind. Dachte er wirklich mit der Herrschaft von Xopherus würde sich etwas ändern? Es würde ein neues Imperium entstehen und alles würde beim alten bleiben.
Beim letzten Absatz musste Havena nun doch auflachen, was ihm ziemliche Aufmerksamkeit in der ansonsten stillen Bar bescherte.
Havena zog seinen Kragen höher und lass den Absatz noch einmal.
Zitat:
Entweder seid ihr für meinen Meister oder ihr seid gegen ihn, doch seid ihr gegen ihn so wird dies euer Ende sein!
Diese Worte waren einfach zu amüsant. Hatte er nicht die selben Worte bereits beim ersten Auftauchen der Schattenhand vernommen? Und was war denn passiert mit den Gegnern seines Meisters. Nichts. Dieser Confi schien sich schlecht an die Vergangenheit zu erinnern.
Aber eins war an ihm zu bewundern. Er schien wirklich an seine Sache zu glauben und sich dafür mit Leib und Seele einzusetzen. Wirklich bewundernswert.
Havena zerknüllte die Zeitung und brannte jedes einzelne Blatt langsam ab. Nichts durfte zurückbleiben. Danach verließ er die Bar und verschwand in der Menge der Passanten.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:45
(Confi)
Nervös ging Confi auf und ab. Er hatte nun schon 10 Zigaretten geraucht, ja beinahe runter geschlungen, und war sichtlich nervös „Wo bleiben diese...“
In diesem Moment flog wieder einmal die hölzerne Tür auf und es war, wie schon viele Male zuvor, Magilus der den Raum betrat.
„Und?“
„Meister, wie befohlen haben wir unsere Spione in den imperialen Städten positioniert um die Reaktionen auf ihren Artikel beobachten zu können.“
„Ja ja... Lass das Gequatsche. Was kam raus? Liegt ein Bericht vor?“
„Natürlich Meister, sie können die Berichte nun in der Kommandozentrale abrufen.“
Kaum hatte Magilus ausgesprochen, da war Confi schon aus dem Raum verschwunden und rannte in die Kommandozentrale. Dort angekommen nahm er in seinem Sessel platz und steckte sich wieder einmal eine Zigarette an. Danach betätigte er einen Knopf auf der Steuerkonsole links neben seinem Sessel und auf dem Display erschien der erste Bericht:
Junger Mann liest Zeitung in einem Restaurant. Plötzlich fliegt Tür auf und 4 imperiale Wachmänner stürmen in das Lokal,nehmen denn Mann fest, verbrennen die Zeitung und zerren den Mann nach draußen. Man hörte ihn noch – „Ihr imperialen Schweine. Schon bald wird euch die Schattenhand eine Lehre erteilen“ – brüllen.
- Bericht Ende.
„Hehe, ich denke wenn alle so reagierten dann haben wir schon gewonnen“, grinste Confi und lies den nächsten Bericht aufrufen:
Mann in Bar liest Zeitung und lacht. Nach einer Weile, er schien am Ende des Artikels angekommen sein lachte er laut auf sodass er die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zog. Verstummte aber gleich wieder und verschwand dann am WC. Als ich am WC war roch es stark nach verbranntem, ich denke er hat die Zeitung verbrannt.
- Bericht Ende.
„WAASS? Wie kann er es wagen? Von welchem Agent ist dieser Bericht?
„Das müsste Agent 03 sein.“
„Dann nehmt verdammt noch mal Kontakt zu ihm auf und fragt ob dieser Verräter noch anwesend ist. Wenn ja macht mein Shuttle startklar, ich werde mich persönlich darum kümmern.“
„Natürlich, Meister.“
Einige Minuten später kam Magilus wieder in die Kommandozentrale und berichtete: „Der Agent ist noch an dem Kerl dran, er hat jedoch das Lokal verlassen“
„Gut, ich mache mich sofort auf den Weg. Der Agent soll gefälligst dran bleiben sonst lass ich ihn 4-teilen. Und du Magilus kommst mit. Und 5 meiner besten Klone auch. Der Kerl entwischt uns nicht.“
10 Minuten später waren dann die 5 Klone, ein verängstigter Magilus der den letzten Einsatz noch nicht verdaut hatte und Confi an Board des Shuttles. Confi gab den Befehl zum Abflug und mit einem lauten Zischen hob das Shuttle ab.
Confi hat eines der besten Shuttles die es auf dem Schwarzmarkt zu kriegen gab. Manchmal fragte er sich was in seiner Basis nicht vom Schwarzmarkt kommt. Doch die Antwort darauf wollte er gar nicht so genau kennen.
Nach beinahe einer halben Stunde waren sie in irgendeinem Garten gelandet. Die Besitzer des Hauses starrten ängstlich aus den Fenstern doch hatten wohl zu große Angst das Haus zu verlassen um zu fragen was das soll. Confi grinste nur frech in die Richtung der Fenster. Magilus nahm währenddessen abermals Kontakt zu Agent 03 auf und dieser teilte ihnen seine genaue Position mit. Danach verschwanden die sieben düsteren und schwer bewaffneten Gestalten in der Nacht...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:45
(Havena)
Havena wurde verfolgt, dessen war er sich sicher. Mindestens eine Person schien ihn zu verfolgen, aber war das ein imperialer Agent oder einer der Schattenhand. Er musste ihm in der Bar aufgelauert haben, weil es sonst nichts gab, was die beiden Seiten auf ihn aufmerksam machen sollte.
Er musste handeln und ihn loswerden bevor sich noch mehr an seine Fersen heften würden, wenn dies nicht schon passiert war. Langsam wurde es dunkel, was ihm helfen würde zu verschwinden, denn noch immer war der Strom der Passanten ungemässigt.
Havena betätigte den kleinen Sender in seiner Tasche und zwar so, dass niemand etwas bemerken konnte. Nun sollte wenigstens bald Hilfe kommen, wenn nichts schief ging. Er schlenderte gemässigten Schrittes weiter und entdeckte dann den perfekten Ort um das Ziel auszuschalten. Die Schlange davor war recht groß, doch es sollte möglich sein hineinzukommen. Als er sich vor den Türsteher stellte wurden Rufe aus der Schlange laut, dass er sich gefälligst hinten anstellen sollte, doch dies ignorierte Havena gefließendlich.
Es paar imperiale Credits, besser gesagt ein ganzer Haufen Credits öffnete ihm Tür und Tor. Es war laut, umso besser, das würde jegliche Schüsse überdecken und ihm Schutz geben. Und in der großen sich ständig bewegenden Masse konnte er leicht verschwinden.
Havena wand sich nach links und nahm eine Position in einer dunklen Ecke ein, von der er alles recht gut überblicken konnte. DA!!! Sein "Freund" betrat den Raum und schaute sich mehrmals um, doch schien er Havena nicht zu bemerken, gut für Havena, schlecht für den Agenten. Dieser war recht schlecht, evtl. ein minderer Klon oder ein junger unerfahrener Agent. Der Agent betrat die untere Fläche und schaute sich weiter um. Nun war es Zeit. Sein Sender hatte soeben leise gepiept, das Zeichen, dass er anfangen konnte.
Havena trat aus dem Schatten und bewegte sich langsam auf das Ziel vor. Nur wenige Meter vor dem Agenten wurde er erkannt, aber das war egal.
"Seid gegrüsst werter Herr. Darf ich erfahren für welche der Seiten ihr arbeitet?" Havena lächelte, als der Klon ihn verwirrt anschaute. Dies war wohl zuviel für ihn. Er wollte gerade den Arm heben, eine Waffe in der Hand als eine weitere Person hinter den Agenten trat und dieser plötzlich wegzusacken begann. Havena und Dunix fingen ihn blitzschnell auf und schafften ihn in eine dunklere Ecke .
Eine Frau schaute ihn irritiert an und Havena musste sich was einfallen lassen.
"Unser Freund hat viel zu viel ins Glas geschaut und dann noch bissel was eingeworfen." Die Frau nickte und drehte sich um. Nunja hoffentlich reichte es.
Sie legten den Agenten auf eine Couch und begannen ihn schnell zu durchsuchen. Nichts wies auf den Auftraggeber hin und Havena konnte sich den Fluch nicht verkneifen. Nun jedenfalls war es einer weniger, obwohl dieser ein schlechter Vertreter seiner Sorte war. Nunja jedenfalls wusste er nun, dass es ein Klon gewesen war, kein guter, aber das war Nebensache.
Havena verließ die Disco und machte sich auf den Weg in Richtung der Hangars, wo sein Droiden stand. Er musste wieder in seine Basis. Dunix würde ihm folgen und sich bereithalten, falls erneut etwas passieren würde.
Die Jagd auf ihn hatte anscheinend begonnen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:46
(Sherlock)
Interessiert hatte Sherlock die Szene verfolgt, die sich in seiner Lieblingsdisco abgespielt hatte. Seltsam gekleidete Gestalten, die so gar nicht zur Umgebung passten waren einzeln hineingekommen und hatten sie gemeinsam verlassen.
Ganz in Schwarz gekleidet viel man einfach auf in einer Neo-Pop-Nacht (das beste aus den 1900ern, 2000ern und das beste von heute). Den anwesenden Kids war es egal, aber Sherlock war fasziniert von den Ereignissen.
Der erste, der den Laden betreten hatte, schien etwas nervös zu wirken und hate immer wieder ein kleines Plastikstück an sein Ohr gehalten, eventuell erwartete er ein akustisches Signal. Stolz strich Sherlock über seinen Notfallsender mit Vibrationsalarm...er hatte ihn gerade erst im Schwarzmarktstadtteil Imperebay gekauft.
Kurz nach dem ersten war ein offensichtlicher Klon aufgetaucht. Ein Wunder, daß der Türsteher ihn durchgelassen hatte. Dann tauchte ein weiterer unpassend gekleideter auf.
Sherlock musste über die Ignoranz der Kinder lachen. Keiner bemerkte den Mord. Wahrscheinlich würden sie den bevorstehenden Krieg auch nicht bemerken. Sherlock hatte kurz ein Gefühl von Neid, doch er schüttelte es ab. Die Gestalten verließen gerade den Tatort. Schnell stand Sherlock auf und legte sein Kostüm für diesen Abend ab. Darunter kam ein dünner, schwarzgrauer Overall zum Vorschein. Er war etwas zu eng, aber darauf konnte Sherlock jetzt keine Rücksicht nehmen. Er wünschte sich nur, daß seine Pistole geladen wäre...
Verwunderte Gesichter verfolgten den Mann mit dem Bauch, als er schnell dem Ausgang entgegenstrebte um die Verfolgung aufzunehmen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:46
(Confi)
Confi und sein Diener stürmten mit grimmigen Gesichtern durch die Straßen. Das einzige was sie irgendwie von den anderen unterschied waren die schweren Lasergewehre der 5 Klone und die Schattenhand Uniformen... „Wir sollten uns unbedingt mal imperiale Uniformen besorgen, so fallen wir nur auf...“, murmelte Confi während die 7 in eine Seitengasse einbogen. Plötzlich blieb Magilus stehen und zog sein Kommunikationsgerät aus der Tasche.
„Was ist denn los?“, fragte Confi zornig, „Du solltest weniger rauchen Magilus, dann müssten wir nicht immer wegen dir Pausen einlegen.“
„Sir, wir haben unseren Agenten verloren, ich vermute man hat ihn ausgeschaltet.“
„Soso, und hast du seine letzte Position?“
„Natürlich, es ist eine Bar hier ganz in der Nähe.“
„Dann nichts wie hin dort, und wenn ihr auf imperiale trefft dann macht was ihr wollt mit ihnen, ihr könnt sie auch töten.“
Gesagt, getan. Nach nur wenigen Minuten waren sie bei der Bar angekommen. Vor dem Club war eine ewig lange Schlange. Doch Confi hatte nicht vor sich anzustellen. Schnell marschierte er an der Schlange vorbei bis zu dem Türsteher. Ein riesiger etwas rundlicher Kerl. Ein Kerl aus der Schlange brüllte: „Hey, was wollt ihr Clowns? Stellt euch gefälligst hinten an.“ Doch dieser wurde gekonnt ignoriert auch wenn Confi dem Kerl mal gerne eine verpassen würde.
„Tut mir Leid, ich kann euch so nicht hineinlassen.“, erklärte der Türsteher.
„Ach wirklich?“, Confi schob seinen schwarzen Mantel zur Seite sodass der Mann das Schattenhand Emblem auf der rechten Brust sehen konnten. Der Dicke schluckte und ging zur Seite. Bevor Confi hinein ging drehte er sich noch und meinte: „2 von euch bleiben hier. Es kommt keiner rein oder raus. Und wenn der Dicke hier Faxen macht dann töten ihn.“ Zwei der Klone nickten und bauten sich vor dem Eingang auf. Der Rest marschierte ins Lokal. Im Gebäude war es laut und ziemlich viel los. Confi gab ein Zeichen und die Klone schwärmten aus. Magilus blieb bei seinem Meister und die beiden marschierten quer über die Tanzfläche. Als sie diese überquert hatten kamen sie zu einer Couch wo ein Mann darauf lag. Doch bei genauerem hinsehen konnte man erkennen das es ein Klon war.
„Meister! Unser Agent.“
„Ja ich sehe es.“, murmelte Confi.
Die beiden gingen auf den Klon zu und Confi durchsuchte die Taschen.
„Hatte der etwas bei sich?“
„Nein, Meister. Solche Klone haben nichts bei sich, sie dienen nur der Verfolgung und Beobachtung. Es wäre eine Verschwendung unsere 5er Klone dafür einzusetzen.“
„Gut, das heißt unser Freund weiß nicht wer ihn verfolgt und wir wissen nicht wen wir verfolgen. Schöne Sch....“
„Und nun, mein Meister?“
„Lasst diesen Klon in unsere Basis bringen und mal sehen was er zuletzt gesehen hat. Und lasst mehr Klone einfliegen, weit kann er noch nicht sein.“
Magilus nickte und befahl den Klonen am Eingang sie sollen den Toten zum Shuttle tragen. Dort angekommen machten sich die 3 auf den Weg nach Hause. Confi genoss währenddessen einen Drink in der Bar....
Einige Drinks später...
„Meister! Bitte kommen.“ Confi schreckte auf und zog seine Komm aus der rechten Tasche.
„Was gibt es Magilus?“
„Wir haben die letzten Augenblicke des Klones wiederherstellen können. Sehen Sie sich das an.“ Der Bildschirm wurde schwarz. Confi betrachtete das Schauspiel.
„Hm, wissen wir um wen es sich handelt?“
„Wenn sie genauer hinsehen werden sie das Wappen des Clans Angelcrew auf der Kleidung erkennen.“
„Gut, und weiter?“
„Wir haben die Klone, die bereits vor dem Lokal auf sie warten, so eingestellt, dass sie alles und jeden der ein solches Wappen, oder ein ähnliches, trägt festgenommen wird. Bei Flucht eröffnen sie das Feuer.“
„Gute Arbeit, Magilus. Ich glaube es wird Zeit das man dich befördert. Confi Ende.“
Confi stand auf und verließ die Bar ohne zu bezahlen. Vor der Tür standen 10 Klone mit schweren Lasergewehren.
„Wenn ihr etwas entdeckt dann will ich das ihr mir sofort bescheid gebt.“
„Natürlich Meister.“, antworteten die Klone.
„Gut, und nun ausschwärmen!“, befahl Confi und wieder einmal verschwanden die Gestalten in der Nacht, auf der Such nach dem Verräter der meint die SchaTTenhanD wäre ein einziger Witz. Was Confi sich fragte, wo bleiben diese imperialen Wächter? Normalerweise schlägt bei denen doch schon Alarm wenn nur jemand das Wort SchaTTenhanD ausspricht, und nun laufen seid fast 2 Stunden SchaTTenhanD Klone durch eine Imperiale Stadt und keiner tut was. Naja, Confi hatte gehofft ein paar imperiale töten zu können, aber man kann ja nicht alles haben...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:46
(xOrn)
SoL war erst seit ein paar Tagen in seiner neuen Basis in Q7 angekommen. Hier passierte nichts. Keine Freunde. Niemanden, den er kannte. Nur Langeweile.
Nachdem er nun schon zum 3. mal das Raketensilo beim Wiederauffüllen kontrolliert hatte und seinen 1. Adjudanten Axis, der leider noch frisch aus der Ausbildung war und nicht so sehr viel realistische Erfahrung im Führen einer Basis hatte, zum 2. Mal die Grundausbuldung der 5er Klone absolvieren ließ, fragte er sich, ob es nicht etwas spannenderes geben könnte. Zugegeben, Axis war nicht schlecht, doch er konnte nicht annähernd mit den 5er Klonen mithalten und war grundsätzlich Schlechtester in allen Belangen, obwohl man ihm ansehen konnte, wie sehr er sich anstrengte, um seinem Commander seine Treue zu zeigen.
SoL rief nun den völlig erschöpften Axis zu sich und sagte nur knapp: ,,Pack die Sachen, wir werden mit unseren ersten Dragoon gleich mal in die imperiale Hauptstadt laufen."
,,Wa wa was?", war nur die Antwort, bei der Axis sein Keuchen nicht unterdrücken konnte.
,,Was denn? Ich will endlich wissen was es mit dem ganzen Gerüchten auf sich hat. Außerdem brauchen wir noch einige Ergänzungsteile, die es auf dem öffentlichen imperialen Markt nicht zu kaufen gibt."
Axis konnte es nicht fassen. War sein Commander jemand, der auf den Schwarzmarkt geht und dort illegale Dinge kaufen würde? Hatte er sich von ihm täuschen lassen? Er wusste nich was er tun sollte und gehorchte einfach den Anweisungen SoL`s.
Nachdem das Kommando einem anderen Offizier übertragen wurder, der nur die Wiederinbetriebnahme überwachen sollte, ging es los.
