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Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 11.10.2008, 23:212115 (MSG)
Ein Fahrzeug raste mit hoher Geschwindigkeit über die staubige Straße, die die Hauptstadt des Kolonieplaneten Kalmira 3 mit dem Raumhafen verband. Es war ein leichter Strike-Panzer, der unter der sengenden Frühnamittagssonne dahin glitt, und sein Fahrer war nicht gerade bester Laune.
Daran waren die zahlreichen Landungsschiffe, die man bereits mit bloßem Auge hoch oben am Himmel erkennen konnte, nicht unschuldig; enthielten sie doch TSF-Soldaten, die nicht weniger im Sinn hatten, als hier alles auf den Kopf zu stellen und somit John Kazanskys Bemühungen der letzten Wochen, die Situation auf dem Planeten wieder in Ordnung zu bringen, zunichte zu machen.
Als vor einigen Monaten die Arbeiten in einer der abgelegeneren Erzminen zum Stillstand gekommen war, hatte er bereits schlimmes befürchtet, und tatsächlich hatte sich daraus ein größerer Streik entwickelt, wodurch der regelmäßig eintreffene Frachter, der die Erzlieferungen abholen sollte, schnell mit leerem Frachtraum zur Erde zurück kehren mußte. Dies hatte, zusammen mit diversen anderen Faktoren, dazu geführt, daß die Erde Truppen hierher geschickt hatte - man wollte jegliche eventuelle Revolution seitens der Bevölkerung im Keim ersticken.
"Genau so, wie sie es damals auf Nephele gemacht haben!" knurrte John schlecht gelaunt, als er seinen Strike auf das Raumhafengelände lenkte. Er suchte sich den nächstgelegenen Parkplatz und stellte seinen Panzer dort ab, ehe er aus stieg und auf eine kleine Gruppe von Leuten zu hielt, die abseits im Schatten stand. Es waren Angehörige seiner Truppe hier auf Kalmira 3, die sich die Neuankömmlinge wohl auch einmal ansehen wollten.
Major Seth Tembers betrat den Frachtraum des Shuttleschiffes, das ihn und eine ganze Anzahl seiner Soldaten auf den Planeten Kalmira 3 beförderte, und ließ seinen Blick über die Gesichter der Männer und Frauen schweifen, die ihn erwartungsvoll an sahen.
"Okay, wir sind bereits kurz über dem Boden," sagte er laut, damit es auch jeder über den Lärm der Antriebe hinweg verstehen konnte. Seine Stimme hätte dabei für einen Uneingeweihten ziemlich emotionslos geklungen, doch seine Soldaten hatten sich mit dieser Macke längst abgefunden, und störten sich nicht mehr daran. "Sobald wir gelandet sind, verläßt die Truppe geordnet das Schiff und formiert sich auf dem Hauptplatz vor dem Terminal!"
Das war alles, was er sagte, doch seine Gedanken standen noch lange nicht still. Er war etwas aufgeregt, denn dies war der erste Feldeinsatz seiner Einheit; daß es dabei nur gegen Aufständische ging, die es gewagt hatten, sich gegen die gerechte Herrschaft der Erdregierung aufzulehnen, störte ihn nicht weiter. Er hatte den Auftrag, wieder Recht und Ordnung in diese gottverlassene Kolonie zu bringen, und verdammt noch mal genau das würde er auch tun.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 11.10.2008, 23:46
Grey sah John schon von weitem und winkte ihn zusich.
"Hey Boss, kommst gerade rechtzeitig, das erste landungsschiff wird gleich andocken und seinen Inhalt auf die Kolonie loslassen." Er reichte ihm einen einfachen PDA, der direkt mit seinem Gehirn verbunden war. "bisher sind es 8 schiffe, doch bisher kamen alle 5 minuten eines dazu, zuviel für Truppen.. schätze mal die haben schweres gerät dabei." Grey verdrehte die augen. "ich hab bisher nur den Namen: Hellcats. sagt dir vieleicht nix, ist ne ziemlich neue truppe, schieswütige Frischlinge währe wohl der richtige ausdruck. Mehr habe ich leider noch nicht, war zu heiss sich einzuhacken, die Typen von der Erde neghmen das wohl verdammt wichtig."
Grey blickte wieder zu den Transportschiffen und schüttelte nur den Kopf. "es kommt mir fast so vor wie im Imperialzeitalter."
00c: ich hoffe das is so ok fell
da die Miliz ja net so extrem ist wie ne Militäreinheit habe ich eine etwas lockere umgangsform angeschlagen
Re: 2115 (MSG)
Ape - 12.10.2008, 09:19
Dazz lehnte etwas hinter Grey an der Wand und zog aus einer seiner Manteltaschen eine Zigarette, schnell war diese angezündet. Seit man die Schiffe am Himmel sehen konnte schaute er sie schon an. "Hellcats ... einen dümmeren Namen haben die von der Erde sich nicht einfallen lassen können." brummte er.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 12.10.2008, 20:21
"Nicht übel," bemerkte John anerkennend; daß er bereits einigermaßen über das, was da auf sie zu kam, informiert war, sagte er nicht. Tatsächlich war ihm der Name der Einheit durchaus bekannt, auch wenn das außer ihm niemand auf diesem Planeten wußte.
"Na wenigstens schickt Carter nur die Kinder ins Feld," sagte er mißmutig. "Zweifellos befindet sich da oben auf dem Kommandoschiff auch noch eine seiner echten Elite-Einheiten, die er für den Fall der Fälle mit gebracht hat. Hoffen wir, daß dieser Fall nie eintreten wird!"
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 12.10.2008, 20:37
Grey seufzte. "sag doch gleich das du schon alle Daten über die Typen bekommen hast, dann könnte ich mir sowas spaaren." Er blickte nach oben zu den Kommandoschiffen die nicht landeten. "am liebsten würde ich die schiffe ohne absender zurück zuer erde schicken... wenn die so massiv auftrerten ist es mit der ruhe hier vorbei, also genau das gegenteil was sie eigentlich wollen."
Re: 2115 (MSG)
Ena - 13.10.2008, 16:57
Emanuela nickte, aber sie merkte auch, dass ihrem Chef noch etwas beschäftigte. Sie mochte es nicht, wenn er so aussah, als wollte er noch etwas sagen oder jemanden warnen. Sie hatte schon seit dem Start ein ungutes Gefühl im Magen, obwohl es eigentlich nicht zu ihr passte.
Ihre Hand zuckte unruhig auf dem Oberschenkel hin und her, als wolle sie etwas darauf schreiben. Sie sah zu ihr nach unten und versuchte das betäubende Gefühl der Nervosität zu bekämpfen, dass sich langsam aber sicher in ihr breitmachte. Nervosität war es, ganz sicher. Angst wäre doch lächerlich. Es waren ja nur ein paar Leute, die aufständisch waren...keine große Sache. Aus irgendeinem Grund bewirkten die Lügen, die sie sich zur Beruhigung selbst erzählte, genau das Gegenteil des eigentlich Erdachten. Ihr Mund wurde trocken. Ob es den anderen ähnlich ging?
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 13.10.2008, 18:33
"Anfangs wird es wohl so sein," sagte John, halb zustimmend, halb widersprechend. "Aber wenn sie hier erst mal fertig sind, wird hier Totenstille herrschen, verlaß dich drauf. So war es bisher immer...!"
Seth drehte sich wieder um und kehrte zu den Piloten ins Cockpit zurück, eine Menge nervöser Soldaten zurück lassend. Bei den meisten war es jedoch nur der Nervenkitzel des bevorstehenden Einsatzes. Auch wenn es nur gegen jämmerlich ausgerüstete Aufständische ging, so war es doch ihrer aller erster Kampfeinsatz. Sie waren hier, um die Interessen der Erde zu vertreten und durch zu setzen, und dieses Wissen sorgte für ein schwer zu beschreibendes Gefühl der Vorfreude auf den Einsatz.
Keiner von ihnen wußte, was ihn wirklich erwartete.
Es dauerte nicht lange, bis die ersten Schiffe gelandet waren, und sofort begannen die Soldaten damit, sie zu verlassen. Seth war der erste der TSF-Soldaten, der kalmirischen Boden betrat.
Sogleich sah er sich suchend um. Rechts von ihm breitete sich das Landefeld aus, das groß genug war, um die meisten ihrer Landungsboote auf zu nehmen, jedoch erbärmlich klein im Vergleich zu dem Militär-Raufmhafen auf dem Mars, von dem aus sie gestartet waren. Weit vor sich konnte er das Terminal-Gebäude des Raumhafens erkennen. Da die Formalitäten bereits vorab erledigt worden waren, brauchte er sich nicht damit aufzuhalten. Er ließ seine Truppe Aufstellung nehmen und wandte sich dann der kleinen Gruppe von Leuten zu, die ein Stück abseits im Schatten eines Hangars standen und zu ihnen herüber sahen.
"Die koloniale Miliz, nehme ich an," murmelte er.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 13.10.2008, 18:43
Dazz musterte den Kommander der Marssoldaten abschätztend, schon jetzt mochte er ihn nicht. Aus dem Halbdunkeln verzog er das Gesicht, verkniff sich aber jeden Kommentar.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 14.10.2008, 15:57
Emanuela war mittlerweile nach draußen gegangen und hatte allen Aufforderungen Folge geleistet - bisher waren sie noch nicht allzu schwer. Die Schatten sah sie nicht, dafür konzentrierte sie sich zu sehr auf andere Umgebung. Ich hoffe mal, die, gegen die wir kämpfen sind zu schaffen.., dachte sie, obwohl sie es ohnehin wusste - oder zu wissen glaubte.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 14.10.2008, 18:18
Der Major marschierte auf die wartenden Milizangehörigen zu, und schnell erkannte er ihren Anführer, der die Uniform eines Marshals trug, und hielt direkt auf diesen zu.
Als er ihm entgegen stand, salutierte er kurz und knapp; sein Gegenüber erwiderte die Geste, wenn auch etwas sehr gemächlich und noch dazu mit der linken Hand anstatt mit der rechten, was Seth mit dem heben einer Augenbraue quittierte.
"Major Seth Tembers, Commander der TSF-Spezialeinheit Hellcats," brachte er vor; es klang wie ein einstudierter Text, der bei jeder passenden Gelegenheit herunter geleiert wurde. "Marshal Kazansky, nehme ich an!"
Tatsächlich hätte er den Marshal wohl auch so erkannt, denn sein direkter Vorgesetzter, General Carter, hatte ihn schon vor diesem Mann gewarnt.
"Sie nehmen richtig an, Lieutenant," erwiderte John, sein Gegenüber bewußt provozierend mit einem niedrigeren Rang an redend. "Vermutlich sollte ich jetzt so was sagen wie Sehr erfreut, Major oder Schön, Sie kennen zu lernen... aber ich will Sie nicht an lügen."
"Wahrlich ein Scherzbold, wie er im Buche steht," entgegnete Seth ungerührt. "Glücklicherweise muß ich mich aber auch gar nicht mit Ihnen arrangieren. Laut General Carter haben Sie..."
"Ich weiß verdammt gut, was Carter von mir will!" unterbrach John gereizt. "Ich soll Sie und Ihren Verein hier auf jede erdenkliche Art unterstützen, und das werde ich auch tun. Aber erwarten Sie nicht, daß ich es mit einem Lächeln auf dem Gesicht tun werde!"
"Diese Miliz-Pfeifen scheinen nicht sehr kooperativ zu sein," meinte der Soldat neben Emanuele abfällig. "Das Militär scheint diesen Planeten mit keinen sehr fähigen Leuten ausgerüstet zu haben... Zeit, daß wir ihnen mal zeigen, wie der Hase läuft!"
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 14.10.2008, 18:22
Plötzlich stand Xandro neben Kazansky. " Und ich denke, das Hellcats ein beschissener Name ist für eine Gruppe von geistigen Behinderten!" meinte er. Er wusste das er Ärger bekommen würde aber das war ihm egal.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 14.10.2008, 18:34
Grey musterte die Truppe. "nunja... ein paar hübsche Kätzchen haben diese Hellcats ja dabei... dann stimmen wenigstens 50% des Namens, den aus der Hölle kommen die ganz sicher nicht, ausser der Holosimulator wird neuerdings so genannt." Grey währe am liebsten wieder im Stützpunkt, dort konnte er wenigstens wieder an seinem Nemesis basteln und nützlich sein, anstatt hier Frischlinge in glänzenden Rüstungen zu mustern.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 14.10.2008, 18:58
Dazz stieß sich von der Wand ab und ging gemächtlich in Richtung Kaserne. "Ich hab noch was besseres zu tun." meinte er nur und ging gemütlich rauchend weiter.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 14.10.2008, 19:26
Seth nickte, als habe er nichts anderes erwartet. "Feine Abteilung haben Sie hier, Marshal," kommentierte er bissig. "Ich bezweifle ohnehin, daß mir Ihre Dorftrottel viel helfen würden. Es kommt wohl nicht von ungefähr, daß Sie hier zu unfähig waren, das Problem zu lösen - deshalb wurden wir ja hierher beordert. Wir werden tun, wozu Sie und Ihre Leute nicht imstande waren."
"Ja, zweifelsohne werden Sie das," entgegnete Kazansky finster, ohne auf die Beleidigungen zu reagieren. "Sie gehen da raus mit ihren schwer bewaffneten Soldaten und Panzern, und knallen einfach alles ab, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, ist es nicht so? So macht ihr von der Erde es immer! Und wenn hinterher niemand mehr da ist, der noch Widerstand leisten könnte, zieht ihr ab und freut euch, daß ihr das Problem beseitigt habt!
Seth bedachte ihn mit einem spöttischen Blick. "Wie gut, daß mich der General schon gewarnt hat! Er hat erwartet, daß Sie so etwas sagen würden... Nun, höchste Zeit, daß wir euch Hinterwäldlern mal zeigen, wie man so etwas richtig an packt! Ich empfehle mich... Marshal!"
Das letzte Wort verächtlich betonend, wandte er sich schließlich ab, und kehrte zu seinen Soldaten zurück, um sie in die bereits wartenden Transporter zu kommandieren.
/ooc:
Ape hat folgendes geschrieben: Dazz stieß sich von der Wand ab und ging gemächtlich in Richtung Kaserne.
Ich hoffe, er will nicht den gesamten Weg vom Raumhafen bis dahin zu Fuß zurück legen... würde ein seeeeeeeehr langer Fußmarsch werden!^^
Ach ja @Red: dein Char darf natürlich Erfahrung mit einem Nemesis haben, aber schwere Panzer gehören nicht zum Fuhrpark der Miliz.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 14.10.2008, 19:32
/ooc neenee^^
Nur ein paar Meter weiter hatte Dazz seinen Schwebewagen geparkt, schwang sich hinein und sah nochmal zurück. "Grey, willste mitkommen?" rief er und startete den Motor.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 14.10.2008, 19:43
Grey schüttelte den Kopf. "Tja, der hacken bei der sache ist das es hier nicht wirklich ein problem gibt, der streik ist schon lange vorbei. Ich befürchte das sie nun jeden Zivilisten als problem ansehen werden, sobald er was falsches sagt... oder anfangen sich probleme... einzubilden, nur damit sie ihrer paranoiden inzucht erdenregierung sagen können sie hätten etwas gefunden und es beseiigt... das kotzt mich echt an... Boss, ich hoffe du hast nichts dagegen wenn ich mich auch aus dem staub mache... ich halts bei diesen Erd-fanatikern nicht mehr aus." er salutierte halbwegs und rannte dann zu Dazz. "hey, klar, ne mitfahrgelegenheit in deinem flitzer lasse ich mir nicht entgehen."
