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karin

Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 755
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Verfasst am: 14.06.2008, 16:38 Titel: |
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Ich wusste nicht genau wo ich den Beitrag unterbringen sollte, da aber die Millionen deutscher Auswanderer zur Globalisierung beitrugen habe ich gedacht hier zu schreiben.
Wer nachlesen möchte wie vor 200 Jahren die vielen deutschen Auswanderer nach Amerika kamen ist hier richtig.
Heute vormittag habe ich bei Planet Wissen diesen informativen Beitrag gesehen. Vielleicht hat der eine oder andere Interesse ein wenig zu stöbern.
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,F39C5C495A3503ECE0340003BA17F124,,,,,,,,,,,,,,,.html
LG Karin  |
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Verfasst am: 14.06.2008, 16:38 Titel: Anzeige |
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Luca

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 677 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 04.07.2008, 07:04 Titel: Jeder 5.Betrieb holt seine Produktion aus dem Ausland zurück |
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Gestern stieß ich auf folgenden Artikel:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,7261943,00.html
Jeder fünfte Betrieb holt seine Produktion aus dem Ausland zurück
Das finde ich doch eine sehr gute Entwicklung! Dagegen steht zwar, daß noch jeder elfte Betrieb Teile seiner Produktion ins Ausland verlegt, trotzdem finde ich, daß es einen positiven Trend darstellt. Ich denke, daß auf Dauer die Qualität zählt (Made in Germany) und die Firmen einsehen, daß es doch nicht so nachteilig ist, im eigenen Land zu bleiben...
Luca _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas sinnvoll ist,
egal, wie es ausgeht.
(Vaclav Havel) |
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la-piccola

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.07.2006 Beiträge: 1102 Wohnort: am Kaiserstuhl
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Hospes

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 1856 Wohnort: ohne Zorn nahe München
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Verfasst am: 18.08.2008, 12:42 Titel: Schavan |
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... und sie predigen Wasser und saufen selbst Wein.
Hospes _________________ Dum spiro, spero. (Solange ich atme, habe ich Hoffnung.) |
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karin

Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 755
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Verfasst am: 18.08.2008, 19:19 Titel: |
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Lieber Hospes,
Dein Spruch passt wie die Faust aufs Auge. Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
Es ist schier unglaublich was sich viele oder sogar die meisten Grosskopferten leisten.
LG Karin  |
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Luca

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 677 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 31.08.2008, 14:15 Titel: |
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Gestern habe ich einen Bericht über Kindersklaven in Neu Delhi gesehen. Das hat mich doch erschüttert. Kinder ab vier Jahren müssen schon arbeiten! Den Eltern werden die Kinder entweder weggenommen oder sie sind so hoch bei "ihrem Herrn" verschuldet, daß ihnen nichts anderes übrig bleibt, als die Kinder arbeiten zu lassen. Die Kinder arbeiten 11 - 12 Stunden am Tag oder mehr, oft in Hinterzimmern oder Höhlen, Tageslicht Fehlanzeige, Schulbildung ist sowieso kein Thema! Zum Schlafen werden die Arbeitstische hochgeklappt, die Kinder schlafen auf dem Fußboden. Ihr Boss sagt stolz, daß sie so auch nachts zur Verfügung stünden, falls ein größerer Auftrag käme, alles würde umgehend erledigt werden...
Sie fertigen Billigwaren für den Westen an oder auch Dinge von höherer Qualität, sie selber bekommen praktisch nichts dafür. Besonders hart ist die Arbeit in den Steinbrüchen, wo selbst die Kleinen schon die Steine schleppen und zerkleinern müssen! Die Ausrede deutscher Großhändler ist, daß sie ja nicht alle Zulieferer kennen und kontrollieren können und somit Kindersklaven billigend in Kauf nehmen. Der Gipfel ist, daß sie oft noch falsche Unesco-Zertifikate haben, um nach außen hin sauber und integer zu erscheinen...
Auch die Stadt Köln hat Pflastersteine aus Indien verbaut, und das nicht zu knapp...
http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2008/0825/index.jsp
http://de.tv.yahoo.com/20072008/20/ard-exclusiv-kindersklaven-verlorene-kindheit-indien.html
Oft wünschte ich mir, ich würde nicht so ohnmächtig davor stehen! Natürlich kann ich das Meine dazu tun, ich kann meine Umgebung sensibel machen, aber ich kann keines der Kinder retten! Nichts desto trotz, diesen kleinen Teil kann ich wenigstens tun.
Luca _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas sinnvoll ist,
egal, wie es ausgeht.
(Vaclav Havel) |
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Hospes