SoL war gespannt wen er treffen würde und was alles geschehen würde ... denn eigentlich war er der SchaTTenhanD nicht abgeneigt ...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:47
(Havena)
Havena druckte sich hinter den Metallcontainer, während um ihn herum die Geschosse einschlugen. Mindestens 2 Klone hatten Stellung an diesem Eingang der Straße genommen und deckten seine Position ununterbrochen mit Kugeln ein. Ein dritter lag regungslos mit einem Loch im Hals etwas weiter. Der bisher einzige Vorstoß der Klone. Sie waren sehr intelligent und stellten sich sofort auf neue Dinge ein. Nun warteten sie nur und hinderten ihn daran das andere Ende der Strasse oder einen der Hauseingänge zu erreichen.
Wo verdammt nochmal blieb nur Dunix. Er hatte den Sender auf der kurzen Flucht wie verrückt gedrückt, doch dann leider verloren. Ohne Hilfe wäre er hier verloren. Bald würden neue Klone hier eintreffen und dann war es aus.
Er überprüfte noch einmal seine Munition. Nur noch 12 Schuss waren übrig. Den Rest hatte er bei der Abwehr des feindlichen Vorstoßes verschossen.
"Gebt auf, ihr habt keine Chance zu entkommen. Ihr gehört nun mir." rief plötzlich eine kalte Stimme aus Richtung der Klone. Nun wie wunderbar, also war auch noch deren Herr gekommen, wahrscheinlich mit Verstärkung.
"Und wenn ich es vorziehe hier zu warten bis eine imperiale Patroullie euch aufgreift?"
Nun folgte eine beängstigende Stille, bis ein Lachen, welches einen nicht gerade freudig stimmen konnte.
"Die imperialen Pfeifen können mich nicht aufhalten. Niemand hier kann mich aufhalten. Mein Meister ist mit mir und ich bin gekommen um meine Aussage zu beweisen. Ihr habt sie doch gelesen in dieser Bar."
"Nun dann seid ihr wohl dieser Confi, wenn ich mich recht entsinne. Hat die Schattenhand nichts besseres zu tun als mich zu belästigen? Solltet ihr nicht euren Kampf mit dem Imperium austragen?"
"Sagt mir nicht was ich zu tun habe und was nicht. Und ihr habt über die Schattenhand gelacht und nun werdet ihr dafür leiden. Also tut euch einen Gefallen und erspart euch noch mehr Schmerzen."
Der Unterton war mehr als deutlich. Havena sagte nicht und zählte noch einmal seine Patronen. Hmmm nun sie hatten sich doch nicht vermehrt,wie er gehofft hatte.
"Dann habt ihr euch also entschieden. Holt ihn euch."
Havena zählte bis drei kam kurz aus seiner Deckung hervor und gab 2 Schüsse ab. Einer der Klone strauchelte, doch Havena konnte nicht länger zusehen, da mehrere Kugeln an seinem Kopf vorbeipfiffen. Wo verdammt nochmal wo blieb dieser faule Schweizer, wenn man ihn brauchte. Havena nahm sich vor ihn sich vorzunehmen, sollte er hier rauskommen.
Plötzlich erschienen Gestalten am anderen Ende der Straße und es waren ziemlich viele.
"Im Namen des Imperator, sie sind alle verhaftet. Legen sie ihre Waffen nieder und ergeben sie sich."
Hätte es noch schlimmer kommen können. Die ersten Schüsse der Klone auf die imperialen Soldaten waren wohl deren Antwort.
"Vernichtet diese verdammten imperialen Ratten. Ich will ihr Blut den Boden bedecken sehen und zwar den ganzen. Also macht gefälligst was." schrie Confi von der anderen Seite der Gasse.
Havena hatte die beste Lage mitten zwischen den beiden Parteien. Nur eine Kugel brauchte sich zu verirren. Er traf eine Entscheidung. Alles war besser als hier zu warten, dass er getroffen wurde.
Nun da war nur eine Tür auf der andere Seite und mindestens 4 Meter von seiner Position weg. Wer wollte schon ewig leben. Havena sprang aus seiner Deckung und rannte um seine Leben die 4 Meter. Nur ein Gedanke ging ihm durch den Kopf. "Bitte sei nicht verschlossen." Er sprang und war sich gegen die Tür, die nachgab und ihn ins sichere Innere gelangen ließ. Schnell schaute er, ob er getroffen worden war und nichts spürte, durch einen Schock.
Havena Schulter schmerzte, doch er hatte größere Probleme. Wer auch immer den Kampf hinter ihm gewinnen würde, würde nach ihm suchen. Er musste die Stadt verlassen.
Havena entschwind in die Dunkelheit.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:47
(xOrn)
SoL war nun nach einer recht unbequemen Reise endlich angekommen. Leise murrte es etwas von Technikern .. pah ... nicht mal ordentliche Sitze können die kostruieren. Alle sollte man sie abschieben. -.-
Allerdings raffte er sich auf und nahm seinen Adjutanten mit. Er wollte endlich mal die Großstadt erforschen - und was Axis noch nicht wusste: er wollte sich auch mal in der Unterwelt der imperialen Haupstadt umsehen und vllt ein paar Kontakte knüpfen. Vllt würde ihm ja die SchaTTenhanD doch so sehr zusagen, dass er sich ihr gleich anschließen würde. Oder er würde einfach nur die Kontakte pflegen - man weiß nie wann sowas mal für sich oder den Clan nützlich sein konnte.
Nachdem sie auf dem sie shoppen waren(^^), sich gestärkt hatten und sich eine bescheidene unauffällige Bleibe gesucht hatten, begaben sie sich endlich zum spannenderen Teil der Reise. SoL freute sich - Axis hingegen garnicht, denn er wusste wo sein Commander nun hinwollte: auf den Schwarzmarkt, um dort erstens illegal einzukaufen und zweitens was noch viel schlimmer war; er wollte doch tatsächlich Kontakt zur SchaTTenhanD aufnehmen - oder es zumindest versuchen. Axis hatte also doch die Gedanken seines Herren erraten können.
Nur ein Problem hatte SoL: er wusste ja gar nicht wo er hingehen sollte und wen er nach der SchaTTenhanD fragen sollte. Das Imperium hatte überall seine Spione und die würden ehe er "Xopherus" sagen könnte einen Kopf kürzer machen.
Also irrten die beiden völlig ziellos herum und Axis fing an seinen Commander zu nerven. Dabei dachte sich SoL, dass er ihn das nächste mal bestimmt nicht mitnehmen würde; er wollte ihm eigentlich nur nicht das Oberkommando über seine Base erteilen, wo der Axis doch noch so unerfahren und jung war.
Doch wie der Zufall es wollte, hörten sie Schüsse - viele Schüsse. Und es kamen aus fast allen Richtungen imperiale Truppen.
SoL reagierte sofort. Er ließ Axis den City-Shuttle holen und rannte selbst mit seine nagelneuen Multifunktionslaserpistole in die Richtung, wo er die Schüsse erahnte. Axis ließ er im Glauben, dass er nur gucken wollte, doch er verfolgte einen anderen Plan.
Er näherte sich den Schüssen immer mehr und konnte nun ein Gemetzel zwischen den Imperialen und einem Mann mit einer Horde außerordentlich disziplinierter 5er Klone verfolgen. Doch Halt - in der Mitte rannte ein einzelner Mann, der zu keiner der beiden Parteien zu gehören schien, um sein Leben.
Er wusste nich was er tun sollte. Sollte er eingreifen? Sicher, über lange Zeit gesehen wäre es reiner Selbstmord, aber vllt. könnte er dem bedauernswerten Mann helfen, der gerade in ein haus geflüchtet war. Er dachte noch fieberhaft nach, als Axis mit dem Shuttle erschien, der von einem 5er Klon, seinem besten, gelenkt wurde.
Er hatte eine Idee. Er würde dem Flüchtling helfen. Doch was war, wenn er nicht gerettet werden wollte? Er wartet auf ein Zeichen. Ja, das war das beste!
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:48
(Sherlock)
Als immer offensichtlicher wurde, daß die Klone keinen Sonntagsspaziergang machten wurde Sherlock immer mulmiger. Die waren darauf aus jemanden zu töten. Und dieser jemand hatte gerade selber einen Klon ausgeschaltet.
Dann hatte die Schießerei angefangen. Sherlock dankte seinem Schicksal, daß er nicht in Schußrichtung der Klone stand. Diese hatten offenbar vor den Häuserblock auszulöschen. Sowas konnte nicht unbemerkt bleiben.
AUTSCH, Sherlock wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen. Ein Querschläger der imperialen, welche gerade eingetroffen waren, hatte ihn an der Schulter gestreift.
Nun war es gänzlich aus mit seinem Mut.
Er wollte sich gerade zurückziehen, als er einen kurzen Blick auf den Pechvogel erhaschte, der nun im Kreuzfeuer der beiden Gruppen verzweifelt nach einem Ausweg suchte.
Die Sache musste ein Ende haben.
Sherlock erhob sich, zog den Bauch ein und rief mit fester Stimme:
"Im Namen von Venturi, dem glorreichen Illuminaten der geheimnisvollen SenzaTorre, Feuer einstellen!"
Die Schüsse verstummten. Sherlock lächelte zufrieden, und wie er hoffte auch ein wenig huldvoll.
Die Klone drehten sich zu ihm um und blickten ihn abschätzend an. Einer der Imperialen hatte einen Feldstecher auf ihn gerichtet.
Sherlock kam der Gedanke, daß diese Leute möglicherweise noch nie etwas von Venturi oder SenzaTorre gehört haben könnten, als starke Hände ihn packten und wieder in seine Deckung zogen.
Ganze Schwärme von Kugeln und Lasergeschossen machten die Stelle an der er eben gestanden hatte zu einem lebensfeindlichen Raum.
"Sind Sie noch bei Trost? Was sollte das? Das war das Dümmste, was ich je gesehen habe.....Sir."
Sherlock umarmte dankbar seinen treuen Adjutanten, der ihm wohl den ganzen Abend gefolgt war.
"Die haben auf mich geschossen...ich dachte immer unser Clan würde respektiert werden...ich dachte die würden aufhören und meinem Befehl folgen...ich dachte..."
"Sir, wir müssen hier weg...die überlebende Gruppe wird uns sonst eliminieren"
So schnell sie konnten robbten die beiden weg von der Gefahrenzone.
Langsam erholte sich Sherlock von seinem Schock und kam wieder zu Besinnung.
"Ich hoffe, ich konnte dem armen Kerl genug Ablenkung verschaffen."
"Da bin ich sicher Sir, er ist in die öffentliche Bibliothek geflohen...dort gibt es zwar wenig interessantes zu Lesen, aber auch einen Hinterausgang...er wird es schon schaffen."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:48
(Confi)
Mit einem gezielten Schuss in den Kopf ging der letzte imperiale zu Boden. Confi grinste und lies seine Laserpistole in der Halterung unter dem Mantel verschwinden. Riesige Blutlachen überdeckten die Straße. Confi blickte sich um und sah einige Männer die sitzend an einer Mauer lehnten und man merkte deutlich wie das Leben ihren Körper verließ. Blut schoss aus ihren Wunden. In den Gesichtern konnte man die Angst erkennen. Die Angst zu sterben. Wie viele von ihnen wohl eine Familie zu Hause haben? Einige Klone, die das Gemetzel überlebt hatten, durchsuchten die Toten und die Lebenden und entfernten ihre Waffen. Der Anblick der sich Confi bot würde jedem normalen Menschen eine Gänsehaut bereiten, doch Confi lies sowas kalt. Zu oft schon hatte er die Grausamkeiten dieser Welt gesehen. Natürlich wird es wieder heißen, dass die SchaTTenhanD grausam und böse ist. Doch wer diesen Schwachsinn glaubt, derjenige versteht nicht wofür hier gekämpft wird. Derjenige wird es nie verstehen. Warum das Imperium unschuldige Männer in den Tod schickt hat Confi bis heute nicht begriffen. Diese Männer machen diese Schei** Job nur um ihre Familien zu ernähren und dem Imperator ist egal ob Unschuldige sterben. Wäre es ihm nicht egal, so würde er Klone schicken. Doch Confi musste sie töten, sonst hätten diese Unwissenden Idioten ihn getötet.
„Meister, der Verräter ist nicht unter den Leichen.“
„Verdammt. Und wer war dieser Spinner der mir Befehle im Namen von SenzaTorre erteilen wollte? Habt ihr den erwischt?“
„Nein, Meister. Ich werde sofort einen Spähtrupp losschicken.“
„Gut. Und vergesst das Festnehmen, solltet ihr ihn finden, tötet ihn.“
„Wie ihr wünscht, mein Meister.“
Der Klon wandte sich um und sprach mit 4 Klonen die gerade die Leichen filzten. Sie blickten kurz auf und verschwanden dann in der Richtung, aus der dieser Mann kam.
„Manchmal frage ich mich echt was es für Spinner gibt. SenzaTorre. Das ich nicht lache.“, murmelte Confi während er selbst einige Leichen begutachtete. Als Confi die Straße so lang ging bemerkte er eine offene Tür.
„Verdammt! Klone, zu mir! Ich weiß wo dieser Verräter hin verschwunden ist.“
„Meister? Wie lautet euer Befehl?“
„Ich möchte, dass ihr dieses Gebäude umstellt und durchsucht. Sollte jemand versuchen zu fliehen dann schaltet denjenigen mit einem Schuss in den Fuß aus. Wenn ihr nicht den Fuß trefft und der Kerl ist tot, ist das auch nicht weiter schlimm. Und beeilt euch, schon bald wird hier die gesamte Imperiale Garde rumhüpfen und uns in die Mangel nehmen!“
„Natürlich, mein Meister.“, antwortete einer der Klone und gab die Befehle weiter. Die Klone taten wie ihnen befohlen.
Confi selbst ging mit Begleitung von 2 Klonen durch die offene Tür in das Gebäude. „Langsam gehen mir die Klone aus,“, fluchte er , „noch so ein Gemetzel würden wir wohl nicht gewinnen.“
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:48
(xOrn)
SoL war immernoch unsicher, was zu tun sei. Er Schätze die Situation ab und kam zu dem Schluss, dass sein 5er Klon austeigen sollte und beide Parteien ablenken sollte, so dass er und Axis sich mit dem Shuttle der Bibiothek nähern konnten, um den Geheimnisvollen zu retten.
Doch seine Idee wurde durchkreuzt. Anscheinend war SoL nich der einzige, der die Schiesserei mit anschaute, denn aufeinmal schrie ein Passant in einer Clanuniform etwas vor sich hin. SoL wusste nicht, was für eine Uniform es war, soetwas hatte er noch nice gesehen. Um sicher zu gehen, fragte er seinen Klon, der verbesserte Augen und Ohren hatte, um wen es sich hier handelte.
,,Der Commander ist von dem Clan Senza Torre. Außerdem scheint er von seinem Clan überzeigt zu sein, denn er sprach etwas von glorreich und Illuminatie im Namen von Venturi."
,,Danke, Klon."
Nun war SoL nochmehr verwirrt, doch er musste schnell handeln. Die Schiesserei hatte ein Ende gefunden und die SchaTTenhanD hatte gewonnen. Eigentlich gar nicht so schlecht, dachte SoL und grinste in sich hinein, doch er musste auch an die armen Familienväter denken, die hier ihr Leben gelassen hatten.
Während er nachdachte wie nun dem Verletzten, der einen geistesgegenwärtigen Adjutanten besaß und dem Flüchtling helfen konnte, hatte Confi, der Commander der Klone im Namen der SchaTTenhanD gehandelt. Er ließ nach dem Senza Torre`ler suchen und hatte die Bibiothek umstellt.
SoL dachte sich, dass er erstmal beiden helfen wollte und dann später mit der SchaTTenhanD in Kontakt treten würde, falls er dies hier noch überleben würde, denn er hatte etwas durchaus waghalsiges geplant.
SoL stellte den 4 SchaTTenhanD Klonen einen Hinterhalt. Er war zwar mit seinen Untergeben nur zu dritt, aber der Überraschungseffekt sorgte für einen Sieg auf ganzer Linie. Dem Verletzen wäre geholfen ... nun nur noch der bedauernswerte Mann im Inneren des Gebäudes, dachte er und näherte sich dem Gebäude ... jetzt nur nich entdeckt werden ...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:49
(Sherlock)
Sherlock ging langsam die Puste aus. Er hätte wohl doch mehr Gold in einen Fitnessraum investieren sollen.
"Pause...kann...nicht...mehr"
Sein Adjutant zerrte ihn weiter "Sir, sie sind uns auf den Fersen, es ist nicht mehr weit bis zu unserem Droiden. Weiter!" Er schien gar nicht aus der Puste zu sein. Sherlock wunderte sich sehr über diese neue Seite seines Adjutanten.
Die Klone mussten mittlerweile bemerkt haben, in welche Richtung die Jagd ging. Deshalb beschloß der Adjutant in die nächste kleine Gasse zu huschen, und die Klone vorbeirennen zu lassen.
Kurz blickte er zurück und sah, daß die Klone noch nicht die letzte Ecke erreicht hatten. Jetzt oder nie. Er schleifte seinen Kommandanten in die Gasse und hielt dem schwer atmenden Mann Mund und Nase zu.
Da rannten die Klone auch schon an ihnen vorbei. Er zückte seine Waffe und sprang auf die Straße. Zwei erledigte er sofort, die anderen drei konnten noch aus dem Weg springen. Er schoß noch fünfmal, danach war Ruhe.
Jetzt bemerkte er, daß hinter ihm jemand stand. Er wirbelte herum und hätte beinahe seinen Kommandanten erschossen.
Sherlock starrte ihn mit offenem Mund an. "Wer bist Du? Was bist Du?"
"Ich...ich weiss nicht."
Offenbar war der Adjutant von dem Erfolg seiner Aktion ebenso überrascht wie Sherlock. Da viel ihm auf, daß eine kleine Gruppe von Männern von ihnen wegrannte. Einer schien ihm noch zuzuwinken...
