Bärenstarke Geißböcke Odenwald 1 FC Köln Fanclub Odenwald
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 27.12.2007, 20:02 Titel: |
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Trotz Jelic: Energie kauft weiter ein
Der Konkurrenzkampf im Angriff verschärft sich. Der Serbe Branko Jelic (30), der ablösefrei vom chinesischen Erstligisten Xiamen Lanshi kommt, unterschrieb einen Vertrag bis 2010.
Er ist nach dem Bosnier Ivan Radeljic (27, Innenverteidiger) und dem Serben Dusan Vasiljevic (25, offensives Mittelfeld) der dritte Neue - und offenbar nicht der letzte. "Wir wollen noch einen Stürmer holen", verkündet Manager Steffen Heidrich. Die bereits kontaktierten Joshua Kennedy (25, Nürnberg) und Michal Papadopulos (22, Leverkusen) zählen unverändert zum Kandidaten-Kreis.
"Beide sind sehr interessante Spieler, aber wir prüfen auch andere Optionen", bestätigte Cottbus' Manager Steffen Heidrich das Interesse. Kennedy spielt in den Planungen von Nürnbergs Trainer Hans Meyer keine Rolle mehr, wird allerdings auch vom Zweitligisten FSV Mainz 05 umworben. Papadopulos ist in Leverkusen Ergänzungsspieler, wurde bei sieben Bundesligaeinsöätzen in dieser Spielzeit sechsmal eingewechselt.
Jelic (1,83m/77kg), der Anfang Dezember im Probetraining überzeugt hatte, wird zum Trainingsauftakt am 4. Januar in Cottbus erwartet. Einen "klassischen Torjäger" nennt ihn Heidrich. Jelic erzielte für Roter Stern Belgrad zwischen 1999 und 2003 in 68 Erstliga-Spielen 22 Treffer, über Vojvodina Novi Sad (2003/04) landete er in China bei Guoan Peking, wo er 2005 mit 21 Saisontoren als erster Ausländer in China als "Spieler des Jahres" gekürt wurde und zugleich bester Torschütze war. Dass er in den vergangenen beiden Jahren für Xiamen Lanshi insgesamt nur noch achtmal traf, stört Heidrich nicht: "Er hat den Riecher, den ein Mittelstürmer braucht. Wenn du diesen Instinkt hast, verlierst du ihn nicht mehr."
Quelle: www.kicker.de _________________ Kniet nieder Ihr Bauern, Köln ist zu Besuch
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Verfasst am: 27.12.2007, 20:02 Titel: Anzeige |
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 27.01.2008, 08:42 Titel: |
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Blamage für Cottbus
Gründlich daneben ging die Generalprobe von Energie Cottbus für die am kommenden Wochenende beginnende Bundesliga-Rückrunde. Im eigenen Stadion der Freundschaft verloren die Lausitzer gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue nach einer mäßigen Leistung mit 1:3 (1:2). Zwar konnte Dennis Sörensen die Platzherren in der 15. Minute in Führung bringen, doch Leandro Grech glich fast postwendend aus (17.). Tom Geißler (34.) per Foulelfmeter und der fünf Minuten zuvor eingewechselte Tomas Klinka (68.) sorgten vor 3400 Zuschauern für den Sieg der Sachsen.
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 18.02.2008, 22:20 Titel: |
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Cottbus: Verteidiger bleibt gesperrt
Keine Gnade für da Silva
Cottbus-Profi Vragel da Silva bleibt für acht Partien gesperrt. Dies entschied das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes in einer Verhandlung am Montag. Damit bestätigten die DFB-Richter das schon im schriftlichen und mündlichen Verfahren vor dem Sportgericht ausgesprochene Strafmaß. Somit steht der Brasilianer den Lausitzern bis Ende März nicht zur Verfügung
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 08.03.2008, 19:54 Titel: |
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Harmlose Cottbuser unterliegen klar
Marcelinho Herr im Haus
Nachdem Cottbus gut in die Partie gekommen war, stellte Wolfsburg mit einem Doppelschlag nach einer guten Viertelstunde die Weichen auf Sieg. Von diesem Rückstand sollten sich die Lausitzer das ganze Spiel über nicht mehr erholen und lieferten brav die Punkte in der VW-Arena ab.
