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Alle Beiträge und Antworten zu "Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab"

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 02.12.2010, 16:57
Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab
*Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei, aus dem Jahre 1789:

Zitat: „Ich ging durch die Welten, ich stieg in die Sonnen und flog mit den Milchstraßen durch die Wüsten des Himmels; aber es ist kein Gott. Ich stieg herab, soweit das Sein seine Schatten wirft, und schauete in den Abgrund und rief: ,Vater, wo bist du?' aber ich hörte nur den ewigen Sturm, den niemand regiert, und der schimmernde Regenbogen aus Wesen stand ohne eine Sonne, die ihn schuf, über dem Abgrunde und tropfte hinunter. Und als ich aufblickte zur unermeßlichen Welt nach dem göttlichen Auge, starrte sie mich mit einer leeren bodenlosen Augenhöhle an; und die Ewigkeit lag auf dem Chaos und zernagte es und wiederkäuete sich. - ,Schreiet fort, Mißtöne,
zerschreiet die Schatten; denn Er ist nicht!' So hob Christus groß wie der höchste Endliche die Augen empor gegen das Nichts und gegen die leere Unermeßlichkeit und sagte: ,Starres, stummes Nichts! Kalte, ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall! Wann zerschlagt ihr das Gebäude und mich?""

(* der wohl sprachgewaltigste Versuch, wie gesagt wurde, die nihilistische Seite des copernicanischen Schocks auszudrücken (vgl. Ernst Benz, Außerirdische Welten. Von Kopemikus zu den Ufos, Freiburg im Breisgau 1990, S. 14)

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 08.12.2010, 20:03
???
Du verfolgst hiermit einen bestimmten Zweck??

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 08.12.2010, 21:21
Re: ???
Senator74 hat folgendes geschrieben: Du verfolgst hiermit einen bestimmten Zweck??

Uns zum Nihilismus zu bekehren?
_______________

Ich finde interessant, dass Nihilisten und Atheisten sich manchmal dazu berufen fühlen, andere in ihrem Sinne zu missionieren - dabei könnte denselben in ihrem Glauben an das Nichts und die Sinnlosigkeit jeder Existenz doch egal sein, woran der andere glaubt, denn selbst das Unterfangen, ihn zu bekehren, müsste sinnlos sein und nur das unmittelbar Lust- und Freundegebende wäre überhaupt von Bedeutung: Also Reichtum, Wohlstand - ein Hedonismus bis zum bitteren Ende, ohne Rücksicht auf alles andere.
Wer aber selbiges nicht verfolgt, der wird irgendwo in seinem Inneren doch fühlen, dass er an etwas Sinngebendes und Höheres glaubt, es sich aber nicht eingestehen wollen, weil er sich dieses Gefühl nicht erklären kann. Er ist somit nur ein halber Atheist, der den bitteren Kelch des Atheismus noch nicht auszutrinken gewagt hat.
Ich frage mich nun aber, ob unser ABAS zu eben jenen dazugehört?

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 08.12.2010, 21:41
nicht mit mir...
Derartige Versuche würden an mir abprallen...

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 08.12.2010, 21:59
Re: nicht mit mir...
Senator74 hat folgendes geschrieben: Derartige Versuche würden an mir abprallen...

So ergeht es mir auch.

Gedanken wie die von ABAS zitierten sind mir oft genug durch den Kopf gegangen, als dass mich diese durch sich selbst noch von ihrer eigenen Richtigkeit überzeugen könnten.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 08.12.2010, 22:32
genau...
Sich damit gedanklich auseinandersetzen heißt ja nicht,sich davon vereinnahmen lassen!!

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 09.12.2010, 00:33

Ich weiß nicht, kann ma a halberter Atheist sein?

Kommt mir ein bisserl so vor wie eine Religion dieser Atheismus.

Nihilimus ist sicher ganz lustig für eine gewisse Zeit, wäre mir aber längerfristig a bisserl fad, wenn so goa nix vorhanden ist.

Agnostizismus ist eher was für Phlegmatiker. Gibt's ahn Gott is gut, gibt's keinen is auch wuascht, ändern kömmas eh net.

Jedem das Seine. Mit einem Gott lebt es sich auch ganz angenehm. Vor allem hat man jemanden, über den man sich aufregen kann, wenn's mal nicht so rund läuft.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 09.12.2010, 09:01

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: Ich weiß nicht, kann ma a halberter Atheist sein?

Jain. Nicht so, wie ein "halber Atheist" es sein müsste, wenn man das Wort nach der ersten logischen Definition auffasst.
Aber man kann es durchaus sein, wenn man es so interpretiert, wie ich es auslegte, nämlich dass ein "halber Atheist" jemand sein muss, der zwar seinen eigenen Worten zufolge nicht an Gott glaubt, zugleich aber meint, irgendetwas hätte Sinn, ohne dass es ihm persönlich nützt - wie etwa unsere Bekehrung zu Atheismus/Nihilismus. Die beiden gehen miteinander einher.

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: Kommt mir ein bisserl so vor wie eine Religion dieser Atheismus.

Isser auch.
In unserer Klasse hatten wir eine Kommunistin, die - wie so viele dümmliche ihrer Art - aus "Religion ist Opium für das/des Volk/es" ein "Gott existiert nicht" ableiteten. Davon war sie natürlich fest überzeugt, aber das eigentlich Interessante war doch die Tatsache, dass sie mit unerschütterlichem Eifer versuchte, andere von der Nichtexistenz Gottes zu überzeugen. Jemand, der keinen Sinn in allem sieht, weil die sinngebende Instanz, nämlich Gott, in seinem Weltbild fehlt, dem kann das völlig wuascht sein, ob jemand an Gott glaubt oda nit.
Der Atheismus ist eine Ideologie, genau so wie es Kommunismus, Marxismus, Leninismus, usw. sind und in diesem Fall gehen die beiden miteinander einher.
Ideologien sind wie Religionen, nur ihr Gerüst steht nicht in derselben Weise auf Dogmen.
Das heißt, sie sah doch irgendwo Sinn - und wo Sinn ist, da muss er auch gegeben worden sein.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 09.12.2010, 12:14
Widerspruch
Es geht dem Grund nach um den Widerspruch und
Zweifel von Gläubigen an ausserirdischer Existenz.
Wenn es einen " Gott " gäbe, der sich als Schöpfer
der Welt betätigt hat, müsste es im Universum auf
anderen Welten ebenfalls "Götter " also mehrere
geben.

