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Karlsruher SC


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Wolfgang Overath
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BeitragVerfasst am: 20.11.2007, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Längere Pause für Iashvili?

Es läuft nicht rund für Alexander Iashvili beim Karlsruher SC. Beim Angreifer der Badener besteht der Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber, der georgische Nationalspieler droht länger auszufallen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht ihm eine Pause bis zu drei Monaten.

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 20.11.2007, 22:59    Titel: Anzeige

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Wolfgang Overath
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BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

In allen Spielen ist etwas drin"

Massimilian Porcello wechselte im Sommer 2006 von Arminia Bielefeld zum Karlsruher Sport-Club.

In der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga war der 27-Jährige in allen 34 Spielen für den KSC am Ball und erzielte auf dem Weg zum Aufstieg sechs Treffer.

Nach anfänglichen Verletzungsproblemen hat sich der Deutsch-Italiener nun auch in der Bundesliga in der Startelf der "Blau-Weißen" etabliert. In seinen neun Partien traf er zwei Mal ins Schwarze.

Im bundesliga.de-Interview spricht Massimilian Porcello über den bisherigen Saisonverlauf, das Karlsruher Erfolgsgeheimnis, seine Weitschussqualitäten und die anstehenden Partien.

bundesliga.de: Herr Porcello, hätten Sie vor der Saison ansatzweise gedacht, dass es für den KSC in der Bundesliga so gut laufen würde?

Massimilian Porcello: Ich sage mal so: Ich hatte schon einen sehr guten Eindruck, als ich gehört habe, was für Leute zu uns kommen und dann noch den guten Eindruck von der Mannschaft, die wir schon damals hatten. Aber die Bundesliga war Neuland, und da musste man sowieso erst abwarten: Wie verhält sich die Mannschaft, wie gut kommen wir dort an? Ich habe immer gesagt: Mal sehen, wie wir die ersten Spiele machen. Aber wegen des guten Kaders habe ich schon gedacht, dass wir für Überraschungen gut sein werden. Dass es jetzt so gut klappt, das hätte ich vorher sicherlich nicht gedacht - aber umso schöner.

bundesliga.de: Was ist für Sie das Erfolgsgeheimnis des KSC?

Porcello: Wir haben von der Qualität her einen guten Kader. Außerdem haben wir ein gutes Klima in der Mannschaft und verstehen uns alle sehr gut. Wir haben den Vorteil, dass wir alle Mitte/Ende 20 sind, die meisten haben die gleichen Interessen. Und auch von den Charakteren her passen wir optimal zusammen. Das bringt uns sehr weit, dass jeder für jeden kämpft und alle motiviert sind. Schon vergangenes Jahr wollten alle Spieler unbedingt in die Bundesliga - diejenigen, die dort schon einmal gespielt hatten und auch diejenigen ohne Bundesliga-Erfahrung. Insofern passt das alles zusammen. Das ist unsere große Stärke: Der Kader hält zusammen.

bundesliga.de: Wie würden Sie in diesem Zusammenhang die Arbeit von Trainer Edmund Becker bewerten?

Porcello: Das gehört da einfach dazu, das passt alles. Er hat aus meiner Sicht immer das richtige Gefühl, kann sehr gut mit der Mannschaft kommunizieren. Er bezieht die Mannschaft auch teilweise mit in seine Planungen ein, indem er viel mit den Spielern spricht. Das Gesamtpaket arbeitet optimal zusammen.

bundesliga.de: Vor der Saison wurde das taktische System von 4-4-2 auf 4-5-1 umgestellt. War das für die Mannschaft eine große Umstellung, trotz der Erfolge?

Porcello: Wir sehen das System eher als 4-2-3-1, also zwei vor der Abwehr, drei offensivere Spieler und eine Spitze. Für mich war es keine große Umstellung, weil ich in Bielefeld unter Uwe Rapolder schon dieses System gespielt hatte. Viele haben sich sicherlich gefragt: Wie kommen wir mit diesem System zurecht, ist das sinnvoll in der Bundesliga? Aber ich hatte eigentlich nie Zweifel. Die Tabellenposition zeigt ja, dass es die richtige Wahl des Trainers war, mit diesem System zu spielen.

bundesliga.de: Gerade auswärts hat es bisher sehr gut geklappt. Hat das auch mit dem neuen System zu tun?

Porcello: Ja. Allgemein verstärkt man sicherlich die Defensive, man lässt den Gegner kommen, gerade auch auswärts. Man zwingt den Gegner zu Fehlern und kann über schnelle Außenspieler wie Christian Timm oder selbst Tamas Hajnal schnell in die Spitze kommen, und das machen wir im Augenblick sehr gut. Wir haben viele schnelle Spieler in der Mannschaft, und von daher greift das. Und nicht nur auswärts, sondern auch zuhause haben wir mit dem System überzeugt.

bundesliga.de: Das einzige für Außenstehende ersichtliche Problem ist die Torflaute im Sturm. Kann die Mannschaft im Allgemeinen oder Sie als Mittelfeldspieler im Speziellen etwas tun, um Edmond Kapllani oder Sebastian Freis diesbezüglich zu unterstützen?

