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Wortstapler
Gast







BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
emily.erdbeer meinte aber eine gezielte Sammlung und gezieltes Sammeln und nicht das Aufheben, oder Mitnehmen irgendwelcher Dinge und deshalb war es an ihrem Thema vorbei. So lese ich es heraus.


Ich vermute stark, daß du recht hast. Sehr glücklich
Wobei die Übergänge fließend sind.
Voller Staunen sah ich kürzlich im Fernsehen eine Dokumentation über Plastiktüten. Etwas, das sich bei mir Messihaft und nicht als Sammlung anhäuft.
Da hättest du durchaus recht, wenn du sagst, das ist keine Sammlung, das ist nur Chaos pur.
Bei dem gezeigten Sammler war das aber eine akurat ausgestaltete Sammlung, mit bestimmten Unterrubriken und Schwerpunkten. Er hatte beispielsweise die erste in Deutschland herausgekommene Henkeltragtasche.
Ich war baff, als ich das anschaute.
Bei mir ist das ein Kneuel Durcheinander. Wobei ich das schon reduziert habe, nebenbei bemerkt.

Wie schon an anderer Stelle bemerkt, vielleicht können wir von dir ja bisschen was lernen, da du wie du schon erwähnt hast kein Messi bist, also vieles aus einem anderen Standpunkt her betrachtest.

Alles Gute
Wortstapler
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BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 18:07    Titel: Anzeige

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Wortstapler
Gast







BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber es gibt Menschen für die hat die Sammlung von Pet-Flaschen, leeren Toilettenpapierrollen (oder wie die heissen), Shampoos, Lipenstifte, Flaschen etc. eben auch einen Sinn!


Stimme dir teilweise zu, denn bei manchen Dingen schüttle ich logischer Weise auch den Kopf. Emily übrigens auch, obwohl sie auch noch eine interessante Sammlung zu bieten hat, auf die bisher noch keiner an dieser Stelle zu sprechen kam. Sie erwähnte in einem anderen Thread ihre Tee-Sammlung. Und wenn man der Werbung Glauben schenken darf, könnte Emily diese Sammlung um weitere 50 und mehr Tee-Sorten erweitern, ohne gleich alles vollständig in ihrem Sammlungsgebiet zu haben.
Auch ein Sammelgebiet das stark zunimmt, Handys!
Jedes Jahr kommen minimum 100 neue Exemplare auf den Markt.
Logische oder emotionale Gründe kann man für viele Dinge finden.

Grundlage ist oft der Gedanke: "Das ist viel zu schade, um es wegzuwerfen!" und schon hat man ein Sammelgebiet am Hals.

Alles Gute
Wortstapler
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LauseJunge
Gast







BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Das Beispiel einer Sammlung und eines Sammlers,hast du im TV gesehen. Was man sammelt, ist nicht ausschlaggebend, sondern DAS WIE und ob man es als Hobby betreibt, oder einer Zwangshandlung nachgeht. Du, hast deine Tüten sicherlich aus einem ganz anderem Grund, als dieser Mensch im TV. Es ist sein Hobby und er sammelt sie nicht um sie zu retten, oder einer Verwendung zuzuführen. Ich behalte eine Tüte die ich nach dem Einkaufen übrig habe, verwende ich sie als Mülltüte, oder benutze sie erneut als Einkaufstüte.
Dieser Mensch aus dem TV sammelt gezielt Einkaufstüten und sammelt diese nicht unter dem Aspekt, "zu schade um wegzuwerfen." Das ist der Unterschied zwischen einer Sammlung und einer Ansammlung/Anhäufung. Natürlich kann man z.B. auch Tee sammeln.
Ich nehme jedoch nicht an, die Teesorten sind gezielt gekauft worden, um tatsächlich Tee zu sammeln, sondern um sie zu trinken. Man zum Zeitpunkt des Kaufes, gerade Lust auf diese Sorte hatte, weil der Beutel gut gerochen hat und die Zusammenstellung sich interessant anhörte!?

