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Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 21.04.2005, 10:41Langenfeld Longhorns
So, ich denke es ist auch gut, von jedem Team einen eigenen Tread zu haben, wo man über aktuelle Geschehnisse der Teams berichten kann.
Ich fang hier mal an. Ich werde ab und zu mal auf die Internetseite der jeweiligen Vereine gehen und Informationen dann hier auch veröffentlichen, wenn es das Team des Gegners und somit auch uns interessieren könnte !!!
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 12.05.2005, 18:23
Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung konnte das Team von Head Coach Michael Hap bei den Hamburg Eagles konnte im ersten Spiel die ersten Punkte mit einem 38:27-Sieg einfahren (7:7, 20:24, 0:0, 0:7).
In dem spannenden und sehr abwechslungsreichen Spiel wechselte die Führung gleich viermal. Basis des Erfolgs war neben dem unbedingten Siegeswillen der Gäste die trotz erheblicher Schwächung gut operierende Offense Line (OL-Stammspieler Toni Lopez und Konstantin Kremer verletzt). Aber auch die sehr gut eingestellte Defense legte einen wichtigen Grundstein, machte immerzu Druck, sorgte so immer wieder für einen Wechsel des Angriffsrechtes (turn over) und ließ vor allem in der zweiten Hälfte keine Punkte mehr zu. Vier Interceptions (abgefangene Pässe) durch US-Neuzugang Joel Hernandez (3) und Christian Richter (1) und ein Fumble (freier Ball) von Aaron Brown aufgenommen und bis an die 2 yards-Linie zurücktragen sind deutliches Indiz. Schließlich war es Quarterback Toby Henry mitsamt seiner deutsch-amerikanischen Paßempfänger-Schar, die nicht nur für Punkte sorgten sondern für durchaus sehenswerten Football. So konnte der US-amerikanische Neuzugang Ricky Gehres zwei und die Eigengewächse Thomas Jung (1) und Jens Walter (2) Touchdowns (TD) dreimal in der Endzone feiern. Garant dafür war freilich Spielmacher Henry mit insgesamt vier TD-Pässen.
Das Spiel glich mit einer Dauer von 3:10 Stunden einem Marathon, ging doch alleine der erste Durchgang über mehr als zwei Stunden.
Einer der Knackpunkte des Spiels, das besonders im zweiten Spielviertel auf Messers Schneide lag, war der Kickoff Return-Touchdown von Ricky Gehres, bei dem er den Ball über 80 yards in die Eagles-Endzone zurücktragen konnte. Dies bedeutete die erneute Führung der Horns, nachdem die Eagles diese mit zwei Touchdowns egalisieren konnten.
Mit der Schiedsrichterleistung zeigten sich die Longhorns-Verantwortlichen indes nicht ganz einverstanden. So fiel es schwer, den Platzverweis von Stefan Corosidis wegen angeblichen Schlagens zu verstehen und zu verdauen. Doch wird nichts anderes übrig bleiben, als auf eine Sperre von nur einem Spiel zu hoffen.
Pikant: zum ersten Heimspiel und gleichzeitig zum nächsten Saisonspiel empfangen die Horns die Eagles (22. Mai Jahnstadion).
Stimmen zum Spiel:
„Heute hat hier die Mannschaft gewonnen, die gewinnen wollte!“ (Jan-Hendrik Wohlers, Head Coach Hamburg Eagles)
“Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht und müssen die so schnell es geht abstellen” (Jan-Hendrik Wohlers, Head Coach Hamburg Eagles)
“Das war eine 100%ige Teamleistung, bei der wir mit Hilfe der richtigen Einstellung und sehr guter Konzentration über uns herausgewachsen sind!“ (Michael Hap, Head Coach Langenfeld Longhorns)
Die Punkte in der Übersicht (Score Overview):
Hamburg Eagles vs Langenfeld Longhorns
1. Spielviertel (7:7):
0:6 Pass Toby Henry (#2) auf Ricky Gehres (#12) über 50 yards
0:7 PAT Daniel Schenck (#44)
6:7 Pass Jan Riedel (#7) auf Gibson Amanquah (#81) über 47 yards
7:7 PAT Lars Lindemann (#1)
2. Spielviertel (20:24):
13:7 Pass Jan Riedel (#7) auf Michael Jessen (#86) über 65 yards
14:7 PAT Lars Lindemann (#1)
14:13 Pass Toby Henry (#2) auf Thomas Jung (#83) über 55 yards; PAT fehl
14:19 Pass Toby Henry (#2) auf Jens Walter (#80) über 6 yards; TPC fehl
14:25 Lauf Mario Corosidis (#25) über 9 yards; PAT fehl
20:25 Pass Jan Riedel (#7) auf Mirko Schöning (#19) über 82 yards, TPC fehl
26:25 Lauf Michael Jessen (#86) über 80 yards
27:25 PAT Lars Lindemann (#1)
27:31 Kickreturn-Touchdown Ricky Gehres (#12) über 80 yards
Halbzeit: 27:31
3. Spielviertel (0:0):
4. Spielviertel (0:7):
27:37 Pass Toby Henry (#2) auf Jens Walter (#80) über 25 yards
27:38 PAT Daniel Schenck (#44)
Endstand: 27:38
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 24.05.2005, 18:49
Saisonauftakt bei den Hamburg Eagles
Am Sonntag, 1. Mai wird’s ernst für die Langenfeld Longhorns, wenn es bei den Hamburg Eagles zur diesjährigen Saisonauftaktpartie in der 2. Bundesliga Nord geht (Kick Off 15.00 Uhr, Viktoriastadion, Lokstedter Steindamm).
Das Team von Head Coach Michael Hap ist dabei klarer Underdog, haben die Eagles doch mit 80 Spielern einen doppelt so großen Kader. Das gilt umso mehr nach ihrer knappen Niederlage letztes Wochenende gegen Aufsteiger Berlin Rebels (9:10), denn Hamburg zielt deutlich auf die höheren Tabellenplätze ab.
Anders die Horns, die mit Toni Lopez-Sturm und Konstantin Kremer bereits zwei schwerwiegende Ausfälle zu beklagen haben. Das ist besonders problematisch, weil es die Achillesverse des Teams, die Offense Line betrifft. Darüber hinaus fehlt Backup Quarterback Sebastian Müller (Familienangelegenheit) und Urgestein Frank Hoffmeister (beruflich verhindert).
