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UEFA-CUP 2007/2008


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Wolfgang Overath
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BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Bayer gegen Feldkamps Galatasaray

Das Wiedersehen mit Trainer-Urgestein Karlheinz Feldkamp krönt die Zwischenrunde im UEFA-Cup aus deutscher Sicht: Bayer Leverkusen trifft auf Galatasaray Istanbul. "Machbar" dürften die Vertreter der Bayern, des HSV und Werders gedacht haben - es geht gegen Aberdeen, den FC Zürich und Braga. Der Club muss sich mit Benfica Lissabon auseinandersetzen. Bis auf Bremen tragen alle deutschen Klubs zunächst ein Auswärtsspiel aus.

Die Münchner Bayern haben sich den Sieg im UEFA-Pokal zum Ziel gesetzt. Zum zweiten Mal nach 1996 will der deutsche Rekordmeister den von Franz Beckenbauer einst als "Cup der Verlierer" getauften Wettbewerb gewinnen. In der Zwischenrunde geht es gegen den schottischen Traditionsverein und viermaligen Meister FC Aberdeen, der sich am Donnerstag durch ein 4:0 in einem Spiel mit Endspielcharakter gegen den FC Kopenhagen durchsetzen konnte. Aberdeen, da war doch was? Jawohl, im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger 1982/83 mussten die Bayern gegen die Briten die Segel streichen (0:0, 2:3), die später den Titel holten und den größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte feierten. Aktuell belegt Aberdeen Rang sechs in der schottischen Premier League - allein aus diesem Grund schon ein schlagbarer Kontrahent für den Bundesliga-Halbzeitmeister.

Winter-"Vize" Werder Bremen tritt zunächst zu Hause gegen den SC Braga aus Portugal an, der in der Zwischenrunde den Bayern ein 1:1 abrang. Das Tor erzielte der Österreicher Linz. Auch Bremen ist klarer Favorit gegen den Sechsten in Portugals Oberhaus, muss jedoch zunächst im eigenen Stadion ran.

Lincoln kehrt zurück nach Deutschland

Einen schweren Brocken hat zweifellos Bayer Leverkusen vorgesetzt bekommen. Im Duell mit Galatasaray Istanbul kommt es zum Aufeinandertreffen der UEFA-Cup-Sieger von 1988 (Bayer) und 2000 (Galatasaray). Die Türken weisen jede Menge Europapokal-Erfahrung auf, zudem ist ein wahrer Trainer-Fuchs mit Bundesliga-Hintergrund für die "Löwen vom Bosporus" zuständig. Karlheinz Feldkamp (73) führte einst den 1. FC Kaiserslautern zum Gewinn der Meisterschaft (1991), ferner konnte er drei DFB-Pokalsiege feiern. Nach langjähriger Pause hatte er im Sommer den Job bei Galatasaray übernommen, das er schon zu Beginn der Neunziger Jahre zur Meisterschaft in der Türkei führen konnte. Auch derzeit belegt Galatasaray Platz eins. Lincoln (Ex-Schalke) und Torjäger Hakan Sükür sind nur zwei der vielen namhaften Akteure in den Reihen des Bayer-Kontrahenten.

Leverkusens Zwischenrundengegner FC Zürich setzt seine deutschen Wochen nach dem Jahreswechsel mit Spielen gegen Hamburger SV fort, gegen Bayer gab es am Mittwoch ein 0:5. Für die Norddeutschen heißt es nach den Vergleichen mit dem FC Basel hingegen wiederum, einen Schweizer Kontrahenten aus dem Weg zu räumen. Zürich ist Meister im Nachbarland, derzeit mit sechs Punkten hinter Basel jedoch nur Zweiter. Herausragende Offensivspieler beim FCZ sind Raffael und Chikhaoui. Ersterer wird jedoch mit der Hertha in Verbindung gebracht, könnte schon im Winter wechseln. Auf den Tunesier hat indes unter anderem Leverkusen ein Auge geworfen.

Nürnberger Erinnerungen an 1962


Der Fünfte im Bundesliga-Quartett ist der 1. FC Nürnberg. Die Franken, die als Drittletzter in die Winterpause gehen, sorgten im UEFA-Cup für einige Glanzlichter. Nach dem 3:1 in Volos gegen Larisa soll es nun in der Zwischenrunde gegen Benfica Lissabon eine weitere Überraschung geben. Der Rekordmeister und aktuell Zweite hinter Porto empfängt die Meyer-Elf zunächst im "Estadio da Luz", Spielstätte des EURO-Finals 2004. Mit Rui Costa und Nuno Gomes stehen bekannte Größen in der Mannschaft des Spaniers José Antonio Camacho. Jörg Butt, Ex-Leverkusener und -Hamburger, kommt bei Camacho eher selten zum Einsatz. Beide Vereine trafen bereits vor langer Zeit aufeinander. 1962 räumten Eusebio & Co. den Club auf dem Weg zum Sieg im Landesmeister-Wettbewerb im Viertelfinale aus dem Weg. Nach einem 3:1 der Franken in der Heimat setzte es auf der iberischen Halbinsel eine 0:6-Klatsche.

