Herr Bush und der Iran

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    Re: Herr Bush und der Iran

    goch - 18.01.2005, 20:25

    Herr Bush und der Iran
    Habe gerade diesen Artikel gelesen
    Stern hat folgendes geschrieben: US-Pläne

    "Diese Jungs sind wild entschlossen"

    Drei Tage vor der Amtseinführung von Präsident Bush sorgt ein Bericht des Starreporters Seymour Hersh über geheime US-Kommandos im Iran für Wirbel. Denkbar ist auch, dass Washington gezielt falsche Informationen lanciert.

    Niemand in Washington macht sich über angebliche Pläne für einen Krieg gegen Iran schon in diesem Sommer lustig. "Ich denke, sie werden es tun. Ich bin skeptisch, ob Diplomatie erfolgreich sein kann", meinte der Verteidigungsexperte und Direktor des Instituts "GlobalSecuritiy.org", John Pike. Selbst Dan Bartlett, enger Berater von US-Präsident George W. Bush, rang sich nur zu einem ziemlich nebulösen Dementi durch.

    Drei Tage vor den Feiern zur Bush-Amtseinführung bewegte der sensationelle Bericht des Starreporters Seymour Hersh über angeblich geheime US-Kommandos in Iran und konkrete Kriegsvorbereitungen die Hauptstadt. Der Report wurde ernst genommen, weil der Autor ein angesehener Journalist ist, der auch den Abu-Ghreib-Skandal mit aufdeckte - und weil Bush in den jüngsten Interviews immer wieder seine politische "Mission" betont: Der Welt, und vor allem den islamischen Staaten, "Freiheit und Demokratie" zu bringen.

    Scharfer Bush-Kritiker
    "Bush tut, was er tun will", meinte Hersh, der ein scharfer Bush-Kritiker ist. Nicht nur der Pulitzer-Preisträger glaubt, dass nach dem republikanischen Wahlsieg die Neokonservativen nun daran gehen, konsequent "die Welt nach ihren Vorstellungen zu verändern... Diese Jungs sind wild entschlossen", so der Pulitzerpreisträger in einem CNN-Interview. Die Bush-Berater seien "zwanghaft optimistisch über die brüchige Machtbasis der Mullahs, und sie sind sich sicher, dass sie bald zuschlagen sollten", sagte John Pike der "Daily News".

    Bush selbst hatte in einem Interview der "Washington Post" darauf verwiesen, dass die Menschen in manchen Teilen der islamischen Welt, wie Afghanistan, "wirklich glücklich" über die Interventionen der USA seien. Auch "die Reformwilligen in Iran hoffen sehr auf die Standfestigkeit der USA in ihrer Überzeugung, dass Demokratie sich verbreiten solle". Zwar nahm Bush das Wort nicht in den Mund: aber ein "Regimewechsel" wie in Bagdad scheint auch für Teheran geplant. Schließlich gelten die herrschenden Mullahs seit Jahrzehnten zu den erbittertsten Gegnern der USA und Israels. Washington wirft Teheran vor, radikale Palästinenserorganisationen und andere Terror-Gruppen zu unterstützen. Noch 2002 zählte Bush Iran - neben dem Irak und Nordkorea - zu der "Achse des Bösen".

    Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und sein Vize Paul Wolfowitz glauben den Hersh-Informationen zufolge, dass es in Iran - wie früher in den kommunistischen Diktaturen - gelingen könne, "die Aura der Unbesiegbarkeit der Mullahs" zu erschüttern. Dann werde das Regime zusammenbrechen. Und für einen Krieg oder zumindest militärische Schläge könnten die USA nun von zwei Seiten, dem Irak und Afghanistan, Iran angreifen. Militärexperten verwiesen allerdings bisher darauf, dass die US-Streitkräfte mit dem Engagement im Irak schon gebunden seien und ein Waffengang in Iran deshalb undenkbar sei. Zudem berge ein Krieg in Iran - wo 68 Millionen Menschen leben - noch mehr Unwägbarkeiten und Gefahren als das Irak-Abenteuer.

    Verbreitung der Demokratie zentrales Bush-Programm
    Auch wenn manches für die Richtigkeit des Hersh-Berichts spricht - denkbar ist auch, dass Washington gezielt falsche Informationen lanciert, um den Druck auf die Mullahs wegen ihres Atom-Programms zu erhöhen. Die weltweite Verbreitung der Demokratie - auch zum Schutz der USA vor dem Terrorismus - bleibt aber zentral im Programm der zweiten Amtszeit von Bush. Er ist trotz des Chaos im Irak unbeirrt.

    Seine Zuversicht bezieht er neokonservativer Ideologie gemäß aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts: Die Demokratisierung nach dem Zusammenbruch der Diktaturen in Deutschland und Japan sowie die Auflösung des Sowjet-Imperiums seien Belege, dass militärische Stärke und demokratisches Sendungsbewusstsein der USA der ganzen Welt Freiheit, Frieden und Wohlstand bescherten.