Das ein " Gott " das gesamte, unvorstellbar grosse
Unviersum mit allen seinen Galaxien geschaffen hat,
ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern abwegig.
Das kann nicht geschehen sein. Folglich neigen gläubige
Menschen dazu die Existenz ausserirdischen Lebens im
Weltall abzustreiten, sonst wäre das Weltbild Gläubiger
Menschen nicht zu rechtfertigen.

Es ist aber nicht nur sehr wahrscheinlich sondern nach
wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar sicher ist, das
im Universum andere Lebensformen und Spezies auf
den zahlreichen Planeten vorhanden sind, die ebenfalls
eine Evolution durchgemacht haben. Die Kirchen werden
allerdings alles in ihrer Macht stehende unternehmen, die
Existenz von Aliens und anderen Welten zu verheimlichen
um die Gläubigen nicht zu verunsichern.

Ich bin kein zweifelnder Atheist, sondern ein Atheist
aus Überzeugung durch den Stand der Wissenschaft
und Forschung. Der Glaube und die Kirchen verharren
seit vielen Jahrtausenden im Stillstand. Die Evolution
verläuft dagegen sowohl in der Natur als auch in den
Gesellschaften dynamisch.

Es ist nicht meine Absicht Menschen zu verunsichern,
aber ich kann mir nicht vorstellen weshalb Menschen an
Religionen glauben. Die natürliche Existenz des Universums,
mit Galaxien und Planeten ist überwältigend und gigantisch
genug. Die Frage ob es einen " Schöpfer " gibt, hat sich mir
niemals gestellt, weil kein " Gott " das alles geschaffen hat.
Die Evolution hat aus sich selbst heraus stattgefunden und
findet weiter aus sich selbst heraus statt. Ein Chaos durch
Zufälle aus einem leeren, unermesslichen Nichts.

" Starres, stummes Nichts ! Kalte, ewige Notwendigkeit !
Wahnsinniger Zufall ! "

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 09.12.2010, 13:03
Gott
Wenn man im Sinne der Weltreligionen den Gottesbegriff definiert,dann gehört zur Dimension ALLMACHT auch, dass er ein Universum,mehrere Unversen zu kreieren imstande wäre...eben ein Gott von für Menschen unvorstellbarer Omnipotenz...

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 09.12.2010, 14:23

@Alarich
Es könnte auch sein, daß je inbrünstiger und heftiger man die Existenz Gottes negiert, desto mehr man seine Existenz indirekt anerkennt. Möglicherweise auch ein Hadern mit einem Gott, den man als ungerecht, herrschsüchtig, bestrafend wahrnimmt und deshalb seine Existenz ablehnt. Es gibt sicher Atheisten, die einfach nicht an die Existenz Gottes glauben, aber die werden es einfach darauf mit Gelassenheit beruhen lassen und nicht andere versuchen zu missionieren. So vermute ich einmal.

Atheismus kann zu einer Ideologie verkommen, so empfinde ich es zumindest. Aus all dem Zorn gegen Gott nämlich, wird in diesem Fall versucht, andere von dessen Nichtexistenz zu überzeugen.

Die Beweggründe sind höchstwahrscheinlich so individuell wie die Menschen.

Wenn man in der Jugend links ist, macht das nichts, das ändert sich grundlegend, sofern man halbwegs bei Verstand ist.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 09.12.2010, 14:29
Re: Gott
Senator74 hat folgendes geschrieben: Wenn man im Sinne der Weltreligionen den Gottesbegriff definiert,dann gehört zur Dimension ALLMACHT auch, dass er ein Universum,mehrere Unversen zu kreieren imstande wäre...eben ein Gott von für Menschen unvorstellbarer Omnipotenz...

Wir können Gott ohnehin nicht begreifen, er ist außerhalb jeder Vorstellungskraft. Doch setzt sich jeder einzelne Mensch auf seine Weise damit auseinander.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 09.12.2010, 14:32
Richtig!!
Aber wir Menschen nehmen uns zu wichtig und sind doch nur ein winziges Staubkorn im Weltall....Gruß!

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 09.12.2010, 15:12
Re: Gott
Senator74 hat folgendes geschrieben: Wenn man im Sinne der Weltreligionen den Gottesbegriff definiert,dann gehört zur Dimension ALLMACHT auch, dass er ein Universum,mehrere Unversen zu kreieren imstande wäre...eben ein Gott von für Menschen unvorstellbarer Omnipotenz...

Dieser Gedanke hat etwas. Gläubige argumentieren
mit dieser unvorstellbaren Omnipotenz und Allmacht
von " Gott ". Ich kann dem Gedanken nur folgen wenn
ich die Begrifflichkeiten austausche.

Das Universum und die Evolution entstand aus dem
Nichts heraus, durch Zufall. Wenn man jetzt den Begriff
Zufall mit " Gott " gleichsetzt, ist das logisch. Gläubige
geben diesem Zufall den Namen " Gott " oder Schicksal,
was auch nicht vorher bestimmt werden kann.

Bei dieser Betrachtungsweise sind Atheisten und Gläubige
nicht sehr weit voneinander entfernt. Das Zufallsereignis
der Schöpfung wird lediglich anders definiert und benannt.
Der Zufall wird mit der Bezeichnung " Gott " personifiziert
und darin finden Gläubige Halt und Hoffnung.

Wenn das Gläubigen Kraft und Seelenfrieden gibt, sehe
ich das selbst als Atheist nicht negativ sondern positiv.
Das ein Mensch an das glaubt, was er als gut für sich
empfindet, liegt wohl in der Natur aller Menschen.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 09.12.2010, 22:06

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: @Alarich
Es könnte auch sein, daß je inbrünstiger und heftiger man die Existenz Gottes negiert, desto mehr man seine Existenz indirekt anerkennt. Möglicherweise auch ein Hadern mit einem Gott, den man als ungerecht, herrschsüchtig, bestrafend wahrnimmt und deshalb seine Existenz ablehnt. Es gibt sicher Atheisten, die einfach nicht an die Existenz Gottes glauben, aber die werden es einfach darauf mit Gelassenheit beruhen lassen und nicht andere versuchen zu missionieren. So vermute ich einmal.