LauseJunge
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LauseJunge
Gast







BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wortstapler hat folgendes geschrieben:


Grundlage ist oft der Gedanke: "Das ist viel zu schade, um es wegzuwerfen!" und schon hat man ein Sammelgebiet am Hals


"Das ist der springende Punkt, auf dem hüpfenden Komma." (H. Erhardt)

Es ist ein Unterschied ob man Dinge sammelt, weil man es will, oder weil man es Muß und nicht anders kann, obwohl man es anders will !


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bigmama07
Gast







BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo LauseJunge

Wie bereist schon mal erwähnt, sammle ich nichts.

ABER Ich habe grosses Verständnis, für Menschen, die Unverständliches Sammeln! Die gibt es, so wie ich sie beschrieben haben und meiner Meinung nach fallen die ganz klar unter Sammler!!! Will aber nicht mit dir darüber streiten oder so. Das ist halt einfach meine Meinung.

Ich sag mal, dass für viele Menschen da draussen, unsere Probleme keine sind und vorallem nicht verstanden werden!!! Eben auch wenn wir was sammeln, was niemand denken würde!!!

Lies hier mal nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Sammeln#Psychologie_des_Sammelns über die Psychologie des Sammelns. Mehr und besser kann ich es nicht erklären. Hat also bei einigen Menschen nichts mit Anfang und Ende zu tun!

Liebe Grüsse
Bigmama
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wäre es denn, wenn Ihr Eure Sammlungen und Anhäufungen einfach mal aufzählt? Sicher kann man sich über die Definition Gedanken machen, aber wir sehen ja, dass es nicht möglich ist, das ganze klar zu definieren.

Der eine sammelt nunmal Plastiktüten, um sie anzuschauen, zu katalogisieren und zu ordnen, der andere, weil sie zu schade für den Müll sind. Bei beiden liegt eine Sammlung im Schrank, ob nun glatt oder geknautscht, ist doch egal. "Beide haben keinen wirklichen Nutzen", sagen alle, die darüber den Kopf schütteln. Ist der eine nun zwanghafter als der andere?

Man kann auch Dinge ohne Anfang und Ende sammeln und ohne sich über alle existierenden Exemplare zu informieren. Manche Leute finden Gefallen an Klebebildchen aus Duplo und Hanuta, ohne sich aber je ein Album zu kaufen, wo man die Dinger einkleben kann. Sie wollen die Sammlung nicht gezielt vervollständigen und bewahren nur die Bilder auf, die ihnen zufällig in die Hände fallen. Sie tauschen nicht, sie sortieren nicht und dennoch ist es eine Sammlung.

Ich kenne jemanden, der sich im Urlaub immer ein regionales Stück Butter kauft und dann zuhause das Einwickelpapier reinigt und abheftet. Er hat nicht das Ziel, seine Sammlung zu vervollständigen. Sie hat keinen Zweck, kein Anfang und kein Ende. Aber es ist eine Sammlung.

Ob nun jemand leere Joghurtbecher sammelt, weil er sie schön findet oder weil er denkt, man könne sie irgendwann verwenden, ist doch egal. Solange sie an einem festen Ort aufbewahrt werden, ist es eine Sammlung.
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LauseJunge
Gast







BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Besteckkasten, ist dann ab heute auch ´ne Sammlung.
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emily.erdbeer
Gast







BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr Lieben,

was streitet Ihr Euch hier rum? Ich denke das ist insofern müssig, da die Übergänge wirklich fließend sein können! So wie es Wortstapler zitiert hat. SAMMLUNG IST EIN WEIT DEHNBARER BEGRIFF !!!
Der eine mag sagen: "Ich sammel leere Yoghurt Becher!" Für den anderen ist es schier Müll und sinnlos!
Ich bleibe bei meiner Definition: Eine Sammlung erkennt man daran, das immer mehr Dinge hinzugefügt werden obwohl es auch abgeschlossene Sammlungen gibt (so wie Tigger es erwähnte).