00c: der Nemesis der Miliz ist auch nur für das training, also ein altes model halt mit dem man ein wenig üben kann
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 14.10.2008, 20:28
"Ich fürchte, da irrst du dich, Junge," widersprach John grimmig. "Der Streik hat sogar noch auf eine weitere Mine übergegriffen, heute morgen hab ich´s erfahren."
Er sah dem sich entfernenden Major nach und seufzte tief. "Wenn es hier keine Probleme mehr gäbe, würde ich mir keine Sorgen machen, aber die gibt es nun mal leider. Die Lage hat gerade erst begonnen, übel zu werden... ich befürchte eine Eskalation, und die Vorstellung gefällt mir gar nicht."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 14.10.2008, 20:30
"Na dann." meinte Dazz und schon rasten sie los. "Diese Erdlinge gefallen mir nicht." brummte er unterwegs.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 14.10.2008, 21:12
Grey seufzte. "geht mir genau so, mal abgesehen von einigen weiblichen exemplaren, aber ich bezweifle das sie deswegen anders handeln.. und der Boss meinte gerade das noch ne Mine in streik getreten ist... passt super, die typen werden das als vorwand nehmen um einzugreifen und das wird die unruhen nur vergrössern... Ich werde mich mal etwas schlau machen über diese Hellcats..."
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 15.10.2008, 12:55
" Super " meinte Xandro als er das mit der Mine hörte. " Wetten wir wenn die sich in spätestens 1 Woche nicht beruhigt haben, mindestens die hälfte von ihnen Tot sein wird?" meinte er zu Kanzansky
Re: 2115 (MSG)
Ena - 15.10.2008, 13:20
Emanuela schaute kurz zu dem Soldaten neben ihr. Sie musste sich ein paar Mal über die Lippen lecken, bevor sie sprechen konnte.
"Woher willst du das denn wissen? Es sagt gar nichts über ihre Kraft aus, nur wenn sie unhöflich sind."
Sie seufzte und versuchte sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Vielleicht war das nicht so ratsam, aber sie würde noch ausrasten, wenn sie nicht bald etwas tun durfte. Ihre Hände zitterten immernoch. So war sie eigentlich nie.
Was ist nur los mit mir?
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 16.10.2008, 16:10
"Mal den Teufel nicht an die Wand," erwiderte John. "Gut möglich, daß das passieren wird, sie machen es schließlich immer so."
Er sah nach rechts hinüber, wo soeben ein weiteres Landungsschiff aufsetzte, keine 30 Meter von ihnen entfernt. Die großen Frontladeluken öffneten sich, und mit einer Menge Getöse rollten nacheinander zwei gewaltige Kampfpanzer heraus. Die Oberfläche der beiden metallenen Monstren glänzte im Sonnenlicht, und sofort fielen die beiden riesigen Kanonenläufe ins Auge, die jedes von ihnen besaß.
"Mauler-Panzer!" stieß er kopfschüttelnd hervor. "Ich glaub´s ja nicht! Was wollen die damit - einen Krieg anzetteln?"
"Wie du meinst," meinte der Soldat schulterzuckend, und wandte sich dem Major zu, der nun vor seine Truppe trat.
"Okay, die Transporter werden gleich da sein. Sie werden uns in den Norden der Stadt bringen, wo wir unsere erste Stellung errichten werden. Sobald ihr da seid, werdet ihr die unmittelbare Umgebung der Basis absichern. Ich denke nicht, daß die Basis angegriffen werden wird, aber man weiß ja nie."
Er wandte seinen Blick nicht ab, als hinter ihm zwei Transportflugzeuge aufsetzten, sondern deutete lediglich mit dem Daumen über die Schulter.
"Einsteigen, aber nicht bequem machen - der Flug wird nicht lange dauern. Wegtreten."
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 16.10.2008, 16:15
Xandro schüttelte mit dem Kopf. " Die sind doch verrückt" meinte er.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 20.10.2008, 17:35
/ooc: hmm wartet ihr auf etwas bestimmtes von meiner Seite, oder habt ihr nur keine Lust mehr?
Re: 2115 (MSG)
Ape - 20.10.2008, 18:46
"Tu das" meinte Dazz und fuhr weiter, seine Gedanken waren an ganz anderen Orten.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 20.10.2008, 19:28
Grey nahm eines der Kabel die mit ihm verbunden waren und stöpselte es in den Kom-link des Wagens, das andere verband er wieder mit seinem PDA. bevor er in den Cyberspace eintauchte blickte er zu Dazz und sties ihn mit dem ellenbogen an. "hey, was ist? alles in ordnung?"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 20.10.2008, 20:27
"Es wird richtigen Krieg geben und ich frag mich ob ich auf der richtigen Seite stehe." brummte er.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 20.10.2008, 20:39
Grey seufzte. "tja kenn ich... aber das wird sich wohl noch zeigen... wir sind als Miliz zwar offiziel der Erde unterstellt, aber wir sind hier verwurzelt, wir sind alle hier aufgewachsen... nicht wie diese Kätzchen... und deshalb sollten wir das regeln und nicht die... glaub mir, ich bin mir nicht mal sicher auf welcher seite ich stehe.. oder stehen soll."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 20.10.2008, 20:43
Dazz brummte nur und fuhr weiter, in Gedanken versunken was die nächsten Tage bringen würden.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 21.10.2008, 15:43
Emanuela würde es sich nicht bequem machen. Sie konnte ja kaum atmen. Ob sie wohl jemanden töten konnte? In Gedanken versunken stieg sie in das Flugzeug, setzte sich auf den erstbesten Platz hin und starrte Löcher in die Luft. Mehr konnte sie nicht tun.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 21.10.2008, 20:53
"Also mir reichts auch hier," sagte John und wandte sich zum gehen, auf seinen Strike zu haltend. Er drehte sich noch einmal zu Xandro um. "Willst du mit, oder bist du mit einem eigenen fahrbaren Untersatz hier?"
Die beiden Flugzeuge hoben vom Boden ab und rasten nach Norden, ihrem Zielgebiet entgegen. Der Flug dauerte nur etwa 10 Minuten, dann konnten die Soldaten auch schon wieder aussteigen. Sie befanden sich hier auf einer kleinen Ebene, die wie geschaffen schien für den Aufbau einer Basis.
Wie sie es gelernt hatten, schwärmten die Soldaten aus und sicherten das Gelände. Nach nur wenigen Minuten hörten sie ein Rauschen am Horizont, und ein Geschwader von Valkyrie-Kampfjägern kam heran. Kurz bevor sie über dem Basisgelände waren, verwandelten sich die Flugzeuge in ihre Mecha-Form zurück und kamen, ihren Fall mit den Jumpjets ab fangend, auf dem Boden auf. Die dabei auftretenden Erschütterungen waren noch weithin zu spüren, und einige der Soldaten kämpften mit den Armen rudernd um ihr Gleichgewicht. Vorsichtig, immer darauf bedacht, den Fußsoldaten auszuweichen, nahmen die Valkyries nun ihre Positionen am Rand des Geländes ein.
"Ich schätze, wir können uns verziehen," meinte der arrogante Soldat von vorhin auf dem Raumhafen schulterzuckend. "Wozu sollen wir hier noch rum stehen, wenn die Valkyries da sind?"
"Weil das dein verdammter Befehl ist, Warren!" hörten sie eine männliche Lautsprecherstimme über sich. Es war der Pilot des Valkyrie, der neben ihnen Position bezogen hatte, der diese Worte in hämischem Tonfall gesprochen hatte. "Verlaß deine Position, und ich wette, der Major wird dir höchstpersönlich den Arsch aufreißen!"
"Jaja, ist ja gut!" rief Warren, das Gesicht verziehend. "Du nervst mal wieder gewaltig, Jameson!"
/ooc: da ja außer Ena scheinbar niemand bei den TSF spielen will, bring ich hier noch ein paar Chars ein, damit ihr nicht langweilig ist.^^
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 22.10.2008, 12:29
" Ich würde gerne mit dir kommen >> Boss <<" meinte er grinsend.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 22.10.2008, 16:49
"Na schön, fahren wir," sagte er und stieg in sein Fahrzeug. Obwohl der Strike als 1-Mann-Panzer entworfen worden war, verfügte er noch über einen Beifahrersitz, der das mit nehmen einer weiteren Person ermöglichte. Als sie beide eingestiegen waren, startete John die Maschine, und sie hob sich ein kleines Stück in die Höhe, so daß sie nun etwa einen halben Meter über dem Boden schwebte. Er zog sie herum und lenkte sie sicher vom Parkplatz herunter und durch das Tor auf die Landstraße hinaus.
Der Raumhafen lag ein gutes Stück von der Hauptstadt entfernt, und nachdem sie etwa zwei Drittel der Strecke zurück gelegt hatten, holten sie Dazz und Grey ein. Obwohl Dazz´ Hovercraft um einiges leichter war als der im direkten Vergleich deutlich schwerere Strike, brachte der Antrieb des letzteren doch deutlich mehr Leistung. So war es auch nicht weiter verwunderlich, daß John nun mit einem von einem Grinsen untermalten Winken an den beiden vorbei zog und sie hinter sich ließ.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 23.10.2008, 09:54
Dazz hob nur knapp die Hand, machte aber keine Anstallten sich darüber aufzuregen, war ja nicht das erste mal. "Was meinste, ob Koyori schon wieder den ganzen Tag am basteln ist? Langsam mach ich mir sorgen um meinen Suit." meinte er grinsend zu Grey. Koyori war eine Mechanikerin der TSF und fühlte sich am wohlsten wenn sie unter irgendwelchen Maschinen lag, oder sogar in ihnen, und reparieren und verbessern konnte.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 23.10.2008, 19:53
Grey winkte ab. "las sie mal, sie ist doch glücklich wenn sie an Maschienen aller art herumschrauben kann. und wenn du dir um deinen Suit sorgen machst kann ich dich beruhigen. Wenn Koyori was kaputt macht ersetzt sie es normalerweise, aber ich denke eher das dein Suit besser sein wird als vorher, oder immernoch gleichut, aber auf keinen fall schlechter."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 24.10.2008, 18:51
"Hast ja recht ... sag mal ... hast dus schonmal bei ihr versucht? Seit ja beide auf einer Wellenlänge." meinte er dann grinsend und sauste weiter.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 25.10.2008, 00:39
"Ich? ach, ich glaub nicht das sie sich für mich interessieren könnte, höchstens vieleicht um auch an meiner elektronik herumzuschrauben. versteh das nicht falsch, Koyori ist Nett und süss... und ich mag sie ja auch, aber... na ja wir sind freunde und ich will nicht das diese freundschaft durch eine versuchte beziehung im nachhinein zerbricht."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 27.10.2008, 16:17
Dazz grinste nur in sich hinein und fuhr weiter.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 27.10.2008, 17:29
Emanuela hüstelte, um den Kommentar, der gerade auf ihrer Zunge brannte, loszuwerden. Langsam spürte sie, wie wieder ein Gefühl in ihre Arme kam, sie wurde allgemein ruhiger, jetzt wo sie die Valkyrie sah.
"Der, der hier nervst bist du", sagte sie schließlich, eher leise, aber trotzdem noch hörbar für den Soldaten neben ihr.
ooc: Finde ich übrigens sehr nett von dir^^
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 27.10.2008, 19:18
Schließlich kamen sie vor dem Kasernengelände, welches das Hauptquartier der kolonialen Miliz von Kalmira 3 bildete, an, und stiegen aus. Ein paar andere Angehörige der Miliz kamen sogleich an und wollten wissen, wie es gelaufen war. Johns und Xandros Ausführungen stimmten sie nicht besonders fröhlich.
Schließlich sah er nach Westen, wo weit hinter den Bergen gerade die Sonne unter ging. "Na, heut läuft sowieso nichts mehr," seufzte John. "Mal sehen, ob beim besoffenen Dingo was los ist!"
Die Kneipe "Zum besoffenen Dingo" war die größte und wohl auch beliebteste Bar in der Hauptstadt von Kalmira 3, und sie war außerdem der perfekte Ort, um sich von unliebsamen Dingen ablenken zu lassen. Daher war John auch recht oft dort an zu finden - in letzter Zeit deutlich öfter als gewöhnlich.
"Ihr könnt mich beide mal," murmelte Warren und wandte sich beleidigt ab.
Nach kurzer Zeit kamen bereits die Konstruktionseinheiten an, mit ausklappbaren Baukränen bewehrte Luftkissenfahrzeuge, und machten sich sogleich, beschützt von den Soldaten in ihren CBUs und Valkyries, daran, eine Basis zu errichten. Nach wenigen Stunden standen bereits die wichtigsten Gebäude wie eine Kommandozentrale, Kasernen mit den Unterkünften für die Soldaten, und einige Fusionsreaktoren, da der Major sich nicht auf die Energieversorgung durch die Kraftwerke der nahen Stadt verlassen wollte.
Schließlich, die Sonne ging bereits unter, hörten die Wache stehenden Soldaten das lang ersehnte "Schichtwechsel!" aus ihren Helmfunkempfängern, und erleichtert bezogen sie ihre Quartiere in den Kasernen. Auch Jameson konnte dazu das Cockpit seines Valkyrie verlassen, und folgte Ema und Warren in den gemeinsamen Schlafraum, den sie sich noch mit fünf weiteren Soldaten teilten.
"Na, was machen wir heut noch, Leute?" fragte Chris schließlich.
"Saufen gehen!" kam wie aus der Pistole geschossen Warrens Antwort.
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 28.10.2008, 11:56
" Ich komm mit" meinte Xandro. " Eine Ablenkung kann ich gut gebrauchen... "
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 30.10.2008, 19:27
Es dunkelte bereits sichtlich, als John die Bar betrat. Der Schankraum war sehr geräumig, denn er mußte jeden Abend eine Menge Gäste aufnehmen. Angehörige aller Gesellschaftsschichten auf Kalmira 3 kamen gerne und oft hierher, und zwar auch mal von einer der äußeren Ortschaften.
Hinter der Theke konnte er William, den Wirt, erkennen. Der etwas beleibte Mann schenkte Drinks aus und unterhielt sich fröhlich mit seinen Gästen. Die Bedienungen, die der Mann beschäftigte, hasteten zwischen den Tischen hin und her und kümmerten sich um die Wünsche der Gäste.
