ich brauch mal Hilfe für meinen Kleiderschrank, der ist nämlich zu voll
und ich weiß net so recht, was ich wegschmeissen soll.
ja hab den anderen Thread auch schon gelesen :-)
Ich hab schonmal vor längerem Sachen aussortiert, die ich garnich anzieh,
da ist also nicht mehr allzu viel dabei, deswegen is ja auch so schwierig.
Dann hab ich Klamotten in unterschiedlichen Größen, da mein Gewicht sich öfter geändert hat.
Also was soll ich wegtun:
Sachen, die zu groß sind, auch auf die Gefahr hin, dass ich mir wenn ich wieder zu nehme, was schon öfter passiert ist, neue kaufen muss, was ich mir eigentlich nicht leisten kann?
Sachen die noch zu klein sind, auch die, die ich total gerne endlich wieder anziehn will?
Sachen, die ich zwar anziehe, aber nur selten?
Sachen mit Flecken, die nicht rausgegangen sind, gleich weg oder nochmal experimentelle Fleckentfernung?
Sachen, die ich zwar regelmäßig anziehe, wo ich aber insgesamt vom Typus her soviel hab, dass weniger eigentlich auch reicht?
Sachen, die ich nur aus nostalgischen Gründen aufhebe, wie ehemalige Arbeitsuniform, oder Oberteile mit nem bestimmten Aufdruck usw.
Das Beispiel, hier, das ich schon am längsten aufhebe, ist meine FDJ-Bluse, falls hier "Ossis" sind
Also hoff ich, dass Ihr mir die Entscheidung abnehmen könnt :-)
Entscheidungen können wir Dir nicht abnehmen!Entscheiden muss jeder selbst!
Wir könnten Dir nur eine kleine Hilfeleistung in Punkto >Gedanken - Stütze< bieten
Ich persönlich habe in meinem Kleiderschrank an jeden Kleiderbügel "Reiter" angebracht.
Weißt du was "Reiter" sind? Reiter sind so kleine, bunte Dinger die man über den Kleiderbügelhaken stülpt. Du findest sie auch in manchen Warenhäusern. Sie erleichtern der Verkäuferin die Suche nach bestimmten Konfektionsgrößen. Da steht dann XS oder 46 drauf oder so.
Bei mir haben die Pullover blaue Reiter und die T - Shirts orange. Zusätzlich haben einige Keidungsstücke einen zusätzlichen roten Reiter bekommen. Damit habe ich die Waren gekennzeichnet, die ich NEU habe --> Sprich, die will ich auf alle Fälle behalten.
Dann habe ich hier noch einen Spezial - Reiter, der besagt, das ich diese Entscheidung noch mal überdenken sollte --> Dieses Teil könnte unter Umständen zum >lieben Hermann<
Na ja, das ist halt meine Logik! Für manche mag sich das Umständlich anhören! Da ich aber aus dem Verkauf komme und ein Messie eben alles aufhebt (Eben auch diese kleinen, bunten Plastikaufstecker) habe ich sie gleich verwendet.
Das Ganze geht natürlich auch einfacher, indem mann Kleidungsstücke die man getragen hat z.B. rechts im Schrank hinhängt. Somit bleibt der Rest links hängen. Das schafft einen Überblick darüber, WAS MAN / FRAU TATSÄCHLICH ANZIEHT Oder sortiere es anders (Nach dem Simplify Prinzip):
Erste Abteilung: Ein klares NEIN - Da hängt mein dran
Noch mal zu überdenken
Dritter Stapel >Darin fühle ich mich eigentlich unwohl! Das verursacht bei mir ein blödes Gefühl!< Das kann der Schnitt, die Farbe oder das Material sein etc.
ACHTE AUF DEIN GEFÜHL !!! Alles was ein ungutes Gefühl hinterlässt (aus welchen Gründen auch immer) fliegt raus
ICH WÜNSCHE DIR VIEL GLÜCK !!!
Ps: Mit den nostalgische Dinge würde ich es nicht übertreiben. Nur was Dir wirklich wichtig ist! Zwei Dinge oder so! Sonst könntest Du ja alles aufheben...
hallo stacy,
DEN ultimativen Tipp habe ich leider nicht, sonst wäre mein eigener Schrank nicht auch brechend voll.
Emily hat schon gute Tipps gegeben.
Aber, und deswegen schreibe ich, die FDJ-Bluse würd ich behalten an deiner Stelle. Ich hatte auch mal eine und die ist unauffindbar, obwohl ich mich nicht erinnere, sie mal weggeschmissen zu haben. Aber es ärgert mich ab und an, hätt sie gern mal meinen Kindern gezeigt oder man hätt sie mal zu ner Ossifete noch mal tragen können.
Vllt kannst du sie ja so aufheben, dass sie dir im Schrank nicht ständig "entgegenkommt" ?
LG tRäumerin
ich hab wie gesagt, weder sachen, die ich garnicht anzieh (mal von der aktuellen Größe abgesehen) noch welche in denen ich mich unwohl fühl.