Also, SAMMLUNG HIN ODER HER... Für jeden ist es etwas anderes und jeder definiert es anders! >Des einen Gerümpel - Des anderen Sammlung< fand ich eine sehr treffende Aussage!

Na ja, wie gesagt: Die Übergänge können fließend sein!

Ein Elektro - Junky (entschuldigt den Ausdruck) sammelt z.B. alte Radios, Fernseher oder ähnliches. Er stellt sich damit die ganze Bude voll! So voll, das er selber kaum noch Atmen kann, kein Platz mehr hat weil seine Wohnung damit bis zur Dachkante voll steht.

ER WÜRDE SAGEN: ER HAT EINE SAMMLUNG !!! ANDERE WÜRDEN ES ALS PUREN MESSIE - MÜLL BEZEICHNEN

Ich, zu meinem Teil, würde meine Tee - Sammlung nicht als Sammlung bezeichnen. Es ist eher eine Anhäufung von Dingen weil es sich so ergeben hat... Weil ich noch eine Packung kaufte weil sie so aromatisch roch oder ich die 10te Packung zu Weihnachten geschenkt bekommen habe Böse Na ja, und am Ende hatte ich ne ganze Kiste voll Geschockt Geschockt Geschockt Weil ich eigentlich wenig Tee trinke und es immer mehr wurde. Die Packungen sind dann alle in die hinterste Ecke des Schrankes gerutscht bis mir auf einmal klar wurde wie viele ich eigentlich habe

Aber Ihr merkt auch hier, das die Definition alleine schwierig ist: ***MEINE TEE - SAMMLUNG WÜRDE ICH NICHT ALS SAMMLUNG BEZEICHNEN***


Lieber LauseJunge: Bis dato konnte ich aus den Beiträgen nicht entnehmen, das hier jemand aus dem Forum so eine ***RICHTIGE SAMMLUNG*** hat wie Du! Aber bedenke, das wir hier alle Messies sind im Forum und teilweise eine andere Sichtweise vorherrscht zwinkern
Nichts für Ungut !!! Bussi

LauseJunge hat folgendes geschrieben:
Es ist ein Unterschied ob man Dinge sammelt, weil man es will, oder weil man es Muß und nicht anders kann, obwohl man es anders will !


Du redest hier von ZWANGSHANDLUNGEN und Messie - Sein ist eine Zwangserkrankung (wie jeder weiß).
Warum? Ja, gute Frage WARUM ???

Vielleicht wäre das ein Thema für einen neuen Thread!?

herz
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LauseJunge
Gast







BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

emily.erdbeer hat folgendes geschrieben:

Ein Elektro - Junky (entschuldigt den Ausdruck) sammelt z.B. alte Radios, Fernseher oder ähnliches. Er stellt sich damit die ganze Bude voll! So voll, das er selber kaum noch Atmen kann, kein Platz mehr hat weil seine Wohnung damit bis zur Dachkante voll steht.


Unter diesen, gibt es aber auch richtige Sammler, die speziell z.B. nur Geräte der Firma BRAUN etc. sammeln und die nach dem ersten Gerät und den nachfolgenden hinterherjagen und zwar gezielt. Geld und Zeit investieren, weil es ihr Hobby ist. Jemand der sich "zumüllt" unterliegt meiner Meinung schon einem Zwang (der mit Hobby nichts zu tun hat) und kann nicht anders, als z.B. irgendwelche alten Elktrogeräte mitzunehmen, weil er sie super Hip findet. Ich kenne 2 Leute die Gegenstände aus den 50s/60s zusammentragen, aber ich weiß auch das es ihnen über den Kopf wächst, oder gewachsen ist und sie Probleme haben, auf Grund dessen, einen geeignten Partner zu finden und das, hat für mich nichts mehr mit Spaß u. Hobby zu tun, sondern eher mit einer Last.

Fazit: Sammeln und sammeln, ist nicht = sammeln und Sammlung, ist nicht = Sammlung. So wie Sammler, nicht = Sammler ist.


