klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Peanut30 Gast
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Verfasst am: 08.09.2008, 01:04 Titel: Peanut denkt nach |
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Ja, Peanut denkt nach...
Wie gesagt. habe ich meinen Bruder hier. Und mir geht da dann so manches durch den Kopf, er ist ein paar Jahre älter als ich und kann in so manchen Dingen meine Erinnerung auffrischen.
Ich versuche immernoch zu druchsteigen, warum das mit der Ordnung so ein großes Problem ist und dann doch wieder nicht, und ich denke, wenn es hier ein Forum für Gedankenmülll gibt, sollte ich das hier ablegen, dann schwirrt es nicht andauernd in meinem Kopf herum...
Also wenn ich an Aufräumen denke, beschwöre ich ein Bild herauf, das von Quälerei Ärger und Unverständnis geprägt ist. Aufräumen awr immer eine Quälerei ohne Anfang und Ende für mich schon als ich klein war.
Wir mussten unsere Zimmer selbst aufräumen, am Anfang hatten wir ein gemeinsames ZImmer, und das sollten wir aufräumen, nur stellte sich jetzt heraus, daß und niemand jemals gezeigt hat wie es geht!
kein Witz, aber es sollte aufgeräumt werden und zwar pico bello, sofort!
Die Dinge hatten nie einen eigenen richtigen Platz. Die Dinge kamen das eine Malda hin und das andere Mal da hin....
Und Ärger gab es Mann oh mann, Ärger,....
Ich war schon gelähmt wenn es nur hieß aufräumen aber dalli.
Geduld hatte mein Vater herzlich wenig...
Es wurde auch nie regelmäßig aufgeräumt, nein es wurde dann wenn es nicht mehr ging aufgeräumt, das hieß dann Tabula Rasa machen...
Es kommen da ziemlich viele denkbar schlechte Grundvorraussetzungen zusammen.
Aber es gibt acuh andere Sachen.
Eine Geschichte, die mich heute noch seltsam berührt....
Von meinem Stockbett aus, erreichte ich meinen Kleiderschrank, ich bin udn war eine abolute Leseratte , oft saß ich auf meinem Kleiderschrank, oder ich legte meine Bücher auf meinem Schrank ab.
Gut, Bücher liebte ich, und Äpfel
Das Beste war ein Buch und Äpfel
Gut, ich las ein Buch und es war schon spät, für den Fall hatte ich eine Taschenlampe:-)) aufjednfall konnte ich den halbgegessenen Apfel nicht in die Küche bringen, das hätte Ärger gegeben...
Also legte ich ihn auf meinen Schrank.
Am nächsten Morgen, registrierte ich den Apfelich dachte noch, hey, der muß in die Küche, der ist schon braun, an den Bißstellen, aber ich tat es einfach nicht. Ich tat es nach der Schule nicht, ich tat es am Abend nicht...
Der Apfel roch intensiv aber angenehm. Anstatt den Apfel zu entsorgen, sagte ich ihm Gute Nacht....Und so ging das bis vom Apfel nichts mehr übrig war, ich schaute dem Verfall Tag für Tag zu, den Flaum, als der Schimmel kam empfand ich als *weich und kuschelig, ich wusste ich sollte eigetnlich Ekel empfinden, tat ich aber nicht, seltsamerweise ich war soweit, daß ich mich von meinem Apfel nciht mehr trennen wollte...
ALso nicht daß ihr jetzt denkt, ich habe hier in meiner Küche jetzt lauter vergammelte Sachen, nein so ist da snicht:-))))
Aber zu diesem einen Apfel hatte ich irgendwie eine Beziehung aufgebaut.
Nicht daß ihr denkt ich bin ein Schimmelfetischist
Ich versteh die Geschjichte nur nicht, wer weiß, Menschen sehen aus der Distanz manchmal die Dinge die eigentlich wie man so schön sagt auf der Hand liegen, und ich kann die Geschichte tausendmal im Kreise drehen und übersehe das Einfache,...
Ich muß noch eine Weile über Alles nachdneken, aber Aufräumen verbinde ich wohl mit Quälerei die sinnlos ist, und Ordnung verbinde ich mit einem unerreichbarem Zustand...