Porcello: Die Außenstehenden schauen natürlich immer auf die Stürmer, die Stürmer sind "dafür da, die Tore zu schießen". Aber wir in der Mannschaft denken gar nicht so. Wenn wir gewinnen, ist es egal, wer die Tore macht - wichtig für die Mannschaft ist, dass wir gewinnen und Punkte holen. Von daher kritisieren wir die Stürmer auch gar nicht, das kommt eher von außen. Sicherlich hat jeder Stürmer seine eigenen Ziele und Anforderungen, und der Druck wird sicherlich auch durch die Presse verstärkt, aber innerhalb der Mannschaft ist es uns nur wichtig, dass das Team gewinnt.

bundesliga.de: Für Sie selbst begann die Saison mit Verletzungsproblemen eher schlecht, aber Sie haben sich Ihren Stammplatz zurückerobert. Wie zufrieden sind Sie aus persönlicher Sicht mit der bisherigen Saison?

Porcello: Mittlerweile klappt es wieder sehr gut. Ich war sieben Wochen weg und wusste selbst nicht, wie schnell ich wiederkomme. Ich habe mich sehr gefreut auf die Bundesliga und habe dann auch durch viele Zusatzeinheiten, durch die Zusammenarbeit mit unseren Physiotherapeuten, alles sehr schnell aufholen können. Ich habe schnell meine Chance erhalten und sie genutzt. Ich habe ziemlich früh auch wieder Tore geschossen, was ja gar nicht so einfach ist aus der Position vor der Abwehr. Im Augenblick läuft es sehr gut für mich.

bundesliga.de: In der Saison 2004/2005 hatten Sie, damals für Arminia Bielefeld, schon einmal einen richtig guten Lauf in der Bundesliga und trafen fünf Mal in 15 Spielen. Bisher haben Sie zwei Bundesliga-Tore für den KSC erzielt - werden es in dieser Saison mehr als fünf?

Porcello: In Bielefeld habe ich meistens als hängende Spitze gespielt, da war ich sicherlich viel offensiver und hatte einfach mehr Chancen, Tore zu erzielen. Aber die Torgefährlichkeit ist eine meiner Stärken, die will ich auch weiterhin anwenden. Sicherlich bin ich jetzt auf einer defensiveren Position, aber das Ziel ist auf jeden Fall, auch meine Offensiv-Qualitäten auszuspielen. Also mit nach vorne zu gehen und über die Torschuss-Stärke dann auch zum Erfolg zu kommen. Bisher sind es zwei Tore, es sind noch etliche Spiele - es soll nicht bei zwei Toren bleiben.

bundesliga.de: Vergangene Saison haben Sie einige wunderschöne Tore aus der zweiten Reihe erzielt. Welches davon war für Sie das Schönste, und wann kriegen die Fans in der Bundesliga ein richtiges Traumtor von Ihnen serviert?

Porcello: Das stimmt. Das waren einerseits Fernschüsse, andererseits Freistöße. Das schönste Weitschuss-Tor war in Essen (zum 2:1-Endstand in der Schlussminute, Anm. d. A.). Insgesamt waren es drei oder vier Stück. Gegen Koblenz war es ein überragender Freistoß. Und dann noch der aus 40 Metern gegen Rostock, das war auch etwas ganz Besonderes. In der Bundesliga hatten wir jetzt noch nicht so diese Freistoßpositionen. Aber ich versuche, darauf hinzuarbeiten, und wenn wir eine solche Position bekommen, versuche ich den Ball reinzuhauen. Das ist eine meiner großen Stärken.

bundesliga.de: Sie spielen bis zur Winterpause noch gegen Berlin, dann in Cottbus und Bochum, ehe am 17. Spieltag der HSV nach Karlsruhe kommt. Was ist vor der Winterpause noch drin?

Porcello: Da ist keine Übermannschaft dabei. In allen Spielen ist etwas drin. Wir konzentrieren uns jetzt gerade auf Hertha. Wichtig ist, dass wir uns nicht auf den Erfolgen ausruhen - aber das wird die Mannschaft nicht. Wenn wir konzentriert spielen und mit unserer Qualität, die einfach da ist, sind wir für jede Mannschaft gefährlich, und dann können wir auch noch den einen oder anderen Sieg holen.

bundesliga.de: Kann sich der KSC langsam schon neue Ziele setzen oder blicken Sie beim Blick auf die Tabelle tatsächlich immer noch auf den 16. Platz?

Porcello: Wir stehen natürlich sehr gut da im Augenblick und sind auch sehr weit von unten weg, aber wir gucken nicht unbedingt nach der Platzierung. Wichtig ist gerade als Aufsteiger, dass man bescheiden bleibt. Dass wir so schnell wie möglich diese 38 bis 40 Punkte haben. Und je schneller wir die haben, umso eher können wir uns weitere Ziele setzen. Im Augenblick läuft es sicherlich sehr gut. Den 4. Platz wollen wir natürlich halten. Wenn wir in den nächsten Spielen weiterhin Punkte holen und diese Konstanz haben, werden wir uns oben festigen. Aber man darf sich nicht auf den Erfolgen ausruhen, darf nicht überheblich werden, sonst kann das Ganze auch sehr schnell wieder in die andere Richtung gehen. Aber ganz ehrlich: Bei unserer Mannschaft denke ich nicht, dass das passieren wird. Die ist so gefestigt und stabil.

