Die Grippe Kapitel 3

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    Re: Die Grippe Kapitel 3

    Tabigarasu - 08.04.2013, 15:14

    Die Grippe Kapitel 3
    Die Grippe


    Kapitel 3 Mutantenjagt


    Verfasst am: 21.12.2009, 00:35
    Patrick öffnete die Haustür und rief: "Ich bin wieder zu Hause!" Eine junge Frau kam in den Flur, an ihr vorbei rannte ein Junge von 6 Jahren. Patrick hob ihn hoch und drückte ihn. Dann gab er der Frau einen Kuss und umarmte sie. Alle drei gingen in ein gemütliches Wohnzimmer mit großen Terrassenfenstern. Plötzlich verdunkelte sich draußen der Himmel, die Eingangstür splitterte, bewaffnete Männer drangen ins Haus ein. Patrick schob seine Frau und seinen Sohn hinter sich. "Lasst uns in Ruhe!", rief er. Ein Mann kam auf ihn zu und schlug ihn nieder. Sein Sohn begann zu weinen.

    Ihm wurde schwarz vor Augen und er hörte nur noch das Weinen.

    Plötzlich fuhr er aus dem Schlaf auf. "Alles nur ein Traum", dachte er. Aber das Weinen war echt. Langsam erhob sich Patrick aus der dunklen Ecke und blickte vorsichtig die Gasse hoch und runter.

    Was er dort sah verschlug ihm die Sprache. Ein Mädchen saß auf einer Kiste und weinte. Doch das faszinierende war, dass um das Mädchen herum lauter Bilder waren.

    Patrick suchte die Gasse erneut gründlich nach Personen ab. Dann packte er seine Sachen und ging auf das Mädchen zu. Er war sehr von den Bildern angetan. Er kniete sich neben sie. Sie hatte ihn noch nicht bemerkt. Er holte sein Taschentuch aus der Tasche, hielt es ihr hin und sprach mit möglichst sanfter Stimme: "Faszinierende Bilder. Aber du solltest sie verschwinden lassen, bevor man dich noch entdeckt!"

    Verfasst am: 21.12.2009, 01:45
    Rih zuckte zusammen wie unter einem Hieb und fiel von der Kiste. Hastig stand sie auf. "Was genau haben Sie gesehen?" Sie schloss die Augen und atmete tief durch. Vermutlich flackerten die Bilder für den Mann wie bei einem kaputten Fernseher, bevor sie verloschen. Wie hatte sie nur so leichtsinnig sein können?
    Sie öffnete die Augen wieder. Vor Tränen konnte sie das Gesicht des Mannes kaum erkennen. Sie wischte sie mit dem Ärmel weg. Als sie wieder etwas erkennen konnte, bemerkte sie, dass der Mann ihr ein Taschentuch anbot. Rih ignorierte es und wiederholte ihre Frage.

    Verfasst am: 21.12.2009, 13:42
    Die Bilder verschwammen und verschwanden dann vollständig. "Nun ich habe Erinnerungen aus einem Leben gesehen, das nicht mein eigenes war.", sagte er ruhig und steckte sein Taschentuch zurück in die Tasche. Er blickte noch einmal die Gasse rauf und runter. Er lächelte das Mädchen an und sagte: "Keine Panik, ich sag keinem was. Ich gehe mal davon aus, dass diese Bilder von deinen übernatürlichen Kräften erzeugt wurden?"

    Verfasst am: 21.12.2009, 23:55
    Rih sah ihn irritiert an. Er verhielt sich, als sei es normal, dass sie Illusionen erzeugen konnte. Außerdem irritierte sie sein Lächeln. Es schien ihr unangebracht. "Sie tun so, als sei es normal", sagte sie und blickte zu Boden. "Warum? Wer sind Sie?"
    Warum war sie so leichtsinnig gewesen? Jetzt hatte jemand sie gesehen und sie hatte schon wieder Hunger und war müde. Rih ärgerte sich einmal mehr über sich selbst. Wenigstens würde sie nicht direkt wieder umkippen. So schlimm war es noch nicht.

    Verfasst am: 22.12.2009, 12:19
    "Mein Name ist Patrick Brownford. Ich habe schon alle möglichen Formen von Nachwirkungen gesehen, aber diese ist die faszinierendste, die ich je gesehen hab", sagte Patrick etwas verträumt. Dann setzte er sich neben sie und sagte: "Du bist nämlich nicht die einzige mit besondere Fähigkeiten."

    Er begann sich auf seine Hand zu konzentrieren. Das Blut pulsierte und die Temperatur in der Hand stieg an. Die Luft darum begann aufgrund der großen Hitze zu flimmern. Dann gab es eine 50cm hohe Stichflamme und seine Hand stand in Flammen. Die Luft um die Hand hatte sich entzündet.

    "Nicht ganz so beeindruckend, aber äußerst nützlich", sagte Patrick. Er kramte in seiner Manteltasche nach einer Schachtel Zigaretten. Er zündete sie sich an, danach begann die Flamme kleiner zu werden und verschwand schließlich ganz.
    "Nun jetzt kennst du mich. Und wer bist du?"

    Verfasst am: 22.12.2009, 17:46
    Einen Augenblick staunte Rih. Dann rümpfte sie die Nase. Sie mochte Zigaretten nicht besonders, weil der Freund...der Verlobte ihrer Mutter auch rauchte. "Ich finde Feuer besser." Einen Moment überlegte sie. "Ich heiße Rih." Sie wollte nun wirklich nicht über sich reden. "Ich kenne nur jemanden, der ziemlich gute Wettervorhersagen machen kann... Was haben Sie denn schon so gesehen?"

