Ohne Farbe

Maya und Domenico
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  • Forum: Maya und Domenico
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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Ohne Farbe"

    Re: Ohne Farbe

    smili - 13.07.2007, 21:05

    Ohne Farbe
    So, Anfang ist auf Seite 7! Hab einiges abgeändert. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem noch. (:


    Im Krankenhaus ist es dunkel. Es ist auch schon 11 Uhr abends. Auf den Gängen hört man Gemurmel, Gestöhne und Geschnarche. Schwester Patrizia, die für die Nachtwache eingeteilt ist lauscht diesen friedlichen Geräuschen. In der Nacht, denkt sie, ist es echt am Schönsten. Die meisten Patienten schlafen und haben keine Schmerzen. Und die, die nicht schlafen können weil sie Schmerzen haben,denen kann man ein Schlafmittel geben. In der Nacht ist es auch viel ruhiger, viel weniger gestresst. So gefällt mir mein Beruf echt. In dem Moment kommt sie an Zimmer Nummer 93 vorbei. Ach, hier muss ich kurz reinschauen, erinnert sie sich. Fast hätte ich die arme Amelia vergessen! Das ist en schreckliches Schicksal, welches sie getroffen hat. Wohl das Schrecklichste überhaupt. Schwester Patrizia öffnet leise die Türe und bemerkt, das das Mädchen schläft. Sie hat im Moment noch ein EInzelzimmer, doch vielleicht würde sich das bald ändern. Es wäre doch schön für das arme Kind, wenn sie nicht mehr alleine in einem Zimmer sein muss. Dann würde sie sich vielleicht nicht mehr so schrecklich allein und verlassen von Allen und Allem fühlen. Gesellschaft bekommt einem immer gur. Wenigstens bekommt sie regelmässigen Besuch. Als die Schwester die Werte des Mädchens überprüft, merkt man dass sie ihre Arbeit schon 5 Jahre lang innehat. Jeder Griff ist geübt. Jeder Blick lässt merken, dass sie sich hier wohlfühlt. Amelia beginnt im Traum zu reden. Es wird immer lauter, bis es ein Schreien ist: "Nein! Nicht, Claudio! Bitte! Hiiiiiiiiiiiiiiilfe! Wo seid ihr alle??? Mum? Dad? Ich will euch endlich sehen!!" Dann beruhigt sie sich wieder. Aber schon wenige Sekunden später geht es weiter: "Ich will nicht mehr leben! Nein! Nicht mehr so!" Schnell saust Schwester Patrizia zu dem Mädchen und gibt ihr eine kleine Beruhigunsspritze. Schon bald wird das Schreien zu einem Nuscheln und die Schwester verlässt beruhigt das kleine Zimmer.



    Re: Ohne Farbe

    Arya - 13.07.2007, 21:16


    cool, hört sich gut an, die geschichte. unbedingt weiterschreiben. :) :!:



    Re: Ohne Farbe

    crossgirl14 - 13.07.2007, 21:41


    ja, find ich auch...
    es is zwar noch nich so viel, aber ich find, es hört sich schon ziemlich interessant und spannend an... :D
    also :arrow: schön weiterschreiben ;):)



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 14.07.2007, 11:10


    boah, smili, du bist ja echt fit im schreiben! :D drei geschichten hast du schon hier, drin, oder?
    aber echt gut, bitte schreib weiter!!



    Re: Ohne Farbe

    Chrissi - 14.07.2007, 16:42


    oh das hört sich schon voll spannend an! Bitte schreib schnell weiter smili!



    Re: Ohne Farbe

    smili - 14.07.2007, 19:46


    ich hab 4 aber eine schreib ich nich mehr und die andere nich so viel :lol:



    Re: Ohne Farbe

    Jacky - 14.07.2007, 19:47


    oh :cry:



    Re: Ohne Farbe

    smili - 14.07.2007, 19:49


    hihi die eine macht mich echt nich an!



    Re: Ohne Farbe

    Jacky - 14.07.2007, 19:50


    :cry: :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 14.07.2007, 20:33


    5 Tage früher:

    Draussen ist das strahlenste Wetter, dass man sich vorstellen kann. Die Sonne brennt vom Himmel, keine einzige Wolke lässt sich blicken. Es ist extrem schwül. Vor einem schönen weissen Haus mit roten Fensterläden und Blumenranken an den Wänden fliesst ein kleiner Bach. Wenn man genau hinhört, kann man das leise Plätschern hören. èber den Bach führt eine kleine Brücke aus Holz.
    Auf einmal zerreisst ein lauter Schrei die schöne Stille. Auf einmal stürmt ein Mädchen von etwa 3 Jahren unter der Brücke hervor. Es hat wunderschäne blaue Augen, blondes gewelltes Haar und sieht allgemein ein wenig aus wie ein Engel. Das Mädchen rennt so schnell sie kann zum Haus hoch. Nochmal taucht ein blonder Schopf unter der Brücke hervor. Er gehört einem Mädchen namens Amelia. Sie ruft ihrer kleinen Schwester nach: "Nina, warte doch! Du stolperst sonst noch über die Wurzel unseres alten Baumes!" "Nina nicht warten. Nina zu Mama gehen." Nina dreht sich um und winkt im laufen Amelia mit ihrem Patschehändchen zu. Und dann ist es schon passiert. Amelia kann nur noch rufen: "Mäuschen, Achtung!", und schon liegt "Mäuschen" am Boden. Lautes Gebrüll dringt durch die Sommerluft. Amelia stürzt aus dem Wasser und läuft mit ihrem tropfenden Kleidern so schnell es geht zu ihrer kleinen Schwester. Mäuschen, was hast du wieder gemacht? Es ist ja alles gut, ich bin ja bei dir." Amelia hebt Nina hoch und trägt sie ins Haus. Die Haustüre stösst sie mit ihrem Knie auf. Dann schleppt sie die Kleine so schnell es geht ins Badezimmer, wo der Verbandskasten und auch trockene Kleider stehen.

    Eine halbe Stunde später stehen beide frisch angezogen und gut gelaunt im Wohnzimmer. "Mum, kannst du ab jetzt auf Nina aufpassen? Ich ruf dann mal einige Kollegen von mir an. Ok?" "Klar, Schatz. Bis später dann. Hab dich lieb." "Hab dich auch lieb, Mum! Und danke!" Sie gibt Nina einen kleinen Stubs und bedeutet ihr zu Ihrer Mutter zu laufen.



    Re: Ohne Farbe

    smili - 14.07.2007, 20:34


    sry is nich viel und kein spannendes ende aber ich muss off gehen. tschau miteinander!



