klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 21.01.2019, 04:30 Titel: Soviel sinnlos M'Essen über-über-all :( |
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Vorsicht,wenn es Dir mental grade nicht gutgeht, Text könnte triggern !
Könnte Dir aber auch gute Strategien zeigen, damit es besser wird .
Ich habe grade ein Buch an der Hand, das ich nur in Etappen anschauen kann, weil ich sonst tieftraurig werde - über mich selbst und den Rest der Welt.
Die Essensvernichter: Taste the Waste - Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist
Was habe ich Essen weggeworfen/wegwerfen "müssen' , weil ich den Überblick verloren hatte in meiner akuten Messiezeit und die Sachen vergammelt sind, statt uns zu nähren -
da beschäme ich mich selbst.
Daten und Fakten
natürlich passiert Essensvernichtung im grossen Stil von den Multis, aber ich darf nicht vergessen, dass die produzieren, was nachgefragt wird.
Ich meckere zwar immer, wenn Essen um den halben Globus gekarrt wird, aber den gedanklichen Kreis hatte ich nicht geschlossen:
Unser Essen verursacht durch diese Wahnsinnstransporte zusätzlich CO²-verschmutzung , also Treibhausgase, unter deren Auswirkungen bereits nicht nur im Sommer leiden
Ich kann also bspw eine Melone umrechnen in Umweltverschmutzung.
Und wenn ich sie vergammeln lasse , dann wiegt die doppelt.
Und ich versteh nicht, wieso ich nicht begriffen habe, dass mich so ein achtloses, verschwenderisches Verhalten in jeder Hinsicht "arm" macht - und unsozial gegenüber allen anderen Wesen ist.
Wollte ich das nicht begreifen ?
Hatte ich die Mess auch im Hirn ?
Oder konnte ich soweit nicht denken, weil die Mess im Haus meine Gehirnzellen blockiert hat für das, was wirklich wichtig ist ?
Und nein, "ich esse nur Bio" nimmt mich nicht aus der Verantwortung raus - über das verkaufsgewaltige Konsumargument "Bio" wird mensch oft gewaltig veräppelt (welch Wortwitz, haha ) ; das Label gehört zur Marktwirtschaft, Werbung, Verkaufspsychologie.
Wie können denn Lebensmittel als "Bio" verkauft werden, die von der anderen Seite des Erdballs eingeflogen werden und dabei "Haltbarmachungstricks" unterzogen werden, damit sie glattlackiert bei unserem Discunter ankommen können...
Oder der Hype ums Kokosöl:
Palmfett war vor Jahren "pöse", weil umweltzerstörende und für Pflanzenkrankheiten anfällige Monokulturen dafür angelegt worden sind -
bittschön , Leute, :
Von welcher Pflanze wird Kokosöl gewonnen ?
Oder "vegan" - grundsätzlich feine Sache - aber ich werde ziemlich argwöhnisch, wenn ich mitbekomme, dass da täglich massenweise Blablablubb aus dem Land der Azteken gebraucht wird oder Blubblala aus Transtrabaria --- ist es denn nicht möglich ohne Hypefood mit regionalen Produkten vegan zu leben : Es gab vor 200 Jahren im deutschsprachigen Raum sicher auch Veganer - was haben denn die gegessen - ohne das Transportsuperfood ?
Die andere Seite sind die HypeWildpflanzenfresser, die sich neuerdings in der Natur raubbauend an den Wuchsstandorten der Pflanzen hirnlos schadlos halten und weil sie alles was da von der Pflanze X abreissen ,
dafür sorgen, das im nächsten Jahr dort kein Standort mehr ist - es blieb ja nichts übrig, was Samen hätte ausstreuen können - noch nie von "Nimm nie alles !" gehört...
| http://essensvernichter.de/ hat folgendes geschrieben: |
Das Buch enthält viele Anregungen, wie jeder Einzelne umsteuern kann: ...regionaler Einkauf...Küche, die sich auf das Verarbeiten von Resten versteht. ....
Weniger ist mehr.