    Verfasst am: 22.12.2009, 19:10
    "Ich habe Leute gesehen, die sich wie ein Chameleon ihrer Umgebung anpassen können. Oder Personen, die Haut aus Diamanten haben, oder", er fuhr sich mit der Hand über den linken Unterarm, "Menschen, die schneller als der Schall laufen können, und...." In der Ferne konnte er Personen hören. "Los hau ab!", sagte er mit ernster Stimme.
    Dann sah er die zwei Personen in langen schwarzen Ledermänteln.

    Patrick stellte sich mit ausgebreiteten Armen in die Mitte der Gasse. Er konzentrierte sich. Sein Puls hämmerte ihm in den Ohren. Er spürte wie er sich erhitzte und seine Hände brachen in Feuer aus.

    Die beiden hoben ihre Pistolen. "PENG, PENG", die Projektile verfehlten ihn. Dann schleuderte er eine Flamme nach den beiden, die in Deckung sprangen. Von dort aus schossen sie erneut nach Patrick.
    Er hoffte, dass das Mädchen bereits verschwunden war, und ging dann selbst in Deckung.

    Verfasst am: 23.12.2009, 03:16
    Rih kauerte hinter einer Kiste und wagte nicht, nachzusehen, was genau geschah. Sie hatte nur einen kurzen Blick auf die beiden schwarz Gekleideten erhascht, die sich die allergrößte Mühe gaben, jedes nur erdenkliche Klischee zu erfüllen, indem sie einfach drauf los schossen. Einerseits hatte sie Angst. Andererseits kam sie sich schrecklich nutzlos vor. Ihre Fähigkeit brachte einfach nichts, wenn man nicht gerade stehlen oder abschreiben wollte...
    Solange sie nicht wusste, wo genau die beiden waren, wäre es viel zu anstrengend und riskant, ihnen eine Illusion schicken zu wollen. Wenn sie aus Versehen Patrick etwas Falsches sehen ließ, würden die beiden ihn am Ende noch erschießen.

    Verfasst am: 23.12.2009, 21:23
    Kugeln schlugen in der Wand neben ihm ein. Patrick schleuderte als Rache ein Geschoss aus Feuer nach seinen Feinden. Es explodierte an einem Eckpfeiler.
    Er sah, dass das Mädchen immer noch da saß. "Verdammt! So ein dummes Gör!", dachte er. Patrick musste nun nicht nur die beiden Paladine besiegen, sondern auch noch auf dieses Mädchen achten. Er sprang auf und rannte auf die andere Seite und schleuderte eine Kugel aus Feuer nach seinen Gegnern. Bei dem Mädchen angekommen zog er sich auf die Beine und brüllte: "Lauf oder willst du etwa sterben?" Dann schubste er sie weg und drehte sich um. Er starrte in die Mündungen beider Pistolen. Patrick erkannte beide. Sie hatten vor vielen Jahren mit ihm gemeinsam Überlebende der Grippe gejagt. "Hallo Patrick, ich gehe davon aus, dass du jetzt nicht aufgibst. Aber ich bitte dich trotzdem. Ich kann dafür sorgen, dass du gut behandelt wirst", sagte der größere der beiden. Patrick lächelte grimmig: "Du hast mich richtig eingeschätzt, Richard." Erneut entzündeten sich Patricks Hände. Der Große lächelte.

    Verfasst am: 23.12.2009, 23:14
    Weglaufen war keine schlechte Idee. Wenn sie nur wüsste, wohin sie laufen konnte, ohne direkt gesehen zu werden. Überall in der engen Gasse war Müll und auf dem schmalen Pfad, der nicht völlig zugeschüttet war, gab es keinerlei Deckung. So würde sie nicht weit kommen. Das war ihr zu gefährlich.
    Von ihrem jetzigen Standort aus konnte sie allerdings einem der Männer eine Illusion schicken, ohne Patrick dasselbe sehen zu lassen. Sie konzentrierte sich darauf, seine Sicht verschwimmen zu lassen. Tatsächlich rieb er sich bereits nach wenigen Sekunden die Augen.

    Verfasst am: 25.12.2009, 21:08
    Der eine Unbekannte rieb sich die Augen und blinzelte mehrmals. Dann sprach er leise: "Richard ich kann nichts mehr sehen!" Die Panik in seiner Stimme konnte er nur schwer unterdrücken. "Was? Konzentrier dich auf deinen Auftrag!", sprach Richard mit fester Stimme. Dann wanderten seine Blicke an Patrick vorbei und erfassten Rih. "Das Mädchen hat wohl auch besondere Kräfte. Faszinierend!", sagte der Fremde. "ICH KANN NICHTS MEHR SEHEN!", schrie der andere panisch. "Beruhig dich!", schrie Richard. Patrick lachte laut auf: "Du hast einen Fehler gemacht! Du hast dein Ziel aus den Augen verloren!" Dann schleuderte er eine Kugel aus Feuer nach Richard. Diese traf ihr Ziel mitten auf der Brust. Richard wurde drei Meter zurückgeschleudert. Auf seiner Brust klaffte eine große Brandwunde. Nun wandte sich Patrick dem Blinden zu. "Richard? Richard?", schrie dieser noch panischer. Dann schoss er in der Gegend umher. Patrick schmiss sich auf den Boden. Der Blinde verschoss sein ganzes Magazin und rannte dann los. Doch nach nur 10 Metern stoppte ihn unfreiwillig eine Straßenlaterne. Er ging bewusstlos zu Boden. Patrick stand auf ging zu Richard.

    Er hob dessen Pistole auf und mit tödlicher Präzision und Kälte gab er ihm den Gnadenstoß. Dann ging er zu dem anderen und tat dasselbe.