Auch eine interessante Theorie, der ich Glauben schenken will. :D

Aber vermutlich werden mehrere Fälle zutreffen.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 09.12.2010, 22:19
Re: Widerspruch
ABAS hat folgendes geschrieben: Es geht dem Grund nach um den Widerspruch ...
*bla bla bla*[/b]

Du magst ein paar nette Argumente - ja eh noch nicht mal Beweise - gegen den Gott der Dogmen der katholischen Kirche gefunden haben. Toll.
Sind aber eben keine Argumente gegen Gott.

Ich kann die Existenz eines etwas, das vom Menschen als "Gott" bezeichnet würde, beweisen:

Alle Menschen aller Religionen glauben daran, dass Gott am Anfang war und sind sich in eben diesem einig.
Etwas muss am Anfang gewesen sein.
Aus diesem Anfang, aus diesem ersten Etwas heraus muss der Rest kreiert worden sein.
Was auch immer dieser Anfang sein mag, er ist Gott, er muss es sein, es ist gar nicht anders möglich.
Wozu dieser Gott befähigt ist, wissen wir nicht - aber Du und "Deine" Wissenschaft bestätigen seit einigen Jahren genau das Gegenteil von dem, was Du aus derselben zu schließen können meinst.
Der Doppelspaltversuch hat bewiesen, dass keine starren Gesetze existieren, dass eine Unvorhersehbarkeit existiert, über welche Gott schlussendlich wirken kann. Es ist nicht unmöglich, über Wasser zu gehen - nach Erkenntnissen der Quantenphysik. Es ist bloß sehr unwahrscheinlich.

ABAS, gerade Deine eigentlich auf den Atheismus zielende "Wissenscahft" ist dabei, sich selbst zu widerlegen und den Zwang einer Existenz eines Gottes - in welcher Form auch immer - zu beweisen. Also komm' mir nicht mit Wissenschaft, Banause.

Und zu Deiner Behauptung, das Universum sei aus dem Nichts heraus durch Zufall entstanden:

Erstens, das ist keine Wissenschaft, das wird Dir kein Physiker so bestätigen, das ist bloße Spekulation Deinerseits. Die Physik taucht nämlich noch im Nebel der Ursachen des "Big Bang"; woher meinst Du dann solches zu wissen zu können?
Diese Behauptung ist sowieso blankester Unsinn. Wenn Du behauptest, im Nichts hätte es einen Zufallsgenerator gegeben - und den müsste es gegeben haben, wenn Du bei Deiner Behauptung bleibst - der den Big Bang verursacht hätte, dann hebst Du das Nichts durch diese Behauptung wieder auf. Man kann nichts über das Nichts aussagen, aber Du sagst aus, im Nichts gäbe es eine Qualität wie Zufall. Das ist ein logischer Fehler, zu dessen Behebung und Verständnis ich Dir ein Propädeutikum für das Fach Philosophie empfehlen würde.
Woher kam aber dann die Qualität Zufall? Selbst sie musste geschaffen worden sein. Woraus? Von wem oder was, wenn nicht von "Gott"?

Wie Du es drehst und wendest, Gott steht immer am Beginn.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 09.12.2010, 22:43
Re: Widerspruch
Alarich hat folgendes geschrieben:

Du magst ein paar nette Argumente - ja eh noch nicht mal Beweise - gegen den Gott der Dogmen der katholischen Kirche gefunden haben. Toll.
Sind aber eben keine Argumente gegen Gott.

Ich kann die Existenz eines etwas, das vom Menschen als "Gott" bezeichnet würde, beweisen:

Alle Menschen aller Religionen glauben daran, dass Gott am Anfang war und sind sich in eben diesem einig.
Etwas muss am Anfang gewesen sein.
Aus diesem Anfang, aus diesem ersten Etwas heraus muss der Rest kreiert worden sein.
Was auch immer dieser Anfang sein mag, er ist Gott, er muss es sein, es ist gar nicht anders möglich.
Wozu dieser Gott befähigt ist, wissen wir nicht - aber Du und "Deine" Wissenschaft bestätigen seit einigen Jahren genau das Gegenteil von dem, was Du aus derselben zu schließen können meinst.
Der Doppelspaltversuch hat bewiesen, dass keine starren Gesetze existieren, dass eine Unvorhersehbarkeit existiert, über welche Gott schlussendlich wirken kann. Es ist nicht unmöglich, über Wasser zu gehen - nach Erkenntnissen der Quantenphysik. Es ist bloß sehr unwahrscheinlich.

ABAS, gerade Deine eigentlich auf den Atheismus zielende "Wissenscahft" ist dabei, sich selbst zu widerlegen und den Zwang einer Existenz eines Gottes - in welcher Form auch immer - zu beweisen. Also komm' mir nicht mit Wissenschaft, Banause.

Die Wissenschaft zerlegt sich nicht selbst sondern die
Kirchen haben z.B. versucht die Evolutionsforschung
von Darwin zu zerlegen. Die Evolution funktioniert nicht
als Schöpfung eines " Gottes " das ist logisch und auch
erwiesen, da die Evolution nicht durch " Gott " in 7 Tagen
stattgefunden haben kann.

Die Schöpfungsgeschichte der Kirche ist damit nichts
mehr als eine amüsante Lachnummer !

Je weiter sich Erkenntnisse der Wissenschaft in die Köpfe
aller Menschen einprägen, um so mehr Menschen fallen
vom Glauben an die Existenz eines " Gottes " ab. Es ist
schlicht und einfach eine Frage der Erkenntnis und der
Intelligenz sowie Bildung der Massen.

