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Re: Für unsere Schwaben
lenbach - 15.08.2004, 14:50Für unsere Schwaben
*s Stüberl auf Schwäbisch :lol:
Re: Für unsere Schwaben
lenbach - 04.10.2004, 12:46
*gg* da hat sich laut meinem homepage-besucherzähler in den letzten tagen mei homepäidsch jemand übern schwaben-server angschaut---> *klick* :lol:
und so schauts dann in schwaben-englisch aus--> *klick*
Re: Für unsere Schwaben
lenbach - 17.12.2004, 00:00
SHIT!
immer die harmlos-lustigen sachen müssen gekillt werden!!
Der UNiMUT Schwobifying Proxy
Zur Abschaltung
Was ist passiert?
Am 5.11.2004 erreichte uns folgende Mail vom vom Web-Beauftragen der Uni Heidelberg:
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Universität wurde auf folgende Inhalte auf dem von Ihnen betreuten
Server aufmerksam gemacht:
http://unimut4.fsk.uni-heidelberg.de/schwob?schwob_url=http%3A%2F%2Fwww.nazis.
de
http://unimut4.fsk.uni-heidelberg.de/schwob?schwob_url=http%3A%2F%2Fwww.sex.de
%2Fxxx%2Fhotsex06%2Findex.phtml
Ich fordere Sie auf, umgehend dafür zu sorgen, dass diese Links nicht
mehr mehr erscheinen. Ebenso bitte ich Sie um eine Stellungsnahme, wie
künftig von Ihrer Seite sichergestellt wird, dass solche Inhalte nicht
mehr über von den von Ihnen betriebenen Server erreichbar sind.
Wir haben schon früher Seiten gesperrt, weil ihre Übersetzung den jeweiligen AutorInnen zuwider war -- die Forderung, nach Inhalten zu filtern, können wir nicht erfüllen. Wir haben uns reaktionsintern verständigt, dass die Weiterführung des USP, der ja nun nicht zu unserem "Kerngeschäft" gehört, keinen Streit mit dem Rektorat oder sonstwem wert ist, zumal wir als Teil einer Studierendenvertretung in Baden-Württemberg in jeder Hinsicht am kürzeren Hebel sitzen (vgl. die Erklärung der Verhältinisse in Baden-Württemberg). Wenn wir das kurz einflechten dürfen: Die demnächst anstehende Entscheidung über die 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes (in den üblichen Medien vor allem wegen des darin angeblich enthaltenen "Studiengebührenverbots" diskutiert) hat damit jede Menge zu tun: Diese Novelle würde auch Baden-Württemberg und Bayern verpflichten, Studierendenvertretungen einzuführen, die nicht auf jedes Zucken einer Augenbraue im Rektorat hin kuschen müssen.
Wie geht es weiter?
Wenn jemand unseren Übersetzungsdienst übernehmen will, geben wir ihn gerne ab und leiten auch die Anfragen weiter -- ein paar Dinge solltet ihr aber vorher bedenken:
Soweit wir wissen, ist der legale Status von Diensten dieser Art unklar. Ihr seid also auf dünnem Eis. Having said that: Der USP war für uns über viele Jahre kein Problem, aber das war auch vor den gegenwärtigen Abmahnkapagnen.
Ihr bekommt dann und wann Mails von mehr oder minder seltsamen Personen, die dringend eine Sperrung haben wollen. Das ist nicht übermäßig viel Arbeit -- es handelt sich da wohl um 10 Anfragen pro Jahr.
Ihr bekommt mehr Fragen nach Sachen, die schon in unserer FAQ stehen als ihr glauben würdet.
Ihr habt unter Umständen erheblichen Traffic. In den besten Zeiten hatte der USP 300000 Hits pro Tag. Da Bilder und andere Medien nicht übertragen werden, hält sich das volumenmäßig noch im Rahmen, aber selbst mit mod_python ist bei Anfragespitzen ein langsamer (sagen wir, 200 MHz) Rechner überfordert. Ein 1400 MHz-Athlon allerdings hat die Last nie ernsthaft gemerkt.
Nach alldem: Hier ist ein schnell zusammengeklopftes Archiv einer standalone-Variante des USP (README lesen). Warnung: Auf Systemen, die nicht auf GNU basieren, braucht eine Installation viel Sach- und Fachkenntnis, auf den üblichen Linux-Distributionen sollte es einfach sein (aber: auf SuSE müssen zunächst die Entwicklungspakete installiert werden).
Lüge
Neben dem Projekt Dummschwätzquotient ist dies der zweite sensationelle Durchbruch des UNiMUT in Sachen experimenteller Linguistik. Der UNiMUT Schwobifying Proxy übersetzt Webseiten (aus rechtlichen Gründen nur noch unsere) nach Schwäbisch und sorgt -- so nicht allzu wüstes HTML geschrieben wurde -- auch dafür, dass verlinkte Webseiten ebenfalls übersetzt werden. Empfehlenswerte Einstiegsseiten sind natürlich die UNiMUT-Homepage und der deutsche Google. Alternativ könnt ihr hier auch einfach eine URL eingeben:
Wahrheit
In Wahrheit ist es natürlich kein Schwäbisch. Das Herz des USP ist ein relativ kurzes Stück lex. Um das Ding rum gibts dann einen etwas aufwändigeren python-wrapper, der die URLs weitgehend ersetzt und absolut macht. Auf Anfrage geben wir das Ding auch raus, ein Einsatz außerhalb des UNiMUT ist allerdings etwas schwierig.