Als John sich der Theke näherte, bemerkte er ein junges Mädchen, das ihm wohl vertraut war. Es war Jill, Williams´ Nichte, und wie immer, wenn er hierher kam, ließ sie es sich nicht nehmen, ihn persönlich zu begrüßen. Die Eltern des gerade mal 17 Jahre alten Mädchens waren vor über 10 Jahren gestorben, und als John hier angekommen war, hatte er ein trauriges verzweifeltes junges Ding angetroffen. In den letzten Jahren jedoch hatte er viel Zeit mit ihr verbracht, und nun schien er zu einer Art Vaterfigur für sie geworden zu sein.
"Hallo John," sagte sie strahlend. "Schön, dich hier zu sehen! Bitte, sag doch, was willst du trinken?"
John erwiderte ihre herzliche Begrüßung und beantwortete dann ihre Frage.
"Wird sofort erledigt!" sagte sie, und schon war sie weg.
Draußen vor der Bar hielt ein Mannschaftsbus, der die Abzeichen der TSF trug. Mehrere junge Männer und Frauen stiegen heraus und hasteten, begierig auf etwas zu trinken, auf die Eingangtüren des Gebäudes zu. Unter ihnen waren auch Chris, Warren und Ema.
"Na, dann wollen wir uns doch mal ein wenig unters Volk mischen, oder?" meinte Chris fröhlich.
"An diesem Pöbel hier habe ich kein Interesse!" sagte Warren abfällig. "Mich interessieren nur ihre Getränke!"
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 30.10.2008, 22:00
ooc: sorry das ich nix mehr geschrieben habe, aber hatte probleme mit meiner internetverbindung
Grey und Dazz erreichten ebenfalls die Kaserne. "Danke fürs mitnehmen." Grey war nicht der typ der oft in eine Bar oder so ging. ab und zu konnte man ihn dirt zwar auch sehen, doch bei weitem nicht so häufig wie sein Boss. Grey ging in die Wartungshalle neben der Kaserne um dort noch ein wenig an seinem Nemesis herumzuschrauben.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 03.11.2008, 17:57
"Keine Ursache." meinte Dazz und fuhr danach weiter zur Bar. Er ging gerne dorthin, wenn auch nur relativ selten, war er doch die meiste Zeit auf den Trainingsplätzen zu finden. Aber heute stand ihm eher der Sinn nach etwas Ablenkung.
Ganz in der Nähe von "Greys" Nemesis wawr Koyori am Werkeln. Ausnahmweise mal in privater Regiee. Es war ein Schwebepanzer der außer Dienst gestellt worden war den sie nun in ein ziviles Fahrzeug umbaute.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 03.11.2008, 20:29
Emanuela hatte sich nicht von der Stelle gerührt. Sie starrte zu Boden, ohne etwas zu sagen, fühlte aber, dass langsam der Mut zurückkehrte. Es waren eben doch keine ernsten Feinde...
Sie überprüfte alles, was sie bei sich trug und wartete darauf, dass etwas passierte.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 04.11.2008, 00:18
Grey hörte schon von weitem wie Koyori arbeitete und musste grinsen. Sie war wirklich den grössten teil ihrer Zeit in diesem Hangar und selbst jetzt in ihrer freizeit war sie hier und arbeitete. er lehnte sich an den Schwebepanzer und klopfte etwas über der stelle an der Koyori's Beine unter dem Schwebepanzer hervorkuckten. "na, läuft der antrieb schonwieder?"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 04.11.2008, 07:18
"Nee ... der will noch nicht." hörte man Koyori mit einem leicht angesäuerten Tonfall sagen, dann gab es auf einmal ein lautes Surren, eine Staubwolke die den Panzer einhüllte. Der Antrieb war angesprungen. Hustend und würgend krabbelte Koyori unter dem Fahrzeug hervor und stellte den Motor schnell wieder ab. "Nun läuft er." stellte sie grinsend fest und rieb sich die vom ganzen Staub tränenden Augen.
Dazz erschien mit einem Bier bei John an dem Tisch. "Darf man sich setzten?" meinte er und nahm einfach Platz.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 04.11.2008, 22:40
"Wüßte keinen Grund, der dagegen spräche!" erwiderte er grinsend und deutete auf den Stuhl auf der anderen Seite des Tisches.
In diesem Moment öffneten sich die Eingangstüren der Bar, und einige Köpfe fuhren wie immer in diese Richtung herum, um zu sehen, wer da gekommen war. Aus dem schlagartigen Verstummen nicht eben weniger Gespräche schloß John, daß die Neuankömmlinge nicht der üblichen Kundschaft angehörten - was für ihn nur einen Schluß zu ließ.
"Hab mich schon gefragt, wann die ersten auftauchen würden," brummte er.
"Ähm ja... nette Leute hier!" murmelte Chris, als er die vielen feindseligen Blicke registrierte, die ihnen entgegen schlugen.
"Was kümmern dich diese Hinterwäldler!" erwiderte Warren gelassen, wobei er sich keinerlei Mühe gab, leise zu reden. "Oder hattest du etwa vor, dich mit ihnen zu unterhalten?"
"Mann, sei leise!" zischte Chris ihm zu. "Die sind nicht taub hier!"
"Oh, die können ruhig hören, wie ich über sie denke!" lachte Warren zur Antwort. "Oder was meinst du, Ema?" fragte er die neben ihm stehende Frau.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 05.11.2008, 00:08
Grey musste unwilkürlich grinsen als er Koyori völlig von staub bedeckt sah. "so bekommt staub schlucken eine völlig neue bedeutung, ich denke ich hole mal einen staubsauger."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 05.11.2008, 07:13
"Jaja...lach nur." brummte Koyori gespielt brummig, freute sich aber mehr darüber dass der Schweber es wieder tat, nun konnte sie anfangen das Triebwerk zu tunen. Schnell klopfte und wischte sie sich den Schweiß ab.
Mit einem finsteren Blick bedachte Dazz die Ankömmlinge. "Die werden es hier nicht einfach haben ... ich wünsche ihnen die Hölle." brummte er nur.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 06.11.2008, 19:40
"Oh, die werden sie kennen lernen," sagte John, ohne aufzusehen, während er sich eine Zigarette anzündete. "Jeder TSF-Soldat sieht sie irgendwann. Ich hoffe nur, daß sie sie nicht hier sehen werden."
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 08.11.2008, 13:42
Grey grinste nur weiter. "na ja, lassen wir das mit dem Staubsauger... kann dich ja später noch in die Wanne stecken. Ich wollte mir was zu trinken holen, möchtest du auch etwas?"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 08.11.2008, 15:42
"Wo sie nun hier sind wird die ganze Situation noch eskalieren." brummte Dazz missmutig und wande sich wieder seinem Drink zu. "Es sieht ja schon so aus als ob die Erdregierung unsere Kolonie als Exampel benutzen will."
"Gern!" rief Koyori aus dem Inneren des Fahrzeuges. Man hörte sie hin und wieder Husten, der Schweber war wohl schon einige Zeit nichtmehr bewegt worden und vollkommen verstaubt und verdreckt.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 08.11.2008, 16:38
Grey holte sich in der Kantine zwei Wasserflaschen und ging dann zum Schwebefahrzeug zurück. als er Koyori nirgends entdeckte kletterte er ebenfals in das innere des Fahrzeuges. "Hey Koyori, wo bist du den?"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 08.11.2008, 16:44
Koyori kam aus einer Wandverkleidung gekrabbelt. "Hier." meinte sie und zog sich auf einen Sitz neben ihn. Mit einem Lächeln nahm sie die Flasche entgegen und verband sich wie nebenbei eine Schnittwunde am Arm und nahm dann ein paar tiefe Züge aus der Flasche. "Sag mal .... " setzte sie an.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 08.11.2008, 16:52
Grey musterte Koyori wie sie elegant aus dem recht engen loch in der seitenverkleidung schlüpfte und blickte sie danach fragend an. "ja, was ist den?"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 08.11.2008, 17:03
"Stimmts was man hört ... das wir bald Krieg hier habend werden?" sagte sie leise, man merkte ihr an dass dieses Thema sie schon eine ganze Weile beschäftigte. "Warum muss die Erde auch gleich Truppen hierhin schicken, es ist doch nach gar nix los."
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 08.11.2008, 19:28
Grey seufzte. "Ich hoffe nicht... doch diese Kätzchen von der Erde benehmen sich so wie alle von der Erde, überheblich und arrogant... und der Boss hat vorhin gesagt das eine Weitere Mine mit einem streik angefangen hat... nicht gerade eine einfache situation. Die Erde scheint ziemlich paranoid zu sein... schon das kleinste anzeichen von einer möglichen rebellion verleitet sie dazu Truppen zu schicken um stärke zu zeigen..." Grey seufzte. "doch damit sorgen sie nur für unterdrückung.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 09.11.2008, 17:32
Emanuela ging mit leisen Schritten an Warren vorbei und ließ sich an den erstbesten Tisch nieder. Glücklicherweise machte er einen auf arrogant, vielleicht wurde sie ja so nicht bemerkt. Wenn so viele darauf schworen, vielleicht würde ein Bier, oder was anderes ja doch die Nervosität vertreiben.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 09.11.2008, 18:35
"Gar nichts, wie immer," murmelte der stämmige Soldat mürrisch, als die angesprochene ihn einfach ignorierte.
"Ich finde, sie tut genau das richtige," meinte Chris, und setzte sich zu ihr an den Tisch. Die drei anderen Soldaten, die noch bei ihnen waren, taten es ihnen gleich, und schließlich ließ sich auch Warren nieder, nicht jedoch, ohne den "Hinterwäldlern" noch den einen oder anderen verächtlichen Blick zu geworfen zu haben.
"Arrogante Kotzbrocken!" kommentierte Jill sichtlich verärgert.
"Du mußt sie nicht bedienen, das kann ich auch machen," bot ihr Onkel ihr an.
"Nein, laß nur," erwiderte sie gelassen, "ich pack das schon!"
Sie ging zu ihnen an den Tisch und nahm die Bestellungen entgegen, wobei sie stetig einen kühlen Gesichtsausdruck bei behielt und nur das nötigste mit den Männern und Frauen redete. Johns Blick folgte ihr argwöhnisch, als erwarte er, daß die Soldaten Ärger machen würden.
"Aber genau deshalb sind sie doch hier," sagte er, an Dazz gewandt, ohne jedoch seinen Blick von Jill zu nehmen. "Ich ahne absolut nichts gutes bei der Sache... hoffentlich irre ich mich."
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 09.11.2008, 20:39
Argwöhnisch schaute Xandor von seinem Getränk zu den Katzen. ( Ich mein die Hellcats^^)
Re: 2115 (MSG)
Ape - 09.11.2008, 22:12
Koyori verzog nur das Gesicht, schien dann aber lieber schnell das Thema wechslen zu wollen. "Magst du mir mal helfen?" fragte sie ihn und hielt ihm einen Drehmomentschraubenschlüsse hin und kletterte wieder hinter die Verkleidung.
Missmutig stierte Dazz weiter in seinen Drink. "Am liebsten würde ich mich hoffnungslos besaufen und dann mit denen eine schöne Schlägerrei anfangen." brummte er leise vor sich hin und kippte seinen Drink herunter.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 12.11.2008, 18:37
"Kann ich mir vorstellen," meinte John und grinste. "Aber da du ein gesetzestreuer Deputy bist, wirst du es natürlich unterlassen, hier eine Schlägerei anzufangen!"
Die Soldaten kümmerten sich schon bald nicht mehr um ihre feindselige Umgebung und sprachen mal mehr, mal weniger fleißig dem Alkohol zu. Bei Warren führte dies unglücklicherweise dazu, daß er die Lautstärke seiner Lästereien gegen die hiesigen Kolonisten kontinuierlich nach oben schraubte, und weder Chris noch Ema konnten ihn wirklich davon abbringen.
Schließlich wurde es den Männern um sie herum zu bunt, und sie fuhren den stämmigen Soldaten an, mit dem Gequatsche aufzuhören.
"Hab ich vielleicht dich nach deiner Meinung gefragt?" erwiderte Warren, und man konnte seiner Stimme anhören, daß er schon angeheitert, aber immer noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war. "Herrscht hier nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung? Vielleicht hat die Nachricht davon ja noch nicht den weiten Weg bis zu eurer kleinen Welt hier gefunden, eh?" Er lachte als einziger über seinen Witz.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 16.11.2008, 20:36
Grey schnappte sich den Drehmomentschlüssel und nickte. "klar, hast mir schlieslich auch schon ein paarmal mit dem Nemesis geholfen als ich probleme hatte. Wo ist es den im argen?" Fragte er während er Koyori hinterherkroch, wenn auch nicht ganz so elegant wie sie.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 16.11.2008, 20:43
Dazz brummte nur vor sich hin.
Koyori streckte die Hand aus der Verkleidung. "Mit Schlüssel kann ich mich hier kaum bewegen." meinte sie. "Da vorn ist eine Mutter, hälst du die fest und sagst wenn die Anzeige aufm Schlüssel bei 50 ist?" erkläürte sie weiter und man konnte hören wie sie sich hinter der Verkleidung bewegte.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 16.11.2008, 20:48
Grey nickte. "Klar, aber sag wenn du anfängst mit dem anziehen. Es war keine grosse sache und nach wenigen momenten war die anzeige auch schon bereits bei 50%. "hey Koyori, es reicht, du bist bei 50."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 18.11.2008, 19:19
"Danke." erklang ihre Stimme gedämft aus der Verkleidung und man hörte wie sie sich wiederaus arbeitete. Sie war schon halb draußen als sie schmerzhaft das Gesicht. "Autsch." meinte sie und zog sich vollends heraus. Sie hatte sie am Bauch geschnitten. "Scheiße" Achzte sie und ließ sich auf den freien Sitz fallen und drückte die Hand auf die blutende Wunde. "Sollte nicht immer bauchfrei arbeiten." meinte sie mit einem Versuch zu grinsen.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 19.11.2008, 14:16
"Ignoriert ihn einfach," hörten sie eine Stimme von der Theke her, als einige der Gäste gerade auf den bulligen Warren los gehen wollten. Sie drehten sich herum, obwohl sie die Stimme ohnehin erkannt hatten.
"Das sind doch nur Kinder, die einen großen Sandkasten gefunden haben und nun glauben, hier Krieg spielen zu müssen," fügte John hinzu, ohne sich auch nur herum zu drehen. "Also niemand, um dessen Äußerungen ihr euch scheren müßtet."
"Verzeihung, Marshal, aber das stimmt so nicht ganz," sagte Chris höflich, der nun auch aufgestanden war. John drehte sich zu ihm herum, denn er wollte wissen, wer ihm da antwortete, ohne dabei herum zu pöbeln. "Wir beabsichtigen wirklich nicht, Unruhe in Ihre Gesellschaft zu bringen," fuhr der junge Soldat lächelnd fort. "Aber einige ihrer Mitglieder haben die Regeln verletzt, die die Regierung aufgestellt hat, und wir sind hier, um sie zurecht zu weisen und dafür zu sorgen, daß alles wieder läuft, wie es soll."