Unser Konsum ist politisch und unsere Ernährungsweise kann die Welt verändern. Dafür bedarf es aber Taten statt Warten! |
Eben, schauen wir in die Anregungen:
| Code: | | https://www.gemueseackerdemie.de/ |
| Code: | | https://www.zugutfuerdietonne.de/schwerpunkte/artikel/article//bewusst-esse/ |
Hinter dem komplizierten Schlangenwort
CO²-Ausstoss reduzierende Ernährung
verbergen sich diese kleinen Dinge , die die kleinen Leute an kleinen Orten tun können:
| https://www.bmu.de/themen/wirtschaft-produkte-ressourcen-tourismus/produkte-und-konsum/produktbereiche/konsum-und-ernaehrung/ abger 21.1.19 um 2:54 hat folgendes geschrieben: | Was können Konsumentinnen und Konsumenten tun?
Weniger Fleisch und Milchprodukte
...Weniger, dafür hochwertigeres Fleisch muss keinen Verzicht bedeuten .. ist ... gesünder .. kann Erkrankungen vorbeugen. .. Vergleich zwischen ... drei gängigen Ernährungsvarianten zeigt...Vorteil für die Umwelt bei einer fleischlosen Ernährung
in Kilogramm Wasserverbrauch**
in Kubikmeter
Vegan 940 710
Vegetarisch 1.160 1.060
Fleischesser 1.760 1.580
Quelle: *UBA CO2 Rechner ** Water Footprint Network
....
veganen Ernährung ...auf eine ausreichende Vitamin B12-Versorgung zu achten ist. ...
-....
Lebensmittel: ökologisch, saisonal und regional
...Obst und Gemüse der Saison .. nährstoffreicher .. in der Regel preiswerter,...Schadstoffbelastung geringer. Regionale Produkte sind .. frischer...lokale Anbieter unterstützt.
Auf Kennzeichnungen achten
....
Siegelklarheit: Kennzeichen von Anbauverbänden, wie "demeter" oder "Naturland" unter anderem, haben ... höhere Standards.
Lebensmittelabfälle vermeiden
Neben der Lebensmittelproduktion wirkt sich auch die Lebensmittelverschwendung auf den Klimawandel aus. ... jährliche Verschwendung an Lebensmitteln in Europa und Nordamerika pro Person auf 95 bis 115 Kilogramm.
In anderen Regionen wie Südostasien liegt die jährliche Lebensmittelverschwendung pro Person nur bei 6 bis 11 Kilogramm.
....
Eine gut geplante Vorratshaltung sowie kreative Resteverwertung, der Kauf kleiner Verpackungsgrößen sind weitere Möglichkeiten für die Konsumenten, Lebensmittelabfälle zu verringern.
Initiative "Zu gut für die Tonne"
Für den Einkauf das Auto stehen lassen
Wird der Einkauf zudem zu Fuß, mit dem (Lasten-)Fahrrad oder mit dem ÖPNV erledigt und werden bei der Lagerung und Zubereitung zu Hause effiziente Geräte eingesetzt, kann jeder einen guten Beitrag zum klimagerechten Verhalten in der Ernährung leisten.
Auch Unterwegs ... Klima-Teller-Label in der Speisekarte
...
Mit Blick auf die Belastung durch Verpackungsmüll bei Lebensmitteln kann zusätzlich darauf geachtet werden eine Stofftasche zum Einkaufen zu verwenden und auf eine Plastiktüte zu verzichten.
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Das verlangt nicht wirklich Opfer vom Einzelnen.
Das mit " Auto fpr den Einkauf stehenlassen" wirkt erstmal problematisch,
weil viele Märkte vor der Stadt die grünen Wiesen mit Riesenparkplätzen versiegeln und nicht alle Öffis geeignete Haltestellen bedienen,
aber autolose Pearl weiss: es ist mit Abenteuergeist machbar, auch dahin zu kommen.
Danke fürs Lesen, hat gutgetan ,mal auszuschütten ! _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Verfasst am: 21.01.2019, 04:30 Titel: Anzeige |
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