Quelle: www.bundesliga.de
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BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Karlsruher SC - Hertha BSC Berlin 2:1

Hajnal läutet die Wende ein

Der Karlsruher SC besiegte die Berliner Hertha dank einer ausgezeichneten Vorstellung mit 2:1 und bleibt damit weiter dran an der Tabellenspitze. Der Aufsteiger stellte bereits vor der Pause das bessere Team, geriet aber überraschend in Rückstand. Dennoch gab die Becker-Elf nie auf und schaffte völlig verdient die Wende. Für Berlin bedeutete die Niederlage bereits die sechste Auswärtspleite im siebten Spiel.
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BeitragVerfasst am: 28.11.2007, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Iashvili kehrt ins KSC-Training zurück

Offensivakteur Alexander Iashvili vom Karlsruher SC wird nach überstandener Virusinfektion am morgigen Dienstag (27. November) wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Weitere Untersuchungen am heutigen Tag bestätigten den durch die medizinische Abteilung des KSC vermuteten positiven Heilungsverlauf.


Quelle: Karlsruher SC
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BeitragVerfasst am: 28.11.2007, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

"Man muss sich erst einmal zurechtfinden"

Sebastian Freis spielt schon seit 1999 beim KSC.

Am 15. Oktober 2004 gab er sein Debüt in der Profimannschaft - und erzielte beim 4:1-Heimsieg über Rot-Weiss Essen gleich einen Hattrick.

Am 29. September gelang ihm gegen Borussia Dortmund sein erster Bundesliga-Treffer zum 3:1-Endstand, gegen Hertha BSC legte er nun nach.

bundesliga.de sprach mit dem 22-Jährigen über Tore, Druck und Träume.

bundesliga.de: Herr Freis, am vergangenen Freitag haben Sie gegen Hertha BSC das Siegtor für den KSC geschossen. Ein gutes Gefühl?

Sebastian Freis: Ja klar, vor allem weil wir hinten gelegen sind und das Spiel dadurch noch gedreht haben, das ist immer besonders schön vor eigenem Publikum. Das war natürlich ein tolles Erlebnis.

bundesliga.de: Auch deswegen, weil es in der bisherigen Saison im Abschluss noch nicht rund gelaufen war?

Freis: Ja, sicherlich auch deswegen. Es war ja erst mein zweites Saisontor. Als Stürmer ist man über jedes geschossene Tor froh, weil es einem Selbstvertrauen gibt. Auch aus diesem Aspekt war es schön für mich.

bundesliga.de: Spüren Sie einen besonderen Druck, weil es bisher so wenige Stürmertore gab?

Freis: Der Druck ist auf jeden Fall da. Aber ich versuche, das so weit wie möglich abprallen zu lassen. Sonst macht man sich nur verrückt und dadurch wird es nicht besser. Man muss versuchen, ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren. Man hat ja gesehen, dass das Toreschießen dann einfacher ist, wenn man sich nicht selbst unter Druck setzt.

bundesliga.de: Beim Siegtor waren Sie ausgesprochen ruhig vor dem Tor. Ist jetzt der Knoten bei Ihnen persönlich geplatzt?

Freis: Das ist immer schwierig zu sagen. Das wird nur die Zukunft zeigen können. Ich hoffe, dass mir das weiter Selbstvertrauen geben wird und dass ich weiterhin der Mannschaft helfen kann, ob jetzt mit Vorlagen oder Toren. Im Endeffekt zählt nur der Erfolg der Mannschaft und da stehen wir momentan ja auch ganz gut da.

bundesliga.de: Ein kleiner Rückblick: In der 2. Bundesliga hatten Sie 2004 einen Traum-Einstand im KSC-Trikot und erzielten beim 4:1 über Essen gleich einen Hattrick. Erinnern Sie sich noch?

Freis: Ja, klar! Das ist eines der Spiele, die noch am präsentesten sind. Zum einen, weil es mein erstes Profi-Spiel war, zum anderen war es aufgrund der drei Tore natürlich etwas ganz Besonderes. Von daher ist das schon noch ganz gut im Gedächtnis.

bundesliga.de: Träumen Sie auch von "Dreierpacks" in der Bundesliga? Oder wäre das etwas vermessen?

Freis: Das kann man nie ausschließen, denn wenn man ein Tor schießt, hat man es als Stürmer leichter und lebt auch ein bisschen von der Euphorie. Vermessen ist es nicht, aber man kann nicht in jedem Spiel drei Tore schießen, und in der Bundesliga ist es noch einen gewaltigen Tick schwieriger als in der 2. Bundesliga. Man merkt den Unterschied schon.

bundesliga.de: Fiel Ihnen die Umstellung schwer, eine Liga höher zu spielen?

Freis: Ja, es ist auf jeden Fall etwas anderes. Die Abwehrspieler sind einen Tick stärker, einen Tick cleverer und einen Tick schneller. Da muss man sich erst einmal zurechtfinden, vor allem auch als junger Spieler. Aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir nach und nach immer besser wird.

bundesliga.de: Mal angenommen, der KSC punktet auch in den letzten drei Spielen des Jahres 2007. Muss man sich dann in der Winterpause nicht langsam über ein neues Saisonziel unterhalten?

Freis: Wir sollten die drei Spiele noch erfolgreich zu Ende spielen, dann sind wir wieder einen Schritt näher daran, uns über so etwas Gedanken machen zu können. Allerdings sollten wir erst einmal sehen, dass wir die 40 Punkte auf die Habenseite bringen. Das ist im Endeffekt das Wichtigste, weil man durch verschiedene Gründe in eine Negativserie reinrutschen kann und dann kann alles ganz schnell gehen. Von daher sollte unser Ziel sein, so schnell wie möglich die ausgegebenen 40 Punkte zu erreichen, und dann kann man sich andere Ziele stecken.

bundesliga.de: Aber ein bisschen Träumen wird doch schon erlaubt sein, oder?

