Referat

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    Re: Referat

    matzevolt - 15.04.2004, 13:06

    Referat
    Moin

    Ich habe zwar schon einen großteil des Stoffes zusammen, bräuchte aber noch einige genauere Infos zur Bundesregierung. Ich wär euch sehr dankbar, wenn ihr mir hier ein paar Links gebt.
    thx im Vorraus



    Re: Referat

    matzevolt - 29.04.2004, 16:42


    Das hier ist übrigens dabei herausgekommen, hab aber die Note noch nicht.

    Die Bundesregierung

    Erklärung

    Als Bundesregierung bezeichnet man die Regierung eines Bundesstaates (z.B. Deutschland; Österreich). Die deutsche Bundesregierung unterschiedet sich von der Österreichischen Variante fast nur in der Größe: Die Österreichische Bundesregierung besteht aus 11 Ministern und dem Bundeskanzler, die Deutsche Bundesregierung dagegen aus insgesamt 14 Ministern und dem Bundeskanzler (Art. 62 GG).
    Der Bundeskanzler bestimmt, wie viel und welche Ministerien bzw. Minister er benötigt, um eine funktionierende Regierung zu bilden. Die größte Fraktion des Bundestages stellt in der Regel auch den Bundeskanzler. Da die Regierung meist aus einer Koalition von mehreren (meist 2) Parteien besteht, einigen sich die Vorsitzenden der Parteien und der Bundeskanzler im Voraus, welche Partei welchen Minister stellt.


    Die Wahlmethoden

    Der Bundeskanzler wird nicht direkt vom Volk gewählt. Die Bundestagsabgeordneten werden vom Wähler gewählt und bestimmen dann den Kanzler. Auf die Minister haben nur die Vorsitzenden der Koalition Einfluss. Der Bundestag, von dem der Kanzler gewählt wird, tagt seit 1999 im Reichstag in Berlin. Er besteht aus mehreren Fraktionen, den Abgeordneten der einzelnen Parteien. Um in den Bundestag zu kommen, muss man ein Direktmandat aus einem der Wahlkreise bekommen. Gewählt wird man dann mit der ersten Stimme der Wähler. So wird die Hälfte der Abgeordneten gewählt. Mit ihrer zweiten Stimme bestimmen die Wähler wie viel Sitze, also Abgeordnete, jede Fraktion inne hat. Eine Fraktion besteht aus mindestens 3 Abgeordneten. Die Abgeordneten, die es nicht schaffen, mir ihrer Partei (Bsp. 2002: PDS 2 Abgeordnete ) eine Fraktion zu bilden, werden als fraktionslos bezeichnet. Allerdings gehören sie immer noch der jeweiligen Partei an. Überhangmandate entstehen dann, wenn es mehr Direktmandate für eine Partei/Fraktion als Sitze für diese gibt. Der Bundestag wählt den Bundeskanzler in einer freien Wahl, das heißt ohne Parteienzwang. Allerdings gibt es wohl kaum Abgeordnete, die einen anderen Kandidaten als den ihrer Partei oder Koalition wählen. Eine Abwahl des Kanzlers kann durch eine gescheiterte Vertrauensfrage, gestellt vom Kanzler und danach von der Mehrheit des Parlaments abgelehnt, oder durch ein Misstrauensvotum erfolgen, das die Opposition einbringt. Der Kanzler kann natürlich auch auf eigenen Wunsch seinen Rücktritt einreichen.

    Die Kanzler der Bundesrepublik Deutschland

    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1949 die Bundesrepublik gegründet. Seit 1949 hat es bereits 6 Kanzler vor dem zurzeit regierenden Kanzler Schröder gegeben. Der erste Kanzler der Bundesrepublik war Konrad Adenauer (CDU). Er regierte von 1949-1963 und wurde wegen seines hohen Alter (bei Amtsantritt immerhin schon 73) immer “der Alte” genannt. Seine größten Leistungen waren unter anderem die Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangen aus russischer Gefangenschaft und die Schließung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages. Nach Konrad Adenauer kam dessen früherer Wirtschaftsminister Prof. Dr. Ludwig Erhard (CDU) an die Macht. Er regierte von 1963 an und trat im Jahre 1967 zurück. In seine Amtsperiode fällt der Beginn des “Wirtschaftswunders”. Nach seinem Rücktritt wurde Dr. Kurt Georg Kiesinger (CDU) der Kanzler der Bundesrepublik. Er war von 1967-1969 an der Macht und hat mit 2 Jahren die kürzeste Amtsperiode aller Kanzler. Danach wurde Willy Brandt (SPD) zum Bundeskanzler gewählt. Er regierte von 1969 bis 1974. Er erreichte die Anerkennung des Ostens mit seinem Kniefall in Warschau vor dem Denkmal für die Opfer der Judenverfolgung. Er trat wegen eines DDR-Spions (Günther Guillaume) in seinem Beraterstab zurück. Von 1974 bis 1982 war Helmut Schmidt (SPD) der Kanzler Deutschlands. Er ist der bis jetzt einzige Kanzler, der wegen eines Misstrauensvotums sein Amt niederlegen musste. Ab 1982 bis 1998 war Dr. Helmut Kohl (CDU) Kanzler der Bundesrepublik. Er ist der Kanzler mit der bis jetzt längsten Amtsperiode (16 Jahre). Sein größter Verdienst ist die Wiedervereinigung Deutschlands.