Mit fünf Änderungen in der Startelf reagierte Wolfsburgs Trainer Felix Magath auf die 1:3-Niederlage beim KSC am vergangenen Spieltag. Riether, Josue, Marcelinho, Grafite und Ljuboja rotierten für Simunek, Quiroga, Dejagah, Krzynowek und Dzeko ins Team. Nach der unfreiwilligen Woche Pause am 22. Spieltag begann Energie-Coach Bojan Prasnikar mit nur einer Änderung gegenüber dem 1:1 in Nürnberg am 21. Spieltag. Im Sturm übernahm Jelic die Position von Papadopoulos.
Der VfL Wolfsburg begann verschlafen. Das versuchten die Cottbuser zu nutzen und hatten auch sofort zwei gute Chancen. Zunächst scheiterte Angelov am glänzend reagierenden Benaglio im Wolfsburger Tor (5.), dann köpfte Bassila eine Ziebig-Flanke knapp neben das Tor (7.).
Der 23. Spieltag
Dortmund - Hertha BSC (Fr.) 1:1 (1:0)
Bielefeld - Schalke 04 (Sa.) 0:2 (0:1)
Stuttgart - Bremen 6:3 (2:1)
Frankfurt - Bochum 1:1 (0:0)
Wolfsburg - Cottbus 3:0 (2:0)
München - Karlsruhe 2:0 (1:0)
Duisburg - Rostock 1:1 (1:1)
Nürnberg - Hamburg (So.) -:- (-
Leverkusen - Hannover -:- (-
Nach zehn Minuten kamen die "Wölfe" aber besser ins Spiel und schockten Energie Cottbus im Anschluß mit einen Doppelschlag: In der 17. Minute erlief Ljuboja ein Zuspiel von Grafite auf dem linken Flügel und flankte vor das Cottbuser Tor. Dort entschlüpfte Gentner seinem Bewacher Cvitanovic und köpfte aus fünf Metern unhaltbar ein. Keine sechzig Sekunden später trieb Marcelinho den Ball durch das Mittelfeld und wurde weder von Cvitanovic noch von Mitreski angegriffen. Aus 18 Metern hämmerte der Brasilianer den Ball unten links in Tremmels Tor (20.).
Mit der 2:0-Führung im Rücken stand der VfL Wolfsburg in der Folgezeit sicher und ließ gegen verunsichert wirkende Cottbuser keine großen Chancen mehr zu. Die Lausitzer suchten den Elan der Anfangsviertelstunde vergebens, zumal auch Benaglio im Wolfsburger Tor die meisten Steilpässe und Flanken entschärfte.
Routiniert brachten die Wolfsburger die Führung in die Pause und hatten durch Ljuboja (36.) und Madlung (44.) sogar noch Chancen die Führung zu erhöhen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Bojan Prasnikar mit Papadopoulos für Jelic den Druck auf die Defensive der Wolfsburger noch einmal zu erhöhen. Eine Maßnahme, die nicht von Erfolg gekrönt wurde.
Zu brav und hausbacken wirkten die Angriffsversuche der Lausitzer. Kaum einmal konnten sie die sichere Abwehr der "Wölfe" in Gefahr bringen. Einzig Papadopoulos hatte eine Chance, als er in der 53. Minute vom linken Strafraumeck Benaglio mit einem angeschnittenen Ball prüfte.
Doch den Rest der zweiten Hälfte dominierte der VfL Wolfsburg ohne groß zu glänzen, aber auch ohne große Mühe. Die endgültige Entscheidung besorgte in der 76. Minute der Chef selbst: Marcelinho und Schäfer spielten sich auf der linken Seite mit einem Doppelpass durch. Der Brasilianer stand daraufhin mutterseelenallein im Cottbuser Strafraum, guckte Tremmel aus und verwandelte überlegt zum 3:0.
Damit war der Widerstand der Lausitzer endgültig gebrochen. Es spielte nur noch der VfL Wolfsburg, und der FC Energie hatte Glück und einen gut aufgelegten Torwart Tremmel nötig, um nicht noch höher in Rückstand zu geraten, nachdem Ljuboja (83.) und Marcelinho mit einem Freistoß (89.) knapp gescheitert waren.