    Als letztes wischte er die Pistole ab und warf sie neben die Leiche.
    Nun war es still in der Gasse. Nur das Geräusch eines Rotors war zu hören.
    "SCHEIßE!", dachte sich Patrick und fuhr herum. Dort am Himmel sah er einen Helikopter. Die Lackierung ließ auf Polizei schließen. Er rannte los.

    Er packte das Mädchen am Arm und schleifte sie hinter sich her. Sie versuchte sich loszureißen. Doch dies ließ er nicht zu. Er ignorierte ihr Geschrei, er musste sie in Sicherheit bringen.
    Am Ende der Gasse standen zwei Personen. Sie blickten ihn an.
    Patrick ließ das Mädchen los. Er konzentrierte sich, bereit zur Verteidigung und erwartete, dass sie ihn angriffen.

    Verfasst am: 25.12.2009, 23:27
    Eigentlich hatte sie dem Mann nur ein verstärktes Flirren der Luft vorgaukeln wollen. Offenbar hatte der Stress den Effekt ihrer Fähigkeit verstärkt. Scheinbar kannten diese Leute Patrick. Wenn sie wussten, wozu er fähig war, erklärte das einiges. Immerhin erschoss er sie einfach.
    Rih schrie auf, als Patricks Hand ihren Arm umschloss. Gerade eben war dort noch Feuer gewesen. Die Hitze tat höllisch weh. Sie verstand auch nicht, wie er es schaffte, hier in all dem Müll zu rennen. Als er sie losließ, blieb jedoch keine Zeit für Erleichterung. Da waren wieder zwei Leute. Dieses Mal konnte sie ihre Fähigkeit nicht zuverlässig nutzen. Sie hatte schon zu viele Illusionen gebraucht und die beiden waren ein gutes Stück von ihr entfernt. Wenn sie weit weg waren, war es schwieriger, sie zu beeinflussen. Sie fluchte leise. "Was jetzt?"

    Verfasst am: 28.12.2009, 23:19
    Patricks Hände entzündeten sich erneut. Er schleuderte die Flammen fächerförmig von der rechten Seite der Gasse zur linken. Die beiden Personen traten einen Schritt zurück. "Hör gut zu, Mädchen, ich werde...", plötzlich unterbrach ihn ein brennender Schmerz in den Armen. Er setzte erneut an und hatte dabei Schwierigkeiten, die Schmerzen zu unterdrücken. "Also ich werde die jetzt aufhalten und du siehst zu, dass du dich in Sicherheit bringst! Ich will, dass du dich nicht umdrehst oder anhälst! Und nun geh." Dann kniete er sich in der Mitte der Straße nieder, kramte in seinem Rucksack und zog eine alte Cremedose heraus. Er öffnete sie und sah, dass sie halb leer war. Die Salbe roch stark nach Pfefferminz. Patrick strich sich die Arme damit ein. Der Schmerz lies nach. Dann packte er sie wieder weg. Das Feuer wurde langsam kleiner. Seine Kräfte konnte er jetzt vorerst nicht mehr einsetzten, also würde er sie im Nahkampf besiegen müssen. Patrick schmiss seinen Rucksack in eine Ecke zwischen den Müll.

    Plötzlich sprangen die beiden Personen über die Flammen auf seine Seite. "Ok, ich ergebe mich!", sagte er und nahm die Hände über den Kopf. Nun musste er nur noch warten bis sie nahe genug dran waren.

    Verfasst am: 28.12.2009, 23:35
    Rih drehte sich nur ungern um und lief weg. Aber eine Wahl hatte sie nicht. Patrick sah nicht gut aus. Aber sie war ihm so keine Hilfe. Also lief sie. In einer Hauswand fiel ihr ein Loch auf. Am besten schaute sie, ob sie durch das Haus auf die andere Seite kam. Die Gasse war noch lang und eine Abzweigung sah sie nicht. Sie kletterte über den Müll in das Loch. Sie schaute sich kurz um. Dann griff sie in ihre Tasche und zog etwas Traubenzucker heraus. Den hatte sie für Notfälle eingesteckt und das schien ihr ein Notfall zu sein.

    Verfasst am: 29.12.2009, 22:55
    Patrick legte sich, wie es ihm befohlen wurde, auf den Boden. Die eine Person stand ca. zwei Meter links von ihm, während die andere über ihm kniete und ihn durchsuchte.
    Nun kam es auf Schnelligkeit und Deckung an.
    Er drehte sich blitzschnell um.

    Er packte ihn mit der linken Hand am Kragen... mit der Rechten griff er nach der Pistole des Mannes... gleichzeitig zog er den Mann von den Beinen und nutzte ihn als Schutzschild.

    Dann knallte es mehrmals und Patrick spürte, wie die Kugeln den Körper des Mannes durchbohrten. Er ließ den Mann los, legte die Pistole auf dem Toten ab und krümmte ab.

    Der andere Mann wurde in der Brust getroffen und sackte zusammen.

    Der Rest war für Patrick reine Routine. Er schoss beiden Personen in den Kopf, um sicher zu gehen.
    Der Helikopter kreiste immer noch über ihm in der Luft und er hatte auch nicht mehr viel Zeit. Er zog einem der Männer das Holster aus und legte es an. Dann nahm er sich von beiden Männer insgesamt 20 Magazine.
    Seine Arme schmerzten immer noch ziemlich stark, aber durch seine Ausbildung hatte er gelernt, den Schmerz auszublenden. Dann packte er seinen Rucksack und sprang durch die langsam niedergebrannte Feuerwand und rannte durch die Gasse davon.
    "Hoffentlich verfolgen sie nur mich und das Mädchen hat sich in Sicherheit gebracht", dachte sich Patrick.