„Gut mithalten und das Spiel offen gestalten“ heißt daher auch die Devise von Cheftrainer Hap. Gelingt das, ist nichts unmöglich. Im ersten Spiel geht es naturgemäß auch immer darum, die richtige Abstimmung (Timing) zu finden, die auch nach fünf Trainingseinheiten in dieser Woche letztlich immer nur unter Wettkampfbedingungen richtig gefunden werden kann. Ein weiterer wichtiger Punkt: Verletzungen und Ausfälle vermeiden ohne zu verkrampfen. Das gilt nicht nur für die Offense Line.
Dafür hat Hap zusammen mit Quarterback Toby Henry das Hamburger Heimspiel beobachtet und die Videos eingehend ausgewertet.
Die Horns reisen bereits am Samstag in die Hansestadt an und bereiten sich konzentriert auf das Match vor.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 26.05.2005, 13:53
Zweimal Hamburg - zwei Longhorns-Siege
Mit einem überzeugenden 35:7-Sieg (12:0, 16:7, 7:0, 0:0) setzten sich die Zweitliga-Footballer der Langenfeld Longhorns am Sonntag vor guter heimischer Kulisse gegen die Hamburg Eagles durch.
Wichtig war für die Verantwortlichen bei diesem Sieg, der für sie zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt bedeutet, dass die Mannschaft sehr gut in der Lage war, den Schlachtplan (Gameplan) zu fast 100 % umzusetzen. Genauso wichtig für die Longhorns mit ihrem kleinen Kader: das Spiel konnte ohne jegliche Verletzungen beendet werden. Einziger Wermutstropfen: die zu erwartende Sperre von Markus Breuer nach einem „late hit“ (Tackling eines gegnerischen Spielers im Aus) in Folge des Platzverweises.
Die Horns begannen fulminant, als Quarterback (QB) Toby Henry mit einem 80-yards-Paß Passempfänger Ricky Gehres bediente und dieser zum Touchdown und 6:0 vollendete. Ein Fieldgoal-Versuch über 22 yards von Torben Theis verfehlte in der nächsten Angriffssequenz sein Ziel, doch im nächsten Drive fand QB Henry Wide Receiver Joel Hernandez mit einem 20 yards-Pass zum 12:0. Direkt zu Beginn des zweiten Spielviertels war es erneute Hernandez, diesmal als Paßverteidiger eingesetzt, der einen gegnerischen Paß abfangen und zum 18:0 über 35 yards in die Eagles-Endzone zurücktragen konnte (Interception-Return-TD). Bis hier verfehlten alle Zusatzpunktversuche von Torben Theis (2) und Daniel Schenk (1) ihr Ziel. Mit gutem Laufspiel konterten die Eagles nun ihrerseits und erzielten den 21:7-Anschluß durch einen 16-yards-Lauf von Sascha Marquardt (PAT Peter Bombek). Doch die Offensive von Head Coach Michael Hap ließ nicht lange auf sich warten und schaffte – durch Strafen zurückgedrängt erneut einen 80-yards-Paß von Henry auf Hernandez zum 28:7 (PAT Theis), das gleichzeitig das Halbzeitergebnis markierte.
Die sehr gut agierende Defense spielte im Laufe des Spiels immer stärker und ließ wie bereits im Hinspiel im zweiten Spielabschnitt keine Punkte zu.
Nach der Pause ließ Thomas Jung kurz sein Können aufblitzen, als er einen 12-yard-Paß von Henry zum 35:7-Endstand fing (PAT Theis).
Vor allem Defense Coordinator Aaron Brown war zufrieden mit seinen Mannen: „wir haben uns im Verlauf des Spiels immer weiter gesteigert und vor allem in der Passverteidigung einen sehr guten Job gemacht, obwohl wir dort großem Druck unterlagen“.
An diesem Samstag erwarten die Longhorns den GFL-Absteiger Hannover Musketeers (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion).
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Der Sieg in dieser Höhe ist überraschend und führt auf eine gute Umsetzung unserer Strategie durch das Team zurück.“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 27.05.2005, 07:45
Longhorns erwarten GFL-Absteiger Hannover Musketeers
Die Zweitliga-Footballer der Langenfeld Longhorns erwarten am Samstag, 28. Mai die Hannover Musketeers (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion).
Nach ihrem in der Höhe überraschenden Sieg gegen die Hamburg Eagles vor heimischem Publikum am vergangenen Wochenende sind nun die Musketeers als Absteiger aus der GFL (German Football League, 1. Bundesliga) zu Gast an der Jahnstraße.
In dem Spiel geht es für Longhorns-Head Coach Michael Hap darum, sich weiter schadlos zu halten und mit einem dritten Sieg wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Für die Musketeers dagegen dürfte es darum gehen, sich vom Tabellenende abzusetzen und nicht in den Abstiegskampf zu geraten.
Doch trotz der beiden Hannoveraner Auftaktniederlagen (in Hamburg 20:13 und gegen Berlin 6:55) erwartet die Longhorns ein harter Brocken, spielen die Musketiere doch gleich mit einem ganzen Tross an ausländischen Spielern. So sollen in Hamburg acht Ausländer gezählt worden sein.
Die Stimmung im Lager der Longhorns ist ausgezeichnet, was angesichts der beiden Siege nicht verwundert. Von einem Höhenflug ist aber das gesamte Team und die Verantwortlichen sehr weit entfernt: „wir arbeiten sehr konzentriert an unseren Fehlern und bereiten uns gut und systematisch auf die jeweils kommende Aufgabe vor“, meint Cheftrainer Hap. Ein Indiz dafür: die erste Trainingseinheit mitsamt Videoanalyse wurde mit fast 100 % Beteiligung absolviert.
Hannover wird keinesfalls unterschätzt. Ein Sieg ist ganz sicher gewollt aber die Schwere der Aufgabe ist allen Beteiligten bewusst.
Hap hält Hannover für sehr gefährlich, gerade aufgrund ihrer Top-US-Spieler John Fuentes (Quarterback) und dem altbekannten Winston Huggins (Runningback). Der alterfahrene Hannoveraner Head Coach Clifford Madison (letztes Jahr Hamburg Eagles) tut sein übriges.
In den Reihen der Horns kann Head Coach Michael Hap fast aus dem Vollen schöpfen, einzig die Defense Line-Spieler Michael Pauls (verletzt) und Markus Breuer (Spielstrafe) werden nicht mit von der Partie sein. Dafür ist Stefan Corosidis nach abgesessener Strafe wieder an Bord.