"Fragt sich nur, wie Sie das tun wollen," erwiderte John , wobei sein barscher Ton jedoch nicht wirklich seinem Gegenüber galt.
"Nun, wir beabsichtigen auf keinen Fall, Gewalt an zu wenden, es sei denn, man läßt uns keine andere Wahl," antwortete Chris, immer noch lächelnd. "Wir sind schließlich die Guten!"
"Jetzt fängt er schon wieder mit dieser Nummer an," stöhnte Warren, der seine Meinung zu diesem klischeehaften Gequatsche, wie er es nannte, nie zurück hielt.
"Sie wollen also zu den Guten gehören, Sergeant?" fragte John, sich nun ebenfalls erhebend. Er nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette und stieß den Rauch dann schlagartig aus. "Dann stehen Sie auf der falschen Seite, so leid mir das tut. Dennoch zweifle ich nicht daran, daß Sie meinen, was Sie sagen," fügte er hinzu, als der Junge ihn entgeistert an starrte. "Genauso wie dieser Schwachkopf hier," er deutete auf Warren, "der sich für einen großartigen Soldaten hält. Mich erinnert er allerdings eher an ein Kind, das ein neues Spielzeug bekommen hat und vor allen damit angeben muß."
Warren betrachtete ihn mit einem hämischen Grinsen.
"Große Worte, Marshal!" meinte er, wobei er das letzte Wort spöttisch betonte. "Soll ich Ihnen sagen, was Sie wirklich denken?"
"Na da bin ich ja mal gespannt, was mir Dr. Freud zu sagen hat," sagte John, dem Soldaten einen auffordernden Blick zu werfend.
"Sie markieren hier den starken Mann! Sie waren hier Jahre lang die Nr. 1, der Obermotz, zu dem alle bewundernd auf blickten. Und nun, wo hier eine Kompanie echter Soldaten aufgetaucht sind, fürchten Sie natürlich um Ihre Spitzenposition! Hab ich recht, Marshal?"
John sah ihm einige Momente lang unbewegt in das höhnisch grinsende Antlitz, ehe er auf eine Art reagierte, die wohl weder der Soldat noch sonst jemand in dem Raum irgendwie erwartet hatte: er brach in schallendes Gelächter aus.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 21.11.2008, 14:42
Grey blickte besorgt auf die Wunde. "Hoffentlich ist der Schnitt nicht tief, las mich bitte mal sehen."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 24.11.2008, 17:18
Doch Koyori hatte schon einen Verband in der Hand und verband sich den Bauch. "Das ist kein großer Schnitt, passiert mir dauernd." meinte sie und lachte. "Bin halt manchmal etwas tollpatschig." schnell war der Bauch verbunden.
Misstrauisch beäugte Dez das Gespräch, er wollte so gerne was tun um diesen großkotzigen Hellcats gehörig die Laune zu vermiesen.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 24.11.2008, 17:43
Am Nebentisch von Dazz erklang eine gelangweilte Stimme.
"Wir sind übrigens nicht alle so...übermütig", meinte Emanuela monoton. Das Getränk lockerte sie auf, aber sie war noch ziemlich klar. Vor allem konnte sie ihre Hand unruhig zucken spüren, als wäre sie kurz davor Warren eine zu schmieren. Doch sie hielt sich zurück.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 24.11.2008, 18:42
Misstrauisch beutachtete Dazz die Frau die gerade gesprochen hatte, unter dem Tisch hatte er eine Hanf auf seine Kanone gelegt, bereit diese auch zu nutzen wenn auch nur einer von diesen Katzen etwas gegen seinen Chef unternehmen wollte.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 26.11.2008, 17:05
"Was íst denn daran so witzig?" knurrte Warren. Er konnte es nicht leiden, wenn man sich über ihn lustig machte.
"Vielen Dank, Sergeant," sagte John, immer noch breit grinsend, "der war gut. Der war wirklich ausgezeichnet! Heute nacht werde ich zweifellos mit einem Lächeln auf dem Gesicht einschlafen!"
"Und was ist daran bitte so komisch?!" hakte Warren, nun sichtlich verärgert, nach. Seine Wut über diesen Marshal war so groß, daß er Emas Einwand, so er ihn überhaupt registriert hatte, gar nicht richtig deutete oder einfach als unwichtig ab tat.
John wurde schlagartig ernst. "Sie - ein echter Soldat? Auf keinen Fall!" Er unterstrich seine Aussage mit einem kurzen, aber heftigen Kopfschütteln. "Sie sind nichts weiter als ein dummer Junge, der stolz darauf ist, mit einer Waffe umgehen zu können. Aber was man von Ihnen erwartet, daß Sie mit dieser Waffe anstellen sollen, davon haben Sie keine Ahnung. Sicher werden Sie es noch heraus finden... und ich hoffe in Ihrem Interesse, daß Sie es verkraften werden."
Er drehte sich wieder zur Theke um, um an zu deuten, daß das Gespräch für ihn beendet war, und das brachte Warren erst recht in Rage. Wenn er etwas noch mehr haßte, als, daß man sich über ihn lustig machte, dann war es, wenn man ihn nicht ernst nahm. Unwillkürlich näherte sich seine Hand dem Griff seiner Handfeuerwaffe...
/ooc: Übrigens, die Angehörigen der Miliz tragen im Dienst immer eine leichte Schock-Pistole bei sich; ein Sondermodell, das an koloniale Milizen bzw. die Polizei ausgegeben wird.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 26.11.2008, 17:58
In Sekundenschnell reagierte Dezz und Warren konnte in seinem Augenwinkel eine auf ihn gerichtete Waffe sehen. Keine einfache Schockpistole wie sie normalerweise getragen wurde, nein, es war eine richtige Pistole. "Hinsetzten und Maul halten." brummte Dezz und ohne Warren aus den Augen zu lassen oder die Waffe nur minimal zu senken nahm er einen tiefen Zug aus seinem Glas.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 26.11.2008, 18:17
Na Endlich. Emanuela fixierte Dezz mit zusammengekniffenen Augen und blickte zu den anderen in der Bar. Was war er doch für ein Idiot. Doch auch ihre Hand griff an ihre Waffe und legte sie auf den Tisch vor ihr hin, machte jedoch keine Anstalten, sie vorzeitig einzusetzen.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 28.11.2008, 17:21
Grey grinste. "na ja, vieleicht bist du wirklich ein kleiner Tolpatsch, aber einer der jede Maschine wieder zum laufen kriegt."
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 29.11.2008, 18:02
"Steck die Bleispritze weg, Dazz," sagte John, ehe er sich gemächlich erhob und um wandte, "du weißt, daß hier nicht scharf geschossen werden darf."
Anerkennend registrierte Chris, daß der Marshal, obwohl er es nicht gesehen haben konnte, bemerkt hatte, wer die Waffe gezogen hatte, und sogar, welche dies war.
"Und unser junger Freund hier weiß das ebenfalls - und, daß er seine Waffe schon gar nicht auf einen ranghöheren Offizier abfeuern darf!"
Obwohl die Worte dem Inhalt nach weiter an Dazz gerichtet waren, starrte er Warren an, während er das sagte.
"Und er weiß sicher auch, was ihm blüht, wenn er es dennoch wagen sollte!"
Warren wußte das allerdings, und seine Hand entfernte sich wieder von seiner Waffe. Dennoch sah er immer noch so aus, als wolle er sich jeden Moment auf sein Gegenüber stürzen.
"Eine Schlägerei in einer Bar an zu zetteln, würde dir übrigens eine Nacht in einer unserer Einzelzellen einbringen," fuhr John grinsend fort.
Auch die anderen Gäste grinsten darüber und maßen Warren mit hoffnungs- und erwartungsvollen Blicken.
Dieser jedoch wußte zu gut, wie das hier für ihn ausgehen konnte und schluckte seine Wut mühsam hinunter.
"Als ob ich nichts besseres zu tun hätte, als mich mit einem Provinzsheriff zu prügeln!" stieß er zwischen zusammengepreßten Zähnen verächtlich hervor. Doch die Farbe, die sein Gesicht mittlerweile angenommen hatte, gab allzu deutlich Aufschluß über seine wahren Gefühle, was auch jeder im Raum deutlich sehen konnte. Schließlich hatte der junge Mann genug und stürmte wutentbrannt hinaus, begleitet vom schadenfrohen Gelächter der Gäste.
"Manchmal kann er ein echter Schwachkopf sein," murmelte Chris, nachdem die Tür krachend ins Schloß gefallen war. Die Gesichter seiner Kameraden, in die er blickte, verrieten keinerlei Widerspruch.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 29.11.2008, 19:53
Dazz hatte seine Waffe wieder gesichert und starrte noch immer auf die Tür nachdem Warren gegangen war.
Ein leichtes kichern kam von Koyori, sie war knallrot angelaufen. "Mir gelingt auch nicht alles." nuschelte sie verlegen und fummelte an einem kleinen Gerät herum, allerdings ziemlich unkonzentriert.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 01.12.2008, 20:50
Grey musste lachen als er sah das Koyori rot geworden war. "hey.. du wirst jetzt gerade so als ob ich der erste währe der dir ein kompliment gemacht hätte."
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 05.12.2008, 00:54
Johns Laune hielt nur bis zur Mitte des folgenden Tages, als er eine Übertragung aus Northside Base erhielt. Es war der Major der Hellcats, der auf dem Bildschirm zu sehen war.
"Ich hoffe, Sie haben gut geschlafen, Marshal?" fragte Seth höflich, nachdem sie einander begrüßt hatten.
"Ganz ausgezeichnet, Lieutenant!" antwortete John. "Dank einem ihrer Männer, der mich gestern abend wahrlich zu erheitern vermochte!"
Seth ignorierte die Spitze; er hatte nicht vor, sich mit diesem Mann eine Schlammschlacht zu liefern.
"Wie schön, dann haben Sie sicher nichts gegen einen kleinen Ausflug, oder?"
"Worum geht es?"
"Wir wollen uns die Kristallmine ansehen, in der der Streik begonnen hat, und die Männer dort zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit bewegen."
"Und wozu brauchen Sie mich dabei?" John machte keinen Hehl daraus, daß er alles andere als begeistert von dem bevorstehenden Einsatz war.
"Wir brauchen ein paar hiesige Repräsentanten, die für uns vermitteln. Wer weiß, wie die reagieren, wenn wir dort auftauchen. Wenn Sie mit dabei sind, werden sie sich wohl zurück halten."
"Na schön... wann solls los gehen?"
"Finden Sie sich auf dem Northside Base Gelände ein, und zwar um Punkt 1300. Und nehmen Sie ein paar leichte Fahrzeuge mit, denn unsere Route wird uns über den großen See im Nordosten führen."
Nachdem er die Verbindung unterbrochen hatte, lehnte sich John auf seinem Stuhl zurück und starrte mißmutig auf den nun schwarzen Bildschirm. Seufzend griff er nach der Sprechanlage und ließ sich Emily, seine Sekretärin, geben.
"Emily? Wer von den Jungs ist gerade verfügbar?"
"Fast alle im Dienst," sagte die junge Frau, die sich um den Papierkram und die Koordination zwischen den Streifen kümmerte. "Nur Dazz, Grey und Xandro sind gerade hier. Und Koyori ist in der Werkstatt."
"Fein. Sollen alle in den Besprechungsraum kommen." Er sah auf seine Uhr. "Und zwar schnell!" fügte er seufzend hinzu.
Warren war an diesem Morgen grummeliger als sonst gewesen, doch mittlerweile hatte er sich wieder beruhigt und den Vorfall vom gestrigen Abend vergessen. Er saß gerade mit Ema und einigen Kameraden im Aufenthaltsraum, als Chris ein trat.
"Auf auf, Hellcats!" rief er fröhlich. "Wir haben einen Einsatzbefehl. Macht euch fertig, und dann ab nach draußen!"
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 05.12.2008, 13:27
Als Emily mit einer Durchsage sagte, dasser und ein paar Andere in den Besprechenungsraum kommen sollten, beeilte er sich dahin zu kommen. " Bestimmt haben diese Hellcats scheiße gebaut" dachte er sich. Als er im Raum war und John sah meinte er ernst " Hi Cheff. Irgendwas passiert oder warum wurde ich gerufen?"
Re: 2115 (MSG)
Ena - 05.12.2008, 13:58
Emanuela sah auf.
"Auf auf, Hellcats!Wir haben einen Einsatzbefehl. Macht euch fertig, und dann ab nach draußen!", sagte Chris, der gerade hereingekommen war.
Erfreut stand Emanuela auf und begann ihre Ausrüstung zusammenzusammeln. Was sie wohl tun mussten? Vielleicht waren ja ein paar Leute ausgeflippt...
"Brauchen wir Waffen?", fragte sie, obwohl sie diese ohnehin nicht hierlassen würde. Doch sie brauchte etwas, dass ihren Magen übertönte, der sich schon vorfreudig ausgedehnt hatte und wie ein Känguru umherhüpfte.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 05.12.2008, 16:11
"Standardausrüstung," erwiderte Chris knapp, ehe er sich wie die anderen zur Waffenkammer wandte, wo jedem von ihnen eine Assault-CBU mitsamt zweier Automatikpistolen, einem Sturmgewehr, einem Schockgewehr und einem Medi-Pack ausgehändigt wurde.
"Passiert ist noch nichts," sagte John. Ihm war an zu sehen, daß seine Laune nicht die beste war, doch wie immer hatte das keine Auswirkungen auf den Umgang mit seinen Untergebenen.
"Wir machen einen... kleinen Ausflug. Ich erklärs, wenn die anderen auch hier sind."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 05.12.2008, 16:46
Dazz kam herein, grüßte kurz und nahm Platz. "Ist die Rebellion nun offen oder was ist passiert?" brummte er, noch etwas müde.
Wenig später kam auch Koyori, sie hatte schon wieder frische Ölschmieren im Gesicht und wischte sich die Hände gerade ab. Fragend sah sie in die Runde. "Wasn los?" fragte sie, frisch und munter wie jeden Morgen.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 05.12.2008, 21:27
Auch Grey kam kurze zeit später in das Büro, allerdings sah er noch nicht gerade frisch und munter aus. Ees kam oft vor das er sich die nächte im Cyberspace um die Ohren schlug, vorallem wenn er informationen suchte. Allerdings schien er nichts aufregendes gefunden zu haben, sonst hätte er es sicher gemeldet. "Morgen, was ist passiert?"
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 05.12.2008, 23:07
"Mein guter Freund, Captain Tembers, hat sich vorhin gemeldet," erklärte John, als sich nun alle versammelt hatten. "Er will die Kristallmine inspizieren, die zuerst bestreikt wurde. Da er einige von uns als Vermittler mit nehmen will, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen. Er hat uns für 1300 zur Northside Base gebeten, und auch wenn es mir gegen den Strich geht, werden wir püntlich da sein. Schnappt euch irgendwas schnelles aus unserem Fuhrpark... einen Raptor oder Thunderbolt. Ist ja genug von dem Zeug da."