    Verfasst am: 20.11.2009, 23:13
    Ein Polizeihelikopter kreiste am Himmel. Ein inzwischen häufiger Anblick an den Grenzen des alten Hillside District, das inzwischen heruntergekommenste Gegend war. Es gab viele leerstehende Häuser, in denen sich nun Flüchtlinge versteckten. Das gesamte Distrikt war so was wie abgeriegelt. Es gab zwar keinerlei richtige Kontrollen, aber Streifenwagen und Helikopter patrouillierten Regelmäßig an den Grenzen. Das war nicht gerade schwer, da bis auf den Hafenbezirk kein anderer direkt angrenzte. Die Überwachungsmannschaft im Helikopter gähnte. Sie hatten zwar Glück, dass sie heute nicht die langweilige Grenzpatrouille fliegen mussten, aber selbst bei einem Flug quer über das Distrikt hatte nichts mehr zu bieten. Die Helikopter waren am Anfang so effektiv gewesen, das sämtliche "Patienten" wie die durch die Grippe mutierten Menschen bei der Polizei scherzhaft genannt wurden, wussten, dass man besser Keine Fähigkeiten einsetzt wenn man einen Helikopter hört.
    Das Prinzip dabei war recht einfach. Eine hochauflösende Kamera mit angeschlossenem Gesichtserkennungsprogramm diente dazu, gesuchte Personen zu identifizieren. Einmal erfasst, gab es kaum noch ein entkommen. Mit der Wärmebildkamera konnte der Flüchtige sogar in Häusern verfolgt werden. Sämtliche aufnahmen wurden auch noch an die Zentrale Polizeistelle weitergeleitet, so dass das Bildmaterial auch auf "normale" Gesuchte durchforstet werden konnte. (Was wenn dann nur elektronisch geschah, weil keiner dazu Lust hatte Zeit damit zu verschwenden.) Anfangs hatte es mit der Wärmebildkamera noch eine besondere Eigenschaft. Bei den Grenzpatrouillen war sie ein gutes Mittel, um Patienten von normalen Menschen zu unterscheiden. Außergewöhnlich große Wärmeausstrahlung vor allem am Kopf deutete nämlich darauf hin, dass jemand mentale Fähigkeiten einsetzte.
    Allerdings wurde diese Methode mit abnehmender Zahl von Patienten immer unzuverlässiger. Es kam zu immer mehr peinlichen Zwischenfällen wegen Fehlalarm, so dass diese Methode nicht mehr als Erkennungsmethode genutzt wurde. "Wieso machen wir das eigentlich noch? Wir haben seit Monaten keinen mehr erwischt."-"Wenn man´s genau nimmt, haben wir über ein Jahr keinen mehr erwischt,"antwortete der Pilot seinem Copiloten,"bis unsere Leute vor Ort waren, waren bei den letzten paar immer die Klinikleute schneller. Ich hab noch immer nicht kapiert, wie die immer so schnell vor Ort sein konnten und auch wieder verschwinden. Aber mir kann’s egal sein. Sieh´s doch mal so, wenigstens kommen wir regelmäßig zum Fliegen." Der Copilot zuckte mit den Schultern. "Hast ja recht, aber mir sind trotzdem alle die für Pharmatec arbeiten suspekt. Leute zu verhaften is´ unsere Aufgabe nicht deren!"
    Pharmatec & Biogen Solutions, kurz PBS oder einfach nur Pharmatec, war das Weltweit größte Unternehmen im Bereich der Medikamentenforschung, Gentechnik, des Bioengineering und was sonst noch so damit zu tun hatte. Außerdem entwickelten sie die meisten medizinischen Geräte, die sie benutzten, auch selbst. Sie hatten den Impfstoff gegen die Grippe entwickelt und leiteten auch im Auftrag der Regierung die Spezialkliniken.

    Verfasst am: 24.12.2009, 11:13
    Der Helikopter zog seine Kreise. "Hey, da unten passiert was." Der Polizist schaute auf die Bildschirm der Überwachungskameras. Dabei fiel sein Blick auf den Bildschirm der Wärmebildkamera. "Wow, der eine ist ja ein richtig heißer Kerl. Dass muss ein Patient sein das wir endlich mal wieder ein Fang. Los das müssen wir sofort der Zentrale melden!"

    Theodor Struck griff zum Telefon:[cocor=yellow]"Schickt Team Omega 12 zu Ausstiegspunkt C 32. wir haben einen 3C oder einen 4D. Wir sind uns noch nicht ganz sicher. Genauere Informationen geben wir dem Team später. Auf jeden Fall sollen sie mit allem rechnen. Vorerst nur Observieren biss wir wissen, mit was wir es zu tun haben. Außerdem sind bewaffnete vor Ort. Identifizierung läuft noch. Ich melde mich, sobald wir mehr wissen."[/color]
    Er legte den Hörer auf. Eine Sichtung hatten sie schon eine ganze Zeit nicht mehr von der Polizei erhalten. Zum Glück waren seine Jungs dank des geheimen unterirdischen Transportsystems immer schneller vor Ort. Nun musste er noch den Wissenschaftler benachrichtigen. Ihn regte es jedes Mal auf dass er nur das Kürzel kannte, aber nicht wusste zu wem es gehörte. Immerhin war er hier der zweithöchste Sicherheitsbeamte von Pharmatec. Nur Harold Waneck hatte einen höheren Rang. Natürlich gab es noch mehrere die den gleichen Rang hatten wie er, aber nicht in dieser Stadt.
    MtHd, was für ein albernes Kürzel, aber so war es nun mal. Die ganze Angelegenheit mit der Grippe und alles was damit zusammenhing stand unter der Aufsicht von MtHd. Der Wissenschaftler war einer der wenigen, der eine Ahnung davon hatte was überhaupt da draußen vorging. Und immerhin konnte er selbst entscheiden wie er seine Einsätze durchführte. Eigentlich hatte er keinen Grund sich zu beschweren.
    Die Gesichtserkennung bei dem Mutanten hatte kein Ergebnis geliefert. Er schickte das Bild an den Wissenschaftler. Er hatte nur die Daten von Personen mit besonderer Priorität für weiterführende Forschungen.