Mein Abschluß dazu: Hier mogelt sich so mancher vielleicht ein bißchen in die eigene Tasche .War mal so frech, nicht gleich mit Watte werfen. Danke.



Zuletzt bearbeitet von LauseJunge am 16.12.2007, 02:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Wortstapler
Gast







BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Fazit: Sammeln und sammeln, ist nicht = sammeln und Sammlung, ist nicht = Sammlung. So wie Sammler, nicht = Sammler ist.


Interessantes Fazit, das auch von mir hätte kommen können. Sehr glücklich

Was die Zwangshandlung betrifft, da erkenne ich mich eigentlich nicht, denn ich wache nicht morgens auf und bin nahezu süchtig danach etwas zu sammeln. Ab und zu ergibt es sich einfach.

Vergleichbar mit Emilys Tee haben sich bei mir beispielsweise Kugelschreiber angesammelt.
Das kommt oft so, daß ich ohne Notizblock und Stift unterwegs bin und mir dann eben unterwegs was kaufe um mir Notizen zu machen.
Habs mir inzwischen aber weitgehend angewöhnt das möglichst immer dabei zu haben.

Vergleichbar bin ich zu meinen Handys gekommen. Wobei da aber eine kleine Systematik mit enthalten ist. Da ich gerne schreibe, habe ich (fast) immer darauf geachtet das beste Modell zum günstigsten Preis zu bekommen, das meinen persönlichen Bedürfnissen am ehesten entspricht.
Wobei mir bei meinem ersten Modell gar nicht klar war, daß mir SMS mal wichtig werden. Entsprechend schlecht war es dafür geeignet.
War ein Business-Modell, das aber bald schon von so manchem Prepaid-Handy abgehängt wurde. Weil ich Angst hatte es zu verliere (war mir einfach für den Alltag zu wertvoll) kaufte ich ein ganz einfaches als zweites Handy. Da setzte dann langsam mein Interesse an SMS ein und ich stellte fest, daß ich dafür die ziemlich ungeeignetsten Modelle erwischt hatte, die sich zu dem Zeitpunkt denken lassen.
Erst mein drittes Handy war da gut geeignet, wurde aber bald von einem verbesserten Nachfolgemodell abgehängt. Und so ging es langsam aber stetig weiter.
Jedes nachfolgende Modell hatte eine für mich angenehme Verbesserung.
Inzwischen haben Einfachsthandys kaum noch eine Chance bei mir, weil da so manches alte Modell vergleichbares bietet und es eine überflüssige Geldausgabe wäre.
Kommt aber wieder etwas, das ich mir leisten kann und leisten will, wird auch ein neues Handy in meiner Sozusagen-Sammlung landen.
Würde man das iPhone mit dem Qbowl kreuzen, würde in etwa das Modell rauskommen, das mir derzeit sehr zusagen und mich zum Kauf anregen könnte.
Eine Handysammlung könnte ich mir nie leisten, weil ich da zu viele Modelle kaufen müßte, die ich mir weder leisten kann, noch leisten will.

Vergleichbar ist das auch mit einer Münzsammlung. Ich hab versucht mit den Umlaufmünzen Schritt zu halten, habe das aber inzwischen aufgegeben, weil es schlicht für mich unfinanzierbar ist.
Dazu kommt, daß viele Sondermünzen und Prägestellen das Sammelgebiet sehr schnell sehr unübersichtlich machen, denn so manche Münze muß man um komplett zu sein zigfach haben.

Bei Briefmarken sieht es vergleichbar auf. Da hab ich inzwischen einfach nicht mehr die Geduld, die Zeit, das Geld und das Interesse dazu.

Es gibt Dinge, die sammeln sich einfach an. Es ist da einfach wichtig, sich zu überlegen, was man mit den Sachen anfangen will.

Vom Volumen her eine "Sammlung", aber genau genommen auch unsystematisch und vorallem völlig unvollständig sind meine Bücher.
Bücher wegwerfen fällt mir sehr schwer, denn sie haben ja einen bleibenden Wert.