Der VfL Wolfsburg empfängt am kommenden Sonntag den SV Werder Bremen und wird versuchen sich weiter an die UEFA-Cup-Plätze heranzutasten. Für Cottbus geht der Abstiegskampf bereits mit dem Nachholspiel am kommenden Mittwoch gegen Stuttgart weiter, bevor am kommenden Samstag die Bayern in die Lausitz kommen.
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 16.03.2008, 12:05 Titel: |
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Schwacher Tabellenführer ideenlos und fast ohne Chance
Jelic und Rivic entzaubern die Bayern
Die Rollen waren klar verteilt: Der Tabellenletzte empfing den Tabellenführer. Im Hinspiel siegten die Bayern mit 5:0. Seit der Saison 2000/01 gelang Energie zu Hause gegen die Bayern kein Tor und kein Punkt mehr. Diesmal lief es in einer teilweise ruppigen Partie deutlich besser. Im Abstiegskampf holte Cottbus wichtige drei Punkte gegen fast hilflose Münchner.
Bei Cottbus begann nach dem 0:1 gegen Stuttgart Rivic für den gesperrten Kapitän Rost (5. Gelbe Karte). Der FC Bayern war im Vergleich zum 1:2 gegen Anderlecht im UEFA-Cup auf acht Positionen verändert. Unter anderem fehlten der suspendierte Demichelis und der gesperrte van Bommel.
Die erste Chance hatte Energie: Rivic ließ Lahm am rechten Sechzehner-Eck stehen, spielte in die Mitte auf Jelic, der aber nur das Außennetz am ersten Pfosten traf. Ein schöner Angriff, dem weitere folgten. Das Spiel startete flott, was vor allem an Cottbus lag. Energie suchte immer wieder den Weg nach vorne. Richtig gefährlich wurde es wieder in der 16. Minute. Einen langen Ball der Bayern verlängerte Cvitanovic im Strafraum auf das Cottbuser Tor, aber Tremmel war zur Stelle.
Dann wurde Cottbus für den Aufwand belohnt. Wieder setzte sich Rivic auf der rechten Seite gegen Lahm durch und passte nach innen auf Skela. Schweinsteiger war nicht nah genug dran, Skela bediente Jelic und der schoss ein (18.).
Der 24. Spieltag
Schalke - Duisburg (Fr.) 2:1 (0:1)
Rostock - Hertha (Sa.) 0:0 (0:0)
Karlsruhe - Frankfurt 0:1 (0:1)
Bochum - Stuttgart 1:1 (1:0)
Hamburg - Dortmund 1:0 (0:0)
Hannover - Bielefeld 2:2 (1:2)
Cottbus - FC Bayern 2:0 (2:0)
Bremen - Wolfsburg (So.) -:- (-
Leverkusen - Nürnberg -:- (-
Der Tabellenführer antwortete. Altintop flankte aus dem rechten Halbfeld, Toni kam im Strafraum mit dem Kopf dran, setzte den Ball aber drüber (23.). Gleich darauf wieder Gefahr für die Bayern: Angelov hielt im Sechzehner mit rechts drauf, Kahn parierte (25.).
Dann war der Ausgleich greifbar. Toni kam nach einem Zweikampf mit Radeljic zu Fall und Schiedsrichter Kinhöfer zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ribery scheiterte aber mit seinem Rechtsschuss am stark reagierenden Tremmel, der im linken unteren Eck zur Stelle war (29.). Der verschossene Elfmeter machte die Situation nicht besser für die Münchner. Sie fanden einfach kein Mittel, um ins Spiel zu kommen. Rechts war Rivic ein ständiges Sicherheitsrisiko.
Die Folge war ein Klassetor! Rivic steckte schön für Jelic in die Schnittstelle der Bayern-Abwehr durch, Jelic zog kurz hinter der Sechzehnergrenze ab und traf mit rechts unten links (38.). Die Bayern reagierten wütend, aber es lief nichts Konstruktives im Aufbau zusammen.
