klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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neustart
Anmeldungsdatum: 20.03.2017 Beiträge: 16
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Verfasst am: 03.04.2017, 20:41 Titel: loslassen |
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Hallo miteinander
Ich habe Schwierigkeiten beim loslassen
bei gewissen teilen geht es etwas einfacher und dann sind da die kleinen vielen Kleinigkeiten an Erinnerungen wie Kinokarte Museums besuch aus dem Wachsfiguren Museum die haben finanziell keinen wert mehr aber sind für mich Erinnerungen an eine gute Zeit Ich möchte die Sachen nicht wegschmeißen
doch wohin damit es blockiert mich zur Zeit schon etwas weil ich in meinem Kopf den Gedanken hege mein zuhause zu minimalisieren wo ich denke es mir wahrscheinlich besser geht.
Ich weiß nicht wie ich mein Ziel erreichen kann und hoffe jemand von euch hat eine Idee für mich  |
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Verfasst am: 03.04.2017, 20:41 Titel: Anzeige |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 03.04.2017, 21:27 Titel: |
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Huhu, ich schon wieder
Solche Sachen kann man prima fotografieren und sich dann ein Erinnerungsalbum machen ^^
Und für Dinge bei denen ich nicht sicher bin, habe ich die "weg-damit-Kiste" - da kommt das Ding rein und wenn ich das dann zwei Wochen nicht gebraucht hab , kommt es weg, bin ich dann immer noch unsicher, wandert das nochmal zwei Wochen in die Kiste.
Die meisten Sachen vergesse ich total in der Zeit und kann sie dann prima loslassen.
Und dann gibt es spezielle Sachen...die wenigen Dinge von lieben Menschen, die gestorben sind: Von meiner Omi habe ich nicht so sehr viel, da gibt es z.B. einen schauerlichen Polyacrylrolli, den hat sie oft getragen und mir zu Lebzeiten geschenkt. der geht grad überall aus dem Leim und ich kann mich noch nicht trennen; ich weiss nicht, soll ich drüber lachen oder heulen ???
Das Teil z.B. gönne ich mir jetzt einfach, das brauche ich wie ein Schnuffeltuch, das bleibt - ich hab andere wichtigere Baustellen, als an dem Oma-Rolli rumzugrübeln^^
Minimalismus ?
Bloss weil Minimalismus grade hip ist und es alle machen, muss ich da nicht im Überschalltempo mitziehen, wenn ich innen und aussen noch nicht bereit bin dazu - sobald sowas anfängt , mich in Stress zu versetzen, ist es grade nichts für mich
Auch da gilt : Langsam Babyschritte machen - und bloss nicht voreilig Werkzeug wegwerfen  _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Kellervoll

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.04.2012 Beiträge: 3501
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Verfasst am: 04.04.2017, 08:16 Titel: |
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Liebe Neustart!
Loslassen ist eine Kunst für sich, sehr individuell, sehr persönlich und sehr wichtig.
Ich habe Jahre gebraucht, bis ich in Richtung "Minimalismus" denken konnte. Wobei ich nicht dorthin möchte, sondern einfach nur mich belastenden Ballast loswerden mag.
Am Anfang hat die 3 Karton Methode geholfen (ich habe dann noch einen Müllsack dazu genommen). Kurz gesagt ist das System einfach: Nimm Dir eine Ecke / Schublade / Schrankfach vor (nicht zu viel auf einmal) und stelle Dir drei Kartons hin: Behalten / Weiß noch nicht / Kann weg (Verkaufen oder Verschenken oder spenden) /Müll direkt in den (undurchsichtigen) Sack.
Dann nimmst Du jedes Teil in die Hand und triffst eine Entscheidung. Wenn Du mit Deinem Abschnitt fertig bist suchst Du Dir für die "Behalten" Sachen einen Platz. Das geht am Anfang oft nicht so gut, weil viele Plätze belegt sind, dann bleiben sie im Karton, aber vielleicht findest Du ja ein Fleckchen, wo die "Behalten" Kartons gelagert werden können.
"Weiß noch nicht" gehst Du gleich noch mal durch und versuchst eine Entscheidung "Behalten" oder "Weg" zu treffen.
"Kann weg" kommt in eine andere Ecke, wenn es noch verkauft werden soll oder wenn schon klar ist, wo es hin soll dann am besten so schnell wie möglich wegbringen. Ich habe mir auch angewöhnt die Sachen auf gar keinen Fall noch mal durch zu schauen.
Müll ist klar.
Wichtig ist wirklich möglichst keine durchsichtigen Behälter zu nehmen und (das ist allerdings für Fortgeschrittene) möglichst auch Spenden und zu verkaufende Sachen gleich zu trennen.
Solche Sachen wie Kinokarten, Andenken, alte Weihnachtskarten sammel ich erst mal in einer Schublade. Ich habe irgendwann mit Scrapbooking angefangen um meine Erinnerungen fest zu halten. Der Vorteil ist, dass man durch die einzelnen Seiten (ich nehme Alben mit Einsteckfolien) auch mal schnell eine besondere Erinnerung gestalten und festhalten kann, ohne dass man gleich das ganze Album fertig machen muss. Wenn ich dann merke, dass ich gar keine Lust habe etwas zu dieser Kinokarte zu schreiben, dann kommt sie irgendwann in den Müll. Fertig.
Wie gesagt, dass war mein Weg und ich fand ihn am Anfang sehr hilfreich. Heute brauche ich keine 3 Kartons mehr, ich sortiere "frei Hand"  _________________ Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!
Liebe Grüße
Kellervoll |
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 04.04.2017, 20:59 Titel: |
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Hallo Neustart,
ich habe solche Sachen in einer "Schatzkiste" gesammelt.
http://www.iphpbb.com/board/viewtopic.php?nxu=94135567nx64153&t=3499&highlight=schatzkiste
In einer Fächermappe die gemalten Bilder von den Kindern.
Wenn sie voll sind, sortiere ich davon etwas aus. (Als Begrenzung damit es nicht ausufert.)
Kellys Idee mit dem Scrapbook finde ich prima. Vielleicht mache ich das noch.
Einen Teil der Sachen von den ich mich getrennt habe, habe ich fotografiert und auf dem PC archiviert.
Loslassen beschäftigt mich sehr. Bei vielen Dinge geht es das ganz schnell, bei anderen dauert es
Da vertage ich die Entscheidung auf das nächste oder übernächste Mal. Das klappt ganz gut.
habe ich schon viel erreicht. _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Regina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2015 Beiträge: 1737 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 18.06.2017, 16:51 Titel: |
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Dinge loslassen ist gerade auch für mich ein Thema. Ich weiß das ich es muss. Ich fühle mich eingeengt, dieses ewig kramen und suchen nervt mich und es belastet mich auch in Gedanken. Ich habe als erstes damit angefangen Dinge auszusortieren von denen ich dachte die brauche ich nicht. Ich habe sie dann in den Keller gestellt, mit einem Zettelchen wann ich das gemacht habe.
Nach 6 Monaten habe ich die Sachen gespendet, von diesen Sachen hatte ich nur ein Teil wieder nach oben geholt in den 6 Monaten. Ich konnte mich also selber davon überzeugen das ich sie nicht brauche. |
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