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 14.07.2007, 20:39


    haste aber echt gut beschrieben! ciao, dann! :(



    Re: Ohne Farbe

    crossgirl14 - 14.07.2007, 22:29


    jo, wirklich gut geschrieben.. :)



    Re: Ohne Farbe

    smili - 15.07.2007, 11:59


    also, dann gehts mal weiter :wink:

    Amelia greift nach ihrem Handy und findet es zuunterst in ihrer Hosentasche. Rasch gibt sie die Nummer ihrer besten Freundin Melanie ein. Nach einigen Sekunden nimmt Melanie ab. Amelia sagt: "Hey, Mel, ich bins. Ich wollte dich fragen ob du Luat hast einen Ausflug an den See zu unternehmen?" "Der See" zu sagen reicht schon aus denn jeder von Amelia Clique kennt ihn. "Ok, cool! Ist es gut, wenn ich Claudio noch anrufe und du Jan? Claudio hat dann das Auto.", redet sie weiter. Ihrem Gesicht sieht man an, dass sie sich freut. "Oke, bis dann bei mir.", antwortet sie nach längerem Zuhören. "Ich dich auch." Amelia legt auf, wählt danach aber gleich Claudios Nummer. Nach den beiden Anrufen breitet sich auf Amelias Gesicht ein breites Strahlen aus. Endlich wieder einmal ein Auflug mit ihren Freunden. In den letzten paar Wochen hatte sie kaum Zeit gehabt. Es gab immer etwas zu tun, ob es im Garten arbeiten, auf Nina aufpassen, kochen oder mit Red Hot Chili Pepper, der Schäferhündin die alle nur Chili nennen, spazieren gehen war. Ihr Name kommt von der Band Red Hot Chili Peppers, von denen Amelias 18-jähriger Bruder Fan war, als sie die Hündin bekamen.
    Plötzlich klingelt es und Amelia taucht wieder aus ihren Gedanken heraus. Sie öffnet die Haustür und bittet Melanie draussen zu warten. Schnell saust sie ins Haus um sich frisch zu machen. Sie zieht sich ein hellgrünes, feines Top an, von dem Jan einmal gesagt hat, es stehe ihr wunderbar. Hastig spritzt sie sich ein wenig Deo an und bindet ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen und schon ist sie auf dem Weg nacht unten. In letzter Sekunde fällt ihr ein, dass sie ihre Ohrenringe vergessen hat. Also rast sie nach oben und steckt sich hübsche Kreolen an. Schon eine Minute später steht sie unter der Haustür und blickt sich suchend nach Melanie um. Melanie hockt auf dem kleinen Steinmäuerchen neben dem Haus. Amelia gesellt sich zu ihr. Melanie grinst ihr verschmitzt zzu und sagt: "Jan kommt mit Claudio. Es scheint, als ob er seine Gesellschaft unserer vorziehen würde." "Glaubst du...", antwortet Amelia ihr und verpasst ihr einen Stoss mit dem Ellbogen. "Autsch, mach das nicht nochmal", kann Melanie gerade noch zurücksagen und schon hält jemand beiden die Augen zu. Er sagt: "Glaubt ihr..." Amelia erkennt die Stimme sofort und ergreift die Arme die ihr die Augen verschliessen. Sie springt von dem Mäuerchen direkt in Jans Arme. "Hey, Jan! Ja ich glaube! An dich und mich!", setzt sie grinsend hinzu. "Na aber ich doch auch!" Jan zieht empört die Augenbrauen hoch und grinst Amelia im nächsten Moment schon wieder an. "Amy, mein Schatz, ich hab dich so vermisst. Lass mich nie wieder so lange allein, ok?" Ohne ihre Antwort abzuwarten nimmt er ihren Kopf zwischen seine Hände und küsst sie zärtlich auf ihre Lippen. Neben den beiden werfen sich Claudio und Melanie wissende Blicke zu und Claudio kann sich nicht verkneifen zu sagen: "Liebe", den Kopf zu schütteln und die Augen zu verdrehen.

    Nach einer lustigen Autofahrt kommen alle lachend am "See" an. Es ist wirklich ein perfekter Ort. Rund um eine kleine Lichtung hat es dichten Wald mit Tannen, Buchen... In der Mitte des Platzes liegt der See. Er ist herzförmig - ihr könnt es ruhig glauben. Die Freunde haben zuallererst auch gedacht, sie spinnen, einen hrzförmigen See gibt es doch nicht!
    Zwischen dem See und dem Wald hat es grüne, saftige Wiese. Jeweils eine Hälfte liegt im Schatten. Auf der Wiese gedeihen prächtige Wisenblumen. Beim Spitz des Herzen hat es eine Senke in der Wiese - ein perfektes Versteck für 4 oder 5 abenteuerlustige Jugendliche. Im Moment brennt die Sonne heiss vom Himmel. Es ist immer noch keine einzige Wolke in Sicht.
    Alle vier steigen überhitzt aus dem Auto und rennen sofort schreinend auf den kühlen See zu. In den Kleidern stürzen sie sich ins kalte Nass. "Ist das herrlich!", ruft Amy übermütig. "Wir müssen echt mehr hierher kommen. Mit Isa und Dennis!" "Hoffentlich geht es Dennis bald wieder besser", fügt Claudio im Stillen hinzu. Auf einmal schreit Amy laut auf und taucht unter. Als sie wieder auftaucht schimpft sie lachend: "Jan, musst du mich so erschrecken?" Sie spritzt ihn lachend ins Gesicht. Schon bald ist eine Wasserschlacht im Gange. Als alle genug haben legen sie sich auf ihre Badetücher an die Sonnen. Etwa 10 Minuten später durchdringt ein leises Schnarchen die schöne Stille. Melanie ist eingeschlafen. Amy flüstert Jan zu: "Hörst du Mel?" "Ja klar, so eine Baumsäge kann ja auch niemand überhören", scherzt er. Ernster fügt er hinzu: "Kommst du mit auf einen Spaziergang?" "Klar, gerne!" Die beiden erheben sich leise um Melanie nicht aufzuwecken und um Claudio nicht zu stören, der laute Metal-Musik hört. Schon bald sind die beiden im Schatten des Waldes verscshwunden. Richtig schön kühl ist es nach der brennenden Sonne. "Amy, ich muss die etwas sagen.", setzt Jan zögernd an. "Was denn", fragt Amy, die Jans Unsicherheit einfach überhört. "Also... also du weisst ja, dass meine Eltern sich scheiden lassen wollen?" "Ja, weiss ich." "Eben, und nun will meine Mum unbedingt, dass ich mit ihr nach Zürich ziehe. Und ich kann mich so viel wehren wie ich will, es nützt nichts! Also muss ich wohl oder übel bald weg." Amy fragt verunsichert: "Weg von hier, weg von mir? Das kann doch nicht sein! Das Darf sie einfach nicht machen!" Sie ist den Tränen nahe. "Sie macht es aber.", fügt Jan ganz leise hinzu. Dabei umarmt er Amy ganz fest, die sich schluchzend an ihn klammert. "Du darfst nicht weggehen! Du darfst mich hier nicht im Stich lassen! Denk mal was wir alles noch unternehmen wollen! Da musst du auch dabei sein! Bitte bleib hier! Geh nicht fort!" Jan kann Amy keine weitere Antwort gehen. Wenn er den Mund aufmachen würde, würden ihm auch die Tränen kommen und jetzt muss er Amy trösten. Er kann dann Zuhause weinen. Amy darf er nicht im Stich lassen. Er sagt trotzdem leise: "Komm, Schatz, wir gehen zurück zu den Anderen." Hand in Hand kommen sie zum See zurück wo sie der völlig entnervte Claudio anschnauzt:"Wo seid ihr so lange gewesen?? Schaut euch mal den Himmel an! Wir kommen in ein Riesengewitter, es sieht sogar nach Hagel aus. Und prompt als er das sagt donnert es auch noch. "SCheisse!", ruft CLaudio. "Ich hasse es, bei Gewittern zu fahren und hier bleiben können wir noch weniger! Los, ins Auto." Jan zieht die wie ein Schosshündchen weinende Amy hinter sich her ins Auto und schon braust Claudio los. Von der einen auf die andere Minute beginnt es zu sträzen (regnen) als ob der Himmel sämtliche Tore geöffnet hat. Es wird dunkel und Claudio muss die Beleuchtung einschalten. EIne Weile geht Alles gut doch plötzlich beginnt er zu fluchen wie verrückt. "Scheisse! Haltet euch gut fest!" Mehr bringt er nicht mehr hervor und schon knallt es wie verrückt. Glassplitter fliegen umher und es knallt immer lauter. Amy sieht nur noch wie ihr Kopf nach vorne rast und merkt panisch, dass sie gar nicht angeschnallt ist. Dann prallt ihr Kopf auf etwas auf und sie verliert das Bewusstsein.