Freis: Welcher Sportler träumt nicht von irgendwelchen tollen Erfolgen? Logisch denkt man ab und an daran, aber erst einmal ist das Ziel der Klassenerhalt.

bundesliga.de: Markus Miller wird nach seinem Kreuzbandriss im Tor von Jean-Francois "Jeff" Kornetzky vertreten. Ist das für Sie als Feldspieler ein komisches Gefühl, wenn plötzlich ein Anderer hinten drin steht?

Freis: Für mich als Stürmer ist das im Prinzip gar nichts anderes. Für mich spielt das keine Rolle. Der Ausfall vom Markus hat uns ziemlich weh getan, weil er in absoluter Top-Form war und ein richtig guter Keeper ist, aber auch mit Jeff haben wir einen guten Torwart zwischen den Pfosten stehen, der bislang noch gar keinen Fehler gemacht hat. Er vertritt Markus sehr, sehr gut.

bundesliga.de: Sie sind einer der Spieler in der Profimannschaft, der aus den eigenen Reihen des KSC hervorgegangen ist, und auch ein gebürtiger Karlsruher. Ist es etwas Besonderes für Sie, vor ausverkauftem Haus wieder in der Bundesliga zu spielen?

Freis: Das ist etwas absolut Besonderes! Es ist ein Traum und einfach sehr, sehr schön, hier in meiner Heimatstadt zu spielen, ohne dass ich weg musste von zu Hause. Meine Familie ist hier, das erleichtert mir natürlich Einiges. Trotzdem muss man vielleicht einmal irgendwann sagen, man schaut sich etwas anderes an. Ich weiß nicht, ob man zehn oder 15 Jahre Profi-Fußball bei einem Verein machen kann. Aber momentan ist das noch sehr, sehr weit weg. Ich bin sehr, sehr glücklich hier in Karlsruhe und sportlich läuft es ja auch sehr gut. Ich fühle mich richtig wohl hier.

bundesliga.de: Vergangene Saison hatten Sie eine Wette mit Torhüter Markus Miller laufen, dass Sie zehn Tore schießen, bevor er zehn Mal zu Null spielt. Was läuft diese Saison, und was ist der Einsatz?

Freis: (lacht) Wir haben intern etwas laufen, aber wir wollen es nicht an die Öffentlichkeit tragen.

bundesliga.de: Wie lautet Ihr Tipp für das nächste Spiel in Cottbus?

Freis: Ich tippe ganz schwer auf einen Auswärtssieg von uns.

Quelle: www.bundesliga.de
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BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Beckers Härtefall: Aduobe

Auf Lorbeeren ausruhen? Kein Thema beim Neuling, der sich auf Platz vier festgesetzt hat. Dass sich die Spieler am Dienstagmorgen im Training besonders reinhängten, belohnte Trainer Edmund Becker mit einem freien Nachmittag.

Motivationsprobleme? Nicht beim KSC. Der Konkurrenzkampf im nur 21 Mann kleinen Kader erlaubt kein Nachlassen. Spieler, die in der zweiten Reihe stehen, machen den etablierten permanent Druck. Und überzeugen, wenn sie erste Wahl sind.

Wie Jeff Kornetzky, der für Markus Miller (Kreuzbandriss) das Tor hütet, mit den Aufgaben wächst. "Ich spüre, dass man mir vertraut, lerne mit jedem Spiel dazu." Der 25-Jährige sieht sich vorankommen im Reifeprozess. Dass sein "Leo"-Ruf von seinen Vorderleuten beim Sieg gegen Hertha überhört wurde, ist ihm eine Lehre; zukünftig will er noch lauter und präsenter sein.

Drei Erstligaeinsätze wie Kornetzky weist ebenfalls Martin Stoll auf. Die Gelbsperre von Maik Franz eröffnet dem Innenverteidiger in Cottbus die nächste Chance. Danach muss er auf die Bank zurück. "Ich hoffe, das wird kein Dauerzustand in meiner Karriere." Stoll missfällt die Reservistenrolle, wofür Becker Verständnis zeigt: "Eine gewisse Unzufriedenheit ist legitim. Wenn Martin einspringt, muss er Leistung zeigen, sich empfehlen." In Wolfsburg erfüllte Stoll alle Forderungen, vertrat Franz (damals verletzt) lückenlos. Samstag will er erneut überzeugen. Becker schätzt die Qualitäten seiner Reservisten, kann sie bedenkenlos bringen: "Die Spieler, die hinten dranstehen, sind ein großer Bestandteil unseres Erfolges." Erfreut registriert der Coach den Aufschwung bei Orahovac, dessen Ehrgeiz er anstachelt: "Sanibal lässt viel zu selten aufblitzen, was er draufhat. Vielleicht spürte er, ein bisschen mehr investieren, sich mehr aufdrängen zu müssen." Mit dem 28-Jährigen hat er nun eine Alternative mehr im linken Mittelfeld, zumal Bradley Carnell (Adduktoren) diesmal fehlt.

Im Kampf um die Plätze gibt es auch Härtefälle. Wie Godfried Aduobe, der in 73 von 85 Zweitligaspielen gesetzt war. Eine Oberschenkel- zerrung zwang ihn zur Pause; seitdem ist er außen vor. "Godfried ist ein Wegbegleiter des Erfolges. Es fällt mir schwer, ihn draußen zu lassen." Becker bedauert die Zurückstufung, die aber nichts an Aduobes Arbeitseinstellung ändert: "Er verhält sich super. Wenn er reinkommt, gibt er richtig Gas, läuft alles ab." So muss es sein.