Naja,
Ich wünsche euch allen trotzdem einen guten Wochenanfang morgen:-)) |
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Verfasst am: 08.09.2008, 01:04 Titel: Anzeige |
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emily.erdbeer Gast
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Verfasst am: 09.09.2008, 02:10 Titel: Re: Der Apfel und sein Kind |
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Liebe Peanut30!
Die Geschichte mit dem verschimmelten Apfel geistert mir nun schon 2 Tage durch den Kopf und ich möchte Dir gerne meine Gedanken dazu nieder schreiben: Mein erster Gedanke war eigentlich lediglich eine >Auflehnung<. Eine Auflehnung (Pubertäres Verhalten) gegenüber den Eltern. Ein >NEIN< gegenüber den Elternteilen. Das ist wichtig für jedes Kind den Eltern zu widersprechen. Dieses Verhalten findet seinen Anfang im Kleinkindalter, bäumt sich in der Pubertät erneut auf bis es abflaut und der Mensch sich gefunden hat Seine Identität gefunden hat und sich erprobt hat, die Grenzen ausgelotet hat...
"Ja, ich bin ein Mensch mit einem festen Willen und einer eigenen Meinung!" (Bei manchen läuft dieser Werdegang leider schief).
Meist geprägt durch ein Fehlverhalten der Eltern.
Nun habe ich erneut eine Nacht darüber geschlafen und meine Gedanken - Spirale hat sich wie folgt gedreht:
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | Dass uns niemand jemals gezeigt hat wie es geht! Kein Witz, aber es sollte aufgeräumt werden und zwar pico bello, sofort!
Die Dinge hatten nie einen eigenen richtigen Platz. Die Dinge kamen das eine Malda hin und das andere Mal da hin.... Und Ärger gab es Mann oh mann, Ärger.... Ich war schon gelähmt wenn es nur hieß aufräumen aber dalli. Geduld hatte mein Vater herzlich wenig... |
1. Lass Dir doch mal selber auf der Zunge zergehen was du da geschrieben hast!
Ich bin der Meinung man hat es einfach VERSÄUMT DIR ZU ZEIGEN WIE MAN RICHTIG AUFRÄUMT !!! Und die Liebe fehlt mir da! Die nötige Liebe und die Geduld die einem Kind entgegengebracht werden sollten! Ich höre da nur Geschrei, Gemecker und Gebrüll....
Wie wir alle mittlerweile wissen bedarf es einer wichtigen Grundvoraussetzung, die da heißt, dass alle Dinge einen festen Platz benötigen.
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | auf jeden fall konnte ich den halbgegessenen Apfel nicht in die Küche bringen, das hätte Ärger gegeben... |
Wieso das denn nicht? Weil man Lebensmittel gefälligst auf zu essen hat und sie nicht weg schmeißen darf? Anscheinend hattest Du eine recht strenge Erziehung!?!
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | Anstatt den Apfel zu entsorgen, sagte ich ihm Gute Nacht.... |
Wer hat sonst zu Dir >Gute Nacht< gesagt ??? Deine einfühlsamen Eltern?
Traurig - Der Apfel musste es tun!
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | Und so ging das bis vom Apfel nichts mehr übrig war, ich schaute dem Verfall Tag für Tag zu, den Flaum, als der Schimmel kam empfand ich als *weich und kuschelig, |
Was war sonst weich und kuschelig in Deiner Kindheit? Wer hat Dir dieses Gefühl Nahe gebracht? Wer hat es Dir gegeben ???
Auf einmal war ein Ersatz da: Der Apfel.
DU HAST DICH AN DINGEN FESTGEHALTEN WIE JEDER MESSIE ES TUT (ein Ersatz für fehlende Liebe).
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | ich war soweit, daß ich mich von meinem Apfel nicht mehr trennen wollte... | Natürlich nicht! Er blieb ja auch bei Dir! Bis zum Schluss! Bis zum bitteren Ende.
Das ist ja das Praktische an DINGEN --> Sie haben keine Beine und können nicht weg rennen! Sie werden immer bei Dir bleiben!
Ja, so sind wir gestrickt! So ist es und nicht anders!
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | Aber zu diesem einen Apfel hatte ich irgendwie eine Beziehung aufgebaut. | Siehst Du, da ist es wieder --> Das Grundprinzip eines jeden Messies: WIR BAUEN GEFÜHLE ZU DINGEN AUF !!!
Weil uns Liebe gefehlt hat! Für mich ist das so ziemlich klar!