    Die Bundesregierung

    Der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland ist seit 1998 Gerhard Schröder. Er ist schon der siebte, der seit Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 das Amt des Bundeskanzlers inne hat. Er gehört der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) an, war bis vor kurzem deren Vorsitzender und ist der mächtigste Mann im Land. Er hat die meisten Rechte und kann ganz alleine das Kabinett zusammenstellen. Das Kabinett besteht aus allen Bundesministern.
    Stellvertreter des Kanzlers und gleichzeitig auch Außenminister ist Joseph (Joschka) Fischer von Bündnis 90/die Grünen. Als Stellvertreter des Bundeskanzler ist er der mächtigste Mann im Land, wenn der Kanzler im Ausland, im Urlaub oder krank ist. Er hat dann, mit einigen Ausnahmen, die selben Rechte und Befugnisse wie der Kanzler. Das Auswärtige Amt, sein Ministerium, ist zuständig für die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik (Botschaften, Konsulate, usw.). Der Auswärtige Dienst vertritt die Interessen Deutschlands, fördert den internationalen Austausch und leistet Deutschen im Ausland Schutz und Hilfe.
    Dem Ministerium für Umwelt steht Jürgen Trittin vor, ein weiterer Minister der Grünen. Er muss sich um alle umweltpolitischen Entscheidungen kümmern. So wurde in seiner Amtsperiode etwa das Dosenpfand eingeführt und die Ökosteuer durchgesetzt. Außerdem setzt er sich für die Abschaltung der Atomkraftwerke ein und die Gewinnung und den Einsatz von alternativen Energiequellen.
    Der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland ist Hans Eichel (SPD). Er ist zuständig für die Haushalts- und Steuerpolitik und unter anderem für die Kriegsfolgelasten, das Bundesvermögen und den Zoll. Er bringt alljährlich den Bundeshaushalt ein und versucht, die vorhandenen Steuergelder sinnvoll auf die einzelnen Ressorts zu verteilen.
    Die Gesundheitsminsterin ist Ulla Schmidt (SPD). Sie muss sich darum kümmern, dass das Gesundheitssystem funktioniert. Sie soll die Interessen der Ärzte, der Krankenkassen und der Patienten unter einen Hut bringen, d.h. z.B. Krankenkassenbeitrage, Medikamentenpreise usw. müssen auf einem fairen Niveau bleiben.Außerdem ist sie für die Überwachung von Arzneimitteln zuständig.
    Otto Schily (SPD) ist der Innenminister der Bundesrepublik. Er und sein Ministerium sind für die innere Sicherheit Deutschlands zuständig. Ihm untersteht der Bundesgrenzschutz und er setzt z.B. den Sicherheitsstandard bei der Durchsuchung an Flughäfen oder bei Grenzkontrollen fest. Er sorgt unter anderem für den Katastrophenschutz, die Einhaltung der Asylgesetze und hat ein strengeres Luftsicherheitsgesetz durchgesetzt.


    Brigitte Zypries (SPD) hat das Amt der Justizministerin inne und ist somit die “Hüterin der Verfassung”. Sie ist zuständig für die Sicherung und Fortentwicklung unseres Rechtsstaates, das Dienst- bzw. Berufsrecht der Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Notare und für die mit der Herstellung der Einheit Deutschlands erwachsenen Aufgaben im Bereich der strafrechtlichen, verwaltungsrechtlichen und beruflichen Rehabilitierung und der "offenen Vermögensfragen". Außerdem sorgt sie für die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union in den Bereichen Justiz und Inneres.
    Wolfgang Clement (SPD) ist sowohl Wirtschafts-, als auch Arbeitsminister. Deshalb wird er auch Superminister genannt. Er muss sich sowohl um die Arbeitsämter und die Probleme der Arbeitnehmer, als auch um die der Industrie kümmern. Er soll das Fundament für wirtschaftlichen Wohlstand, einen hohen Beschäftigungsstand, sowie für die soziale Sicherheit legen.
    Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) leitet das Ministerium für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Ernährung. Sie setzt neue Hygienerichtlinien oder Pflichten für Hersteller fest,, so zum Beispiel das neue Öko-Siegel oder die Herkunftsgarantie für Eier und Hühner.
    Dr. Peter Struck (SPD) ist Verteidigungsminister. Er legt den Verteidigungs-Etat fest. Dieser wird benötigt, um die Armee, also Soldaten, Personal und Fahrzeuge, zu bezahlen bzw. in gutem Zustand zu halten. Er bestimmt auch, wann neues Material benötigt wird (etwa neue Flugzeuge) oder wann altes Material nicht mehr wirtschaftlich einsetzbar ist (z.B. der Kampfjet Phantom).
    Renate Schmidt (SPD) steht dem Ministerium für Familie Senioren, Frauen und Jugend vor. Sie gestaltet die Familienförderung unter Berücksichtigung der Familieninteressen. Außerdem fördert sie Seniorenorganisationen, erlässt Bundesgesetze zur Durchsetzung der Gleichstellung der Frau und zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit sowie das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte,
    Manfred Stolpe (SPD) ist der Verkehrsminister. Er bestimmte zum Beispiel, dass es eine LKW-Maut geben sollte und entschied sich auch für den Anbieter Tollcollect. Außerdem sorgt er für den guten Zustand der Straßen und legt fest, wann etwa Autobahnen verbessert werden sollen.
    Edelgard Bulmahn (SPD) ist die Ministerin für Bildung und Forschung. Sie legt Richtlinien für Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen fest, allerdings nur in sehr wichtigen Fällen, denn die Bildung wird von den Kultusministern der Bundesländer geregelt. In dem Zusammenhang setzt sie sich aktuell für die Errichtung von sogenannten “Eliteuniversitäten” ein.
    Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) leitet das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und ist so zum Beispiel für die Entwicklungshilfe im Ausland zuständig.



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