Die Spiele finden am 13./14. sowie 21. Februar 2008 statt. Das Achtelfinale kann für die Bundesligisten bei erfolgreichem Abschneiden in der Zwischenrunde folgende Gegner bringen: Bayern würde auf den RSC Anderlecht oder Girondins Bordeaux treffen, Werder auf die Glasgow Rangers oder Panathinaikos Athen, Leverkusen auf den HSV oder Zürich, der HSV im Umkehrschluss auf Bayer oder Galatasaray. Für den Club hieße es im Falle eines Erfolgs indes: AEK Athen oder FC Getafe.


Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 15:25    Titel: Anzeige

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BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Begegnungen Zwischenrunde UEFA-CUP

Do 14.02.08 FC Aberdeen - Bayern München
Do 21.02.08 Bayern München - FC Aberdeen

Do 14.02.08 AEK Athen - FC Getafe
Do 21.02.08 FC Getafe - AEK Athen

Do 14.02.08 Bolton Wanderers - Atletico Madrid
Do 21.02.08 Atletico Madrid - Bolton Wanderers

Do 14.02.08 Zenit St. Petersburg - FC Villarreal
Do 21.02.08 FC Villarreal - Zenit St. Petersburg

Do 14.02.08 Galatasaray Istanbul - Bayer Leverkusen
Do 21.02.08 Bayer Leverkusen - Galatasaray Istanbul

Do 14.02.08 RSC Anderlecht - Girondins Bordeaux
Do 21.02.08 Girondins Bordeaux - RSC Anderlecht

Do 14.02.08 Brann Bergen - FC Everton
Do 21.02.08 FC Everton - Brann Bergen

Do 14.02.08 FC Zürich - Hamburger SV
Do 21.02.08 Hamburger SV - FC Zürich

Do 14.02.08 Glasgow Rangers - Panathinaikos Athen
Do 21.02.08 Panathinaikos Athen - Glasgow Rangers

Do 14.02.08 PSV Eindhoven - Helsingborgs IF
Do 21.02.08 Helsingborgs IF - PSV Eindhoven

Do 14.02.08 Slavia Prag - Tottenham Hotspur
Do 21.02.08 Tottenham Hotspur - Slavia Prag

Do 14.02.08 Rosenborg Trondheim - AC Florenz
Do 21.02.08 AC Florenz - Rosenborg Trondheim

Do 14.02.08 Sporting Lissabon - FC Basel
Do 21.02.08 FC Basel - Sporting Lissabon

Do 14.02.08 Werder Bremen - Sporting Braga
Do 21.02.08 Sporting Braga - Werder Bremen

Do 14.02.08 Benfica Lissabon - 1. FC Nürnberg
Do 21.02.08 1. FC Nürnberg - Benfica Lissabon

Do 14.02.08 Olympique Marseille - Spartak Moskau
Do 21.02.08 Spartak Moskau - Olympique Marseille
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BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Begegnungen Achtelfinale UEFA-CUP

Do 06.03.08 Sieger Anderlecht/Bordeaux - Sieger FC Bayern/Aberdeen
Do 13.03.08 Sieger FC Bayern/Aberdeen - Sieger Anderlecht/Bordeaux

Do 06.03.08 Sieger Rangers/Panathinaikos - Sieger Werder Bremen/Braga
Do 13.03.08 Sieger Werder Bremen/Braga - Sieger Rangers/Panathinaikos

Do 06.03.08 Sieger Bolton/Atl. Madrid - Sieger Sporting/Basel
Do 13.03.08 Sieger Sporting/Basel - Sieger Bolton/Atl. Madrid

Do 06.03.08 Sieger Leverkusen/Galatasaray - Sieger HSV/FC Zürich
Do 13.03.08 Sieger HSV/FC Zürich - Sieger Leverkusen/Galatasaray

Do 06.03.08 Sieger AEK Athen/FC Getafe - Sieger Benfica/1. FC Nürnberg
Do 13.03.08 Sieger Benfica/1. FC Nürnberg - Sieger AEK Athen/FC Getafe

Do 06.03.08 Sieger Rosenborg/Florenz - Sieger Bergen/Everton
Do 13.03.08 Sieger Bergen/Everton - Sieger Rosenborg/Florenz