Wie lausig die Übersetzung eigentlich ist, kann mensch gerne durch direkte Übersetzung fieser Phrasen probieren, nämlich in folgendem Feld:
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.
Der USP hat auch auf der Seite von HTML und HTTP Grenzen: Im Augenblick verlassen beispielsweise POST-Requests von Formularen die schwäbische Sprachzone. Probleme wie dieses wären mit etwas Mühe lösbar, richtig absurdes JavaScript-Gehacke werden wir aber genausowenig unterstützen wie den Zugriff auf Seiten, die Authentifizierung verlangen. Tipp: Manchmal rechnen Leute, die ihre Seiten mit JavaScript vollkleistern, damit, dass Leute auch ohne JS leben wollen und bieten Ersatzseiten an. Wenn das so ist, kann es helfen, den Browser so zu konfigurieren, dass er so tut, als könne er kein JS. Sowas hilft auch, wenn Leute wie die MacherInnen von www.frankfurt.de per Javascript darauf bestehen, in Frames zu erscheinen und dabei unsere URLs durcheinanderwürfeln.
Wenn irgendwer es fertigbringt, mit dem USP ernsthaften Unsinn zu treiben, schalten wir ihn ab. Und das wär doch schade.
F.A.Q.
Darf ich Links auf übersetzte Seiten legen?
Wenn die Originalseite von euch ist: Ja. Wenn die Originalseite nicht von euch ist: Nein. Ich glaubt gar nicht, wie sehr sich Leute über sowas aufregen können. Ein paar Tricks dazu unter Hacks.
Kann ich das auch in Sächsisch, Fränkisch, Kölsch... haben?
Siehe unten.
Was fällt euch ein? Ihr habt mein Copyright verletzt!
Siehe unten
Kann ich den Quellcode haben?
Klar. Der Quellcode des eigentlichen Übersetzers ist unter Wahrheit verlinkt, der Code zum Umbiegen der URLs ist nicht so berauschend, aber ihr könnt ihn auf Anfrage bei unimut@fsk.uni-heidelberg.de auch haben.
Die Seite xy geht nicht
Zwar machen wir den USP nur "halt so nebenbei", aber trotzdem hören wir gerne davon, wenn die eine oder andere Seite so gar nicht zu übersetzen ist. Meistens allerdings liegt es an Javascript -- einen Javascript-Interpreter können und wollen wir aber nicht in den USP einbauen. POST-Requests und HTTP-Autentifizierung werden wir aber, um uns allzu großen Ärger zu ersparen, nie einbauen.
Kann ich auch meine eigenen Dokumente verschwäbeln?
Klar -- einfach den Webschwob bauen, irgendwo in den Pfad kopieren und im vim ein Makro wie
map gt 1G!Gwebschwob^M(das ^M bekommt ihr durch Control-V Control_m) definieren. Danach übersetzt gt im Kommandomodus einfach die ganze Datei. Wenn ihr nicht den vi oder gar nicht Unix benutzt, ist das vielleicht etwas schwieriger, aber recht analog machbar.
Und mein Dialekt?
Gar nicht so selten bekommen wir Wünsche nach Übersetzern für andere Dialekte. Wir würden das lustig finden und auch gern in den USP einbauen, können aber noch nicht mal richtig Schwäbisch. Deshalb -- und auch, weil wir eigentlich eine Studizeitung machen und schon dafür kaum genug Zeit haben -- können wir die Übersetzer nicht selbst schreiben. Wer jedoch einen Dialekt kann, schon mal einen C-Compiler bedient hat und etwas Zeit hat, sollte uns auf der Basis der oben verlinkten Lex-Quelle mit etwas strategischer Überlegung aushelfen können. Im Zweifelfall mögen manche der von Google zu Morphologie und Dialekt gefundenen Seiten dabei helfen.
Das zum Bauen von Übersetzern nach Ralf Zabkas Vorbild benötigte lex ist bei praktisch allen Unix-Derivaten dabei, ist aber auch für Windows und eigentlich alle anderen Architekturen verfügbar.
Eine alternative (und vom UNiMUT unabhängige) Entwicklung in dieser Richtung ist das Parallelweb. Außerdem gibt es noch den Berlinifyer und den Iwwersedser.
Hacks
Es gibt in den Weiten des WWW ernsthaft Leute, die feste Links auf übersetzte Seiten setzen wollen. Wir haben da erstmal nichts dagegen, es sei denn, die Seiten wären nicht eure eigenen -- erfahrungsgemäß finden die AutorInnen anderer Seiten die Übersetzung nicht ganz so lustig wie ihr und schimpfen uns dann. Wir werden aber nicht gerne geschimpft. Linkt bitte nicht auf unimut2, unimut3 oder was auch immer, sondern immer auf unimut, denn die Spiegel können kommen und gehen. Korrekt sollten die URLs also etwa wie http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/schwob/schwob_url=http%3A%2F%2Fmeine.schoene.seite aussehen.