    Verfasst am: 26.12.2009, 00:59
    Eine neue Nachricht war Eingegangen. Der Bereichssicherheitschef hatte ihm eine Sichtung gemeldet. Er erkannte das Bild sofort. Patrick Brownford. Leider war es ihnen nicht gelungen ihn damals einzufangen. Seine CIA-Ausbildung war eben nicht um sonst gewesen. Ein Wunder dass er noch lebt, dachte sich der Wissenschaftler alias MtHd. Brownford und einige andere waren unter anderem an den besonders aggressiven Gruppe 4 Viren erkrankt, welches inzwischen ausgerottet war. Die Mutationen, die es hervorgerufen hatte, waren so stark, dass sie früher oder später zum Tod führten. Ein weiteres Problem ergab sich dadurch, dass alle 39 Personen die die Infektion von Gruppe 4 überlebt hatten, sich durch ihre Kräfte selbst überschätzten und jedem rationalen Gedanken über sie entsagten.
    Die Fälle waren ihm teilweise immer noch vor Augen. Viele von ihnen hatten sich Namen gegeben. Steven Warde, alias Stoneskin. Seine Haut hatte sich durch Kristalleinlagerungen stark verhärtet. Trotzdem war er nicht unverwundbar und weder aus Granit noch aus Diamant, auch wenn er es vielleicht dachte. Der Tod trat sechs Wochen nach Überwältigung der Infektion ein. Todesursache war Kreislaufversagen, weil die Haut ihre Funktion nicht mehr wahrnehmen konnte. Ganz ähnlich ein anderer Fall. Der Name viel ihm nicht mehr ein, aber ansonsten erinnerte er sich noch an den Fall. Stark erhöhter Stoffwechsel und stark erhöhte Muskelleistung. Eine Laufgeschwindigkeit von über 100 Kilometer pro Stunde. Dummerweise hatte diese Fähigkeit tödliche Nebenwirkungen. Irgendwann lief die Person zu lange zu schnell. Es kam zur Unterzuckerung und zum Zusammenbruch. Das Ergebnis war Genickbruch. Das ironische daran war, dass auch ohne Genickbruch der Tod eingetreten wäre. Ohne den Fahrtwind wäre bei diesem Plötzlichen Stopp die Körperkühlung versagt und der Tod wär durch Überhitzung eingetreten. So oder ähnlich waren die meisten der mit Gruppe 4 infizierten Personen gegangen. Mit Ausnahme von Brownford. Er hatte sich absetzen können und hatte sich nun über ein Jahr erfolgreich versteckt. Dass er noch lebte war überraschend. Seine Mutation sorgte dafür, dass seine Haut außergewöhnlich viele Kohlenwasserstoffverbindungen absondern konnte. Darunter auch leicht entflammbare. In Kombination mit der Fähigkeit, seine Haut stark zu erwärmen, konnte er so Feuer erstellen. Ein Manko dabei war, dass er nicht Feuerfest war. Erstaunlich, dass er sich noch nicht selbst verbrannt hat. Aber wenn meine Vermutungen stimmen, hat er ohne Hilfe trotzdem nicht mehr lange zu leben, falls ihm noch zu helfen ist, dachte sich der Wissenschaftler. Er verfasste eine Nachricht mit allen wichtigen Informationen für Struck.

    Von: MtHd

    An: Struck

    Betreff: Sichtung

    Ich habe die Zielperson identifiziert. Der Name ist Patrick Brownford, ehemaliger CIA Agent. Seine Mutation erlaubt ihm Feuer an seiner Haut zu entfachen, wahrscheinlich auch Feuerstöße mit geringer Reichweite. Wenn ihre Männer Feuerfeste Kleidung tragen und Abstand halten, sollten die Fähigkeiten kein Problem darstellen. In seiner Ausbildung sehe ich den größeren Risikofaktor, aber das ist ihr Spezialgebiet. Gehen sie kein unnötiges Risiko ein. Sie und ihre Männer haben die Erlaubnis, die Situation selbst einzuschätzen und den Verhältnissen nach eigenem Ermessen zu handeln. Viel Glück

    Verfasst am: 29.12.2009, 14:06
    Theodor Struck gab seinem Team Anweisungen:"Also denkt dran, seine Flammen sind echt. Erledigt ihn aus dem Hinterhalt. Lasst euch nicht blicken. Dank Luftunterstützung kann er uns kaum entkommen, lasst es aber nicht zu einer Verfolgung kommen." "Hier Teamführer, habe verstanden. Erreichen nun den Ausstiegspunkt. Melde mich wieder, sobald wir sichtkontakt haben."

    Verfasst am: 29.12.2009, 15:06
    Der Raum war Wohl mal ein Büro gewesen, auf jeden Fall stand noch ein Schreibtisch in dem Raum. Farbe Blätterte von den Wänden. Durch eine Tür kam man in einen weiteren Raum, der eine Große scheibe hatte, durch die man in eine Halle blicken konnte. Dort befanden sich mehrere Werkbänke. Wahrscheinlich war dies mal eine kleine Fabrik gewesen, die nun aufgegeben war. Alles in allem sah wie ein ganz gewöhnliches lehrstehendes Gebäude aus, bis auf eine Kleinigkeit. Eine Wand in dem Büro bewegte sich. Sie schwenkte nach hinten und gab den blick in einen weiteren Raum frei. Der größte Teil dieses Raumes wurde von einer Transportplattform eingenommen, auf der 5 Männer warteten. Ein 6. Stand an einem Steuerpult für die Tür. Nachdem sich die versteckte Tür vollständig geöffnet hatte, ging die Gruppe hindurch und sie verschlossen den geheimen Zugang wieder. Nun sah wieder alles Friedlich und normal aus. Die Gruppe verließ das Gebäude und begann ihren Einsatz.

