Hobbyzucht - Paradies für Kaninchen
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was interessantes zum Thema Impfen..


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Hase
Gast







BeitragVerfasst am: 07.06.2007,12:36    Titel: was interessantes zum Thema Impfen.. Antworten mit Zitat

Das hier hab ich auf einer Homepage gefunden und fand es recht interesssant:



Wichtige Informationen zum Impfen!

Am 23. September hatte ich ein interessantes Gespräch mit unserem Vereinstierarzt:

Er hat mir eigene Erkenntnisse, die ich auch schon mit meiner Tierärztin diskutiert hatte, definitiv bestätigt.

Auch hat er mir einen Beipackzettel als Orientierung hinterlassen.



Wenn die Zuchttiere geimpft sind, dann ist eine Impfung ihrer Jungtiere erst mit 3 Monaten sinnvoll!

Begründung: Die Babys bekommen durch die Muttermilch den Immunschutz der Mutter übertragen, bilden also noch kein wirklich eigenes Immunsystem!

Erst mit ca. 3 Monaten erlischt dieser Schutz.

Impft man nun 6 Wochen junge Kaninchenbabys von geimpften Eltern, werden diese keine Antikörper bilden, da sie diese ja von der Mutter noch in sich haben. Sie würden also in ein so genanntes "Impfloch" fallen. Wenn dann der Impfschutz durch die geimpfte Häsin mit ca. 12 Wochen erlischt, sind sie sozusagen ungeimpft!!!



Ein gutes Beispiel dafür: Wenn Bestände zu jung gegen z.B. RHD geimpft sind und es bricht RHD aus, so erkranken überwiegend die Tiere, die schon als Jungtiere besonders kräftig waren. Sie haben nämlich am meisten Muttermilch mit Antikörpern bekommen und sind besonders tief in das Impfloch hineingerutscht.



Eine andere Situation ist natürlich gegeben, wenn z.B. RHD ausbricht und Jungtiere im Bestand vorhanden sind.

Dann impft man die Jungtiere sicherheitshalber mit 6 Wochen. Es ist aber dann unbedingt eine Wiederholungsimpfung nach 3-4 Wochen erforderlich, sonst besteht kein sicherer Impfschutz!



Hinweise aus einem Beipackzettel einer RHD-Impfampulle von Rika-Vacc:

Erstimpfung von Nachkommen immunisierter Muttertiere:

- ab einem Alter von 3 Monaten -

-ab einem Alter von 6 Wochen in infektionsgefährdeten Gebieten, bei Gefahr der RHD-Einschleppung bzw. infizierter Bestände, Wiederholungsimpfung nach 3-4 Wochen erforderlich



Es ist also kein Gewinn, wenn man stolz sein 6-8 Wochen altes Kaninchen mit ausgefülltem Impfpass nach Hause trägt.

Das ist einfach Unsinn!



Ich möchte hiermit keine Züchter beleidigen, die es so handhaben, wahrscheinlich hat sie ihr Tierarzt falsch beraten. Ich habe mich seit dem Beginn meiner Zucht, mit diesem Thema auseinander gesetzt und mittlerweile kann ich diese These mit fachlicher Literatur und der Fachkompetenz unseres Vereinstierarztes belegen. Smilie



Man impft auch menschliche Säuglinge nicht in den ersten Lebensmonaten!!!

Brechen z.B. in der Familie Windpocken aus und ist die voll stillende Mutter gegen Windpocken immun, wird das Neugeborene nicht krank.

Das Prinzip ist dasselbe!



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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,12:36    Titel: Anzeige

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sunny3
Administrator



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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm...
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Fine
big bunny




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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,13:05    Titel: Antworten mit Zitat

gut zu wissen.
Dann weiß ich ja, wann ich demnächst den Impftermin anberaume:)
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manche Sachen muss ich nicht verstehen und ich glaube, ich will es auch nicht mehr...
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Hase
Gast







BeitragVerfasst am: 07.06.2007,13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß natürlich nicht, ob das so stimmt, aber es hörte sich für mich schon irgendwie stimmig und schlüssig an....

Man gerät jedenfalls ins Grübeln Winken
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Fine
big bunny




Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 806

BeitragVerfasst am: 07.06.2007,13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, beim Menschen ist es ja auch so.
Wenn ich in meinen Impfpass gucke, den ich seit Geburt an habe, sieht das ebenso aus.
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manche Sachen muss ich nicht verstehen und ich glaube, ich will es auch nicht mehr...
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sunny3
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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kam auch ins grübeln...

Normal habe ich meine Jungtiere auch nie impfen lassen, aber seitdem oich dieses beschissene Myxo im Stall hatte, biete ich den Käufern an, das ich die Kleinen mitimpfen lasse....

Wenn ich schon manchmal lese, die Kleinen haben den Impfschutz von der Mutter....da denk ich immer....."Ja, die ersten 6 Wochen wird es wohl mal so gerade eeebend halten....aber danach?"
Irgendwie glaube ich nicht daran, denn die kaninchenmama bekommt ja nur so viel Impfmittel, wie für sie angemessen ist...und wenn es dann auf die Jungen übertragen genauso "wirksam" sein soll, frag ich mich, wieviel Mittel die TA in das Muttertier pumpen.