Do 06.03.08 Sieger Slavia Prag/Tottenham - Sieger Eindhoven/Helsingborg
Do 13.03.08 Sieger Eindhoven/Helsingborg - Sieger Slavia Prag/Tottenham

Do 06.03.08 Sieger Marseille/Moskau - Sieger Zenit/Villarreal
Do 13.03.08 Sieger Zenit/Villarreal - Sieger Marseille/Moskau
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BeitragVerfasst am: 23.02.2008, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Schockzustand in Nürnberg

Das Achtelfinale zwischen Hamburg und Leverkusen ist perfekt. Der HSV spielte gegen Zürich 0:0, Bayer ließ Galatasaray nicht den Hauch einer Chance und schoss sich in einen wahren Rausch - 5:1. Mit demselben Ergebnis fertigte der FC Bayern Aberdeen ab und trifft nun auf Anderlecht. Der Club schied gegen Benfica äußerst unglücklich aus, Werder siegte in Braga und trifft nun auf die Glasgow Rangers.

Cardozo schockt Nürnberg

Die ungünstigste Ausgangsposition aller Bundesligisten hatte der 1. FC Nürnberg nach dem 0:1 bei Benfica Lissabon. Und der Club tat sich beim Heimdebüt von Thomas von Heesen die spielerisch überlegenen Gäste zunächst schwer. Dennoch hatten Charisteas (40.) und Sturmkollege Saenko (45.) im ersten Durchgang jeweils die Führung ihres Teams auf dem Fuß. Wie allerdings auch auf der Gegenseite Petit (43.).

Nach der Pause wurde Nürnberg mutiger, drängte die Gäste in die Defensive. Und wurde belohnt: Charisteas tunnelte Keeper Quim - 1:0 (58.). Und nach Pinolas Pfostenhammer (65.) legte Saenko nach haarsträubendem Abwehrfehler Filipes nach (68.). Bis eine Minute vor Schluss schien alles klar - bis Cardozos Aufsetzer FCN-Keeper Blazek überraschte. Der Club warf alles nach vorne, di Maria glich für Lissabon sogar noch aus (90.+2) - der UEFA-Cup-Traum ist damit für die Franken vorbei.

Elf Minuten reichten Barbarez und Kießling


Torschützen unter sich: Die Leverkusener Kießling und Barbarez.Keine einzige Torchance hatte Leverkusen beim Hinspiel in Istanbul. Im Rückspiel wollte die Bayer-Elf dieses Manko natürlich beheben und legte ohne den verletzten Stammkeeper Rene Adler los wie die Feuerwehr. Zwischen der 11. und 22. Minuten machten die beiden Offensivspieler Barbarez und Kießling mit zusammen drei Toren alles klar. Galatasaray enttäuschte auf der ganzen Linie und wehrte sich nach der Hereinnahme des Ex-Schalkers Lincoln zur Pause nur kurz. Ein Torwartfehler und ein Elfmetertor durch Schneider machten das Debakel für den türkischen Spitzenklub perfekt. Dementsprechend bedient war "Gala"-Trainer Karl-Heinz Feldkamp: "An unserer Leistung gibt es nichts zu beschönigen."



HSV sehr unterkühlt zum 0:0


Nicht schön, aber sehr abgebrüht brachte der Hamburger SV sein Rückspiel gegen den FC Zürich über die Bühne. Nach dem 3:1 im Hinspiel kontrollierten die Hanseaten die Partie über die komplette Spielzeit und hatten in einem ereignisarmen Spiel erneut die besseren Chancen. Die 33.586 Fans sahen bei nasskaltem Wetter ein torloses Remis. Zürichs Offensivantreiber Yassine Chikhaoui, der angeblich auf der Einkaufsliste mehrerer europäischer Topklubs stehen soll, konnte wie im Hinspiel auch keinerlei Impulse setzen.

Hitzfeld rotiert - Podolski wirbelt und trifft

Der FC Bayern, der mit Kroos, Ottl, Jansen und Podolski begann, zog unter dem Strich souverän ins Achtelfinale des UEFA-Cups ein. Nach dem 2:2 in Aberdeen sorgte ein frühes Freistoßtor durch Lucio für Beruhigung im Spiel des deutschen Rekordmeisters. Lucios Innenverteidiger-Kollege van Buyten erhöhte noch vor dem Wechsel auf 2:0. Im zweiten Abschnitt kam etwas Sand ins Spiel der Hitzfeld-Elf und die Schotten tauchten einige Male gefährlich vor Oliver Kahn auf, doch nach Podolskis Doppelschlag zum 3:0 und 4:0 war die Messe für Aberdeen gelesen. Nach Lovells Ehrentor sorgte van Bommel für den 5:1-Endstand.



