Meine Mutter darf es nie erfahren

fontana bis Vethake
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    Re: Meine Mutter darf es nie erfahren

    Uwe - 29.04.2005, 19:28

    Meine Mutter darf es nie erfahren


    Bestseller-Autor Johannes Mario Simmel sagte einmal, er habe sich immer gewünscht, so schöne Kinderbücher schreiben zu können wie Erich Kästner. Nun, ich finde, dies ist ihm zumindest dreimal auch gelungen.

    Das Label fontana hat 1977 bzw. 1978 drei Kinderbücher aus der Feder von Simmel vertont: „Ein Autobus groß wie die Welt“, „Meine Mutter darf es nie erfahren“ und „Weinen streng verboten“.
    Alle erschienen ursprünglich bei Philips Sonic Series.

    Die Macher waren immer das gleiche Team:
    Hörspielfassung und Produktion: Anke Beckert
    Regie: Heinz-Günter Stamm
    Musik: Frank Duval (der damals auch oft die Musik zu TV-Krimis wie „Derrick“ machte).

    Produziert wurde in München. Dementsprechend kamen auch die meisten Sprecher aus der Münchener Schauspieler- und Synchron-Ecke.
    Erzähler war Harald Leibnitz, andere Mitwirkende waren u.a. „Wickie“-Stimme Florian Halm, „Biene Maja“-Stimme Scarlett Lubowski, Alexander Malachowski (der bei vielen „Pumuckl“-Hörspielen Regie führte) und so prominente Erwachsenen-Stimmen wie Fritz Tillmann oder der „König“ der Synchronsprecher Gert Günther Hoffmann (Sean Connery, William Shatner, Rock Hudson, Patrick MacNee und so weiter).

    Nun aber genug der Vorrede und zum Hörspiel „Meine Mutter darf es nie erfahren“.

    Worum geht´s?
    Der 12-jährige Martin Zohner hat ein sehr schlechtes Zeugnis bekommen und ist sitzen geblieben. Voller Panik denkt er: Meine Mutter darf das nie erfahren! Denn sie hat gerade eine schwere Krankheit und darf sich nicht aufregen. Also beschließt Martin auf dem
    Weg von der Schule nach Hause kurzerhand wegzulaufen. Er schreibt einen Abschiedsbrief und irrt durch die Großstadt, ohne Geld, ohne Ziel.
    Als er in eine bedrohliche Situation gerät, hilft ihm ein freundlicher Mann aus der Patsche. Dieser verspricht Martin, ihm zu helfen und bringt ihn zu seinen Freunden, die großes Verständnis für seine Situation haben. Sie bitten ihn, ihnen einen großen Gefallen zu tun ... und dabei begibt sich Martin ohne es zu wissen, in Lebensgefahr. Es kommt zu einem dramatischen Ende...

    Kritik:
    Wir alle wissen noch aus Kindheitstagen, was ein mieses Zeugnis bedeuten kann und könnten uns sehr gut in Martin hineinversetzen, wie er da in einer scheinbar ausweglosen Situation reagiert - vollkommen falsch aber doch nachvollziehbar.
    Martin auf seinem Irrweg durch eine bedrohliche feindliche Stadt, in der Annahme, er werde schon irgendwie durchkommen und vielleicht Geld verdienen, um zu überleben. Die naive Kindheitssicht der Realität. Die drohende Falle, in die Fänge von falschen Freunden zu geraten. Die Schutzlosigkeit eines Kindes in einer gefährlichen Umgebung.

    Mit all dem wird man in dieser Geschichte konfrontiert, in der unter anderem Hauptdarsteller Florian Halm eine exzellente Sprecherleistung vollbracht hat. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen, die melodiöse Musik von Frank Duval ist ein Ohrwurm, der einfühlsam klingende Erzähler Harald Leibnitz verleiht dem Ganzen zusätzliche Lebensnähe und Dramatik.

    Fazit:
    Ein sehr, sehr gutes Einzelhörspiel aus dem Hause Philips-fontana!



    Re: Meine Mutter darf es nie erfahren

    Jaxx - 09.05.2005, 21:14


    Ich habe, der Vollständigkeit halber, das Cover mit beigefügt. Ich kenne bisher nur das eine von Simmel und ich freue mich schon auf die beiden anderen. Wenn diese auch so toll und einfühlsam produziert worden sind, dann freue ich mich schon sehr auf diese Klassiker!




    Jaxx



    Re: Meine Mutter darf es nie erfahren

    Mephisto - 11.05.2005, 21:25


    Ich kann alle drei Simmel HSP nur empfehlen! Obwohl mir "Weinen streng verboten" am besten gefällt!



    Re: Meine Mutter darf es nie erfahren

    Uwe - 11.05.2005, 21:36


    Danke für den Cover-Scan, Jaxx! :D


    Uwe



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