Atheisten versuchen nicht zu missionieren sondern
aufzuklären. Kirchenvertreter dagegen versuchen aus
alter Gewohnheit zu verklären und verzerren. Wer an
Religion glaubt, soll es machen, wenn er denkt damit
glücklich zu werden.

Ausserdem behindern Glaubenskonflikte und der " Krieg "
der Religionen dynamische gesellschaftliche Entwicklung.
Religionen sind starr und statisch. Das allein passt nicht
zum Phänomen der Evolution und ist mehr als ein Beweis.

Was interessiert heute die Menschen was irgendwelche
Scharlatane vor Tausenden von Jahren aufgezeichnet
haben und was die Nachkommen fast unverändert bis
heute weitergetragen und übermittelt haben.

Wenn die römisch-katholische Kirche z.B. heute wieder
einen " Sündenablass " gegen Geld einführen wollte oder
Ungläubige als Ketzer verfolgte und hinrichtete, wie käme
das bei aufgeklärten, offenen und gebildeten Menschen des
21. Jahrhunderts an ? Selbst viele der gehirngewaschenen
Moslems habe diese und andere übele Szenarien der Kirche
mehr als satt, weil klar durchschaut.

Die Kirchen sind leer und die Gläubigen fallen zunehmend
vom Glauben ab. Wer religös glaubt kann das für sich tun,
muss es aber nicht in die Gesellschaft tragen und braucht
auch keine Symbolik oder Machtstrukturen der Kirchen.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 09.12.2010, 22:55
Re: Widerspruch
ABAS hat folgendes geschrieben:

Die Wissenschaft zerlegt sich nicht selbst sondern die
Kirchen haben z.B. versucht die Evolutionsforschung
von Darwin zu zerlegen. Die Evolution funktioniert nicht
als Schöpfung eines " Gottes " das ist logisch und auch
erwiesen, da die Evolution nicht durch " Gott " in 7 Tagen
stattgefunden haben kann.

Die Schöpfungsgeschichte der Kirche ist damit nichts
mehr als eine amüsante Lachnummer !

Je weiter sich Erkenntnisse der Wissenschaft in die Köpfe
aller Menschen einprägen, um so mehr Menschen fallen
vom Glauben an die Existenz eines " Gottes " ab. Es ist
schlicht und einfach eine Frage der Erkenntnis und der
Intelligenz sowie Bildung der Massen.

Atheisten versuchen nicht zu missionieren sondern
aufzuklären. Kirchenvertreter dagegen versuchen aus
alter Gewohnheit zu verklären und verzerren. Wer an
Religion glaubt, soll es machen, wenn er denkt damit
glücklich zu werden.

Ausserdem behindern Glaubenskonflikte und der " Krieg "
der Religionen dynamische gesellschaftliche Entwicklung.
Religionen sind starr und statisch. Das allein passt nicht
zum Phänomen der Evolution und ist mehr als ein Beweis.

Was interessiert heute die Menschen was irgendwelche
Scharlatane vor Tausenden von Jahren aufgezeichnet
haben und was die Nachkommen fast unverändert bis
heute weitergetragen und übermittelt haben.

Wenn die römisch-katholische Kirche z.B. heute wieder
einen " Sündenablass " gegen Geld einführen wollte oder
Ungläubige als Ketzer verfolgte und hinrichtete, wie käme
das bei unverklärten offenen und gebildeten Menschen des
21. Jahrhunderts an ? Selbst viele der gehirngewaschenen
Moslems habe diese und andere übele Szenarien der Kirche
mehr als satt, weil klar durchschaut.

Sag' mir mal: Wie schwer ist es denn, in Deinen Kopf zu bekommen, dass Du mit Kritik an der Kirche nicht die Existenz Gottes widerlegen kannst?

Weil sich die Kirche irrt, deshalb existiert kein Gott?

Weil die Kirche die eigenen Gebote nicht beherzigt hat, deshalb existiert kein Gott?

Deshalb, weil kirchliche Dogmen unlogisch erscheinen, existiert kein Gott?

Begreifst Du, welchen Blödsinn Du hier verzapfst?

Du hast noch kein einziges Argument gegen Gott vorgeführt, nur gegen die Kirche.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 09.12.2010, 23:08
Re: Widerspruch
Alarich hat folgendes geschrieben:

Sag' mir mal: Wie schwer ist es denn, in Deinen Kopf zu bekommen, dass Du mit Kritik an der Kirche nicht die Existenz Gottes widerlegen kannst?

Weil sich die Kirche irrt, deshalb existiert kein Gott?

Weil die Kirche die eigenen Gebote nicht beherzigt hat, deshalb existiert kein Gott?

Deshalb, weil kirchliche Dogmen unlogisch erscheinen, existiert kein Gott?

Begreifst Du, welchen Blödsinn Du hier verzapfst?

Du hast noch kein einziges Argument gegen Gott vorgeführt, nur gegen die Kirche.

Ich will mich nicht mit Dir streiten. Es ist aus wissenschaftlicher
Sicht schon seit langer Zeit bewiesen das es keinen " Schöpfer "
und " Gott " gibt. Die Kirchen versuchen natürlich weiter das
Trugbild aufrechtzuerhalten. Deshalb werden wieder alte " Wunder "
von Heiligen aus der Mottenkiste gekramt und neu belebt. Wenn
Du diese miese Show nicht durchschauen kannst, ist Dir nicht zu
helfen. Wer einen " Gott " braucht, mag daran glauben. In der
Tat sind es aber die Kirchen und derren Machtstrukturen die ein
solches Konstrukt zur Sicherung ihrer Pfründe benötigen.