Beide Spielmacher (Quarterbacks) sind US-Amerikaner und eine besondere Güte ihrer Klasse. So erwartet die Zuschauer mit Sicherheit auch am Samstag wieder ein wahres Passfeuerwerk. Vor allem von Horns-QB Toby Henry auf seine Landsleute Joel Hernandez und Ricky Gehres und gleichermaßen auf die Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen Thomas Jung und Jens Walter. Alle glänzen sie mit spektakulären Aktionen, den Ball aus dem Himmel zu pflücken.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 29.05.2005, 21:01
Dritter Longhorns-Sieg
Mit einem 48:13 (13:7, 7:0, 14:0, 14:6) behielten die Zweitliga-Footballer der Langenfeld Longhorns die Oberhand über die Hannover Musketeers.
Dabei erwischten die Longhorns einen Blitzstart mit einem Pass über 73 yards von Quarterback Toby Henry auf Thomas Jung zum 7:0 (PAT Torben Theis). Anschließend hatten die Gastgeber jedoch einige Probleme auf beiden Seiten des Balles und das Horns-Spiel wirkte etwas holprig. Folgerichtig fiel auch der Ausgleich durch Prince Baffour (PAT Mirko Poljtanski) zum 7:7. Noch im ersten Spielviertel konnten die Langenfelder mit einem Pass von Henry auf Ricky Gehres zum 13:7 (PAT Theis fehl) in Führung gehen, bevor sie im zweiten Quarter mit einem Lauf über 7 yards von Mario Corosidis die Führung zum 20:7 (PAT Torben Theis) ausbauten.
Zur Halbzeit reparierte Head Coach Michael Hap die Systeme wieder. Zudem machte Aaron Brown einen hervorragenden Job als Defense Coordinator, so dass die Defense wesentlich stärker aus der Kabine kam und im zweiten Spielabschnitt dominierte. Ein Indiz dafür: die Defense musste wiederum keine weiteren Punkte hinnehmen (Interception-Touchdown zum 48:13). Aber in der zweiten Halbzeit marschierte nun die Offense. Dabei kam nun endlich auch das Laufspiel der Longhorns zur Geltung. Zunächst trug Runningback Mario Corosidis den Ball bis an die 5-yard-Linie, von der aus Aaron Brown mit einem kraftvollen Lauf zum 27:7 vollendete (PAT Torben Theis). Anschließend waren es wieder die Pässe des gut aufgelegten Quarterbacks Toby Henry, zunächst auf Joel Hernandez über 50 yards (34:7 / PAT Torben Theis), dann auf Sebastian Müller über 7 yards zum 41:7 (PAT Torben Theis). Den letzten Touchdown für die Horns erlief Sascha Krickhaus über 1 yard zum 48:7 (PAT Torben Theis). Der Schlusspunkt blieb allerdings den Gästen aus Hannover vorbehalten, als der Hannoveraner Manfred Hölscher einen Pass von dem nun als Quarterback für die Longhorns agierenden Sebastian Müller abfing und über 44 yards zum 48:13 retournierte (Zweipunktzusatzversuch fehl).
Die Longhorns blieben somit auch im dritten Spiel ungeschlagen und sammelten weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Nächstes Wochenende müssen die Longhorns beim Ligafavoriten Kiel Baltic Hurricanes ran.
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Wir sind sehr zufrieden über den in dieser Höhe überraschenden Sieg, sehr froh über die Etablierung des Laufspiels und glücklich, keine Verletzten beklagen zu müssen!“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 02.06.2005, 11:55
Goliath gegen David
Am Sonntag tritt das American Football-Team der Langenfeld Longhorns beim unumstrittenen Ligafavoriten, den Kiel Baltic Hurricanes an (Kick Off 15 Uhr, Holstein-Stadion). Das Spiel wird live im Internet-Radio (www.radio-los.de oder www.livefootball.de) ausgestrahlt.
Trotz unmittelbarer Tabellennähe wartet mit Kiel der Riese Goliath auf die Langenfelder, die nach der Geschichte aus dem alten Testament eindeutig, wie David wirken. Ein Vergleich einiger Kennzahlen macht deutlich, dass die Hurricanes (fast) überall um den Faktor zwei überlegen sind: acht Kieler Coaches stehen vier auf Seiten der Langenfelder Seitenlinie gegenüber, 60 Hurricanes-Spieler setzen die Longhorns 34 entgegen, mehreren aktuellen Kielern Nationalspielern haben die Longhorns keinen entgegenzusetzen. In der aktuellen Saison haben die Horns auch noch die wesentlich schwächere Defense, denn statt 16 TD-Punkten pro Spiel im Soll auf Langenfelder Seite erlauben sich die Canes gerade einmal neun. Über die aktuellen Saisonbudgets liegen auf beiden Seiten keine Zahlen vor aber auch hier ist der Faktor zwei wohl ein guter Schätzwert.
„Wir sind klarer Underdog in Kiel“, meint denn auch der Langenfelder Head Coach Michael Hap, trotz der Tatsache, dass sie auf Platz drei (6:0) direkt hinter den Baltic Hurricanes (Platz zwei / 8:0) rangieren. Dabei muss man vor allem in Betracht ziehen, gegen wen gespielt wurde. Während Kiel bereits gegen das komplette derzeitige Mittelfeld (Weyhe, Bochum, Lübeck) sowie gegen Hamburg spielte, konnte Langenfeld zweimal gegen das heutige Schlusslicht Hamburg und Vorletzten Hannover punkten.
Das Team der Langenfelder will natürlich wissen, wo es steht und Hap beruhigt: „danach wissen wir, wo wir stehen!“. Ziel kann es seiner Meinung nach nur sein, so lange, wie möglich mitzuhalten, keinen „shoot out“ (hohe Niederlage) zu kassieren und die Hurricanes soweit zu fordern, wie es nur irgend geht.
Bei diesem Vorhaben wird er auf Frank Hoffmeister (familiäre Gründe), Daniel Schenk (Knie) und ggf. auf zwei weitere, derzeit noch angeschlagene Spieler verzichten müssen. Die Operation startet für die Horns bereits am Samstagmittag, wenn die Anreise über ein Domizil in Hamburg ansteht.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 07.06.2005, 19:21
Sensationeller Kampfsieg in Kiel
Mit einem 27:25-Kampfsieg (7:0, 12:14, 6:13, 0:0) über die Kiel Baltic Hurricanes konnten die Langenfeld Longhorns in der 2. Bundesliga Nord einen unerwarteten vierten Sieg im vierten Spiel erringen.