Für "schwob-enablete" Webseiten hat der USP einige Extra-Features:
URLs, in denen irgendwie "schwobnomangle" vorkommt, werden nicht umgebogen. Das kann mensch verwenden, um z.B. Links auf die unübersetzte Homepage zu legen. In der Regel wirds am einfachsten sein, das Schlüsselwort hinter einem Fragezeichen zu verstecken, also etwa so: <a href="http://meine.home.page?schwobnomangle=1">Auf Deutsch</a>.
Wer die Fußzeile weghaben möchte, kann in den Kopf der Seite die Beschwörung <meta name="schwobcontrol" content="nofooter"> unterbringen.
Ganz verdrehte Geister können die Übersetzung für bestimmte Abschnitte auch unterbinden, indem sie sie in <nomangle>...</nomangle> einschließen.
Und ein Tipp für Leute, die das bleeding edge lieben: Wer das Wort schwob_url in einer übersetzten URL durch sax_url ersetzt, bekommt die Webseiten von einem Prototypen eines Sächsisch-Übersetzers verunstaltet.
Flames > /dev/null
Aus gegebenem Anlass: Wer es frech findet, seine/ihre Seite unter einer UNiMUT-URL zu finden, und noch dazu so entstellt, sollte zunächst mal tief durchatmen. Der UNiMUT speichert keine Seiten, sondern übersetzt sie, und das automatisch und ausschließlich auf Anfrage. Mensch kann das gerne für (fast) beliebige Webseiten ausprobieren, oben in der Eingabebox.
Wir sind nicht die einzigen, die sowas machen. Wer eine richtig wüste Entstellung seiner/ihrer Seite sehen will, möge sich mal die diversen Übersetzungsdienste am Web ansehen, etwa den von Google oder altavista. A propos Suchmaschinen: Suchmaschinen, die robtos.txt auswerten, indizieren keine verschwäbelten Seiten. Glücklicherweise werten alle Suchmaschinen robots.txt aus, täten sie es nicht, würden sie über den USP nach und nach das ganze Netz auf Schwäbisch indizieren, und das wäre nicht lustig für uns (und auch nicht für die Suchmaschine). Niemand braucht also Angst zu haben, dass seine/ihre Seite durch eine schlichte Anfrage bei einer Suchmaschine auf Schwäbisch erscheinen wird.
Wer trotzdem nicht übersetzt werden will, hat drei Möglichkeiten: Entweder, er/sie schreibt ein <meta name="schwobcontrol" value=notranslate> in den HEAD-Teil der Seite(n), die nicht übersetzt werden soll(en),
oder er/sie blockt einfach Zugriffe von unserem User-Agent (eine Auswertung der robots.txt ist für uns technisch nur schwer möglich -- und auch nicht angebracht, da hinter jeder Anforderung des USP ein Mensch steht). Der USP versendet mit jedem Zugiff die Kennung
UNiMUT Schwobifying Proxy, http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/schwobIn einem halbwegs aktuellen Apache würde diese Sperrung durch Einfügen von
SetEnvIf User-Agent "UNiMUT Schwobifying" schwob-schauder
<Directory />
Deny from env=schwob-schauder
</Directory>
an einer geeigneten Stelle der httpd.conf passieren. Wer was anderes als Apache verwendet, sollte dafür gute Gründe haben, demnach wissen, was er/sie tut und demnach auch wissen, wie er/sie bestimmte User-Agents aussperrt.
Schließlich können wir Domains natürlich auch von uns aus sperren. Bitte bedenkt vorher: Vielen Leuten macht der USP Spaß, und wenn wir ihn zumachen müssten, weil uns alle möglichen Leute mit Rechtsstreitigkeiten drohen und wir irgendwann die damit verbundene Arbeit nicht mehr machen wollen, wäre das doch eigentlich so richtig doof. Oder?
Und außerdem braucht die Homepage von Markus Demleitner mal dringend einen höheren Pagerank...
--------------------------------------------------------------------------------
Diese Seite darf unter der GNU FDL (auch verändert) weiterverbreitet werden. Näheres in unserem Impressum.
Druckfassung
Erzeugt am 10.12.2004
unimut@fsk.uni-heidelberg.de
Re: Für unsere Schwaben
marion - 17.12.2004, 14:10
die schwaebische uebersetzung von dem langen beitrag von dir ist:
s gait scho saudaggeldomme eersch uf dr weld
Liebe Gruesse marion
Re: Für unsere Schwaben
lenbach - 17.12.2004, 15:11
es geht schon saudackeldumm zu auf der welt???
Re: Für unsere Schwaben
marion - 17.12.2004, 16:08
fast :-)
es gibt schon saudackeldumme aersche auf der welt
Re: Für unsere Schwaben
lenbach - 18.12.2004, 01:16
aaaaaah - ja das macht schon mehr sinn!*g* :lol:
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