Ausserdem wirst Du bei mir nichts erreichen, indem Du eine
härte Gangart einschlägst. Das haben schon geschulte Jesuiten
versucht und nicht geschafft. Diese gerissenen Kämpfer und
Anwälte " Gottes " respektive des Vatikans, haben Ihren Reiz
im Streit mit Atheisten. Du musst da noch etwas üben. :lol:

Eigentlich unterhalte ich mich nur gerne mit Gläubigen einer
sogenannten stillen, nicht agressiven Religion. Das ist der
Buddhismus. Glaubens- oder Religionsfragen mit Christen,
Moslems oder Juden zu diskutieren finden ich gleichermassen
reizlos und teilweise sogar widerwärtig. Es gibt mehr im Leben
als Religionen oder Glauben. Die Asiaten haben dazu eine sehr
treffende Weisheit. Je mehr ein religiös gläubiger Menschen es
für nötig hält seinen Glauben zur Schau zu stellen, vor sich
herzutragen und zu verteidigen, um so unbeständige oder
zweifelnder ist er selbst in seinem Glauben. Dieser Indikator
bringt unbewusst die Wahrheit zu Tage und eine Erkenntnis.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 09.12.2010, 23:16
Re: Widerspruch
ABAS hat folgendes geschrieben:
Ich will mich nicht mit Dir streiten. Es ist aus wissenschaftlicher
Sicht schon seit langer Zeit bewiesen das es keinen " Schöpfer "
und " Gott " gibt.

Spätestens seit dem Doppelspaltversuch ist bewiesen, dass der Atheismus sein Hauptargument verloren hat.

Meine Beweisfürhung hast Du außerdem nicht widerlegt, ebensowenig, wie Du auf eines meiner Argumente für Gott eingegangen wärst. Du hast mit Argumenten gegen die Kirche gekontert.


ABAS hat folgendes geschrieben: Die Kirchen versuchen natürlich weiter das
Trugbild aufrechtzuerhalten. Deshalb werden wieder alte " Wunder "
von heiligen aus der Mottenkiste gekramt und neu belebt.

Die Kirche hat mit der seriösen Gottesfrage rein gar nichts zu tun, also halt' endlich mal die Kirche da raus.

ABAS hat folgendes geschrieben: Wenn
Du diese miese Show nicht durchschauen kannst ist Dir nicht zu
helfen.

Miese Show?
Klingen meine Argumente wie eine miese Show aus der Mottenkiste der katholischen Kirche? Du machst Dich lächerlich.

ABAS hat folgendes geschrieben: Wer einen " Gott " braucht, mag daran glauben.

Ich höre Feuerbach in Deinen Worten. Aber selbst Feuerbach hat nur zu erklären versucht, warum Menschen an Gott glauben - er hat sich nie gegen Gott selbst ausgesprochen.

ABAS hat folgendes geschrieben: In der
Tat sind es aber die Kirchen und ihre Machtstrukturen die ein
solches Konstrukt zur Sicherung ihrer Pfründe benötigen.

Mag sein.
Aber in der Tat wirst Du nicht erklären können, woher alles kam, wenn Du die Hypothese "Gott" einfach weglässt.

ABAS hat folgendes geschrieben: Ausserdem wirst Du bei mir nichts erreichen, indem Du eine
härte Gangart einschlägst.

Harte Gangart?
Bei mir ist bloß der Geduldfaden ob Deiner Begriffsstutzigkeit gerissen - ehrlich, das war nicht beabsichtigt.

ABAS hat folgendes geschrieben: Du musst noch üben.

Und Du, geh' erstmal in einen Philosophiekurs für Anfänger, dann kann man vielleicht vernünftig mit Dir reden.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 09.12.2010, 23:26
Re: Widerspruch
Alarich hat folgendes geschrieben: ABAS hat folgendes geschrieben:
Ich will mich nicht mit Dir streiten. Es ist aus wissenschaftlicher
Sicht schon seit langer Zeit bewiesen das es keinen " Schöpfer "
und " Gott " gibt.

Spätestens seit dem Doppelspaltversuch ist bewiesen, dass der Atheismus sein Hauptargument verloren hat.

Meine Beweisfürhung hast Du außerdem nicht widerlegt, ebensowenig, wie Du auf eines meiner Argumente für Gott eingegangen wärst. Du hast mit Argumenten gegen die Kirche gekontert.


ABAS hat folgendes geschrieben: Die Kirchen versuchen natürlich weiter das
Trugbild aufrechtzuerhalten. Deshalb werden wieder alte " Wunder "
von heiligen aus der Mottenkiste gekramt und neu belebt.

Die Kirche hat mit der seriösen Gottesfrage rein gar nichts zu tun, also halt' endlich mal die Kirche da raus.

ABAS hat folgendes geschrieben: Wenn
Du diese miese Show nicht durchschauen kannst ist Dir nicht zu
helfen.

Miese Show?
Klingen meine Argumente wie eine miese Show aus der Mottenkiste der katholischen Kirche? Du machst Dich lächerlich.

ABAS hat folgendes geschrieben: Wer einen " Gott " braucht, mag daran glauben.

Ich höre Feuerbach in Deinen Worten. Aber selbst Feuerbach hat nur zu erklären versucht, warum Menschen an Gott glauben - er hat sich nie gegen Gott selbst ausgesprochen.

ABAS hat folgendes geschrieben: In der
Tat sind es aber die Kirchen und ihre Machtstrukturen die ein
solches Konstrukt zur Sicherung ihrer Pfründe benötigen.

Mag sein.
Aber in der Tat wirst Du nicht erklären können, woher alles kam, wenn Du die Hypothese "Gott" einfach weglässt.

ABAS hat folgendes geschrieben: Ausserdem wirst Du bei mir nichts erreichen, indem Du eine
härte Gangart einschlägst.

Harte Gangart?
Bei mir ist bloß der Geduldfaden ob Deiner Begriffsstutzigkeit gerissen - ehrlich, das war nicht beabsichtigt.

ABAS hat folgendes geschrieben: Du musst noch üben.

Und Du, geh' erstmal in einen Philosophiekurs für Anfänger, dann kann man vielleicht vernünftig mit Dir reden.

Lasse wir das besser. Du wirst agressiv und beginnst
zu zweifeln. Überzeugte Gläubige verteidigen nicht.
Wahrscheinlich ist es für Dich empfehlenswert zum
Buddhismus zu konvertieren. Dann wirst Du ruhiger
und ersparst Dir Auseinandersetzungen mit " bösen "
Atheisten wie mich.