Er zeigte auf sie "Sir, ich glaube nicht, daß ich auch nur einen von denen getroffen habe. Wir sollten uns bei denen dort bedanken."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:49
(Sherlock)
Sie saßen in ihrem Droiden und ließen sich vom Autopiloten zurück zur Basis bringen. Der Adjutant verband Sherlocks Schulter.
"Wer waren diese Leute? Wir müssen uns unbedingt bei ihnen bedanken."
"Sir, ich bin mir nicht sicher, es waren wohl Klone, aber ich konnte ihre Clanzugehörigkeit nicht erkennen."
"Eins steht jedenfalls fest. Von SenzaTorre kamen die nicht." Sherlock starrte grimmig vor sich hin. "Kann es sein, daß ich mich von der großen Zahl der Mitglieder habe täuschen lassen? Ist SenzaTorre nicht so mächtig? Sag mir die Wahrheit, mein Freund."
"Sir, unsere Basis ist vermutlich die einzige im Clan, die derartig aktiv am Geschehen im Imperium teilnimmt. Venturi gilt als Führer eines Farmclans."
Niedergeschlagen starrte Sherlock ins Leere.
Beide schwiegen für eine Weile.
"Was nun? Sollten wir lieber bei SenzaTorre austreten? Offenbar gibt es keinen Schutz durch diesen Clan. Aber wer würde uns schon aufnehmen?"
"Ich weiss es nicht,Sir. Das müssen Sie ganz für sich allein entscheiden."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:49
(xOrn)
Nachdem er Sherlock das Leben gerettet hatte, versuchte SoL immernoch unbemerkt in das von den Klonen umstellte Haus zu kommen um dem anderen, der Hilfe bedurfte, zu helfen ...
Allerdings sah er keine Chance wie er, sein Adjutant und sein Klon es schaffen sollten gegen Confi's Armee zu bestehen. Wenn sie bemerkt würden, würde es ihren Tod bedeuten.
Gerade als SoL nachdachte, weckte ihn Axis aus seinen Gedanken und sagte: ,,Sir, mit Verlaub, das hier ist eine reine Selbstmordmission. Wir haben schon Klone von Confi ausgeschaltet und wenn er bemerkt wer das war, dann wird er wohl nicht sehr erfreut sein. Mein Vorschlag ist es sich ersteinmal zurückzuziehen. So Leid es mir tut, aber wir können dem armen AngelCrew'ler nicht helfen." (der Klon hatten inzwischen die Identität herausfinden können)
Der Klon stimmte nur zu und so gab SoL den Befehl zum Rückzug. Sein Adjutant hatte recht. Sie würden Havena auch nicht helfen, wenn sie stürben.
Zurück im Hotel hoffte er, dass bald Hilfe von der AC kommen würde oder Havena sich lange genug verstecken konnte. Außerdem wollte er eine Nachricht an Sherlock senden:
Zitat:
Guten Tag Sherlock,
ich hoffe, dass Sie mein Eingreifen wohlwollend betrachtet haben. Ich würde mich gerne mit Ihnen treffen und mich mit Ihnen beraten. Kommen Sie bitte möglichst schnell wieder in die Stadt. Ich werde Sie erwarten und Sie finden.
Grüße, `SoL`, Commander im Namen der Noctivagus
SoL hoffte, dass Sherlock richtig reagieren würde und sich mit ihm treffen würde ...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:50
(Havena)
Warum hatte er wirklich alles Glück der Welt. Er hätte in einer Bar, einem Laden oder sonstwo landen können. Am liebsten wäre ihm wohl ein Waffengeschäft gewesen, doch wo verdammt nochmal war er gelandet? In einer dreckigen Bücherei. Havena hätte laut schreien können, doch lies er das besser bleiben. Draußen war Stille eingekehrt, die nur einmal von einer kurzen Salve unterbrochen worden war. Wer gewonnen hatte war ihm egal, beide Seiten würden ihn suchen und er konnte sich jetzt mit Büchern bewerfen. Havena verzog das Gesicht und schaute sich um. Den Hauptausgang konnte er unmöglich nehmen, denn da wartete sicher schon jemand, um ihn zu empfangen. Weitere Ausgänge konnte er nicht erkennen, also blieb nur der Weg nach oben. Naja wenigstens hatte er keine Höhenangst, das war schonmal etwas.
Havena zählte noch einmal seine Kugeln und steckte dann das Magazin wieder in seine Waffe. Fünf Stück. Damit hätte er nicht einmal einer alten Frau die Handtasche klauen können in der heutigen Zeit.
Er nahm die einzige Treppe die er sah und versuchte dabei sich möglichst leise zu bewegen. Wer hier wohl noch rumschlich? Denk positiv Have, sagte er sich, denn schlechter konnte es jetzt nicht mehr werden.
Plötzlich schlugen ein paar Kugeln neben ihm ein und er hetze hinter das nächste Regal mit Büchern in Deckung. Er verfluchte seine Gedanken von eben und brachte noch zwei weitere Regale zwischen sich und den Schützen oder die Schützen. Er konnte die Richtung nur vermuten, denn er konnte sie weder sehen noch hören. Es war dunkel und kein Laut war zu hören, ausser seinem eigenen Atmen.
Er hatte das nächste Stockwerk erreicht ohne, dass jemand auf ihn geschossen hatte, aber das würde sich wahrscheinlich gleich wieder ändern.
Aber er hatte eine Idee. Seine Uhr könnte ihm hilfreiche Dienste leisten. Es war einen Versuch wert. Noch einmal schlich Havena in die untere Etage und platzierte die Uhr in einem der Regale und schlich wieder die Treppe hinauf. Nun hieß es warten.
Ein lautes Piepen schalte durch das Gebäude und plötzlich hörte er Schritte aus mehrere Richtungen. Ok es waren also mehrere. Schon schlugen Kugeln in dem Regal ein und durchsiebten die Bücher. Wäre er dort gewesen hätte er keine Chance gehabt. Er zielte und wartete.
Es klappte wirklich. Eine Gestalt erschien zwischen den Regalen und schlich nun in die Richtung seiner Uhr. Zwei Schüsse schalten durch das Gebäude und sie sank langsam mit einem Stöhnen zusammen. Nun das war vielleicht nur einer gewesen, aber seine Chancen hatte es auf jeden Fall vergrößert. Havena nahm nun aber die Beine in die Hand und rannte zur nächsten Treppe und hinauf. Nur noch dieses Stockwerk, dann würde er auf das Dach gelangen.
"Ich will diese Ratte haben und zwar sofort." schrie jemand hinter ihm und die Stimme war eindeutig die von Confi. Nun dann wusste er wenigstens wer ihm mal wieder auf den Fersen war.
Endlich hatte er die Treppe zum Dach erreicht und hetzte sie hoch. Nun kam es nur noch auf Schnelligkeit an. Ein einzelner Schuss zerstörte das Schloss und verriet gleichzeitig seine Position.
Er war draußen und endlich sah er etwas, was ihn doch mal zufrieden stimmte. Ein Shuttle landete gerade in der Nähe, doch was ihn mehr interessierte war das Shuttel mit dem Zeichen der AngelCrew, welches auf ihn zuhielt. In weniger als einer Minute würde er sicher sein. Doch hatte er noch soviel Zeit?
Havena ging hinter einem Dachaufbau in Deckung und zielte auf den Aufgang. Nur noch zwei Kugeln sagte er sich. Er musste treffen, vielleicht würde das ihm Zeit verschaffen. Das Shuttle war nun zum greifen nahe und aus dem Cockpit winkte Dunix ihm zu, doch noch konnte er nicht losrennen.
Ein Klon kam den Aufgang hochgestürmt und Havenas erste Kugel traf ihn ins Bein, lies ihn straucheln und nach vorne fallen. Doch sofort begann er sich erneut aufzurichten, was jedoch ein Schuss in den Kopf verhinderte.
Es war Zeit zu gehen sagte er sich und rannte los. Er konnte nicht sehen, wie Confi hinter ihm den Aufgang hochkam und in ruhe mit einer Waffe auf ihn anlegte.
Havena sprang ab, um in der offenen Passagierkabine zu landen, als der Schmerz ihn traf. Er schlug hart mit dem Gesicht auf und blieb liegen. Mindestens zwei Kugeln hatten ihn in den Rücken getroffen.
Confi indes musste in Deckung gehen, als Dunix das Feuer auf ihn eröffnet und dabei das Shuttle vom Dach wegflog. Er sah nur noch eine schreiende Person, doch verstand er dessen Worte nicht.
Havena war entkommen, doch ob er es lange genug überleben würde, um dies zu feiern war zweifelhaft. Die eine Kugel hatte seine linke Lunge durchschlagen, während die andere stecke in seinem Bauch und hatte nur knapp seine Milz verfehlt. Würde er es schaffen?
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:51
(BloodAngel)
nach dem axis und sol in ihrer sicheren unterkunft angekommen waren setze sich axis von sol ab und kontacktierte bloodangel
BA: "ja was gibt es axis ?"
axis: "wie ihr sagtet meister er versucht es wirklich...er will mit der schattenhand kontackt aufnehmen. wir sind eben erst knapp unseren sicheren tot entkommen als wir in eine schießerei von schattenhand agenten und imperialen kamen"
Ba: "mhhh konntest du erkennen von wem die agenten waren ?"
axis: "ja von confi !!!! ich muss das gespräch jetz beenden bevor es bemerkt wird"
bloodangel ging nervös auf und ab mhhh confi mein alter q bekannter ein anhänger der schattenhand ? kann das stimmen ?!
er ging an einen kleinen kasten in seinen privaträumen und öffnete ihn
da erinnerte er sich an ein satz den conif sagte als er ihn den sender übergab "ba falls sich mal der himmel über den imperium verdunkeln sollte und du das dunkel in dir spürst melde dich über diesen sender und stell jetz keine fragen"
sollte ich ihn nun wirklich aktivieren ?wollte er mir damals wirklich ein hinweis darauf geben das er ein anhänger der schattenhand war ?unsicher verschloss er wieder den kasten und stellte ihn zurück...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:51
(Milten)
Milten saß wie gewöhnlich im gemütlichen Gemeinschaftsraum seiner Base und rauchte eine Zigarette. Plötzlich kam einer seiner Kommandanten in den Raum gestürmt und rief "Sir...Nachricht...Confi!"
Milten sprang sofort auf, packte den jungen Mann an den Schultern und schrie ihn an:"Bist du dir sicher?! Ich war sicher, er wäre tot. Wie können sich meine Spione geirrt haben?!...Mein alter Freund. Noch am Leben. Ich muss mich sofort bei ihm melden!"
Der Mann blickte sich verdattert um und sah nur noch Miltens wehenden Umhang durch die Tür richtung Kommunikationscenter verschwinden.
Als Milten angekommen war blickte er sofort auf den Monitor und konnte seinen Augen nicht trauen. Er musste die Nachricht drei mal lesen um zu begreifen, dass es wirklich wahr war. Sowohl sein getreuer Freund und Kamerad Confi als auch der große Meister der Schatten waren zurückgekehrt. Endlich war das eingetreten, wovon sie schon so lange geträumt hatten.
Doch vor fast genau einem halben Jahr war dieser Traum ausgeträumt gewesen. An diesem Nachmittag sah Milten, wie der Dragoon in dem seines Wissens nach Confi saß, von fünf Zeus-Raketen in seine Einzelteile zerlegt worden war. Wie zur Hölle konnte Confi das überlebt haben?!
Milten beschloss, ihm genau diese Frage als erstes zu stellen, wenn er ihn erreicht hatte...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:51
(xOrn)
SoL hatte seinen Adjutanten, den er eigentlich für mehr als treudoof gehalten hatte, seit ihrer Rückkehr genau beobachtet. Er hatte Axis verfolgt und musste feststellen, dass Axis sich mit einem ihm Unbekannten in Verbindung setzte. SoL dachte scharf nach, doch ihm fiel nichts ein. War sein Adjutant vllt. sogar noch ein Spion? SoL nahm sich vor ihn in näherer Zukunft genauer zu beaufsichtigen.
Er wartete jetzt schon fast 1 ganzen Tag darauf, dass sich Sherlock melden würde, doch es passierte nichts. "Wahrscheinlich ist er mit seinem Untergeben bereits in seine Basis und lässt seine Verletzung untersuchen und behandeln. Vllt. ist das vorerst das beste für ihn, allerdings wird er dort über einen längeren Zeitraum nicht vor der SchaTTenhanD sicher sein.", dachte SoL vor sich.
Es hat keinen Zweck ich muss etwas unternehmen! Mein Klon hat gesagt, dass Havena gestern schwerverletzt fliehen konnte und dabei noch 2 Klone Confi's tötete. Letzterer war dann sehr in Rage geraten und hatte richtige Tobsuchtanfälle bekommen.
SoL raffte sich nun auf und bereitete sich ohne eine weiteres Wort an Axis oder an seinen besten Klon vor. Er reinigte alle seine Waffen, die er mitgenommen hatte und zog seinen Kampfanzug an (^^). Da Axis nicht wusste was er tun sollte, tat er das gleiche und befahl dem Klon es ihm nach zu tun. Axis wusste nicht was sein Commander vorhatte. Aber wer weiß, ob er es selbst so genau wusste ... nur eins wusste er: er musste aus diesem schäbigem Hotel raus und irgendetwas machen.
Jetzt nur nicht in die Arme der Imperialen laufen oder noch schlimmer in eine Falle der SchaTTenhanD - obwohl, war das denn schlimmer? Es würde wohl von der Laune Confi's abhängen ...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:51
(BloodAngel)
Bloodangel stand vor ein paar kontroll monitoren und überflog ein wenig die angriffs berichte seiner piloten aber in gedanken fragte er sich nur ständig was es nun mit der schattenhand auf sich hatte ?
als der erste große krieg tobte war er nur als ein junger merger pilot in einer kleinen versorgungs station am rande des imperiums tätig.
wütent warf er eine tasse vom kontrollpult "verdammt mir reichts" schrieh er dabei
er öffnete sofort ein kanal zu axis:
Bloodangel brüllte: GIB MIR SOFORT SOL
axis war sehr verwirrt und tat was von ihn verlangt wurde
ehm commandant sol ? Bloodangel möchte sie sprechen
sehr verwundert darüber das bloodangel wuste wo sie sich aufhielten nahm er den sender entgegen
Sol: ja ?
Bloodangel: ich weiß das du kontackt zur schattenhand suchst ich habe axis deswegen auf dich angesetz gehabt er ist einer meiner fähigsten agenten...sol ich will das du sofort kontackt zu confi aufnimmst um jeden preis !!!!
die verbindung brach ab und sol blickte axis mit funkelnden augen an.......
BloodAngel: Sol kannst du mich noch hören ? sol ? was zum teufel geht hier vor
ettliche plasma salven schlugen in den moment in die Kommunikationsanlage ein
bloodangel konnte sich grade noch hinter das kontrollpult werfen und erwiederte das feuer den ersten umbekannten traf er direkt zwischen die augen den zweiten verfehlte er knapp
draußen konnte man ettliche explosionen hören bloodangel dachte das es sich um ein gezielten angriff handeln muste aber von wem und wieso zum teufel sind klone in den inneren nexus der basis vorgedrungen .....?!
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:52
(xOrn)
SoL war jäh in seinen Vorbereitung für seine kleinen Feldzug unterbrochen worden. Sein Clanleader wollte ihn sprechen und nun wurde ihm klar, dass Axis gar nicht dumm, sondern hochintelligent war. Er hatte ihn die ganze Zeit über getäuscht. Nunja. Eigentlich recht peinlich für einen recht erfahrenen Commander wie SoL.
Doch etwas unnormales war passiert. Die Verbindung war unterbrochen worden und SoL konnte BA nun nichtmehr erreichen. ,,Äußerst ungewöhnlich für einen disziplinierten Menschen wie BloodAngel", hörte sich SoL leise murmeln. Insgesamt war SoL nun nach diesem Vorfall von der Gesamtsituation etwas überfordert. In der ganzen Welt um ihn herum schien sich etwas zu verändern.
Nach einer halben Stunde stand SoL wieder auf. Er hatte sich vorhin setzten müssen und erstmal alles verarbeiten müssen. Aber nun war er wieder mit sich im Klaren und man konnte ihm ansehen, dass er mental stärker gworden war. Was eine halbe Stunde doch alles bewirken konnte!
Er hatte seine Vorbereitungen wieder aufgenommen und war fertig geworden. ,,Nun ist es der Zeit einen Auftrag für meine Clanleader zu erfüllen!", sagte er erst leise und dann nocheinmal laut, so dass Axis, der nun auch in voller Kampfmontur im Raum stand, und der Klon, der ebenfalls - wie immer - voll gefechtstüchtig war, sich nur wundern konnten.
SoL hatte die ganze Umgebung, in der sich die Kämpfe abgespielt hatten vom Klon durchforsten lassen. Er selber konnte dort nicht hin. Es wimmelte nur so von Imperialen und es schien als würde die Garde das gesamte Vietel auf kleinste Beweise untersuchen; dabei war es doch recht offensichtlich, wer hier gewirkt hatte. Aber für sowas hatte das Imperium wie so oft kein Auge. Noch ein Grund für die SchaTTenhanD, dachte SoL.
Der Klon fand allerdings auch nichts nennenswertes. Confi musste sich zurückgezogen haben. Das war eigentlich auch das einzig schlaue gewesen. Obwohl Confi manchmal etwas besessenes hatte und immer sehr fanatisch wirkte, war er doch ein guter Stratege, das musste man ihm lassen.
Also stand SoL nun vor einem Problem: er musste den Auftrag, den er vom Clan erteilt bekommen hatte, so schnell wie möglich ausführen, aber er wusste nicht wo er anfangen sollte. Doch jetzt konnte Axis seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Agent zeigen und schlug vor, dass man innerhalb der Stadt nach dunklen und zwielichtigen Plätzen Ausschau halten sollte, um mit der SchaTTenhanD in Kontakt zu kommen.