Na ja... Du kannst mich nun Frau nennen aber mein richtiger Nick - Name ist halt immer noch Emely.
Ich weiß natürlich nicht, ob meine geistigen Höhenflüge den Tatsachen entsprechen aber Du hast uns gebeten alle Gedanken Dir dazu mitzuteilen. Das tue ich hiermit auch wenn sie ein bisschen >abgespaced< klingen mögen!
Erst recht für die >Stinos< da draußen! Die würden sowieso sagen: Die haben da alle ne´ Macke! Aber sollen sie doch! Das können sie nicht verstehen! Aber das ist mir egal! Und das sollte es Dir auch sein!
Es grüßt Dich Frau / Emely  |
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Peanut30 Gast
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Verfasst am: 09.09.2008, 12:22 Titel: Emily |
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heisst du weiterhin und auf keinen Fall Klugscheisser!!
Zuersteinmal möchte ich dir für deine Antwort danken,
ehrlich. War bestimmt nicht so einfach, hast ja auch gesagt, daß dir die Geschichte im Kopf rumgegeistert ist,...
Ich selbst bin oft sehr kopflastig, und seh dann manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, und an diesen Punkten hilft mir meistens eine andere Perspektive, und die hast du mir gegeben!
Obwohl die Apfelgeschichte bei mir keinen Ekel auslöst, wusste ich daß sie wichtig ist, und sie hat mir immer auch ein wenig Angst gemacht, und erzählen, naja....
Ich habe zwar mittlerweile gelernt, daß nur reden und darüber nachdenken auch nicht das Wahre ist, aber trotzdem gibt es da ein paar Sachen wie den Apfel über die ich immer wieder nachdenke.
Aber ich denke du hast recht, ja bei mir und meinem größeren Bruder war die Erziehung streng, mein Vater war sehr autoritär, und meine Mutter hatte dem nicht wirklich etwas entgegenzusetzen, wenn es denn dann eskalierte. Den Apfel konnte ich aus zwei Gründen nicht zurückbringen, zum Einen nicht ganz gegessen, und zum Anderen war es ja schon spät, hätte ja eigentlich schon längst friedlich schlafen müssen.
Ich habe tatsächlich eine Beziehung zu diesem Apfel aufgebaut, du hast recht. Es hat mir damals auch wirklich gutgetan.
Auf der anderen Seite wusste ich aber damals während ich das tat, das es ja nicht *normal ist, was mich gleichzeitig beschämte, wobei ich das eher aufregend fand,..so wie man etwas verbotenes tut. Ich denke das kann ich auf dem Gleis Auflehnung parken.
Das Andere ist schon ernster, eine Beziehung zu den Dingen aufzubauen...
Ich kram da noch ein wenig bei mir rum, aber es tut gut, das hier zu schreiben...
Deine Antwort hat mir sehr geholfen, Emily:-))Vielen Dank, und ich finde es wunderbar, daß das hier auch Platz hat
Ich fahre auf dieser Schiene nicht gerne, bla Kindheit u.s.w. weil ich immer denke jetzt bin ich erwachsen, das ist schon ok, aber ab und zu sollte man zurückgehen und das so sehen wie es war, um zu wissen mit was man imHier und Jetzt zu kämpfen hat und weshalb...
Ich würde nicht sagen, daß ich eine schlechte Kindheit hatte, aber einige Dinge sind eben nicht so gelaufen, wie sie sollten...
Mit meinem Vater und mittlerweile auch mit meiner Mutter hatte ich und habe große Probleme, meine Brüder z.B. will ich nicht missen:-))
UNd gerade mit meinem großen und mit meinem kleinsten Bruder hatte ich tolle Zeiten
Aber es wird eben Zeit auch in die dunklen Ecken zu schauen, ebenso wie ich hier in der Realität die dunklen Ecken beleuchte und ausmiste...
Nochmals danke für deine Antowrt, ich finde Emily ist mutig und nicht klugscheißerisch:-))))))))))))))
für dich |
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Peanut30 Gast
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Verfasst am: 09.09.2008, 13:31 Titel: Peanut denkt weiter |
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Also dann ist es eine Sache zu Objekten eine Beziehung aufzubauen, aber dann hegt und pflegt man diese Obkete doch, oder nicht?
Bei mir ist es oft so, daß ich gegenüber meinen Dingen nicht wirklich Sorgfalt walten lasse.