    Verfasst am: 08.01.2010, 23:29
    Struck blickte auf. Die Gesichtserkennung hatte ein Ergebnis für die beiden Zivilisten ergeben. "Verdammt! Paladine!" Er fluchte. Das Letzte was sie brauchen konnten, war eine Gruppe verrückter, die Inquisition spielten. Bisher hatte er noch nicht mit ihnen zu tun gehabt, da sie sich meistens aus den Städten und den Machtbereichen von Pharmatec fernhielten, aber es hatte immer wieder Reibereien gegeben. Außer dem Namen war nicht viel über sie bekannt. Sie arbeiteten wohl meistens in kleinen Gruppen und zogen es vor, ihre Ziele zu eliminieren anstatt sie gefangen zu nehmen. Warum sie das überhaupt machten war ihnen unbekannt und eigentlich auch egal, solange sie nicht im weg waren. Er würde seinen Vorgesetzten informieren. Dass sie sich wagten hier blicken zu lassen, war ein dreiste Provokation. Bisher hatten wurden sie als höchstens leicht störend empfunden, aber nun musste etwas unternommen werden. Aber zuerst funkte er sein Team an.
    "Omega 12 Leader. Achtet auf 2 Männer in schwarzen Mänteln. Sie sind bewaffnet und es sind paladine" "Aye, wir haben sie grade gesichtet. Beide bereits tot. Außerdem haben wir noch 2 tote Polizisten. Nehmen die verfolgung auf. Bitte um eigene Luftunterstützung. So wies aussieht, ist unser Ziel nun bewaffnet und hat jede Menge Munition. Eine Waffe und alle Magazine fehlen." "Ich werde mich um die Luftunterstüzung kümmern. Versuchen sich sichtkontakt herzustellen. Ende"

    Verfasst am: 24.01.2010, 20:13
    "Hier Alpha Lima zwo, wir befinden uns drei Kilometer südwestlich ihrer Position. Haben sie das Zielobjekt im Blick, kommen" "Jawohl, es bewegt sich Richtung Westen. Vermutlich will es in der Innenstadt untertauchen, kommen" "Jawohl, so verstandenen. Ich bitte um Erlaubnis ein Scharfschützenteam mit Betäubungsgeschossen auf dem Rockettower abzusetzen, um das Ziel zu neutralisieren, kommen"
    Patrick rannte die Gassen entlang. Er hielt kurz an einer Ecke an, um Luft zu schnappen. Seine Haut schmerzte höllisch und sein Herz raste. Irgendwas stimmte nicht, normalerweise wirkte die Salbe sehr gut. "Vielleicht nur das Adrenalin und die Anstrengung", dachte er.
    Patrick drehte sich um, blickte in den Himmel und sah den Helikopter.
    Er drehte sich erneut um und rannte weiter. Sein Ziel war es, unter der Autobahnbrücke entlang zu laufen und sich dort vor den Hubschraubern verstecken und zur Ruhe kommen.

    Verfasst am: 25.01.2010, 01:24
    color=yellow]"Basis an Omega 12, hier Struck. Schlechte Neuigkeiten. Die Polizei hat ihre eigenen Einsatzteam2 geschickt. Zur Zeit sind es zwei Bodenteams und eine Luftlandeeinheit. Sie haben auch bereits Sichtkontakt mit dem Ziel." "Hier Omega 12 Leader. Bestätige. Haben sowohl ziel als auch Polizeieinheiten gesichtet. Ziel bewegt sich voraussichtlich aber nicht zum Zentrum des Standteils, sondern zu einer Brücke die daran vorbei führt. Jedenfalls lässt das die logischste Annahme. Dort kann er sich mehrere hundert Meter von der Luft aus ungesehen in zwei Richtungen bewegen." "Da stimme ich zu. Ich hab auch noch eine gute Nachricht. Wir haben nun unseren eignen Helikopter in der Luft. Einen Aufklärer mit Bewaffnung für Unterstützungsfeuer."[/color] Struck dachte nach. Der Typ war gut. Schon seit über einer Stunde verfolgten sie ihn. Bisher hatten seine Jungs einfach nicht die Möglichkeit gehabt, einen sauberen Schuss zu setzen.
    Und nun kam auch noch die Polizei ins Spiel. Er musste nun dafür sorgen, dass die Polizei seinen Jungs nicht in die Quere kam. Wenn das mit der Brücke stimmte, hatten dort seine Jungs endlich freies Schussfeld. Die lange Verfolgungsjagt hatte auch sein Vorteile. So hatte die Sanitätseinheit genug Zeit sich ordentlich vorzubereiten. Wenn er alles richtig einschätzte, würde es noch gut eine halbe Stunde dauern bis sie die Brücke erreichten würden. Bis dahin war auch die Sanitätseinheit bereit. Nun musste er nur noch ein Paar Anrufe tätigen...

    "Alpha Lima zwei, sie bekommen vorerst keine Unterstützung. Es wird eine weile dauern, bis wir einen Helikopter eine Einheit und einen Piloten haben. Sorgen sie einfach nur dafür, dass er in ihrer Richtung nicht abhauen kann. Sie haben keine Feuerfreigabe. Verteilen sie sich und sichern sie einfach ihre Position" Den Männern blieb nichts anderes übrig, als den Befehl zu befolgen, auch wenn sie ihn unsinnig fanden...