Der frühere Europapokalsieger Olympique Marseille und der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers haben das Achtelfinale im UEFA-Cup erreicht. Für die Franzosen wurde das 0:2 im Rückspiel bei Spartak Moskau nach dem 3:0 im Hinspiel noch unerwartet zur Zitterpartie. Die Rangers bewahrte beim 1:1 bei Panathinaikos Athen nur ein spätes Tor von Nacho Novo (81.) vor dem Aus.

Florenz und Bolton weiter
Die Fiorentina gewann nach dem 1:0 vor einer Woche beim norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim auch das Rückspiel mit 2:1. Liverani (38.) sorgte für die beruhigende Führung, nach Cacias 2:0 war die Partie gelaufen (81.) - Konés Anschlusstor war nurmehr Ergebniskosmetik (88.).

Die Bolton Wanderers erkämpften bei Atletico Madrid nach dem hauchdünnen 1:0 im Hinspiel ein 0:0 und erreichten dadurch das Achtelfinale.

Nur Klasnic trifft

Das letzte Spiel des Abends um 22.30 Uhr (MEZ) absolvierten Sporting Braga und Werder Bremen. Nach dem 3:0 im Hinspiel hatten die zunächst defensiv agierenden Hanseaten in einer wenig berauschenden Partie im ersten Durchgang zwei brenzlige Situationen durch Wender zu überstehen. Almeida war Protagonist der besten Werder-Chance, als er nach einer guten halben Stunde am Querbalken scheiterte.


Auch nach dem Wechsel wurde das Niveau nicht besser. Sporting war bemüht, konnte Werder aber kaum gefährden. Eine solide Abwehrleistung genügte der Schaaf-Elf, Braga in Schach zu halten. Ein Konter über Jensen, dessen genialen Pass Klasnic aufnahm, den herausstürzenden Keeper Kieszek vor dem Strafraum umkurvte und den Ball ins leere Tor einschob (78.), brachte in dem müden Kick die Entscheidung zu Gunsten der Bremer, die nun im Achtelfinale auf die Glasgow Rangers treffen.


Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 08.03.2008, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Überblick: Bayern feiert Schützenfest

Bayer siegt, Werder verliert


Eröffnet wurden die Achtelfinal-Hinspiele durch das souveräne 5:0 des FC Bayern in Anderlecht. Das Duell zwischen Leverkusen und dem HSV wurde nach der Halbzeit schwungvoll und Gekas erzielte den späten, aber nicht unverdienten Siegtreffer. Bremen war im Ibrox-Park bei den Glasgow Rangers 45 Minuten lang gleichwertig, doch dann patzte Wiese zweimal entscheidend, so dass die Schaaf-Elf mit 0:2 die Heimreise antreten musste.



Wieder eine Ribery-Gala

Der FC Bayern München kann bereits für das Viertelfinale des UEFA-Pokals planen. Mit 5:0 gewann der deutsche Rekordmeister am Donnerstag souverän das Achtelfinal-Hinspiel beim RSC Anderlecht. Zum höchsten Münchner Auswärtssieg im Europapokal seit zwölfeinhalb Jahren trafen Hamit Altintop (9.), Luca Toni (45.+1), Lukas Podolski (57.), Miroslav Klose (67.) und Franck Ribéry (86.). Im ersten Durchgang wehrte sich der belgische Rekordmeister noch, doch durch die Gelb-Rote Karte für Wasilewski hatte die Hitzfeld-Elf vor allem im zweiten Abschnitt leichtes Spiel. Im Rückspiel am kommenden Mittwoch muss Trainer Ottmar Hitzfeld auf den Gelb-gesperrten Stürmer Toni verzichten.

Gekas entscheidet enges Duell

Auch Bayer Leverkusen hat den Grundstein für den Einzug ins Viertelfinale gelegt. Die Werkself gewann im 32. deutsch-deutschen Europacup-Vergleich mit 1:0 gegen den Hamburger SV und sicherte sich damit eine günstige Ausgangsposition für das Rückspiel am 12. März in Hamburg. Der griechische Nationalstürmer Theofanis Gekas erzielte nach einer extrem schwachen ersten Halbzeit in der 77. Minute das Siegtor für Bayer. Der HSV muss im Rückspiel auf Vincent Kompany und Nigel de Jong verzichten, die jeweils ihre dritte Gelbe Karte im Wettbewerb sahen.