Früher z.B. CDs klassischer Fall, wenn die irgendwann auf dem Boden liegen und irgendwann unter einem Stapel Blätter oder Bücher, und wenn ich dann irgendwann da drüber gelaufen bin, dann war die CD eben kaputt..das hat mich kurz genervt, aber irgendwie war das auch normal.
Manchmal denke ich, daß ich das Gefühl, das ich vor allem von meinem Vater empfing auf mich selbst übertragen habe. Aber kann das alles sein?
Auf der anderen Seite versuchte ich ja sozusagen in das Paradies zu kommen. Die Zimmer meiner Freundinnen waren schon immer das Paradies, aufgeräumt, das war entspannend und schön, das erzeugte so ein Kribbeln im Bauch, das wollte ich auch, unbedingt.
Voller tatendrang ging ich nachhause, und stürmte in mein Zimmer, und drehte meinen Kopf nach links und nach rechts, und wusste nicht wie?
Dann doch die berühmt von meiner Mutter bevorzugte Tabula Rasa Aktion.
ja, aber das war nicht das Gleiche...
Ich fing auch an mir zu überlegen, wie ich mehr Struktur bekomme.
Wie kann ich verhindern, daß ich meine Wäsche auf meinen Boden schmeisse? Ich nähte mir einen Wäschesack. Den präsentierte ich meiner Mom, weil sie weigerte sich, meine Wäsche einzusammeln. Also schlug ich ihr vor, ich sammel die Wäsche in dem Sack und sie hat dann keine Arbeit mehr ausser Wäsche waschen eben
Naja, zum Einen musste ich den Spott meiner Eltern ertragen, stell dir vor, ich glub ich muß bei Peanut Fieber messen, die will ihr Zimmer in Ordnung halten, ect....
Zum Anderen scheiterte das Vorhaben an meiner Mom...
Keine Wäsche zu waschen, weil sie sie nicht überall einsammeln wollte, war eine billige Ausrede, auch mit dem Wäschesack wusch sie die Wäsche nicht un dließ sie liegen, Fazit: Ich benutzte irgendwann den Wäschesack nicht mehr, weil der quoll irgendwann über und die Wäsche landete wieder auf dem Boden.... |
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emily.erdbeer Gast
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Verfasst am: 09.09.2008, 13:39 Titel: |
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Danke, Peanut30
Mensch, das treibt mir doch fast wieder ein bisschen Pippi in die Augen
Natürlich ist es albern und man kann nicht immer auf seiner Vergangenheit rumreiten und schon gar nicht den Grund dafür benutzen um eine Ausrede für das Chaos in der Wohnung zu suchen!
Aber ich denke es kann nicht schaden wenn man weiß >WARUM MAN SO IST WIE MAN IST<
Wir haben ein paar Gemeinsamkeiten: Meine Erziehung war auch nicht sonderlich streng aber so einiges hat mir wohl doch gefehlt! Ich bin ein SCHEIDUNGSKIND (Deshalb kompensiere ich einen menschlichen Verlust vielleicht auch mit Dingen!?)
Ich habe ebenfalls einen jüngeren Bruder, den ich über alles in der Welt liebe! Wir hatten früher viel Spaß zusammen und haben viel gespielt... Waren erfinderisch und kreativ!
Ja, das gab es mal! Heutzutage sitzen die Kinder vor dem Computer
Unter der Rubrik >Lyrik, Reime & Gedanken< habe ich mal einen Thread verfasst "Mein Teddy und ich"
Ich schlafe heutzutage noch mit einem Teddy im Arm ein und das mit 40 Jahren.
Wahrscheinlich wird sich das für mein weiteres Leben nicht mehr ändern!
Wenn ich mir das so überlege: Eine Oma mit Teddy im Arm
Das ist doch ein Bild für die Götter
Ich hoffe, dass Du nun nicht angegessene Äpfel sammelst und sie anbetest
Schön, wenn Dir meine Gedanken dazu etwas weiter helfen konnten.
Bis dahin, Deine Frau / Emely  |
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Peanut30 Gast
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Verfasst am: 09.09.2008, 16:12 Titel: Hm |
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Also meinen Teddybär habe ich auch noch:-))
Was meine Eltern angeht, auf der einen Seite vor allem mein Vater sehr autoritär, wobei ich dazu sagen muß, wie ich weiß auch nicht,
im Nachhinein betrachtet wenn ich es mir jetzt anschaue kommen sie mir vor wie zwei Kinder die erwachsen gespielt haben...