    Die Verfolgungsjagd ging weiter. Patrick Brownford bewegte sich geschickt zwischen den Häusern hin und her, immer wieder Blicke zum Himmel werfend. Das Omega 12 Team folgte ihm wie ein unsichtbarer Schatten. Die Polizeieinheiten waren nun endlich außer Sichtweite. Endlich kam die Brücke in Sicht. Der Polizeihubschrauber war in zwischen auch abbeordert und durch den Pharmatec Helikopter ersetzt worden. Brwonford setzte sich unter die Brücke und atmete durch.
    "Omega 12 b bis d, Schafschützenposition für Betäubungsschuss einnehmen. Der Rest gibt Deckung."

    Verfasst am: 26.01.2010, 23:43
    Ohne jegliche Vorwarnung Trafen Patrick drei Betäubungspfeile. "Verdammt!" Er riss sich die die Pfeile raus, stand auf und Zog seine Waffe. Allerding war niemand zu sehen. Alles begann sich zu drehn. Er ging in die Knie, seine Waffe viel ihm aus der Hand. Alles verschwamm vor seinen Augen und er viel auf die Seite. Bevor er endgültig wegtrat, sah er noch wie sich mehrere Männer auf ihn zu bewegten. Einer beugte sich über ihn und sagte: "Der macht uns keine Probleme mehr." Danach wurde alles schwarz.

    Das Omega 12 Team fesselte seinen Gefangenen mit Kabelbindern. "Hier Omega 12 Leader. Wir haben das Paket. Zu welchem Einstiegspunktspunkt sollen wir uns begeben?" "Gehen sie einfach ein bischen weiter nach Westen. Dort holen wir in 10 Minuten das Paket per Helikopter ab" "Per Helikopter? Aber wir haben zwei Einstiegsmöglichkeiten ganz in der Nähe, wieso eine Extraktion per Helikopter?" "Wir haben einen Neuen an Bord. Außerdem holen wir nur das Paket ab. Sie verschwinden auf dem üblichen Weg, sobald wir übernommen haben." "Verstanden, machen uns bereit für Übergabe. Kommt Jungs bewegt euch."


    Verfasst am: 09.01.2010, 01:18
    Die ersten paar Tage blieben recht ereignislos, bis er den ersten Patienten vorgestellt bekam. Die dürre Frau saß auf einem weißen Hocker im Labor und rang sich ein Lächeln ab. Er begrüßte sie freundlich und begann dann eines der normalen ersten Patientengespräche, wie er sie auch in der städtischen Klinik geführt hatte. Anders als seine zukünftigen Patienten war diese schon etwas länger in der Klinik und er sollte sich einfach mit der Situation etwas vertraut machen. Nach zehn Minuten fiel ihm auf, wie nervös die Patientin zu sein schien. "Ist alles in Ordnung bei Ihnen? Erwarten Sie ein wichtiges Testergebnis?", er versuchte sie mit einem Lächeln zu beruhigen, aber sie nickte nur. Nach ein paar weiteren Minuten empfahl er ihr eine Tasse Tee und etwas Ruhe und blieb allein im Büro zurück, nachdem eine Schwester die Frau auf ihr Zimmer zurückbegleitet hatte. "Erhöhter Stoffwechselumsatz.... seltsam wie normal solche Mutationen auch sein können.", dachte er.

    Verfasst am: 18.01.2010, 15:21
    Ein Mann betrat sein Labor und sah ihn ernst an. "Kommen Sie mit, Sie werden gebraucht und sollen sich etwas anschauen!" Irritiert über den wenig freundlichen Ton wollte er sich erst weigern, aber dann kam die Neugier durch. "Ich komme gleich, ich" "Sie kommen jetzt mit!" "Wie reden Sie denn mit mir?" , es reichte ihm, aber sein Gegenüber ignorierte seine Frage einfach und deutete hinter sich auf den Gang. Seufzend packte er einige Unterlagen und folgte dem Mann zu einem Fahrstuhl.

    Verfasst am: 23.01.2010, 00:33
    Obwohl er nun schon einige Wochen in der Klinik tätig war, war er in diesem Abschnitt noch nie gewesen. Er war aufgebaut wie einer der Labortrakte, doch die Räume schienen viel kleiner zu sein und es klebten keinerlei Warnhinweise auf den Türen. "Hier. Setzen Sie sich!" , der Mann öffnete ihm eine Tür hinter der sich ein äußerst spartanisch eingerichteter Raum befand. Auf einem er Stühle nahm Santo Platz, ihm gegenüber saß ein weiterer ihm unbekannter Mann. "Schön, dass Sie Zeit gefunden haben sich dies hier anzusehen." Der Mann deutete auf einen Bildschirm, der auf dem Tisch stand. Darauf war nun eine Videosequenz zu sehen. Erst sehr unscharf und deutlich als zufällige Aufnahme zu erkennen, dann aber wurde die Einstellung korrigiert und alles scharf. Ein Mann war zu erkennen, verfolgt von zwei Polizisten. Er blieb stehen und tat dann etwas, dass Santo kaum für möglich gehalten hätte, würde er nicht in der Spezialklinik arbeiten: Er erschuf Feuer. Dann tötete er damit die beiden Polizisten. "Sehen Sie, dieser Mann ist sehr gefährlich. Wir haben ihn seit einiger Zeit beobachtet. Sie haben sicher schon bemerkt, dass eine solche Attacke ihn auch selber schwächt und verletzt. Ungeachtet von seinen Straftaten braucht dieser Mann dringend Hilfe." "Solch eine starke Mutation muss enorme Auswirkungen auf den Organismus haben. Hoffentlich reicht die Zeit noch, bevor er die Kontrolle darüber verliert!" , Dr. Santo musterte sein Gegenüber. "Dr. Santo wir halten Sie für einen unserer fähigsten Mitarbeiter, vor allem was Eindämmungsmechanismen betrifft haben Sie großes Interesse gezeigt. Leider haben wir einige Probleme so engagierte Mitarbeiter zu finden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bereit wären auch in sogenannten Außeneinsätzen mitzuwirken. Natürlich werden Sie außerordentlich gut betreut und bezahlt." Santo zögerte, aber was sollte ihn daran hindern? Man würde ihn wohl kaum in den sicheren Tod schicken, nachdem man wochenlang um ihn geworben hatte. Er stimmte zu.

