Musik als Katalysator

Zeger's Lenbach-Stüberl
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    Re: Musik als Katalysator

    Anonymous - 27.06.2004, 09:20

    Musik als Katalysator
    tagchen. nun denn, beginne ich mal, wenn es sonst keiner tut ...

    vor einigen jährchen war ich mitglied einer kleinen band, "Chaostheorie" - und habe mir dort die seele aus dem leib geschrieen. wir waren erst zu viert ('gesang', bass, gitarre, schlagzeug), dann zu fünft (2. bass, verzerrt) und ganz kurz zu sechst (orgel) ... oder kam die orgel vor dem 2. bass? *lol* mein hirn ... naja, egal. es war auf alle fälle eine wunderbare zusammenarbeit. wir verstanden uns prächtigst, soffen, rauchten, musizierten und hatten spaß. als ich das erste mal vor publikum sang, war's mir etwas mulmig, doch es war nicht ganz so schlimm, da wir großteils vor bekannten gesichtern spielten (deshalb war unser chaotischer ausfall beim sex pistols cover 'anarchy in the uk' auch nicht so schlimm ;o)), beim zweiten mal ging's mir schon besser und alle weiteren auftritte vollzog ich (ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber bei den anderen wird's wohl nicht anders gewesen sein) schon fast wie ein profi *gg*
    und jetzt kommt's: das macht ab-so-lut süchtig! als wir uns damals nach 2 jahren zusammenarbeit auflösten (zwist zwischen unserem schlagzeuger und dem gitarristen), ging mir essentielles ab! ich konnte mir in den beiden jahren all meinen frust von der seele raunzen und brüllen, das war immer wie ein kompletter durchputz fürs gemüt (kann's nicht besser beschreiben).
    immer noch bekomme ich ein gefühl der inneren unruhe, wenn ich leute auf der bühne stehen sehe (vor allem bei schlechten sängern, wo ich mir denke, ich könne das besser *lol*) - und will unbedingt da raufspringen. es ihnen zeigen. und vor allem meinen inneren teufel loslassen.

    zwar funktioniert dies auch (nicht so sehr, aber als überbrückung ganz ok) beim hören von musik, je nach stimmung, dennoch ist es unvergleichlich damit, was man alles rauslassen kann, wenn man selbst aktiv ist.

    mein bruder (damals schlagzeuger bei Chaostheorie) spielt seit einiger zeit mit dem gedanken, wieder was auf die beine zu stellen - und ich werde garantiert der erste sein, der da angerannt kommen wird *g*

    so. das bin ich jetzt losgeworden :mrgreen:

    musik ist das beste mittel gegen aufkommende mordgelüste, amokläufe oder schlechte laune. make music not grimmige gsichter!



    Re: Musik als Katalysator

    Friedhof - 27.06.2004, 09:23

    he!
    wieso hab' ich das als gast geschrieben??

    seltsame dinge geschehn ...

    also ich oute mich hiermit, ich war's!

    apropos outen: habe mir heute echt tolle bilder von der regenbogenparade gestern angesehen ... wenn ich hier ein passendes eckerl finde, stelle ich sie rein



    Re: Musik als Katalysator

    lenbach - 28.06.2004, 07:01


    (das ist dem handwerker auch schon passiert - liegt vielleicht an der forensoftware!
    hab's halbwegs korrigiert*gg*)

    das kann ich mir bestens vorstellen - jede art von kreation kann man als 'katalysator' verwenden, wenn's denn notwendig ist:

    ich mach das zb mit meinen politcartoons auf sehr gezielte weise!
    so, dass auch andere beim drüber lachen etwas loswerden können :lol:



    Re: Musik als Katalysator

    Heiland - 03.07.2004, 09:17

    Re: Musik als Katalysator
    eigentlich Friedhof hat folgendes geschrieben: dann zu fünft (2. bass, verzerrt) und ganz kurz zu sechst (orgel) ... oder kam die orgel vor dem 2. bass? *lol* mein hirn ... !

    die orgel war vor dem verzerrten bass *hihi* dein lebenswandel in der damaligen zeit hat dir wohl ein wenig die sicht vernebelt und dein gedächniss getrübt*g*
    als der *revolutionäre* 2te bass anfing zu lärmen war keine spur mehr vom orgelmenschen *sein name mir nicht mehr einfällt aber sein styling*würg*

    die 2 auftritte , welche ich durch meine anwesenheit zu etwas besonderen machte*rofl*, waren der höhepunkt dieser band...*und wir warn trotzdem nicht letzter beim "america is waiting".......
    zitat des sängers der letztplazierten band : waun mia heit ned letzte san sauf i an lita müch ex *lol*

    auch mir gehen die ausgelassenen proben , das sinnlose herumzupfen und der spass dieser zeit ein wenig ab und auch ich spielte oft mit dem gedanken wieder mal was auf die beine zu stellen.....bloss blieb es immer nur beim denken.
    fehlt der mut? .......eigentlich nicht doch wär ich mir im mom. nicht sicher in welche richtung ich gehen sollte.....

    man wird noch ein wenig drüber grübeln aber auf jeden fall ist es eine der tollsten erinnerungen die ich mir auf ewig aufheben werde!



    Re: Musik als Katalysator

    Friedhof - 03.07.2004, 09:28


    jajajajajaja! du sagst es! war echt genial, diese zeit. mit würden ja einige richtungen zusagen. düster-elektronisch wie fetish 69 auf "atomized", rockig-krank wie rinderwahnsinn oder was weiß ich - hauptsache auffällig und schräg *gggg*

    kommt zeit, kommt rat, heißt es :wink:



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