Alterac 1

Born to be Wild
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    Re: Alterac 1

    Rhondos - 20.10.2007, 19:27

    Alterac 1
    Die Gegend der Menschenkönigreiche war ein schönes Fleckchen.
    Im Südwesten erstreckte sich das Flachland Gilneas, im Nordwesten Lordaeron, die „Kornkammer“ des Landes und das Königreich Arathi befand sich mit seinen idyllischen Bergdörfern über dem südlichsten Reich, Stromgarde. Das Zentrum, Dalaraan wurde von den Zauberern der Kirin Tor kontrolliert. Im Osten befand sich das Hinterland, in dem die Zwerge ihr Reich gegründet hatten und sich mit Trollen das Land teilten. Es war ein recht Friedliches Land seit sich die Reiche vor dreiundzwanzig Jahren geeint hatten.
    In der Mitte der Südküste befand sich das beschauliche Städtchen Southshore, das ständig von Dieben heimgesucht wurde. Die Bevölkerung war ratlos, und auch der Bürgermeister konnte nichts dagegen unternehmen. Nur der Truppenkommandant Vardus hatte einen Verdacht, wer die Diebstähle begehen konnte. In der Stadt befand sich nämlich der Stützpunkt einer Diebes und Assasinengilde, die sich Ravenhold nannte. Doch der Bürgermeister trat für die Gilde ein und so wurde sie nicht für die Diebstähle verantwortlich gemacht.
    Als eines Tages der Bürgermeister für eine politische Angelegenheit nach Stromgarde reisen musste, wurden Unsummen aus der Stadtkasse gestohlen, und da in der Abwesenheit des Bürgermeisters der Militärische Anführer die Befehlsgewalt hatte, ließ er seine Truppen das Gildenhaus von Ravenhold stürmen und alle Mitglieder hinrichten. Nur wenige Anhänger der Gilde konnten dem Massaker entrinnen.
    Als der Bürgermeister davon erfuhr, ließ er den Kommandanten Vardus mitsamt seinen Truppen aus der Stadt verbannen.
    Die ehemaligen Stadtwachen nannten sich von diesem Zeitpunkt an „Das Syndikat“ und bewohnten die umliegenden Ruinen.
    Die Überlebenden der zerschlagenen Assassinengilde zogen unter der Führung von Jorach in die Berge im Norden und errichteten sich dort ein neues Gildenzentrum. Seit diesem Tage hatten die Überfälle ein Ende genommen, doch die verbannten Krieger wollten sich an Southshore rächen, weshalb sich die Bewohner und besonders der Stadtrat vor den ständigen Attentaten des Syndikates in Acht nehmen mussten.

    Doch auch andernorts gab es Probleme: In Arathi hatte sich ein Stamm Dämonischer Orks niedergelassen uns bedrohte die Dörfer rings um ihr Lager. Die Gefangenen, die sie nahmen, wurden grausam hingerichtet und die Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Die schwachen Garnisonen hatten den brutalen Orks nichts entgegenzusetzen.
    Deshalb hatte Terenas II. seinen Sohn Arthas, einen jungen, aufstrebenden Paladin, zusammen mit seinem Mentor Uther Lightbringer, Kommandant der Silbernen Hand und damit stärkster und ehrenvollster Mann des Landes, auf die dämonischen Orks angesetzt.
    Vor einem kleinen Dorf namens Strahnbrad hatten die Paladine ihr Lager aufgeschlagen.
    „Ich kann es kaum erwarten, diesen grausamen Wesen gegenüberzutreten!“, sagte Arthas zornig und voller Vorfreude auf den Kampf.
    „Hab Geduld, Arthas, und lass deine Waffen morgen nicht aus Wut sprechen.“, versuchte, Uther seinen Schüler zu beruhigen. „Wenn du ihnen im Zorn gegenübertrittst und deinen Feind unter deinem Hammer ohne Gnade zermalmst und dabei Genugtuung verspürst, bist du nicht besser als sie selbst.“
    „Aber ihr habt selbst gesehen, was sie den Bewohnern dieses Dorfes angetan haben! Sie alle wurden abgeschlachtet! Ich werde die Orks zermalmen, und wenn ich es mit meinen bloßen Fäusten tun muss! Diese Wesen verdienen nichts anderes!“
    „Arthas!“, herrschte ihn sein Mentor an. „Wenn du Morgen den Orks gegenübertrittst, will ich, dass du gefasst bist, und deine Waffen nicht aus Zorn gegen Kapitulierende oder Unschuldige richtest!“
    Arthas fasste sich einen Moment und sagte dann: „Es tut mir leid, so über unseren Feind gesprochen zu haben. Das entspricht nicht unserem Kodex.“
    „Es sei dir verziehen, Arthas. Doch ich möchte solche Worte nicht noch einmal aus deinem Mund hören.“ Dann wandte er sich an einen Feldwebel, der mit ihnen am Lagerfeuer saß. „Leroth, gibt es Neuigkeiten, was die dämonischen Orks betrifft?“
    „Nein, Kommandant“, erwiderte der junge Soldat. „Sie ziehen sich noch immer vor Strahnbrad zusammen. Wir rechnen damit, dass sie in wenigen Tagen angreifen werden. Wir sind stark in der Überzahl und ich glaube, sie warten auf Verstärkung aus ihrem Lager. Sobald wir es ausfindig machen konnten, werde ich es euch sofort berichten.“
    Uther strich sich durch sein Graues Barthaar und sagte dann „Gut, wir werden Morgen nach Strahnbrad aufbrechen und sie angreifen, solange sie noch keine Verstärkung erhalten haben. Und dann kümmern wir uns um ihr Dorf.“
    Sie starrten eine weile Schweigend ins Feuer, bis die Stille von einem Reiter gestört wurde, der vor ihnen zum Stehen kam.
    Rasch stieg der erschöpfte Reiter ab und rang nach Atem. „Uther Lightbringer?“ fragte er und Uther wandte ihm den Kopf zu. „Kommandant, ich komme aus Strahnbrad! Die Orks greifen an! Als ich aus der Stadt geritten bin, hatten sie bereits fast das Tor durchbrochen! Die wenigen Verteidiger werden dem Ansturm nicht lange Standhalten können! Ihr müsst ihnen helfen!“
    „Das kommt überraschend,. Leroth, lasst die Pferde satteln und die Männer rüsten! Wir reiten in zwanzig Minuten los!“
    „Das ist noch nicht alles, General. Wir haben Meldung, dass eine große Rotte Orks von Westen auf die Stadt vorrückt! Wahrscheinlich sind sie die Verstärkung für die Belagerer. Wenn ihr sie nicht aufhaltet, werden sie euch in die Flanke fallen, wenn ihr die Orks aus Strahnbrad vertreibt.“
    „Dass können wir nicht zulassen“, sagte Uther und wandte sich an Arthas. „Arthas, du wirst mit der Hälfte des Battalions nach Strahnbrad reisen! Leroth wird dir folgen. Ich werde mit der anderen Hälfte die anrückenden Orks in die Flucht schlagen. Wir treffen uns in drei Tagen im Westen, hinter der Furt des Flusses! Dann geht’s weiter zum Dorf dieses Clans! Also, los!“
    Arthas eilte mit Leroth zu den Stallungen und fanden dort ihr bereits gesatteltes Pferd vor. Nach wenigen Minuten war das Lager abgerissen worden und die Reiter stürmten los, in die Dunkle Nacht hinaus...



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