    Laszlo Trankovits/DPA

    Quelle: Stern.de

    Naja gut der Iran ist nicht gerade ein Land in dem alles mit rechten Dingen zugeht aber das ist die USA ja auch nicht. Und ich glaube der Iran ist um einiges besser bewaffnet als der Irak. Also bitte George lass es :roll:



    Re: Herr Bush und der Iran

    KePKeZKeM - 18.01.2005, 22:29


    george hat vielleicht mehr waffen....
    aber die des iran können sicher genauso diesen planeten zu ende bringen
    wobei einem george wohl am herzen liegen würde, dass er und sein land unverschont bleiben, für einen heiligen krieg, sind die kämpfer bereit, selbst draufzugehen und dabei auch gleich alle anderen mitzunehmen



    Re: Herr Bush und der Iran

    Glückspirat - 19.01.2005, 21:05


    wann kommt endlich das aufrüsten gegen den ozean? dort gibts auch ölförderanlagen



    Re: Herr Bush und der Iran

    goch - 19.01.2005, 21:28


    Manchmal hab ich das Gefühl Bush fordert gerade dazu auf zu neuen Terroranschlägen damit er wieder Gründe für Kriege hat



    Re: Herr Bush und der Iran

    mOi - 19.01.2005, 21:30


    goch hat folgendes geschrieben: Manchmal hab ich das Gefühl Bush fordert gerade dazu auf zu neuen Terroranschlägen damit er wieder Gründe für Kriege hat
    ja das hab ich ma auch schon oft gedacht!!!



    Re: Herr Bush und der Iran

    Shojo - 20.01.2005, 11:10


    Also, so dumm wie Mr. Bush kann doch niemand sein - ich meine, er provoziert doch eigentlich alles: Die USA spielt sich als Weltpolizei auf (denkt sie zumindest). Big Brother is watching you! Wusstet Ihr z. B., dass die USA diverse Spionage-Satelliten im Weltall herumfliegen hat, die so exakt sind, dass sie 2 Fäuste abbilden können? Eigentlich müssten sie gar keinen Krieg führen. Wenn der Saddam Hussein einfach so ein "Böser Mann" ist, welchen man nur noch mit seinem Tod stoppen kann, dann könnte man doch einfach mal einen Auftragskiller zu ihm schmuggeln, der den Auftrag dann erledigt. So wäre das Problem zumindest ein klein wenig eleganter gelöst worden und kaum schuldlose Opfer hätte es gegeben.

    Was ich noch sagen wollte: Ich finde Kriege ungerecht! Ich meine zwar, dass man das Militär nicht abschaffen sollte (man sollte sich verteidigen können, wenn man angegriffen wird), aber man sollte es sinnvoll einsetzen, und nicht einfach nach Gusto Menschen verheizen.

    Da frage ich mcih wirklich: Dieser Präsident hat wirklich in Yale studiert oder hat er einfach seinen MBA im Lotto gewonnen?



    Re: Herr Bush und der Iran

    goch - 20.01.2005, 11:58


    Shojo hat folgendes geschrieben: Was ich noch sagen wollte: Ich finde Kriege ungerecht! Ich meine zwar, dass man das Militär nicht abschaffen sollte (man sollte sich verteidigen können, wenn man angegriffen wird), aber man sollte es sinnvoll einsetzen, und nicht einfach nach Gusto Menschen verheizen.


    ich finde z.b. das Österreich das Militär stark reduzieren könnten. Weil wir sind neutral (gottseidank) und sind im Herzen von Europa, das heißt das wir eigentlich fast keiner Bedrohung ausgesetzt sind (außer dem Terrorismus, aber dagegen nützt max. die Luftwaffe was). Den einzigen Sinn von Militär ist für mich nur das sie bei Katastrophen schnell helfen können



    Re: Herr Bush und der Iran

    Glückspirat - 20.01.2005, 17:31


    rischtisch
    eine andere sinnvolle verwendung gibts nicht
    man könnte mal aufhören zum krieg spielen und die flugzeuge in hubschrauber umtauschen...



    Re: Herr Bush und der Iran

    goch - 20.01.2005, 19:45


    gut ich verstehs von ihm, wenn ich soviele bekannte in den Waffenfabriken habe...



    Re: Herr Bush und der Iran

    Hot Pants®© - 05.02.2005, 14:38


    so die usa planen DERZEIT keinen krieg im iran!! die us außenministerin condoleezza rice hat zum auftakt ihrer europa reise bestritten, dass die usa zum GEGENWÄRTIGEN zeitpunkt einen krieg im iran planen!!

    gott sei dank! man wird noch sehn, was die zukunft alles bringt



    Re: Herr Bush und der Iran

    tearjerker - 13.02.2005, 12:17


    abwarten!
    ich rechne fest mit einer neuerlichen 'befreiung' der
    'ungläubigen' im kampf für 'demokratie' und einer 'gerechteren' welt durch unseren 'beschützer', g.w bush :wink:

    aber ich schätz mal seine 'mission' wird zum scheitern verurteilt sein, da ja der iran mit nordkorea schon freundschaftliche bande knüpft, und der liebe tony aus dem vereinigten königreich, bei dieser neuerlichen cowboy-aktion nicht mitziehn wird.....aber man kann gespannt sein...



    Re: Herr Bush und der Iran

    goch - 13.02.2005, 14:21


    naja das Problem mit Nordkorea ist meiner meinung nach viel größer als das mit dem Iran



    Re: Herr Bush und der Iran

    Der rote Ivan - 22.02.2005, 20:43


    na dass die usa zurzeit keinen krieg im iran planen liegt vielleicht daran, dass sie noch nicht aus dem irak abziehen wollen, weil sonst bush die kontrolle über die erdölfelder des iraks(meiner ansicht nach der einzige grund des krieges) verlieren würde.außerdem würde ihn bei einem krieg im iran wohl kein europäischer staat unterstützen.(hoffentlich)

    und das nordkorea eine atombombe besitzen soll, ist nach meinung der meisten experten nur ein gerücht, um sich wichtig zu machen



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