Ja, das war das beste, das würde er tun. Er würde es schaffen ... diesmal würde er keinen enttäuschen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:52
(BloodAngel)
Bloodangel verschanzte sich hinter dem kontrollpult und schloss die augen und lauschte....er bemerkte 3personen einer der sich links langsam an den großen monitoren entlang nähern muste ..... einen der etwas an ein kontrollpult am tippen war evt versuchte er sich in die datenbank zu hacken...er hörte den dritten ruhig atmen er muste wohl feuerschutz geben evt für den verdammten hacker an einen der kontrollkonsolen
"verdammt ich sitze in der falle wie komm ich hier nur raus" schoss ihn grade durch den kopf als er von ein sender an sein linken handgelenk unter brochen wurde der rot aufleuchtete es war ein alarm sender der anzeigte das jemand versuchte sich in den best beschützen bereich der basis eintritt zu verschaffen
die privat räume von bloodangel und stampel und vor allem zum hauptrechner von noctivagus wo alle daten gespeichert waren insbesondere die droiden anzahlen jedes der clan mitglieder und wo sich die droiden befanden
er dachte nicht mehr länger nach er muste nun schnell handeln....
Bloodangel sprang auf und sprang direkt auf den umbekannten an den monitoren zu und schoss 3mal direkt aufs herz dabei sausten mehrere schüsse nur knapp an seinen kopf vorbei
"noch 2 von den mistkerlen" er rolte sich über den boden ab und erledigte den zweiten mit einen kopfschuss
"wo verdammt ist der dritte ?!" schnell rante er auf den gang um den vermutlich geflohenden umbekannten zu verfolgen doch dort war niemand zu sehen ohne weiter zu zögern machte er sich sofort auf den weg zum groß rechner und den privaten räumlichkeiten
von draußen hörte man immer noch schweres waffen feuer und unzählige explosionen
als er dann endlich beim großrechner ankam fand er nur noch leichen seiner vermeintlichen "elite" garde vor und ein zerstörten rechner
dann schoss ihn etwas durch den kopf "der sender von confi" er rannte so schnell es ging in sein zimmer als er dort aber ankam war alles durch wühlt und die kiste samt sender war verschwunden
auch draußen wurden die geräusche deutlich leiser der feind muss am abrücken sein dachte bloodangel und folgte den gängen zu den äußeren verteidignugs anlagen was er aber hier vor fand konnte er kaum glauben. überall lagen zerstörte droiden reste und leichen es müssen mehr als 3dutzend negatoren gewesen sein und unzählige agenten die in die basis eingedrungen waren.
einer der wachoffiziere rannte auf bloodangel zu
commander wir haben versucht sie auf zu halten aber sie tauchten überall auf und aus jedem schatten sprangen agenten und drangen in die basis ein es tut mir leid aber...
Bloodangel bebte vor zorn und zog blitz schnell seine waffe und erschoss den wachoffizier.
ein paar stunden später nach dem alle droidenfracks und leichen auf hinweise untersucht wurden waren betrat einer der 5er klone die kommandozentrale
"sir wir haben nur einen einziegen hinweiß gefunden auf die herkunft der angreifer"
der klon legte ein kleines metall teil auf den tisch worauf man 3 buchstaben erkennen konnte "L F T" und direkt darunter das persöhnliche wappen von Jomama
Bloodangel kam ins grübeln
"die droiden hätten eine sehr lange reise hier her unternehmen müssen und wir sind erst kürzlich in diese region gesprungen mhhh.....vor allem wieso bei den vielen zerstörten droiden fanden wir nur ein einziegen hinweis ?nein joamam würde mich sicher liebend gern unter der erde sehen aber das sieht mir eher danach aus als soll ich nur glauben das er es war.......und woher wusten die angreifer von dem sender und was würde er ihnen nützen?...."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:53
(Confi)
Verärgert blickte Confi dem Shuttle hinterher. Doch etwas beruhigte ihn auch. Die 2 Treffer waren mit Sicherheit lebensgefährlich, es wird sich zeigen ob der Verräter das überlegt. Und sollte er es überleben wird er es sich vorher überlegen bevor er sein Wort noch einmal gegen die SchaTTenhanD richtet. Lektion erfolgreich erteilt. Confi grinste wieder. Er stieg über den toten Klon vor der Tür hinweg und ging wieder nach unten und verließ die Bibliothek auf dem Weg, auf dem er sie betrat. Jetzt hatte er sich eine Zigarette verdient, dachte er sich und griff in die Tasche. Der erste Zug war befreiend. Doch schon nach einigen Minuten wurde die Ruhe gestört. Ein Klon kam angetrabt.
„Meister, wie lauten eure Befehle?“
„Erstmal sollen alle wissen, dass wir hier waren. Beschmiert die Wände mit Schriftzügen der SchaTTenhanD oder so. Lasst euch was einfallen.
„Meister?“
„Los! Das war ein Befehl!“
Confi drehte sich um und ging auf die Hauptstraße. Dort hatten sich wenige Schaulustige angesammelt. Viele hatten wohl zu Angst um ihr Leben und trauten sich nicht aus den Häusern. Erste Frauen liefen zu den Leichen und fielen heulend auf die Knie. Und so hatte das Imperium wieder neue Anhänger gefunden. Wie oft in ihrem Leben diese Frauen wohl die SchaTTenhanD verfluchen würden. Manchmal gibt es aber Ausnahmen, und es wird erkannt, dass der eigentliche Schuldige das Imperium war. Niemand sonst. Confi warf seine Zigarette in eine Blutlache und mit einem Zischen erlosch diese sofort. Danach ging er die Straße entlang und beobachtete wie seine Klone die Wände voll schmierten. „Das sie so gut zeichnen können, hätte ich nicht gedacht.“, Confi lachte in sich hinein als er einem Klon beobachtete, der gerade das SchaTTenhanD Emblem an die Wand malte.
„Gut, das reicht! Ich hoffe der Zwerg wird sich schön ärgern wenn er das hier sieht und sich wünschen, mich nie freigelassen zu haben. Dies wird auch noch sein Tod sein.“
Plötzlich piepste das Kommunikationsgerät.
„Meister, ich muss euch darauf hinweisen das mittlerweile Soldaten der Imperialen Garde eingetroffen sind und die ganze Stadt durchkämmen.“
„Magilus, schön das du dir Sorgen machst aber ich weiß schon was ich tue. Ich habe mir jetzt jedenfalls einen Drink verdient und den werde ich mir auch nicht von imperialen Versagern nehmen lassen, die nicht wissen wen sie vor sich haben.“
„Meister...“
„Confi Ende. Sag mir Bescheid wenn etwas Wichtiges passiert.“
Kaum hatte er das Gespräch beendet begann es wieder zu Piepsen.
„Magilus, ich sagte du sollst...“
„Du lebst also doch noch Confi. Ich dachte du wärst tot.“
„Milten, hast du also meine Nachricht erhalten, schön von dir zu hören.
„Wie hast du das überlebt?“
„Hehe. Das war alles ein perfekter Plan. Alle sollten glauben ich wäre tot. Das verschaffte mir den Vorteil, dass das Imperium und vor allem der Zwerg nicht mit mir rechneten. Ich hätte dir ja früher bescheid gegeben, aber ich glaube das hätte dir nur Probleme bereitet.“
„Wo bist du gerade?“
„Ich bin in der Imperialen Hauptstadt mit meiner Klonarmee.“, Confi lachte laut auf.
„Bist du übergeschnappt? Was machst du denn bitte?“
„Verräter jagen. Naja ich werde mich jetzt in einer Bar zu einem Drink niederlassen, wäre toll wenn du vorbeikommen würdest. Der alten Zeiten wegen.“
„Ich werde sehen was sich machen lässt, kontaktiere dich dann später noch einmal.“
„Gut, also bis dann.“
„Bis dann.“
Confi lies das Gerät wieder in der Tasche verschwinden und ging dann weiter die Straße entlang. Vor ihm liefen Sechs bis Acht Klone und sicherten den Bereich. Hinter ihm dasselbe Schauspiel. Nach einer geschlagenen viertel Stunde bemerkte er eine Bar mit dem Namen „Zum toten Zwerg“. Interessanter Name, schoss es Confi durch den Kopf.
„Sichert den Bereich um diese Bar, aber so, dass man euch nicht sofort bemerkt. Sollte was Ungewöhnliches passieren oder imperiale Soldaten auftauchen, dann sagt mir einer Bescheid.“
„Wie ihr befiehlt, Meister.“
„Gut.“
Mit einem Knarren ging die alte Holztür auf und Confi betrat die Bar. An den Tischen saßen nicht viele Menschen, obwohl er sich bei manchen nicht sicher war ob dies tatsächlich Menschen sein sollten. Auf jeden Fall waren es alle düstere Gestalten. Confi setzte sich an die Theke und der Barmann, ein alter, unrasierter und mit Sicherheit auch ungewaschener Mann, stellte sich vor ihn.
„Was will der Herr zu trinken?“
„Whiskey. Den besten den ihr habt.“
Der Mann drehte sich um und griff ins Regal. Er nahm eine Flasche ohne Etikett und stellte sie Confi vor die Nase. Dann stellte er ihm noch ein Glas hin, welches nicht gerade frisch gewaschen aussah. Confi steckte sich eine Zigarette an, schenkte sich ein Glas ein und trank dieses auf einmal aus. Danach nahm er ein paar Züge von seiner Zigarette und schenkte sich abermals ein.
„Was für ein Tag... Und alles nur wegen einem Ungläubigen der meint die SchaTTenhanD wäre ein Witz. Nun ja, ich hoffe ich konnte ihn vom Gegenteil überzeugen. Mal sehen wann Milten hier auftaucht...“, Confi sollte Selbstgespräche eigentlich unterlassen, doch oftmals war er alleine und hatte niemanden zum Reden. Oftmals war sein einziger Freund Magilus. Auch wenn Confi streng zu ihm ist, so sieht er ihn doch als Freund. Aber für heute hatte er genug durchgemacht, er hat eine Pause verdient.
„Das haben wir alle...“
Die einzigen die nie müde werden sind diese Klone. Confi leerte das nächste Glas...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:53
(Milten)
Als Milten Confis Base verlassen vorfand befürchtete er kurz, sein alter Freund könnte doch gefallen sein. Doch als er sich umblickte sah er, dass einige der tiefen Spuren, welche von der Base wegführten noch frisch waren. Plötzlich piepsten seine Kommunikationsgeräte. Milten dachte kurz nach, wer aller wusste, wie man seinen privaten Dragoon erreichen konnte. Dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Die einzigen, die das konnten, war Confi und Killa.
Er wechselte ein paar Worte mit seinem alten Kameraden. Als das Gespräch beendet war, schluckte Milten. Er war überwältigt von dem Wissen, dass Confi noch am Leben war und dass sie einen Verräter in den Reihen der Getreuen hatten. Nun wusste er auch, wieso Confi ihn im Unklaren gelassen hatte. Doch Milten hatte noch einen Verdacht, der ihn beunruhigte. Er befürchtete, dass Confi damals eventuell ihn für einen Verräter gehalten haben könnte. Aber diese Frage würde er ihm erst von Angesicht zu Angesicht stellen.
Wenige Stunden später war Milten vor der Imperialen Hauptstadt angekommen.
"Hmmm....wo war noch einmal der geheime Hangar?!" dachte Milten. Dann fiel es ihm wieder ein. Sein Dragoon lief kaum fünf Minuten, als er vor einer offenbar unzerstörbaren Wand ankam. Milten drückte einen Knopf, welcher gut unter den Konsolen des Droiden versteckt war und sprach ein paar geheimnisvolle, wohl gewählte Worte.
Plötzlich begann sich die Wand vor seinen Augen zu öffnen. Sie ergab einen Spalt, welcher genau groß genug für einen Solaron war. Miltens Dragoon schlüpfte durch die Öffnung. Als er die alten Hallen sah, verschlug es ihm den Atem. Milten hatte mit einem verfallenen Hangar gerechnet. Immerhin war es schon einige Zeit her, dass der geheime Hangar der SchaTTenhanD benutzt worden war. Doch es war alles auf Hochglanz poliert. Das Emblem der Schatten glänzte in seiner dunklen Schönheit wie eh und je.
Milten kletterte aus seinem Droiden und marschierte durch die anscheinend ewig langen Gänge. Als er die Häuserschluchten der Stadt betrat schoss ihm ein kurzer Gedanke durch den Kopf:"Das also hat das Imperium gemacht, seit wir im Untergrund auf die Rückkehr des Meisters warteten. Sie haben sich den Krieg keine Lehre sein lassen. Sie wurden sogar noch arroganter." Er schüttelte traurig den Kopf und ging in Richtung einer Bar, in welcher Confi und er sich schon zu alten Zeiten getroffen hatten. Viele der imperialen Bürger rempelten ihn an ohne sich zu entschuldigen. Doch das war Milten gleichgültig. Denn er wusste, dass sie bald schreien und jammern würden. Plötzlich kam eine Gestalt direkt auf ihn zu und stiess ihn zu Boden. Milten zögerte keine Sekunde, sprang auf und zog sein Kampfmesser. Der Mann, der ihn zu Boden geworfen hatte blickte ihn spöttisch an. Als Milten ihn genauer musterte fiel ihm die Uniform auf. Es war die Uniform des Clans Ragnarök. Dann ergriff der Mann das Wort und lachte:" Was willst du mit deinem Messer? MICH TÖTEN?! Dass ich nicht lache. Wie du siehst bin ich ein Commander der Ragnarök. Du wirst es kaum wagen einen Diener des Imperators in der imperialen Hauptstadt anzugreifen. Ausserdem siehst du nicht aus, wie jemand der es versteht zu kämpfen. Dein schwarzer Umhang wirkt nicht sehr furcheinflössend, auch wenn du das gerne so hättest."
Milten blickte dem Mann mitleidig in die Augen...und stach ihm das Messer in die Brust. Der Imperiale Soldat blickte ihn mit überraschten Augen an und ging zu Boden. Milten spuckte auf den toten Körper und ging weiter seines Weges. Er war zutiefst verärgert. Schliesslich war nun auch sein letzter Umhang schmutzig.
Plötzlich sah er "seine" Bar vor sich. Er öffnete die Türen und trat ein. An der Bar saßen mehrere Gestalten. Als sich Miltens Augen an das dämmrige Licht gewöhnt hatten, erkannte er eine dieser Gestalten an seinen alten Freund Confi. Auch er trug einen langen, schwarzen Umhang und sein schwarzes Haar war noch genauso wallend, wie er es in Erinnerung hatte. Er ging langsam auf ihn zu und grüßte ihn:" Hallo alter Freund. Es ist schon eine Zeit her, nicht wahr?"
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:54
(xOrn)
SoL war mit seinen zwei Begleitern auf der Suche nach Confi oder besser nach einem Hinweis von Confi. DOch das Glück war nicht mit ihnen, sie fanden nichts, obwohl sie schon viele alte dunkle Spelunken und andere Treffpunkte vom Gesindel einer Großstadt abgeklappert hatten.
SoL wollte noch nicht aufgeben, Axis hatte schon lange keine Lust mehr und der Klon? Dem war das egal. Er zeigte keine Erschöpfungsmerkmale.
Sie irrten weiter durch die Hauptstadt. Irgendwo in ihrer Nähe hörten sie einen Krankenwagen, der herankam und viel Geschrei. ,,Ahhh ... mitten in unserer Hauptstadt. Einfach so umgebracht. Was geschieht hier nur?"
SoL ließ sich von diesem scheinbar unwichtigem Geschrei nicht ablenken, denn er hatte eine neue Bar ins Auge gefasst. Vorsichtig näherte er sich ihr, aber halt! - da waren Klone zur Absicherung von der Tür. Das war nicht normal. SoL entschied sich zu verstecken und zu warten.
Seine Geduld hatte sich gelohnt. Ein Mann in einem schwarzen Umhang ging in die Bar und wurde von den Klonen durchgelassen. ,,Interessant, interessant.", murmelte er und wartete weiter.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:54
(Confi)
„Wie Recht du hast. Lange ist es her. Wann waren wir das letzte Mal hier? Ich fürchte ich weiß es nicht mehr.“
„Geht mir genauso.“, antwortete Milten und nahm neben seinem Freund platz. Der Barmann stellte ein weiteres Glas dazu und Confi schenkte seinem Freund ein. Er bot ihm auch eine Zigarette an, doch Milten lehnte ab.
„Woher kommt das Blut an deinem Ärmel?“, fragte Confi mit großen Augen.
„Nun, ein Mann der die Uniform Ragnaroks trug meinte ich wäre lächerlich. Nun kann er das dem lieben Gott erzählen.“
„Hehe. Du hast dich kein bisschen verändert, mein Freund.“
„Du auch nicht, was machst du in der Stadt? Wen hast du gejagt?“
„Ich hatte einen Artikel verfasst und dieser Kerl meinte sich über die SchaTTenhanD lustig machen zu müssen, da wollte ich mich persönlich darum kümmern. Lief auch alles ganz gut bis diese imperialen Soldaten auftauchten und sie alle den Tod fanden.“
„Und warum sitzen wir dann hier jetzt rum?“
„Hm, ich hab genug Klone postiert wie du gemerkt hast, uns kann ja eigentlich nichts passieren.“
Die beiden tranken und sprachen über die alte Zeit. Doch nach einer halben Stunde piepste wieder einmal das Gerät in seiner Tasche. Confi hätte es am liebsten auf den Boden geworfen um drauf zu springen.
„Was ist nun wieder?“
„Meister, hier schleicht jemand rum.“
„Dann festnehmen und reinbringen. Und nicht schießen, ich will wissen wer es ist.“
„Gewiss, Meister.“
Das Gerät verstummte.