Deswegen hilft mir das von emily leider nicht wirklich weiter.
Ich will einfach was raushaun, damits weniger wird :-)
Deswegen hatte ich ja in meinem ersten Beitrag schon paar Punkte angegeben, wo ich halt Kapazitäten hab.
Ist halt für mich einfacher wenn jemand anders sagt, hau's weg *g*
@stacy
hast du denn evtl. noch "Stauraum" außerhalb des Schrankes ? Wenn ja, dann würde ich die Sachen, die von der Größe her gerade nicht so angesagt sind, aus dem Schrank verbannen.
Wenn ich von mir selber ausgehe, möchte ich aber fast bezweifeln, dass man bei einem übervollen Schrank wirklich JEDES Teil regelmäßig anzieht ? Kann ich so nicht bestätigen. Ich hab schon diverse Teile, die nehme ich zwar mal in die Hand und entscheide mich doch für was anderes. Und genau solche Teile müßte man eigentlich aussortieren. Aber ich laufe auch wie die Katze um den heißen Brei und scheue mich davor, ES wirklich zu tun.
Vielleicht kannst du dich doch eher aufraffen als ich ?
Irgendwer hatte hier mal geschrieben,alles in kleine Schritte aufzuteilen.
Versuch doch mal, zu sagen: Jeden Tag entsorge ich 1 Stück. Da kommt mit der Zeit auch ganz schön was zusammen !
LG tRäumerin
Verfasst am: 25.06.2008, 00:13 Titel: "Kleider für die Seele"
Ich hab da mal ein wirklich gutes buch zu gelesen:
Kleider für die Seele von Ursula Köberlein von Eppe"
Erstmal jedes teil anprobieren,
passt es?
ist es heil?
fühl ich mich damit wohl?
sehe ich damit gut aus?
liebe ich es?
Man behält nur die Sachen, die man wirklich liebt, die gut sitzen, wo der Stoff sich angenehm anfühlt und die man auch kombinieren kann. Dann sollte man gleich ganze Kombis zusammen in den Schrank hängen.
Am Ende des buches hängen nur noch die heißgeliebtesten sachen im schrank, das, wovon man sich nciht trennen kann, ist erstmal für 1 Jahr in Kartons verbannt, mit der Aufgabe, dass man sich nach dieser Zeit nur das rausnehmen darf, an was man sich erinnert, ohne nachzuschauen. Das fand ich akzeptabel, tat nicht so hölle weh - und ich hatte nicht dass Gefühl, den Feiertag Sankt "Wenn man mal" nackt begehen zu müssen.
Auch bei jedem Kauf immer diese Kriterien beachten.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, ich habe das mal durchgezogen, und mein Schrank war danach eine Wohltat.
Ist Jahre her, inzwischen müsste ich wieder halbwegs von vorne anfangen, hab wohl beim einkaufen ein paaar zwölfundzwanzigmal die Kriterien nicht ganz so streng beachtet *zwinker*
die Idee ist wirklich super,
aber bei der Hitze Klamotten anprobiern ist mir zu anstrengend.
Ich verzettel mich eh schon dauernd beim Aufräumen.
Ich mach das einfach auf die radikale Tour, wo ich schonmal auf dem Trip bin. Wer weiß wanns mich wieder packt :-)
Und bei der Gelegenheit kann man auch gleich schauen, welche Sachen vom letzten Winter noch schön sind, welche wegkönnen oder sogar den ganzen letzten Winter nicht getragen wurden und was noch fehlt.
Bei mir steht jedenfalls der Kleiderschrank dieses WE auf dem Programm.
Ich kam gerade zufällig am Hermann vorbei. Dieser war vom Deutschen Roten Kreuz. Und darauf klebte ein Zettel, dass man Kleiderspenden auch kostenlos abholen lassen kann, wenn es mindestens drei Säcke sind.
Zu den DRK-Landesverbänden geht es hier:
http://drk-intern.de/adressen/landesverbaende/
Dort findet man die anzurufende Telefonnummer. Oder einfach nach drk und Kleiderspende und dem Städtenamen googeln.
Hallo stacy und weitere mit dem Klamotten-Problem,
wenn ich Klamotten habe, die jemand noch anziehen kann, dann stelle ich sie in den Kleiderkreisel (www.kleiderkreisel.de). Ich bin am Anfang sogar sehr viele Sachen losgeworden. Verkauft und verschenkt. Im Moment habe ich nicht mehr so viel online.
Klamotten mit Fleck könnte man dort sogar auch reinstellen. Evtl. fragt man dort im Forum mal in der "Do It Yourself" Ecke nach, ob sie das noch zum basteln verwenden können.
Zu große/kleine Kleidung
Ich würde Klamotten verkaufen, wenn sie deutlich zu groß oder zu klein sind. Bei ein oder zwei Kleidergrößen Unterschied, würde ich einen Karton nehmen und sie erst mal im Keller verstauen (gerade, wenn ich mir Klamotten eh nicht so leisten kann). Man kann sich ja feste Termine setzen, wann man den Karton nochmal nach oben holt und die Kleidung wegschmeißt, verkauft oder wieder anzieht.
