Hilfe für Betroffene,und deren Partner Forum für Betroffene Vergewaltigungsopfer und missbrauchte.Sowie deren Partner.
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Cassandra
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.12.2005 Beiträge: 5 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 21.12.2005, 02:42 Titel: Mein lebenslanger Alptraum |
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Ich weiß nicht wie ich anfangen soll, deswegen erzähl ich jetzt einfach mal. Passiert ist es vor einem Jahr und vier monaten, in meiner Wohnug. Ich arbeite als Krankenschwester in einem Katholischen Krankenhaus. In der Notfallambulanz. Ich bin 22 Jahre alt und war ein lebenslustiger Mensch. Ich liebte es von vielen Leuten umgeben zu sein. Weil ich mich gerne mit Ihnen unterhalten habe. Auch ein Grund warum ich diesen Beruf gewählt habe. Na ja. Alles fing damit an das ich unbedingt einmal Urlaub in Irland machen wollte und deswegen habe ich bei meinen Kollegen und den Ärzten rumgefragt ob sie nicht so ein Reiseführer hätten oder jemanden kennen der mir einen mal ausleihen könnte. Weil kaufen wollte ich nicht extra einen, die guten sind meisten auch teuer (merkt ihr, ich rede schon wieder drum rum).
Es ging rum und nach zwei Tagen kam ein junger Arzt auf mich zu. Wir haben uns schon oft unterhalten und zusammengearbeitet und uns eigentlich immer gut verstanden. Er gab mir sein Buch.
Ich hatte das Buch schon nach vier Tagen ausgelesen. Habe es aber noch behalten weil ich mir noch Adressen und Cafes aufschreiben wollte. Zwei Wochen später hatte ich das Wochenende frei, ich wollte einen ruhigen, gemütlichen Samstagnachmittag und abend verbringen, alleine. Ich war gerade dabei mir Cappucino zu machen schellte es an der Tür. Ich machte auf und der er war es. Hat gesagt er wollte mal schauen ob ich das Buch schon gelesen hätte, er hatte auch Fotos dabei (die ich allerdings nie gesehen habe) von seiner Irland Reise. Ich bat ihn rein und bot ihm ebensfalls eine Tasse Cappucino an. Wir gingen also in die Küche und während ich alles fertig, sagte er das ich sehr hübsch heute aussehe das ich eigentlich immer sehr hübsch aussehe. Es war mir zwar ein bißchen unangenehm aber ich dachte mir nichts dabei, sondern bedankte mich auch noch für das kompliment, Gott bin ich dumm gewesen. das Wasser kochte und ich drehte mich um, er stand vor mir und ich habe mich erst erschrocken. Ich wollte an ihm vorbei gehen als er mich an den Armen festhielt und mich küsste, ich war im ersten moment so überwältigt von der Situation das ich garnicht wusste was ich tun sollte.
Dann hörte er auf mich zu küssen und festzuhalten, ich drängte mich an ihm vorbei und ging ein paar Schritte weg sagte er sollte jetzt gehen weil ich nicht weiß was ich davon halten sollte, er sei schließlich ein Kollege wir arbeiten zusammen und ich wollte das nicht. Aber er anwortete nur das er wüsste was er wollte und das würde reichen.
Ich ging aus der Küche zur Wohnungstür, wo ich niemals hinkam, er packte mich, hob mich hoch und warf mich auf den Boden. Ich schrie um Hilfe aber er setzte sich auf mich hielt mir seine Hand vor dem Mund und sagte das er mir jetzt die Hosen ausziehen würde und gucken würde was ich schönes darunter habe. ich schlug nach ihm, versuchte seine Hand von meinen Mund zu nehmen, ihn wegzudrücken alles versuchte ich, aber er war so schwer und so stark. Schließlich nahm er seine Hand weg, nur um mir ne sekunde später so fest ins Gesicht zu schlagen, das ich dachte mein ganzes Jochbein wäre zersplittert.Ich sah lauter Sterne. Ich war ganz benommen. Was ihm die Zeit gab mir Hose und Slip runterzuziehen. Ich versuchte noch einmal mich unter ihm wegzuschieben aber er packte meine Handgelenke und schlug nochmal auf mich ein. Dann machte er sich die Hose auf und drang in mich ein. Und von da an dachte ich nur noch das sterben wollte. Es tat so weh und sein stöhnen war so widerlich. Als er fertig war legte er sich ganz auf mich drauf und flüsterte mir ins Ohr ob es mir gefallen hat weil es ihm nämlich sehr gut gefallen hätte. Er blieb noch paar sekunden auf mich liegen und ich dachte er würde mich erdrücken, ich bekam keine Luft mehr. Aber ich traute mich nicht irgendwas zu machen oder was zu sagen. Dann stand er auf und zog sich an und ging noch in die Küche um seine Fotos zu holen. Als er zurückkam und an mir vorbeiging sagte er noch das ich ihm das Buch ja dann im Krankenhaus zurückgeben kann.
Dann war er weg. Und ich lag einfach nur da. Ich weiß nicht wie lange,aber ich hatte Angst wenn ich mich bewege dann kommt er wieder (was Quatsch war, aber ich hab es halt so gedacht) außerdem schmerzte mein ganzer Körper. Es war schon dunkel draußen als ich doch aufgestanden bin. Ich wollte ins Badezimmer gehen unter die Dusche wollte alles wegschrubben, aber dann bin ich zum Telefon gegangen und habe den Notruf gewählt.
Die beiden Polizisten nahmen meinen Bericht auf und brachten mich ins Krankenhaus. Und nun war ich die Patientin.
Ich bin froh das ich ihn angezeigt habe auch wenn er nur ein Jahr bekommen hat. Aber er wird nie wieder in diesem Krankenhaus mit mir arbeiten. Wenn er überhaupt von einem wieder eingestellt wird. Was ich nicht hoffe. _________________ Dream as if you`ll live forever, live as if you`ll die today |
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Verfasst am: 21.12.2005, 02:42 Titel: Anzeige |
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