11.10.2010

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    Re: 11.10.2010

    mathias - 12.10.2010, 10:50

    11.10.2010
    Neue Woche, neues Glück!

    Heute stand alles im Feedback der Prämissen der Teilnehmer. Dazu wurden folgende Dinge nochmals wiederholt bzw. erwähnt:

    Zur Welt:
    - Die Welt soll an sich attraktiv sein und so konkret wie nötig.
    - Sie soll den Zuschauer interessieren .

    Zum Thema:
    - Das Thema durchzieht den kompletten Film, das komplette Buch.
    - Man braucht also kein aufgesetztes Thema, sondern eines mit dem sich der Zuschauer die ganze Zeit beschäftigt und die komplette Welt "durchsetzt".

    Zum Stoff:
    - Es empfiehlt sich eine konkrete Begebenheit zu formulieren, um so schwammiger um so schwammiger wird auch die Prämisse.
    - Reduze to the max! Man muss den Kern seines Stoffes suchen bzw. finden. Alles was man dann noch draufsetzt kann die Prämisse verwässern, bzw. komplizieren.

    Zur Prämisse allgemein:

    Die Prämisse muss "passen", sie ist organisch. Wenn sich ein Punkt ändert oder konkreter wird, muß man gegebenenfalls die anderen Punkte darauf anpassen.
    Dabei muss man sich von den vorgegebenen Bahnen des Verstandes trennen und am Besten im Still des "Schreibjournals" instinktiv auf die homogenität der Prämisse kommen.

    Der Plot, den wir ja noch besprechen, kann auch ausschlaggebend sein für eine Änderung der Prämisse.

    Also probieren, probieren, probieren und schreiben, schreiben, schreiben bis es funktioniert und bis alles passt und sich "richtig" anfühlt.

    Es ist wichtig eine möglichst gut funktionierende Prämisse zu gestalten, denn sie gibt dem gesammten Projekt Halt und Stabilität.

    Zum gesammten Projekt "Drehbuch":
    Man muss vor allem in diesem Arbeitsschritt - Der Prämisse - die logischen Ebenen verlassen. Der Verstand bastelt gerne der Logik nach. Die Folge ist, dass es sich dadurch für uns richtig, weil logisch, anfühlt. Das Problem dabei ist, dass man dadurch die Spannung und die Bedeutung mindert.
    Es gilt den Wirkungsprozess zu gestalten und nicht die Bilder, also zu verfolgen welche Wirkung man beim Zuschauer auslösen möchte.
    Die erste Fassung sollte nach Spannung und Bedeutungstiefe gestaltet sein. Logik kann man im nachhinein noch ändern, Spannung nicht!



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    11.10.2010 - gepostet von mathias am Dienstag 12.10.2010



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