Du könntest natürlich auch Islamist und Heiliger
Krieger werden. Die suchen ständig verbohrten
und agressiven Nachwuchs um " Gottesstaaten "
in der Welt herbeizubomben. Du hast die Wahl. :lol:

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 09.12.2010, 23:29
Re: Widerspruch
ABAS hat folgendes geschrieben:

Lasse wir das besser. Du wirst agressiv und beginnst
zu zweifeln. Überzeugte Gläubige verteidigen nicht.
Wahrscheinlich ist es für Dich empfehlenswert zum
Buddhismus zu konvertieren. Dann wirst Du ruhiger
und ersparst Dir Auseinandersetzungen mit " bösen "
Atheisten wie mich.

Hach, Du bist einfach wirklich zu begriffsstutzig.
Ich bin kein Christ, ich glaube an keine Religion, ich bin kein "Gläubiger", wie Du es verstehst, ich glaube lediglich an Gott, weil es diesen Gott geben muss.
Aber das will nicht in Deinen Schädel rein, gelle?
Du quatschst lieber weiter von der bösen Kirche und den dummen religiösen Menschen.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

ABAS - 09.12.2010, 23:35
Re: Widerspruch
Alarich hat folgendes geschrieben: ABAS hat folgendes geschrieben:

Lasse wir das besser. Du wirst agressiv und beginnst
zu zweifeln. Überzeugte Gläubige verteidigen nicht.
Wahrscheinlich ist es für Dich empfehlenswert zum
Buddhismus zu konvertieren. Dann wirst Du ruhiger
und ersparst Dir Auseinandersetzungen mit " bösen "
Atheisten wie mich.

Hach, Du bist einfach wirklich zu begriffsstutzig.
Ich bin kein Christ, ich glaube an keine Religion, ich bin kein "Gläubiger", wie Du es verstehst, ich glaube lediglich an Gott, weil es diesen Gott geben muss.
Aber das will nicht in Deinen Schädel rein, gelle?
Du quatschst lieber weiter von der bösen Kirche und den dummen religiösen Menschen.

Du bist also nicht religiös, kein Gläubiger und gehörst
auch keiner Kirche oder Sekte an. Demnach glaubst Du
an einen völlig neuen " Gott " und fühlts Dich anderen
Gläubigen und Atheisten damit überlegen. Aha !

Ich kann das bedingt nachvollziehen, da ich z.B. einige
Frauen für Göttinnen halte. Allerdings ist auszuschliessen
das diese Frauen die " Schöpferinnen " des Universums und
der gesamten Erde waren. Sie tragen aber dazu bei, dass
die Erde schöner und lebenswerter ist. In den Frauen wächst
neues Leben heran, Sie tragen und gebären die Kinder.

Ist Dir das neu ? Hattest Du das noch nicht in Biologie ?
Du kannst das auch praktisch, empirisch üben. Lass mal
die Kondome weg und dann siehst Du was Evolution ist. :lol:

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 10.12.2010, 11:10
Re: Widerspruch
Bevor Du das liest: Bitte antworte das nächste Mal einzeln auf jede meiner Aussagen, sodass Du Dir denn Sinngehalt derselben verinnerlichen kannst und dann nicht bloß ein paar Fetzen zum Gesamten schreibst.

ABAS hat folgendes geschrieben:

Du bist also nicht religiös, kein Gläubiger und gehörst
auch keiner Kirche oder Sekte an. Demnach glaubst Du
an einen völlig neuen " Gott " und fühlts Dich anderen
Gläubigen und Atheisten damit überlegen. Aha !

Oh mein Gott,
Dein intellektueller Horizont reicht ungefähr über den Tellerrand Deines mittäglichen Nachtisches.
Ich glaube an die Existenz Gottes.
Ich glaube an bestimmte Eigenschaften, die dieser Gott besitzen muss, denn ich bin mit Logik und nicht mit Religion an die Gottesfrage herangegangen. Das ist alles.

ABAS hat folgendes geschrieben: und fühlts Dich anderen
Gläubigen und Atheisten damit überlegen. Aha !

Nö, warum?
Erstens sind Deine Prämissen grottig falsch und zweitens: selbst wenn sie richtig wären, wäre Deine conclusio völlig daneben.

ABAS hat folgendes geschrieben: Ich kann das bedingt nachvollziehen, da ich z.B. einige
Frauen für Göttinnen halte. Allerdings ist auszuschliessen
das diese Frauen die " Schöpferinnen " des Universums und
der gesamten Erde waren. Sie tragen aber dazu bei, dass
die Erde schöner und lebenswerter ist. In den Frauen wächst
neues Leben heran, Sie tragen und gebären die Kinder.

Toll, nun kommen wir endlich der ganzen Sache näher:
Du hast einfach nicht verstanden, was "Gott" bedeutet, sondern assoziierst diesen Begriff mit anderen von der Kirche implementieren, wie "Glück" und "Schönheit". Aber wie gesagt: Die Kirche hat mit Gott an sich nur am Rande zu tun, damit ist es völlig absurd, Menschen für "Götter" zu halten.

ABAS hat folgendes geschrieben: Ist Dir das neu ? Hattest Du das noch nicht in Biologie ?

Du Spaßvogel - wo habe ich auch nur ein einziges Mal von der Evolution gesprochen?
Ich spreche von der Existenz Gottes. Ich spreche davon, dass irgendetwas am Anfang gestanden haben muss und dass das Gott ist. Mit der Evolutionstheorie - an die ich auch glaube - kannst Du Gott nicht widerlegen. Du bist geistig im auf dem Stand des Jahres 1920, wo man noch meinte, mit Psychologie und Argumenten gegen die kirchlichen Vorstellungen Gott widerlegen zu können. Wie lächerlich.


ABAS hat folgendes geschrieben: Du kannst das auch praktisch, empirisch üben. Lass mal
die Kondome weg und dann siehst Du was Evolution ist.

Noch nicht mal Ursache der Evolution begriffen. Pf. Erbärmlich.

Ursache der Evolution ist Genmutation. Wenn ich mich nun fortpflanzen würde, dann wäre Evolution nur dann gegeben, wenn ein Wesen entsteht, dessen Gene sinnvoll mutiert sind. Eine Chance von 1:1.000.000. Also kann man das nicht einfach so empirisch beobachten.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 10.12.2010, 11:58
Grenzgänger
Wenn ich euren Disput hier verfolge,meine ich das Bild 2er Grenzgänger vor mir zu haben....jeder von euch geht auf das Thema zu,aber jeder bleibt auf seiner Seite...