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 1856 Wohnort: ohne Zorn nahe München
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Verfasst am: 03.09.2008, 19:53 Titel: Kindersklaven |
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Lieber Luca,
leider hast Du wieder einmal vollkommen recht.
Ich möchte noch einige Anmerkungen anbringen:
Aus abgelegenen Alpentäler mussten immer wieder Kinder in das Voralpenland ziehen, weil ihre Eltern sie nicht mehr ernähren konnten.
Ich weiß, dass in etlichen ausländischen Familien junge Mädchen wie halbe Sklavinnen gehalten werden. Sie werden sogar von sehr viel jüngeren Brüdern herumkommandiert.
Auch nach dem Krieg mussten Kinder von armen Eltern (Tagelöhner, Kleinbauern) sowohl schon sehr früh zuhause als auch anderswo zum Lebensunterhalt der Familie beitragen.
Das Märchen "Hänsel und Gretel" zeigt doch ganz deutlich eine solche Situation, in welcher die Eltern die Kinder in den Wald schicken.
Traurig alles.
Hospes _________________ Dum spiro, spero. (Solange ich atme, habe ich Hoffnung.) |
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Hospes

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 1856 Wohnort: ohne Zorn nahe München
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Verfasst am: 20.09.2008, 10:23 Titel: verärgert |
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Ich habe heute den folgenden Brief geschrieben und ich werde ihn bald absenden:
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Vorgänge KfW
Als Steuerzahler stelle ich fest, dass beim „Lehman-Vorfall“ fahrlässig auch mein Geld veruntreut wurde.
Ich verlange daher, dass eine anteilige Zahlung von 100 Euro auf mein Konto überwiesen wird.
Bin gespannt, welche Reaktion erfolgt.
Hospes _________________ Dum spiro, spero. (Solange ich atme, habe ich Hoffnung.) |
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tosa34

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.06.2006 Beiträge: 1106 Wohnort: Milwaukee WI USA
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Verfasst am: 20.09.2008, 20:49 Titel: |
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Lieber Hospes,
sobald ich die $ 3098.- abgezahlt habe, die mich die AIG-Geschichte kostet, und den gleichen Betrag für meinen Mann (dafür sind wir dann stolze Mitbesitzer einer Versicherungsfirma!), und die 38,000$, die im Moment jeder Mensch in den USA an Nationalschuld trägt, werde ich Dir die !00 Euro schicken.
Sei getrost!
Tosa
(Lass uns wissen ob Du eine Antwort bekommst, und wie sie lautet!) _________________ Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.
____________________________________________
Abraham Lincoln |
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karin

Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 755
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Verfasst am: 21.09.2008, 19:07 Titel: |
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Es ist ein trauriges Kapitel in der Finanzwelt, wir Steuerzahler zahlen ja auch für das Missmanagement der Landesbanken und das dürfte insgesamt bezogen auf alle Steuerzahler, (weiss ja nicht wie viele es gibt) sehr kostspielig werden.
Wie hoch mag wohl unsere Staatsverschuldung sein? Im Moment sieht alles nicht gerade rosig aus. Es sind zu viele Raffgeier und Dilettanten in hohen Positionen, hinzu kommt natürlich ein Korruptionsvorwurf nach dem anderen.
LG Karin  |
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Hospes