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 07.12.2008, 21:54
Grey hob eine augenbraus. "na mal sehen ob wir nur als Alibi-übung da sind und sie und wirklich auch vermitteln lassen." Grey ging in den ausrüstungsraum um seinen Scout-CBU anzulegen. Wenn er schon ausrücken musste dan erst recht. Kurz darauf wurde er vom Computer gebeten seine ausrüstung anzugeben. "Scout-CBU, Dual Automatik-Pistole, Präzisionsgewehr, Tarnfeld-Generator und Com-Pack."
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 18.12.2008, 23:32
Als sie den Kasernenhof betraten, standen die meisten anderen Soldaten schon bereit, und der Major wartete geduldig auf die letzten Nachzügler.
"Alle versammelt? Sehr schön!" rief er laut, so daß ihn jeder seiner Soldaten hören konnte.
"Jameson, Stayword," er sah die beiden an und deutete dabei über seine Schulter. Ein Stück hinter ihm standen zwei Valkyries im Mecha-Modus. Sie waren nicht besetzt. "In die Mechs!"
Chris kommentierte die Anweisung mit einem freudigen Grinsen und beeilte sich, ihr nach zu kommen.
"Der Rest - in die Strikes!" Dabei sah er die übrigen Soldaten an und deutete auf eine Ansammlung von Kampfpanzern zu seiner linken.
Etwa zehn Minuten nach der Besprechung stand John auf dem Kasernenhof des Miliz-Stützpunktes, lässig an seinen Panzer gelehnt, und wartete auf seine Untergebenen. Er mußte nicht lange warten, denn in diesem Moment öffnete sich das Tor der Fahrzeughalle.
Re: 2115 (MSG)
Anonymous - 19.12.2008, 14:00
Xandro kam in einem Thunderbolt herausgefahren. " Ich bin bereit" meinte er grinsend.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 19.12.2008, 15:06
Ein etwas anders aussehender Panzer fuhr ebenfalls aus der Garage, Koyori hatte doch tatsächlich tag und nacht gearbeitet um die Maschine fahrbereit zu machen. Nun stieg sie heraus, in einen sehr leichten Scoutanzug gekleidet. Das dünne und enge Ding hatte schlicht die Aufgabe ihre Kommunikation mit dem Bordcomputer zu verbessern, es war kein Kampfanzg.
Daz kam ebenfalls in seinem Scoutanzug heraus, sein Maschinengewehr geschultert, die Pistolen an den Hüfen und ein Tarn Gerät auf dem Rücken.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 19.12.2008, 19:57
Kurz darauf erschien auch Grey und meldete sich bei seinem Boss.
Heimlich stupste er Koyori an. "kann ich bei dir mitfahren?"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 19.12.2008, 21:01
"Sicher doch." meinte Koyori und lächelte ihn an, dann aber sah sie John. "Wetten das ich schneller bin?" meinte sie und grinste ihren Vorgesetzten frech an.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 19.12.2008, 21:43
"Vergiß es, in dem Punkt laß ich mich auf keinerlei Wetten mit dir ein!" gab er trocken zurück. "Wenn nun alle versammelt sind, kann es ja los gehen," fügte er, an alle gewandt, hinzu, ehe er in sein Fahrzeug ein stieg. Wie üblich, wenn er sich in einen Einsatz begab, hatte er seine Uniform gegen eine Scout-CBU eingetauscht.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 23.12.2008, 15:36
Hinter seinem Rücken steckte Koyori John die Zunge heraus und kletterte in ihren stark modifizieren Thunderbolt. Daz ging zu John. "Ich fahr lieber bei ihnen mit, scheint mir sicherer als in Koyoris Höllenmaschine." brummte er nur.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 26.12.2008, 01:09
Grey grinste als er den komentar von Daz hörte, hielt es aber für klüger Hoyori nichts davon zu sagen. Er stieg ebenfalls in den modifizierten Thunderbolt und setzte sich neben Koyori.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 26.12.2008, 11:20
Emanuela beeilte sich der Anweisung Folge zu leisten und stieg in das Fahrzeug ein. Ihr Magen stimmte ein aufgeregtes Konzert an. Gespannt schaute sie auf ihre Hände und wartete, bis auch die anderen eingestiegen waren.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 27.12.2008, 23:06
Mit einem Heulen sprangen die Maschinen von Koyoris Thunderbolt an und ein leichtes Vibrieren ging durch das Fahrzeug. "Es funktioniert." frohlockte sie.
Daz hatte bei seinem Vorgesetzten platz genommen und schien in Gedanken bei dem kommenden Ereignissen zu sein. [/center]
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 28.12.2008, 17:56
Er besah sich die Thunderbolts seiner Kollegen, die in der Werkstatt auf seinen Befehl hin mit leichten Vulcan-Geschützen und Wärmesuchraketen bestückt worden waren; sein eigener Panzer hatte anstatt der Raketen ein schweres Schockgeschütz an Bord. Zudem war jedes ihrer Fahrzeuge mit einem ECM-System ausgerüstet, obwohl John sich kaum vorstellen konnte, daß sie welche brauchen würden. Doch man konnte ja nie wissen.
"Okay, los geht´s!" befahl er, und in 3er-Formation setzten sie sich in Bewegung.
Exakt zum vereinbarten Zeitpunkt - keine Sekunde früher oder später - passierten die drei Fahrzeuge den Eingangsbereich der Northside-Base. John war nicht sonderlich überrascht, die Tore und die Seiten des Stützpunktes mit schweren Geschütztürmen und Mauern gesichert vor zu finden. Auch die beiden Valkyries und die Ansammlung von Kampfpanzern beeindruckte ihn nicht - insgeheim hatte er sogar noch mehr Militäreinheiten erwartet. Die Strikes standen fein säuberlich aufgereiht, und vor ihnen ihre Piloten, immer zwei Soldaten pro Panzer. Nur die Valkyries, die hinter den Fahrzeugen Aufstellung bezogen hatten, waren bemannt.
John lenkte seinen Strike bis kurz vor den Major und setzte ihn auf dem staubigen Prärieboden ab; scheinbar hatte die Zeit noch nicht gereicht, um das Stützpunktgelände zu pflastern, oder man hatte es nicht für nötig befunden. Er stieg aus und stellte sich lässig vor dem ranghöheren Offizier auf, der die Fahrzeuge der Miliz kritisch musterte. Schließlich deutete er auf Koyoris Thunderbolt.
"Das ist keine militärische Standard-Ausführung. Was soll das bedeuten?"
John folgte seinem Blick, musterte den Gleiter kurz und sah dann wieder Seth an.
"Nun, ich schätze, sie hat das Baby ein wenig aufgemotzt," erwiderte er ungerührt.
Der Major hob eine Braue. "Baby? Aufgemotzt?"
"Sie haben doch kein Problem damit, oder, Captain?" fragte John unschuldig, ohne auf dessen letzten Einwand einzugehen.
"Doch, aber lassen wir das. Um ehrlich zu sein, habe ich von ihrer Einheit schon so etwas in der Art erwartet, Marshal." Seine Stimme ließ keine Zweifel offen, daß diese Äußerung nicht billigend gemeint war.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 28.12.2008, 19:28
Grey schüttelte nur den Kopf als er das gespräch zwischn John und dem Major verfolgte. "Als ob bei denen alles in der Standartausführung vorhanden währe. praktisch jedes teil von denen wurde modifiziert um die leistung zu optimieren, aber wenn wir von der Miliz das tun meckern sie rum." Grey murmelte noch etwas in seinen Helm und stieg dann erst aus dem Thunderbolt aus.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 28.12.2008, 22:51
Daz war ebenfalls mit ausgestiegen, und als der Offizier der Hellcats ausfallend geworden war, jedenfalls für seine Ohren, hatte sie seine Hand wieder auf seinen Revolver gelegt. Er machte gar nicht erst den Versuch irgend eine Sympatie für diese Terraner zu zeigen, am liebsten würde er gleich jetzt ein Gefecht gegen sie starten.
Koyori hatte sich auf das Dach ihres Panzers gesetzt, die Beine baumelten durch die Luke. "Wiederliches Großmaul." brummte sie leise vor sich hin und strich dem Panzer fast liebevoll über das Metall.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 28.12.2008, 23:11
John tat ihm nicht den Gefallen, auf die offenkundige Beleidigung einzugehen, sondern deutete auf die Reihe von Panzern hinter Seth, behielt diesen dabei jedoch im Blick.
"Um ehrlich zu sein, habe ich von Ihnen auch nichts anderes erwartet, Lieutenant... was haben Sie damit vor, wollen Sie eine Festung schleifen? Fehlen nur noch ein paar Calamities und der eine oder andere Mauler..."
Er sah sich um, als suche er nach irgendwas. "Oder kommen die vielleicht noch?"
"Sehr amüsant, Marshal," kommentierte Seth mit einem humorlosen Lächeln. "Aber weder ich noch einer meiner Leute hat vor, eine Waffe gegen einen der Minenarbeiter zu richten!"
In diesem Punkt irrte er, denn Warren, der ein Stück hinter ihm zwischen seinen Kameraden stand, hatte nach seiner persönlichen Niederlage am Vorabend gute Lust, sich ab zu reagieren, wozu ihm ein kleines Feuergefecht sehr gelegen gekommen wäre. Doch diese Emotion blieb hinter dem Visier seines Kampfhelms gut verborgen.
"Dabei soll uns diese Übermacht sogar helfen, denn je größer unsere Übermacht, desto unwahrscheinlicher ist es, daß jemand auf dumme Ideen kommt!"
"Nett einkalkuliert! Hat man Ihnen das auf der Militärschule beigebracht? Unter Druck handeln Menschen nicht immer so, wie es die Vernunft eigentlich gebieten würde."
"Werden wir ja sehen." Seth räusperte sich leicht verärgert. "Aber wenn wir noch lange hier herum stehen und Zeit verschwenden, wird es so oder so nicht dazu kommen! Wir brechen auf!"
Ohne ein weiteres Wort wandte er sich zu seinen Leuten um, die rasch in ihre Fahrzeuge ein stiegen.
"Ihr habt den Captain gehört, Leute," meinte John schulterzuckend. "Einsteigen und ab die Post! Ich hoffe, daß er recht hat und nichts passiert..."
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 04.01.2009, 15:01
Grey stieg wieder ein und gab Koyori einen Klaps auf den Oberschenkel. "ach kom schon, das is nur ein frischling aus der grundausbildung. der hat doch keine ahnung wie wertvol ein modifiziertes fahrzeug sein kann. Las dich davon nicht unterkriegen."
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 05.01.2009, 00:42
Die Kolonne setzte sich schließlich in Bewegung, gefolgt von den drei Fahrzeugen der Miliz. Die beiden Valkyries flogen im Wächtermodus hinterher, allerdings mit den Bodenfahrzeugen angepaßter - und somit ziemlich niedriger - Geschwindigkeit.
"Ist ja fast zum einschlafen!" meinte Chris grinsend, wobei er zuvor sicher gestellt hatte, daß nur Ema ihn hören konnte. "Ist ja wie auf einer Kaffeefahrt, da bin ich echt schnelleres gewöhnt!"
Während der Fahrt musterte Warren aufmerksam seine Umgebung, als erwarte er, daß jeden Moment eine Meute bewaffneter Widerstandskämpfer auftauchen und auf sie feuern würde.
"Warum so nervös?" fragte ihn sein Beifahrer gelassen.
"Man kann nie wissen, was noch passiert, auf diesem Planeten lauter Verrückter!" knurrte der Hüne zur Antwort.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 14.01.2009, 07:26
Koyori rutsche ebenfalls wieder in ihren Sitz und fuhr hinter John her. Noch immer brummte sie wüste Flüche und Verwünschungen über die Hellcats.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 14.01.2009, 14:22
Emanuelas Blick streifte ihre Mitfahrer, dann den Boden, ihre Füße und wieder die anderen. Etwas vor sich hinsummend wartete sie darauf, dass sie ankamen.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 17.01.2009, 16:20
Bald erreichten sie den großen See, der östlich der Stadt lag und sich über eine weite Distanz von Norden nach Süden erstreckte. Auf diese Weise bildete er eine Art natürliche Barriere, die die Stadt von dem östlichen Gebirge trennte. Für die Luftkissenfahrzeuge des Militärs jedoch stellte die gigantische Wasserfläche kein Hindernis dar, und so glitten sie einfach darüber hinweg.
Als sie das andere Ufer erreichten, kamen sie jedoch in ein Gewirr von kleinen Canyons, die die ersten Vorläufer des Gebirges bildeten, und so überließ der Major John die Führung, da die Miliz sich hier bestens aus kannte, auch ohne Navigationssysteme zu nutzen.
Je weiter sie kamen, desto mehr nahm Warrens Paranoia zu, und gerade hier in diesem Schluchtengewirr fühlte er sich besonders unwohl, da hier seiner Meinung nach der perfekte Ort für einen Hinterhalt war. Das sagte er auch seinem Vorgesetzten, und zwar über den offenen Funkkanal, so daß alle es hören konnten.
"Was für ein Blödsinn!" sagte John deutlich hörbar, ebenfalls über den offenen Kanal. "Das einzige, was Ihnen hier draußen gefährlich werden könnte, Sergeant, ist Ihre blühende Fantasie. Hier gibt es keinerlei feindselige Truppen, die Ihnen Ihre kostbare Kühlerhaube verbeulen könnten!"
"Da möchte ich zustimmen," ließ sich Seth vernehmen. Nicht, daß er der Meinung gewesen wäre, daß da noch etwas hinzuzufügen wäre, aber immerhin war dies seine Einheit, daher sollte er es auch sein, der seine Untergebenen zurecht wies. "Ich erwarte hier draußen ebenfalls keinerlei feindselige Aktionen gegen uns!"
Eine Weile passierte nichts, und sie fuhren einfach weiter. Dennoch behielt Warren die Umgebung weiterhin äußerst aufmerksam im Auge - er traute diesen Rednecks nicht über den Weg und glaubte immer mehr, daß bald ein Angriff auf sie statt finden mußte. Plötzlich sah er eine verdächtige Bewegung zur linken, in einem kleinen Seitencanyon, der nach einer knappen Meile wieder in die offene Prärie über ging. Er reagierte blitzschnell, riß das Steuer herum, visierte das Ziel an und gab einen Schuß ab. Und noch einen. Die Granaten schlugen donnernd in dem staubigen Gebiet ein und hinterließen zwei kleine Explosionskrater.
"Ha!" rief er triumphierend, als er erkannte, daß er etwas getroffen hatte, was er jedoch nicht genau erkennen konnte. "Keine Feinde hier draußen, was, Marshal? Und was ist dann bitteschön das?!"
Re: 2115 (MSG)
Ape - 17.01.2009, 16:52
Dazz sahs die ganze Zeit oben auf dem Fahrzeug und sah wenig begeistert aus als geschossen wurde. Schnell war er auf dem Weg zu den Kratern, er wollte wissen worauf dieser Verrückte geschossen hatte.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 19.01.2009, 18:15
/ooc:
Ape hat folgendes geschrieben: Dazz sahs die ganze Zeit oben auf dem Fahrzeug...