Der Klon hatte einen Befehl und gab die Anweisungen an die anderen Klone weiter. Diese nickten kurz und unauffällig und verschwanden dann in verschiedenen Gassen, natürlich unbemerkt. 2 Klone blieben vor der Bar stehen damit der neugierige Mann nichts merkte. Er hatte sich auf der anderen Straßenseite hinter einem Container versteckt. Confi’s Klone schlichen aus verschiedenen Richtungen von hinten an den Unbekannten heran.
Es waren insgesamt 3. Einer der Drei war schon an die 40 Meter herangeschlichen und erkannte, dass der Unbekannte nicht alleine war. Noch schlimmer, es war sogar ein Klon dabei.
„Vorsicht! Zielobjekt ist nicht alleine. Sehe zwei Personen und einen Klon. Befehl wird wie geplant ausgeführt.“
„Habe verstanden.“
„Zugriff!“
„HALT! KEINE BEWEGUNG! LEGEN SIE IHRE WAFFEN WEG UND ERGEBEN SIE SICH!“
Langsam erhoben sich die 2 Personen. Der Klon jedoch sprang auf und gab einen Schuss ab. Er schaffte es einen der drei zu töten. Die verbleibenden zwei durchsiebten den Klon mit ihren Lasergewehren. Die Menschen erkannten, dass es keinen Sinn macht sich zu wehren und bangten um ihr Leben.
„Los, mitkommen, der Meister wünscht euch zu sprechen.“
Ohne auch nur ein Wort von sich zu geben und mit gehobenen Händen überquerten die beiden die Straße. Dicht gefolgt von den Klonen. `SoL` kam die Überquerung der Straße wie eine Ewigkeit vor. Was würde sie da drinnen erwarten? Würden sie sterben? Hier würde sie niemand finden. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen betraten sie die Bar. Alles was `SoL` in Axis Gesicht erkennen konnte war Angst. Ihm ging es ähnlich obwohl er doch eigentlich das erreichte was er wollte, er würde nun die SchaTTenhanD kontaktieren. Einer der Klone trat an die Bar wo 2 schwarz gekleidete Männer saßen.
„Meister, wir konnten den Schnüffler lebendig fassen.“
„Gut, bringt ihn zu mir.“
Der Klon stieß `SoL` und seinen Diener unhöflich nach vorne. Confi und Milten musterten die beiden Unbekannten erstmal. Danach ergriff Confi das Wort:
„Und? Wer bist du und was hast du hier verloren?“
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:54
(xOrn)
SoL fand sich in einer sehr unwirklich Situation wieder. Er stand Confi und - wie er nun wusste - Milten gegenüber. Sie beiden trugen schwarze Mäntel.
Soweit so gut. Nun hatte er Kontakt zur SchTTenhanD und er lebte auch noch, allerdins stand er mit Axis in einem Ring von 12 schwer bewaffneten und höchst disziplinierten Klonen, die allesamt auf seinen Kopf und auf den Axis zielten.
SoL gab Axis ein Zeichen, dass er sprechen würde und dass Axis, wenn er nicht gefragt werden würde nur den Mund halten sollte. SoL trat noch einen Schritt nach vorne. Wahrscheinlich war diese Aktion zu hektisch gewesen, jedenfalls zielten nun alle 12 Klone auf ihn und er hatte 12 lustige Laserpointer im Gesicht rumhüpfen. SoL blieb aber standhaft und wollte mit möglichst fester Stimme anfangen zu reden - dies gelang ihm aber nicht ganz und seine Gegenüber konnten deutlich seine Angst hören, die in seine Stimme mitschwang.
,,Ich bin SoL, Commander der Noctivagus und diene deinem alten Freund BloodAngel. Er gab mir einen Auftrag. Ich sollte Kontakt zu euch aufnehemen - dann brach die Verbindung ab. Weitere Inskruktionen habe ich nicht erhalten. Auch jegliche Versuche wieder mit ihm in Kontakt zu treten misslangen."
Jetzt waren es aber Confi und Milten, die erstaunt dreinblickten. Diese Typ vor ihnen wollte ihnen gerade erzählen, dass er BA kennt? Ihren alten Freund?
Confi fasste sich und reagierte zuerst. ,,Durchsucht ihn! Ich will wissen, ob er die Wahrheit sagt." Axis wollte auch etwas sagen, wurde aber unsanft von zwei Klonen zurückgehalten und war ab jetzt erstmal bewusstlos. Genauso wurde auch SoL untersucht. Nach der ganzen Aktion stand fest, dass SoL die Wahrheit gesagt hatte - allerdings war er auch einen blaue Flecken und Schrammen reicher.
Milten und Confi blickten sich an.
,,Jetzt nimmt das hier ja ganz andere Dimensionen an", war Miltens erster Satz, den SoL hörte.
Confi war nun sichtlich angespannt. ,,Kommt wir müssen hier weg. Lasst uns in seine Basis gehen. Dort können wir dann vllt auch BA wieder erreichen! ... und auf dem Weg dorthin wirst Du, SoL, uns wohl einige Fragen beantworten müssen.
So machten sie sich schnell auf den Weg - ohne zu bezahlen.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:55
(Milten)
Sie waren eine merkwürdige Truppe, die die Bar verließen. Ein Bewusstloser, der von zwei Klonen gestützt wurde, ein Mann, der auch etwas angeschlagen wirkte und zwei Männer in dunklen Umhängen, die leicht irritierte Blicke austauschten und einige Klone. Auf einmal kam ihnen der Wirt nachgestürmt und rief:" Hey! Ihr da! Ihr habt ordentlich viel getrunken und nicht gezahlt!"
Der Mann versuchte, ihnen nachzulaufen. Doch einer der Klone erkannte die möglicherweise gefährliche, weil auffällige Situation und streckte den Wirt mit einem Schuss nieder. "So. In dieser Bar sollten wir in näherer Zukunft nicht mehr trinken..." war alles, was Confi dazu einfiel und sie schritten voran.
Plötzlich fiel Milten ein, dass SoL nicht unbedingt erfahren sollte, wo sich der geheime Hangar befand und befahl daher 2 der Klone mit SoL und Axis zu gehen, damit sie bei ihren Droiden auf ihn und Confi warten konnten. Die Klone taten, wie ihnen geheißen und die beiden Schatten machten sich auf dem schnellsten Weg auf in Richtung des Hangars.
Als sie die versteckte Tür öffneten, blieb Confi und Milten fast das Herz stehen. Vor ihnen stand ein Mann mittleren Alters, welcher eine sehr merkwürdige Uniform trug, die sowohl Milten als auch Confi irgendwie bekannt vorkam. Confi überlegte nicht lange und zog seine Waffe. Mit fester Stimme begann er zu sprechen:" Sag uns wer du bist, und wie du hier hereingekommen bist Fremder!" Der Mann blickte Confi nur mit seinen grauen Augen an und meinte dann:" Hmm...ihr also seid es, die den Hangar erneut für die Tätigkeiten der SchaTTenhanD nutzen. Nunja. Ich hätte mit euch rechnen müssen. Schließlich habe ich zu denen gehört, denen ihr im Palast des Imperators entkommen seid..." Endlich konnten sich Milten und Confi erinnern, wo sie diese Uniform gesehen hatten: Es war nicht die Uniform der Imperialen Garde. Es war die Uniform eines imperialen Palastwächters. Nun war es Milten, der das Wort ergriff und den Mann fragte, wie er sich Zugriff in den Hangar verschafft hatte. "Nunja. Ich habe diesen Hangar vor Jahren miterbaut. Doch als meine Frau schwanger wurde, entschloss ich, den Schatten den Rücken zu kehren und dem Imperium zu dienen." Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, übermannte Confi die kalte Wut und er schrie den Mann an:"Du hast die heiligste aller Ideologien verraten?! Der Meister hätte dich und deine Frau schützen können. Ja. Sogar deine Kinder hätte er beschützt!"
Confi war außer sich vor Zorn und Milten fiel wieder ein, wie Confi zu seinem Spitznamen, Kind des Hasses, gekommen war. Er hasste jeden, der sich gegen die SchaTTenhanD stellte, doch noch viel mehr hasste er jene, die seinen Meister verraten hatten.
Confi wartete noch einen Augenblick und begann plötzlich zu grinsen. Der Wächter, welchem das Grinsen offenbar nicht gefiel, versuchte noch zu fliehen. Doch es war zu spät. Confi zog seine Waffe und richtete den Mann mit einem gezielten Schuss hin.
Rauch stieg aus dem Einschussloch hervor und man sah noch den verängsigtem Blick auf des toten Mannes Gesicht, als Confi und Milten über den Körper hinwegstiegen und sich auf den Weg zu Milten Dragoon machten.
Die beiden Männer kletterten in den Droiden und wieder öffneten sich das riesige und doch so gut versteckte Tor. Überraschenderweise wartete ihr Gefangener wirklich nur wenige hundert Meter entfernt in einem weiteren Dragoon auf sie. Nun, da sie selbst auf ihn aufpassen konnten, nahm Confi Kontakt zu seiner Klonarmee auf:"Zieht euch zurück. Ich wiederhole zieht euch zurück. Wartet in meiner Basis auf mich und erwartet weitere Befehle." Sofort antwortete der ranghöchste Klon mit einem lauten" SIR, JA SIR!".
Milten aktivierte nun auch die im Dragoon eingebauten Kommuniktionanlagen und setzte sich mit SoL in Kontakt:"Hallo SoL! Ich bin wahrlich überrascht, dass du auf uns gewartet hast. Solltest du auch nur die geringste Dummheit begehen oder einen falschen Schritt wagen, bist du ein toter Mann. Und sag nicht, ich hätte dich nicht gewagt." Er hörte deutlich, wie SoL am anderen Ende schluckte und mit zitternder Stimme antwortete:"Keine Sorge Milten. Ich habe nur den Befehl, euch zu meinem Anführer zu bringen. Es ist mir eine Ehre mit Dienern der SchaTTenhanD im Kontakt zu stehen."
Donnernden Schrittes machten sich die Männer auf in Richtung SoL´s Basis...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:55
(Killa)
Kuduuuuuuuuuuuuuuz.... Kuduuuuuuuz du Trottel, wo ist meine Morgenzeitung, muss ich dich denn wirklich an alles erinnern du Honk
Kuduz, Killas Sklave fing an zu schwitzen.
Hier Meister, es tut mir leid, dass ich sie heute so spät bringe, nur das Postschiff hatte Verspätung.
Ja ja ist schon gut, mach da du wegkommst, ich mag dich hier heute nicht mehr sehen.
Killa begann seine gehasste Imperial Times zu lesen. Er hielt von dieser Zeitung soviel wie von seinen Untergebenen, nämlich überhaupt nichts, nur man muss sich natürlich auf dem Laufenden halten, was das Imperiale Unkraut täglich schreibt.
Killa fing erboßt an zu lesen.
- Es gibt keine SchaTTenhanD, bewahren sie Ruhe -
- Lang lebe der Imperator -
Die schreiben auch immer wieder denselben Mist, wie ich das Imperium hasse, sie verbreiten selten dumme Lügen und das schlimme ist, dass sehr viele Commander auch noch diesen Unsinn glauben...
Aber diese Verräter werden alle noch sehen, wohin sie ihr heiliger Imperator führen wird... Die SchaTTenhanD wird diese Verräter verurteilen und keinerlei Gnade walten lassen. Diese Schaben werden noch alle sehr genau sehen wozu unser Meister fähig ist. Hr Hr Hr Hr..................
Na nu , was ist das, ein Artikel von Confi...
Seid gegrüßt ihr Ungläubigen!
Mein Meister erwartet Stärke!
Mein Meister erwartet Loyalität bis in den Tod!
Mein Meister erwartet Vertrauen!
Vertraut dem Meister! Ich tue es auch.
Killa begann schallend zu lachen. Oh wie recht mein getreuer Mitstreiter doch hat, der erste vernünftige Artikel in dieser Zeitung, der mich nicht dazu bringt, einen weiteren Diener meiner Basis gnadenlos hinrichten zu lassen ^_^
Die SchaTTenhanD lebt, sie ist so mächtig wie noch nie auch wenn es die Ungläubigen nicht sehen können. Unser Meister wird diese niederen Geschöpfe alle hinrichten, welch eine Freude es mir sein wird.....
Meister Meister... bitte, ich habe eine Nachricht für euch.
Nervös stand Kuduz der Diener vor seinem Meister.
Was willst du Gnom denn von mir, habe ich nicht ausdrücklich gesagt, dass ich dich hier nicht mehr sehen möchte? Ich werde mir noch überlegen, welche Strafe du erhalten wirst.
Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass Einser, vom Clan Charon nun offiziell zur Imperialen Garde gehört, ich dachte das würde euch vielleicht interessieren....
Was? Killas Augen begannen böse zu funkeln.
Sehr schön, sehr schön, so sei es denn... Er ist der erste, welcher der Garde beitritt und er wird auch der erste sein, welcher erbarmungslos fallen wird. Welch große Ehre für einen Verräter wie ihn.
Die Jagd hat begonnen. Ich werde nun losziehen und Imperiale Schweine suchen.
Kuduz du Wicht, stelle mir umgehend meinen besten Droiden zur Verfügung, ich habe einen langen Weg vor mir, ich werde es diesem Ungeziefer zeigen.............
Killa begann seine lange Reise und steuerte zuerst Confis Basis an, jedoch musste er zu seinem Erstaunen feststellen, das diese leer war.
Killa schickte Confi über seine Kommanlage eine Nachricht.
- Guten Tag mein Freund, ich hoffe es geht dir gut, ich bin momentan unterwegs um Imperiale Schweine zu stellen und hinzurichten, wenn du Lust hast, melde dich, zu Zweit tötet es sich besser. -
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:56
(xOrn)
SoL war sehr angespannt und mit äußerster Vorsicht bedacht. Er hatte keine Lust wegenn so einem Auftrag gleich das Zeitliche zu segnen. Trotzdem konnte er es nicht lassen einen geheimen Kommunikationskanal zu Axis, der bereits wieder erwacht war, zu öffnen, um mit ihm über diese ganzen Dinge zu reden. Er hoffte, dass die SchaTTenhanD-Goons nicht in der Lage waren seine geheimen Kanal abzuhören, denn immerhin hatte er dieses Feature gerade neu auf dem Schwarzmarkt gekauft.
SoL zeigte ihnen den Weg zu seiner Basis und sie kamen auch ohne Zwischenfälle gut, schnell und sicher an.
In der Basis angekommen versuchte SoL erneut Kontakt zu BA aufzunehmen, aber es schlug wieder fehl.
Danach gingen SoL, Milten und Confi in einen separaten Raum - Axis durfte nicht mitkommen. Das Verhör sollte starten und SoL stieg die Angst langsam zu Kopf, außerdem lief es ihm kalt den Rücken runter.
SoL starte Confi gespannt an doch der wirkte eher relaxt. ,,Schön eingerichtet hast Du dich hier", war sein erster Satz. SoL schaute verdutzt drein, doch Milten verstand und erklärte es SoL. ,,Ohne dass wir Infos von BA haben bringt uns doch die ganze Fragerei nichts. Denn ich denke BA wird die absolutes Redeverbot erteilt haben - etwas anderes würde BA nicht in Kauf nehmen. Und wenn wir dich jetzt umbringen hat das auch nicht soviel Sinn, weil dann wissen wir ja auch nicht mehr." Milten grinste hämisch.
Sympathisch war die SchaTTenhanD zu ihm bisher noch nicht gewesen, aber doch faszinierte sie SoL ...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:56
(Killa)
Killa hatte die Nachricht an seinen treuen Freund Confi geschickt und entschloss sich nun kurzerhand auf den Weg zur Imperialen Hauptstadt zu machen.
Killa aktivierte den streng geheimen Tarnmodus seine Dragoons...
....Beeeep....... ~~~~~~ Secret Modus aktiv ~~~~~~ ..........................
Wunderbar dachte sich Killa so können mich die Imperialen Spione nicht sehen, er lachte in sich hinein, diese Erfindung ist wirklich sehr oft ein Segen für mich....
Killa passierte wie berechnet ohne Probleme die Hauptstadt und was er sah verwunderte ihn sehr. Zahlreiche Commandanten schienen äußerst aufgebracht zu sein und liefen in Panik wie aufgescheuchte Hühner durch die Straßen.
"Was hat sich hier denn zugetragen? Es freut mich zu sehen, dass das Imperium wohl nicht mehr seine Untertanen im Griff hat... Miese Verräter sind das alles, ich verspüre nur Hass. Ich werde es euch zeigen."
Killa sprang wie von der Tarantel gestochen mit wehendem schwarzen Mantel aus seinem getarnten Goon und sprang direkt in die Mitte von 5 Imperialisten, welche in ein hektisches Gespräch verwickelt zu sein schienen.
"Oh nein was ist denn das, schon wieder ein Kerl mit Schwarzem Mantel, Los ergreifen wir ihn"
Killa zückte seine Plasmakanone und eine Sekunde reichte völlig um alle 5 Imperialisten niederzustrecken. Außer verkohlter, verbrannter Haut blieb nichts mehr von ihnen übrig.
"Sehr schön, das hat gutgetan, daran kann man sich direkt gewöhnen.. Ich werde nicht ruhen bis alle Verräter ihr gerechtes Schicksal erleiden"
Killa zog die Kaputze von seinem langen schwarzen mantel über und beschloss, sich noch ein wenig in der Gegend umzusehen.
Killa hielt vor einer Bar, aus der verängstigte, aufgebrachte Stimmen erklungen.
Killa betrat die Bar und fand sie völlig zerstört vor.
Zwei Imperialisten waren anwesend und sie schreckten zusammen.
"Wer, wer bist du, verrate uns sofort wer du bist....."
"Hr Hr Hr, meine Freunde, vor euch steht der Engel der Gerechtigkeit, man nennt mich auch Kind des Zorns und warum man mich so nennt, werdet ihr jetzt erfahren."
Killa zückte 2 seiner Lasergewehre und schoß beide Imperialisten gleichzeitig nieder.