Die Achtelfinalhinspiele

Anderlecht - FC Bayern 0:5 (0:2)
Florenz - Everton 2:0 (0:0)
Marseille - Zenit 3:1 (1:0)
Rangers - Bremen 2:0 (1:0)
Bolton - Sporting 1:1 (1:0)
Leverkusen - HSV 1:0 (0:0)
Tottenham - Eindhoven 0:1 (0:1)
Benfica - Getafe 1:2 (0:1)



Wiese patzt doppelt

Werder Bremen dagegen muss um das Weiterkommen bangen. Nach zwei schweren Fehlern von Torhüter Tim Wiese verlor der Tabellen-Zweite der Bundesliga bei den Glasgow Rangers mit 0:2 und braucht wieder ein kleines Wunder an der Weser, um im Rückspiel am 13. März das Duell noch zu drehen. Daniel Cousin (45. Minute) und Steven Davis (48.) erzielten die Tore für die Schotten.

Gerets-Elf fast weiter

Die Partie zwischen Marseille, dem letzten verbliebenen französischen Vertreter, und Zenit St. Petersburg war lange Zeit eine klare Angelegenheit. 3:0 führte das Team von Erik Gerets schon, nachdem Cissé (37., 55.) und Niang getroffen hatten. Doch in der 82. Minute markierte Arshavin das Ehrentor, so dass es nochmal spannend werden könnte.

Fiorentina obenauf

Der AC Florenz befindet sich derzeit in guter Form. Nach dem Last-Minute-Sieg in der Liga beim Konkurrenten Juventus Turin konnten die Toskaner auch gegen den FC Everton mit dem 2:0 ein gutes Ergebnis einfahren. Die Tore für den Klub des ehemaligen Bundesliga-Spielers Tomas Ujfalusi erzielten Kuzmanovic (70.) und Montolivo (81.).

"Spurs" verlieren ohne Boateng

Tottenham Hotspur steht vor dem Aus: Ohne den deutschen U-21-Nationalspieler Kevin Boateng unterlag der zweimalige englische Meister der PSV Eindhoven mit 0:1. Boateng gehörte bei Tottenham ausgerechnet an seinem 21. Geburtstag nicht zum Kader und musste zuschauen, als Perus Nationalstürmer Jefferson Farfan (34.) das Tor des Tages erzielte. Dem zweimaligen UEFA-Pokalsieger aus London steht nun nächste Woche ein schweres Spiel bei der heimstarken PSV bevor.

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Überblick: Bayer und Bayern durch

Werder-Sturmlauf nicht belohnt

Bremen lieferte gegen die Glasgow Rangers einen wahren Sturmlauf ab, der Treffer von Diego war nach dem 0:2 aus dem Hinspiel aber zu wenig - Werder verabschiedet sich aus dem UEFA-Cup. Das Viertelfinale dagegen hat Leverkusen trotz eines 2:3 beim HSV erreicht. Der FC Bayern verlor gegen Anderlecht, ist aber dennoch weiter. Tottenham und Everton flogen am Mittwoch im Elfmeterschießen raus. Auch für Benfica Lissabon und Olympique Marseille war gegen Getafe bzw. St. Petersburg Endstation.


Die zuletzt in der Kritik stehende Werder-Elf legte von Beginn an los wie die Feuerwehr und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Glasgow kam kaum zum Verschnaufen, hatte aber in McGregor einen Torwart, der sich nicht bewzingen ließ. Almeida (11.), Borowski (18.) und Jensen (23.) hatten die besten Möglichkeiten für die Hanseaten, ein Tor wollte aber gegen die weit in der eigenen Hälfte stehenden Schotten nicht gelingen. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel am Geschehen. Die Schaaf-Elf drückte vehement auf das Führungstor, die Rangers standen teilweise mit allen Spielern in und um den eigenen Strafraum. Nach einer knappen Stunde wurde der engagierte Sturmlauf der Bremer vom Erfolg gekrönt, als Diego per Volley-Abnahme den Ball sehenswert ins Tor beförderte. Die Hoffnung stieg, doch die Schotten machten hinten weiter dicht.

In einer dramatischen Schlussphase warf Bremen alles nach vorne und schnürte Glasgow im eigenen Strafraum ein. Der eingewechselte Sanogo verpasste sechs Minuten vor dem Ende das 2:0, als er aus kurzer Distanz an Torwart McGregor scheiterte. Werder blieb die Belohnung für eine couragierte Vorstellung versagt, das "Wunder von der Weser" blieb aus. Die Rangers stehen nach dem 2:0 aus dem Hinspiel im Viertelfinale.

Pereirinha macht alles klar

Da ist auch Sporting Lissabon vertreten. Der portugiesische Pokalsieger bezwang den viermaligen FA-Cup-Gewinner Bolton Wanderers mit 1:0. Die Engländer konnten sich über die gesamte Spielzeit nicht entscheidend in Szene setzen und mussten fünf Minuten vor Schluss den Treffer hinnehmen. Pereirinha umkurvte am rechten Strafraumeck zwei Gegenspieler und schlenzte den Ball gekonnt ins linke Tordreieck. Nach dem 1:1 im Hinspiel war dies die Entscheidung, das letzte Team aus der englischen Premier League hat sich nach dem Achtelfinale verabschiedet.