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 04.12.2007, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Miller trainiert wieder

Der Karlsruher SC kann sich über einen Rückkehrer freuen, mit dem so schnell noch keiner gerechnet hätte.

Der in der Hinrunde überragende Torhüter befindet sich bei den Badenern wieder im Training. Erst vor 39 Tagen hatte sich der 25-Jährige das rechte hintere Kreuzband gerissen. Das Knie wurde nicht operiert, sondern konservativ behandelt.

Ersatzmann Jean-Francois Kornetzky muss aber vorerst nicht um seinen Platz bangen. Trotz der Rückkehr ins Training soll Miller erst zur Rückrunde wieder in der Bundesliga eingesetzt werden.


Quelle: www.bundesliga.de
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BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 07:13    Titel: Antworten mit Zitat

Buck hakt verlorenes Jahr ab

Sechs Neue holte der KSC im Sommer. Um die Künste von Tamas Hajnal (fünf Tore/sechs Assists) beneiden den Aufsteiger längst viele Ligakonkurrenten (u.a. Dortmund, Hannover). Derart, dass sie Ungarns Fußballer des Jahres am Saisonende gegen die festgeschriebene Ablöse (1,25 Millionen Euro) aus dem Vertrag (bis 2010) herauskaufen wollen.


Andreas Görlitz (kicker-Notenschnitt 3,3Cool und Christian Timm (3,81, drei Tore/zwei Assists) erfüllen bei ihrem Neuanfang in der Bundesliga die Erwartungen, Alexander Iashvili ist nach Anlaufschwierigkeiten (kicker-Note 4,0) inzwischen auf gutem Wege dorthin. Allein Christopher Reinhard enttäuschte, bereits bevor er durch einen Knöchelbruch aus der Bahn geworfen wurde.

Die Lage bei Stefan Buck lässt sich indes schwer beurteilen. "Stefan bringt die richtige Einstellung mit. Er wird sich noch durchsetzen." Edmund Becker ist froh, den Defensiv-Allrounder als unbekannte Größe in der Hinterhand zu haben. Die einzige Bewährungsprobe in Bochum (2:2), als er den erkrankten Christian Eichner auf der linken Verteidigerposition vertrat, bestand der 27-jährige zur vollen Zufriedenheit des Trainers. Dass er danach wieder draußen war, Becker auf Eichner zurückgriff, versteht Buck, findet er sogar gut: "Der Trainer wollte Christian nicht verunsichern. Die Stammspieler spüren sein Vertrauen. Vielleicht macht das die Stärke des KSC aus!"

Einmal durchgespielt, dazu zwei Kurzeinsätze. Zu wenig für einen Profi, der es gewohnt ist, erste Wahl zu sein, auf dem Platz entscheidend Einfluss auf die Ereignisse zu nehmen. Mit der Rolle, nur Notnagel zu sein, will er sich auf Dauer nicht abfinden: "Ich glaube weiter an meine Chance. Man braucht aber auch Geduld." Die wurde dem Ex-Unterhachinger in den vergangenen Monaten reichlich abverlangt. Sehnenanriss im Knie, neun Spiele Zwangspause, Rote Karte mit Sperre in die neue Saison, Zehenbruch! "Zuvor war ich immer gesund, alles lief für mich wie am Schnürchen. Ich war Kapitän in Unterhaching, genoss hohes Ansehen, kam zum KSC, um zu spielen. Was für ein verdammt schwieriges Jahr." Buck hakt die Pannenserie ab, wertet sie als wichtige Erfahrung für seine Entwicklung. "Ich habe meine Qualitäten, habe diese leider nur andeuten können." 2008 will er zeigen, was er wirklich drauf hat. Becker kann es nur recht sein.

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 21.12.2007, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Karlsruhe beschenkt sich selbst

Der Karlsruher SC sorgte in der Hinrunde für so manchen Paukenschlag und avancierte als Aufsteiger zur Überraschungsmannschaft in der Bundesliga.

Das Team von Trainer Edmund Becker überzeugte nicht nur mit viel Kampfgeist, sondern bot attraktiven Fußball und brachte frischen Wind in die höchste deutsche Spielklasse. So gewann der KSC zum Beispiel am 9. Spieltag mit 2:0 beim FC Schalke 04!

Verdienter Lohn nach den ersten 17 Spieltagen: 28 Punkte, Platz 6 in der Hinrunden-Tabelle - damit ist der KSC der beste Aufsteiger seit zehn Jahren. Vom Abstiegsgespenst keine Spur im Karlsruher Wildpark. Der letzte Aufsteiger, der nach 17 Spieltagen besser da stand als der KSC aktuell war 1997/98 der 1. FC Kaiserslautern (Platz 1, 39 Punkte). Am Ende der Saison feierten die "Roten Teufel" die Deutsche Meisterschaft.

Dohmen mehr als zufrieden

"Wenn man die Hinrunde Revue passieren lässt, dann ist das schon sensationell. Wir haben 28 Punkte auf dem Konto und spielen auf einem Level mit dem HSV und anderen Teams", meinte ein glücklicher KSC-Manager Rolf Dohmen nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV am letzten Spieltag der Hinrunde.