Einer der beiden schien es jedoch überlebt zu haben, zumindest zuckte er noch und hatte beide Augen voller Angst weit aufgerissen.
Killa hatte ein dämonisches Grinsen aufgesetzt. "So Kamerad, du wirst den Sturz des Imperiums nicht mehr erleben. Und übrigends, die SchaTTenhanD verzeiht nicht."
Killa brach dem Überlebenden mit bloßen Händen das Genick.
"So, das geht doch bis jetzt ganz gut voran, jetzt sind es nur noch 1000000xx Verräter, Hr Hr Hr, die SchaTTenhanD wird jeden dieser Verräter bitter vestrafen...."
....Beeeep Beeep.... New message...............
"Na Nu, was ist das denn nun, wer schreibt mir da denn eine igm, bin doch grade beschäftigt, ohh die Nachricht ist von Confi, na da bin ich ja mal gespannt was er so schreibt und wo er steckt"
Message 1
Hallo Killa, es ist mir eine Freude von dir zu hören, ich befinde mich gerade mit Milten in Sol´s Basis, er sagt, dass Bloodangel kontakt zur SchaTTenhand sucht, ich bin mir aber nicht sicher, ob er die Wahrheit sagt, bisher konnte Sol Bloodangel nicht erreichen. Wenn er gelogen hat erleidet er einen sehr sehr schmerzhaften Tot. Wenn du magst kannst du auch gerne auf unserer kleinen "Privatparty" erscheinen, der Kaffee ist aufgesetzt ;)
Killa stürmte aus der Bar und begab sich rasend zurück zu seinem Dragoon und wenn der Goon für bloße Augen sichtbar gewesen wäre hätte man wohl nur einen Lichtstrahl sehen können, so schnell machte sich Killa auf den Weg zu Sol´s Basis.
"So So, bei Sol sind sie also, ich weiß nicht was ich davon halten soll, das ist bestimmt nur eine Finte und ein Versuch von ihm sich aus der Affaire zu ziehen, na ich bin ja mal gespannt, was er zu sagen hat".
Nach einiger Zeit traf Killa in Sol´s Basis ein und schrieb Confi eine IGM, dass er vor der Basis warte.
Nach 2 Minuten begann sich das Basistor mit einem lauten Zischen zu öffnen. Killa betrat die Basis und wurde auch promt von Milten empfangen.
"Hallo Killa, schön das du es einrichten konntest und so schnell gekommen bist, unser Freund wartet schon auf dich"
Killa und Milten kamen zu einer Tür aus Stahl und Milten öffnete sie.
"So, hier ist er unser Freund, sag hallo zum Kind des Zorns, Sol"
"Hallo Sol, ich hoffe es ist dir auch recht, dass ich so überstürzt zum Tee vorbeischaue ;), btw hallo Confi alter Freund"
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:56
(Sherlock)
Sie hatten sich ein kleines Lager aufgebaut, in einem ausgetrocknetem Flußbett keine 20 Klicks von der Stadt entfernt.
Sherlock las immer und immer wieder die Nachricht, die er von SoL erhalten hatte durch.
"Was hältst Du davon?"
"Sir, er hat uns gerettet, wir müssen uns revanchieren."
"Aber wie sollen wir das anstellen? Wir haben nicht die Resourcen wie die anderen."
"Wir haben doch aber unseren Verstand, Sir. Ich meine, noch nie habe ich so viele Personen mit schwarzen Umhängen gesehen. Die Schattenhand wird aktiv! Sir."
"Naja, bemerkt haben sie uns ja sowieso... da können wir genausogut weitermachen. Aber auf welcher Seite? Das Imperium ist ja bemerkenswert ruhig geblieben...hat nur seine Untertanen in den Tod geschickt. Ist die Propaganda der Schattenhand am Ende wahr? Ist sie der wahre Heilsbringer?" Sherlock griff sich an die verwundete Schulter. Es tat immer noch höllisch weh. Seine erste Schußverletzung...endlich hatte er etwas, womit er bei den Frauen Punkte holen konnte..."Die Narbe wird doch nicht zu groß werden, oder?"
"Sir, wenn alles gut geht, wird gar keine Narbe mehr zurück bleiben. Die Hautregeneratoren arbeiten eigentlich recht zuverlässig."
Verdammt, so viel also zu den extra Punkten...
Sherlock musste eine Entscheidung fällen, und zwar jetzt:
"Lass mich ein paar Minuten allein!"
"Sir?"
"Äh, bewach die Umgebung, kletter die Böschung rauf, und schau das niemand kommt. Lass mich allein!"
"Jawohl, Sir"
Nun war es an der Zeit zu sehen, ob SenzaTorre wirklich zu nichts zu gebrauchen war. Sherlock sandte ein Rundschreiben an sämtliche Kommandanten:
Zitat:
Ich grüße Euch, Ihr edlen SenzaTorre,
es wird Zeit im kommenden Konflikt Stellung zu beziehen. Doch dazu bedarf es einiger Informationen.
1. Wer von Euch kennt den Kommandanten SoL?
2. Wer kann mir etwas über das Feuergefecht in der Hauptstadt erzählen, daß gestern stattfand?
3. Wo sind die beteiligten jetzt?
Gruß,
Sherlock
Sherlock lächelte grimmig. Auch wenn sein Clan nicht die Befähigung hatte zu kämpfen, so war er doch überall präsent. Überall hatten seine Kameraden ihre Augen und Ohren offen. Keine Information entging ihnen, denn in fast jeder Basis des Planeten gab es einen Schläfer der SenzaTorre, der nur darauf wartete aktiviert zu werden.
Jetzt musste er nur noch abwarten.
"Kannst wieder herkommen! Und gib mir endlich die Munition für meine Knarre zurück!"
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:57
(Milten)
Als Killa den Raum betrat, fiel Milten ein, dass er den Mann noch dringen unter vier Augen etwas fragen musste. Zwar hätte er genausogut Confi fragen können, doch konnte man SoL aufgrund seines Heimvorteils schliesslich nicht unbewacht lassen. Killa und Milten verließen eiligen Schrittes den Raum und blieben im Gang stehen. Dann begann Milten zu sprechen:
"Was denkst du? Wird SoL uns verraten, wo BA steckt?"
"Hmm....wir müssten ihn dazu bringen uns zu vertrauen oder uns zu fürchten etwas anderes wird uns nicht übrig bleiben."
Milten schluckte und stellte nun die Frage, die ihm schon so lange auf den Lippen brannte...genauer gesagt brannte sie ihm seit einem halben Jahr auf den Lippen:
"Denkst du daran, die "Les Enfants Terrible" wieder aufleben zu lassen?"
"Nunja. Wie ich gesehen habe, verwenden Confi und du ja teilweise schon eure alten Namen. Und auch ich neige dazu, mich wieder "Kind des Zorns" zu nennen. Also warum nicht. Ausserdem wäre das ein gute Mittel, um SoL zu zeigen, dass er mit uns keine Spielchen treiben sollte."
Killa und Milten öffneten wieder die Tür und betraten den kleinen Raum, in welchem Confi schon auf sie wartete. Er blickte sie verdutzt an und Milten begann zu sprechen. Ob er nun zu Confi oder zu SoL sprach, war in diesem Augenblick nicht klar zu erkennen...
"Nun denn SoL. Ich erzähle dir nun eine kleine Geschichte und ich wünsche nicht unterbrochen zu werden. Confi, Killa und ich kennen uns schon seit vielen Jahren. Wir haben schon zusammen gegen das Imperium gekämpft, als du noch nicht einmal um die Existenz der heiligen SchaTTenhanD wusstest. Als wir damals Seite an Seite kämpften, entstand eine Verbindung zwischen uns, welche förmlich danach schrie, dass wir uns einen eigenen Namen gaben. Wir gaben uns selbst den Namen "Les Enfants Terrible", die schrecklichen Kinder. Jeder von uns kämpfte für ein Gefühl, welches für ihn elementar im Kampf erschien: Confi, erfüllt vom Hass auf das Imperium und seine Anhänger wurde zum Kind des Hasses, Killa, welcher seinen Zorn nicht einmal seinen Gefolgsleuten gegenüber, schon gar nicht dem Imperium gegenüber im Griff hatte und niemals Gnade walten lies, wählte den Namen Kind des Zorns und meine Wenigkeit, die danach lebt, dass Kampf immer zu Bedauern und Bedauern zu endlosem Schmerz führt, trage den Namen Kind des Schmerzes. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass man dieses Leid nur dann lindern kann, wenn man das Imperium vernichtet...und zwar ohne die geringste Gnade. So wie Xopherus es von uns, seinen getreuen Diener verlangt. Nunja. Nun bist du dir im Klaren, wen du vor dir hast. Wenn du noch länger zu leben wünschst, dann sprich die Wahrheit. Und nur die Wahrheit. Denn sonst könnte es sein, dass du die Gewalt der Les Enfants Terrible zu spüren bekommst."
Nachdem Milten diesen Monolog beendet hatte begann SoL, welcher sichtlich beeindruckt war, zu sprechen:"Mein Meister verspürt schon lange den Wunsch euch wiederzusehen. Er war zutiefst erschüttert, als er von eurem Tod hörte, Confi. Mein Meister selbst zog es vor, einen Clan zu gründen. Doch wir hatten es nicht leicht. Während so viele andere Schatten in den Untergrund gingen, wollte mein Meister die SchaTTenhanD durch uns, Noctivagus am Leben erhalten."
Confi schnaubte verächtlich:"Auch BA hätte in den Untergrund gehen sollen. So wie Xopherus es uns befohlen hatte. Sein letzter Befehl hatte nicht umsonst gelautet, dass wir überleben sollten. Dein Meister hat sein Leben sinnlos aufs Spiel gesetzt. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht überrascht, über sein Überleben bin. BA war schon immer geschickt darin, unter widrigen Umständen am Leben zu bleiben."
Nach diesem kurzen Einwurf von Confi sprach SoL weiter:"Mir bleibt nur zu hoffen, dass sich BA noch meldet. Doch versprechen kann ich es nicht. Wie es euch schon erklärt hatte, der Kontakt zwischen uns ist unergründlicherweise abgebrochen..."
Plötzlich hörten die Männer, wie sich das riesige Tor der Basis mit einem donnergleichen Grollen in Bewegung setzte. Fast im selben Moment vernahmen sie die schweren Schritte eines Droiden, der in die Basis stapfte. Die drei Schatten und SoL verließen eiligen Schrittes den Raum und liefen zum Außenterrain der Basis. Dort stand ein riesiger Solaron, auf welchem das Emblem der Noctivagus zu sehen war. Sie sahen, wie ein Mann, welcher offenbar übelst zugerichtet war, aus der Pilotenkanzel kletterte. Confi, Killa und Milten trauten ihren Augen nicht. Der Mann, welcher sich nun schwerst verwundet auf sie zuschleppte war niemand geringerer als Blood Angel. Sein Gesicht war übersäht von Schnittwunden und auch sein restlicher Körper wies zahlreiche Spuren eines harten Kampfes auf. SoL, der bis zu diesem Augenblick fast schon paralysiert hinter Confi stand, lief auf BA zu und stützte ihn. Dann überschlugen sich seine Worte fast:" Meister! Wer hat euch das angetan?! Was ist passiert?! Ich habe hier eure alten Freunde, aber bitte ruht euch erst aus. Ihr seid ja fast bewusstlos."
Es war deutlich zu spüren, dass SoL seinem Leader zutiefst ergeben war. Doch BA stiess ihn nur unsanft von sich weg, spuckte Blut auf den Boden und murmelte kaum hörbar:"Ich bin zwar verletzt, aber ich lebe noch. Also mach nicht so viel Aufsehens darum, Diener. Aber wie ich sehe, hast du meinen Auftrag zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Auch wenn ich weder mit Killa noch mit Milten gerechnet habe. Nunja. Vielleicht ist es besser, wenn sie auch anwesend sind."
Während der letzten Worte wurde seine Stimme immer schwächer und er sackte bewusstlos zu Boden. Die drei Schatten tauschten vielsagende Blicke...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:57
(Sherlock)
Die Antworten auf seine Anfragen kamen zunächst spärlich, doch nach nur zwei Stunden war der Informationsfluß zu einem gewaltigen Strom herangewachsen. Freilich war vieles Unfug, aber es war nicht schwer die Wahrheiten herauszufischen:
* SoL war ein Kommandant der Noctivagus
* Die "Enfants terrible" waren wieder da, was auch immer das heißen mochte
* Die Schattenhand war straff organisiert, und ungeheuer diszipliniert
* Der Angreifer in der Hauptstadtschießerei war Confi gewesen, übrigens einer der "Enfants terrible"
* Der Verteidiger hieß Havena, weitere Angaben gab es nicht
* Confi war in SoLs Basis gesichtet worden, eventuell war auch SoL dort
* Ein gewisser BA war in seiner Basis angegriffen worden, und konnte nur knapp dem Tod entrinnen
* Basen, die wahrscheinlich der Schattenhand dienten, hatten bis auf wenige Ausnahmen keine Schläfer
* Imperiale Basen wurden durch 1er-Klone ausspioniert, die mittlerweile auch Freundschaften mit dem menschlichen Personal geschlossen hatten.
Sherlock hatte sich diese Hauptpunkte notiert.
BA konnte niemand anderer als BloodAngel sein, der Anführer der Noctivagus.
"Das Imperium ist unser nicht würdig. So ein dekandeter Haufen!"
"Sir, das Imperium beschützt uns vor den Aliens!" der Adjutant klang besorgt.
"Quatsch, das machen die Quadranten selber. Hast Du in unserem Quadranten jemals einen imperialen Droiden gesehen? Na siehst Du."
"Aber die Schattenhand" In Sherlocks Stimme klang Bewunderung "da herrscht noch Disziplin. Denk nur an die Schießerei. Die Imperialen waren zahlenmäßig überlegen, auch die Ausrüstung war besser. Dennoch wurden sie abgeschlachtet. Das muß Dir doch zu denken geben."
"Die Schattenhand ist böse, Sir."
"Ach nein, das ist sie nicht. Das ist nur das Image, daß sie in der Öffentlichkeit hat, um sich vom Imperium zu unerscheiden." Sherlock klang sehr überzeugt
"Was sollen dann die ganzen Parolen bezüglich Hölle und Verdamnis? Sir?"
"Das ist doch klar, damit sollen Schwächlinge davon abgehalten werden sich mit der Schattenhand anzulegen. Wir aber, wir haben das durchschaut."
Sherlock stand auf, sein Entschluß stand fest. Nimm Kontakt auf zu SoL. Offensichtlich ist er eine mäßigende Kraft in der Schattenhand. Sag ihm, wir werden an seiner Seite kämpfen...hmm, sag lieber dienen...kämpfen können wir ja nicht so gut...aber einen Geheimdienst kann jeder brauchen."
Der Adjutant zögerte "Sir, unsere Karriere im Imperium können wir damit vergessen....Wir.."
"Wirst Du wohl tun was ich Dir befehle? Vergiss die Bedenken Deiner Mutter...die Schattenhand braucht uns!"
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:57
(xOrn)
SoL hatte nun seine Angst abgelegt. Es musste gehandelt werden und dabei bedurfte es keiner Angst - ausserdem hatte er die Wahrheit gesagt und les enfants terrible konnte ihm also in dieser Hinsicht nichts nachsagen.
SoL leitete alles ein, um BA wieder zusammenzuflicken und um ihn am Leben zu erhalten, denn ein paar schwere Wunden hatte er auch davongetragen.
Außerdem ließ er es vorerst nicht vor, dass er gestört oder geweckt wurde. Er sollte erstmal schlafen und sich regenerieren.
Nach zwei Tagen, an denen nicht viel passierte, ausser dass SoL die SchaTTenhänD'ler bewirschaftete und sie besser kennenenlernte wie zum Beispiel, Killa's Rachsucht und seine Wutausbrüche, die jetzt von SoL's Untergebenen ertragen werden mussten, konnte BA endlich wieder aufstehen und musste nicht mehr gestützt werden beim Laufen. Man konnte ihm auch ansehen wie es ihm besser ging. Also begann BA von dem Überfall auf seine Basis zu erzählen und erwähnte nun zum ersten mal in der Gegenwart von SoL auch den SchaTTenhanD-Sender, der ja nun leider geklaut war.
SoL dachte, dass es jetzt ja eigentlich eine Gefahr für die SchaTTenhanD sein musste, denn er wusste ja eingentlich recht viel. "Hmm ... entweder die SchaTTenhanD duldet mich oder ich muss auch Xopherus auch die Treue schwören - oder ... sie bringt mich um."