    So, dass sollte mal genügen :wink:
    Hoffe das es euch gefällt.



    Re: Ohne Farbe

    crossgirl14 - 15.07.2007, 12:30


    boah, heftig... :shock:
    also hat die jez nen autounfalll oder wie?? (eig. ne überflüssige frage^^)

    aber immer noch ne super geschichte... :)

    +unbedingt wissen will, wie's weitergeht+ :D



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 15.07.2007, 13:02


    echt, das ist voll gut! aber bitte schreib weiter, ich will wissen, wies weiter geht! :D



    Re: Ohne Farbe

    Arya - 15.07.2007, 19:53


    oh oh, das sieht nicht gut aus... Ich muss es ja gar nicht sagen, weil es alle schon sagen, aber trotzdem: vooll spannend!
    Die Stelle, wo die beiden alleine sind gefällt mir. :D



    Re: Ohne Farbe

    Jacky - 15.07.2007, 20:29


    is ja cool.. also nich miot dem unfall aba die geschichte :D



    Re: Ohne Farbe

    noname - 16.07.2007, 15:55


    Smili du hast so üüüübelst talent ey!!! Echt krass!!! ;)



    Re: Ohne Farbe

    n-superstar7 - 16.07.2007, 15:56


    aba echt! :o weiterschreiben!!! :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 16.07.2007, 19:23


    Die Sonne strahlt hinter dem Hügel hervor, der vor dem Krankenhaus liegt. Besuch ist noch lange keiner in Sicht, Es ist ja auch erst 6 Uhr. Trotzdem wuseln in den Gängen schon unzählige àrzte und Krankenschwestern umher. Ind das Zimmer, in dem Amy liegt, strahlen auch schon die ersten Sonnenstrahlen. Eine Krankenschwester kommt ins Zimmer herein und sagt Amy Hallo. Es ist die gleiche wie am letzten Abend, nämlich Schwester Patrizia. Sie füllt da kleine Zimmer mit Fröhlichkeit und Wärme aus, so wie sie durchrauscht.

    Herr und Frau Roth werden ins Büro des Chefarztes zitiert. Dort erwartet sie ein ernst dreinblickender, mitfühlender Arzt in den 40er. Jahren. Er bittet die beiden sich zu setzen. Dann beginnt er fachlich zu erzählen: "Wie Sie mir bereits gesagt haben, ging Amelia mit drei ihrer Freunden auf einen Ausflug. Einer der drei besitzt bereits den Führerschein, jedoch noch nicht lange. Auf dem Hinweg ist Alles gut gegangen, doch als sie sich auf den Rückweg machten, regnete es stark. Der junge Mann hat einen Moment lang Nichts mehr gesehen und ist so auf die Gegenfahrbahn geraten. Von dort kam gerage ein Laster. Die beiden Fahrzeuge stiessen zusammen und Amelia wurde nach vorne geschleudert, was heisst, dass sie nicht angeschnallt war." Er macht eine Pause um Luft zu holen. "Die Glasscheibe hat sie direkt ins Gesicht getroffen. So wie es im Moment aussieht, wird sie nie wieder sehen können." Dr. Baumann schaut dem Ehepaar mitfühlend ins Gesicht, doch solche Mitteilungen muss er leider ständig machen. Die beiden brauche neine Weile bis sie sich gefasst haben. Dann stottert Herr Roth: "Nie..., nie wieder??" Mehr bringt auch er nicht heraus. "Ja, sehr wahrscheinlich nie wieder.", sagt der Arzt ruhig. Die Mutter fragt nach einer Weile besorgt: "Weiss sie es schon?" "Nein, wir haben sie in ein künstliches Koma gelegt. Wir werden es jedoch bald wieder aufheben. Amelia müsste dann ziemlich rasch wieder aufwachen."



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 16.07.2007, 19:45


    boah, die arme! :( aber bitte schreib weiter, das ist echt voll gut!!



    Re: Ohne Farbe

    n-superstar7 - 16.07.2007, 20:21


    ja! WEITERSCHREIBEN!!!



    Re: Ohne Farbe

    smili - 16.07.2007, 20:29


    ja mach ich schon, ich wollt eig. noch gar nicht aufhören :wink:


    Es ist schon später Nachmittag und die Sonne steht schon tief, als Amy sich zum ersten Mal regt. Sie will mit ihrer rechten Hand nach ihrem Kopf tasten, weil es dort stark schmerzt. Doch sie kommt gar nicht erst dazu, denn eine andere Hand hält sie fest. "Amy, mein Schatz!", weint die Person, zu der die Hand gehört unter Tränen. "Mama" stöhnt Amy leise. Und nochmals "Mama". Amys Mutter ruft sofort die nächstbeste Krankenschwester und sagt nur: "Sie ist wach". Als die Krankenschwester hereinkommt, schläft Amy schon wieder.

    3 Tage später:
    Amy ruft: "Mama? Mama, wo bist du?" Dabei tastet sie mit den Armen nach ihrer Mutter doch die ist nicht da. Dafür nimmt eine warme Hand, die zu Jan gehört ihren Arm. "Amy, ich bins. Jan. Wie geht es dir?" "Jan! Wo ist Mama?" Dann schläft sie auch schon wieder ein.

    Unterdessen unterhalten sich im Flur vor Amys Zimmer zwei Krankenschwestern. Die eine ist Schwester Patrizia, die Andere Schwester Sonja. Schwester Patrizia sagt: "Hast du schon vom Schicksal von Amy mitbekommen?" SChwester Sonja antwortet: "Ja, habe ich. So viele Schnitte in die Haut, drei Rippen gebrochen, eine Gehirnerschütterung und das Schlimmste sind natürlich ihre Augen... Ich frage mich wie sie das aufnehmen wird." "Das ,du das noch fragen kannst! Natürlich wird sie herumschreien. Wenn nicht schon am Anfang dann mit der Zeit. Wie würdest du dich fühlen, wenn du nie mehr Farbe sehen könntest? Ich auch jeden Fall würde ausrasten."