"Sensationell", in der Tat: Denn wer hätte gedacht, dass die Karlsruher vor dem amtierenden Deutschen Meister VfB Stuttgart platziert in den Weihnachtsurlaub starten würden? Oder dass der KSC zur Winterpause nur acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FC Bayern München haben würde?

Wohl keiner! Bliebe es auch am Saisonende beim 6. Tabellenplatz, so hätte sich der KSC für den UI-Cup qualifiziert - also für das internationale Geschäft! Chapeau!

Hajnal schlägt auf Anhieb ein

Einen gehörigen Anteil an der eindrucksvollen Hinrunde der Badener hatte zweifelsohne Tamas Hajnal.

Der Ungar, der im Sommer vom 1. FC Kaiserslautern zum KSC gewechselt war, trieb das Spiel der Becker-Truppe immer wieder an und erzielte seine ersten fünf Bundesligatore.

Zudem bewies der 1,68 Meter kleine Wirbelwind ein exzellentes Auge für seine Mitspieler und legte weitere sechs Treffer auf - das ist Ligaspitze!

Hinten steht oft die Null

Aber auch der Abwehrverbund um den derzeit verletzten Torwart Markus Miller und die Verteidiger Mario Eggimann, Maik Franz, Andreas Görlitz und Christian Eichner lieferte im bisherigen Saisonverlauf eine sensationelle Leistung ab.

Mit "nur" 21 Gegentreffern stellt der KSC die fünftbeste Abwehr der Bundesliga. Sieben Mal behielten sie eine weiße Weste - nur zwei Clubs öfter.

Sogar der "Vizeherbstmeister" Werder Bremen kassierte mehr Gegentore als das Becker-Team - 24!

Eggimann optimitisch

Geht es nach Kapitän Eggimann, mit 1.530 Einsatzminuten der KSC-Dauerbrenner in der Hinrunde, kann es so weitergehen. "Wir wollen in der Rückrunde so wie in der Hinrunde spielen. Dann werden wir weiter oben dabei sein."

Vor der laufenden Saison hätten sich die Worte "werden oben dabei sein" aus dem Mund eines Karlsruhers eher wie ein Witz angehört. Nach dieser Hinrunde ist es alles andere als ein Witz - für den KSC ist deutlich mehr drin als der Klassenerhalt!

Aber jetzt heißt es erstmal: Frohe Weihnachten! Das schönste Geschenk haben sich die KSC-Profis mit dieser Hinrunde wohl selbst genmacht!

Quelle: www.bundesliga.de
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BeitragVerfasst am: 06.01.2008, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

KSC siegt in Mannheim

Das zweite Mannheimer Hallenturnier hat Bundesligist Karlsruher SC gewonnen. Der Tabellensechste besiegte in der mit 12.000 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena Zweitliga-Aufsteiger 1899 Hoffenheim mit 4:3.

Die Hoffenheimer gingen zwar 2:0 in Führung, doch Stefan Buck, Edmond Kapllani und Sebastian Freis (2) sorgten schließlich im Finale des "Harder 13 Cups" für den KSC-Sieg. Für das Rangnick-Team trafen Denis Bindnagel (2) und Sejad Salihovic. Den dritten Platz belegte Bundesligist Eintracht Frankfurt durch ein 4:0 gegen Oberligist Waldhof Mannheim. In den Gruppenspielen ausgeschieden waren der 1. FC Kaiserslautern und - wenn auch knapp - Kickers Offenbach.

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

KSC noch nicht in Topform

Auch der Karlsruher SC befindet sich eine Woche vor dem Rückrundenstart noch nicht in Topform. In ihrem letzten Testspiel kamen die Badener beim Zweitligisten FSV Mainz 05 nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Isaac Boakye (34.) sorgte vor 3900 Zuschauern aufgrund der zwingenderen Chancen für die verdiente Führung der Hausherren. Dem Treffer ging ein Fehler des nach einem Kreuzbandriss zurückgekehrten KSC-Torwarts Markus Miller voraus, der einen Freistoß von Daniel Gunkel nicht festhalten konnte. Tamas Hajnal (49.) glich kurz nach dem Wechsel aus. Bei den Mainzern feierte Schlussmann Dimo Wache nach fünfmonatiger Verletzungspause (Bänderriss in der Schulter) ein gelungenes Comeback

Quelle: www.kicker.de
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BeitragVerfasst am: 01.03.2008, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Karlsruhe zähmt die "Wölfe"

Der Karlsruher SC hat den VfL Wolfsburg auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Drei Tage nach dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals unterlag die bis dato beste Mannschaft der Rückrunde nach zuvor fünf Siegen in sechs Pflichtspielen am 22. Spieltag der Bundesliga 1:3 (1:1) beim Aufsteiger, der dadurch einen UEFA-Cup-Platz zurückeroberte.



Der Schweizer Mario Eggimann hatte den KSC in Führung gebracht (22.), nach dem Ausgleich durch Marcel Schäfer (28.) schossen Joshua Kennedy (73.) und Alexander Iaschwili (90.+2) den Sieg für die Badener heraus.

Erste Chancen sind drin

Im Wildparkstadion kamen die Gäste, deren Trainer Felix Magath seine brasilianischen Stars Marcelinho, Grafite und Josue nach dem Kräfte raubenden Pokalspiel gegen den Hamburger SV (2:1 n.V.) auf die Ersatzbank gesetzt hatte, in den ersten Minuten nur schwer in Tritt. Die Hausherren, die ohne ihren gesperrten Spielmacher Tamas Hajnal auskommen mussten, bestimmten in einer allerdings sehr zerfahrenen Anfangsphase weitgehend das Geschehen.