Was sich aktuell ansammelt sind CDs und DVDs. Disketten und Cassetten sind bei mir auch noch reichlich vorhanden.

Zum Sammler fehlt mir vorallem die Zeit und die Geduld mich mit dem Sammel-Thema intensiv zu beschäftigen.

Wie das in paar Jahren aussieht weiß ich noch nicht, denn bei mir wird sich da noch einiges tun.

Schönen Gruß an alle
Wortstapler
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Wortstapler
Gast







BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Er stellt sich damit die ganze Bude voll! So voll, das er selber kaum noch Atmen kann, kein Platz mehr hat weil seine Wohnung damit bis zur Dachkante voll steht.


Dazu fällt mir gerade was ein. Wohne in einem Mehrfamilienhaus und kenne daher inzwischen einige Wohnräume meiner Mitmieter.

In einer Wohnung (Zimmer mit Küche und Bad) war ich mal und bewunderte, wie groß sie wirkte.
Das lag aber daran, daß der Mieter die Wohnung nur spärlich möbiliert hatte und alles auf Weite ausgelegt war.

Der Nachmieter, ein Buchhändler, verwandelte genau diese Wohnung in seine persönliche Bibliothek. Um in den Raum zu kommen, mußte man erstmal um ein Buchregal herum gehen. Das Zimmer bestand fast ausschließlich aus Buchregalen und Bücherstapeln. Bett, Sitzgelegenheiten und dergleichen verlor sich dazwischen.

Genauso gut hätte er in einer Bücherei wohnen können, dort einfach ein Bett, ein Schrank, einen Stuhl hinstellen, das hätte denselben Effekt gehabt.

Ich war platt, denn in der Wohnung bekam man meiner Meinung nach kaum noch Luft, weil man im Prinzip egal wohin man schaute nur Bücherrücken an Bücherrücken sehen konnte.

Was mir gerade noch einfällt. Manche Sammlung gerät außer Kontrolle und "vermüllt" mit der Zeit.

Alles Gute
Wortstapler
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emily.erdbeer
Gast







BeitragVerfasst am: 15.12.2007, 04:07    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Wortstapler,

wenn ich mir das so durchlese bekomme ich richtig Angst, das es mal bei mir genauso aussehen könnte
Noch sind meine Bücher in Kisten verstaut aber sie wollen ja auch mal raus!? Na ja, aber es kann ja nur besser werden!

Auf VOX bei Spiegel TV geht es gerade um Sammler.

Da hat einer einen Steiff - Teddy von 1920 für schlappe 10.000 €uro ersteigert. Die Produktion wurde gezeigt und ich muss schon sagen: Das ist alles sehr aufwendig. Handarbeit und abschließender Gütekontrolle. Erst wenn alles ok ist, bekommt das Plüschtier seinen sagenumwobenen Knopf ins Ohr gestanzt. War sehr interessant und ich muss direkt aufpassen, das ich jetzt nicht zum Sammler mutiere!
Die Männer sitzen auf dem Fußboden und bauen LEGO BURGEN oder Marklin Eisenbahnen zusammen Auf den Arm nehmen zwinkern

Ja, es hat schon was so ein Hobby. Ist ja nicht abzusprechen *Grins*
Es kann ja auch eine Art Entspannung sein... und wenn man sich intensiv mit einem Hobby beschäftigt "LEBT" MAN NUR IN DIESEM MOMENT. Man kann alles unschöne & böse um sich rum vergessen (den ganzen Alltag). Ein Sammler lebt (zeitweise) in seiner eigenen >kleinen Welt< und kann die Wirklichkeit dabei vergessen!
Vielleicht auch ein Beweggrund und Bedürfnis zwinkern

Im Prinzip ist das genauso wie wenn man ein Bild malt oder sich künstlerisch betätigt!

EIN KÜNSTLER LEBT AUCH IM MOMENT.