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 10.12.2010, 12:03
Re: Grenzgänger
Senator74 hat folgendes geschrieben: Wenn ich euren Disput hier verfolge,meine ich das Bild 2er Grenzgänger vor mir zu haben....jeder von euch geht auf das Thema zu,aber jeder bleibt auf seiner Seite...

Sehe ich nicht so.

Besprechen wir hier die Existenz Gottes oder die Frage, ob die kirchlichen Gottesvorstellungen möglich sind?

Da ABAS die Existenz Gottes grundsätzlich negiert, ich aber aus nicht-kirchlichen Behauptungen heraus Gott akzeptiere, liegt der Konflikt in der Frage nach der Existenz Gottes allgemein.
Was da sein Gerede von der Kirche soll, kann ich bei Leibe einfach nicht nachvollziehen. Ich bin ebensowenig Kirchenfreund. Aber was die Kirche sagt ändert an Gott nichts. Warum also das Kirchengequatsche?

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 10.12.2010, 14:06

Die Kirche ist nun einmal die religiöse Ausprägung des Abendlandes. Das ist eine Frage des Kulturkreises, wie dieser die Zuwendung zu Gott lebt. Auch wenn wir aufgrund der Aufklärung vieles in Frage stellen, was die Kirche betrifft, bleiben die christlichen Kirchen doch der Ausgangspunkt für die abendländische Religiosität. Somit ist die Einbeziehung der Kirche in dieser Frage für uns Westler nicht unbedeutend.

Ich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten, eben aufgrund gewisser Dogmen, allerdings bleibe ich trotzdem katholisch geprägt. Ich bin getauft worden und somit Christ, kann gut damit leben. Nicht umsonst gibt es ja den Ausdruck "Amtskirche".

Der Zorn gegen das Christentum per se, oder die vehemente Ablehnung der Kirche, entspringt oftmals einer durchaus verständlichen Ablehnung der Amtskirche. Daraus kann ein katholischer Atheist entstehen, vor allem im erzkatholischen Österreich.

Aber wenn wir über die Existenz Gottes sprechen, ist es aufgrund der kulturellen Prägung, nach meinem Empfinden, eben diese aus dem Christentum herrührende Prägung. Das ist eine Frage des Kulturkreises, die man nach meiner Meinung, dabei bedenken sollte.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 10.12.2010, 14:30

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: Die Kirche ist nun einmal die religiöse Ausprägung des Abendlandes. Das ist eine Frage des Kulturkreises, wie dieser die Zuwendung zu Gott lebt. Auch wenn wir aufgrund der Aufklärung vieles in Frage stellen, was die Kirche betrifft, bleiben die christlichen Kirchen doch der Ausgangspunkt für die abendländische Religiosität. Somit ist die Einbeziehung der Kirche in dieser Frage für uns Westler nicht unbedeutend.

In welcher Frage genau meinst Du?

Wenn Du Dich auf dieselbe Frage beziehst, nämlich auf die Frage nach der Existenz Gottes, dann muss ich widersprechen. Die Kirche ist für die Existenz Gottes unbedeutend - ob es sie nun gibt oder nicht, ob sie dieses oder jenes vertritt oder nicht. Gott ist statisch. Die Kirche ist menschlich und damit dynamisch und hat so oder so mit der Existenz Gottes nichts zu tun.

Zitat: Aber wenn wir über die Existenz Gottes sprechen, ist es aufgrund der kulturellen Prägung, nach meinem Empfinden, eben diese aus dem Christentum herrührende Prägung. Das ist eine Frage des Kulturkreises, die man nach meiner Meinung, dabei bedenken sollte.

Genau das ist das Entscheidende - ich spreche nicht von einem Gott im kulturell geprägten Sinn. Der christliche Gott existiert nicht, da stimme ich ABAS zu. Aber eben nur der christliche, weil er bestimmte Anforderungen hat, die man ihm vom Standpunkt der Wissenschaft aus nicht zugestehen kann.
Das Problem ist: ABAS bezieht sich dabei nicht auf den Gott der Christenheit, sondern er lehnt Gott komplett ab. Er reißt ihn aus dem kulturellen Zusammenhang und wirft in mit in einem kulturellen Zusammenhang stehenden Argumenten nieder.

Ich spreche aber vom reinen Gott, von einem Gott der Philosophie und Vernunft - ohne dass ich mir dabei von alten Glaubenserscheinungen etwas einreden lasse. Ich reiße Gott aus dem kulturellen Zusammenhang und versuche seine Existenz allgemein zu ergründen.
Und dann kommt ABAS wieder und sagt, Gott habe die Erde nicht in sieben Tagen erschaffen, ergo gebe es ihn nicht und ich bin nur ein verblendeter Christ oder Religiöser, der noch nicht aufgeklärt wurde.
Verstehst Du mich?

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 10.12.2010, 14:47

Ich habe mich auf die Frage nach der Existenz Gottes bezogen. Dies meinte ich in dem Sinne, daß wir aufgrund unserer kulturellen, westlichen, Prägung von einem Gott wie er im Christentum gesehen wird ausgehen. Welche Schlüsse wir nun daraus ziehen, das ist eben von Individuum zu Individuum verschieden. Der Blickwinkel auf Gott ist kulturell geprägt.

Ja, die Kirche ist menschlich und auch Veränderungen unterworfen. Aber sie hat insofern Bedeutung, als daß wir Gott erst einmal aus der Sicht unserer Prägung wahrnehmen. In bezug auf die Existenz oder Nichtexistenz Gottes per se hat dies natürlich keinerlei Beduetung, aber auf unseren Blickwinkel. Und wir Menschen können nur aus einem Blickwinkel unsere Religiosität leben.