Obwohl sich der KSC eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten konnte, ereignete sich zunächst vor beiden Toren so gut wie nichts. Das änderte sich erst nach rund 20 Minuten. Nach einem Freistoß von Christian Timm erzielte Kapitän Eggimann im Nachsetzen seinen vierten Saisontreffer. Nur sechs Minuten später zog der VfL allerdings nach und markierte ebenfalls mit der ersten Möglichkeit den Ausgleich durch Schäfer.

Karlsruhe bestimmend

Gegen Ende der ersten Hälfte übernahmen die Karlsruher dann wieder das Kommando auf dem Platz und erarbeiteten sich innerhalb weniger Sekunden zwei gute Chancen zur erneuten Führung. Allerdings scheiterten der Ghanaer Godfried Aduobe und Außenverteidiger Christian Eichner am Wolfsburger Torwart Diego Benaglio (40.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit schickte Magath dann seinen Top-Torschützen Grafite auf den Platz. Das Spiel wurde in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel aber vom sehr engagiert auftretenden KSC diktiert. Allerdings versäumten es Iaschwili (48.) und Eggimann (53.), die sich bietenden Chancen zu Treffern zu nutzen. Auch im Anschluss an diese Szenen dominierten die Karlsruher die Begegnung, drängten mit Vehemenz auf die Führung und wurden durch Kennedy belohnt.


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BeitragVerfasst am: 01.03.2008, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zwangspause für Aduobe

Der Karlsruher SC wird ein bis zwei Wochen auf seinen Mittelfeldspieler Gottfried Aduobe verzichten müssen. Der Ghanaer erlitt beim 3:1 (1:1)-Erfolg der Badener gegen den VfL Wolfsburg eine Adduktorenzerrung.

Der 32-Jährige war in der 54. Minute durch Porcello ersetzt worden. Aduobe kam in der Rückrunde in bislang allen Partien des KSC zum Einsatz und absolvierte in dieser Saison insgesamt 17 Bundesligaspiele für seinen Verein (kicker-Notenschnitt 3,55).

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BeitragVerfasst am: 15.03.2008, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Karlsruhe: Vertragsverlängerung bis 2011 - Aduobe fällt am Samstag aus

Porcello hält dem KSC die Treue


Es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus Karlsruhe in Sachen Vertragsverlängerungen: Massimilian Porcello hat seinen Ende Juni auslaufenden Vertrag beim KSC bis 2011 ausgedehnt. Nach den Abgängen von Tamas Hajnal (Dortmund) und Mario Eggimann (Hannover) gelang es den Verantwortlichen um Manager Rolf Dohmen, Porcello zum Bleiben zu bewegen.


Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler war offenbar ebenfalls von anderen Bundesligisten umworben, bleibt nun aber doch dem KSC treu. Im Sommer wäre er ablösefrei gewesen. In der laufenden Saison erzielte Porcello, der 2006 aus Bielefeld gekommen war, in 15 Einsätzen zwei Tore bei einem kicker-Notendurchschnitt von 3,43. Auf Grund von Verletzungen war er erst am fünften Spieltag in die Bundesligaspielzeit gestartet, nachdem er in der Aufstiegssaison keine Partie verpasst hatte.

"Wir werden bald tätig werden, damit keine Unruhe aufkommt": Das hatte der KSC bereits im Oktober in Bezug auf Porcellos auslaufenden Vertrag verkündet. So schnell ging es zwar dann nicht, erfolgreich verliefen die Gespräche aber. Und das ist in Karlsruhe in diesen Tagen doch das Wichtigste: "Das ist ein absolut positives Signal", findet auch Cheftrainer Edmund Becker. "Es gab ein paar Punkte, die mir sehr wichtig waren. Die habe ich in einem Gespräch mit dem Trainer offen angesprochen", schilderte Porcello seine Beweggründe: "Eigentlich wollte ich mir bis zum 20. März Zeit lassen, aber nachdem der Verein zugestimmt hatte, ging alles ganz schnell."

Nachdem bereits Maik Franz vorzeitig bis 2011 verlängert hatte, fehlt nun nur noch Christian Eichner aus der Gruppe der umworbenen Stammspieler. Bis Ostermontag soll hier eine Entscheidung gefallen sein.

Für Aduobe reicht's noch nicht für Frankfurt
Porcello wird am Samstag gegen Frankfurt wohl wieder in der Startelf stehen, da Godfried Aduobe mit seinen Adduktorenproblemen weiter passen muss. Damit ist der Ghanaer der zweite Ausfall nach Joshua Kennedy, der im Training unter der Woche in ein Loch getreten war und sich einen Kapseleinriss im rechten Knöchel zuzog.

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BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 06:59    Titel: Antworten mit Zitat

Erster Sieg des KSC über Bochum seit 1994

Nur Eichner trifft


Der Karlsruher SC bezwingt zum Bundesliga-Auftakt den VfL Bochum verdient mit 1:0 und heimst damit die ersten drei Punkte in der Spielzeit 2008/09 ein. Die Badener waren über das gesamte Match hinweg die bessere Mannschaft, offenbarten aber eklatante Abschlussschwächen, so dass sie bis zum Ende zittern mussten. Doch letztlich reichte es dann doch für den ersten Sieg im Oberhaus über die Bochumer seit 1994.

