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Re: 200 Tote in Sao Paulo befürchtet
Anonymous - 18.07.2007, 13:42200 Tote in Sao Paulo befürchtet
Nach dem Flugzeugunglück in der brasilianischen Metropole Sao Paulo mit vermutlich mehr als 200 Toten haben Ermittler die Blackbox der Maschine gefunden. Der Airbus A320 war mit 176 Passagieren an Bord bei der Landung über die Landebahn des Flughafens Congonhas hinausgerutscht und in eine Tankstelle sowie ein Geschäftsgebäude gerast. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass alle Menschen an Bord starben. Hinzu kommen etwa 25 Opfer am Boden. Bislang wurden etwa 55 Leichen geborgen.
Rund 20 Feuerwehreinheiten sowie dutzende Notärzte und Polizeibeamte waren am Unfallort im Einsatz. Durch die Explosion hätten in dem Airbus Temperaturen von 1000 Grad geherrscht, sagte Gouverneur Serra. Das Feuer habe aber ein Gebäude der TAM-Luftfrachtabteilung, in das das Flugzeug gerast war, sowie ein weiteres Geschäftsgebäude und einige angrenzende Häuser weitgehend zerstört. Ein Gebäude sei eingestürzt.
Drei Tage Staatstrauer
Anwohner des Stadtteils Moema berichteten von Panikreaktionen. Der städtische Flughafen Congonhas wurde für unbestimmte Zeit geschlossen. Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva rief seine Minister noch für die Nacht zu einem Krisentreffen in Brasilia zusammen. Er ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Die Fluggesellschaft veröffentlichte inzwischen eine Liste mit den Namen der Passagiere, bei denen es sich nach bisherigen Erkenntnissen um Einheimische handelt. Der europäische Flugzeugbauer Airbus kündigte an, fünf Experten zur Untersuchung des Unglücks nach Brasilien schicken zu wollen.
Aquaplaning auf der Piste
@IMG2 size= mittel@Die Unglücksmaschine war aus der südbrasilianischen Provinzhauptstadt Porto Alegre gekommen. Zum Zeitpunkt des Unglücks hatte es stark geregnet. Der Pilot des Flugzeugs hatte auf der nassen Fahrbahn des Congonhas-Flughafens offenbar nicht rechtzeitig bremsen können.
Wie die Flughafenverwaltung Infraero mitteilte, wies die Piste schon seit längerem schwerwiegende Mängel auf. Wegen Aquaplanings war die Hauptlandebahn Mitte Mai saniert und erst Ende Juni wieder freigegeben worden. Bis September sollte der Regenwasserablauf verbessert werden.
Bereits am Montag war nach Angaben von Infraero ein kleines Flugzeug der Gesellschaft Pantanal mit 21 Passagieren nur knapp an einem Unglück vorbeigeschlittert. Die Propellermaschine schoss demnach wie der Airbus von der Piste, kam aber mit zwei geplatzten Reifen auf dem angrenzenden Grünstreifen zum Stehen.
Re: 200 Tote in Sao Paulo befürchtet
Anonymous - 18.07.2007, 13:43Merkel ist zufrieden mit der Koalition
Die Koalition von Union und SPD hat nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Regierungsziele bislang weitgehend erreicht. Neben den positiven Entwicklungen sowohl am Arbeitsmarkt als auch beim Wirtschaftswachstum sei es gleichzeitig gelungen, beim Haushalt 2008 die niedrigste Nettoneuverschuldung seit der Wiedervereinigung zu erreichen, sagte Merkel in ihrer Bilanz zur Halbzeit der Legislaturperionde.
Nun gelte es, die "Grundlagen des Aufschwungs" langfristig weiter zu stärken, damit noch mehr Menschen an der guten konjunkturellen Entwicklung teilhaben könnten. Deswegen werde sich die Große Koalition nach der Sommerpause auf die Schwerpunkte Integration sowie Technologie und Wissenschaftsentwicklung konzentrieren. Ziel müsse sein, dass die Investitionen für Technik und Wissenschaft drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreichen. Weitere Themen sind Merkel zufolge das BKA-Gesetz, die Neuordnung der Arbeitsmarktinstrumente und der Investivlohn.
Re: 200 Tote in Sao Paulo befürchtet
Anonymous - 18.07.2007, 13:44Kabinett beschließt Sicherungsverwahrung für Jugendliche
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesvorschlag zur nachträglichen Sicherungsverwahrung für Jugendliche und Heranwachsende beschlossen. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries begründete die Verschärfung des Jugenstrafrechts damit, dass es auch junge Täter gebe, die nach einer verbüßten Strafe wieder schwerste Delikte begehen. Dies seien zwar nur sehr wenige, trotzdem habe sich die Bundesregierung dazu entschlossen, diese Extremfälle zu regeln. Die Sicherungsverwahrung sei eine der schärfsten staatlichen Sanktionen und dürfe daher gerade bei jungen Menschen immer nur die "ultima ratio" sein, betonte Zypries. Das neue Gesetz betrifft nach Worten der SPD-Politikerin eine "verschwindend geringe Zahl" von Fällen, vermutlich weniger als zehn pro Jahr.
Gutachten durch zwei Sachverständige
Brigitte Zypries vor der Kabinettssitzung zur nachträglichen Sicherungsverwahrung von kriminellen Jugendlichen
Zypries setzte mit ihrer Gesetzesvorlage eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag um. Demnach soll die nachträgliche Sicherungsverwahrung unter anderem bei Mord und schweren Sexualverbrechen angewandt werden können, in denen eine Jugendstrafe von mindestens sieben Jahren verhängt wurde. Zudem müssen ihm zwei Sachverständige zum Ende seiner Haft bescheinigen, dass der Straftäter weiterhin gefährlich ist.