Ein Mensch ändert möglicherweise diesen Blickwinkel, aber die Kirche ist doch ein Fernrohr, wenn man es mit solch einer Metapher ausdrücken kann.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Alarich - 10.12.2010, 14:58

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: In bezug auf die Existenz oder Nichtexistenz Gottes per se hat dies natürlich keinerlei Beduetung, aber auf unseren Blickwinkel.

Exakt. Betrachte ich Gott aus dem Blickwinkel ABAS' heraus, verstehe ich ihn voll und ganz. Der christliche Gott existiert nicht. Aber genau das "christlich" vergisst er, denn er erkennt Folgendes nicht an:

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: In bezug auf die Existenz oder Nichtexistenz Gottes per se hat dies natürlich keinerlei Beduetung, aber auf unseren Blickwinkel.

Er ist nicht in der Lage, seine kulturelle Prägung abzulegen, aber genau das müsste er, um sich objektiv Gott zu nähern.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 10.12.2010, 16:57

Krautfleckerl hat folgendes geschrieben: Die Kirche ist nun einmal die religiöse Ausprägung des Abendlandes. Das ist eine Frage des Kulturkreises, wie dieser die Zuwendung zu Gott lebt. Auch wenn wir aufgrund der Aufklärung vieles in Frage stellen, was die Kirche betrifft, bleiben die christlichen Kirchen doch der Ausgangspunkt für die abendländische Religiosität. Somit ist die Einbeziehung der Kirche in dieser Frage für uns Westler nicht unbedeutend.

Ich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten, eben aufgrund gewisser Dogmen, allerdings bleibe ich trotzdem katholisch geprägt. Ich bin getauft worden und somit Christ, kann gut damit leben. Nicht umsonst gibt es ja den Ausdruck "Amtskirche".

Der Zorn gegen das Christentum per se, oder die vehemente Ablehnung der Kirche, entspringt oftmals einer durchaus verständlichen Ablehnung der Amtskirche. Daraus kann ein katholischer Atheist entstehen, vor allem im erzkatholischen Österreich.

Aber wenn wir über die Existenz Gottes sprechen, ist es aufgrund der kulturellen Prägung, nach meinem Empfinden, eben diese aus dem Christentum herrührende Prägung. Das ist eine Frage des Kulturkreises, die man nach meiner Meinung, dabei bedenken sollte.
Ich bin ausgetreten,weil eine Scheidung +nachfolgende neue Eheschließung dich automatisch von den Sakramenten fern hält,aber nicht von der Kirchensteuerpflicht entbindet...Diese Doppelbödigkeit habe ich für mich beendet! Katholisch geprägt bleibt man natürlich...

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 10.12.2010, 17:10

Seine kulturelle Prägung kann niemand ablegen, die schwitzt man aus allen Poren, von der Geburt bis zum Tod.

Für mich ist Gott der christliche Gott, alles andere wäre mir zu abstrakt und für mich persönlich unecht. Für die Existenzfrage per se ist dies zwar irrelevant, aber das Christentum ist nun einmal meine kulturelle Prägung und mein Zugang.

Die Diskusiion ist ohnehin eine zutiefst abendländische, nämlich eine, die von der Aufklärung bis heute möglich ist. Somit besteht der Spielraum für solche Gedanken überhaupt erst. Zeichen einer Entwicklung, die der Westen durchlaufen hat und nun diesen Freiraum zuläßt.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Krautfleckerl - 10.12.2010, 17:29

Senator74 hat folgendes geschrieben:
Ich bin ausgetreten,weil eine Scheidung +nachfolgende neue Eheschließung dich automatisch von den Sakramenten fern hält,aber nicht von der Kirchensteuerpflicht entbindet...Diese Doppelbödigkeit habe ich für mich beendet! Katholisch geprägt bleibt man natürlich...

Es gibt so einige Doppelbödigkeiten, die einen aus der Amtskirche treiben. Das hat mit dem Christentum als solches nicht viel zu tun. Ich mag die katholischen Traditionen, all die barocken Zeremonien, auch die Stille in einer Kirche. Klöster und ihre Bibliotheken sind ja auch ein wichtiger Bestandteil unseres Erbes. Ich möchte die Kirche deshalb nicht andauernd mit Gatsch bewerfen, wie e sheutzutage ja so modern ist. Das Bodenpersonal Jesu ist halt nicht immer so christlich wie es eigentlich sein sollte.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 10.12.2010, 17:33
assoziativ
erinnerst du mich an den treffenden Witz von Bobby u Rudi und den Kirchenaustrittsgrund...
Mit dem Herrgott zufrieden -ja
mit dem Bodenpersonal -nein...

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

LOL - 10.12.2010, 17:43
Re: Gott
ABAS hat folgendes geschrieben:
Das Universum und die Evolution entstand aus dem
Nichts heraus, durch Zufall. Wenn man jetzt den Begriff
Zufall mit " Gott " gleichsetzt, ist das logisch. Gläubige
geben diesem Zufall den Namen " Gott " oder Schicksal,
was auch nicht vorher bestimmt werden kann.


Gott ist von jeher X und auch eine mögliche Erklärung dieses X.


PS. Hallo ABAS, freut mich dich wieder zu lesen und da es mein erster Post hier drin ist grüsse ich auch den Rest dieses Forums.

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Senator74 - 10.12.2010, 18:38
Bezeichnung
Gott oder Schöpfer oder wie auch immer...Bezeichnungen für ein und dasselbe...

Re: Jean Paul: Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab

Weissglut - 10.12.2010, 20:18
Re: Gott
LOL hat folgendes geschrieben: ABAS hat folgendes geschrieben:
Das Universum und die Evolution entstand aus dem
Nichts heraus, durch Zufall. Wenn man jetzt den Begriff
Zufall mit " Gott " gleichsetzt, ist das logisch. Gläubige
geben diesem Zufall den Namen " Gott " oder Schicksal,
was auch nicht vorher bestimmt werden kann.


Gott ist von jeher X und auch eine mögliche Erklärung dieses X.


PS. Hallo ABAS, freut mich dich wieder zu lesen und da es mein erster Post hier drin ist grüsse ich auch den Rest dieses Forums.

Danke, ebenfalls.
schön langsam trudeln hier immer mehr neue user ein, schön.
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