    "Frau Roth, Amy hat jedes Mal nach Ihnen verlangt, als sie aufgewacht ist.", spricht Jan. Amy bekommt unterdessen Alles wie durch einen Schleier mit, kann sich aber nicht rühren und erst recht nichts sagen.

    Amy liegt schlafend im Bett und träumt. Etwas schreckliches: Ein Auto kommt dahergerast. Sie sitzt darin, mit ihr auch noch ihre Freunde Claudio, Jan und Melanie. Plötzlich spürt sie einen brennenden Schmerz in den Augen.
    Sie wacht auf und schreit: "Mama, au, das tut weh! Hilf mir!"
    Schwester Patrizia kommt sofort ins Zimmer gesaust, aus dem der Schrei kam. "Amelia, pass auf, deine Mama ist nicht hier, doch sie wird bald kommen. Ich bin übrigend Schwester Patrizia. Du bist im Krankenhaus weil du einen Autounfall hattest. Sofort beginnt Amy zu schreien und ruft "Neeeeeeeeeeeeeeeeeeein!" Mit der linken Hand greift sie sich an ihren schmerzenden Kopf. Unter ihrer kalten Hand spürt sie einen dicken Verband. Sie denkt: Also darum kann ich nur schwarz sehen! Auch wenn ich die Augen offen habe. Zufrieden schliesst sie die Augen wieder und beginnt nachzudenken. Nach einer Weile fragt sie: "Schwester Patrizia, wie lange bni ich schon hier?" "13 Tage", antwortet diese.

    20 Minuten später stürmt eine besorgte Frau Roth ins Zimmer. "Amy, SChatz!", ruft sie. "Mama", seufzt diese glücklich. "Schau mal, Nina und Stefan sind auch mitgekommen. Wie fühlst du dich?" "mir schmerzen die Augen. Sowiso der ganze Kopf tut weh." Alarmiert holt Frau Roth tief Luft. Ohoh denkt sie. "Das mit den Augen ist eine schlimme Sache.", beginnt sie langsam. "Warum", fragt Amy promt. "Du... du bist doch mit dem Gesicht in die Vorderscheibe des Autos gefallen, weil du nicht angeschnallt warst. Die Splitter", sie muss sich kurz die Tränen aus den Augen wischen, danach fasst sie Amys Hände. "Die Glasspiltter haben deine Augen zerstört", murmelt Frau Roth nun unter Tränen. "Du... du wirst...", doch dann bricht sie in Schluchzen aus. "Was ist, fragt Amy besorgt nach. Esther, reiss dich zusammen!, denkt Amys Mutter. "Du wirst nie wieder sehen können. Und heute nehmen sie dir den Verband ab.", fügt sie wie zur Verbesserung des Vorher gesagten hinzu.



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 16.07.2007, 20:35


    oh mann, wie wird amy wohl reagieren? :(



    Re: Ohne Farbe

    smili - 16.07.2007, 20:37


    tjaaaaaaaaaaaaaaa...
    okee ich gebs zu ich weiss es selbst noch net! :wink:



    Re: Ohne Farbe

    n-superstar7 - 16.07.2007, 20:38


    sie tut mir totel leid! :(



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 16.07.2007, 20:39


    ja echt! die arme...



    Re: Ohne Farbe

    n-superstar7 - 16.07.2007, 20:42


    unbedingt weiterschreiben! ich weiss, bin mal wieder total ungeduldig, aba egal! :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 16.07.2007, 20:58


    morgen schreib ich dann weiter!! :D



    Re: Ohne Farbe

    n-superstar7 - 16.07.2007, 21:14


    cool! freu mich schon! :D



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 10:13


    jujuu, heute ist morgen! :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 10:26


    jaaa, ich stell viell. gleich was rein :D



    Re: Ohne Farbe

    crossgirl14 - 17.07.2007, 10:30


    das is guut.... :D



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 10:39


    das is super! :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 10:54


    "Nein ich stehe nich auf! Lasst mich in Ruhe! Ihr könnt mir ja sowieso nicht helfen! Und diese doofen Ärzte sind auch nicht besser! Lasst mich einfach in Ruhe! Ich will sterbben! Ich will nichts essen!"
    DIe Nachricht, dass Amy nie wieder sehen können wird, hat sie schwerstens getroffen. Seit sieben Tagen liegt sie nun schon an den Schläuchen, weil sie nichts essen und trinken will. Ihre Mutter ist am verzweifeln, ihr Vater auch. Nina krabbelt bei jedem Besuch auf Amys Bettdecke, doch seit Amy sie runtergeworfen hat, darf sie nicht mehr mitkommen. Alles was ihr in die Nähe kommt, wird kaputtgeschlagen. Wenn sie schon nicht mehr sehen darf, wieso sollten es denn die Anderen können? Schwester Patrizia geht täglich nach ihr schauen. Doch auch sie hat keine Chance. Aber am schlimmsten ist es bei Jan: Sobald er reinkommt begintt Amy zu schreien und brüllt: "Hau ab, ich will dich nie wieder sehen! Du hättest mich retten sollen! Du hast mich ganz durcheinander gebracht mir deiner Mitteilung, das su umziehen musst! Hau ab!!!" Tatsächlich gibt sie ihm die Schuld am ganzen Unfall. Und mit der Zeit beginnt Jan das auch zu glauben.

    Es ist sieben Uhr morgens, Zeit für Jan zum aufstehen. "Nein, Mum, ich mag nicht. Ich glaube ich habe Fieber. Ich kann nicht aufstehen. Mir brummt der Kopf wie verrückt und mir ist es schlecht." Ihn quälen Gewissensbisse, die ihn krank machen. Seine Mutter antwortet: "Warte, ich hole mal das Fieberthermometer." Nachdem sie die heisse Stirn von Jan berüührt hat, glaubt sie jedoch auch ohne das Fiebertmermometer, dass Jan krank ist.
    Plötzlich stürzt Jan aus dem Bett und ins Badezimmer. Von dort hört man die ekelerregenden Geräusche wie wenn sich jemand erbricht.



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 10:59


    natürlich ist es total schrecklich, wenn man hört, dass man nie wieder sehen kann, aber trotzdem finde ich es fies von amy, dass sie jan die schuld gibt...
    schnell weiterschreiben bitte! :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 11:03


    keine angst sie wird sich schon nioch abregen
    aber stell dir mal vor du würdest nie, nie mehr in deinem leben sehen können? ich würde das so schrecklich finden, da würde ich viell auch ausrasten. wenn man die farben und so schon mal gesehen hat und auf ein mal sollte man gar nichts mehr sehen? und dann noch die umgewöhnung...



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 11:04


    ja, natürlich muss das total schrecklich sein...die ganze natur und so nicht mehr sehen zu können....



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 11:08


    ja eben. ich hab mal son buch gelesen und dann bin ich einen tag lang so lange es ging blind rumgelaufen. so macht es noch spass aber immer so ist echt nicht lustig.



