Waren Weihnachten bei einem Teil meiner "Herkunftsfamilie".
O-Ton mein Onkel:
"Die Familie sind alles Sammler.
Das gehört zu uns wie der Punkt auf das I.
Wir können garnicht anders, das ist unser Erbe."
Interessant und es ging garnicht um Ordnung ...
Alles Bauern mit eigenen Höfen gewesen , Familienbetriebe ohne Gesinde, fehlten Kräfte , dann wurde in der Verwandschaft angefragt.
Was noch verwendbar war - ob Seile, Dosen, Schachteln, Ersatzteile...wurde aufgehoben für spätere Zwecke.
Mein Opa hatte für seine Sammelleidenschaft später eine Halle gebaut.
Opa sammelte alles was noch gut und zu gebrauchen war -er war Handwerker und konnte reparieren. Das tat er auch.
Mein Pa hat bestimmte Motorräder und Autos in verschiedenen Zuständen (auch zerlegt ) gesammelt. Auch er hat die wieder repariert und zum Laufen gebracht.
Der erwachsene Sohn meines Onkels sammelt Modelle und macht Modellbau.
Seine Wohnung durften wir nicht betreten *feix*
Mein Onkel sammelt Holz verschiedener Sorten ^^ und verarbeitet und bearbeitet sie.
Meine Tante , seine Schwester ,sammelt Handtaschen zu passenden Schuhen.
Das tun sie alle mit Leidenschaft und haben ihre Freude daran.
Alle mögen sie Stehrümchen und Krimskrams. ^^
Ich frage mich ernsthaft, ob das, was der Zeitgeist als hortenden Menschen mit psychischem Defekt ansehen will, nicht vielleicht doch viel mehr etwas mit Herkunft und Vererbung zu tun hat.
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Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)