SoL wusste nicht was Sache war und vertrauete auf BA.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:58
(BloodAngel)
Ba bist du wach" "es ist wichtig ba"
bloodangel erwachte langsam " was wer wie wo" murmelte ba verschlafen vor sich hin
sol: confi ist hier mit 2 weiteren anhängern der schattenhand milten und killer
bloodangel: das ist ja wunderbar bring mich sofort zu ihnen
bloodangel sprang auf wie von einer biene gestochen seine schweren verletzungen schiehn er garnicht zu bemerken
sol: nicht so stürmisch du bist noch nicht wieder 100% gesund
bloodangel: ach das muss reichen schnell ich muss mit den anderen reden sol bitte rufe sie in den konferenzraum
sol verließ den raum und rief die anderen zusammen die schon sehr gespannt darauf waren von ba zu erfahren wer die angreifer waren und was die letzen tage vorgegangen sei
Bloodangel betrat den raum mit einen breiten grinsen im gesicht und muste lachend sagen
"Confi du schuft bist wohl einfach nicht tot zu kriegen"
die runde hatte ein leichtes grinsen dabei im gesicht als sich dann alle an den konferenz tisch setzen
Bloodangel: es freut mich das sol kontakt zu euch aufnehmen konnte und es freut mich das die schattenhand wieder aktiv wird das imperium hatt sein zerfallsdatum weit überschritten besonders nach ihrer letzen aktion....
bloodangel fang an zu erzählen von den angriff auf seiner basis durch die negatoren , die zerstörung des noctivagus großrechners und vor allem den diebstahl von dem sender dem confi ihn einst gab (wozu er auch immer gewesen sein mochte)
auch von der falschen spur die zu lft führen sollte berichtete er aber das konnte ihn nicht auf den falschen weg bringen
Bloodangel: ca 6stunden nach den angriff auf meine basis hatten meine klone eine spur gefunden und ich brach sofort mit ein dragon konti zur verfolgung auf
wir verfolgten sie weitere 8stunden bis sich auf einmal die spuren anfingen zu teilen
ich befahl das 60dragoons die verfolgung der anscheind größere gruppe aufnahmen
wärend ich mit den verbliebenden 19dragoons mich aufmachte die andere spur zu verfolgen
die spur führte tief in eine wüste hinein wo wir von starken sandstürmen umschlossen waren und die spuren sich fast komplett verloren
am nexten morgen war dann auch nichts mehr zu finden was uns hätte auf ihre ferte bringen können aber ich wollte nicht aufgeben ich befahl das die piloten zur basis zurück kehren sollten und der wachhabende captain in meiner basis alle noctivagus member warnen sollte vor angriffen von unbekannten
ich dagegen rannte nun mit mein dragoon so schnell es ging einfach tiefer in die wüste ich konnte es einfach nicht zu lassen das diese mistkerle ungeschoren davon kommen und vor allem unerkannt
am abend kam ich langsma an eine bergkette hier waren viele spuren zu sehen von kürzlich vorbei gekommenden droiden sie können also nicht mehr weit sein
ich schaltete die waffensysteme online und verfolgte langsam die spuren genau auf das radar achtend
"ha da hab ich euch mistkerle endlich" dort waren ca 10 droiden des negatoren typs zu sehen umgeben von ein paar verstreuten hügeln und man konnte eine hand voll leut erkennen
"sie müssen wohl rasten" dachte ich mir und stieg aus dem dragoon aus und nahm mein scharfschützen gewehr mit
langsam robbte ich mich auf einen der hügel und blickte durch das gewehr
es waren 2 leute in imperialen uniformen zu erkennen
"WASSSS die 2 kenne ich doch" grummelte ich langsam vor mich hin es waren Einser und Agent die dort in der mitte der negatoren standen und bei ihnen noch ein paar imperiale maden
"na dafür werdet ihr bezahlen" dachte ich mir und legte an ich ziehlte genau auf einsers kopf und wartete ein paar sekunden und drückte dann ab
vollkommen sieges sicher blickte ich hindurch als ich erschrocken feststellte das ca 3meter vorher ein blaues blitzen aufzuckte und der schuss anscheind dort abgeprallt war
"sie müssen eine art schutzschild haben" fluchte ich vor mich hin
nun hieß es sich schnell zu verdrücken bevor ich entdeckt wurde ich ließ das gewehr liegen und rannte zum dragon aber hinter mir hörte ich schon das einschlagen von schüssen.....
das letze woran ich mich dann noch erinnern kann bevor ich hier aufgetaucht bin
ist das ich an meinen dragoon in ein hinterhalt geraten bin und nur noch mit knapper not in ihn gelangte und den autopiloten aktivieren konnte der mich zur next gelegenden noctivagus basis schaffen sollte...in diesem falle sol's
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:58
(Confi)
„DU KLEINER WURM!“, ein Schuss hallte durch den Gang.
„Verdammt Killa. Was hat dir der denn getan? Guck ihn dir doch mal an, der Junge is gerade mal 18 geworden...“, fluchte Confi. Er hatte bei 10 Toten aufgehört zu zählen. Killa’s Zorn hatte wieder einmal beinahe das Maximum erreicht und die Untergebenen von `SoL` bekamen das sichtlich zu spüren.
„Er hat doof geguckt.“, antwortete Killa leise. Confi lachte laut auf.
„Wie wär’s wenn du dich erstmal beruhigst und mit mir eine rauchst.“ Confi und Killa hatten eben den Konferenzraum verlassen. BloodAngel, welcher vor zirka einer halben Stunde aufwachte, hatte ihnen einen komische Geschichte erzählt. Die Imperiale Garde soll Anschläge auf ihn verübt haben. Nur wie waren sie gerade auf BloodAngel gekommen? – Diese Frage schoss Confi nun schon zig mal durch den Kopf doch er fand keine logische Erklärung. In diesem Moment kam auch Milten aus dem Raum. Er steckte sich ebenfalls eine Zigarette an und schüttelte den Kopf.
„Ich versteh das nicht. Was haltet ihr davon?“
„Naja, ich würde zu gern wissen was diese Schweine von BloodAngel wollten. Ich sehe einfach keinen Sinn hinter den versteckten Attacken.“
„Ich denke sie konnten keinen von uns aufspüren und nahmen einfach einen der mit einem von uns in Verbindung steht.“, meinte Killa.
„Hm, daran dachte ich auch schon. Aber was sollten sie sich daraus versprechen? Was haben sie vor? Mir kommt das alles seltsam vor...“, murmelte Confi.
„Vielleicht wollen sie uns in die Irre führen? Vielleicht gibt es keinen tieferen Sinn hinter der Sache.“, erwiderte Milten während er seine Zigarette auf den Boden warf und wieder in den Konferenzraum ging. Confi und Killa taten es ihm gleich. Als die 3 wieder rein kamen und sich setzten starrten sie BloodAngel und `SoL` verwirrt an.
„Was war das für ein Schuss eben?“, fragte `SoL` mit einem zornigen Unterton.
„Ach, das war nur unsere Schmusekatze Killa. Nichts weiter...“, antwortete Milten und grinste seinen Gegenüber frech an. Confi hatte sichtlich Schwierigkeiten sein Lachen zu unterdrücken.
„Das ist nun schon der 24te den du abknallst!“, brüllte `SoL` Killa an.
„Pass auf was du sagst oder du bist der 25te...“, sprach Killa.
„Nana! Beruhigt euch mal. So kommen wir nicht weiter.“, unterbrach Confi die beiden. Doch auch anders würden sie nicht weiterkommen. Was sollten sie tun? Wie sollten sie auf diese Anschläge reagieren? Zurückschlagen? Es wird Zeit eine Entscheidung zu treffen. Der Krieg rückt immer näher...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:59
(Milten)
Nachdem Killa und SoL ihr Wortgefecht beendet hatten und SoL wütend davongestapft waren, trafen die Les Enfants Terrible eine Entscheidung: Sie mussten noch einmal in die Imperiale Hauptstadt.
SoL begleitete sie noch in den Hangar und murmelte dann etwas, das sich anhörte wie "Endlich bin ich diesen Killa los. Der hat ja nicht mehr alle Tassen im Schrank...". Auch Killa selbst hörte das, drehte sich um und wollte gerade seine Waffe ziehen. Doch Confi packte ihn am Arm, schaute seinem Freund in die Augen und meinte:" Bist du wahnsinnig? Wir brauchen ihn noch. Wenns unbedingt sein muss, kannst du ihn töten sobald er nutzlos geworden ist, aber NICHT JETZT!" Killa blickte Confi leicht irritiert an und steckte seine Laserpistole wieder in den Holster.
Sie kletterten in ihre Dragoons während sich die Hangartore langsam öffneten. Die drei Männer aktivierten ihr internes Kommunikationssystem und Milten ergriff das Wort:" Wir sollten diesmal versuchen, weniger auffällig zu sein. Beim letzten Mal, sind dutzende Menschen gestorben und für uns wars auch mehr als nur knapp. Und Killa, bitte versuch dich unter Kontrolle zu halten oder wenigstens leise zu töten." Confi grummelte etwas unverständliches zurück während Killa nur meinte "Wenn ich jemanden als unmittelbare Gefahr registriere, stirbt er wenn nicht, hat er Glück gehabt..." Milten gab sie vorläufig mit dieser Antwort zufrieden und aktivierte den Autopilot, welcher ihn innerhalb der nächsten paar Stunden sicher bis vor den geheimen Hangar bringen würde.
Nach schier endloser Zeit waren sie endlich am Ziel angekommen, und die Hangartore öffneten sich. Die drei Dragoons, welche nun auf Schrittempo heruntergedrosselt wurden, betraten ihn einer nach dem anderen. Die Männer kletterten aus ihren Droiden und gingen mit schnellen Schritten auf die Türe zu, welche sie in die Strassen der Hauptstadt führte. Killa, der der Tür am nächsten stand öffnete sie einen Spalt breit und murmelte dann Milten und Confi zu, dass die Luft rein sei und sie hinaustreten könnten. Kaum hatten sie die kleine Seitenstrasse betreten, zogen die drei Schatten ihre Kapuzen tief ins Gesicht.
Plötzlich blieb Confi stehen und packte Milten an der Schulter. Dieser wirbelte herum und blickte Confi fragend an.
"Wo sollen wir eigentlich hin? Wir wissen doch nichteinmal, wo wir mit unserer Suche anfangen sollen, Kind des Schmerzes..." meinte Confi.
"Hmm...da hast du Recht. Nunja. Ich würde sagen, wir versuchen im Ernstfall, es uns in einer Kneipe gemütlich zu machen und dort darauf zu hoffen, dass irgendein betrunkener Loyalist den Mund etwas locker sitzen hat." antwortete Milten.
Confi zuckte mit den Schultern und ging vorraus, da er die örtlichen Begebenheiten am besten kannte. Kaum zehn Minuten später kamen sie vor einem düsteren Pub an, dessen Name soviel bedeutete wie "Alkohol-Imperium". Offenbar belustigt von diesem Namen, betraten sie die Kneipe und sie wurden nicht enttäuscht. Sie wirkte, wie ein Ort, an dem Attentate geplant wurden, und wo sich die Imperialen ohne das Wissen ihrer Vorgesetzten regelmäßig betranken. Also für das Ziel der Les Enfants Terrible wie geschaffen.
Sie setzten sich an die Bar und Killa bestellte 3 Whiskey. Der Barkeeper schien die Männer kaum zu realisieren, denn hier war es offenbar normal, dass die Besucher ihr Gesicht nicht zeigten. Direkt neben Milten saß ein junger Mann, der scheinbar absolut betrunken war und Lust auf eine Schlägerei hatte.
Nachdem Milten das seltsame Gebahren des Mannes ein paar Minuten beobachtet hatte meinte dieser:" Ey Saftsack! Was glotzt´n so blöde? Willst eine auffe Fresse. Was?" Sofort drehten sich Confi und Killa um. Jederzeit bereit einzuspringen, sollte es gefährlich für ihren Freund werden. Milten warf ihnen einen kurzen Blick zu, der bedeutete, dass er das lieber allein regeln wollte.
Er ging einen Schritt auf den jungen Mann zu, spuckte auf den Boden und sagte:"Nun denn, mein Freund. Ich würde es wahrlich bedauern, dich töten zu müssen. Allerdings denke ich, dass dein Tod kein großer Verlust für die Allgemeinheit sein würde..."
Daraufhin packte den Mann die Wut und er schrie Milten an:"DU würdest MICH töten? Du kannst doch nicht einmal eine Fliege erlegen. Ich zeige dir jetzt, wie ein echter Mann kämpft. Wird allerdings deine letzte Lektion sein befürchte ich." Nachdem er ausgesprochen hatte stürzte er sich auf Milten. Dieser jedoch wich geschickt aus und der Mann landete auf dem Boden. Milten fixierte den Mann sofort mit seinem Knie am Boden und zog sein Kampfmesser. Er sah dem Mann nocheinmal in die Augen und sagte dann:" Wie gesagt, ich WILL dich nicht unbedingt töten, aber wenn du mich zwingst, werde ich das tun."
Mittlerweile waren die Blicke aller anwesenden auf Milten und seinen Kontrahenten gerichtet. Doch offenbar war niemand daran interessiert, einzuschreiten oder gar Wachen zu rufen. Der Mann sah Milten an, dann blickte er auf das Messer und danach wieder in Miltens Gesicht. Offensichtlich dachte er kurz nach. Doch wenige Augenblicke später war klar, dass der Mann nicht nachgedacht hatte: Er spuckte Milten mitten ins Gesicht.
Milten packte den Kragen des Mannes, legte seinen Hals frei und legte sein Messer an die Kehle des Mannes. "Nunja. Das war dein letzter Fehler" waren die letzten sechs Wörter, die der Mann in seinem doch sehr kurzen Leben hörte. Denn Milten schnitt ihm mit aller Kraft die Kehle durch. Die anwesenden Damen schrien vor Schreck leise auf, doch den meisten schien es nichts auszumachen, dass vor ihren Augen gerade ein Mann ermordet worden war. Milten setzte sich wieder neben seine Freunde und bestellte noch ein Glas Whiskey...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:59
(Killa)
"Hr Hr netter Schnitt, der hätte von mir sein können Milten", sagte Killa grinsend zu seinem Freund. "Na ja, er hat es ja wirklich nicht anders gewollt, da konnte ich einfach nicht mehr widerstehen..." erwiderte Milten.
"Wer schleppt nun hier die Leiche weg? Der fängt ja schon jetzt an zu müffeln. Wiiiirt, mach bloß, dass du den hier rausschleppst, ich mag nicht die Krätze bekommen", schrie Confi.
Der Wirt schien nun unsicher und verängstigt von den 3 Fremden zu sein und orderte seinen Küchendroiden an, die Leiche aus der Bar zu bringen.
"Schon viel besser, so schnell kann man aufräumen, besser als Meister Propper", sagte Killa mit einem hämischen Grinsen".
Milten orderte weitere 3 Whiskeys und lehnte sich in den Stuhl zurück.
Plötzlich ging die Tür der Bar auf und 8 Gestalten ließen sich an einem Ecktisch nieder.
"Was sind das denn für Typen, Brüder" fragte Confi. "Sieht verdächtig stark nach Imperialem Geheimdienst aus, so unauffällig wie die Freaks hier in den Laden geschlichen sind", erwiderte Milten. "Na ja dann warten wir mal ab, was sich hier noch ereignen wird, vielleicht rollen gleich noch 8 weitere Köpfe", sagte Killa.
Plötzlich stieg einer der 8 Gestalten von seinem Stuhl auf und ging auf Confi, Milten und Killa zu.
"Guten abend wehrte Herren, ich möchte sie nur darauf hinweisen, dass mir sehr wohl bewusst ist, dass sie die Enfants Terrible der SchaTTenhanD seid, euch überrascht sicherlich, woher ich diese Informationen habe, doch das Imperium schläft nicht, wenn ihr noch länger als 10 Sekunden leben möchtet, bitte ich euch recht höflich uns zu folgen... " "Was , du Gnom, du erdreistest dich so mit uns zu reden? Du Imperiales Ungeziefer, gleich hängt dein Herz im Knöchel, du Wicht ", schrie Killa erbost und hatte seine beiden Hände schon in seinem Mantel um seine Laserpistolen zu ziehen.
"Halt Killa, warte nicht so schnell. Vielleicht könnte das für unsere Seite interessant werden, ich habe das Gefühl wir sollten ihnen erst einmal folgen und dann weitersehen, sterben werden sie sowieso.." flüsterte Confi. "Ja, vielleicht ist das wirklich das beste Killa, wir werden sehen, was sie für uns geplant haben." sagte Milten.
"Nun gut Verräter, wir werden euch folgen, doch glaubt bloß nicht, dass wir wehrlos sind, die SchaTTenhanD ist mächtiger, als ihr es für möglich haltet". sagte Confi zum Anführer der 8 Imperialisten. Dieser schien erfreut und schnipste mit dem Finger, worauf seine 7 Begleiter aufstanden und auf eine versteckte, kleine Tür in einer Ecke der Bar zugingen.
"Die Tür ist euch wohl nicht aufgefallen, was? Folgen.."
Milten, Confi und Killa folgten den 8 Personen und stiegen eine Treppe herunter, sie schien wohl in der Keller der Bar zu führen. Was sie dort sahen überraschte alle 3.
Im Keller der Bar war die Hölle los. Mindestens 50 Personen saßen hier an riesigen Rechenmaschinen und merkwürdigen Maschinen und schienen in ihre Arbeit vertieft zu sein. Sie folgten den 8 Personen weiter und kamen an eine Stahltür, welche sich wie von Zauberhand öffnete. Hinter dieser Tür war ein vollkommen leerer Raum. Doch ganz leer war er doch nicht. In der Mitte des Raumes stand ein überdimensional großer Monitor, welcher merkwürdige Geräusche von sich gab.
So ihr SchaTTenhänDe, ihr werdet gleich überrascht sein, wer euch etwas zu sagen hat.
Die 8 Personen lehnten sich an die Wand und der Anführer zog eine Art Handy aus seinen Taschen und flüsterte unverständliche Worte hinein.
Urplötzlich schien der Monitor ein Bild anzuzeigen. Man sah einen Raum mit einem Schreibtisch, und eine Person saß dort. Sie hatte wie die 3 Enfants Terrible einen Mantel an und seine Kaputze tief ins Gesicht gezogen.
"Ahh, welch eine Freude, dass ich euch 3 nun einmal persönlich zu Gesicht bekomme, es war mir ein Verlangen, euch einmal persönlich zu sprechen um mit euch über die Zukunft zu reden... " donnerte die Gestalt im Monitor los und zog sich die Kaputze vom Kopf.
Was die Enfants Terrible dort sahen, ließ sie unweigerlich zusammenzucken. Es war der Imperator, der größte Totfeind der SchaTTenhanD und der Enfants Terrible. Die 3 waren wie vom Donner gerührt.