Leverkusen und Bayern weiter

Achtelfinale, Rückspiele
St. Petersburg - Marseille 2:0 (1:0)
Hamburg - Leverkusen 3:2 (0:1)
Eindhoven - Tottenham i.E. 6:5
FC Bayern - Anderlecht 1:2 (1:2)
Getafe - Lissabon 1:0 (0:0)
Everton - Florenz (Mi.) i.E. 2:4
Bremen - Rangers 1:0 (0:0)
Sporting - Bolton (Do.) 1:0 (0:0)


Leverkusen hat die Hürde Hamburg also überwunden und wandelt auf den Spuren von 1988. Damals gewannen die Rheinländer den UEFA-Pokal in den Endspielen gegen Espanyol Barcelona. Aber es war knapp am Mittwochabend! Die Partie war von Beginn an offen, mit Chancen auf beiden Seiten. Leverkusen verlieh seiner guten Leistung vor der Pause durch Barbarez' 1:0 Ausdruck. Die Hausherren ließen einige Hochkaräter ungenutzt. Nach dem Wechsel kam die Stevens-Elf auf, den schnellen Ausgleich erzielte bei strömendem Regen der eingewechselte Trochowski. Doch praktisch im Gegenzug versetzte Gekas den Hanseaten einen herben Dämpfer. 1:2, drei HSV-Tore fehlten.

Zwei erzielte der HSV noch in einer spannenden Schlussphase. Guerrero (64.) und van der Vaart (80.) waren erfolgreich, doch danach konnte kein Hamburger den häufig im Blickpunkt stehenden Adler mehr überwinden. Nach dem Aus im Pokal in Wolfsburg kam nun auch das Aus auf europäischer Ebene. Huub Stevens muss Hamburg wohl ohne Titel verlassen. Bayer Leverkusen darf weiter träumen.

Müde Vorstellung der Bayern-B-Elf


Bayern München konnte es gegen den RSC Anderlecht nach dem 5:0-Sieg im Hinspiel entspannt angehen lassen. So ließ Ottmar Hitzfeld kräftig rotieren, im Vergleich zum 2:0 gegen den KSC gab es gleich neun Änderungen. In der Anfangsphase schien sich das nicht negativ aufs Spiel des Bundesliga-Spitzenreiters auszuwirken. Podolski traf den Pfosten, Lucio köpfte die Gastgeber früh in Front. Der Beginn eines neuerlichen Schützenfestes? Mitnichten, denn Anderlecht schlug zurück. Der Ex-Kölner Serhat Akin glich aus, Iakovenko brachte den RSC gar in Führung. Beim Schuss des Ukrainers sah Torhüter Rensing alles andere als gut aus. Auch die Einwechslung Riberys konnte die Niederlage im zweiten Durchgang nicht abwenden. Die Vorstellung der Münchner blieb wenig berauschend. So setzte es die erste Niederlage im laufenden Wettbewerb, die der deutsche Rekordmeister jedoch verschmerzen kann.

Everton und Tottenham im Elfmeterschießen raus

Der erste Viertelfinalist am Abend hieß Zenit St. Petersburg. Der russische Meister drehte ein 1:3 gegen Olympique Marseille zu Hause noch um und gewann mit 2:0. Und das, obwohl Trainer Dick Advocaat gesperrt auf der Tribüne sitzen musste. Benfica Lissabon, ebenso wie St. Petersburg Gegner des 1. FC Nürnberg im laufenden UEFA-Cup, musste indes die Segel streichen. Die Portugiesen, mit neuem Trainer, verloren nach dem 1:2 in Lissabon auch das Rückspiel gegen den FC Getafe. In Madrid erzielte der "Uru" Albin den einzigen Treffer.



Dem FC Everton und Tottenham Hotspur drohte nach Hinspielpleiten das Aus. Doch beide retteten sich zumindest in die Verlängerung. Everton führte gegen die Fiorentina nach 90 Minuten durch Johnson und Arteta mit 2:0, in Eindhoven schoss Berbatov die Spurs in die Verlängerung. In beiden Partien fiel dort keine Entscheidung. Also musste das Elfmeterschießen entscheiden, wo für beide englischen Klubs das Aus kam: Für Everton verschossen Yakubu und Jagielka, Florenz gewann 4:2. Für Tottenham hatte Jenas nach Lazovics Fehlschuss schon den Sieg auf dem Fuß. Doch der englische Nationalspieler scheiterte an PSV-Keeper Gomes. Als Chimbonda den Ball dann auch noch vorbeijagte, war das Schicksal der Spurs besiegelt. Aus dem persönlichen Hattrick von Coach Juande Ramos, der den Uefa-Cup mit dem FC Sevilla zuletzt zweimal gewonnen hatte, wurde also nichts.