IM Fahrzeug, bitte - mein Char geht die Dinge ja noch sehr locker an, aber selbst er hat Grenzen! :P
Davon abgesehen wärs bei Maximalgeschwindigkeit auf dem Dach ohnehin eher unangenehm.
Als er die Schüsse mit bekam, hielt er den Panzer ruckartig an und zog ihn herum.
"Was zum Teufel...!"
Sie konnten sehen, daß einer der Hellcat-Strikes auf irgend etwas geschossen hatte, jedoch nicht, worauf.
"Ha!" konnten sie plötzlich die Stimme eines jungen Soldaten über Funk hören. John erkannte die Stimme sofort. "Keine Feinde hier draußen, was, Marshal? Und was ist dann bitteschön das?!"
Ohne darauf zu achten, was sein Beifahrer machte, fixierte John seinen Zielcomputer auf den Bereich und zoomte hinein, um sich das genauer an zu sehen. Ohne eine Miene zu verziehen, griff er nach seinem Funkgerät.
Der Staub legte sich, und Warren konnte allmählich sehen, was er da pulverisiert hatte. Allerdings konnte er es nicht so recht erkennen. Er erhielt sogleich seine Antwort.
"Das war ein Kalmira-Dingo, Sergeant," hörte er Kazanskys gelangweilte Stimme aus dem Funkgerät. "Ein friedlicher Pflanzenfresser und vollkommen harmlos. Aber hey - Glückwunsch zu ihrem ersten Abschuß eines nicht simulierten Zieles! Davon können Sie irgendwann Ihren Enkeln erzählen, wenn Sie diesen furchtbaren Krieg hier überleben sollten."
Einige Sekunden lang herrschte eine geradezu gespenstische Stille, so daß Warrens Wangen genug Zeit hatten, um feuerrot an zu laufen. Dann brach über den Funkkanal ein ohrenbetäubendes Gelächter aus, an dem sich sogar Warrens Beifahrer beteiligte (jedenfalls bis dieser ihn mit einem vernichtenden Blick wieder zum Schweigen brachte).
Auch Seth konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Er hatte bereits erwogen, den voreiligen Soldaten wegen seines eigenmächtigen und dummen Verhaltens zu bestrafen, doch der Spott des Marshals hatte in diesem Fall vermutlich eine weit stärkere Wirkung auf ihn als jede Strafe, die er, Seth, sich hätte ausdenken können.
"Auweia," murmelte Chris, als er die spöttische Ansprache des Marshals vernommen hatte. "Fettnäpfchenalarmstufe Rot, würd ich sagen!"
Doch auch er grinste über das ganze Gesicht. Die Sache würde seinem Freund sicher eine Lehre sein, und nachdem er vor der ganzen Truppe derart bloß gestellt worden war, würde er vermutlich auch keinen Ärger mit dem Major bekommen.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 28.01.2009, 16:33
Auch Grey musste breit grinsen und hatte beschlossen dieses gespräch für die Nachwelt festzuhalten und zeichnete es auf. Er freute sich darauf Warren damit aufzuziehen.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 28.01.2009, 16:41
Daz war wieder in den Panzer zurückgeklettert. "Was für ein Haufen unfähiger Kinder." brummte er dabei.
Koyori hatte nur kurz gelacht. Ihr ging das hier alles ganz offentsichtlich auf die Nerven.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 30.01.2009, 12:57
John widersprach seinem Beifahrer nicht, was aber nur daran lag, daß er gerade keine Lust hatte, darüber zu reden; die Hellcats waren keine Stümper, das verrieten bereits ihre gekonnten Manöver mit den Strikes, wobei sie sich zudem hervorragend aufeinander abstimmten. Es waren vielversprechende Kämpfer, die eine hervorragende Ausbildung genossen hatten - dafür sprach schon allein, daß sie unter Carters Befehl standen - und eines Tages zu echten Elite-Soldaten werden konnten, wenn sie ausreichend Schlachterfahrung gesammelt hatten. Diesem Warren jedoch stand seine hitzköpfige und unüberlegte Art dabei im Weg, doch John glaubte daran, daß er das noch überwinden würde. Er sollte sich irren.
Nach guten zehn Minuten weiterer Fahrt erreichten sie den Minenkomplex, der in einem kleinen Talkessel lag. Neben dem Bergwerk wurde dieser noch zum großen Teil von einem geteerten Platz eingenommen, um den sich mehrere Lagerhallen gruppierten. Vor dem Platz standen noch einige kleinere Felsen, und um ihn herum war ein großer Metallzaun aufgestellt worden. Die Kolonne reihte sich auf der Mitte auf, wo sie problemlos Platz fand.
Auf dem Minengelände war es nahezu gespenstisch still und menschenleer. Außer ein paar herumstehenden Lasten- und Bohrfahrzeugen sowie dem einen oder anderen gerade erst abgestellten Erzbehälter gab es absolut keine Anzeichen irgend einer Aktivität.
Seth stieg aus seinem Panzer aus, nachdem er der Hälfte seiner Leute befohlen hatte, dasselbe zu tun. Auch John verließ sein Fahrzeug und trat zu ihm.
"Wo sind die alle hin?" fragte der Major, nachdem er sich einmal im Kreis gedreht und dabei umgesehen hatte. "Sollten die nicht hier auf dem Minengelände sein?"
"Doch, eigentlich schon," erwiderte John, der sich ebenfalls leicht irritiert um sah. "Vielleicht halten sie sich in der näheren Umgebung auf, oder in der Mine selbst. Auf jeden Fall sollten sie hier in der Nähe sein."
"In der Umgebung, ja? Werden wir ja gleich erfahren!" Er griff nach seinem Funkgerät und stellte eine Verbindung zu den beiden Valkyries her, die sich, immer noch im Wächter-Modus, hinter den Panzern aufgestellt hatten.
"Jameson, Stayword, Luftaufklärung!" befahl er den beiden Piloten. "Wenn sich jemand in der näheren Umgebung aufhält, will ich das wissen, und zwar schnellstmöglich!"
"Roger, Sir!" kam Chris´ Erwiderung, und Sekunden später hob seine Maschine vom Boden ab, wechselte in der Luft in den Jäger-Modus und begann, die Gegend um die Mine herum systematisch ab zu suchen.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 30.01.2009, 15:47
Obwohl sie selbst Warrens Verfolgungswahn von vorhin albern fand, sah sie sich eindeutig nach einem Hinterhalt um. Sie versuchte von allen Seiten etwas zu erkennen, ohne panisch auszusehen oder sich allzu auffällig herumzudrehen, was sich schwieriger gestaltete, als sie dachte.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 31.01.2009, 02:11
Grey blickte sich ebenfalls kurz um und sah zu wie die beiden Valkyries abhoben um die gegend auszukundschaften. Per Funk meldete er sich bei John. "Boss, wenns recht ist werde ich mich mal kurz in der Miene selber umsehen. Irgendwer muss hier einfach sein."
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 04.02.2009, 14:36
John sah zum Mineneingang hinüber. Dieser war fest verschlossen, was er aber von seiner Position aus nicht erkennen konnte. Daher, dachte er, konnte es wohl nicht schaden, wenn sich seine Leute dort drinnen umsehen würden.
"Geht klar, seht euch da drin um, und auch in der näheren Umgebung."
"Was soll das, Marshal?" wollte Seth, der neben ihm stand, wissen. "Ich habe hier das Kommando, schon vergessen?"
John betrachtete ihn mit einer gehobenen Braue. "Ich dachte, ich und meine Leute sind dabei, um zu helfen? Nun, genau das habe ich vor!"
"Na schön, aber ein paar von meinen Leuten gehen mit rein, nur zur Sicherheit."
Er rief ein paar seiner Soldaten und schickte sie ebenfalls rüber zum Mineneingang. Dann griff er wieder nach seinem Funkgerät.
"Jameson, Stayword, melden. Was gefunden?"
Chris überflog das Gelände nun zum dritten mal, genauso wie es das Lehrhandbuch vor schrieb, und scannte den gesamten Bereich gründlichst ab - jedoch ohne Erfolg.
"Nichts von Interesse, Sir," meldete er daher, als er die Anfrage seines Vorgesetzten vernahm. Dann baute er eine Verbindung zu der anderen Valkyrie auf. "Wie siehts bei dir aus, Ema? Irgendwas gefunden?"
Re: 2115 (MSG)
Ena - 04.02.2009, 15:51
Emanuela schüttelte den Kopf, dann fiel ihr ein, dass er das ja gar nicht sehen konnte. Mit leicht geröteten Wangen nahm sie das Funkegerät.
"Nein, bei mir ist auch nichts zu melden."
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 07.02.2009, 00:17
Grey war nicht gerade begeistert davon einige der Kätzchen mitnehmen zu müssen, doch dagegen konnte er nunmal nichts machen. Der Parkplatz wirkte wie ausgestorben und die wenigen fahrzeuge die da waren sahen aus als währen sie schon ein weilchen nicht mehr benutzt worden. Das Sprach dafür das hier schon länger niemand mehr war, dem jedoch wiedersprachen ein paar Erzcontainer die hier rumstanden. Grey machte das ganze stutzig, den wenn sie leer waren müssten sie eigentlich in der miene drinnen sein und wenn sie etwas geladen hatten, warum waren sie auf dem parkplatz deponiert und noch nicht abgeholt worden.
Als er schlieslich den eingang der Miene erreichte kam die nächste überraschung, sie war verschlossen. die ersten versuche das massive Metalltor zu öffnen scheiterten. "Boss, hier Grey, hier stimmt irgendetwas nicht, wir sind hier grade an dem Mieneneingang... und er wurde verriegelt. Das Terminal reagiert auf keinen befehl, nichteinmal auf unsere Sicherheitscodes." Grey spielte mit dem gedanken das system des tores zu Hacken, doch vieleicht war dieser Schritt zu drastisch. er wartete ab was Jhon dazu meinte.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 07.02.2009, 09:28
Dazz war ebenfalls mit in die Miene gegangen, doch man konnte ihm nicht ansehen was er von dieser Situation hielt.
Koyori hockte auf ihren Panzer und döste vor sich hin.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 07.02.2009, 20:12
John sah fragend in Seth´ Richtung, als er Greys Meldung vernahm.
"Die Minen hier unterstehen direkt der Erdregierung," antwortete dieser, "daher sollten meine Leute die richtigen Zugangscodes haben."
Tatsächlich trat in diesem Moment einer der Soldaten neben Grey.
"Lassen Sie mich mal versuchen, Private," sagte er, während er seine Codekarte heraus zog und in den entsprechenden Schlitz steckte. Bereits nach wenigen Sekunden kam eine Reaktion.
"Zugriff verweigert," ließ sich eine computermodulierte Frauenstimme vernehmen.
Der junge Soldat hob leicht überrascht eine Braue und wandte sich dann seinem Vorgesetzten zu.
"Sir? Wir haben hier keinen Zugang, die Codes wurden scheinbar geändert... Anweisungen?"
"Warten Sie da," rief Seth zurück. "Ich schicke Ihnen einen Spezialisten!"
"Nicht nötig," mischte sich John ein, "Grey ist auch ein ausgezeichneter Hacker, lassen Sie ihn das doch machen."
Seth nickte ihm kurz zu und drehte sich dann wieder zum Tor um.
"Okay, Lieutenant, lassen Sie die Miliz-Leute ran!"
Der Soldat wandte sich Grey zu und machte eine einladende Geste zum Terminal.
John hatte sich nun auf die großen Lagerhallen fixiert. "Wir sollten da drin auch mal nach sehen."
"Den Gedanken hatte ich auch schon. Aber es steht zu befürchten, daß sie die Codes auch hier geändert haben."
"Können Sie die Dinger gewaltsam öffnen, wenn es sein muß?"
"Die TSF legt großen Wert darauf, ihr Eigentum gut zu schützen, daher sind die Gebäude sehr gut gepanzert. Mit der richtigen Ausrüstung sollte es uns aber gelingen, uns Zugang zu verschaffen. Werden wir ja sehen."
Ein letztes mal drehte Chris eine Runde über dem Gelände, obwohl er 100%ig sicher war, daß dort unten nichts und niemand zu finden war.
"Befehle, Sir?" fragte er schließlich ins Funkgerät.
"Bleiben Sie da oben, Lieutenant," hörte er Seth´ Stimme. "Sie beide. Irgendwas stimmt hier nicht, da muß jemand den Überblick behalten!"
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 08.02.2009, 11:40
Grey zog eines seiner Verbindungskabel hervor und verband sich mit dem terminal. Er konzentrierte sich und kurz darauf verschwand das eingabeinterface auf dem nahen bildschirm machte einem wald aus komischen symbolen platz die schnell über den bildschirm flimmerten. Grey war eine ganze weile damit beschäftigt und trotzdem entrigelte sich das Tor nicht. "Boss hier ist definitiv etwas faul, das sind keine sicherheitsprogramme die hier oder auf der Erde verwendet werden, diese hier sind eindeutig selbst geschrieben und das, wie ich anmerken muss, von einem äusserst talentierten programmierer... warscheinlich auch ein Hacker. Ich denke ich kann den code knacken, aber das wird etwas dauern... und wer immer nicht wollte das man in die Mine kommt wird sicher nicht einfach zusehen und abwarten bis ich es geschaft habe... oder es ist alles nur ein grosses ablenkungsmanöver..."
Re: 2115 (MSG)
Ena - 08.02.2009, 13:10
Emanuela schaute sich noch einmal um, antwortete mit einem "Ja, Sir!" und umkreiste ununterbrochen das Gelände, nun etwas gelassener und konzentrierter, da sie ja schon beim ersten Mal nichts fand.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 09.02.2009, 21:29
John und Seth hatten beide zugehört und tauschten nun einen Blick.
"Gefällt mir nicht," sagte ersterer. "Wenn Grey sagt, daß der Erschaffer dieses Programms gut ist, dann heißt das, daß er verdammt gut sein muß. Und Kalmira 3 ist nicht der erste Planet, auf dem ich solche Leute erwarten würde!"
"Nun, warten wir mal ab, ob Ihr Mann den Code knacken kann. In der Zwischenzeit können wir uns um die Lagerhallen kümmern."
Der Major wandte seinen Blick zwei Soldaten zu, die sich, mit einem Spezialgerät zum öffnen gepanzerter Türen ausgerüstet, auf die große Halle in der Mitte des Komplexes zu bewegten. Die Männer wollten gerade mit ihrer Arbeit beginnen, als sie von einem Ausruf unterbrochen wurden.
"Würd ich an eurer Stelle lieber lassen!"
Etliche Augenpaare richteten sich nach oben, zum Dach des Gebäudes, auf dem eine einzelne Gestalt erschienen war. Es schien kein Minenarbeiter zu sein, denn er trug Zivilkleidung. Obendrein schien er noch ziemlich jung zu sein, wie John bemerkte; der Mann konnte kaum älter als 20 sein. Als er noch genauer hin sah, kam er ihm sogar bekannt vor.