Bislang kann die Sicherungsverwahrung nur bei Erwachsenen angeordnet werden - entweder während der Haftzeit oder bereits im Urteil. Bundesweit gilt sie zurzeit für etwa 400 Straftäter. Zypries verwies auf den Trend, dass schwerste Straftaten von immer jüngeren Menschen begangen werden. Die Reaktion auf solche Extremfälle sei ein Motiv gewesen, das neue Gesetz auszuarbeiten. Es sei jedoch bewusst auf die Anordnung nach Haftverbüßung beschränkt worden, weil Delinquenz bei Jugendlichen oft nur eine Episode während ihrer Entwicklung darstelle und viele später ein gänzlich straffreies Leben führten
Re: 200 Tote in Sao Paulo befürchtet
Anonymous - 18.07.2007, 13:47Gabriel setzt auf Druck, Glos auf Kernkraft
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat sich gegen Bestrebungen seines Umweltkollegen Sigmar Gabriel gewandt, ältere Atomkraftwerke früher als bislang geplant stillzulegen. Nicht das Alter einer Atomanlage dürfe das Kriterium für ihren Betrieb sein, sondern ihre Sicherheit, sagte der CSU-Politiker im Morgenmagazin von ARD und ZDF. "Entscheidend ist, dass jeder Meiler, der in Deutschland am Netz ist, nach Stand der Technik so sicher ist wie es Menschen möglich ist." Damit dürfe es aber auch nicht maßgebend sein, ob eine Anlage bereits abgeschrieben sei und ihr Betrieb dem Betreiber damit höhere Gewinne bringe.
Umweltminister Gabriel hatte es als "absurd" bezeichnet, wenn Energiekonzerne jüngere Atomkraftwerke kürzer und ältere länger laufen lassen wollten. Da die alten Reaktoren bereits abgeschrieben seien und deshalb hohe Gewinne liefern würden, sei dies für die Konzerne zwar "verlockend". Das Atomgesetz sehe aber genau das Gegenteil vor: Alte Reaktoren müssten früher abgeschaltet werden, neuere könnten dann länger laufen.
Glos: Deutschland braucht bezahlbaren Strom
Glos hielt dem entgegen, die Grundsätze des Rechtsstaats müssten gewahrt bleiben. "Es geht darum, dass die Kernkraft-Betreiber Betriebsgenehmigungen haben, und was die mit diesen Betriebsgenehmigungen machen, wenn es im Rahmen einer ordentlichen Sicherheitsphilosophie stattfindet, das ist dann ihre Sache", sagte Glos. Der Wirtschaftsminister sprach sich erneut dafür aus, weiterhin an der Atomkraft festzuhalten. Deutschland brauche bezahlbaren Strom für die energieintensive Industrie, sonst würden durch Abwanderung massenhaft Arbeitsplätze verloren gehen. Umweltminister Gabriel will den von der früheren rot-grünen Bundesregierung mit den Energiekonzernen vereinbarten Ausstieg aus der Atomkraft hingegen auf keinen Fall rückgängig machen.
"Vattenfall hat offensichtlich Fehler gemacht"
Einig sind sich Glos und Gabriel in ihrer Kritik am Energiekonzern Vattenfall, in dessen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel es eine Serie von Pannen gegeben hatte. Das Unternehmen habe "offensichtlich Fehler gemacht" und sich bei der Aufklärung der Vorfälle "nicht sehr geschickt verhalten", sagte Glos. Gabriel hatte in den vergangenen Tagen schon mehrfach Kritik an Vattenfall geübt.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte sowohl Vattenfall als auch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Das Problem sei, dass wichtige Informationen über die Kraftwerkssicherheit oft über Jahre zurückgehalten würden, sagte Greenpeace-Experte Heinz Smital im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Mit Blick auf eine Mängelliste zum AKW Brunsbüttel sagte Smital, ihr Inhalt sei schon deshalb interessant, weil Vattenfall über Jahre gekämpft habe, sie geheim zu halten. Die Deutsche Umwelthilfe will heute Teile der Liste veröffentlichen.
Re: 200 Tote in Sao Paulo befürchtet
Anonymous - 18.07.2007, 13:49
Der Donnerstag gestaltet sich im Norden Deutschlands verbreitet sonnig und trocken, nur örtlich ist es auch mal wolkig. Sonst wechseln sich sonnige Abschnitte mit Wolken ab, wobei die Sonne auch südlich der Donau längere Zeit scheint. Örtlich gibt es Schauer oder Gewitter, die in der Südhälfte vereinzelt unwetterartige Ausmaße annehmen können.
Kiel wechselnd wolkig 20°C
Hamburg wechselnd wolkig 23°C
Rostock wechselnd wolkig 22°C
Berlin wechselnd wolkig 27°C
Hannover wechselnd wolkig 24°C
Köln Schauer 25°C
Frankfurt Schauer 30°C
Stuttgart Schauer 28°C
München wechselnd wolkig 33°C
Dresden wechselnd wolkig 32°C
Vorhersage: Temperaturen in der Nacht
Kiel leichte Bewölkung 13°C
Hamburg leichte Bewölkung 14°C
Rostock leichte Bewölkung 14°C
Berlin leichte Bewölkung 16°C
Hannover leichte Bewölkung 12°C
Köln leichte Bewölkung 14°C
Frankfurt leichte Bewölkung 17°C
Stuttgart klar 15°C
München Regen und Gewitter 18°C
Dresden leichte Bewölkung 15°C
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