In dem bis zuletzt spannenden Match gingen die Gastgeber durch ein 5-yard-Laufspiel über Runningback Max Dufault 7:0 in Führung (PAT Matthias Eck). Nach unmittelbarem Ausgleich durch Receiver Jens Walter nach einem 23-yards-Pass von Quarterback Toby Henry zum 7:7 (PAT Torben Theis), behielten die Hurricanes mit zwei Ausnahmen im dritten Quarter über das gesamte Spiel die Führung. Im zweiten Viertel eilten die Hurricanes zwischenzeitlich sogar auf 19:7 davon, bevor fünf Sekunden vor der Halbzeitpause Ricky Gehres einen 3-yard-Pass von Toby Henry zum 19:14 Anschluss vollendete (PAT Torben Theis). Im dritten Spielviertel konnte zunächst Ricky Gehres über 88 yards den Halbzeit Kick Off zum Touchdown verwandeln (19:21 - PAT Torben Theis). Dann, nach erneuter Führung für Kiel (25:21 durch 10-yard-Lauf von Max Dufault - Zweipunktversuch fehl), war es schließlich Joel Hernandez, der den Endstand zum 25:27 (PAT Torben Theis fehl) nach einem 29 yard-Pass von Toby Henry herstellte. Diese Führung konnte Langenfeld mit großem Kampf über das vierte Quarter retten. Schlüsselszene dort war bei 1:04 Minuten auf der Spieluhr der vierte Versuch der Kieler auf der Langenfelder 25-yards-Linie. Canes Quarterback Ian Richardson musste aufgrund eines Verletzungs-Time Outs, verursacht durch seinen Lauf einen Versuch zuvor, regelbedingt pausieren. Der ihn ersetzende Gunnar Peter konnte jedoch von der Horns-Defense dingfest gemacht werden, womit sie in Ballbesitz kamen.
Es zeigte sich schnell, dass beide Teams hervorragend von ihren Coaches analysiert und aufeinander eingestellt waren. Ein Garant für ein Football-Spiel auf hohem Niveau, in dem die Langenfelder Gäste das bessere und glücklichere Ende für sich hatten. Das nicht zuletzt, weil die Zusatzpunkte den Ausschlag auf dem Scoreboard gegeben haben. So sahen sich die optimal vorbereiteten Longhorns einem sehr gut eingestellten Kieler Team gegenüber. Indiz dafür: die sonst sehr sicheren Pässe von Toby Henry konnten gleich fünfmal von dem gut agierenden Kieler Backfield abgefangen werden (Interception). Auf Seiten der Longhorns gelang es Thomas Jung, zwei Pässe des Kieler Spielmachers Ian Richardson abzufangen.
Trotz des Sieges warnen die Longhorns-Verantwortlichen davor, falsche Schlüsse aus dem Traumstart zu ziehen. Sie sehen das Minimalziel Klassenerhalt erst bei einem weiteren Sieg mit dann 10 Punkten auf der Habenseite als ungefährdet an. Sobald dies erreicht ist, wird man sich dem Hauptziel dritter Tabellenplatz widmen.
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Wir haben heute hart gekämpft und waren am Ende der glückliche Sieger, weil wir die Kieler Offense aufhalten konnten, selbst gepunktet und die PAT’s den Ausschlag gegeben haben.“
Hurricanes-Head Coach Andre Schleemann:
„Wir hatten zu viele individuelle Fehler und mussten uns letztlich einem besser eingestellten Gegner aus Langenfeld beugen.“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 12.06.2005, 18:05
Longhorns erwarten Tabellenvorletzten
Am kommenden Sonntag treffen die Langenfeld Longhorns an ihrem fünften Spieltag in der 2. American Football Bundesliga Nord auf die Bochum Cadets (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion). Es ist quasi das „Derby“ für die Langenfelder, ist es doch ihr nächstgelegener Gegner.
Während die Horns einen Traumstart hinlegten (2. Platz nach vier Siegen in vier Spielen), hatten die Cadets als derzeitiger Tabellenletzter (0:6 Punkte / 33:87 TD) genau das Gegenteil. Ihre drei bisherigen Spiele verloren sie Weyhe (23:34), Kiel (10:40) und letzte Woche gegen Hannover (0:13). Dementsprechend erwartet der Langenfelder Head Coach Michael Hap ein Bochumer Team, welches darauf brennen wird, zu zeigen, was in ihnen steckt und dass sie zu Unrecht im Tabellenkeller stehen. Darauf heißt es aus Longhorns-Sicht, vorbereitet zu sein. So tun die Verantwortlichen aber auch das Team selbst alles, um nicht leichtsinnig zu werden oder den kommenden Gegner gar zu unterschätzen. Sätze wie „gespielt wird auf dem Platz, die Tabelle ist nur das Ergebnis!“ sind von allen Beteiligten zu hören. Klar, denn in dieser Liga kann nach wie vor jeder jeden schlagen und für Überraschungen sind genau solche Konstellationen immer wieder gut. Stattdessen geht es Hap’s Mannen darum, die bislang sehr gute Saisonleistung mit der bisherigen Krönung in Kiel letzte Woche zu untermauern. Eben zu zeigen, dass es keine Eintagsfliege war.
Für diese Operation steht Offense Line-Spieler Sven Schüller nicht zur Verfügung (Mandeloperation). Stattdessen sind Markus Breuer (Defense Line) und Mark Finkenrath (Offense Line) wieder mit von der Partie.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 16.06.2005, 18:33
Teuer bezahlter Sieg über Bochum Cadets
Der 41:6-Heimsieg (14:0, 13:6, 0:0, 14:0) des Zweitligisten Langenfeld Longhorns über die Bochum Cadets wurde teuer erkauft. Das Glück in Sachen Verletzungen war den Horns bislang hold, verließ sie jedoch im heutigen Spiel.
Neben dem neuen Liga-Topscorer Ricky Gehres (54 Touchdown-Punkte), der mit einer Muskelverletzung ausscheiden musste, verletzten sich auch Receiver Jens Walter und Runningback Mario Corosidis. Zu allem Überfluss wurde Joel Hernandez im dritten Quarter des Feldes verwiesen.
Die Longhorns erwischten einen Traumstart, bei dem sie mit einem 75-yard-Pass von Quarterback Toby Henry auf Ricky Gehres zum 7:0 (PAT Torben Theis) in Führung gingen. Nach einem aufgenommenen Fumble von Lars Störmann (forciert von Frank Hoffmeister), konnte die Offensive der Gastgeber durch einen kraftvollen Lauf von Aaron Brown über 4 yards zum 14:0 erhöhen (PAT Torben Theis). Anschließend war es erneut Ricky Gehres, der einen 40-yard-Pass von Toby Henry zum 21:0 vollenden konnte (PAT Torben Theis). Noch vor der Halbzeit gelang den Bochum Cadets durch einen Lauf von Michael Kleemann über 12 yards der 21:6-Anschluss (PAT fehl). Nachdem Thomas Jung einen 42-yard-Pass von Henry bis zur 5-yard-Linie vortragen konnte, vollendete erneut Ricky Gehres zum 27:6 (PAT Torben Theis fehl). Zwei weitere Henry-Pässe auf Thomas Jung über 5 yards (PAT Torben Theis zum 34:6) und auf Christian Richter zum 41:6 (PAT Torben Theis) stellten den Endstand her. In die Interception-Liste trugen sich heute neben dem später verwiesenen Joel Hernandez auf Langenfelder Seite noch Lars Störmann und Adrian Beckmann ein.