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 11:13


    ne is klar! das muss echt grausam sein!



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 11:14


    jaaa... das macht mich jetzt echt traurig :cry:



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 11:16


    nich traurig sein, smili. :( wir können echt froh sein, dass wir sehen können!



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 11:23


    ja, echt! und das wir gehen könne. in einem schwimm bad hab ich letstens einen gesehn, der nicht gehen konnte und den sie ins wasser gelassen haben und dann konnt er schwimmen. das find ich immer so traurig. viell. schreib ich mal ne geschichte da drüber.



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 11:31


    ja, das wär mal eine idee. mein bruder war gestern mit einem freun im freibad und der freund hat nur einen arm. der tut mir auch voll leid. :(



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 11:33


    ich kenn einen der keine arme hat seit der geburt



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 11:38


    oh mann, wie schlimm! :(



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 11:52


    ja schon noch aber der kommt glaub ich ganz gut damit zurecht.



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 17.07.2007, 14:20


    na ja, ich denke, wenn man das von geburt an ,,gewöhnt" ist, lernt man auch, damit klarzukommen.



    Re: Ohne Farbe

    Jacky - 17.07.2007, 19:28


    oh man ich finde die geschichte echt spannende!! :D



    Re: Ohne Farbe

    crossgirl14 - 17.07.2007, 20:48


    ja, ich find die geschichte auch voll spannend!

    -> schreib bald weiter :D



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.07.2007, 21:11


    okeeeeeeeeeee! morgen wieder ^^



    Re: Ohne Farbe

    Jacky - 17.07.2007, 21:13


    jaaaaaaaaaaa *luftsprungmach*



    Re: Ohne Farbe

    crossgirl14 - 26.07.2007, 00:40


    hey?!
    "morgen" is jez schon fünf tage her... :( stell bitte schnell den nächsten teil rein =)



    Re: Ohne Farbe

    Jacky - 27.07.2007, 14:23


    :lol: :lol: der war gut!!! aba ich muss zustimmen!!! schnell weiters chrieben



    Re: Ohne Farbe

    smili - 27.07.2007, 22:35


    es tut mir voll leid, aber ich hab im Moment so viel zu tun (mit meinem freund) *luftsprungmach* :D :D :D :D :D
    und nächste woche m,üsst ihr euch auch noch gedulden, ich bin in den Ferien

    :cry: :cry:



    Re: Ohne Farbe

    smili - 08.08.2007, 21:39


    oke, weiter gehts:D

    Amy weint leise vor sich hin. Sie hasst sich für Alles, was sie in den letzten Tagen gedoch und gesagt hat. Und seit ihr ihre Mutter erzählt hat, Jan sei krank, ist es nur noch schlimmer. Pah, krank, denkt sie. Ich bin shculd! Ich hab ihn in den Wahnsinn getrieben mit meinen Beschuldigungen! Es tut so weh!
    Amy würde sich so gerne entschuldigen, doch das bringt sie auch wieder nicht übers Herz. Das schwarz vor den Augen macht sie verrückt. Seit die Ärzte ihren Kopfverband abgenommen haben, ist es nur noch schlimmer, denn jetzt hat Amy nicht mal mehr etwas, dem sie die Schuld am schwarz zuschieben kann. Mit Kopfverband sieht ja keiner etwas. Am schlimmsten wird es, wenn jemand Ausversehen etwas über das Wetter berichtet. "Oh, Amy, schau mal die schöne Sonne an!", ist es einer Freundin mal rausgerutscht! Wie kann man nur so doof sein...
    Um sich abzulenken versucht Amy, an schöne Momente zu denken. Sofort kommt ihre der Vormittag vor dem Unfall in den Sinn: Sie und ihre kleine SChwester spielen Indianer unter dem Haus im kleinen Fluss. Sie waten durch das "strömende" Wasser, klettern auf Bäume, schleichen durchs Präriegras... Dann kommt der Schönste Moment der Erinnerung: Ihre SChwester fällt um und Amy geht sie trösten.
    Plötzlich weiss Amy, was sie jetzt braucht: Geborgenheit. Doch hierk, im KRankenhaus kann ihr das niemand geben. Sie will heim!

    Sorry, dass es nicht so spannend geworden ist! Aber naja...



    Re: Ohne Farbe

    n-superstar7 - 09.08.2007, 15:40


    du weisst wahrscheinlich, was ich sagen will, aber das ist mir egal: weiterschreiben! ich freu mich schon auf den nächsten teil, auch wenn er "nicht so spannend" ist! du schreibst total gut! :D
    ^^



    Re: Ohne Farbe

    *Joydey - 09.08.2007, 19:34


    ich finde auch nicht so spannende teile schön, wenn sie gut geschrieben sind. :wink: also schreib schön weiter!



    Re: Ohne Farbe

    sugus - 09.08.2007, 21:35


    ey es ist super! schreibe weiter! nur noch eine frage wie alt ist Amy und die andere?



    Re: Ohne Farbe

    smili - 09.08.2007, 23:08


    amy is 16, wa meinst du mit der anderen??



    Re: Ohne Farbe

    sugus - 09.08.2007, 23:33


    wie alt sind die anderen?



    Re: Ohne Farbe

    smili - 09.08.2007, 23:34


    ach so:D so umd die 15, 16 und 17. claudio is 18.



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 28.11.2008, 17:19


    claudia is im mom. 13^^



    Re: Ohne Farbe

    mari - 04.12.2008, 18:25


    hallo leute!
    :D
    hey ich finde deine geschichte super spanndend und warte auf die fortsetzung!!!!! :D



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 05.12.2008, 13:10


    na ob die so schnell kommen wird?



    Re: Ohne Farbe

    i<3domenico - 05.12.2008, 16:51


    schade dass du nicht mehr weiter schreibst :( bitte schreib doch weiter die Geschichte ist voll toll^^



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 06.12.2008, 10:09


    *nick* :(



    Re: Ohne Farbe

    smili - 17.12.2008, 20:40


    oh ja ich weiss ich hab schon eeewig nicht mehr weitergeschrieben.....
    tut mir auch leid! aber ich hab stresst mit schule... und ich habe die ideen im kopf ich könnte 1000 geschichten schreiben... aber ich weiss nicht ich bring die Ideen irgendwie nicht aufs papier... dann hab ich einmal lust dazu. sobald ich das dokument aber geöffnet habe ist dieser moment schon wieder vorbei..
    ich sollte mich wohl etwas anstrengen.. ich versuchs aber ich kann euch nicht versprechen dass ich an dieser geschichte weiterschreib oder an try to be perfect, vielleicht is es au ne andere..
    so das wars mal wieder von mir nach langer langer zeit..
    smilii =)



    Re: Ohne Farbe

    Fruchtzwerg - 17.12.2008, 21:30


    Hey du musst dich nicht stressen. Deine Geschichten sind alle total gut. :D Ich bin dein FAn.^^



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 18.12.2008, 13:48


    genau lass dir zeit.. wie susanne. aber die lässt sich ja garnicht zeit^^



    Re: Ohne Farbe

    mari - 08.01.2009, 19:41


    genau lass dir zeit, abba blos nciht so lange :P



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 09.01.2009, 19:10


    haha genau!!^^



    Re: Ohne Farbe

    mari - 19.01.2009, 18:14


    ..... 10 tage später und noch kein weiterer teil....=(=(=(



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 20.01.2009, 14:25


    genau... *wein* :cry: :cry: :cry: :cry:



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 30.04.2009, 10:19


    die geschichte is echt super und die handlung voll spannend...
    schreib doch bittebitte weiter!!!