Kleidung, die man selten trägt
Wenn es sich dabei um Abendkleidung oder ähnliches handelt, würde ich einen kleinen Teil meines Kleiderschranks extra für solche Sachen frei räumen. Wenn es eher Tshirts oder Hosen für den Alltag sind, würde ich mir gut überlegen, warum man sie selten anzieht. Wenn man sich nicht hundertprozentig darin wohlfühlt, sie aber trotzdem schick sind, dann würde ich sie im Kleiderkreisel verkaufen. Dann hat jemand anderes was davon und man selbst hat den Ballast nicht mehr im Kleiderschrank.
Kleidung mit Fleck oder Löchern
Klamotten mit Fleck würde ich wahrscheinlich wegschmeißen, als Putzlappen verwenden, selber umgestalten oder tatsächlich in der D.I.Y. Ecke im Kleiderkreisel nachfragen, ob sie jemand brauchen kann.
Eventuell nimmt sie ein Tierheim, aber damit habe ich keine Erfahrung.
Bei manchen (teuren Lieblings-)Stücken lohnt sich vielleicht die Reinigung.
Kleidung von denen hunderte von einer Sorte im Schrank sind
Wenn es Basic-Sachen sind, würde ich sie auf keinen Fall wegschmeißen oder verkaufen. Man braucht immer Basic-Klamotten. Ich würde sie dann vielleicht auch nach dieser Art sortieren. Also alle Basic Tops kommen dahin und alle Basic Tshirts dahin. Genauso mit Hosen: Alle Röhrenjeans dahin und alle Schlaghosen dahin.
Wenn es speziellere Sachen sind (z.B. Surferhemden), dann sollte man überlegen, ob zu viele einen nicht belasten und man sie eher selten trägt. Wenn das der Fall ist, dann würde ich sie verkaufen/verschenken.
Klamotten, die man aus nostalgischen Gründen aufbewahrt
Wenn man wirklich sehr daran hängt, dann würde ich sie in Aufbewahrungstüten (extra für Kleidung) packen. Wenn es möglich ist, kann man sich in den Keller vielleicht eine Kleiderstange stellen und sie dort aufbewahren.
Wenn es interessante Arbeitsuniformen sind (z.B. Kittel oder Pilotenuniform), dann könnte man sie auf der nächsten Karnevalssitzung wieder auspacken. Dann hätten sie zumindest noch einen Zweck, bevor sie wirklich im Keller verstauben.
Da gibt es 2 gute pdf- Downloads :
Einmal ein Diagramm für die Kleiderschrankinventur (man könnte sich mit dem Verlaufsdiagramm objektiv jedes Kleidungsstück vorknöpfen ) und einmal einen Fahrplan mit 15-guten-Vorsätzen für den Kleiderkauf - wenn man sich dran hält, macht man die Kleiderläden arm
Und ansonsten ist die Seite kurzweilig.
Zum geplanten Einkauf kann ich dieses Video noch beisteuern. Das hat mich irgendwie daran erinnert, dass ich immer wieder "einfach mal ein Tshirt" kaufe.
Lieber auf Qualität achten und weniger kaufen. Ist aber gar nicht so einfach, vor allem, weil man Qualität immer weniger bekommt. _________________ Liebe Grüße, Kuru
Kugelrunde Routinen Haushaltszustand
Verfasst am: 21.10.2013, 18:22 Titel: Hochoffizielle Anlässe und mein Kleiderschrank
Ist jetzt vielleicht ein bisschen OT, aber ich will keinen neuen Faden öffnen.
Ich bin seit Februar im Secondhandladen auf der Suche nach einem zeitlos-eleganten möglich beigefarbenem Kostüm oder Anzug für ein hochoffizielles Ereignis, das mir 2014 blühen werden können sollte und mich mit der Crème de la Crème konfrontieren wird
Seitdem habe ich auch immer wieder mal ein Teil zur Auswahl mitnehmen können - aber irgendwas war immer falsch. Und wohlfühlen muss ich mich in so einem Teil ja auch.
Nach meiner Schrankrotationbegegnung mit dieser Modeflüsterseite hab ich mal überlegt - wie oft bräuchte ich einen Anzug oder ein Kostüm? In den letzten 15 Jahren ein Mal ! Und wie oft werde ich das die nächsten 15 Jahre brauchen ?
Blick in den eigenen Schrank und ein repräsentatives zeitloses Ensemble in Beigetönen zusammengestellt
Das einzige was fehlen könnte, ist ein Blazer Und was kam heute in den Laden? Ein einfach geschnittener beiger Blazer, der sitzt, guter Stoff,der ist mir sympathisch - und ich bin mit 3 € dabei
Den kann ich nach Herzenslust jederzeit kombinieren und spart Platz und wegen dem Anlass, pöh, mach ich mich doch nicht mehr verrückt _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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