Nach dem fünften Spiel sind die Longhorns somit weiter ungeschlagen und stehen auf dem zweiten Rang (10:0) hinter den Berlin Rebels (12:0), die sich am Wochenende gegen die Lübeck Cougars mit 16:14 durchsetzten. Der Klassenerhalt gilt nun als gesichert, so dass das Ziel auf Platz drei revidiert wurde.
Nächste Woche kommt es dann zum Spitzenspiel, wenn die Longhorns am 18.6. bei den Rebels antreten (18 Uhr, Mommsenstadion).
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Ein wichtiger aber unangefochtener Sieg, den wir heute teuer bezahlen mussten.“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 16.06.2005, 18:34
Longhorns zum Spitzenspiel bei Berlin Rebels
An diesem Samstag treten die Zweitliga-Footballer der Langenfeld Longhorns zum Spitzenspiel bei den Berlin Rebels an (KickOff 18 Uhr, Mommsenstadion).
Beide Teams sind noch ungeschlagen, Tabellenführer Berlin (12:0 Punkte / 239:61 TD) hat ein Spiel mehr auf dem Konto. Die Rebels haben am letzten Spieltag gegen ein stark spielendes Team der Lübeck Cougars knapp mit 16:14 die Oberhand behalten. Ansonsten glänzen sie aber durch ihr brandgefährliches Laufspiel vornehmlich über den Topscorer Jonathan Howard (gegen Lübeck nicht im Einsatz). So konnten sie einen Schnitt von 40 Touchdown-Punkten pro Spiel hinlegen. Viel schlechter stehen die Horns mit ihren 38 Punkten pro Match aber auch nicht da.
Die zweitplatzierten Langenfelder (10:0 / 189:78 ) müssen dabei auf viele wertvolle Stützen verzichten, was aus dem zuletzt teuer erkauften 41:6-Heimsieg gegen die Bochum Cadets resultiert. So verbüßt Joel Hernandez (Passempfänger / -verteidiger) eine Strafe, Ricky Gehres hat sich eine Muskelverletzung zugezogen, die ihn am Auflaufen hindern wird. Besonders ärgerlich für ihn, denn gemeinsam mit dem Berliner Jonathan Howard (Runningback) führt der Wide Receiver (Passempfänger) die Topscorer-Liste der 2. Bundesliga Nord mit jeweils 54 Touchdown-Punkten an. Darüber hinaus sind Jens Walter (Passempfänger) und Mario Corosidis (Runningback) schwer angeschlagen, wenn sie überhaupt teilnehmen können. Die Schwächung will Head Coach Michael Hap über die Team-Leistung kompensieren, um sich in Berlin achtbar aus der Affäre zu ziehen.
„Wir sehen trotz der erstmaligen personellen Probleme unsere Außenseiterchance, weil auch unsere deutschen Spieler gut sind - wenn sie denn fit sind!“, so der Cheftrainer, der bereits im zehnten Jahr an der Jahnstraße das Zepter schwingt. Dabei interessieren ihn die Platzierungen nur am Rande, wichtiger sind Hap, dass sein Team ein gutes Spiel abliefert und mit heiler Haut wieder in Langenfeld ankommt.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 21.06.2005, 16:06
Erste Niederlage für Longhorns beim Spitzenreiter Berlin
Ein ersatzgeschwächtes Team der Langenfeld Longhorns musste mit einem 27:7 (0:0, 14:7, 13:0, 0:0) beim starken Spitzenreiter Berlin Rebels ihre erste Niederlage in der laufenden Saison der 2. Bundesliga Nord hinnehmen.
Wenngleich die Longhorns mit 7:0 in Führung gingen nach einem 10-yard-Pass von Quarterback Toby Henry, war die Masse an eigenen spielentscheidenden Fehlern letztlich nicht zu kompensieren. Einige Schlüsselszenen kurz vor un nach der Halbzeitpause, eine schlecht aufgelegte Offense und zu viel eigenes Hadern mit der Schiedsrichterleistung waren am Ende zu viel für eine weitere Sensation. So mussten die Horns nach dem 7:7-Ausgleich durch Boris Rauhut per 10-yard-Pass von Quarterback Nicholas Bozan (Zusatzkick Frank Hoffmann) einen Doppelschlag vor und nach der Pause hinnehmen. Noch vor der Halbzeit folgte die verdiente Berliner Führung zum 14:7 durch einen 1-yard-Lauf über Nicholas Bozan (PAT Frank Hoffmann). Zum Kick Off der 2. Halbzeit dann ein Kuriosum bei einem Kick, bei dem das Langenfelder Kick Off-Return-Team den Ball an der eigenen 15 yard-Linie nicht sicherte und so die Berliner dort in optimale Ausgangsposition für ihren Angriff kamen. Zwar konnte die ansonsten gut eingestellte Langenfelder Defense, den anschließenden Drive noch abwehren. Doch als die Offense direkt im Anschluss nichts bewegen konnte und zu allem Überfluss der Punt (Befreiungsschlag) auch noch geblockt wurde, ließ sich der weiterhin ungeschlagene Tabellenführer das freilich nicht entgehen und erhöhte auf 21:7 durch Paß von Bozan (PAT Frank Hoffmann). Durch zwei tiefe Pässe und einen anschließenden Lauf des starken Runningbacks Sebastian Gorbarczyk (PAT Frank Hoffmann) über 13 yards stellte Berlin den 27:7-Endstand her.
Die Offense, sonst mit 38 Punkten pro Spiel, entfaltete heute nie ihre sonstige Gefährlichkeit. Die Gründe liegen sicherlich in dem Fehlen der beiden US-Spieler Ricky Gehres (Zerrung) und Joel Hernandez (Spielsperre) aber auch ein Tribut an den kleinen Kader, wodurch Einsätze auf beiden Seiten des Balles eine hohe Fehlerlast provozieren.
Die Longhorns liegen trotz ihrer ersten Niederlage über dem Soll der Saisonplanung und sind darüber freilich sehr zufrieden.