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 1856 Wohnort: ohne Zorn nahe München
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Verfasst am: 26.09.2008, 19:22 Titel: der zweite Brief |
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Habe jetzt meinen zweiten Brief geschrieben:
Herrn
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück
Bundesministerium der Finanzen
Wilhelmstraße 97
11016 Berlin
Vorgänge bei IKB und KfB
Sehr geehrter Herr Minister,
bei der KfW wurden durch grob fahrlässiges Verhalten der Verantwortlichen
dreistellige Millionenbeträge in den Sand gesetzt.
Bei der Mittelstandsbank IKB wurden Milliarden an Steuergeldern sinnlos
verschwendet, um die Bank letztendlich zu einem Spottpreis zu veräußern.
Hier bin ich als Steuerzahler direkt betroffen. Es ist auch mein Geld.
Ich fordere Sie deshalb auf, mir die von mir nicht zu vertretenden Verluste
zu erstatten.
Ich gehe dabei von zunächst 1000 € aus.
Sollte das nicht möglich sein, teilen Sie mir bitte rechtswirksam mit, wie ich zu dem veruntreuten Geld kommen kann.
Langsam werde ich sauer.
Hospes _________________ Dum spiro, spero. (Solange ich atme, habe ich Hoffnung.) |
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tosa34

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.06.2006 Beiträge: 1106 Wohnort: Milwaukee WI USA
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Verfasst am: 28.09.2008, 01:40 Titel: |
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Lieber Hospes,
wenn man Deinen Brief für bare Münze nimmt, kann man in ihm eine Bestätigung Deines "dum spiro, spero" sehen.
Man kann nur wünschen, dass tausende von Steuerzahlern solche Briefe schrieben. Vielleicht wären wir dann fïr irgendjemand nicht nur Ziffern.
Weiter so!
Tosa. _________________ Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.
____________________________________________
Abraham Lincoln |
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Hospes

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 1856 Wohnort: ohne Zorn nahe München
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Verfasst am: 03.10.2008, 20:03 Titel: Stoiberbrief |
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Langsam mucke ich immer mehr auf.
Habe gerade einen Brief an Stoiber geschrieben. Er kommt morgen in den Briefkasten.
Herrn
Dr. Edmund Stoiber
Wagmüllerstraße 18
80538 München
Sehr geehrter Herr Dr. Stoiber,
Sie haben vor etwa einem Jahr die Stelle eines Beraters für Bürokratieabbau in Brüssel übernommen.
Sie und Ihre Mitarbeiter kosten dem Steuerzahler viel Geld.
Daher würde mich interessieren, wie viel Bürokratie bislang abgebaut und wie viel Geld dabei eingespart wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Hospes _________________ Dum spiro, spero. (Solange ich atme, habe ich Hoffnung.) |
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Hospes

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 1856 Wohnort: ohne Zorn nahe München
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Verfasst am: 20.03.2009, 17:50 Titel: e-mail |
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Hallo Ihr Lieben,
habe eine Spam-Mail bekommen.
Ich kann mit 30% Gewinn rechnen!
Ich möchte Euch den Beginn und den Schluss der Mail nicht vorenthalten:
Für Ihre Aufmerksamkeit:
Ich bin Engr. Ndema Nosiviwe, der in Kwazulu Natal in Südafrika Arbeiten
mit dem Südafrika-Abteilung für Bergbau und Energie.
Ich erwarte Ihre Bestätigung meiner Mitteilung beim Beten, dass dies der
Beginn einer lebenslangen Partnerschaft zwischen uns.
Vielleicht sollte Herr Nosiviwe mit dem Papst zusammen beten. Der ist doch gerade in Afrika unterwegs.
Grüße
Hospes _________________ Dum spiro, spero. (Solange ich atme, habe ich Hoffnung.) |
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