Zur Pause tauschte Bayern-Coach Hitzfeld Sosa und Jansen für Schweinsteiger und Lahm ein, die über links defensiv wie offensiv kaum etwas auf die Reihe bekamen. Bayern kam nach dem Seitenwechsel zunächst etwas auf, aber noch waren es meist Ecken, die den Ball vor das Tor brachten und geklärt werden konnten. Das war zu wenig. Cottbus stand hinten gut, den Bayern fiel zu wenig ein. Es fehlte die Linie.
Das Bild änderte sich nicht. Die Bayern fanden kein Schlupfloch in der Cottbuser Defensive und hinterließen hinten selbst einen wackligen Eindruck. Statt auf das Anschlusstor zu drängen, kassierten die Münchner fast das 0:3. Kahn reagierte aber glänzend, als Shao am Elfmeterpunkt einen Kopfballaufsetzter Richtung Tor brachte (76.).
Egal, was die Bayern auch probierten, es war letztlich zu durchsichtig. Ribery bemühte sich, konnte aber aber nicht die Wende einleiten. Er erwischte auch nicht seinen besten Tag.
Cottbus reist nun mit einem enormen Schub im Abstiegskampf am Donnerstag nach Frankfurt, die Bayern bestreiten am Mittwoch (20.30 Uhr) ihr DFB-Pokal-Halbfinale gegen Wolfsburg, danach empfangen sie in der Liga am Samstag Leverkusen.
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 16.03.2008, 12:43 Titel: |
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Energie Cottbus - Bayern München
Trainer Bojan Prasnikar (Energie Cottbus): Wir standen unter sehr großem Druck. Heute haben wir viel weniger Fehler gemacht und waren mit ganzem Herzen dabei. Zudem war das erste Tor für uns eine große Stimulation. Danach haben wir hinten sehr kompakt gespielt und im Mittelfeld endlich weniger Fehler gemacht. Ich muss meinen Spielern ein Kompliment aussprechen, sie werden aus diesem Spiel viel Selbstvertrauen mitnehmen.
Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern München): Der Sieg für Cottbus ist verdient. Cottbus hat mit großem Herzen gespielt, so wie man spielen muss, wenn man im Abstiegskampf steckt. Ich bin von der Leistung meiner Mannschaft enttäuscht, vor allem über die Art und Weise der Niederlage. Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen, die Zweikämpfe nicht angenommen und sind den Gegnern mehr hinterhergelaufen als umgekehrt. Heute haben wir fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Das war ein rabenschwarzer Tag von meinem Team. Es ist möglich, dass einige Spieler geglaubt haben, dass die Meisterschaft ein Spaziergang wird.
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 02.05.2008, 10:02 Titel: |
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Cottbus: Energie auf dem Weg zum Klassenerhalt
Die Abstiegskämpfer
Energie Cottbus war wieder ein sicherer Abstiegskandidat, aber der Klub schickt sich erneut an, die Klasse zu halten. Nicht zuletzt aufgrund seiner Kampfstärke. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Nachdem es zu Rückrundenbeginn nicht lief, hat die Mannschaft rechtzeitig die Kurve bekommen. Und sie überzeugt, wie das 2:1 gegen Rostock eindrucksvoll bewies, durch Cottbuser (Kampf-)Tugenden.
Wie früher schon, in den ersten Lausitzer Bundesligajahren (2000 bis 2003). Energie - gegen diese Elf spielt keiner gerne. Ex-Kapitän Christian Beeck sprach einmal in Bezug auf die Cottbuser Spielweise von einer "notwendigen fairen Brutalität". So schlimm ist es nicht mehr. Der FCE besitzt auch Spieler in seinem Kader, die für Fußballspielen stehen, wie Stanislav Angelov oder Ervin Skela. Es sind andere, die den kämpferischen Stil von Energie prägen. Der kicker stellt die wichtigsten Abstiegskämpfer vor.
Timo Rost (29): Wenn auf dem Spielfeld wenig läuft, setzt er Akzente. Kämpferische Akzente. Wie zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Hansa. So wie es sich für einen Kapitän gehört. Rost steht für Einsatzwillen, nicht zufällig wurde er von den Fans zum Energie-Spieler des Jahres 2007 gewählt.
