Stärken und Schwächen

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    Re: Stärken und Schwächen

    wurmelinchen - 20.06.2004, 16:32

    Stärken und Schwächen
    Stärken… Schwächen… wer definiert was was ist?

    Alles scheint im Auge des Betrachters zu liegen, und hängt auch von dessen eigenen Ansichten ab. Das heißt, wenn jemand von Leuten umgeben ist, die sein Wesen als ein schwaches Wesen ansehen, so wird er sich sicherlich auch selber als schwach ansehen, oder nicht?
    Dasselbe gilt für den Fall mit Stärke…
    Jemand der von seiner Umgebung ständig gelobt wird, und ganz klar als stark respektiert wird, der fühlt sich auch stark.

    Es gibt ein altes Märchen…das häßliche Entlein…

    Ein Kind, welches im Kreis seiner Familie aufwächst, aber von allen belächelt wird, weil es nicht dem Standard entspricht, und nicht dieselben Eigenschaften/Fähigkeiten hat, die die anderen haben. Daß es andere Qualitäten hat, wird nicht bemerkt, da in seiner Gesellschaft solcherlei Talente gar nicht wichtig sind.
    Solange es also in diesem Kreis bleibt, wird es sich schwach, ungeliebt, und unglücklich fühlen. Und warum?
    Weil es einfach nur im falschen Umfeld lebt.
    Denn siehe da… eines Tages entdeckt es andere seiner Art, welche, die so sind wie es selbst.

    Und nun? Es schließt sich diesen anderen an, und entdeckt, daß es Schwäne sind. Das heißt, es war eigentlich nie schwach, schlecht, oder häßlich, sondern das war nur das Bild, welches ihm die Außenwelt, in diesem Fall die Familie, eingeimpft hatte.

    Es lebt fortan im neuen Umfeld, in welchem es sich wohl fühlt, wird es doch als gleich respektiert, und akzeptiert.
    Es sieht an Mutter Schwan, was später aus ihm werden wird, und freut sich auf seine Zukunft. Früher dachte es, alles würde noch viel schlimmer werden, nun aber entdeckt es die schönen Seiten am Leben.
    Und nebenbei *tuscheltuschel* man sagt, die Enten wären neidisch auf die Schwäne wegen ihrer Eleganz und außerdem wird gemunkelt, man habe gewußt, daß das häßliche Entlein ein Schwan ist, und es absichtlich klein halten wollen, aus Eifersucht…
    Aber dies sind nur Gerüchte *g*

    Fazit:

    Stärken und Schwächen können meistens nicht universal beurteilt werden. Der eine findet mich langsam, der nächste findet es bedächtig. Der eine sagt, ich wäre unterkühlt, der nächste betitelt mich als vernünftig.

    Man sollte gar nicht versuchen, es denen recht zu machen, die einen mit lauter Schwächen sehen wollen. Besser, man sucht Menschen, die einen zu schätzen wissen, und entwickelt sich zu dem, was das Leben für einen vorgesehen hat.

    Dennoch mag es Schwächen geben, die man beseitigen sollte, aber dies sollte besser in einem gesunden Umfeld beurteilt werden, als in einem Umfeld, in dem man nicht mehr zwischen echten und falschen Schwächen unterscheiden kann.

    Andi



    Re: Stärken und Schwächen

    wurmelinchen - 20.06.2004, 16:32


    huhu, cernunnos,

    du hast recht, stärken und schwächen hängen vom blickwinkel des betrachters ab.

    carl gustav jung fasste dies in der analogie "wie oben, so unten" zusammen.

    der, der oben gesehen wird, ist nur deshalb oben, weil der, der ihn oben sieht, auf niedrigerer stufe steht; gleichwohl kann der oben stehende aber durchaus auf niedrigerer stufe stehen, vom blickwinkel eines noch höher stehenden betrachters aus beobachtet.

    letztendlich ist es doch ein kreislauf, wie er auch bei den budo-sportarten und damit im zen praktiziert wird: der erste grad, der erste schüler gürtel, ist weiss, der des höchten meisters, ist ebenfalls weiss, allerdings aus purer seide.

    dort, wo das wissen, die weisheit die höchste stufe erreicht, wird man wieder zum schüler, denn man hat zwar viel erlernt, viel weisheit erfahren, aber nun gilt es, dies weiterzugeben, eine neue, eine "schüler-erfahrung", ein neuer anfang.

    letztendlich ist das fazit doch, was heute schwächen für mich sind, können morgen meine stärken sein und umgekehrt, stärken und schwächen sind also einem ständigen wandel unterworfen, und damit eigentlich irrelevant.

    es gibt also keinen grund, zu jemandem aus ehrfurcht empor zu blicken, weil man ihn für höherwertig als sich selbst hält oder im gegenzug einem anderen mit herabwürdigem blick zu begegnen, weil man ihn für minderwertig hält; letztendlich steht man dort, steht man auf der stufe, wo man bzw. auf die man sich selbst hinstellt.

    alles liebe, sandra



    Re: Stärken und Schwächen

    wurmelinchen - 20.06.2004, 16:33


    hallo ihr lieben,

    oben.....unten.....stufen.....höher...tiefer.....

    hört sich alles nach relativ an... also nach subjektiven urteilen....

    gibt es einen menschen, der alles besser kann als ein anderer?... ich mag in manchen dingen sehr gut sein... aber so etwas einfaches wie einen knopf annähen.. da könnte ich schon dran scheitern... lächerlich oder?..

    jeder mensch ist etwas besonderes.. etwas einmaliges... also weder höher noch tiefer... und jeder kann von jemand anderem etwas lernen... und ihm etwas beibringen.. also ein geben und nehmen...

    vielleicht kann ich ja nur deshalb keinen knopf annähen, weil ich mich um andere dinge gekümmert habe... also ist es vielleicht gar keine schwäche?... weil sie zu einer anderen stärke beitrug.. indem sie ihr keine energie abzog?....


    alles liebe

    hoiko



    Re: Stärken und Schwächen

    wurmelinchen - 20.06.2004, 16:33


    " Und nebenbei *tuscheltuschel* man sagt, die Enten wären neidisch auf die Schwäne wegen ihrer Eleganz und außerdem wird gemunkelt, man habe gewußt, daß das häßliche Entlein ein Schwan ist, und es absichtlich klein halten wollen, aus Eifersucht…
    Aber dies sind nur Gerüchte *g* "

    Nur, damit das nicht fehl interpretiert wird
    Dies war ein ironischer, scherzhafter Einwurf, welcher scheinbar so rüberkam, als würde man sich als Schwan nun als was besseres als eine Ente fühlen.

    DIES war natürlich nicht meine Absicht, ich wollte nur klar machen, was aber ja auch von Sandra und Hoiko aufgenommen wurde, daß Stärken und Schwächen relativ sind...mit Hilfe einer kleinen Geschichte.

    Natürlich gibt es kaum Menschen, die alles können.
    Man könnte also auch sagen, jeder Mensch kann eine bestimmte Anzahl von Dingen. Irgendwann ist das Glas voll, und um dann neues zu erlernen, müßte er erst alte Fähigkeiten verlieren.


    Wenn Hoiko also meint, er könne keinen Knopf annähen, dann ist es nicht unbedingt eine Schwäche, sondern es zeigt nur, daß er woanders seine Stärken hat

    Hab ich das nun einigermaßen gut interpretiert? @ Hoiko ?

    Gruß
    Cernunnos



    Re: Stärken und Schwächen

    wurmelinchen - 20.06.2004, 16:33


    treffer, cernunnos.. lach...


    alles liebe

    hoiko



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