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 06.05.2009, 12:57


    100% anschließen an mayam



    Re: Ohne Farbe

    mari - 08.05.2009, 11:57


    200% :lol: :lol:



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 09.05.2009, 11:04


    300%



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 09.05.2009, 14:51


    :D vielleicht kömma smilie ja doch noch überreden...



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 11.05.2009, 15:05


    mmhmm joah vllt^^ :lol: :lol: :( :( :) :D :? :x :wink: :lol: :lol: :lol: :cry:



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 11.05.2009, 16:00


    *anfangen mit fleh* :wink: :lol:



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 12.05.2009, 13:06


    neiiiin verschohne^^



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 12.05.2009, 15:20


    :lol:



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 13.05.2009, 16:32


    :wink: :wink:



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 18.05.2009, 19:12


    hey bitte bitte weiter... ich liebe diese geschichte
    bittenoch ne fortsetzung *fleh...*



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 20.05.2009, 13:39


    *sehr fleh*
    sie ist echt gut.



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 01.06.2009, 13:04


    immer noch nichts? *sehr entäuscht sein*



    Re: Ohne Farbe

    claudi - 02.06.2009, 13:44


    tja :cry:



    Re: Ohne Farbe

    Unknown - 03.06.2009, 15:14


    Hey!

    Ich finde deine Geschichte auch sehr gut!!!

    Ich muss zwar sagen, das sie mich von der Handlung, zumindest am Anfang, sehr an ein anderes Buch erinnert (Jana Frey: 'Der verlorene Blick' - kennst du das?), aber das ist ja nicht so tragisch, ich will dir natürlich nicht vorwerfen, dass du 'abgeschrieben' hättest
    :roll: :D (vielleicht kennst du das Buch ja nicht mal^^) . Deshalb bin ich umso mehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht - bitte schreib weiter!!!!



    Re: Ohne Farbe

    smili - 27.07.2009, 16:05


    omg omg omg.... ich bin ja wohl di am wenigstens verlässliche schreiberin..... ich war ewig nicht mehr im forum, sorry, und geschrieben hab ich ehrlich gesagt auch schon ewig nicht mehr.
    ich hoffe ich kann mich endlich mal verbessern. naja ich versuchs zumindest.
    und dann DANKE dass ihr meine Geschichte weiterlesen wollt und für die kommentare..!
    aber ich hab vor einiges umzuändern. vielleicht mach ichs so dass es hier nochmal neu beginnt mit einigen änderungen.

    hoffentlich bis bald :wink:



    Re: Ohne Farbe

    smili - 27.07.2009, 16:23


    Unknown hat folgendes geschrieben: Hey!

    Ich finde deine Geschichte auch sehr gut!!!

    Ich muss zwar sagen, das sie mich von der Handlung, zumindest am Anfang, sehr an ein anderes Buch erinnert (Jana Frey: 'Der verlorene Blick' - kennst du das?), aber das ist ja nicht so tragisch, ich will dir natürlich nicht vorwerfen, dass du 'abgeschrieben' hättest
    :roll: :D (vielleicht kennst du das Buch ja nicht mal^^) . Deshalb bin ich umso mehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht - bitte schreib weiter!!!!

    Danke, ich finde deine Geschichte auch super!! Ich würde auch gerne so gut Fantasy schreiben können.. Vielleicht muss ich es nochmals versuchen^^
    Nein, der verlorene Blick kenne ich nicht, oder wenn schon, dann habe ich es schon vor Jahren gelesen :wink:
    oder wenn ich es von dort abgeschaut habe (weiss ich ehrlich nicht mehr :oops: ) dann kommt spätestens jetzt ne völlig andere Geschichte raus (:



    Re: Ohne Farbe

    smili - 27.07.2009, 17:58


    So, hier nochmals der Anfang, zimlich abgeändert! Hoffe es gefällt euch trotzdem noch...
    Und ich hoffe ihr habt auch konstruktive (negative und positive) Kritik für mich.. :roll:
    oh ja, sorry wegen den gedanken, ich weiss nicht wie ich das machen soll, im word hab ich tabstopps drin.. aber hier ists ziemlich unübersichtlich.. ich hoffe ihr checkts trotzdem :D




    Prolog

    Auf einem Hügel nicht weit vom Krankenhaus entfernt stand ein alter Mann. Er bewegt sich keinen Millimeter, regungslos blickte er ins Leere. Selbst seine Augen starrten immer auf denselben Punkt, einen Punkt den es gar nicht geben konnte. Jeder der ihn beachten würde, würde sehen, dass der Mann nicht das Krankenhaus anblickte, obwohl sein Blick darauf gerichtet war. Nein, er blickte weit in die Ferne, an einen Ort der für einen Aussenstehenden schlicht nicht existierte.
    Die Menschen, die auf der nahen Strasse in ihren lärmigen Autos vorbeirasten schenkten dem Mann keinen einzigen Blick. Wenn doch einmal jemand auf den Hügel blickte, was selten genug vorkam, schien es als blickten sie an ihm vorbei. Der Mann stand seelenruhig, immer noch bewegungslos am obersten Punkt des Hügels. Neben ihm ragte ein riesiger Baum in den Himmel, dessen Grösse auf sein Alter hinwies. Es schien, als vervollständige der Baum den alten Mann. Beide standen da, als ob nichts auf dieser Welt wichtig wäre. Als ob nur ihre Gedanken existierten. Es schien sogar so, als ob die beiden sich unterhielten. Nicht, dass das möglich wäre, aber aus weiter Ferne meinte man zu erkennen, dass die beiden miteinander redeten. Wenn ein Autofahrer den Mann bemerkt hätte, hätte er sich diese hirnrissige Idee sofort wieder ausgeredet. Wer glaubte heutzutage schon an solche Märchen? Lügenmärchen. Kein vernünftiger Mensch glaubte an Gedankenübertragung, und erst recht nicht an Bäume, die reden können. Obwohl reden das falsche Wort war. Trotzdem, auch kein Mensch glaubte an Bäume, die ihre Gedanken übertragen können.
    Ein leichter Windstoss wirbelte Blätter des Baumes durch die Luft und wieder schien es als ob der Baum mit dem Wind kommunizieren würde. Er umschloss den Wind mit seinen Ästen, liebkoste die einzelnen Windstreifen, teilte ihm etwas mit und empfing im Gegenzug etwas vom Wind. Als der Wind den Baum wieder verliess tanzte er fröhlich zum nächsten Busch, dem er seine Neuigkeiten mitteilen wollte. Jeder vernünftige Mensch hätte in diesem Moment wieder gesagt, dass das nicht geht, dass Winde und Bäume keine Gefühle haben, und dass sie auch nicht miteinander reden können.
    Doch zurück zum Baum und zum alten Mann. Der Baum neigte seine Äste auf Kopfhöhe des alten Mannes und bewegte sie vorsichtig, als ob ihm kein Fehler bei der Übertragung der Botschaft unterlaufen wollte. Als der Baum seine Äste wieder an ihrem richtigen, für sie bestimmten Platz zurückverfrachtet hatte, nickte der Mann leicht mit dem Kopf. Obwohl seine Augen immer noch auf einen nicht definierbaren Ort gerichtet waren, nahm sein Gesicht einen zufriedenen Ausdruck an. Seine erste Regung auf diesem einsamen Hügel.
    Da rannte ein Hund über die Strasse auf den Hügel zu. Er bellte und wedelte freudig mit dem Schwanz. Zielstrebig steuerte er auf den alten Mann zu. Nur noch wenige Meter und er würde den Mann erreicht haben. Doch plötzlich hielt der Hund inne: Niemand war mehr auf dem Hügel, der Baum bewegte sich nicht mehr und von einem Wind, der flüstert und Botschaften überbringt war keine Spur mehr zu finden. Von einer Sekunde auf die Andere war der Platz wieder so unscheinbar wie den ganzen Tag über. Ungläubig eilte der Hund auf den Fleck, auf dem der alte Mann eben noch stand, zu und schnüffelte am Boden. Etwas erschreckte ihn, denn auf einmal machte er einen Satz nach rechts, da es aber am Tag heftig geregnet hatte – Aprilwetter... – rutschte er auf dem unsicheren Untergrund aus und schlitterte noch einige Meter den Hügel hinab. Er heulte vor Schmerz und Enttäuschung laut auf und trottete nach einigen Sekunden, in denen er den Hügel und auch den Baum mit verständnislosen Blicken traktiert hatte davon, ein Bein angezogen.