Daniel Ziebig (25): Früher begrüßte er seine Gegenspieler mit ungestümen Tacklings. Aber der Sachse hat sich in dieser Spielzeit wie kein Zweiter weiterentwickelt. Aus dem Linksverteidiger wird sicherlich kein großer Techniker mehr, aber das (Kampf-)Herz hat Ziebig immer an der richtigen Stelle.
Vragel da Silva (34): Er ist Brasilianer, seiner Spielweise sieht man das jedoch nicht an. 2001 als Innenverteidiger verpflichtet, wurde "Papa", so sein Spitzname, von Ex-Coach Sander auf die rechte Abwehrseite beordert, weil er dort weniger falsch machen konnte. Schaffte das "Kunststück", seit 2006 18 Spiele gesperrt zu fehlen. Ist trotzdem unumstritten - weil es keinen Besseren auf seiner Position gibt. Da Silva ist lauf- und kopfballstark, deswegen passt er in dieses Team.
Mariusz Kukielka (31): War in der Hinrunde fast der einzige Lichtblick, fiel zu Jahresbeginn aus. "Er hat uns mit seiner Aggressivität, seiner Zweikampfführung gefehlt", sagt Manager Steffen Heidrich. Der ehrgeizige Rotschopf ist nicht zu bremsen, schonen tut er weder sich noch Gegner. Kein Akteur verkörpert Energie so gut wie der Pole.
Dimitar Rangelov (25): Feierte gegen Hansa nach Rückenproblemen ein spektakuläres Comeback. Der Angreifer ist dank seiner Schnelligkeit als einer der wenigen im Kader dazu fähig, Eins-gegen-eins-Situationen in vollem Tempo zu lösen. Zudem ist der Bulgare ein unermüdlicher Rackerer.
Dennis Sörensen (26): Der Däne ist zwar nominell Stürmer, er arbeitet jedoch so viel nach hinten, dass er deswegen nur selten selber zum Abschluss kommt. Prasnikar schätzt seine Kopfballstärke. Sörensen ist mit 1,93 Metern der Größte im Kader. "Ich wusste schon vorher, dass die Mannschaft viel kämpft. Für mich ist das kein Problem. Ich habe in Dänemark ähnlich gespielt", sagt Sörensen.
Tomislav Piplica (39): Verletzt sich Gerhard Tremmel nicht mehr, dürfte der Kultkeeper kein Pflichtspiel mehr bestreiten, aber er ist für das Innenleben der Mannschaft nach wie vor wichtig. Heidrich: "Er gibt immer Vollgas." Vor allem im Training. Piplica ist ein Voll-Profi, eine Integrationsfigur. Piplica ist Energie.
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Wolfgang Overath Wolfgang Overath
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 2557 Wohnort: Hummetroth/Odenwaldkreis
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Verfasst am: 18.08.2008, 06:50 Titel: |
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Ibisevic und Ba narren Cottbuser Defensive
Premierensieg für Hoffenheim
Zum ersten Mal seit Wolfsburg in der Saison 1997/98 konnte mit 1899 Hoffenheim ein Bundesliganeuling sein Premierenspiel gewinnen. Dies taten die Rangnick-Schützlinge bei Energie Cottbus auch noch in überzeugender Manier. Der Aufsteiger stand solide in der Abwehr und ließ mit tödlichen Kontern der Prasnikar-Elf, die oft verschlafen wirkte, kaum eine Chance.
Die Saisonpremiere für die Lausitzer im heimischen Stadion ging Coach Bojan Prasnikar gegenüber dem 3:0 Sieg bei Tennis Borussia Berlin im Pokal mit zwei Veränderungen an. Für Jelic kam Angelov ins Team und auf der linken Abwehrseite übernahm Ziebig die Position von Cgdas Atan. Dazu hatte der FC Energie noch mit Pavicevic einen Neueinkauf in der Startformation. Ebenfalls nur einen Neueinkauf bot Ralf Rangnick auf Seiten von 1899 Hoffenheim auf: Beck war zu Saisonbeginn vom VfB Stuttgart gekommen. Zur Bundesliga-Premiere der Hoffenheimer änderte der Trainer die Formation gegenüber dem 1:0-Sieg im Pokal in Chemnitz nur auf einer Position: Für Copado kam Salihovic zum Einsatz.