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Wir haben zu viele spielentscheidende Fehler gemacht und nicht zu unserem Spiel gefunden
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 25.06.2005, 21:02
Longhorns vs. Lübeck Snipes Cougars
Im vierten Heimspiel der laufenden Saison der 2. Bundesliga Nord geben am Sonntag die Lübeck Snipes Cougars ihre Visitenkarte im Jahnstadion ab (Kick Off 16 Uhr).
Dabei trifft der Tabellensiebte (Lübeck) auf den zweiten (Langenfeld). Die Berglöwen konnten vor Beginn der Saison mit Jörn Meier eine spektakuläre Trainerverpflichtung (Ex-Rhein Fire-Coach) sowie einen Aufsehen erregenden Transfer ihres Top-Quarterbacks Scott Pendarvis (höchste College-Liga in den USA) verkünden. gruebel.gif nixweiss.gif ohnemi.gif Trotzdem hatten sie einen denkbar ungünstigen Start und konnten erst eins ihrer sechs Spiele gewinnen (Hamburg 14:13). Die Ursachen dafür sind schnell erklärt: eine lange Verletztenliste und nicht einsetzbaren Top-Spieler (Runningback und Top-Scorer Patrick Wischnewski und Linebacker Philipp Stursberg) aufgrund von Profiveträgen bei dem NFLE-Team Hamburg Seadevils. Damit rangieren sie derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz.
Entsprechend steht Lübeck mit dem Rücken zur Wand. Der Langenfelder Head Coach Michael Hap weiß aus eigener leidvoller Erfahrung: „Lübeck steht mit dem Rücken zur Wand, da ist jedes Spiel ein Endspiel!“. Mittlerweile ist zumindest Wischnewski wieder in das Aufgebot der Cougars gerückt (Stursberg verletzt). So ist sich Hap über die Gefährlichkeit bewusst. „Ein angeschlagener Löwe kämpft noch stärker und die Cougars haben ihren Namen nicht von ungefähr“. Für die Longhorns geht es natürlich um Wiedergutmachung der Niederlage beim Tabellenführer Berlin Rebels vor Wochenfrist. Noch wichtiger ist für Hap jedoch, Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Das Team selbst brennt darauf, sich zu präsentieren und glänzt mit hervorragenden Trainingseinheiten.
Zwar lichten sich einige der personellen Sorgen der Vorwoche, doch zur absoluten Zufriedenheit von Hap reicht das nicht. Wieder mit von der Partie ist Passempfänger Joel Herandez, der seine Strafe in Berlin verbüßt hat. Verzichten werden die Horns definitiv auf Ricky Gehres, der weiter an einer Oberschenkelzerrung laboriert. Die Liste der Angeschlagenen reicht von Jens Walter, Mario Corosidis, Michael Pauls, Christian Richter und Robert Huber, dessen Einsatz höchstfraglich ist.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 28.06.2005, 19:52
Mit Disziplin zum sechsten Sieg im siebten Spiel
Mit einem ungefährdeten 47:21-Sieg (13:0, 7:7, 21:7, 6:7) über die Lübeck Snipes Cougars behalten die Langenfeld Longhorns Tuchfühlung auf den ungeschlagenen Tabellenführer Berlin Rebels.
Insgesamt zeigten sich die Horns gut erholt von der Niederlage in Berlin vor einer Woche. Vor allem aber war die alte Disziplin wieder eingekehrt, für die die 35 yards Strafen ein deutliches Indiz sind. Die Spielanlage war erneut stark passlastig auf Seiten der Longhorns während die Cougars verstärkt auf das Laufspiel setzten.
So gelang es, den Lübeckern von Anfang an den Schneid abzukaufen, indem zunächst ein Cougars-Fumble (freier Ball) durch Linebacker Aaron Brown gesichert werden konnte. Daraus konnten die Gastgeber auch direkt Kapital schlagen, indem Aaron Brown mit einem Lauf über zwei yards zum 6:0 verwandelte (PAT Daniel Schenk fehl). Auch im nächsten Lübecker Drive war es die gut eingestellte Defense, die durch einen 27-yard-Interception-Touchdown durch Cornerback Adrian Beckmann zum 13:0 erhöhte (PAT Torben Theis). Doch im Gegenzug kam Lübeck auf 13:7 durch einen 4-yard-Pass von QB Scott Pendravis auf Nils Kruse heran (PAT Benjamin Webb). Wirkte das Passspiel der Longhorns diesmal zumindest in der ersten Hälfte noch etwas stotternd, da lediglich ein Pass von Quarterback Toby Henry auf Joel Hernandez über neun yards einen Touchdown-bringenden Abnehmer zum 20:7 (PAT Torben Theis), lief es in der zweiten Hälfte wesentlich besser. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit bediente Henry seinen Passempfänger Ricky Gehres über mustergültige 80 yards zum 27:7 (PAT Torben Theis). Nach Anschlusspunkten für die Berglöwen zum 27:14 durch einen 2-yard-Lauf über Ole Westphal (PAT Benjamin Webb), war es ein 5-yard-Lauf von Mario Corosidis zum 34:14 (PAT Torben Theis), bevor Henry Ricky Gehres über 21 yards zum 41:14 (PAT Torben Theis) bediente. Wiederum legte Lübeck zum 41:21 durch 36-yard-Pass von Scott Pendravis auf Nils Kruse nach. Schließlich war es erneut Gehres, der dem bereits stark unter Druck stehenden Spielmacher Henry als Anspielstation in der Endzone zum 47:21-Endstand diente (PAT Torben Theis fehl).
Nach diesem sechsten Sieg im siebten Spiel durften die Longhorns Bergfest feiern, haben sie doch die Saisonhalbzeit erreicht. Angesichts der Kadergröße war es für Head Coach Michael Hap jedoch ebenso wichtig, keine Verletzungen hinnehmen zu müssen.
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Die absolute Steigerung im disziplinarischen Bereich hat uns heute zu einem in dieser Höhe unerwarteten Erfolg verholfen.“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 11.07.2005, 12:20
Longhorns zur Sommerpause gegen Tabellenvierten Weyhe Vikings
Zum letzten Spiel vor der dreiwöchigen Sommerpause erwartet American Football-Zweitligist Langenfeld Longhorns am Samstag, 2. Juli die Weyhe Vikings (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion Langenfeld).
Der Langenfelder Head Coach Michael Hap schätzt den kommenden Gegner aus dem Bremer Umland stärker ein, als die letzte Woche besiegten Lübeck Cougars.