Es dauert 3 Wochen, bis ein Impfmittel wirkt, das heißt, wenn ich mein 7 Wochen altes Junge impfen lasse, hat es erst mit 10 Wochen den Imfschutz...... und diese 3 Monate, die dort angegeben sind, sind 12 Wochen. Ich denke das macht keinen Unterschied.

LG
Sunny
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Loewchen
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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,20:23    Titel: Antworten mit Zitat

*g* sunny da haste nen denkfehler Winken

Zitat:
Irgendwie glaube ich nicht daran, denn die kaninchenmama bekommt ja nur so viel Impfmittel, wie für sie angemessen ist...und wenn es dann auf die Jungen übertragen genauso "wirksam" sein soll, frag ich mich, wieviel Mittel die TA in das Muttertier pumpen.


woraus besteht denn ne impfe? mal drüber nachgedacht?

es ist ja nicht das mittel was injeziert wird, das den schutz darstellt, es sind die körpereigenen antikörper, die dadurch gebildet werden

und die gehen direkt mit der milch in die kleinen über Smilie
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nirvana
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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,20:37    Titel: Antworten mit Zitat

ist aber dann ja passiv... wie hieß der kist nochmal? auf jeden fall bekommen die kleinen die antikörper, aber ich denke mal, dass die nicht lange "halten" oder? und ich kann mir kaum vorstellen, dass die 6 wochen halten... erinnert mich an die impfen oder wsa das war... o mann, ich komm bnet aufs wort... gibt passive und aktive... (die punkte stehen für das fehlende wort). aktive bedeutet man bekommt abgeschwächte errreger ( wie bei impfungen meist üblich), derf körper reagiert darauf, indem er entsprechende antkörper bildet. dadurch kann er die krankheit, wenn er denn mit den echten erregern, also den nicht abgeschwächten, in kontakt kommt, reagieren und wird nicht krank. beim passiven dingsda bekommt der körper schon die fertigen antikörper gespritzt, diese bleiben aber eben nicht lanbg im körper. somit ist er eine weile geschützt, aber eben nicht auf dauer. der vorteil war ja, dass man beim passiven dingsda (nina, setzz doch mal üvberall das wort ein, studierst doch bio Winken ) sofort immun ist, aber eben nur für kurze zeit, während beim aktiven dingsda der körper eine zeit bvraucht, bis er immun gegen die krankheit ist, das hält aber auch länger. deswegen glaube ich nicht daran, dass die antikörper 6 wochen lang halten sollen, nachdem die kleinen nicht mehr trinken...
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Loewchen
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BeitragVerfasst am: 07.06.2007,20:49    Titel: Antworten mit Zitat

aktive und passive IMMUNISIERUNG meinst du Winken

ich studier zwar kein medizin aber bitte Smilie
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Sybsilon
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Beiträge: 1656

BeitragVerfasst am: 11.06.2007,21:28    Titel: Antworten mit Zitat

AKTIVE IMPFUNG/IMMUNISIERUNG:

Es gibt Lebende Impfstoffe (Vakizine) wie Myxo wo Antikörper vom Tier selber gebildet werden ( Beim Menschen Grippe oder Pocken Impfe)

und dann gibt es tote Vakizine .

Der Lebendimpfstoff enthält abgeschwächte, noch vermehrungsfähige Erreger, welche aber die Krankheit nicht auslösen können. Bei einem Totimpfstoff wurden diese Erreger dagegen abgetötet oder er enthält nur noch Bruchstücke des Erregers (Antigene).

Bei der aktiven Impfung wird das Immunsystem zur Bildung einer Immunkompetenz angeregt, ohne dadurch die Erkrankung selbst auszulösen.

Die Reaktion des Organismus auf ein unbekanntes Antigen führt zur Bildung von Lymphozyten, welche spezifische Antikörper gegen dieses Antigen produzieren. Nach dieser primären Immunantwort differenzieren diese Lymphozyten zu Gedächtniszellen. Durch die Gedächtniszellen, die weiterhin im Blut und den Lymphbahnen zirkulieren, bleibt der Schutz gegen diese Antigene lange erhalten und somit auch der Impfschutz.

PASSIVE IMPFE/IMMUNISIERUNG (zb bei Verdacht auf Tollwut oder Tetanus):
Bei der passiven Immunisierung wird der Antikörper direkt gespritzt. Das hat den Vorteil, dass der Organismus nicht erst selbst Antikörper ausbilden muss, was bis zu einer Woche dauern kann. Statt dessen können die gespritzten Antikörper die Erreger sofort erkennen und markieren, so dass das Immunsystem des Patienten anschließend auf die Signale der Antikörper reagieren und die Erreger unschädlich machen kann. In der Regel hält eine solche passive Immunisierung nur wenige Wochen bis Monate an, dann sind die „geliehenen“ Antikörper ausgeschieden oder abgebaut und der Organismus ist durch eine neuerliche Infektion durch denselben Erreger wieder gefährdet, da das Immunsystem durch diese Form der schnellen Behandlung nicht stimuliert wurde, ein eigenes Immungedächtnis auszubilden.
_________________
Liebe Grüße Sylvana

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