Ein weiterer Aspekt des Sammelns:
Man kann sich mit anderen Sammlern austauschen. Das Fachwissen was man sich angeeignet hat teilen. Die Neuigkeiten >auf dem Markt< diskutieren. Es beinhaltet Kompetenz auf einem speziellen Fachgebiet. Teilweise bringt es jahrelange Erfahrung mit sich!
Es ist doch schön und macht Spaß wenn man sich auf einem Gebiet gut auskennt und dieses Wissen mit anderen teilen kann.
Ich denke da auch an meinen eigentlichen Beruf als Verkäuferin. Ja, es macht Spaß anderen Menschen sein Fachwissen zu vermitteln. Das gibt doch auch Selbstbestätigung und einen LEBENSSINN.

Ich denke; mehrere grundlegende Bedürfnisse werden mit dem Sammeln abgedeckt!
Ja, der Mensch will geachtet und respektiert werden. Er möchte Anerkennung! Und was gibt es Schöneres wenn Deine Sammel - Genossen neidische Blicke auf Dich richten: >Oh, das hätte ich auch gerne! Wo hast Du DAS denn her? Sag an!< Geschockt Geschockt Geschockt

Das Repertoire ist groß! Es gibt solche und solche Sammler!
Ein vereinheitliches Bild scheint an dieser Stelle unangebracht zu sein!

LG, Emely
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LauseJunge
Gast







BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 02:07    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe emily.erdbeer,

das hast du aber schön geschrieben. Ich habe die Sendung auch gesehen und sie hat mir eigentlich bestätigt was ich hier so geschrieben habe.

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DyingFairy
Gast







BeitragVerfasst am: 10.01.2008, 12:17    Titel: Re: Sammeln Antworten mit Zitat

Also, ich habe mal gesammelt:
* Schöne Bleistifte
* Schöne Schachteln (also so kleinere *g*)
* Schiffchen

Ich habe superviele Kerzen, würde das aber nicht als Sammlung bezeichnen, denn die habe ich halt, nicht um des Sammelns willen. Wie das mit dem Tee zwinkern

Was es mir bringt:
* Freude hat es gebracht. Schwer zu erklären. Leid eher nicht. Denn es ist nicht absolut ausgeartet und die Bleistifte und Schachteln habe ich fast aufgegeben.

Wie lange:
* Bleistifte seit ich 11 bin oder so, Schachteln auch
* Schiffe seit 2 oder 3 Jahren

Menschen, die ich kenne:
* Ich kenne kaum jemanden, der exzessiv sammelt. Hm, mein Freund ein wenig zwinkern Aber das würde ich nicht im engeren Sinne als Sammeln bezeichnen, also CD's und Bücher und so, die man auch hört/liest sind für mich nicht wirklich Sammlungen.


Also Kind habe ich alles gesammelt. Kaffeerahmdeckel zum Beispiel. Briefmarken. Und weiss-Gott-was-noch-alles *sfz* zwinkern
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Blue
Gast







BeitragVerfasst am: 10.03.2008, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja,da wären doch einige Fragen.
Wo fängt Messi-sein an?
Sind da die Anfänge nicht fließend?Und genauso die Ursachen?
Wenn ich in einer Ecke Kram liegen hab oder in den Schubladen,was unterscheidet mich von einem Messi,bis auf das Ausmaß?

Ich denke daß Jeder die Tendenz dazu hat,wenn er nur irgendwo
Kram hat,es ist nur (noch) nicht aus dem Ruder gelaufen.

Mit Sammlungen ist es doch auch so?
Der eine sammelt als Fan und kann wunderbar erklären,wiso es logisch
und berechtigt ist Dinge z.B. einer bestimmten Person/Fernsehserie zu sammeln.
Aber das kann der,der Joghurtbecher sammelt auch.
(Zumal man je jederzeit z.B. alle möglichen Fotos von Personen o.ähnliches im Internet findet.
Das eine Ding ist in der Realität nicht mehr wert als ein Anderes,es hat nur den Wert den man ihm selbst beimißt-oder den Tauschwert(Geld)
Ansonsten sind das alles bloß Dinge.
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