    Im Krankenhaus war es dunkel. Nur in den Fluren brannte noch vereinzelt Licht. Es war auch schon elf Uhr abends. Auf den breiten und bei Tag hellen Gängen hörte man Gemurmel, Stöhnen und Schnarchlaute aus den einzelnen Zimmern. Schwester Patrizia, die für die Nachtwache eingeteilt war, lauschte diesen friedlichen Geräuschen.
    In der Nacht, dachte sie, gefällt mir mein Beruf am Besten. Die meisten Patienten schlafen und haben keine Schmerzen. Und die, die nicht schlafen können weil sie Schmerzen haben, denen kann man ein Schlafmittel geben. In der Nacht ist es auch viel ruhiger, viel weniger gestresst. Ach, ich liebe Nachtwachen.
    In dem Moment hörte sie jemanden heulen. Nach dem ersten Schreckmoment begriff sie jedoch, dass ein Mensch keinen solchen Laut ausstossen konnte. Es klang mehr nach einem Wolf.
    Wie kann ein Wolf mitten in der Stadt sein?, zweifelte Schwester Patrizia. Selbst die wenigen Autos, die um diese Zeit noch hier herumkurven, hätten ihn längst verjagen müssen.
    Plötzlich unterbrach ein leiser Schrei aus dem Zimmer direkt ihr gegenüber ihre Überlegungen. Sie stiess die Tür mit dem Ellbogen auf und versuchte sich zu erinnern wer in diesem Zimmer lag. Sie näherte sich dem grossen, mit weissen Bettlaken bezogenen Bett und blätterte in ihrer Krankenakte nach dem Mädchen, dass hier lag. Endlich, nach einer kleinen Ewigkeit, hatte sie gefunden was sie suchte.
    Amelia. Amelia? Wer ist Amelia? Ich habe noch nie einen meiner Patienten vergessen. Vielleicht ist sie noch nicht lange hier, denn mir scheint als ob ich sie gestern noch nicht gesehen habe. Ja, richtig. Dieses Zimmer war gestern noch leer.
    Leise entzündete Schwester Patrizia eine kleine, abgedunkelte Lampe neben dem Krankenbett. Das Licht war so dunkel, dass es schlafende Patienten nicht stören sollte. Behutsam, so dass Amelia nicht aufwachte, zog sie ihre Akte aus dem Mäppchen und begann sie zu studieren.

    Patient
    Richtersson, Amelia; Waldstrasse 4; NL -3099 Rotterdam; geboren am 15.8.1992, weiblich.

    Den Rest überflog sie nur, bis sie endlich auf die gewünschte Information stiess.
    Amaurosis.
    Oh nein, das arme Mädchen. Ein schreckliches Schicksal, welches sie da auferlegt bekommen hat“, dachte Schwester Patrizia entsetzt. Sie bemerkte, dass Amelia im Moment in einem Einzelzimmer lag.
    Hoffentlich rutscht sie bald in ein Zweierzimmer nach. Es wäre doch schön für das arme Kind, wenn sie nicht mehr alleine in einem Zimmer sein muss. Dann würde sie sich vielleicht nicht mehr so schrecklich allein und verlassen fühlen. Gesellschaft bekommt einem immer gut.
    Amelias Schicksal stimmte Schwester Patrizia nachdenklich. Natürlich mass sie sich nicht an, dass sie wissen könnte wie Amelia sich fühlte, ganz im Gegenteil, doch sie erkannte, dass es einfach schrecklich sein musste. Schwester Patrizia wurde oft mit schweren Verletzungen von Menschen konfrontiert, doch jedes Mal trafen sie die Schicksale der Menschen mitten im Herz. Vor allem wenn die Opfer noch jung waren. Man hätte ihr vorwerfen könne, dass sie für ihren Beruf nicht geeignet war, da sie sich auch nach langer Beschäftigung in Krankenhäusern noch nicht an die schockierenden Schicksale gewöhnt hatte. Doch die meisten Leute fanden, dass diese eigentlich negative Seite, die sie oft belastete, ihr half eine bessere Krankenschwester zu sein.
    Sie überprüfte die Werte des Mädchens und achtete darauf sie nicht aufzuwecken. An ihren routinierten Bewegungen merkte man, dass sie ihre Arbeit schon fünf Jahre lang innehatte. Jeder Griff war geübt. Jeder Blick liess merken, dass sie sich hier wohlfühlte. Amelia begann wieder im Traum zu reden. Ihr Gemurmel wurde immer lauter, bis ihre Worte in laute Schreie wechseln: "Nein! Nicht, Claudio! Bitte! Hiiiiiiiiiiiiiiilfe! Achtung! Der Hund! Wo seid ihr alle??? Mum? Dad? Ich will euch endlich sehen!!" Dann beruhigte sie sich wieder. Aber schon wenige Sekunden später ging es weiter: "Ich will euch nicht mehr hören! Nein! Geht alle weg! Bitte... Achtung, er ist wirklich gefährlich!" Schnell sauste Schwester Patrizia zu dem Mädchen und gab ihr eine kleine Beruhigungsspritze. Schon bald wurde das Schreien zu einem Nuscheln.
    Schwester Patrizia war drauf und dran, das Zimmer wieder zu verlassen doch kurz bevor sie die Tür erreichte, hörte sie erneut dieses merkwürdige Kläffen. Rasch eilte sie zum geöffneten Fenster und richtete ihren Blick in die dunkle Nacht. Zuerst sah sie nur schwarz, doch nach und nach gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. Direkt vor ihr stand der Hügel, auf dem eine alte Eiche stand. Rechts davon hatte es einen dichten Wald, doch von dort kam der Laut nicht, da war sie sich sicher.
    Gerade als sie das Fenster schliessen wollte – es war erst anfangs Frühling und somit in der Nacht noch nicht so warm – erklang das Geräusch erneut. Es kam direkt vom Hügel. Als sie genau hinblickte sah sie einen Hund in Richtung Strasse laufen. Er humpelte.
    Wahrscheinlich hat er sich beim Abendspaziergang verletzt und heult weil er sich ein Bein verletzt hat. Ich sollte ihn kurz untersuchen und ihm einen Verband anlegen.
    Schwester Patrizia schloss endgültig das Fenster, schlich leise aus dem Zimmer und ging so schnell wie möglich zum Eingang, um dort auf den Hund zu warten.



