klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 24.01.2016, 08:02 Titel: Genetische Weitergabe von Traumata |
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Der Duden:
das Trauma, die Traumata = starke psychische Erschütterung, die [im Unterbewusstsein] noch lange wirksam ist
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Ich hab mir da schon oft Gedanken gemacht, wie sehr ein Kind im Mutterleib am äusseren Leben der Mutter Anteil hat.
Meine Oma hat z.B. während der Schwangerschaft meiner Mutter während des Krieges ihren Mann auf sehr dramatische Art verloren und stand völlig alleine da - ein Kleinkind von drei zu versorgen und dann noch schwanger. Sie war äusserst verzweifelt und hat sehr viel geweint.
Sie erzählte, dass meine Mutter das traurigste ihrer Babies war.
Ich hab das als Ammenmärchen belächelt.
Bis ich selbst Mutter wurde und zwei ziemlich unterschiedliche Schwangerschaften hatte.
Die erste weitgehend normal
und bei der zweiten Schwangerschaft stand ich ständig unter übelstem Stress ( Prügelnder Partner; als ich mich von ihm getrennt hatte, gab der natürlich noch lange keine Ruhe ) .
Das zweite Kind war ein sehr trauriges Baby und ist auch nicht so gesund wie der Erste.
Die Beobachtung habe ich mit anderen Müttern geteilt, aber da wurde dann ich belächelt.
Siehe da:
Unsere Ahnen haben die Ahnung - auch ohne moderne Forschungsmethoden, einfach durch Beobachtung -
und es geht noch viel tiefer - Zitat von der Seite des Max-Planck-Instituts:
| http://www.mpg.de/9375561/holocaust-vererbung-epigenetik abger 22.1.2016 um 6:32 hat folgendes geschrieben: |
Traumatische Erfahrungen noch vor der Schwangerschaft führen zu epigenetischen Veränderungen bei den betroffenen Eltern und deren Kindern
25. August 2015
Ein internationales Team angeführt von Rachel Yehuda, Professorin am Mount Sinai Hospital in New York, und für die molekularen Analysen von Elisabeth Binder, Direktorin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München,
hat die Gene von 32 jüdischen Personen untersucht, die während des Zweiten Weltkriegs entweder in einem Konzentrationslager gefangen waren, gefoltert wurden oder sich verstecken mussten.
Die Wissenschaftler haben außerdem die Gene deren Kinder analysiert, die bekanntermaßen ein erhöhtes Risiko für Stresserkrankungen haben.
Diese Daten wurden dann mit jüdischen Familien verglichen, die während des Holocausts außerhalb von Europa gelebt hatten.
Im Zentrum der Untersuchungen standen epigenetische Veränderungen im Gen FKBP5, das schon lange im Fokus von Elisabeth Binder ist. „‘Epigenetisch’ nennt man Abläufe, die nicht die eigentliche Erbinformation verändern, sondern diese nur besser oder schlechter zugänglich machen“, erklärt Elisabeth Binder. „FKPB5 bestimmt, wie wirkungsvoll der Körper auf Stresshormone reagieren kann und steuert so das gesamte Stresshormonsystem. Das FKBP5-Gen ist bei vielen Krankheiten wie beispielsweise der Posttraumatischen Belastungsstörung oder der Depression verändert. Jetzt konnten wir zeigen, dass es wohl auch generationsübergreifende Effekte gibt.“ |
Und das gilt ja für alle Wesen ! _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Verfasst am: 24.01.2016, 08:02 Titel: Anzeige |
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Locki

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2011 Beiträge: 8003
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Verfasst am: 24.01.2016, 19:55 Titel: |
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Liebe Pearl,
das ist sehr interessant. Danke schön für diesen Beitrag   _________________ Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegen lassen ,
nicht die, die wir tun.
(Marie v.Ebner-Eschenbach )
Das Glück hängt nicht davon ab,
wie viel wir haben,
sondern wie viel Freude wir daran haben.
( Otto von Frohnau ) |
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Mamafürdrei
Anmeldungsdatum: 15.10.2015 Beiträge: 194
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Verfasst am: 25.01.2016, 08:40 Titel: |
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| Wer mit Pflege- bzw Adoptivkindern lebt, der kann das bestätigen. ( oder wer selbst in einer dieser " Rollen" ist). Ich finde, das wird noch viel zu sehr unterschätzt. |
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