Auf der einen Seite sehr Hippie, waren von der Studentenbewegung beeinflusst, ect. und wenn sie dann überfordert waren, eben wenn z.B, das Kinderzimmer nicht aufgeräumt war, dann gabs eben die Faust zu spüren. Ich war schon als Kind sehr trotzig, ich hab das nicht eingesehen, ich hatte wenn es ans Aufräumen ging schon soviel Angst vor den Repressalien am Ende und gleichzeitig sah ich nicht ein, wieso ich dafür Schläge kriegen sollte, daß einfach gar nichts ging, auf der einen Seite gelähmt, auf der anderen Seite eine Trotzreaktion, nach dem Motto mich kriegst du nicht! Ich bekam erst spät mit, daß vor allem bei meinem Vater Alkohol mit im Spiel war, was ihn unkontrollierbar machte, deswegen griff meine Mutter nicht ein. Aber das ist such keine Entschuldigung. Erst jetzt ( mein Freund hat einen Sohn) verstehe ich, daß wohl meine Eltern beide überfordert waren, aber ich versteje auch, daß das trotzdem nciht so geht, und das macht mich furchtbar wütend, heute. Übrigens haben alle meine Brüder das gleiche Probklem wie ich mit der Ordnung, was mich überhaupt erst auf die Idee brachte, zu froschen wie das war am Anfang... |
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emily.erdbeer Gast
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Verfasst am: 09.09.2008, 17:33 Titel: Re: Hm |
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| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | im Nachhinein betrachtet wenn ich es mir jetzt anschaue kommen sie mir vor wie zwei Kinder die erwachsen gespielt haben...verstehe ich, daß wohl meine Eltern beide überfordert waren | Das war meine Mutter auch! Sie war dann allein erziehend und hat den Haushalt kaum auf die Reihe bekommen! Als SIE dann auszog und ich mit meinem Bruder alleine zurück blieb, war unsere Küche auf einmal so sauber wie noch nie
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | Übrigens haben alle meine Brüder das gleiche Problem wie ich mit der Ordnung, was mich überhaupt erst auf die Idee brachte, zu froschen wie das war am Anfang... | Hast Du nach gefroscht, ja !? *grins*
Mein Bruder hat dieses Problem zum Glück nicht! Warum weiß ich eigentlich auch nicht Denn er war damals definitiv noch zu jung als meine Mama dann ihre Koffer packte und uns alleine zurück ließ. Seit dem verweigert er jeglichen Kontakt zu Ihr!
Es ist schon schlimm was die Eltern alles mit einer falschen Erziehung anrichten können!
Aber ich bin mittlerweile so weit gereift (mein Gott, hört sich das altklug an! Wohl doch ein was dass ich Ihnen keine Schuld geben möchte!
Eltern sind auch nur Menschen und für meine Begriffe haben Sie es damals einfach nicht besser gewusst!
Trotz alle dem sind Folgen da --> Die wir Kinder unter Umständen ein Leben lang mit uns rumtragen müssen und die große Narben hinterlassen können
Ps: Im Übrigen fand ich Deine Idee sehr gut, das Du Dir damals einen eigenen Wäschesack genäht hast! Um so unverständlicher, dass das Angebot nicht angenommen wurde! Tss tss.... |
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Peanut30 Gast
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Verfasst am: 10.09.2008, 14:17 Titel: denkt weiter |
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die Gespräche mit meinem Bruder haben einiges wieder nach oben geholt...Erinnerungen, Situationen...
Ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für total bescheuert, och will hier auch nicht hausieren gehen, aber mir tut es gut, es hier beimGedankenmüll liegen zu lassen, dann ist es einigermaßen draussen aus meinem Kopf...
Gewalt, die Beziehung zu meinem Vater ist von körperlicher und seelischer Gewalt geprägt. Habe mich an eine Situation erinnert, als ich klein war, ich habe meiner Puppe im Bad ein Kleid genäht, anstatt mein Zimmer aufzuräumen, war vertieft, habe nicht aufgepasst, er hat mich erwischt, mich an den Haaren durch die Wohnung geschleift 1 halbe Stunde später waren die Haare ab. Also Gewalt und Ohnmacht, eine Mutter die nicht in der Lage war mich zu beschützen. Keine Fairness.