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 15.03.2008, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Begegnungen Viertelfinale

Do 03.04.08 Bayer Leverkusen - Zenit St. Petersburg
Do 10.04.08 Zenit St. Petersburg - Bayer Leverkusen
Do 03.04.08 Glasgow Rangers - Sporting Lissabon
Do 10.04.08 Sporting Lissabon - Glasgow Rangers
Do 03.04.08 Bayern München - FC Getafe
Do 10.04.08 FC Getafe - Bayern München
Do 03.04.08 AC Florenz - PSV Eindhoven
Do 10.04.08 PSV Eindhoven - AC Florenz
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BeitragVerfasst am: 15.03.2008, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Begegnungen Halbfinale

Do 24.04.08 Sieger Bayern/Getafe - Sieger Leverkusen/St. Petersburg
Do 01.05.08 Sieger Leverkusen/St. Petersburg - Sieger Bayern/Getafe
Do 24.04.08 Sieger Rangers/Sporting - Sieger Florenz/Eindhoven
Do 01.05.08 Sieger Florenz/Eindhoven - Sieger Rangers/Sporting
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BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Bayerns Tripleträume geplatzt

Zenit zerlegt den FC Bayern


Der FC Bayern München muss sich vom angestrebten Triple verabschieden! Der designierte deutsche Meister kam in St. Petersburg mit 0:4 unter die Räder und erlebte eines der schmachvollsten Spiele der jüngeren Vergangenheit. Der russische Meister dagegen freut sich auf das Finale am 14. Mai in Manchester gegen die Glasgow Rangers, muss dort aber auf den gelbgesperrten Toptorjäger Pogrebnyak verzichten.


Zenit-Coach Dick Advocaat musste im Vergleich zum 1:1-Unentschieden im Hinspiel auf drei Spieler verzichten: Sirl, Ricksen und Arshavin fehlten gelbgesperrt. Dafür spielten Gorshkov, Dominguez und der wiedergenesene Anyukov.

Bayerns Trainer Ottmar Hitzfeld hingegen brachte nach dem 4:1 gegen Stuttgart gleich fünf neue Akteure aufs Feld: In der Viererkette kehrte nach überstandenen Leistenbeschwerden Lahm für Lell zurück. Zudem ersetzten Lucio, Zé Roberto und Ribery Ottl, van Buyten und den abgestraften Sagnol, der die Reise in die Zarenstadt gar nicht erst antreten durfte. Darüber hinaus hütete nach auskurierten Rückenbeschwerden Kahn wieder das bayerische Tor. Dafür fand sich Rensing auf der Bank wieder.

Von Beginn an übernahmen die Bayern die Initiative und schalteten in den Vorwärtsgang. Nach nur zwei Minuten wären sie fast in Führung gegangen: Jansen flankte von links auf Toni, der per Kopf auf Klose weiterleitete. Der Nationalstürmer überwand dann aus acht Metern rechter Position Zenit-Keeper Malafeev, scheiterte jedoch an Shirokov. Der Innenverteidiger klärte auf der Linie.


Im Gegenzug der Schock: Pogrebnyak nutzte den ersten Freistoß der Russen, der zugleich auch der erste Torschuss war, um das 1:0 zu erzielen. Er profitierte dabei jedoch von Riberys Abwehrverhalten, der sich aus der Mauer rausdrehte und so den Weg für den Ball frei machte (4.).

Die Münchner ließen sich von dem frühen Rückstand zunächst nicht verunsichern. Sie spielten weiter nach vorne und drängten nun auf den Ausgleich. Vor allem über die Außen kamen sie ein ums andere Mal durch die russische Deckung, aber es fehlte an der notwendigen Präzision im Abschluss. So schoss Zé Roberto nach neun Minuten drüber, Ribery links vorbei (19.) und Toni köpfte aus zwei Metern knapp über die Latte (26.).


Mit zunehmender Spieldauer beruhigte sich das Spiel. Der deutsche Rekordmeister ging nicht mehr das Tempo der Anfangsphase und konnte damit auch nicht mehr den Druck aufrecht erhalten. Zugleich wurde St. Petersburg mutiger und trug inzwischen eigene Angriffe vor. Nach 39 Minuten musste Bayerns Torhüter Kahn dann erneut hinter sich greifen: Dominguez passte schön in die Gasse auf Zyryanov, der dann Demichelis und Zé Roberto vernaschte und schließlich den 2:0-Halbzeitstand besorgte.