Auch, wenn in der 2. Bundesliga jedes Team körperlich gut situiert ist, ist hier vor allem die Physis des Teams gemeint, gilt Weyhe doch als körperlich sehr starke Mannschaft. Folgerichtig richten sich die Longhorns auf ein hartes Stück Arbeit ein, um den zweiten Tabellenplatz zu behaupten. Dabei werden die Horns neben den beiden sehr guten US-Amerikanischen Spielern Jayson Sessoyeff (Quarterback) und David Blount (Passempfänger) auch die starken deutschen Runningbacks Thomas Gurka und Andreas Gedlich im Trikot der Vikings in den Griff bekommen müssen. Weyhe hat als Tabellenvierter drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto und wird Anschluss an das Spitzentrio Berlin (1.), Langenfeld (2.) und Kiel (3.) halten wollen.
Das Rezept von Hap für einen angestrebten siebten Sieg im achten Spiel lautet sicher nicht unerwartet, den Erfolg über das Passspiel suchen zu wollen. Dafür steht nahezu der komplette Kader zur Verfügung mitsamt Ricky Gehres, der seine Muskelverletzung endgültig überwunden zu haben scheint. „Auf keinen Fall darf Bruder Leichtfuß Einzug bei uns halten, so dass wir wieder alles daran setzen werden, jedmögliche Disziplin an den Tag zu legen, um diese Aufgabe zu lösen!“, so Hap.
Für Samstag darf man sich mit Sicherheit auf ein spannendes und gutes Football-Spiel freuen, bei dem das Team wieder die Show sein wird, wenn Spielmacher Toby Henry seine deutsch-amerikanische Passempfängerschar wieder auf weite Reisen schicken und diese sich mit tollen Aktionen in Szene setzen werden. Mit von der Partie freilich auch die Magic Angels Cheerleader, die sich in Langenfeld immer größerer Beliebtheit erfreuen. Gute Vorzeichen also, um einen schönen Football-Samstagnachmittag mit viel guter Stimmung mit einem hoffentlich guten Ende für die Horns zu verleben.
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 11.07.2005, 12:29
Longhorns halten Vikings mit 49:17 in Schach
Mit einem 49:17-Heimsieg (7:0, 14:10, 14:0, 14:7) über die Weyhe Vikings festigten die Langenfeld Longhorns den 2. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Nord. Zeitgleich behielten die Berlin Rebels mit 20:0 die Oberhand gegen die Kiel Baltic Hurricanes.
Bemerkenswert bei dem in der Höhe so nicht erwarteten Sieg war, dass ausschließlich deutsche Spieler die Punkte machten. Erneut überzeugten die Langenfelder mit einer disziplinarisch sehr guten Einstellung. War das Spiel über weite Strecken der ersten Halbzeit ausgeglichen, bekam die Langenfelder Verteidigungsreihe den starken Vikings-Angriff immer besser in den Griff, was letztlich die Grundlage für den Erfolg bedeutete. Dieser wurde durch variables Passspiel in der Offense über viele Passempfänger verteilt eingefahren.
Den Punktereigen des anfangs jedoch ausgeglichenen Spiels eröffnete Runningback Mario Corosidis mit einem 21-yard-Lauf zum 7:0 (PAT Torben Theis). Eine gute Verteidigungsarbeit auf Seiten der Horns in den letzten Metern vor der Endzone hielt das gute Laufspiel der Vikings über Thomas Gurka auf und ließ nur ein Fieldgoal von Sascha Gurka aus 3 yards zum 7:3 zu. Ein mustergültiger Pass von Quarterback Toby Henry auf Thomas Jung über 18 yards baute die Führung auf 14:3 (PAT Torben Theis) aus, bevor Weyhe im direkten Gegenzug ein Kick Off Return-Touchdown über 100 yards durch Dennis Thyn zum 14:10-Anschluss (PAT Sascha Gurka) gelang. Erneut war Toby Henry per Pass auf Thomas Jung zum 21:10 über 15 yards erfolgreich (PAT Torben Theis). Kurz vor der Halbzeit konnte Linebacker Aaron Brown, dem heute gleich mehrere Quarterback Sacks gelangen, ein Fieldgoal von Sascha Gurka aus 40 yards Entfernung blocken. In der zweiten Halbzeit war es ein 36-yards-Pass von Henry auf Jens Walter, der eine gute Ausgangsposition für den Runningback Mario Corosidis bedeutete. Dieser verwandelte per Lauf über 5 yards zum 28:10 (PAT Torben Theis). Jens Walter blieb es dann vorbehalten auf 35:10 zu erhöhen (PAT Torben Theis) nach einem 35-yard-Pass von Henry. Weyhe gelang mit einem Quarterback-Lauf von Stephan Herrmann über wenige Zentimeter der 35:17-Anschluss (PAT Sascha Gurka), bevor Henry erneut den Passarm auspackte und Thomas Jung zum 42:17 (PAT Torben Theis) über 15 yards auf die Reise schickte. Der Schlusspunkt blieb Jens Walter vorbehalten, der einen 10-yard-Pass von Henry zum 49:17-Endstand (PAT Torben Theis) verwertete.
Die Langenfelder Verteidigung konnte insgesamt dreimal durch Interceptions von Adrian Beckmann, Joel Hernandez und Tobias Lingohr einen Ballwechsel (Turnover) forcieren.
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Unsere Defense war heute die Basis zum Erfolg, den wir mit variablem Offense-Play und einem guten Passspiel auf viele Anspielstationen verwerten konnten .“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 26.07.2005, 15:17
Longhorns zur Sommerpause beim Tabellensechsten Hannover Musketeers
Nach dreiwöchiger Sommerpause müssen die Zweitliga-Footballer der Langenfeld Longhorns am Samstag bei den Hannover Musketeers ran (Kick Off 16 Uhr, Rudolf-Kalweit-Stadion am Bischofsholer Damm).
Hannover belegt derzeit den sechsten Platz (4:12 / 103:220), der gleichzeitig das rettende Ufer in Sachen Abstieg bedeutet. Die Lübeck Cougars stehen nur einen Punkt dahinter und dementsprechend wollen die Musekteers freilich im heimischen Stadion gegen den Tabellenzweiten aus Langenfeld (14:2 / 292:143) punkten. Dies umso mehr, als dass Verfolger Lübeck nach Wechseln auf den Positionen des Quarterbacks und dem Head Coach sich mächtig ins Zeug legt. Langenfelds Head Coach Michael Hap fühlt sich gewarnt, kann jedoch nicht genau einschätzen, was ihn angesichts des Hannoveraner Verletzenliste erwartet. So fehlen den Hannoveranern mit Justin George, Winston Huggins (beide verletzt) und Prince Baffour (gesperrt) wichtige importierte Leistungsträger. Der vierte Import Quarterback John Fuentes weilt bereits wieder in den Staaten.