"Gehören Sie zu den Minenarbeitern?" rief Seth hinauf. Der Unbekannte lachte kurz, als er den Major ins Auge gefaßt hatte.
"Nein, aber du wirst dich mit mir begnügen müssen, Arschloch! Die wollen nicht mit euch reden!"
"Ich aber mit ihnen," gab Seth ungerührt zurück. Allmählich erwartete er von diesen Kolonisten gar keinen zivilisierten Umgangston mehr. "Ihre Freunde werden einsehen müssen, daß ich langfristig am längeren Hebel sitze!"
Wieder ein Lachen. "Da wär ich mir nicht so sicher an deiner Stelle!" rief der junge Mann belustigt zurück.
"Jefferson McCann," teilte John dem Major leise mit. "Ein Störenfried von hier, der schon so manche Nacht in unseren Ausnüchterungszellen verbracht hat."
Tatsächlich kannte er Jefferson gut; der Junge war kein übler Kerl, aber er hatte in letzter Zeit verstärkt klar gestellt, daß er mit der TSF auf Kriegsfuß stand - wie so viele andere Kolonisten ebenfalls.
"Ein Unruhestifter, hm?" Und laut rief er hinauf: "Kommen Sie hier runter, oder wir kommen rein!"
"Versuchs doch, Arschloch!" kam die Antwort von oben. Nun hielt John es für angebracht, sich in die Auseinandersetzung ein zu mischen.
"Was soll das, Jeff, was tust du verdammt noch mal hier?"
Einige Momente lang war es still oben auf dem Dach; der junge Mann schien nicht mit dieser vertrauten Stimme hier gerechnet zu haben.
"Marshal? Was tun Sie denn hier?"
"Meinen Job," rief John zurück. "Bitte sei so nett und komm hier runter, dann vergessen wir das ganze, okay? Ich will auf keinen Fall Gewalt anwenden, aber ich fürchte, meine Begleiter sind da weniger zimperlich."
Seth warf ihm einen verärgerten Seitenblick zu, doch John kümmerte sich nicht darum.
"Verschwinden Sie von hier, Marshal!" rief Jefferson hörbar nervös. "Und Ihre Leute auch! Ich will nicht, daß Ihnen was passiert... und J.C. will das auch nicht!"
Ein fragender Blick des Majors. "Jamie Christopher McCann," beantwortete John die unausgesprochene Frage. "Jeffs kleiner Bruder kam vor zwei Jahren bei einem Unglück ums Leben, und er selbst hat das nie ganz verkraftet, also tut er so, als würde der kleine noch leben."
Jeder, der Jefferson kannte, wußte, daß das eine Lüge war, denn er hatte nie einen Bruder gehabt. Der Major und seine Leute wußten das jedoch nicht, was John bei seiner kleinen Notlüge sehr zugute kam.
Jefferson hatte sich zusammen reimen können, was John gesagt hatte, und ein dünnes Lächeln umspielte seine Lippen. Er hatte gewußt, daß der Marshal nichts verraten würde.
"Ich werde von hier verschwinden," erwiderte John die Frage des Jungen, "sobald mein Job hier beendet ist. Also tu mir einen Gefallen und hilf mir, das ganze schnell und unkompliziert ab zu wickeln!"
"Dann tuts mir leid um Sie und Ihre Leute," sagte der andere. Es klang jedoch nicht wie eine Drohung, sondern eher wie eine traurige Feststellung. Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und war sogleich nicht mehr zu sehen.
"Gefällr mir nicht," meinte Seth. "Er klingt ziemlich sicher... könnte vielleicht eine einzige große Falle sein."
Er sah sich kurz auf dem Platz um und musterte die betonierte Fläche. "Möglicherweise haben sie Bomben gelegt und warten nur darauf, sie hoch zu jagen...!"
John folgte kurz seinem Blick, schüttelte aber dann den Kopf. "Nein. Der Boden ist in Ordnung, da sind keine Minen," sagte er bestimmt, was den Major zu einem fragenden Blick veranlaßte. "In den Hallen dürften sie auch keinen Sprengstoff haben," fuhr er fort, ohne darauf einzugehen. "Der Sprengstoff, den sie hier haben, ist nicht stark genug, um die Panzerung der Hallen zu zerstören und uns ernstlich gefährlich zu werden."
"Aber was haben sie dann..."
Er unterbrach sich, als ein lautes Maschinengeräusch ertönte, das aus der Halle vor ihnen zu kommen schien. Die dazugehörige Maschine war wohl so groß, daß sie den Boden leicht erzittern ließ. Wenige Momente später kam dasselbe etwas schwächer aus den anderen beiden Lagerhallen seitlich hinter ihnen.
"Was zum Teufel...!" entfuhr es dem Major, und auch die anderen Soldaten auf dem Platz blickten sich leicht verunsichert um.
"Hab da ein ziemlich mieses Gefühl," murmelte John. Die Geräusche kamen ihm sehr bekannt vor, er hatte sie früher ziemlich oft gehört, und eines davon erst vor sehr kurzer Zeit...
Re: 2115 (MSG)
Ape - 14.02.2009, 21:32
Dazz sah sich langsam um. Er kannte das Geräusch nicht, konnte es beim besten Willen nicht genau einordnen. Doch die ganze Situation kam ihm sehr unschön vor.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 16.02.2009, 18:16
Als er es endlich begriff, war es schon beinahe zu spät.
"Verdammt! Schnell, alle zu den Fahrzeugen!" schrie er so laut er konnte, um die Motorengeräusche so gut wie möglich zu übertönen. "Ihr da vorne," er winkte den Männern am Tor zu, die nun verwirrt in seine Richtung sahen,"weg da, schnell!"
Seth blickte ihn überrascht an. "Was zum Teufel...?"
"Keine Zeit für lange Erklärungen," unterbrach ihn John. "Ihre Männer müssen in die Fahrzeuge zurück, sonst haben sie keine Chance!"
Später wußte Seth nicht zu sagen, was ihn dazu bewogen hatte, auf den Marshal, den er nicht sonderlich mochte (was auch ganz offensichtlich auf Gegenseitigkeit beruhte), zu hören. Vielleicht war es der Nachdruck in seinen Worten, vielleicht hatte er aber auch nur instinktiv auf ihn gehört, weil ihm selbst nichts besseres eingefallen war. Auf jeden Fall rettete er damit einigen seiner Männer das Leben.
"Sie da, weg vom Tor, und zwar sofort! Alle sofort in ihre Fahrzeuge, das ist ein Befehl!"
Wie es ihnen während ihrer Ausbildung wiederholt eingeschärft worden war, ließen die Männer am Tor ihre Spezialausrüstung liegen und rannten schnell zur Seite weg. Keine Sekunde zu früh, denn kurz darauf war aus dem Inneren der Halle ein ohrenbetäubender Lärm zu hören, worauf das Tor förmlich explodierte. Die beiden Soldaten konnten den Trümmerstücken, die nun im näheren Umkreis zu Boden regneten, gerade so ausweichen; hätten sie direkt vor dem Tor gestanden, hätte sie das mit ziemlicher Sicherheit das Leben gekostet.
Die Soldaten der Hellcats liefen aufgeregt und sich Dinge zu schreiend zu ihren Fahrzeugen, und auch John und Seth rannten eilig zum nächststehenden Panzer, welcher wie zufällig der war, mit dem John und Dazz gekommen waren. Dabei warf der Marshal einen flüchtigen Blick über die Schulter, hinüber zu dem Chaos aus Rauch, Trümmerteilen und Feuer, welches sich beim Eingang der Lagerhalle gebildet hatte. Dabei glaubte er im Dunkel dahinter etwas metallisches aufblitzen zu sehen.
Ein weiteres Mal war der schreckliche Lärm zu hören, den John bereits beim ersten mal als den Abschuß eines schweren Geschützes identifiziert hatte.
"Deckung!" schrie er, und sie warfen sich zu Boden. Noch im fallen verfluchte er sich selber, denn bei diesem Gegner würde ihnen das rein gar nichts nutzen. Es war ohnehin vergebens, denn der Schuß hatte nicht ihnen gegolten. Einer der Strikes weiter rechts wurde mit furchtbarer Wucht getroffen. Das grünlich leuchtende Projektil setzte eine enorme Hitze frei, die selbst hier bei ihnen noch deutlich zu spüren war, und etwas fraß sich in Sekundenschnelle durch die leichte Panzerung des Fahrzeugs. Einen Moment später explodierte es. In das Geräusch der Explosion mischten sich mehrere Schmerzens- und Todesschreie.
Endlich hatten sie Johns Strike erreicht. Er setzte sich hinters Steuer, hob ab und führte sofort ein Ausweichmanöver zur rechten Seite durch.
Dabei gelang es ihm, noch einen Blick auf das stählerne Monster zu erhaschen, das in der Halle gelauert hatte und nun langsam und behäbig ins Freie hinaus rollte, wo seine Oberfläche im Licht der Sonne glänzte.
Es war ein Mauler-Panzer.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 20.02.2009, 00:05
Grey hatte sich in der zwischenzeit so darauf konzentriert die verschlüsslung am Minentor zu knacken das er nicht mehr mitbekam was um ihn herum passierte. Auch die Warnung von John bekam er nicht mit.
Kurz nachdem der Mauler-panzer jedoch ins freie gefahren war ertönte vom Minentor ein Schleifendes geräusch und kurz darauf öffnete sich das masive tor langsam.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 20.02.2009, 14:17
Emanuela hatte vor Schreck einen Schlenker gemacht, korrigierte ihre Bahn jedoch wieder und beobachtete mit schreckgeweiteten Augen den Panzer, der aus der Lagerhalle kam.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 20.02.2009, 18:30
/ooc:
Ena hat folgendes geschrieben: Emanuela hatte vor Schreck einen Schlenker gemacht, korrigierte ihre Bahn jedoch wieder und beobachtete mit schreckgeweiteten Augen den Panzer, der aus dem Mineneingang kam.
Der Panzer war in der Lagerhalle, nicht in der Mine.
Das Sonnenlicht fiel langsam in den derzeit unbeleuchteten Hauptstollen und gab den Blick auf ein Waffenlager frei. An den Wänden aufgereiht standen etliche Kisten mit leichten und schweren CBU-Waffen, und selbst einige kleinere Fahrzeugwaffen waren erkennbar.
Dies schien das Waffenarsenal zu sein, mit dem die Minenarbeiter ihren Panzer bestückt hatten.
Ungläubig starrte Chris auf den schweren Panzer, der damit begonnen hatte, seine Kameraden zu beschießen.
"Na wartet, ihr Schweine," murmelte er, während er seine Maschine auf den Koloss auszurichten begann, der nun fast vollständig im Freien stand. "So leicht mache ich es euch ni..."
Ein hohes hektisches Fiepen von einer seiner Armaturen fesselte schlagartig seine Aufmerksamkeit, und er fixierte die Anzeige, von der es kam. Seine Augen weiteten sich vor Schreck.
"Oh Schei... Ema! Ema, hörst du mich? Abdrehen, erst mal weg von hier!"
Er führte ein blitzschnelles Ausweichmanöver zur rechten Seite durch und entkam so gerade noch den Salven der beiden schweren Tomahawk-Mechas, die aus den anderen Lagerhallen ins Freie gestampft waren und die beiden Kampfflugzeuge sofort als die derzeit gefährlichsten Feinde erkannt hatten.
Er flog eine enge Schleife in Richtung des Taleingangs, und wenige Sekunden später war er darüber hinweg und außerhalb des Schußfeldes der beiden Kampfmaschinen.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 23.02.2009, 00:55
Ungläubig blickte Grey in den Minenschacht, den man zum Waffenlager umfunktioniert hatte. Wie in Trance betrat er die Miene, nun war ihm klar warum man das Tor so aufwändig gesichert hatte. Teilweise waren hier sogar Waffen eingelagert, die sie nichteinmal bei der Miliz hatte. Grey hatte ein ganz mieses gefühl bei der Sache.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 23.02.2009, 07:02
Fassungslos starrte Koyori das Geschehen um sich herum an, in Sekunden war sie in einer Schlacht gelandet. Langsam fing ihr Kopf wieder an zu arbeiten, sie rutschte auf den Fahrersitz und gab Gas. Schnell huschte der Panzer über den Minenhof zum Eingang wo er schlitternd zum stehen kam. "Grey! Komm rein!" schrie sie durch die Luke und wunk ihm zu.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 23.02.2009, 12:25
Emanuela folgte der Anweisung nur zu gern und blieb dicht hinter Chris, bis auch sie aus der Schussbahn war.
"Wie kommen Minenarbeiter an einen Mauler-Panzer und solche Mechas?!"
Sie blickte sich noch einmal um, konnte aber nichts erkennen. Ihr Herz hämmerte gegen ihre Brust und ihre Wangen hatten eine etwas zu gesunde rote Farbe.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 23.02.2009, 18:09
Mit unterdrückter Wut starrte John auf die beiden Tomahawks, die nun auch noch aufgetaucht waren und zusammen mit dem Panzer die Spitzen eines gleichschenkligen Dreiecks ergaben, in dem sich die Fahrzeuge der Hellcats befanden.
Diese reagierten erstaunlich geschickt und versuchten den Salven so gut wie möglich aus zu weichen und zu den Lücken zwischen den Lagerhallen zu gelangen. Nur einer tanzte aus der Reihe und griff einen der Mechas frontal an.
"Was zum Teufel...?!" entfuhr es John, während er den Panzer entgeistert betrachtete. Er griff zum Funkgerät und peilte ihn an. "Verdammt noch mal, weg da, oder willst du drauf gehen?!"
"Sie haben mir keine Befehle zu erteilen, Marshal!" kam es zurück. John war nicht sehr verwundert, als er die Stimme als die von Warren indentifizierte. Seth, der neben ihm saß, riß ihm das Mikro aus der Hand.
"Sie sollen da verschwinden, verflucht noch mal!" brüllte er wütend hinein. "Weg da, oder Sie sind tot!"
Daß Warren überlebte, war einzig und allein dem glücklichen Umstand zu verdanken, daß im Moment keiner der Gegner ihn als Ziel erfaßt hatte. Erleichtert sahen sie, wie der Strike ab drehte und sich den anderen an schloß.
"Glaub mir, das wüßte ich zu gern ebenfalls!" erwiderte Chris, der im Wächtermodus keine 500 Meter vom Taleingang entfernt in der Luft hing. "Aber noch viel lieber wüßte ich, wie wir diese Scheißkerle fertig machen sollten!"
Er zuckte zusammen, als er ein Signal auf seinem Scanner erlöschen sah, was bedeutete, daß nun schon der zweite Strike zerstört worden war.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 23.02.2009, 22:29
"GREY!" schrie Koyori nochmal und sah panisch auf ihren Kollegen. "Mach schon, komm her!"