Zum Bundesliga-Auftakt veränderte Karlsruhes Trainer Edmund Becker sein Team im Vergleich zum 5:0-Pokalerfolg über die SpVgg Ansbach auf drei Positionen. Für den wegen einer Muskelblessur ausgefallenen Mutzel rückte Porcello in die Startelf. Zudem mussten Iashvili und Freis auf die Bank. Der Georgier Iashvili fühlte sich aufgrund der Geschehnisse in seiner Heimat nicht in der Lage aufzulaufen und daher zog er einen Platz auf der Reservebank vor. Freis hingegen hatte Magen-Darm-Probleme. Dafür bekamen Timm und Carnell eine Bewährungschance. Von den Neueinkäufen durften Celozzi, Sebastian und da Silva von Beginn an ran.

Nach dem 6:5 im Elfmeterschießen in der 1. Runde des DFB-Pokals über Preußen Münster veränderte VfL-Coach Marcel Koller seine Anfangsformation auf zwei Positionen. Mieciel, der nach seiner Fiebererkrankung noch nicht fit war, und Grote wurden durch Dabrowski und Neuzugang Hashemian ersetzt. Zudem feierten Keeper Fernandes und Christian Fuch ihr Debüt für die Bochumer in der Bundesliga.

Nach kurzer Abtastphase kamen die Karlsruher besser ins Spiel und entwickelten mit schnellem und direktem Passspiel Druck auf die Bochumer Hintermannschaft. Doch zunächst fehlte es an Genauigkeit beim finalen Zuspiel, so dass kaum klare Möglichkeiten heraussprangen. Lediglich Eichner prüfte nach acht Minuten VfL-Schlussmann Fernandes mit einem Schuss vom linken Fünfer-Eck.

Der VfL Bochum indes war auf Konter ausgelegt und tat ziemlich wenig für das eigene Offensivspiel. Chancen für die Koller-Elf sprangen im ersten Durchgang nur nach Fehlern des KSC heraus, doch die Bochumer zeigten sich wenig effizient. Die beste hatte Sestak in der 22. Minute: Nach einem Stockfehler von Franz landete der Ball beim Slowaken, doch er schoss KSC-Keeper Miller direkt in die Arme.

Der 1. Spieltag
Bayern - Hamburg 2:2 (2:1)
Schalke - Hannover 3:0 (2:0)
Leverkusen - Dortmund 2:3 (1:2)
Cottbus - Hoffenheim 0:3 (0:1)
Bielefeld - Bremen 2:2 (0:0)
Karlsruhe - Bochum 1:0 (1:0)
Wolfsburg - Köln 2:1 (0:1)
Frankfurt - Hertha 0:2 (0:1)
M'gladbach - Stuttgart 1:3 (0:3)



Kurz darauf gelang den Badenern dann doch die inzwischen verdiente Führung: Nach einer sehenswerten Ballstaffette leitete da Silva weiter auf Eichner. Der Linksverteidiger probierte es einfach mal aus rund 20 Metern linker Position und traf ins lange Eck.

Die Bochumer mussten nun kommen, was den konterstarken Becker-Schützlingen zu Gute kam. Jedoch ging der KSC viel zu fahrlässig mit den sich nun bietenden Chancen um. So hätte Timm gleich zwei Mal das 2:0 erzielen müssen, doch beide Male ließ der 29-Jährige die Chance ungenutzt. Zuerst schoss er aus guter Position ans rechte Außennetz (34.), kurz darauf köpfte er aus erstklassiger Position vorbei (36.), so dass der KSC nur mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit ging.


Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. Bochum mit zu wenig Engagement und ohne Ideen. Karlsruhe schaffte es aber nicht, die Vorentscheidung herbeizuführen. Die Badener ließen weiter beste Einschussgelegenheiten aus. So jagte da Silva den Ball drüber (47.), nur eine Minute später schoss Carnell links vorbei. Nach 61 Minuten war es dann VfL-Keeper Fernandes, der einen höheren Rückstand verhinderte: Nach einem Porcello-Freistoß landete der Ball über Umwege bei Franz, der dann aber gegen den portugiesischen Schlussmann den Kürzeren zog.

Kurz darauf sahen die Zuschauer im Wildparkstadion die wohl schönste Szene der Partie: Kennedy nahm eine da Silva-Freistoßflanke von rechts mit der Brust an. Mit einem Lupfer über sich selbst ließ er Pfertzel ins Leere laufen, knallte den Ball dann aber an den linken Pfosten (68.).

In der Schlussphase zogen sich die Badener zunehmend zurück und verlegten sich auf Ergebnisverwaltung. Dem VfL, bei dem inzwischen Rückkehrer Freier mit von der Partie war, fehlte es aber weiter an Zielstrebigkeit. In der Schlussminute wäre das dann aber fast ohne Bedeutung gewesen: Ein Drehschuss von Sestak wurde von Sebsatian abgefälscht, knallte jedoch nur an den rechten Pfosten. Letztlich schafften es die über weite Strecken harmlosen Bochumer doch nicht, den KSC für die zahlreichen ausgelassenen Chancen zu bestrafen.

Für den Karlsuher SC geht es am kommenden Samstag beim Hamburger SV weiter. Der VfL Bochum indes hat einen Tag mehr zum Regenerieren. Am Sonntag ist dann der VfL Wolfsburg im Ruhrpott zu Gast.

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