    Verfasst am: 24.01.2010, 21:51
    In dem Raum mit den Spinten erhielt er eine letzte Einweisung. Sein Training war nur kurz gewesen, er sollte einfach dem Einsatz beiwohnen und sich nur auf Geheiß eines Arztes, der eine bestimmte Sicherheitsschulung, die er später selber noch durchlaufen sollte, hinter sich hatte, auf der offenen Straße zeigen. Er war ein wenig nervös. Das, was er gesehen hatte, hatte ihn nicht gerade beruhigt. "Feuer.... Flammen aus seinem Körper... Der Mann braucht dringend Hilfe." Entschlossen stand er auf. Unter einer dicken Jacke, die mit großen weißen Buchstaben gekennzeichnet war, trug er nur zur Sicherheit eine kugelsichere Weste, die ihn aber nicht vor einer Feuerattacke schützen würde. Zwei Stunden Training, mehr nicht. "Kommen Sie? Sie brauchen nicht nervös zu sein, Sie bleiben in sicherer Entfernung. Die Leute wurden Ihnen ja schon vorgestellt. Aber ich sage Ihnen, Sie zeigen sich erst, wenn ich es Ihnen sage oder ich übernehme keine Verantwortung!", der kräftige Mann wirkte eher wie ein Söldner und Soldat, nicht wie ein Arzt.

    Verfasst am: 25.01.2010, 16:52
    Er betrat mit der Gruppe von Sicherheitskräften und Ärzten das Dach des Klinikkomplexes. Vor ihm stand ein Helikopter, groß genug, um das ganze Team aufzunehmen. Mit Unbehagen musste er feststellen, dass sich auch Waffen an Bord befanden. "Die sind nur zur Sicherheit da, diese Leute reagieren manchmal äußerst extrem, im Nachhinein sind sie aber froh über die Hilfe. Die Waffen sind nur Betäubungswaffen. Wir achten schon darauf, dass niemand zu Schaden kommt." Mit einem mulmigen Gefühl setzte er sich in den hinteren Teil des Helikopters. "Wir warten noch auf eine Starterlaubnis, dann gehts los."

    Verfasst am: 26.01.2010, 23:43
    "Achtung an alle, hier spricht ihr Pilot wir haben Starterlaubnis. Wir heben nun ab" Die Maschinen begannen zu dröhnen und der Helikopter begann seinen Flug. Santo schaute sich um. Außer ihm und dem anderen Arzt waren außer den beiden Piloten noch drei Männer mit Betäubungswaffen mitgekommen. Außerdem wurde noch ein größerer Teil ges innenraums von einer Bahre eingenommen, die für Patienten gedacht war. Nach einem kurzen Flug setzten sie zur Landung an.

    Verfasst am: 27.01.2010, 22:20
    "Bleiben Sie erstmal hier direkt beim Helikopter, hier ist es am sichersten. Ich lasse Ihnen einen Mann hier. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an ihn, er wird Auskunft geben. Los geht's Männer!" Der Arzt und zwei der Bewaffneten entfernten sich vom Helikopter. Santo hatte keine Ahnung, woher sie wussten, dass sie hier richtig waren. Vor ihm war eine staubige Straße gesäumt von Hausruinen und Müllbergen. Nirgends war ein Mensch zu sehen.

    Verfasst am: 24.02.2010, 00:12
    Nach kurzer Zeit kamen die Männer wieder. Auf einer Bahre trugen sie den Mann aus dem Video. Sie luden ihn in den Helikopter. "Sofort anästhesieren!", sagte der Arzt zu Santo. Dieser nickte und sie machten sich an die Arbeit. Nach kurzer Flugzeit kamen sie wieder am Krankenhaus an.

    Verfasst am: 25.02.2010, 20:39
    Der Mann schien den Umständen, aus denen er kam, entsprechend gut auszusehen. Außer einigen kleineren Verbrennungen konnte Santo zu seiner Überraschung keine weiteren Verletzungen feststellen. Aber er hatte keine Ahnung davon, wie groß die Auswirkungen der Mutation auf den Körper waren. Seine wissenschaftliche Neugier freute sich darauf, den Mann untersuchen zu können. Doch bevor er etwas sagen konnte, wurde der Mann mit höchstmöglicher Geschwindigkeit vom Landeplatz weggebracht. "Auf mich machte er nicht den Eindruck, ein besonders dringender Notfall zu sein. Ich konnte keine schweren inneren Verletzugnen feststellen." Fragend sah er den Einsatzleiter an. "Wenn er es noch nicht ist, wird er es bald sein, glauben Sie mir, Dr. Santo, seine Kräfte sind enorm gefährlich für ihn und für uns. Wenn er zu sich kommt, wird er desorientiert sein und daher eventuell gewaltbereit. Wir gehen nur auf Nummer sicher. Ich informiere Sie, sobald Sie Zugang zu ihm haben können."
    Nachdem alle anderen gegangen waren, blieb Santo noch eine Weile auf dem Dach stehen. Das Panorama der Stadt lag vor ihm, er dachte über seine neue Stelle nach. Zumindest was den Dienst an der Wissenschaft betraf, hatte er sich richtig entschieden.



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