Der FC Energie begann respektvoll und zurückhaltend gegen den hoch eingeschätzten Aufsteiger und erwartete die Angriffe der Hoffenheimer gut gestaffelt in der eigenen Hälfte. Ein Freistoß von Skela in der 7. Minute löste allerdings die Cottbuser Angriffs-Blockade. Pavicevic köpfte zwar über das Tor, doch in der Folgezeit spielten die Cottbuser nach vorne.
Der 1. Spieltag
Bayern - Hamburg 2:2 (2:1)
Schalke - Hannover 3:0 (2:0)
Leverkusen - Dortmund 2:3 (1:2)
Cottbus - Hoffenheim 0:3 (0:1)
Bielefeld - Bremen 2:2 (0:0)
Karlsruhe - Bochum 1:0 (1:0)
Wolfsburg - Köln 2:1 (0:1)
Frankfurt - Hertha 0:2 (0:1)
M'gladbach - Stuttgart 1:3 (0:3)
Ausser einen Flachschuss von Angelov von der Strafraumgrenze, der knapp neben den Pfosten ging (11.) sprang für die Lausitzer aber nichts Zählbares heraus, so dass in der 17. Minute 1899 Hoffenheim mit dem ersten Bundesligator in seiner Geschichte in Führung ging. Beck hatte den Ball hoch in den Strafraum geschlagen, wo Ba mit dem Kopf auf Ibisevic ablegte, der sich gegen einen verschlafen wirkenden Cvitanovic durchsetzte und Tremmel aus kurzer Distanz keine Chance ließ.
Der Rückstand versetzte die Lausitzer in einen kleinen Schockzustand. In der Folgezeit lief im Spiel nach vorne kaum etwas zusammen, während die Defensive zugleich nervös agierte. Hoffenheim hatte wenig Mühe, die ungestümen Angriffe der Prasnikar-Elf abzuwehren. Auf der anderen Seite taten sich immer wieder Chancen auf, doch Ba und seine Kollegen zielten zu schlecht um Tremmels Tor zu gefährenden.
Erst kurz vor der Pause hatten die Cottbuser eine große Chance auf den Ausgleich: Sörensen kam an eine weite Flanke von der linken Seite heran und köpfte den Ball auch ins Tor. Dabei hatte der Däne aber Torhüter Özcan umgerempelt und Schiedsrichter Guido Winkmann gab den Treffer nicht. Cottbus musste den 1:0-Rückstand mit in die Pause nehmen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte entwickelte der FC Energie mehr Druck in Richtung Hoffenheimer Tor. Die Angriffe wurden aber zu ungestüm vorgetragen und verpufften ohne große Wirkung. Aber die Lausitzer wurden dadurch anfällig für Konter.
1899 Hoffenheim spielte diese Konter jetzt auch konsequenter zu Ende, so dass Ba in der 55. Minute nach einem langen Pass von Ibisevic zunächst Mitreski überspielen konnte und dann auch Torwart Tremmel ausguckte. Unbedrängt schob der Hoffenheimer Stürmer zum 2:0 ein.
In der Folgezeit kam der Aufsteiger zu weiteren Chancen, als Tremmel wiederum gegen Ba und gegen Compper einen höheren Rückstand verhindern konnte.
Cottbus versuchte in der Schlußphase noch einmal alles, zumal Trainer Prasnikar mit Jelic für Sörensen einen echten Stafraumstürmer brachte. Doch der FC Energie rannte sich immer wieder in der Hoffenheimer Abwehr fest.
Der Aufsteiger entschied in der 76. Minute das Spiel endgültig, als Ibisevic sich in einen an sich harmlosen Schuss des eingewechselten Teber warf. Der überraschende Kopfball war für Tremmel nicht zu halten.
Von diesem Schlag konnten sich die Lausitzer nicht mehr erholen. Beide Teams spulten in den letzten zehn Minuten ihr Programm herunter, wobei die Cottbuser Angriffe harmlos blieben, die Hoffenheimer Konter aber ein ums andere Mal Gefahr heraufbeschworen.
Am kommenden Spieltag können sich die Hoffenheimer im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Mönchengladbach an der Tabellenspitze vorläufig festsetzen, während der FC Energie beim Auswärtsspiel in Hannover bereits Schadensbegrenzung betreiben muss.
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