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Re: Pc Takten
Anonymous - 09.05.2004, 12:00Pc Takten
Große Aufrüst-Aufklärung...
Hi!
So, dieser Post muss echt mal sein!
Ich will ecuh hier mal erklären, wann es sich lohnt was aufzurüsten, bzw. zu übertakten und was man so dafür ausgibt!
Also es geht hier gleich mal los
1. CPU:
Ich lese hier oft, dass viele von euch die CPU übertakten wollen, bzw. dass sich einige eine newue CPU zulegen möchten.
Dazu ist als erstes mal zu sagen, dass es meist nicht an der CPU liegt, wenn spiele ruckel! Das liegt m,eistens an der GRAKA! Habe selbst in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass Spiele wie z.B. C&C Generales (welches übrigens die CPU ungewöhnlich stark belastet ) auf einem AMD Athlon Classic 900 (~902 MHz) und 512 MB SD-RAM (1 Riegel, OEM, 133 MHz) auf einem Board mit VIA Chipsatz (Es ist der Vorgänger des KT133, weiß aber grad net wie der heißt!) mit höchsten Details und einer Auflösung von 1248 X 1024 ohne Probleme absolut flüssig läuft, wenn eine GPU des Types R300 eingesetzt wird. In meinem Fall handelte es sich um eine ATI Radeon 9500 AGP-Grafikkarte im 9700er Layout mit 128 MB DDR-Grafikspeicher von Infineon.
Was ich damit sagen will:
Es bringt nix, wenn man eine 4 GHz CPU hat und ne GF-2! Es sei denn man versucht DivX-Videos schneller als Echtzeit zu encodieren!
Momentan reicht eine INTEL CPU, die mit ~1600 MHz getaktet ist noch vollig aus.
Wenn man eine AMD-CPU einsetzt sollte es sich um einen Athlon 1700+ handeln.
Celeron und Duron CPUs sind absoluter Müll! Die sind grade gut genug um einen billigen Office-PC zu betreiben! In einem Solchen PC sollte man allerdings eine VIA C3 - CPU, oder ähnliches, einsetzen, da diese CPUs um ein vielfaches günstiger sind als die "großen" und ausreichend Leistung bringen!
Obwohl man sich in diesem Fall überlegen sollte einen Aplle zu kaufen! Bringt bei Office-Anwendungen enorme Leistung!
Will man einen "normalen" Multimedia-PC betreiben rate ich zu AMD CPUs. Die sind sehr preiswert und auch ziemlich Leistungsstark!
Das Übertakten sollte sich in den seltensten Fällen lohnen!
So, so viel zur CPU. Mehr fällt mir momentan nicht ein... hm, jetzt zum Arbeitsspeicher:
2. RAM:
Dass ein DDR-400er Speicherriegel schneller ist als ein SDR-133er muss nicht stimmen!
Bei dem Kauf eines Arbeitsspeichermodules gilt es nicht die Taktraten zu beachten, sondern die s.g. CAS Latency. Je höher dieser Wert ist, desto länger braucht der PC um auf den Arbeitsspeicher zuzugreifen, um ihn ihn zu schreiben, oder Daten zu lesen. Das Macht eigentlich schon alles an Zeit aus, die benötigt wird um daten vom RAM zu lesen, bzw. in ihn zu schreiben! Der Transfer der Daten geschieht so oder so so schnell, dass man zwischen 266 MHz DDR und den 400 keinen Unterschied bemerkt, wenn die CAS Latency des 266er Riegels niedriger ist. Schon der Geringe Unterschied zwischen einem DDR 333er Speicher mit CL2.5 und einem DDR 266er mit CL2 machen den 266 sehr viel schneller als den 333er! (Da hab ich auch schon so meine Erfahrungen gemacht )
Viele von euch glauben wohl, dass man mit einer neuen CPU auch neuen RAM braucht, weil sonst die CPU angeblich gebremst wird...
Das ist in den meistens Quatsch! Natürlich kann es in einigen Fällen schon mal vorkommen, dass man neuen Arbeitsspeicher braucht. Z.B. wenn man von einem Board mit SDRam auf eins mit DDR - Support umsteigt!
Weshalb einige von euch annehmen, dass man neuen braucht weiß ich net. Aber ich schätze mal wegen dem FSB. Diesen Spezialisten kann ich nur sagen: Guckt euch doch mal en bissel an, was ihr so im BIOS alles einstellen könnt .
Ich empfehle jedem, der nicht gerade einen Office-PC zusammenbaut, CL2 RAM (natürlich einen DDR-Riegel ), der
512 MB < daten fassen kann.
Und jetzt folgt auch schon 3. Keine Angst, bald heben wirs geschafft!
3. Mainboards:
Nun, zunächst einmal möchte ich mal erklärern, wann sich der Kauf eines neuen Boards lohnt.