"Ich habe mir von meinem Geheimdienst sagen lassen, dass ihr mich stürzen wollt, leider muss ich euch sagen, dass die ein vollkommen sinnloses Unterpfangen ist, denn das Imperium ist unbesiegbar, ich lasse mich nicht von euch SchaTTenhänDen einschüchtern. Ich biete euch nun ein letztes Mal meine Hand an, ihr habt die Möglichkeit zusammen mit meinen Gefolgsleuten Seite an Seite gegen die SchaTTenhanD zu kämpfen. Solltet ihr das ablehnen, müsst ihr leider auf der Stelle sterben." Der Imperator begann laut zu lachen. "Du Wurm, wir werden es dir schon noch zeigen, wozu die SchaTTenhanD fähig ist, du wirst gnadenlos fallen und unser Meister persönlich wird dich hinrichten lassen, die SchaTTenhanD vergisst und verzeiht niemals.." schrie Killa erzornt voller Hass in den Augen und zückte seine Laserpistole. Er zielte direkt auf den Monitor, welcher mit einem lauten Klirren zerbrach.
Die 8 Imperialisten wussten nicht wie ihnen geschah und wurden von Milten, Confi und Killa innerhalb weniger Sekunden zu Boden geschossen.
"Killa Killa, wie immer, zornig, wie eh und jeh, aber recht hast du, die SchaTTenhand verzeiht niemals, dieser Wurm von Imperator und seine Knechte werden noch sehen, wozu wir fähig sind." lachte Confi. "Genau unsere Rache wird furchtbar sein. Die Enfants Terrible haben gesprochen" erwiderte Milten.
Die drei gingen zurück in den Raum mit den arbeitenden Personen und stiegen kommentarlos, mit wehenden Mänteln die Treppe zur Bar hinauf.
"Diese Maden können wir noch später erledigen, nun gehen wir erst einmal auf die Jagd nach den wirklich wichtigen Männern des Imperiums Brüder" sagte Killa.
Alle drei verließen vermummt mit brennender Zigarette die Bar.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 03:59
(Dark Angel)
Es war schon spät und die Sonne schaute nur noch über den Horizont der Clanlands. Sie sah aus wie ein kleines Baby das sich schlafen legt und langsam in tiefe Träume sinkt. Darki spürte wie auch ihn die Müdigkeit überfiel und ihm langsam die Augen zufielen. Doch er raffte sich auf und setzte sich noch einmal aufrecht hin. Die Gerüchte, welche durch alle Nachrichten und Zeitungen kreisten und immer lauter wurden, hatten ihn nächtelang wach gehalten und der Schlafmangel war ihm deutlich anzusehen. Er drückte auf den blauen Knopf an seiner Steuerkonsole und lächelte. Die Tür zu seiner Terasse wurde leise geöffnet und eine ihm wohl bekannte und sanfte Stimme sprach zu ihm:
"Was darf es sein my Lord?"
"Nur einen Kaffee bitte"
"kommt sofort"
Darki hörte wie die Tür leise geschlossen wurde und sein Lächeln verwandelte sich in einen nachdenklichen Blick. Wie würde Mona wohl auf seine Pläne reagieren? Sie war ihm schon so lange treu und er konnte sich keine bessere Dienerin oder Gefährtin vorstellen. Er verstand sowieso nicht, wie sie weiterhin darauf bestand, ihn versorgen zu wollen, wo sie doch nun ein Paar waren. Aber darum wollte er sich später noch kümmern. Es gab wichtigeres zu tun.
Doch erstmal musste er schlafen um überhaupt noch klar denken zu können.
Als Mona wieder leise die Tür zur Terasse von Darki öffnete, freute sie sich, endlich wieder allein mit ihm zu sein. Doch als sie an seinen Sessel herantrat sah sie, das er bereits eingeschlafen war. ein kurzes Grinsen huschte über ihr Gesicht und sie war froh, das er endlich einmal zu Schlaf kam, wo sie ihn doch jede Nacht gehört hatte, wie er immer wieder sagte "Das ist doch nicht möglich!". Leise entfernte sie sich und ging in ihr Schlafgemacht. Sie wusste das sie sowieso keinen Schlaf finden würde und trank den Kaffee, den sie extra noch gekocht hatte. Was auch immer Darki vorhätte, sie würde ihm folgen und ihm zur Seite stehen.
Am nächsten Morgen wachte Darki auf. er spürte wie ihn die Sonnenstrahlen kitzelten und gähnte herzhaft. Langsam erhob er sich und ging von der Terasse zu seinem Kontrollraum. Seinen Entschluss hatte er, während er geschlafen hatte, gefasst und wollte diesen nun auch in die Tat umsetzen.
Im Kontrollraum angelangt begrüßte er alle Offiziere und seinen General. Er befahl Lex, seinem treuesten und erfahrensten Piloten sowie gutem Freund, den neuen dunkelblauen Dragoon startbereit zu machen. In 30 Minuten wolle er fahren. Danach eilte er die langen Korridore seiner Gemächer entlang und die Wendeltreppe den Turm herauf. Oben angelangt blickte er über die Clanlands und freute sich wie ein kleines Kind auf das, was kommen sollte.
Da hörte er, wie jemand leise die Treppe heraufkam. Sofort war er alamiert und zückte seine Pistole. Niemand verstand, warum er auf dieses "alte Stück Schrott" immernoch so großen Wert legte. Sie würden es auch niemals verstehen, doch er konnte mit dieser Waffe umgehen wie kein Zweiter. Wie ein Schatten huschte er hinter eine der großer, mit Efeu bewachsenen, Säulen und wartete. Als er sah, wer zu ihm hochkam fiel ihn ein Stein vom Herzen und er erblickte das Gesicht, was ihn jedes mal erneut das Gefühl spüren lies, was er viele Jahre nicht gespürt hatte: Liebe. Mona kam langsam auf ihn zu, er steckte seine Waffe ein und nahm sie in die Arme. Nach einem Leidenschaftlichen Kuss erklärte er ihr seinen Plan. Sie lauschte seinen Worten und ihre Miene war wie versteinert. Als er fertig wahr versichterte sie ihm wieder einmal ihre ewige Treue und das sie ihm folgen werde, wohin auch immer er gehen wolle.
Zehn Minuten später saßen beide im neuen Dragoon zusammen mit Lex, welcher auch sofort die Reaktoren startete. Mit halzbrecherischem Tempo ging es los in Richtung der Stadt, wo Darki zu neuen Informationen kommen würde. Er wahr gespannt und jede Sehne seines Körpers hoffte, das die Gerüchte wahr sein würden. Mona merkte das er angespannt war und kuschelte sich an ihn. So rannte der Dragoon im Licht der aufgehenden Sonne zu seinem Ziel.
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 04:00
(Confi)
Es war bereits dunkel geworden und die Straßen leer. Ohne Ziel spazierten die 3 durch die Gassen. Oftmals trafen sie auf Gestalten, die ihnen die neuesten und besten Drogen anboten. Doch mit einem kurzen Nicken machten die 3 den Dealern klar, dass sie nichts von dem Zeug wollten. Vor ihnen flog plötzlich eine Tür auf und ein Mann stolperte aus dem Gebäude. Doch nach wenigen Metern verlor er das Gleichgewicht und ging zu Boden.
„Und lass dich hier nicht mehr blicken!“, brüllte ein Mann, der der Besitzer dieser Bar zu sein schien, dem offensichtlich Betrunkenen hinterher. Dieser konnte anscheinend nicht mehr antworten, denn er lag regungslos mitten auf der Straße. Confi, Killa und Milten hielten vor dem Mann und blickten ihn grinsend an. Seine Uniform war voll gekotzt und er stank fürchterlich. Seine Haare sahen total fettig aus und unrasiert war er auch. Der Mann stöhnte kurz auf. Er schien etwas zu sagen aber keiner konnte es verstehen.
„Alkoholiker.“
„Und was für einer...“
„Wir sollten ihn von seinem Leiden erlösen.“, grinste Killa.
„Lass den Scheiss! Es sind genug Menschen gestorben, sonst hat das Imperium noch Recht und wir sind wirklich nichts anderes als grausame Bestien die alles töten.“, mahnte Confi seinen Freund.
„Lasst und weiter gehen...“, schlug Milten vor während er über den Betrunkenen hinweg stieg. Confi und Killa nickten kurz und folgten ihm. Nur noch in wenigen Häusern brannte Licht. An vielen Häusern jedoch hang eine Flagge des Imperiums. Das schienen hier wohl die Unterkünfte einiger Soldaten der Imperialen Garde zu sein. Also hieß es vorsichtig sein, denn sonst könnte man gleich gegen eine ganze Stadt kämpfen. Und zu dritt wäre das wohl ein aussichtsloser Kampf.
„Nach was suchen wir eigentlich?“, fragte Killa doch keiner der anderen beiden antwortete. Wahrscheinlich weil sie es selbst nicht mehr wussten. Confi selbst war müde geworden. Die letzten Tage waren anstrengend gewesen. Viel Blut wurde vergossen. Viele Menschen fanden den Tod. Doch sie hatten ihn verdient. Und irgendwie war alles zu leicht gewesen. Die 3 liefen mordend durch die imperiale Hauptstadt und keiner tut was. Und wo zum Teufel ist der Zwerg? Normalerweise wird der doch schon nervös wenn jemand das Wort SchaTTenhanD in den Mund nimmt. Entweder planen sie etwas oder das Imperium ist wirklich schon am Boden. Sollte der Kampf gegen die Aliens solch ein Ausmaß auf die Schlagkraft des Imperiums gehabt haben? Man hatte doch extra die Clans um Hilfe gebeten um sich nicht selbst die Finger schmutzig zu machen. Nichts Neues eigentlich. Das ist eben das Imperium. Doch sogar die Zeitungen sind verstummt. Entweder sie planen etwas Größeres oder der Krieg ist zu Ende bevor er überhaupt begann. Schade eigentlich, denn Confi hatte wenigstens auf ein wenig Gegenwehr gehofft. Doch was das Imperium jetzt macht ist eine Frechheit und beleidigend. Es ist so als würden sie wollen das die SchaTTenhanD die Macht über diese Welt übernimmt. Aber eigentlich spielte es keine Rolle. Was eine Rolle spielt ist das Ergebnis. Und so oder so, das Imperium wird fallen.
Ein altbekanntes Piepsen riss Confi aus den Gedanken.
„Was gibt’s Magilus?“
„Meister, ich störe euch nur ungern aber...“
„Magilus, sag mir was Sache ist!“
„Nun, wir haben einen Notfall.“
„Notfall? Was soll das denn bitte heißen?“
„Erinnern sie sich noch an Naos?“
Als Confi diesen Namen hörte durchfuhr Hass seinen Körper. Unendlich viel Hass. Er ballte seine Faust. Naos war sein bester Freund doch nach 2 Jahren stellte sich heraus, dass er für das Imperium arbeitete. Doch bevor Confi ihn zur Rechenschaft ziehen konnte war er verschwunden.
„Was ist mit diesem Bastard?“
„Wir haben ihn lokalisiert. Einer unserer Klone konnte ihn identifizieren.“
„WO?“, Confi’s Blut kochte.
„Er befindet sich nord-östlich von ihrer jetzigen Position in einem Hotel.“
„Gut, ich werde das Schwein finden und töten. Confi Ende.“
Milten und Killa blickten ihren Freund etwas verwirrt an. „Wen willst du denn töten?“, fragten sie beinahe zeitgleich.
„Das ist eine private Sache. Ihr werdet wohl ohne mich weiter gehen müssen.“
Ehe die beiden widersprechen konnten war Confi in der Nacht verschwunden...
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 04:00
(Milten)
Nachdem Confi verschwunden war, schlenderten Milten und Killa weiter ziel- und doch ruhelos durch die Straßen. Kaum zehn Minuten später entschlossen sie, vielleicht doch noch eines der örtlichen Pubs aufzusuchen, um sich noch den einen oder anderen Drink zu genehmigen. Also betraten sie eine Spelunke mit dem klingenden Namen "Goon´s Pilot". Kaum waren sie eingetreten, verstummten alle Gespräche. Offenbar waren Männer in schwarzen Umhängen, die ihre Kapuzen ins Gesicht gezogen hatten, hier nicht so gewohnt wie in ihrem zuletzt besuchten Pub. Milten blickte sich um und stellte fest, dass die Kundschaft eigentlich ausschließlich aus Piloten bestand. Kaum einer der Anwesenden trug nicht die Piloten-Uniform irgendeines Imperialen Clans. Nunja. Sie waren also in Gesellschaft dutzender Marionetten.
Killa blickte sich angewidert um und fragte dann Milten, ob dies sein Ernst sei und ob man nicht verschwinden könne. "Nein. Vielleicht ist einer dieser Männer angetrunken genug, um damit zu prahlen, dass sein Vorgesetzter ihm ein bisschen mehr vertraute als allen anderen." war Miltens knappe Antwort.
Die beiden Les Enfants Terrible mussten kaum zwanzig Minuten warten, bis einer der Piloten stolz verkündete, er würde demnächst einen Angriff auf die vermaledeiten Anhänger der SchaTTenhanD durchführen und es sei nur eine Frage der Zeit bis er auch BloodAngel, welcher ihm ach so knapp entkommen sei, durchs seine Hand sterben würde. Bis zu diesem Punkt hielten Killa und Confi dies nur für das Geschwätz eines eindeutig Betrunkenen. Doch als der Name "BloodAngel" fiel, wussten sie, dass sie einen Volltreffer gelandet hatte. Sie standen auf und gingen mit langsamen Schritten auf den Mann zu. Milten packte den Mann mit festem Griff an der Schulter und zwang ihn so zum Aufstehen. Seine Freunde wollten noch etwas sagen, doch dann fiel ihr Blick auf Killa. Offenbar sagte etwas in seinem Lächeln ihnen, dass es ihm nur eine allzugroße Freude wäre, sie alle umzubringen. Zusammen mit ihrer verängstigten Geisel verließen sie die Bar und gingen in eine dunkle Seitenstraße.
Milten stieß den Mann zu Boden und er landete mit lautem Krachen zwischen zwei Mülleimern. Spätestens nun war der Mann total verängstigt und begann mit bebender Stimme zu fragen:" Was w...w...wollt ihr v..von mi..ir? Ich ha..a..be euch doch nichts ge..getan? Oder?" Killa grinste hämisch und meinte mit seiner liebenswürdigsten Stimme:"Nunja. Wir haben vorhin vernommen, dass du den Namen unseres Freundes BloodAngel in den Mund genommen hast und nun würde uns schon interessieren, was du weißt. Verstehst du, ich will dich nicht belügen, also sag ich dir natürlich, was passieren wird. Du wirst uns jetzt alles sagen, was du weißt und wir töten dich. Wir werden das möglichst schnell und schmerzlos hinter uns bringen. Solltest du uns allerdings Schwierigkeiten bereiten, wird dein Ende ein langes und schmerzhaftes werden."
Der Mann begann noch mehr zu zittern, schien allerdings im gleichen Augenblick auch wieder ruhiger zu werden und begann wieder zu sprechen:" EINSER und Agent haben befohlen diesen BloodAngel zu töten. Er soll eines der sogenannten Les Enfants Terrible sein. Deshalb haben wir uns auf den Weg zu seiner Basis gemacht und alles verwüstet. Doch BloodAngel selbst haben wir leider nicht erwischt. Sowohl EINSER als auch Agent waren schwer enttäuscht. Doch dann hat uns dieser Idiot auch noch verfolgt. Und wieder schafften wir es nicht ihn zu töten. Das Imperium ist schwerst erzürnt." Offenbar hatte die Angst die Zunge des Piloten gelockert, denn er setzte seine Aussage fort "Naja. Wir versuchen jetzt die restlichen Mitglieder der Les Enfants Terrible zu stellen. Ein Team des Imperialen Geheimdienstes ist hinter ihnen her und wird 100%ig Erfolg haben."
Milten und Killa lachten verächtlich und Milten meinte:" Dürfen wir uns einmal vorstellen? Mich nennt man Kind des Schmerzes und dies hier ist mein guter Freund Kind des Zorns. Kind des Hasses ist im Moment leider allein unterwegs. WIR sind die Les Enfants Terrible. BloodAngel ist ein Freund von uns. Aber er war nie einer von uns. Es gibt drei Les Enfants Terrible. Und das wird sich auch nicht ändern. Achja: Das Team des Imperialen Geheimdienstes kann leider niemandem mehr erzählen, was sie über uns wissen. Sie fanden einen schnellen Tod. Ich möchte mich jetzt noch bei dir für die gute Zusammenarbeit bedanken. Hoffentlich stört es dich nicht, dass wir jetzt unseren Teil der Abmachung einhalten."
Der Mann wollte aufspringen und fliehen, doch Killa hat mit diesem Schritt gerechnet und trat ihn zu Boden. Sofort begann die Nase des Mannes zu bluten. Doch er kam nicht mehr dazu, sich darüber zu beklagen, denn kaum einen Augenblick später wurde er von drei Salven aus Killa´s Laserpistole ins Jenseits befördert.
Nun wussten sie, wieso ihr alter Freund BA hätte sterben sollen. Es war ihnen bewusst, dass das Imperium dumm war, doch für so dumm hatten sie es nicht gehalten.
Als sie weiter durch die Straßen schlenderten unterhielten sie sich über die Informationen, die sie gerade erhalten hatten. Doch damit überspielten sie nur ihre Nervosität darüber, dass Confi schon seit über einer Stunde weg war. Ihnen war bewusst, dass er ein vorzüglicher Kämpfer war, dennoch machten sie sich Sorgen um ihren Freund.
Auf einmal kam ihnen eine schwarzgewandte Gestalt entgegengelaufen, die ihnen nur allzu bekannt war. Confi war über und über mit Blut beschmiert, was sie noch auffälliger machte, als sie ohnehin schon waren. Killa grinste amüsiert, während Milten auf ihn zulief und ihn fragte, was zur Hölle das solle und ob er nicht töten könne, ohne dabei eine Schweinerei sondergleichen zu veranstalten. Confi blickte Milten an und meinte nur:" Wir müssen sofort weg von hier. Ich erklärs euch nachher."
Re: Es ist Zeit... (30.08.2005)
cOnFi!scaTe - 27.04.2006, 04:00
non-rpg:
Jaja... Wieder mal im Sand verlaufen...
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