Nicht auszuräuemn war auch eine Message an ihn, ich habe danach erst recht nicht aufgeräumt, das war mein Widerstand.
Also Peanut hält fest:
Ich habe es nicht gelernt, den Dingen einen Platz zu geben
das hat zur Folge daß das Aufräumen an sich zu einer Herkulesaufgabe wird...
Nicht Aufräumen heisst irgendwo auch mich selbst zu behaupten nicht zu verlieren, mich selbst zu beschützen, das ist auf gut deutsch gesagt Sahnetörtchen, erklärt aber acuh so manches jetzt im Nachhinein
Ich fange gleich mit dem ersten Púnkt oben an und gebe den Hundesachen jetzt einen Platz, was den zweiten Punkt angeht, wow, da muß ich noch drüber nachdenken wie ich das Stück für Stück in den Griff bekommen soll....
So jetzt hat Peanut den Ballast losbekommen und kann weiterwuseln  |
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Peanut30 Gast
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Verfasst am: 10.09.2008, 17:20 Titel: Verhaltensänderung |
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Ich denke es ist endlcih an der Zeit, daß ich mich selbst wichtig nehme, so wie Laramie z.B. geschrieben hat, ich enge mich selbst ein.
Ich muß mich nicht schützen in dem ich mich zumülle,
und ich habe es heute tatsächlich geschafft, den Hundesachen, die ich jeden Tag brauche einen Platz zu geben,*stolz bin auf mich
Wichtigster Auftrag für mich: Hab dich selbst lieb!
In Wirklichkeit vernachlässige ich mich ja ganz einfach selbst...
Ich bin mir selbst nicht wichtig genug. Das will ich jetzt ändern, und das werde ich jetzt auch ändern.
Bestimmt ist es auch einfacher für mich Ordnung zu halten, wenn ich den Dingen hier nach und nach einen Platz gebe.
Miri st dann auch aufgefallen, oder eingefallen, hm, also z.B.
als ich klein war ich habe super gerne gebastelt, und wenn ich eine Idee hatte, dann musste die sofort umgesetzt werden,
egal wie, ich hhatte da so eine Bastelzetischrift, da gab es ein Eskimobild mit Stoffresten und Wollresten hat man da seine Eskimos gebastelte und gemalt auf einem Blatt Papier, da stand man sollseine Mami nach Resten fragen, das habe ich auch gemacht, die hatte keine was jetzt?
Ich bin in mein Zimmer,und habe meine Kleider zerschnitten, mir war in dem Moment echt egal, was ich habe das zerschnitten was ich eben an Farbe gebraucht habe....
Mein Fehler war,ich ibn mit dem Bild ganz stolz zu meinen Eltern
gab natürlich Ärger:-))
Aber es geht um das Prinzip, wenn ich eine Idee habe muß die sofort umgesetzt werden, wenn ich das nicht mache stresst mich das tierisch...
Aber weil viele Dinge eben länger als einen NAchmittag brauchen,und ich mir oft den Unmut von meinem Freund zugezogen habe, und eben das Chaos dann nicht weggeräumt bekommen hjabe, wenn ich z.B. gemalt habe, fing ich an aufzuhören.
Ich hlrte auf meine Ideen umzusetzen.
Vor lauter Angst, zum Einen noch mehr Chaos zu veranstalten, zum Anderen aus Angst davor, eine angefangene Sache nicht zu beenden.
Das ist echt dumm, weil damit gehts mir natürlich nicht gut...
Das muß sich auch ändern.  |
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emily.erdbeer Gast
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Verfasst am: 15.09.2008, 18:26 Titel: Re: Verhaltensänderung |
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| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | | Ich muß mich nicht schützen in dem ich mich zumülle |
Ich finde den Spruch echt genial! Ich überlege schon ob ich ihn für meinen Avatar übernehme! Ich denke Du hast sicher nichts dagegen!?
| Peanut30 hat folgendes geschrieben: | Und ich habe es heute tatsächlich geschafft, den Hundesachen, die ich jeden Tag brauche einen Platz zu geben,*stolz bin auf mich | Klasse! Prima! Und, hast Du noch anderen Dingen einen festen Platz geben können?
LG, Emely |
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