Klar ist, dass von der Papierform her die Longhorns als Favorit ins Rennen gehen aber Hap weiß aus eigener Erfahrung nur zu genau, dass alle Spiele auf dem Rasen gewonnen werden. Ferner muss das Team zunächst einmal beweisen, dass es an die guten Leistungen vor der Sommerpause anknüpfen kann und in der Lage ist, wieder den Rhythmus zu finden. Für das Spiel kann Hap nach dreimonatiger Verletzungspause wieder auf Toni Lopez-Sturm zurückgreifen (verletzte sich beim Vorbereitungsspiel Mitte April). „Toni wird der Offense Line definitiv mehr Halt geben, was sowohl dem Passspiel von Toby Henry mehr Zeit als auch dem Laufspiel mehr Schwung geben sollte“, so Cheftrainer Hap. Auch der erfahrene Michael Pauls (Defense Line) ist wieder genesen. Dagegen wird Topscorer Ricky Gehres noch geschont (Oberschenkelmuskel verletzt). Backup-Quarterback Lukas Gennrich kann ebenso noch nicht eingreifen (verletzt), wie Urgestein Frank Hoffmeister (Urlaub).
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 26.07.2005, 15:18
Dritter Longhorns-Sieg
Mit einem 45:7-Sieg (7:7, 0:10, 0:7, 0:21) über die Hannover Musketeers konnten die Langenfeld Longhorns ihren zweiten Tabellenplatz untermauern.
Das Spiel begann mit Verspätung aufgrund fehlendem Wechseltrikotsatz der Gäste. Der Dank gilt den Hildesheim Invaders, die spontan Hilfestellung leisteten.
Das Spiel der Longhorns war heute bedingt durch ein starkes Laufspiel noch variabler. Bestes Indiz dafür sind drei Lauf- und drei Pass-Touchdowns. Der starke Musketeer-Runningback Jonathan Nelson glänzte über das gesamte Spiel mit guten Einzelaktionen, doch letztlich bekam die von Defense Coordinator Aaron Brown gut eingestellte Defense den Hannoveraner Angriff in den Griff.
Der fehlende Rhythmus war den Longhorns anfänglich deutlich anzumerken. Folgerichtig musste die Defense auch im ersten Hannoveraner Drive das 7:0 durch einen 18-yard-Pass von Oliver Krämer auf Dennis Meyer (PAT Damian Sprysch). Im direkten Gegenzug konnten die Longhorns durch einen drei-yard-Lauf von Aaron Brown zum 7:7 ausgleichen (PAT Torben Theis). Gleich zu Beginn des zweiten Spielviertels war es erneut Theis der zur 10:7-Führung für die Gäste aus 20 yard per Fieldgoal traf. Noch vor der Halbzeit gelang wiederum Aaron Brown mit einem kraftvollen Lauf die 17:7-Führung (PAT Torben Theis). Dabei waren es häufig die Läufe über Mario Corosidis, die die Longhorns in aussichtsreiche Position brachte, die der als Power-Runningback fungierende Brown sodann verwandeln konnte. Corosidis krönte seine heutige Leistung mit einem Touchdown zum 23:7 über neun yards (PAT Torben Theis). In der zweiten Halbzeit war dann Zeit für die Pässe von Quarterback Toby Henry, der zunächst Landsmann Joel Hernandez über 50 yards zum 30:7 bediente (PAT Torben Theis). Nach einem Fumble-Turnover von Longhorn Tobias Lingohr fand Henry in Thomas Jung zunächst über 15 yards zum 38:7 einen dankbaren Abnehmer seines genauen Passes (PAT Torben Theis). Den Schlusspunkt setzte wiederum Thomas Jung nach Pass von Henry über 18 yards zum 45:7 (PAT Torben Theis).
Stimmen zum Spiel:
Longhorns-Head Coach Michael Hap:
„Wir haben heute über den Kampf zu unserem Spiel gefunden, wofür das Laufspiel den Grundstein zum Erfolg gelegt hat.“
Re: Langenfeld Longhorns
Krümel - 04.08.2005, 17:14
Longhorns Beginn der Saison-Endrunde bei den Lübeck Cougars
Mit dem Spiel der Zweitliga-Footballer der Langenfeld Longhorns bei den Lübeck Cougars am Samstag (Kick Off 17.30 Uhr, Stadion Buniamshof) wird für die Gäste aus dem Rheinland das letzte Saisondrittel eingeläutet. Die Horns haben noch fünf Spiele zu absolvieren (Lübeck, in Bochum 13.8., zuhhause gegen Berlin 20.8. und Kiel 28.8. sowie in Weyhe 4.9.).
Die Gastgeber aus der Marzipanstadt stehen auf dem letzten Tabellenplatz (3:17) und somit buchstäblich mit dem Rücken zur Wand. Dies umsomehr, als dass ihnen nur noch vier Spiele verbleiben, um es bis auf den rettenden sechsten Rang zu schaffen. Der Abstand dazu beträgt aber nur einen Punkt, mit einem Sieg wäre man aus der Abstiegszone heraus, zumindest die rote Laterne los. Die Horns, auf dem zweiten Rang (16:2) treten die Reise mit dem festen Willen an, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen, in der festen Erwartung, dass die Cougars alles versuchen werden. Dies erst recht, nachdem sie ihren Head Coach Jörn Maier vor rund einem Monat entlassen, umfangreiche Änderungen im Trainerstab vorgenommen und ihren Quarterback ausgewechselt haben.
Den neuen Cougars-Spielmacher Desmond Williams hält Longhorns-Head Coach Michael Hap für brandgefährlich. So geht es in erster Linie darum, ihn zu stoppen. Das Unterfangen Lübeck wird gewiss kein leichtes für Hap’s Team, denn der ohnehin kleine Kader muss im hohen Norden mit zwölf fehlenden Spielern auskommen. Besonders die Offense Line ist nach fünf Ausfällen von Robert Huber, Krishna Musnadi, Sven Schüller, Turan Taskiran und Lars Erven stark geschwächt, weshalb Hap wichtig ist, dass das Longhorns-Spiel konzentriert aufgezogen wird, um möglichst den Rücken freizubekommen. Doch Hap ist Optimist und sieht dem positiv entgegen. Auch Kicker Torben Theis fehlt urlaubsbedingt, darüber hinaus steht hinter Frank Plötz (Defense Line) noch ein Fragezeichen.
Dafür soll Passempfänger Ricky Gehres zumindest angetestet werden, nachdem er die letzten sechs Wochen pausieren musste.
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Bochum Cadets - gepostet von Krümel am Donnerstag 21.04.2005
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