Wie ihr ja wissen solltet sieht es so aus, dass Alle Daten, die unter den einzelnen Komponenten im PC ausgetauscht werden, zunächst mal aus der einen Komponente raus und dann über das Boards zu ner anderen Komponente "fliesen". D.h.: Das Board kann die geschwindigkeit des gesamten Systems beeinflussen, unabhängig davon, welche art Rechenoperationen auf diesem System ausgeführt werden.
So ist wohl, nach der Grafikkarte, zu der wir noch kommen werden, das Mainboard die Komponente, die am 2. häufigsten "aktualisiert" werden sollte. Dazu muss man nicht immer ein neues Board kaufen. Es reicht oft auch einfach mal ein neues BIOS zu flashen. Dieses kann nervige Bugs beseitigen (z.B. Sound der Nforce-Boards) und die Systemperformance deutlich steigern. Solch ein BIOS-Update hilft auch, wenn man neuere CPUs mit älteren Boards einsetzen möchte. "Böse Zungen" behaupten, man bräuchte auf jeden Fall ein neues Board, was definitiv nicht stimmt!
Allerdings ist es natürlich auch mal gut ein neues Board zu kaufen
Z.Z. empfehle ich ein Nforce2-, oder ein KT600 Board, bzw. ein Nforce3- oder ein KT800 Board, bei 32-, bzw. bei 64 Bit - Systemen.
Von Boards mit SiS-Chipsätzen rate ich generell ab, da darunter, neben einigen eierlegenden Woll-Milch-Säuen, auch einige schwarze Scharfe zu finden sind.
Ok, enthält jetz leider net so viele Infos, aber gut... Ab gehts zu den Grakas!
3. Grafikkarten:
Jo, hier gibts zunächst mal eins zu sagen:
Die GF FX sind totale Flops!
Die haben jetzt schon teilweise GPU-Taktraten von ~1 GHz, um mit ATIs R300 in der 9800er-Ausführung mitzuhalten. Dadurch laufen die Grakas auch entsprechend heiß und benötigen einen Lauuuuten Lüfter, bzw. die GPU wird instabiel. Hier Kann man sich nicht auf die Quantitativen Angaben verlassen! Auch was den Grafikspeicher angeht:
400 MHz DDR sind effektiv keine 800 MHz, sondern (etwas) weniger (ist so ähnlich wie bei den HDs. Da wird auch mit 1000 statt mit 1024 dividiert, wodurch die Festplatten Quantitativ "mehr" Daten fassen)!
Die 3DMark-Benchmarks werden von den Treibern für die GF-Karten gefaket! Die Treiber ermitteln, ob 3DMark instlliert ist, und wenn dies der fall ist wird die Anwendung geringfügig verändert, sodass beim Test "bessere" Ergebnisse erzielt werden. Darum solltet ihr euch nicht auf die Ergebnisse von Benchmarks verlassen, was Nvidia-Karten angeht.
Wer ehrlich Benchmarkergebnisse heben will, sollte sich seinen Nvidiatreiber deinstllieren und den Omega-Treiber für Nvidia Geforce GPUs installieren. Der bietet übrigens mehr Performance für die Geforce und ATI Karten. Radeon 9500-, bzw. Radeon 9700-, Besitzern ist es möglich einen zusätzlichen Softmod zu aktivieren, der aus der 9500 eine fast vollwertige 9700 macht, bzw. eine fast vollwertige 9800 aus der 9700. Mehr Informationen und einen Treiberdownload gibts hier.
Was ja den meisten bekannt ist ist die Tatsache, dass man aus einer Radeon 9500 mit 128 MB Grafik-RAM eine vollwertige Radeon 9700 machen kann, bzw. eine vollwertige Radeon 9500 pro aus einer Radeon 9500 mit 64 MB Speicher. Dazu noch ein kleines Tut! Hierzu möchte ich noch erwähnen, dass das Entfernen des Kühlers von der GPU-Absolut ungefährlich ist! Der ist zwar angeklebt, aber er lässt sich ohne Risiko ganz einfach mit einem kleinen Schraubenzieher (Schlitz), nach dem Lösen der Klammern, entfernen. Das stzellt wirklich kein Problem dar!
Gut, viel mehr fällt mir hierzu auch nicht ein. Naja, auf jeden Fall empfehle ich für jede ATI Karte den Omega-Treiber! Mit dem Catalyst von ATI ist nicht viel anzufangen!
Wie ich bereits gesagt habe sind die FX - Karten von Nvidia so ziemlich das letzte!
Ich empfehle Karten von ATI. 9800er müssens natürlich auch nicht sein! Ne 9500 Pro, oder ne 9600 tuns auch jetzt noch wunderbar und sie sind extrem preisgünstig. Wers schneller haben will kann auch zu ner 9700er greifen, eine 9800er ist aber jedoch einfach zu teuer, für heutige Verhältnisse!
So, das Wars schon!
Würde mich freuen, wenn evtl, noch ein paar von ecuh Tipps posten würde
MFG
Termi
Re: Pc Takten
meister - 09.05.2004, 12:12LOL
ja lol Jezt nach dem dein CPU Verbrannt ist, hast du dich ja ganz schön informiert :mrgreen:
Aber guter Text
mfg
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