    Re: Ohne Farbe

    smili - 27.07.2009, 23:22


    ich weiss ich texte euch zu ähm. aber ich stell den nächsten teil noch rein weil ich es endlich einmal fertig gebracht habe was zu überarbeiten :lol:
    und jo kommis sind immer erwünscht^^


    Glückliche Tage


    Draußen herrschte das strahlendste Wetter, dass man sich in einem Frühling in den Niederlanden vorstellen konnte. Die Sonne brannte vom Himmel, keine einzige Wolke liess sich blicken. Es war extrem schwül. Vor einem schönen weißen Haus mit roten Fensterläden und Blumenranken an den Wänden floss ein kleiner Bach. Wenn man genau hinhörte, konnte man das leise Plätschern hören. Über den Bach führte eine kleine Brücke aus Holz ans andere Ufer, wo eine grosse, wilde Wiese lag.
    Auf einmal zerriß ein lauter Schrei die Idylle. Ein Mädchen von etwa drei Jahren stürmte unter der Brücke hervor. Sie hatte wunderschöne blaue Augen, blondes gewelltes Haar und sah allgemein ein wenig wie ein Engel aus. Das Mädchen rannte so schnell sie konnte zum Haus hoch. Noch einmal tauchte ein blonder Schopf unter der Brücke hervor. Er gehörte einem Mädchen namens Emily.
    Sie rief ihrer kleinen Schwester nach: "Nina, warte doch! Du stolperst sonst noch über die Wurzel unseres alten Baumes!"
    "Nina nicht warten. Nina zu Mama gehen." Nina drehte sich um und winkte im Laufen Emily mit ihrem Patschehändchen zu und schon war es passiert.
    Emily konnte nur noch rufen: "Mäuschen, Achtung!", und schon lag "Mäuschen" am Boden. Lautes Gebrüll durchdrang die heisse Frühlingsluft. Emily stürzte aus dem Wasser und lief mit ihren tropfenden Kleidern so schnell es ging zu ihrer kleinen Schwester.
    „Mäuschen, was hast du wieder gemacht? Es ist ja alles gut, ich bin ja bei dir." Emily hob Nina hoch und trug sie ins Haus. Die Haustür stiess sie mit ihrem Knie auf. Dann schleppte sie die Kleine so schnell es ging ins Badezimmer, vorbei am Wohnzimmer wo ihre Mutter sass und ein Buch las. Im Badezimmer öffnete Emily den Verbandskasten und begann Nina zu verarzten.

    Eine halbe Stunde später standen beide frisch angezogen und gut gelaunt im Wohnzimmer. Ninas Tränen waren getrocknet und ihr Knie zierte ein Pflaster mit aufgedruckten Schlümpfen. Das knielange Kleid, welches sie trug, war nicht voller Prinzessinnen wie bei vielen ihrer Altersgenossinnen. Nein, eine Prinzessin war Nina wahrlich nicht. Sie spielte am liebsten mit Jungen und hielt nicht viel von Barbies. „Langweilig“, war jeweils ihr Kommentar wenn die Familie bei Freunden mit Mädchen im gleichen Alter zu Besuch war und Nina gefragt wurde ob sie Barbie spielen will. Sie ging dann lieber alleine in den Garten und kletterte auf Bäumen rum, wenn welche vorhanden waren. Wenn nicht setzte sie sich auf den Boden und passte auf die kleinen Käfer auf. Wurde sie gefragt, ob sie zum Nachtisch kommt, antwortete sie: „Kann nicht, muss aufpassen. Sonst sterben.“
    Emily hingegen hatte sich schick gemacht. Sie trug keine alten Kleider mehr wie vorhin am Fluss, sondern hatte eine kurze Hose mit einem grünen Top kombiniert. Das Grün passte hervorragend zu ihren dunkelgrünen, geheimnisvollen Augen. Dazu hatte sie eine Halskette mit einem silbrigen A umgehängt, hübsche – ebenfalls grüne – Kreolen angesteckt und Make-up, Wimperntusche und etwas Kajal aufgetragen.
    „Na, Hübsche? Was hast du vor? So aufgebrezelt kenn ich dich gar nicht...“, fragte Emilys Mutter neugierig.
    „Ach Mum, komm schon, du hast mich schon oft genug so gesehen. Ausserdem werde ich bald 17.“
    „Du weißt doch, dass ich das nicht so gemeint habe. Du siehst wirklich hübsch aus! Die Ohrringe und das Top passen super zu deinen Augen. Du glaubst gar nicht wie stolz ich bin, so eine Tochter zu haben.“ Emilys Mutter lächelte ihr ermunternd zu. Als sie den beleidigten Seitenblick Ninas bemerkte verbesserte sie sich: „Natürlich bin ich stolz zwei solch hübsche Töchter zu haben.
    „Nina nicht hübsch, Nina gehen auf Würmer aufpassen.“ Mit diesen Worten dackelte Nina davon.
    Grinsend erwiderte Emily: „Danke, Mum. Ich bin doch auch stolz eine solche Mutter zu haben. Aber du hattest Recht, ich wollte mit einigen Freunden an den See fahren... Kannst du für den Rest des Tages auf Nina aufpassen? Das wär echt lieb.“
    „Klar kann ich das. Pass einfach gut auf dich auf, nicht dass du mir in den See fällst und nicht mehr rauskommst.“ Nun lächelte auch Emilys Mutter.
    Emily hingegen seufzte. „Mum, du weißt doch dass ich auf mich gut aufpassen kann. Ich kann schwimmen, meine Freunde können schwimmen, was sollte da schon passieren... Ausserdem hat es meistens noch andere Leute dort, die können ebenfalls schwimmen.“ Schnell richtete Emily sich auf, drückte ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange und rief im Davonhüpfen: „Ich sag den anderen Bescheid, bis nachher!“



    Re: Ohne Farbe

    mayamausi96 - 28.07.2009, 15:22


    COol du schreibst weiter :D find ich voll klasse ;)



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