Dazz hatte einen etwas eigensinnigen Entschluss gefasst. Im Tarnmodus hatte er den Panzer verlassen und spurtete über das Schlachtfeld, auf die Seite des Maulers zu. Er hatte nicht vor den schweren Panzer anzugreifen, nein, er wollte wissen warum die Mienenarbeiter zu solch krassem Methoden griffen. Geschickt kletterte er auf den Panzer.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 23.02.2009, 22:59
Während er den Geschossen ihrer Gegner aus wich, analysierte John blitzartig ihre Lage. Der Mauler und die beiden Tomahawks deckten sich gegenseitig und nahmen die Panzer der Hellcats in ein wirkungsvolles Kreuzfeuer, wodurch diese nur ausweichen, aber kaum schießen konnten. Der größte Vorteil der Strikes - ihre Wendigkeit - war hier wirkungslos, während ihre Kontrahenten mit hoher Feuerkraft und einer günstigen Truppenkonstellation punkteten. Er wußte, daß schnell etwas geschehen mußte, und er wußte auch, was das war. Neben ihm schien Seth auf den selben Gedanken gekommen zu sein.
"Luftangriff," befahl der Major erstaunlich ruhig. "Jameson, Stayword, zerstören Sie den Panzer. Aber passen Sie auf die Luftabwehr auf!"
John nahm ihm das Mikro aus der Hand.
"Warten Sie noch! Sie müssen tief rein kommen, um der Luftabwehr ein möglichst schlechtes Ziel zu bieten. Vermeiden Sie unbedingt den Taleingang! Fliegen Sie lieber zu beiden Seiten davon über die Hügelkuppen rein!"
Einige Sekunden lang kam nichts, dann hörten sie Chris´ Stimme aus dem Lautsprecher.
"Verstanden und bestätigt - greifen an! Vielen Dank für den guten Rat, Marshal, wir werden daran denken."
John konnte nicht einwandfrei feststellen, ob die letzten Worte spöttisch gemeint waren, doch er hatte im Moment auch nicht wirklich die Zeit, darüber nach zu denken. Er hoffte auf jeden Fall, daß ihn sein Eindruck von dem Jungen nicht getäuscht hatte.
"Damit wär das wohl geklärt," meinte Chris grimmig, während er in den Jägermodus zurück kehrte und einen Zielkurs berechnete. "Holen wir uns diese Hundesöhne! Ich nehm die rechte Seite, in Ordnung, Ema?"
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 23.02.2009, 23:56
Erst beim zweiten ruf wurde Grey aus seinem trance-artigen zustand gerissen. einen moment blickte er Koyori verwirrt an, doch dann verstand er. mit einem kurzen sprint war er bei ihr und stieg in den Schwebepanzer. "Warte noch nen moment" er nahm auf dem Platz des Schützen platz und richtete die Kanone des Panzers direkt auf den Mienenschacht.
00c: fell ich weis net ob du mit der Miene noch was vor hast, deshalb überlasse ich es dir ob grey noch zum schuss kommt oder ob es net reicht.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 24.02.2009, 15:38
"Ja, alles klar."
Sie überprüfte noch einmal alle ihre Anzeigen, dann begann sie nach der angesprochenen Hügelkuppe zu suchen und fand sie auch allzu bald. Sobald sie ihren Anschein nach tief genug war, flog sie vorsichtig links an ihr vorbei und wartete, bis Chris genausoweit war wie sie.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 25.02.2009, 12:07
Die Soldaten, die mit am Minenschacht standen, hatten bislang nicht auf Grey geachtet, doch nun wurde einer auf ihn aufmerksam.
"Was zum Teufel...?" fragte er verwundert, und dann bemerkte er, was Grey vor hatte.
"Nein!" rief er entsetzt, hoffend, daß dieser ihn noch hören konnte. "Nicht schießen!"
Aus den Augenwinkeln konnte er bereits die heran rasenden Valkyries entdecken. "Hoffentlich haben die keine Raketenabwehrsysteme," murmelte John. Neben ihm lachte Seth leise.
"Ob Sie es glauben oder nicht, Marshal, ich habe hier wirklich nicht mit feindlichem Widerstand gerechnet, als ich den Einsatz vorbereitete!"
John brauchte ein paar Sekunden, um fest zu stellen, was dieser damit meinte.
"Standardbewaffnung?"
"Nur ungelenkte Raketen," bestätigte Seth. "Und glauben Sie mir, die beiden können verdammt gut... nicht auch das noch!"
"Was?!" John konnte dem Blick des Majors nicht folgen, da er immer noch damit beschäftigt war, den feindlichen Geschossen auszuweichen. Ihre Gegner mochten schwer bewaffnet sein, doch zum Glück schossen sie hundsmiserabel.
"Sagen Sie, Marshal... ist das einer ihrer Männer auf dem Panzer...?"
Nun sah John doch hin und stöhnte, als er Dazz auf dem Mauler herum klettern sah. Er griff nach dem Mikro.
"Dazz! Weg da, oder du wirst gleich bei lebendigem Leib geröstet!"
Er flog über die Hügelkuppe und bemerkte sofort das Sperrfeuer, das die Tomahawks auf den Taleingang legten. Wären sie da durchgeflogen, hätten sie vermutlich nicht lange überlebt.
"Danke, Kazansky," murmelte er leise. Ein ganzes Stück vor ihnen war bereits ihr Ziel sichtbar - der Mauler-Panzer.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 26.02.2009, 06:37
Dazz sah erst etwas verwundert zu seinem Anführer, dann aber bemerkte er die beiden Kampfmaschinen im Anflug. "Shit." entfuhr es ihm und schon sprintete er weg.
Re: 2115 (MSG)
Redeyes - 28.02.2009, 21:44
Grey wollte gerade Feuern, als sich die Soldaten bemerkbar machten. Er zögerte und nahm die Finger vom Abzug. Er fand es zwar das beste wenn das Waffenlager zerstört würde, doch nicht auf kosten der eigenen Leute. statdessen lehnte er sich nach draussen. "Los macht das ihr da wegkommt!"
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 28.02.2009, 23:16
Der Soldat machte im Gegenteil ein paar Schritte in den Minenstollen hinein und deutete auf einige große Kisten, die besonders gut gepanzert schienen.
"Das ist Plasmamunition," rief er verärgert. "Wenn die hoch geht, werden wir hier alle gegrillt! Wo zum Teufel haben Sie eigentlich Ihre Ausbildung absolviert?!""
Doch bereits in der nächsten Sekunde wurde seine Aufmerksamkeit massiv abgelenkt, als die Lagerhalle, auf dessen Rückseite sie standen, von einer heftigen Explosion erschüttert wurde.
In den Simulationen hatte Chris immer wieder solche Situationen durchlebt und sie auch immer erfolgreich bestanden. Doch dies hier war die Wirklichkeit; das Leben seiner Kameraden hing von seiner und Emas Zielgenauigkeit ab, und daß er nur Sekundenbruchteile dafür Zeit hatte, machte es ihm nicht leichter.
Er schluckte nervös, während er den Rumpf seiner Maschine mit extrem präzisen und vorsichtigen Bewegungen seines Steuerknüppels aus richtete. Dann erklang ein kurzes abgehacktes Fiepen, das ihm die richtigen Einstellungen versicherte.
"Versucht mal das hier, ihr Säcke!" knurrte er und drückte zweimal heftig auf den Feuerknopf.
Beinahe synchron, nur um wenige Millisekunden zeitversetzt, lösten sich zwei Raketen von seinen Tragflächen. Die Geschosse fielen ein kleines Stück abwärts, aktivierten dann ihre Antriebe und beschleunigten schlagartig so stark, daß sie die Valkyrie, die sie abgefeuert hatte, binnen Sekundenbruchteilen hinter sich ließen.
Während Chris schnell abdrehte, um dem feindlichen Abwehrfeuer auszuweichen, jagten die Sprengkörper auf ihr massiges Ziel zu, das keine Chance mehr hatte auszuweichen, und schlugen mit furchtbarer Wucht in den Rumpf und den Geschützturm ein.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 01.03.2009, 11:47
ooc: Danke ^^ Jetzt weiß ich, was ich tun muss
Fast zur gleichen Zeit hatte Emanuela links ihre Raketen abgefeuert, jedoch blieb sie dabei stumm wie ein Fisch und konzentrierte sich nur darauf, ihr Ziel zu treffen. Angespannt hielt sie die Luft an und atmete erst erleichtert auf, als sich ihr Finger wieder vom Feuerknopf gelöst hatte und sie sicher hinter den Hügeln verborgen war.
"Huuh..."
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 03.03.2009, 18:05
Durch die beiden Raketen, die Chris abgefeuert hatte, war der Panzer bereits schwer beschädigt worden; Emas Raketen gaben ihm den Rest. Die Explosion war noch in weiter Ferne zu hören, und glühende Trümmerstücke regneten im näheren Umkreis herab, jedoch wurde durch diese niemand verletzt, und auch die Militäreinheiten in der Nähe blieben unversehrt.
Die Hellcats indes sahen nun ihre Chance gekommen - die Verteidiger waren nicht mehr in der Lage, ein Kreuzfeuer aufrecht zu erhalten, und ihre Gegner formierten sich rasch zum Gegenangriff. Da sie nun den Rücken frei hatten, fiel es den schnellen und agilen Strikes nicht weiter schwer, den feindlichen Salven auszuweichen und ihrerseits das Feuer zu erwidern.
"Jawoll, Volltreffer!" jubelte Chris, als er die Explosion mit bekam. "Komm, wir gehen wieder runter und helfen ihnen, den Rest zu erledigen!"
Er drehte eine Schleife und kehrte in einem langsamen Sturzflug zum Schlachtfeld zurück. Noch ehe er es erreicht hatte, wechselte er in seine Mechaform und kam nahe des Mineneingangs auf, wobei er genau darauf achtete, daß sein Landepunkt auch wirklich frei von Soldaten war. Sofort zückte er sein Gewehr und nahm einen der Tomahawks über die Strikes hinweg unter Beschuß. Dabei zielte er vor allem auf die Waffenarme der schweren Kampfmaschine, da sein Vulcan-Geschütz gegen deren dicke Panzerung nicht sehr effektiv war.
Re: 2115 (MSG)
Ape - 07.03.2009, 17:30
Dazz hatte sich so gerade noch in Sicherheit bringen können, doch die Druckwelle erfasste ihn dennoch und schleuderte ihn über das halbe Kampffeld. So hatte er sich das ganz sicher nicht vorgestellt.
Re: 2115 (MSG)
Ena - 19.03.2009, 16:09
Emanuela setzte ebenfalls in Mechaform zur Landung an und nahm die Feinde unter Beschuss, die zu nahe an die anderen herankamen. Die meisten ihrer Schüsse schienen gut gezielt und zerstörerisch, obwohl sich auf ihrem Gesicht Entsetzen wiederspiegelte.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 15.04.2009, 12:47
Offenbar sahen die Verteidiger die Aussichtslosigkeit ihrer Lage ein, und sie schienen nicht gewillt, zu Gefangenen zu werden. Als die erste der beiden turmhohen Kampfmaschinen mit zerstörten Waffenarmen in die Knie ging, erschütterte kurz darauf eine Explosion den Rumpf, und brennende Wrackteile regneten in der näheren Umgebung zu Boden. Kurz darauf passierte dasselbe auch der zweiten Maschine. Der Kampf war damit beendet, und die Überlebenden kamen zusammen, um Verwundete zu versorgen und die Schäden ab zu schätzen.
"Zwei Strikes zerstört und vier Männer tot, dazu etliche teils schwer Verletzte," faßte Seth düster zusammen. "Und das, wo wir nicht einmal beabsichtigt hatten zu kämpfen."
"Das passiert öfter im Krieg," erwiderte John, der neben ihm stand. "Tut mir leid, daß Sie und Ihre Männer das auf die harte Tour lernen mußten!"
Der Major blickte ihn scharf an, konnte aber kein Anzeichen von Sarkasmus auf dem Gesicht des Marshals entdecken. Er entschied sich daher, wieder zum Wesentlichen zu kommen.
"Wie zum Teufel konnten diese Kerle an solch schwere Hardware gelangen, können Sie mir das sagen?"
"Woher soll ich das wissen?" sagte John mürrisch. "Die TSF kontrolliert den Raumhafen und die Orbitalüberwachung, schon vergessen? Es gibt hier auch keine Fabriken, in denen man schwere Panzer herstellen könnte... außer sie haben sie komplett mit den Mitteln errichtet, die dieser Planet zu bieten hat."
Er sah zur Seite und registrierte erleichtert, daß seine Leute auf ihn zu kamen - wie es schien, unverletzt.
Von einer anderen Seite näherten sich zudem die Piloten der Valkyries, die ihre Maschinen in der Nähe abgestellt hatten. Seth nickte ihnen anerkennend zu. "Gut geschossen, Soldaten! Denen haben Sie ganz schön eingeheizt."
Re: 2115 (MSG)
Ape - 18.04.2009, 18:04
Koyri hockte auf ihrem Panzer und zeichnete irgendwas in ihren PDA, hochkonzentriert war sie bei der Arbeit.
Dazz stand nicht unweit entfernt und schien ziemlich mürrisch.
Re: 2115 (MSG)
Fellknäuel - 02.05.2009, 11:59
"Wie auch immer, ich habe General Carter über das hier geschehene in Kenntnis gesetzt, und er will nun hier runter kommen, um sich selbst ein Bild davon zu machen," teilte Seth seinem Gesprächspartner mit, welcher von dieser Neuigkeit sichtlich nicht begeistert war.
"Hätt ich mir denken können," seufzte John. Er ahnte schon, wie die Sache nun weiter gehen würde.
"Ich werde zum Raumhafen fahren, um ihn zu empfangen. Er will, daß Sie ebenfalls mit kommen."
"Na großartig!" schnaubte John angewidert. "Der beschissene Abschluß eines beschissenen Tages, oder? Na schön, bringen wir´s hinter uns! Will jemand mit kommen?" Der letzte Teil war an seine Leute gerichtet.
Chris sah sich indessen um und registrierte bedrückt die schwarzen Leichensäcke, die neben einem der Strikes am Boden lagen.
"Vier von den Jungs tot," sagte er leise. "Ich kanns kaum glauben... es sollte doch gar kein Kampfeinsatz werden!"
Re: 2115 (MSG)
Ena - 03.05.2009, 09:48
Emanuela schloss die Augen und schüttelte den Kopf.
"Wir konnten es nicht voraussehen, dass diese Schweine so bewaffnet waren wusste offenbar nicht einmal die hiesige Miliz."
Sie hatte völlig monoton gesprochen, dann wandte sie sich zu Seth und John um.
"Sir, wäre es nicht möglich, dass auch andere Leute auf diesen Planeten auf ähnliche Weise solche Waffen erhalten haben?" Sie wusste nicht, wieso sie den Anführer der Miliz mit "Sir" ansprach, wo doch die anderen Hellcats...Warren jedenfalls...so herablassend gegenüber seinen Untergebenen waren, aber offensichtlich hatte er mehr Ahnung, wie es hier zuging als ihre Kameraden.
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