Die Halbfinalrückspiele
St. Petersburg - Bayern 4:0 (2:0)
Florenz - Rangers i.E. 2:4



Zur zweiten Hälfte brachte Ottmar Hitzfeld mit Podolski und Lell frische Kräfte. Die Bayern begannen engagiert, druckvoll und kamen gleich zu Einschussgelegenheiten, jedoch mangelte es weiterhin an der Auswertung. So zog Toni mit einem 16-Meter-Schuss gegen Malafeev den Kürzeren (50.). Vier Minuten danach stellte Lells Flatterschuss von der Strafraumgrenze den russischen Nationalkeeper zwar vor größere Probleme, konnte ihn aber dennoch nicht überwinden.

Die Bayern drückten, die Tore fielen aber auf der anderen Seite: Nach einer Anyukov-Flanke von rechts köpfte der sträflich freigelassene Fayzulin locker zum 3.0 ein (54.).

Die Bayern zeigten Moral, taten sich jedoch gegen stärker werdene Russen immer schwerer. In der 73. Minute fiel schließlich die endgültige Entscheidung: Zuerst machte Dominguez Lahm auf der rechten Seite nass, legte dann zurück auf den freistehenden Pogrebnyak, der aus 15 Metern seinen zehnten Treffer im laufenden Wettbewerb markierte.

Der russische Meister brachte das Spiel dann souverän in trockene Tücher und kann sich nun aufs Finale, das am 14. Mai im City of Manchester Stadium stattfinden wird, freuen. Gegner sind die Glasgow Rangers, die sich im Elfmeterschießen beim AC Florenz durchgesetzt haben. Die Bayern können sich am Sonntag in Wolfsburg den Frust von der Seele spielen.

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BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

München: 0:4-Debakel zum Abschied

Bitterer Abgang für Kahn


Der FC Bayern München hat sich in St. Petersburg "nur" für diese Saison von der europäischen Bühne verabschiedet, für Oliver Kahn war es dagegen der letzte internationale Auftritt. Mit einem 0:4-Debakel im Rückspiel des UEFA-Cup-Halbfinales ist es ein besonders bitterer Abgang für den "Titan" nach einer bewegenden Karriere, die ihm 2001 mit dem Gewinn der Champions League den größten Erfolg bescherte.

Schon das 0:1 nach einem Freistoß von Pogrebnyak löste Kopfschütteln beim ehemaligen deutschen Nationalkeeper aus, ein Loch in der Bayern-Mauer ließ dem 38-Jährigen nicht den Hauch einer Abwehrchance. Auch bei den folgenden Treffern wurde der Bayern-Torwart von seinen Vorderleuten kräftig im Stich gelassen und war daher machtlos. Das Kopfschütteln verstärkte sich mit zunehmender Spieldauer, Kahn konnte sich wohl so einen Abschied nicht vorstellen.

Nach dem Schlusspfiff, alle Bayern-Akteure hatten den Platz der Schmach bereits eilig verlassen, ging Kahn gedankenverloren als Letzter der Münchner vom Feld. Geschlagen, nach einer großen Karriere, in der er im UEFA-Cup 1996 den Titel feiern durfte. In Manchester am 14. Mai spielt nun Zenit, Kahn bleibt mit dem FC Bayern nur die Zuschauerrolle. Ein bitterer Abgang.

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BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmen zum Spiel des FC Bayern


Trainer Dick Advocaat (St. Petersburg): "Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir so gut spielen. Wir haben den Bayern kaum Raum gegeben und sehr gut gestanden. Heute war unser Tag."


Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern München): "Das war natürlich eine katastrophale Leistung von uns. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen und zu früh geöffnet statt die Nerven zu behalten. Die Mannschaft hat alles gegeben, aber es gibt so Tage. Auf internationalem Niveau muss man seine Chancen nutzen und darf nicht zu viele Fehler machen. Insgesamt waren wir in dieser Saison international nicht so stark wie in der Bundesliga."

Bayern-Torjäger Luca Toni: "Wir müssen uns eigentlich bei den Fans entschuldigen. Das war das schlechteste Spiel, an das ich mich erinnern kann."

Bayern-Abwehrspieler Philipp Lahm: "Es ist schwer, nach so einem Spiel Worte zu finden. Insgesamt war das zu wenig, wir kriegen zu einfache Tore. Wir hatten in der Saison sehr gute Spiele, man darf jetzt nicht alles schlecht reden. Aber heute haben wir schlecht gespielt und sind verdient ausgeschieden."

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: "Man muss anerkennen, das St. Petersburg ein super Spiel abgeliefert hat. Und man darf nicht vergessen, dass die russische Meisterschaft gerade erst angefangen hat, während unsere Mannschaft so ziemlich auf dem Zahnfleisch daherkommt. Wir haben zwei Titel gewonnen, daher kann die Mannschaft erhobenen Hauptes die Saison beenden."

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