Verfasst am: 30.01.2023, 11:41 Titel: Posttraumatisches Wachstum - Phoenix aus der Asche
Ich glaube, daß jedes Wesen in seinem Leben früher oder später traumatische Erfahrungen macht .
Wie schwerwiegend es wahrgenommen wird,
hängt von vielen Punkten ab.
Man kann keine Liste machen, wieviel Leiden eine Situation zu verurachen hat.
Aber nach einer gewissen Zeit - die auch von Lebewesen zu Lebewesen verschieden ist - kann ein fühlendes und vor allem : denkendes Wesen den Schmerz umwandeln in eine nutzbare Erfahrung :
das nennt sich posttraumatisches Wachstum.
Sehr guter Artikel bei Wikipedia vorhanden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatisches_Wachstum hat folgendes geschrieben:
Phasen des posttraumatischen Wachstums
Tedeschi und Calhoun unterteilen in drei Phasen des traumatischen Wachstums:
Erleben eines Traumas: Dabei werden vorhandene Bewältigungsmöglichkeiten überschritten und Grundannahmen über sich und die Welt zerstört. Dies ist mit massivem psychischen und emotionalen Leid verbunden.
Kognitive Bewältigung
Häufiges automatisches Grübeln (kognitiver Verarbeitungsprozess)
Reduktion von emotionalem Distress
Verabschiedung von unerreichbaren Zielen
Reflektierendes Grübeln
Veränderung der Grundannahmen (engl. schema change)
Posttraumatisches Wachstum
weiter :
https://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatisches_Wachstum hat folgendes geschrieben:
Der Psychologe Richard G. Tedeschi, der als Professor an der UNC Charlotte lehrt, hat zusammen mit seinem Team 5 Bereiche des posttraumatischen Wachstums herausgearbeitet:
- Intensivierung der Wertschätzung des Lebens
...............(...)......
- Intensivierung der persönlichen Beziehungen
...............(...)......
- Bewusstwerdung der eigenen Stärken
...............(...)......
- Entdeckung von neuen Möglichkeiten im Leben
...............(...)......
- Intensivierung des spirituellen Bewusstseins
...............(...)......
....
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass aus einem Verlust ein Gewinn entsteht. Die Traumabetroffenen erkennen die im Leben angelegten Paradoxien (z. B. Verletzlichkeit und Stärke). Diese führen zu dialektischem Denken und damit zu einem Zugewinn an Reife und Weisheit. Richard G. Tedeschi geht davon aus, dass bis zu 90 Prozent von Trauma-Überlebenden mindestens einen Aspekt des posttraumatischen Wachstums erfahren
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Wenn kleine Leute in kleinen Orten
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verändern sie die Welt.
(Afrika)
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